Unsere Aktivitäten
                   2026

Werte Besucher unserer Homepage,

auch im Jahr 2026 werden wir auf dieser Seite, eine Vielzahl von unterschiedlichen Aktivitäten sichtbar machen.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass „nur“ größere Aktivitäten vorher angekündigt werden bzw. über deren Verlauf eine kurze Dokumentation erfolgt.

Wir werden auch im Jahr 2026 unsere über Jahre hinweg bewährte Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen fortführen und wie fast jedes Jahr, werden weitere Bündnispartner dazukommen.

Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen und uns bei weiteren Aktivitäten unterstützen, die Termine von Veranstaltungen weiterleiten bzw. uns Anregungen für weitere Aktivitäten geben.

Unter gefis2020@web.de können Sie uns am besten erreichen.

Jederzeit können Sie uns auch mit einer Spende unterstützen. 

Spendenkonto:

Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität GeFiS e.V.

 

Bank: GLS-Gemeinschaftsbank e.G.

IBAN: DE19 4306 0967 1106 0519 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Solidaritätsspende

 

(Wer eine Spendenquittung benötigt, ergänzt bitte noch Namen und Anschrift)

    Vortrag in     Berlin
  20.Okt.2026
 

Am 20.10.2026 wurde ein weiterer Vortrag von Seiten des GeFiS gehalten, zum Thema " Lateinamerika im Lichte der Donroe- Doktrin" . Veranstaltungsort war Berlin bei der Organisation Helle Panke.

Neben einer historischen Einführung wurde an Hand von ganz aktuellen Beispielen die Umsetzung der USA-Agressionspolitik die seinerzeits auf den Monroe Dktrin begründet wurden, in der aktuelle Zeit der zugespitzten militärischen Konfrontation in Lateinamerika mit den Donroe-Doktrin sehr anschaulich den anwesenden Gästen dargelegt.
in der folgenden sehr umfangreichen Diskussion wurden viele Fragen beantwortet, Meinungen ausgetauscht und auf die Notwendigkeit der solidariscxhen Unterstützung des kubanischen Volkes, wie des venezolanischen Volkes hingewiesen.

Quelle_ GeFiS-Archiv 20.10.206

Kuba - Solidaritätsabend

Von unserem Bündnispartner und Organisator CubaSi hatte unterstützend vom GeFis ein sehr interessanter Abend im Rahmen der Solidaritätsarbeit mit Kuba stattgefunden. Teilnehmer der letzten Kuba-Brigade gaben einen Tatsachenbericht über die aktuelle lage auf Kuba, wie sie es erlebten und auch über ihre unmittelbare solidarische Unterstützung vor Ort. Den Teilnehmern dieser emotional erlebten Solidaritätsveranstaltung, empfanden große Anerkennung für den Widerstand des kubanischen Volkes gegenüber der USA-Blockkade.

Quelle -GeFiS-Archiv

Friedensveranstaltung des OKV am 07.Okiober 2026

Schon Wochen vor Veranstaltungsbeginn, war die Friedensveranstaltung zum 7. Okt. 2026 des Ostdeutschen kuratoriums der Verbände ausverkauft.

Neben zwei unterschiedlich besetzten Podiumsgesprächsrunden, wo neben Militärhistoriker, Anwälte, ehemalige NVA-Offizieren, Jugendliche und Künstler zum großen Thema Frieden, Abwenden der Kriegsgefahr und Ursache für die aktuelle betriebene Kriegshysterie sich in der Diskussion austauschten, war der Liedermacher Tino Eisbrenner mit seinem chilenischen Freund für die kulturelle Begleitung verantwortlich. Nicht nur die einzelnen Redenbeiträge wurden zwischenzeitlich mit Beifall unterbrochen, auch die kulturellen Darbietungen wurden stets mit großem Beifall gewürdigt.

Eine sehr ansprechende und der Situation entsprechend hoch aktuelle Veranstaltung, die am Ende mit der beschlossenen Resolution und dem gemeinsam gesungenen Lied "Auferstanden aus Ruinen..", einen weiteren Höhepunkt bot.

 

Quelle : GeFiS-Archiv 07.10.2026

Friedensdemonstration in Berlin und Stuttgart

Am 03.10.2026 fand in Berlin und Stuttgart eine Friedensdemonstration gegen die bundesdeutsche Politik der Hochrüstung, gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, gegen Sozialabbau und Russenhass statt. Diese Organisationen wurden getragen durch viele unterschiedlichen Organisationen und Einzelpersonen, die sich dem Frieden verbunden fühlen. Wir vom GeFiS haben diese friedensinitiative tatkräftig unterstützt. Lt. unterschiedlichen Informationen, war eine Teilnahme von 10 000 - 20 000 in Berlin und in Stuttgart gezählt worden.

Weitere Friedensdemonstrationen fanden u.a. in Dresden, Reutlingen etc. statt.

 

Quelle GeFiS--Archiv

Protestwoche vom 12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA

Tag 1

 

Tag 1 der Protestwoche

Das Netzwerk Kuba führt mit der jungen Welt und weiteren über 50 unterstützenden Organisationen eine Protestwoche vor der USA- Botschaft in Berlin durch.

Diese Protestwoche ist 7 Tage je 24 Stunden besetzt und wird mit Redebeiträgen und kulturellen Einlagen, Live- Berichten aus Kuba etc. über den gesamten Zeitraum informativ und solidarisch begleitet.

Wir vom GeFiS haben diese Aktion finanziell unterstützt und sind aktiv vor Ort unterstützend dabei.

Wir werden diese Protestwoche informativ begleiten.

Quelle: GeFiS-Archiv

Protestwoche vom 12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA
Tag 2
 

Am 2 Protesttag den Sonntag den 13.09.2026 erlebten wir am Info-Stand zahlreiche sehr interessante Gespräche mit ausländischen Touristen, aber auch mit Migranten und deren Kindern, wie aus Chile, die vor dem Putschisten Pinochet geflohen waren, aber auch Kubanern die in der DDR ihre Ausbildung oder Studium absolvierten etc. die neben den deutschen interessierten Bürgern alle solidarisch an der Seite des kubanischen Volkes stehen und sich den Protesten gegen die völkerrechtswidrigen Sanktionen anschließen.

GeFiS-Archiv 

 

12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA
Tag 3

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12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA
Tag 4

Unblock Cuba

»Viva Cuba Socialista«

Mitglieder der SDAJ-Solidaritätsbrigade »Fidel Castro Ruz« berichten von ihren Erfahrungen auf Kuba unter verschärfter US-Blockade

Von Luisa Reckord und Andrea Hornung

 

Bröckelnder Putz und feministische Botschaft: Wandgemäle in Havanna

Andrea Hornung ist Bundesvorsitzende der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ). Sie und Luisa Reckord waren Teilnehmerinnen der SDAJ-Solidaritätsbrigade »Fidel Castro Ruz« vom 1. bis 15. August 2026 in Kuba. Auf der Protestwache vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor in Berlin werden Mitglieder der Brigade am Donnerstag ab 18 Uhr über die Lage der Jugend auf Kuba berichten. Weitere Infos: www.unblock-cuba.org

Frankfurter Flughafen, sechs Uhr morgens am 1. August 2026. Wir sortieren Gepäck voller Medikamente, medizinischer Geräte und Bücher. Insgesamt geht es um fast eine Tonne Solidaritätsgepäck, das mit Unterstützung von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Cuba sí, der Humanitären Cuba-Hilfe Bochum und der jungen Welt nach Kuba gebracht werden soll. Kurz bevor wir uns auf zwei verschiedene Flüge aufteilen müssen, rufen wir ein erstes Mal gemeinsam »Viva Cuba Socialista«. Einige müssen noch schnell Geld abheben – denn Visa- und Mastercard funktionieren wegen der US-Sanktionen seit Juni auf Kuba nicht mehr. Wir, 29 Jugendliche zwischen 17 und 29 Jahren aus ganz Deutschland, werden zwei Wochen auf Kuba verbringen und dort auch den 100. Geburtstag des Comandante en Jefe Fidel Castro feiern. Anlässlich dieser Feierlichkeit ist unsere SDAJ-Brigade auch nach Fidel Castro benannt. Wir sind gespannt. Wir wissen von der verbrecherischen US-Blockade gegen Kuba. Doch wir fragen uns: Was heißt das für die Kubanerinnen und Kubaner in ihrem Lebensalltag? Und was heißt es jetzt, solidarisch mit Kuba zu sein?

Schon beim Flug sind die Auswirkungen der seit Anfang des Jahres verhängten US-Seeblockade gegen Kuba spürbar: Um aufzutanken, ist ein Zwischenstopp notwendig, und es gibt nur noch wenige, dafür um so teurere Flüge. Denn seit Ende März 2026 hat Kuba kein einziger Öltanker mehr erreicht. Dabei bräuchte es mehr als vier Schiffslieferungen pro Monat, um den nationalen Bedarf für Kraftstoff und Strom auch nur annähernd zu decken. Die Blockade ist auch der Grund, weshalb wir unser komplettes Freigepäck für die Mitnahme von Spendengütern zur Verfügung stellen: Auf anderem Weg kommen Medikamente, Ersatzteile und selbst Lebensmittel gerade nur schwer nach Kuba. Die in den vergangenen Monaten noch deutlich verschärfte Blockade wird für uns direkt nach der Landung ein weiteres Mal spürbar: Aus dem hell erleuchteten Flughafen bringt uns ein Bus in ein Hotel ganz in der Nähe des Platzes der Revolution – und fährt dabei durch eine ungewohnt dunkle Stadt. Denn kurz vorher ist wieder einmal das nationale Stromversorgungsnetz heruntergefahren worden. Doch in dem Moment, in dem der Bus vor das Hotel fährt, geht das Licht im Gebäude plötzlich an. »Total krass, dass die extra für uns den Strom angemacht haben«, meint Justus. Dank des Einsatzes eines Generators funktionieren für eine gute halbe Stunde Klimaanlage, Wasser, Licht und Steckdosen. Es reicht gerade, um sich einmal schnell frischzumachen, dann ist der Treibstoff leer. Es ist ein erster, kleiner Einblick in den aktuellen Alltag auf Kuba, in dem es nur rund zwei, drei Stunden Strom am Tag gibt. Beim Besuch von Viviam, einer Bekannten, sehen wir, was das bedeutet: Sobald die Stromversorgung wieder einsetzt, wird ein freudiges »Hay ­corriente« (»Es gibt Strom«) gerufen, dann beginnt der Stress. Denn dann wird gekocht, Wäsche gewaschen, der Wasserspeicher gefüllt, die Powerbank aufgeladen und für einen kurzen Moment die Zeit mit dem Ventilator genossen, der die tropischen Temperaturen etwas erträglicher macht. Durch die Blockade der USA ist der Alltag der Kubaner massiv eingeschränkt.

 

Krieg gegen Kuba

Wir erleben die Kubanische Revolution in einer Situation, die so herausfordernd ist wie nie zuvor. Als Sophie, die auch Teil der Brigade ist, an einer Wand ein Gemälde über Frauenrechte entdeckt, das von Rissen und abgeschlagenem Putz durchzogen ist, sagt sie zu uns: »Das Bild fasst die aktuelle Situation gut zusammen. Hier gibt es riesige Errungenschaften, hier sind mehr Frauen als Männer im Parlament und an der Universität, hier gibt es das fortschrittlichste Familiengesetz der Welt – aber die Ressourcen fehlen.« Sie hat recht. Immer wieder merken wir, es sind riesige Errungenschaften: Die Professorin mit Forschungsschwerpunkt Rassismus und Frauenrechte, Geydis Fundora Nevot, erzählt, dass die Revolution Schwarze und Frauen aus diskriminierenden Verhältnissen befreit hat. Elena und María – 89 und 80 Jahre alt und uns aus dem Dokumentarfilm »Zucker und Salz« bekannt – berichten, wie Fidel Castro sie überzeugte, Teil der Alphabetisierungskampagne zu werden. Damals haben sie dazu beigetragen, innerhalb kürzester Zeit der kubanischen Bevölkerung das Lesen und Schreiben beizubringen, während noch mit der Waffe in der Hand gegen die Konterrevolution gekämpft werden musste. In einem Seniorenheim, das wir besuchen und das für die Bewohner vollständig kostenlos ist, arbeiten neben Pflegepersonal auch Ärztinnen und Psychologen. Das Heim wird ebenso wie Krankenhäuser in der Stromversorgung priorisiert. Künftig soll es mit weiteren Solaranlagen ausgestattet werden.

 

Aber dennoch ist die Blockade für uns jeden Tag Thema und jeden Tag spürbar, etwa wenn wir beim Nationalen Zentrum für Sexualerziehung (Cenesex) erfahren, dass Operationen für trans Personen zwar kostenlos sind, gerade aber nicht durchgeführt werden können, und dass es an Schmerzmitteln nach Operationen und sogar an Kondomen fehlt. Wenn Josana, eine ältere Frau aus Havanna, uns erzählt, dass der Müll aufgrund des Treibstoffmangels nur noch selten abtransportiert wird und selbst der Lohn eines Arztes kaum noch zum Leben reicht. In der »Gedenkstätte der Anklage« in Havannas Stadtteil Miramar können viele von uns ihre Tränen nur noch schwer zurückhalten: Dort erfahren wir, dass Tausende Kubaner bei US-amerikanischen Attentaten getötet wurden. Ivan, Funktionär des Kommunistischen Jugendverbands (UJC), nutzt die Chance, um uns seine Facebook-Startseite zu zeigen: Selbst bei einem organisierten Revolutionär ist die Startseite voll von konterrevolutionärer Propaganda. Dagegen ist nur schwer anzukommen, vor allem, wenn den Zeitungen das Papier für den Druck fehlt, sie nicht ins Land transportiert werden können und der Fernseher mangels Stroms meistens ausbleibt – wie uns die Redaktion der Zeitung Juventud Rebelde berichtet. Uns wird klar, dass Kuba einem äußerst ungleichen Krieg ausgesetzt ist. Ein Krieg, der versucht, Kuba die Luft zum Atmen zu nehmen, und der jederzeit auch militärisch geführt werden könnte. Darauf bereitet sich auch die kubanische Bevölkerung mit Militärübungen vor, denn ein großer Teil ist dazu bereit, die Revolution und Unabhängigkeit Kubas auch militärisch zu verteidigen.

Verteidigung der Revolution

In dieser Situation hat Kuba 176 neue Wirtschaftsmaßnahmen eingeführt. Der Vizepräsident des Ökonomenverbandes Ayuban Gutiérrez Quintanilla erklärt uns die Hintergründe: Die Produktion soll gesteigert werden, auch durch private Unternehmen. Denn diese werden von der Blockade nicht ganz so stark getroffen wie der Staat und haben deswegen größere Spielräume, lebenswichtige Medikamente und Ersatzteile zu importieren. Mit der Dezentralisierung der Planung soll den Provinzen mehr Handlungsspielraum gegeben werden, um auf die sich schnell verändernde Situation zu reagieren. Mit ausländischen Investitionen sollen Devisen erwirtschaftet werden, damit der Import gesteigert werden kann. Der Ökonom erklärt uns, warum er manche der Maßnahmen für eine Notwendigkeit hält – zum Beispiel die, dass Ländereien nun für 99 Jahre statt nur für 25 Jahre gepachtet werden können, damit der Anbau von einigen Früchten künftig lohnender gestaltet werden kann. Wir erleben auch, dass die Maßnahmen kontrovers diskutiert werden. So bezeichnet Aleida Guevara, Tochter von Che Guevara und Mitglied der Kommunistischen Partei, im Gespräch mit uns die privaten Unternehmen als Krebsgeschwür in der kubanischen Gesellschaft. Ayuban Gutiérrez meint zu solchen Bedenken: »Immer, wenn Marktbeziehungen bestehen, gibt es private Interessen, dann birgt das die Gefahr der Rückkehr zum Kapitalismus. Aber: Wir müssen einen Umgang mit der Situation finden.« Dafür brauche es große revolutionäre Stärke und mehr ideologische Arbeit. Auch wir diskutieren intensiv darüber, was getan werden kann, um die Situation der kubanischen Bevölkerung schnellstmöglich zu verbessern und die Revolution zu verteidigen.

Fidels Strahlkraft

Trotz der aktuellen Situation schätzen Elena und María, dass mehr als 80 Prozent der Bevölkerung hinter der Revolution stehen. Wir treffen viele Menschen, die über die schwere Situation klagen – aber niemanden, der die Revolution insgesamt in Frage stellt. Und nicht nur wegen seines 100. Geburtstags sprechen fast alle vom Comandante en Jefe Fidel Castro. So auch bei einem Konzert ohne Strom im Stadtteil Vedado, bei dem uns Lieder über den Angriff auf die Moncada-Kaserne vom 26. Juli 1953 in Santiago de Cuba berühren. Und auch die internationale Strahlkraft Fidels und der Kubanischen Revolution ist unverändert groß: Zum internationalen Kolloquium am 100. Geburtstag von Fidel Castro kommen Delegationen aus 78 Ländern nach Havanna. In unserem Beitrag dazu heißt es: »Kuba ist jeden Tag wie Fidel. Heute steht Kuba in der vordersten Frontlinie im Kampf gegen den Imperialismus, gegen den wir gemeinsam kämpfen. Kubas Widerstandskraft ist unübertroffen.« Danach rufen wir ein weiteres Mal »Viva Cuba Socialista«, und zahlreiche weitere Teilnehmer stimmen mit ein. Die Widerstandskraft, der Internationalismus und der revolutionäre Geist der Kubanerinnen und Kubaner zeigen uns, wie sie diese verbrecherische Blockade Tag für Tag überleben: Sie lieben die Revolution.

 

Lieber im Meer versinken …

»Die Situation ist sehr schwer. Deshalb müssen wir Kuba verteidigen und die Einheit herstellen. Wir sind zwar ein armes, unterentwickeltes Land. Aber wir sind reich an Bewusstsein. Wir wollen lieber im Meer versinken, als ein weiterer Stern auf der US-Flagge zu werden.« Es ist mucksmäuschenstill im Raum, als der erste kubanische Kosmonaut Arnaldo Tamayo Méndez diese Worte sagt. Denn sie verdeutlichen uns, wie alltäglich die Gefahr eines militärischen Angriffs für die kubanische Bevölkerung ist. Was bedeutet es nun, solidarisch mit Kuba zu sein? Der Schriftsteller Enrique Ubieta bittet uns: »Wenn sie uns bombardieren, dann müsst ihr in Frankfurt und Berlin auf die Straße gehen und schreien.« Wir Brigadisten haben nicht nur Medikamente und weiteres Solidaritätsgepäck auf Kuba gelassen. Wir lassen der kubanischen Bevölkerung das Versprechen da, die Wahrheit über Kuba nach Deutschland zu tragen. Als Brigadisten haben wir uns geschworen, die Solidarität mit Kuba zu verstärken. Wir werden auch in Deutschland dafür kämpfen, in einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung und in Würde leben zu können. Die Kubanische Revolution braucht unsere Solidarität – und wir brauchen Kuba!

 

12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA
Tag 5

Auch am 5 Protesttag gab es ein abwechslungsreiches Programm, mit Berichten aus Kuba, die immer wieder mit kulturellen Beiträgen begleitet wurden und insgesamt auch die kämpferische solidarische Unterstützung der anwesenden Gäste deutlich machte.

 

GeFiS-Archiv

12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA
Tag 6

Bericht aus Kuba: Kubanische Kultur in Zeiten Donald Trumps

Foto: Santiago Flores/jW

»Als in Kuba die Sonderperiode ausgerufen wurde, sagte Fidel, das Erste, was es zu retten gelte, sei die Kultur. Daran hat sich nichts geändert.«

Auf der Protestwache für Kuba vor der US-Botschaft in Berlin wurde am Freitag ein Bericht des Autors Ulrich Fausten über kubanische Kultur in Zeiten Donald Trumps verlesen:

Donald Trump schafft es, mit der Verschärfung der Strangulierungspolitik gegen Kuba durch die Seeblockade eine Menge Unheil anzurichten.

Keine Ölimporte, kein Strom? Das kann man so pauschal zwar nicht sagen, verfügt Kuba doch über alternative Energiequellen, doch die drastische Reduktion elektrischer Energie reicht aus, Dialysegeräte lahmzulegen, die für Nierenkranke lebenswichtig sind, Chirurgen zu zwingen, Operationen im Schein ihrer Handylichter durchzuführen, und die Quote der Totgeburten von Säuglingen, die über lange Zeit so niedrig wie in Erstweltländern war, innerhalb kurzer Zeit glatt zu verdoppeln.

Trumps Vorgehen ist mehr als bloß ein Hemmschuh für Kubas Wirtschaft. Es kostet Leben. Oder sagen wir es geradeheraus: Es tötet.

Trumps Feldzug – denn wenn auch noch ohne Bomben und Raketen, ist es doch einer – ist in einem brutal nüchternen Wortsinn erfolgreich. Dass Leute sterben oder entnervt emigrieren, funktioniert ja.

 

Aber neben all dem, was Donald Trump leider Gottes vermag, sollte man nicht außer Acht lassen, was ihm alles nicht gelingt.

Welche Auswirkungen haben die Segnungen der Trump-Administration auf die öffentliche Kultur in Kuba? Eines vorweg: Die Ergebnisse dürften den Herrn im Weißen Haus nicht zufriedenstellen … Als nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in Kuba die Sonderperiode ausgerufen wurde, sagte Fidel, das Erste, was es zu retten gelte, sei die Kultur. Daran hat sich auch jetzt in diesen schwierigen Zeiten nichts geändert.

Der Event, der zunächst am gefährdetsten schien, war die alljährliche Internationale Buchmesse von Havanna – das größte kulturelle Ereignis in Kuba. Sie findet gewöhnlich im Februar statt. Dies erwies sich jedoch als nicht durchführbar. Also verlegte man sie in den Sommer. Eingedampft, alles eine Nummer kleiner und mit einigen aus der Not geborenen Veränderungen. (…)

Der dritte zuletzt fertiggestellte Film ist »Calle 232«. Darin geht es um die Fähigkeit, anderen zu helfen. Er wurde zu einem Aufruf an alle, sich auf die wahren Werte und Wünsche zurückzubesinnen und Menschen zu unterstützen, die in Not sind. Der Film ruft beim Publikum starke Emotionen hervor. Wie auch die beiden anderen wird er nach der Uraufführung in Havanna in allen Provinzen gezeigt.

Ebenso wichtig, wenn nicht gar noch wichtiger als das weitere Funktionieren der kubanischen Kultur im Großen, ist ihr Fortbestand im Kleinen. So wurde auch in diesem Jahr die traditionelle Theaterkarawane durchgeführt, die Gruppen von Schauspielern mit ausgesuchten Stücken zur ländlichen Bevölkerung, nicht zuletzt in schwer zugänglichen Gebieten, führt, auf dass auch dort keiner ohne Kultur bleibe. Ebenfalls gab es auch in diesem Jahr das beliebte kleine »Festival Internacional de Cine Pobre« (Kino der Armen, eigenfinanzierte Filme) in Gibara. (…)

Patriotismus angesichts des derzeit verordneten Elends ist denjenigen, die den Untergang Kubas betreiben, ein Dorn im Auge. Nicht zuletzt deshalb, weil sie ihn nicht begreifen. Wie kann man, so mögen sie sich fragen, immer noch Patriot sein, wenn es im ganzen Land buchstäblich an allem fehlt? Wie kann man sich noch mit einem Land identifizieren, in dem das Leben mehr ein Überleben ist?

Das ist die Haltung, die die US-Regierung öffentlich vertritt. Die Haltung, von der sie gerne hätte, dass die kubanische Bevölkerung sie sich zu eigen macht. Ihr Schwachpunkt ist der, dass sie davon ausgeht, die meisten Kubaner glauben machen zu können, das ganze Elend sei der sozialistischen Misswirtschaft geschuldet (…). Aber den weitaus meisten ist schon klar, dass die Misere Vor- und Nachnamen hat, und sie weiß auch welche. Und solange das so ist, kann Trump nur versuchen, Kuba immer weiter zu strangulieren. Die Menschen hier zu überzeugen, das wird ihm nicht gelingen.

Bilder: junge Welt; GeFiS-Mitglieder

 

12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA
Tag 7

Am 7. Protesttag wurde u.a. ein aktueller Bericht über Kuba von dem Autor Ulli Fausten gegeben. Weiterhin wurde das Projekt " Wir sammeln Sonne für Kuba" der Initiative Gewerkschafter für Kuba in einer Gesprächsrunde vorgestellt. Die Kulturrunde wurde mit Susann Witt-Stahl und Nicias Miquea begleitet. Ein weiterer Höhepunkt war das Konzert des chilenischen Liedermachers Nicias Miquea.

Quelle: jw, GeFiS-Archiv

12.09.-19.09.2026
in Berlin vor der Botschaft der USA
Tag 8

Am letzten Tag der Protestwache gab aus Kuba Maxilenin Perews Valdes (Uni Havanna) einen aktuerllen Bericht. In der Gesprächsrunde " Was tun" wurde mit Vertretern von Soli-Organisationsgruppen über die Dringlichkeit internationaler Solidarität mit Kuba sich ausgetauscht. Mit einer symbolischen Umzingelung der Teilnehmer um die USA Botschaft wurde die Entschlossenheit gegenüber den Kubanern manifestiert, gegen diese USA.Blockade weiter zu kämpfen.

Während dieser Aktion, wurde eine entsprechende Erklärung verlesen.

Im Anschluss fand das Abschlusskonzert Natur-Freunde-Chor mit internationalen Arbeiterliedern und ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Chris Doerk, die gemeinsam mit Silvio Rodriguez und Pablo Milandes gesunden haben.

Quelle: jw, GeFiS - Archiv

Abschluss der Proteswoche 

Unblock Cuba!

Solidarität über Parteigrenzen hinweg

Zum Abschluss der Aktionswoche gegen die Blockade Kubas wurde am Sonnabend eine Menschenkette um die US‑Botschaft gebildet

Von Carmela Negrete

Foto: Benjamin Kirchhoff/jW

Zärtlichkeit der Völker: Abschluss der Protestwoche für ein Ende der Blockade (Berlin, 19.9.2026)

Yankees umzingelt: Vor der US-Botschaft wurde am Sonnabend nachmittag zum Abschluss der Aktionswoche gegen die US-Blockade gegen die Karibikinsel eine Menschenkette gebildet. Nach Schätzungen der jungen Welt waren etwa 200 Menschen daran beteiligt. Mit Fahnen und Transparenten und in kämpferischer Stimmung riefen sie Parolen wie »Cuba sí, yanqui no« oder »Viva Cuba socialista«.

Ausdrucksstarke Mahnwache: Eine Woche lang hatten Aktivisten Tag und Nacht vor der US-Botschaft in Berlin ausgeharrt, um auf die unmenschliche Blockade gegen Kuba aufmerksam zu machen. Die Kuba-Solidaritätsbewegung in Deutschland hatte sie gemeinsam organisiert. Mit dieser Präsenz wollte man eine Woche lang auf die kriminelle Politik der USA gegenüber Kuba aufmerksam machen und über die Errungenschaften der Kubanischen Revolution informieren. Teilnehmer der Mahnwache gegenüber vom Brandenburger Tor kamen mit Touristen ins Gespräch. Immer wieder blieben Passanten neugierig stehen.

»Ich empfinde gegenüber Kuba eine absolute Solidarität«, erklärte Wolfgang aus Berlin im jW-Gespräch vor der US‑Botschaft. »Kuba braucht unsere Hilfe, damit die Menschen dort leben und ihren eigenen Weg gehen können.« Und auch: »Ich finde, der Sozialismus ist etwas Gutes, während der Kapitalismus scheiße ist.« Wolfgang hat nach eigenen Angaben Spenden für rund 4.000 Solarpaneele gesammelt, die direkt von China nach Kuba geliefert werden sollen. Die Spenden seien »über Parteigrenzen hinweg« erfolgt, um die Lieferung möglichst schnell in Auftrag geben zu können.

Auch vor Ort: Sabine, Abonnentin der jungen Welt und Gewerkschafterin bei der IG Metall. Sie sagte gegenüber jW: »Ich finde es unglaublich, dass die USA versuchen, ein ganzes Volk auszuhungern. Das ist inhuman.« Für sie sei Kuba ein Beispiel, das ihr Hoffnung gibt: »ein Volk, das sich dafür entschieden hat, seinen eigenen Weg zu gehen und sich nicht von irgendwelchen Großmächten vorschreiben zu lassen, wie es sein eigenes Land organisieren soll«.

 

 

Auf einem Podium im Zelt wurde die vergangene Woche bilanziert: Die Organisatoren berichteten, dass viele Menschen erreicht und informiert wurden – vielen Passanten sei die Verschärfung der Blockade kein Begriff. Auch vor dem Auswärtigen Amt wurde demonstriert. Hintergrund war eine Äußerung von Außenminister Johann Wadephul, wonach er nicht gewusst habe, dass Kuba von den USA blockiert wird. Mit der Protestaktion sollte ihm diese Ausrede genommen und er zum Handeln bewegt werden.

Foto: Benjamin Kirchhoff/jW

Hände weg von Lateinamerika: Der US-Imperialismus vereint viele Gegner (Berlin, 19.9.2026)

Während der Protestwoche waren zahlreiche Solidaritätsgruppen aus anderen Städten angereist. Auch in Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig fanden Veranstaltungen statt. Dabei wurde betont, dass das Protestcamp nur ein Anfang im Kampf für Kuba sein kann. In diesem Kontext wurde auf die nächste Rosa-Luxemburg-Konferenz hingewiesen, die im Zeichen der Solidarität mit Kuba stattfinden wird. Generell wurde hervorgehoben, wie wichtig es ist, noch mehr junge Menschen zu erreichen. Die Jugendbrigaden seien allerdings zunehmend durch die hohen Flugpreise erschwert.

Positives Beispiel aus dem Ausland: In Großbritannien haben sich Gewerkschaften inzwischen dazu verpflichtet, ihre Mitglieder zu verstärkter Solidarität mit Kuba aufzurufen.

Von der Bundesarbeitsgemeinschaft Cuba sí wurde daran erinnert, dass es in Kuba in dieser Woche erneut einen großflächigen Stromausfall gegeben hatte, über den in den deutschen Nachrichten nicht einmal berichtet wurde. Auch über konkrete Hindernisse für die praktische Solidarität wurde berichtet. So habe sich Hapag-Lloyd geweigert, Container nach Kuba zu verschiffen, obwohl sie bereits bezahlt worden seien.

Zum Abschluss wurde betont, wie notwendig es ist, Kuba weiterhin sowohl finanziell als auch durch konkrete Solidaritätsaktionen zu unterstützen. Das Land befinde sich in einer kritischen Situation und sei angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Belastungen auf internationale Solidarität angewiesen.

 

Foto GeFiS-Archiv

 

Info über die
 Protestwoche - 
Solidarität mit Kuba

Marxlenin Pérez Valdés: In diesem Kampf nimmt die Solidarität einen strategischen Platz ein

Foto: Benjamin Kirchhoff

Symbolische Umzingelung der US-Botschaft zum Abschluss der Protestwache für Kuba am Sonnabend

Am Sonnabend wurde zum Abschluss der einwöchigen Protestwache vor der US-Botschaft in Berlin ein Beitrag der kubanischen Philosophin und Publizistin Marxlenin Pérez Valdés zur Lage auf Kuba unter der US-Blockade vorgetragen:

Liebe Compañeros, Brüder und Schwestern unserer gerechten Sache.

Meine allererste Auslandsreise führte mich 2010 nach Europa.
Eines Tages überraschte uns der frühe Morgen, fast zu der Stunde, zu der der Busbetrieb bis zum nächsten Tag eingestellt würde, und wir waren noch nicht im Studentenwohnheim angekommen. Mit viel Mühe erreichten wir die »erste Haltestelle des guagua (Busses)« — wie wir in Kuba sagen —, doch bevor die Rückfahrt beginnen konnte, musste der Fahrer eine Pause machen. Dazu durfte niemand im Bus sein, er musste vollständig leer bleiben.
Obwohl wir die einzigen Fahrgäste waren, mussten wir draußen, auf der Straße, warten. Es war Februar, die Temperatur lag um null Grad (vielleicht darunter) und wir, nun mal Kubaner, waren am Erfrieren. Wir beschlossen, den Fahrer zu fragen, ob wir in der Zwischenzeit im Bus warten dürften. Fast schon im Begriff, dies abzulehnen, sah er uns wieder an und fragte vom Fahrersitz aus, woher wir kämen. »Wir sind Kubaner, wir kommen aus Kuba«, antworteten wir. Zuerst schien er nicht zu verstehen, woher– die Kommunikation lief in sehr schlechtem Deutsch unsererseits und in insgesamt nur mäßigem Englisch. Bis er dann mit weit aufgerissenen Augen und ohne zu überlegen sagte: »Kuba? Fidel!« Er ließ uns sofort einsteigen. Das war in Frankfurt am Main, in Deutschland, es war die erste Stadt, das erste Land, das ich auf meiner ersten Auslandsreise kennenlernte. Ich werde das nie vergessen, weder diesen Morgen noch mein Erstaunen angesichts meiner Überraschung, dass jener Mann jenseits der Meere uns auf Grund der Figur Fidel als Nation identifizierte.

Vor knapp einem Monat wollten wir, meine Mutter und ich, frühmorgens zu ihrem Termin beim Neurologen. Ohne die Hilfe eines verlässlichen Freundes wären wir nicht dorthin gelangt; der öffentliche Nahverkehr war angesichts des Kraftstoffmangels bis zum 1. September praktisch eingestellt. Während wir auf den Spezialisten warteten, der sie untersuchen sollte, »ging das Licht aus«. Da Gesundheitseinrichtungen in der Energieversorgung priorisiert werden, ahnten wir, dass etwas passiert sein musste. Das nationale Stromnetz (SEN) war wieder einmal, und dies in weniger als einer Woche, vollständig ausgefallen. Der Arzt konnte sie behandeln, obwohl sich die Situation des Krankenhauses verändert hat, das heute auf Gedeih und Verderb von den ihm zur Verfügung stehenden Treibstoffreserven abhängig ist – sie waren vorhanden. Er verordnete eine Magnetresonanztomographie und meinte, dies MRT müsste in einem anderen Krankenhaus durchgeführt werden, in seinem gebe es zwar das Gerät, aber es sei kaputt und konnte aufgrund der Blockade nicht repariert werden. Die Wartelisten für MRTs oder CTs sind lang; sie bedeuten mehrere Monate Wartezeit für die Patienten, die sie benötigen. Diese Untersuchungen bedeuten präzisere Diagnosen und präzisere Behandlungen – beides kann aufgrund fehlender Ressourcen nicht gewährleistet werden.

In den darauffolgenden Tagen gingen wir in eine andere Gesundheitseinrichtung. Die Ärzte, sichtlich peinlich betroffen, wiesen uns darauf hin: Es gibt kein Wasser. Wir sahen die Angehörigen der Krankenhauspatienten durch die Flure laufen – sie hatten Behälter dabei, um sich mit Wasser zu versorgen. Unter der in den letzten Monaten verschärften Wasserknappheit infolge der mangelnder Stromversorgung der Wasserpumpen leidet ein Krankenhaus in demselben Ausmaß wie das Viertel, in dem es sich befindet. Um dieses Problem abzumildern, liefert dann ein Wassertankwagen die lebenswichtige Flüssigkeit, aber sie reicht nicht aus.

Das Paradoxon überrascht sowohl die Patienten als auch das Krankenhauspersonal: Operieren oder nicht operieren? Die medizinische Versorgung bei Wassermangel einstellen oder improvisieren? Den Patienten, die zum Beispiel aus weit entfernten Provinzen angereist sind und ihr Gespartes für die Anreise in die Hauptstadt aufgebraucht haben, zu sagen, dass sie ihre Operation erneut verschieben müssen, bis die Bedingungen optimal sind? Die Verantwortung übernehmen und sie trotz allem operieren?

Ein Freund erzählte uns, dass sein Vater kürzlich an grauem Star operiert wurde. Es war mehr als ein Jahr vergangen, bis die Operation endlich möglich war. Auf der Liste für Augen-OPs, um wieder Sehkraft zu erlangen, stehen Tausende. Sie sind Teil der zutiefst bedrückenden Zahl von über 98.500 Patienten, darunter 12.000 Kinder und 118.200 Krebspatienten, auf Wartelisten für notwendige Operationen. Die US-Blockade von Technologien, Medikamenten und Strom für Operationssäle ist der Grund, aus dem sie keine angemessene Behandlung bekommen haben.

Vor drei Monaten hatte sich meine 85jährige Großmutter die Hüfte gebrochen. Die Diagnose war eindeutig, doch zunächst gab es keine andere Behandlungsmöglichkeit als Schmerzmittel. Die Warteliste für eine Hüftprothese ist, ebenso wie die für MRTs, CTs oder auch Brillen, gigantisch lang. Dank der Solidarität unter den Patienten selbst tauchte eine Prothese von jemandem auf, der eine solche nicht mehr benötigen würde, und als er von ihrem Fall erfuhr, meiner Großmutter die Prothese überließ. Die Operation verlief ausgezeichnet. Meine Großmutter hatte nicht nur keine Schmerzen mehr; sie konnte auch wieder gehen.

Dies sind nur winzige Beispiele dessen, womit dieses Volk konfrontiert ist, das allen Arten von wirtschaftlichem und psychologischem Druck seitens der US-Regierung ausgesetzt ist.

Leider findet sich in vielen Fällen nicht immer eine solch glückliche Lösung. Die uns aufgezwungenen materiellen Engpässe belasten das kubanische Gesundheitssystem tagtäglich. Die umfassende Blockade, die »chirurgisch präzise«, gezielt, darauf ausgelegt ist und umgesetzt wird, um uns zu zerstören – diese Blockade verhindert, dass neben dem Treibstoff, den sie nicht ins Land lassen, auch Medikamente, unterschiedlichstes Material, Reagenzien, Instrumente, Geräte und andere unverzichtbare Dinge nicht ins Land gelangen, mit denen der Staat – wie er es historisch immer getan hat – unsere öffentliche Gesundheitsversorgung gewährleistet.

Kuba kann auf zahlreiche Fachgebiete schauen, die umfassend entwickelt wurden; in die Tausende geht die Zahl seiner, dank der Revolution und Fidels Vision zur Entwicklung einer humanistische Wissenschaft, hervorragend ausgebildeten Fachärzte. Selbst unter den heutigen schrecklichen Umständen kämpfen unsere Ärzte unvermindert für das Leben und das Wohl der Kubaner

In diesem Kampf nimmt die Solidarität einen strategischen Platz ein. Deshalb unbedingt hervorzuheben ist, dass sich in jedem kubanischen Krankenhaus eine konkrete Geste dieser Solidarität findet, die schon mehr als einmal ein Leben gerettet und Hoffnung zurückgebracht hat. Diese Solidarität hat viele Gesichter, unterschiedlichste Formen der konkreten Umsetzung, und sie alle, so klein sie auch scheinen mögen, sind heute unverzichtbar. So, wie die Solidarität unserer Brüder und Schwestern aus anderen Ländern, die – selbst unter Einsatz ihres eigenen Lebens – von ihren Regierungen fordern, den verbrecherischen Krieg gegen Kuba zu beenden. Wie die unserer Compañeros, die Spenden schicken; lebensrettende Spenden, die die Blockade durchbrechen. Wie die Solidarität der Genossen, die dieselben Vorstellungen von Gerechtigkeit für Kuba und für die Welt verteidigen. Wie die der Männer und Frauen, die trotz Erpressung und der Lügen über unsere Insel in ihrer Solidarität nicht nachlassen.

Oder wie jenes Busfahrers, der uns in einer eiskalten Nacht in Frankfurt/M. vor der Kälte bewahrte. Ganz gleich, wie diese Solidarität aussieht – wichtig ist, sie zu vervielfachen.

Es ist an der Zeit, dass wir alle gemeinsam und entschlossen für eine Menschheit eintreten und in diesen »eng geschlossenen Reihen« ist es – inmitten von so viel Egoismus – die Liebe zum Nächsten, die den Unterschied macht.

Vielen Dank, Brüder und Schwestern: dafür, dass ihr helft, uns daran zu erinnern, dass nicht alles verloren ist. Hier halten wir weiterhin stand. Es gibt viel, das wir zu verteidigen haben, und wir werden dieses Projekt einer souveränen Nation nicht aufgeben, das uns dank Fidels Tatkraft der Welt als freies und würdiges Volk zeigt. ¡Hasta la victoria siempre!

Marxlenin Pérez Valdés ist als Referentin für die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz am 9.1.2027 in Berlin als Referentin angefragt (jW)

 

Protestwache gegen USA-Sanktionen gegenüber Kuba

Klassiker

»Es war, als hätte ich schon früher in Kuba gelebt«

In der DDR kannte sie jeder, aber auch in Kuba war sie Publikumsliebling. Über gemeinsames Singen mit Raúl Castro, ungezählte kubanische Fernsehproduktionen und eine Zuflucht am Strand von Cojímar. Ein Gespräch mit Chris Doerk

Interview: Arnold Schölzel

Foto: privat

Fischer Gregorio Fuentes nannte Chris Doerk seine »fünfte Tochter«

Zur Person: Chris Doerk

Chris Doerk war seit Ende der 60er Jahre eine der bekanntesten Sängerinnen und Schauspielerinnen der DDR. 1970 trat sie zum ersten Mal beim Chansonwettbewerb in Varadero auf Kuba auf und wurde dort vom Publikum begeistert gefeiert. Bei insgesamt 17 Tourneen auf der Insel und durch ungezählte Fernsehauftritte wurde »La Alemanita«, die kleine Deutsche, in Kuba landesweit populär. Im Mai erschien ihre neue CD »Schenk jedem Tag ein Lachen«, auf der sie auch einige kubanische Lieder singt. An diesem Sonnabend tritt sie bei der Abschlusskundgebung der Protestwache »No War on Cuba!« vor der US-Botschaft am Pariser Platz in Berlin auf.

Sie waren in der DDR seit Ende der 60er Jahre ein Star der Unterhaltungskunst und wurden ab 1970 auch in Kuba ein absoluter Publikumsliebling. Wie kam es dazu?

Die Künstleragentur der DDR hatte mir 1970 angeboten, an einem Chansonfestival in Varadero teilzunehmen. Das Schöne dort war, dass es nicht um Preise ging, sondern ums Musikmachen und den Spaß daran. Es gab nur Publikumslieblinge. Es waren dort zum Beispiel Karel Gott und Costa Cordalis sowie Sänger aus Frankreich und Italien. In Varadero sang ich auch ein Lied von Silvio Rodríguez, der mein liebster Komponist wurde. Er hat unheimlich schöne Texte geschrieben und wunderschöne Musik dazu. Ich hatte einen deutschen Text des Liedes erhalten, sang ihn ahnungslos und die Kubaner waren begeistert. Aber dann kam Silvio Rodríguez hinter die Bühne und bat meine Dolmetscherin, sie solle ihm bitte übersetzen, was ich da singe – weil ich beim Singen gelächelt hatte, obwohl das Lied nicht fröhlich sei.

Welches Lied war das?

Das Original hat den Titel »La Era Esta Pariendo un Corazón – Die Zeit gebiert ein Herz«, und darin heißt es: »Ich fragte meinen Schatten: Wie geht es mir, damit ich lachen kann? Während das Weinen, mit einer Stimme wie ein Tempel, den Raum durchbricht und die Zeit bewässert … Und ich bin verstummt, verzweifelt. Und dann höre ich: Die Erde weint. Die Zeit gebiert ein Herz. Es kann nicht mehr, es stirbt vor Schmerz. Und wir müssen ihm zu Hilfe eilen.«

Auch damals war vieles auf der Welt nicht so, wie es sein sollte.

In dem Text aber, den ich sang, hieß es: »Im Licht der Sonne schauen wir übers Land, im Licht der Sonne wird der Tag erst schön … Im Licht der Sonne schauen wir übers Meer, im Licht der Sonne müssen alle gehen, im Licht der Sonne bleibt der Tag nicht leer.«

Und wie hat er reagiert?

Ich war furchtbar erschrocken. Er fragte nämlich empört: »Was haben die Deutschen für eine Hippie-Scheiße aus meinem Lied gemacht?«

Im folgenden Jahr war ich mit einer größeren Musikergruppe, zu der auch Frank Schöbel und Thomas Lück gehörten, und großem Programm erneut in Kuba und wollte dieses Lied auf spanisch singen – damals beherrschte ich die Sprache aber noch nicht. Also habe ich gepaukt, den Text vor jedem Schlafengehen mehrmals wiederholt und schließlich hatte ich ihn wirklich voll drauf. Aber als wir in Kuba waren, hatte ich dennoch große Angst, einen Patzer zu machen. Wir traten in Havanna im Amadeo-Roldán-Theater, das 1977 durch Brandstiftung zerstört wurde, auf, und ich hatte den Text immer in einen Flügel, der auf der Bühne stand, gelegt, um ihn vor Augen zu haben. Ich singe also dort – und dann war der Strom weg, kein Licht mehr. Von da an konnte ich den Text und brauchte den Zettel nicht mehr. Es war nur eine Macke – ich darf um Gottes willen nicht diesen Text versemmeln, zumal solch einen engagierten. Das ist bei einem Song der Art »Ich liebe dich, was kost’ das Pfund?« etwas völlig anderes. Hier ging das einfach nicht.

Sie waren dann bis Ende der 80er Jahre faktisch jedes Jahr dort?

Insgesamt 17mal.

Und kannten auch Leute aus der Staatsführung?

Nur eine Anekdote. Einmal hatte uns der DDR-Botschafter zum Tag der Republik am 7. Oktober in die Botschaft eingeladen. Er kündigte an, dass Raúl Castro kommen werde, und ich platzte heraus: Oh, wie schön, den kenne ich. Das stimmte auch. Als ich noch beim Erich-Weinert-Ensemble der NVA war, also Mitte der 60er Jahre, sollten wir einmal im Herbst aus Anlass der Jagd, die für Diplomaten veranstaltet wurde, auftreten. Dorthin kamen damals Vertreter aus allen sozialistischen Ländern, auch Raúl Castro war dabei. Wir trugen im Duett dort ein Lied vor, ich sang die zweite, ziemlich schwierige Stimme, und dann löste sich Raúl aus der Menge, kam zu uns und bat uns, das Lied noch einmal zusammen mit ihm zu singen: Es sei das einzige, das er kenne und beherrsche. Es war nämlich ein kubanisches Lied über die Befreiungskriege gegen Spanien, das in der Sierra Maestra von den Revolutionären um Fidel Castro gesungen wurde: El Mambí. Die Spanier nannten die kubanischen Guerrillakämpfer Mambises. Es geht so: »Damals, 1895, / Durch den Dschungel von Mayarí, / Eines Morgens verließ ich meine Hütte, / Und ins Dickicht verschwand eine Mambí. / Eine Kubanerin, die mir so viel bedeutete, / Die ich in der Nacht weinen sah, / Und am nächsten Tag, auf ihrem Pferd / Suchte sie meine Spuren und folgte mir. / Dieses Mädchen mit dem dunklen Gesicht / Und Augen schwärzer als das Böse / Vereinte ihre Kraft mit meiner Wildheit / Und gab ihr Leben für die Freiheit. / Eines traurigen Tages fiel sie neben mir; / Ich sah ihre schöne Brust bluten, / Und von da an brannte meine Liebe zu dir, / Mein geliebtes Kuba.«

Wir haben das tatsächlich mit ihm zusammen gesungen, und er hatte eine kräftige Stimme wie ein Bär. Ich musste mich aber auf meine zweite Stimme konzentrieren, was sehr schwierig war, aber er war einfach sympathisch, sehr familiär, zauberhaft.

 

Als ich dann dem Botschafter fünf Jahre später sagte, dass ich Raúl kenne, antwortete der mit einem Blick, der besagte: Diese blöde Sängerin, na klar, die kennt ihn. Und dann geht das Tor auf, die ganze kubanische Delegation kommt herein, Raúl Castro geht sofort auf mich zu und sagt: »Dich kenne ich. Aber damals hattest du kurze Haare, jetzt lange.« Der Botschafter guckte etwas komisch, und dann sagte Raúl auch noch, dass er das Lied mit seiner Familie und mir noch einmal singen möchte, er lade mich ein. Da war ich entgeistert, denn ich beherrschte den Text nicht mehr. Außerdem hatte ich eine deutsche Fassung gesungen, er die spanische. Also ließ ich mir Noten und Text kommen, aber dann kam mir die Agentur zur Hilfe: Wir mussten auf Tournee ins Land hinaus. So bin ich drumrumgekommen.

Haben Sie auch Fidel Castro kennengelernt?

Ja, 1972 in Berlin im Schloss Niederschönhausen, als er zum Staatsbesuch in der DDR war. Er hat mir dort gesagt, dass ich mich an ihn wenden kann, wenn ich mal Probleme in Kuba habe. Aber ich hatte nie Probleme, da funktionierte immer alles. Er gab mir dort ein Autogramm – »Para Chris, fraternalmente Fidel«.

2002 hatte ich mein Buch »La Casita. Geschichten aus Cuba« geschrieben. Als ich danach in Kuba war, fragte ich meine Freundin, wohin ich das bringen kann, um sicher zu sein, dass er es erhält. Sie meinte: »Im Zentralkomitee, aber glaube nicht, dass ich da mitkomme. Dahin musst du alleine gehen. Ich stelle mich hinter eine Hecke, wenn du Blödsinn machen willst.« Wir fuhren also zum Gebäude des ZK, und ich ging allein auf die Soldaten, die dort Wache hielten, zu und erklärte, dass ich ein Buch über Kuba geschrieben habe und möchte, dass Fidel es erhält. Ich fragte sie, wohin ich es bringen kann. Die sahen mich an, als sei ich bekloppt, und ich erklärte ihnen, dass ich stehenbleiben würde, bis irgend etwas passiert. Das dauerte eine Dreiviertelstunde. Die Soldaten schauten mich komisch an und dachten schließlich wohl, dass sie etwas unternehmen müssten: Die haut hier nicht ab. Schließlich kam einer auf mich zu und erklärte mir: Sie gehen jetzt um das Haus herum, dort ist ein großer Tunnel und die zweite Tür links im Tunnel ist die von Fidels Büro. Da ist er nicht selbst, aber dort können Sie das Buch abgeben.

Ich ging los und begegnete vielen Leuten, die gerade Feierabend hatten, und gelangte schließlich zu dem Büro und Oma Atta. Kennen Sie die Figur aus Robert Merles Roman »Malevil«? Sie saß dort am Tisch, war schwarz, riesig und in Uniform. Und böse zu mir. Sie guckt in meinen Ausweis und sagt: »Ich weiß doch gar nicht, ob das Ihre Unterschrift ist.« Ich wusste nicht, was ich machen soll, aber dann kam ein sehr netter junger Mann dazu, der sich als die rechte Hand von Fidel vorstellte. Er nahm das Buch, das Foto von dem Autogramm und meinen Brief an sich und bedankte sich. Als ich zu meiner Freundin an der Hecke zurückkam und erzählte, sagte sie nur: Du bist ein total verrücktes Weib. Der Brief, in dem ich erklärte, wer ich bin, war sicher überflüssig: Fidel erinnerte sich an jeden Namen. Aber ich bin mir sicher, dass Fidel sich das Buch hat übersetzen lassen.

Warum vermuten Sie das?

Ich habe in »La Casita« viel über Osneldo García geschrieben. Er war Jahrgang 1931, Guerillero an der Seite Fidels und Bildhauer. Mein Mann und ich waren sehr mit ihm befreundet. Er entwarf zum Beispiel das große Metallmobile vorm Nationaltheater in Havanna, hatte große Ausstellungen, war aber dennoch nicht sehr beliebt, weil er viel Erotisches in seinen Plastiken darstellte. Manche sprachen von Osneldo und seinem Pornoschrott. Im Buch schildere ich, wie er zwar in den 70er Jahren vom Kulturministerium den Auftrag erhielt, das Mobile zu fertigen, das Ministerium aber am Ende mitteilte: Die Plastik wird nicht aufgestellt. Da war der Lkw, der die Teile zum Nationaltheater bringen sollte, schon beladen. Vielleicht meinten einige Funktionäre, es fehle dem Werk an politischem Inhalt und entsprechender Form. In Osneldo muss damals der Guerillero wiedererwacht sein, denn er ignorierte die Ablehnung und stellte die Plastik in einer Nacht-und-Nebel-Aktion genau dahin, wo sie ursprünglich stehen sollte: auf das schon fertige Fundament. Sie steht dort noch heute und überstand Stürme und Hurrikane, worauf Osneldo sehr stolz war.

Nachdem ich das Buch im ZK abgegeben hatte, erhielt Osneldo nachträglich den Preis für sein Lebenswerk, der üblicherweise zum 70. Geburtstag des Künstlers vergeben wird. Da wusste ich, Fidel hat das Buch gelesen.

Sie waren in den 70er und 80er Jahren ständig auf Tour in Kuba und kamen in entlegene Ecken des Landes, in die kaum Kubaner gelangten, Touristen schon gar nicht. Wie muss man sich das vorstellen?

Ich war einmal in der Sierra Maestra in einem Dorf, in dem es eine sanitäre Einrichtung einschließlich Toilette für die ganze Siedlung gab. Die hatte ein Flachdach aus Beton und das wurde als Bühne benutzt. Der Vertreter der Künstleragentur aus Havanna meinte: »Unsere Künstler würden hier nicht auftreten.« Ich entgegnete, dass ich das aber mache, und es waren unglaublich viele Menschen da, Massen. Und es war das tollste Publikum, das man sich denken kann – sie haben gejubelt und gebrüllt. Dort war noch nie ein ausländischer Sänger gewesen. Da singe ich auch auf einer Toilette, das war mir in dem Moment völlig egal: Es war eine Bühne.

Aber das Publikum in Kuba war immer zum Knutschen und die Säle knallvoll. Dieses Land und seine herzlichen, lebenslustigen Menschen ließen mich nicht los. Sie sind meinem Wesen einfach sehr nahe.

Waren Sie dort mit Ensembles aus der DDR unterwegs?

Manchmal mit DDR-Musikern, auch mit meiner eigenen Band, überwiegend waren es aber kubanische Gruppen. Einmal musste ich allein sogar alle Noten für unsere Konzerte in einem Koffer nach Kuba schleppen. Der war unglaublich schwer, und wir flogen über Moskau, Algier und Rabat nach Havanna. In Moskau kam noch ein Schreck hinzu: Ich stellte meine Zahnbürste und anderes ins Badezimmer. Das war aber für drei Zimmer vorgesehen. Am nächsten Morgen waren also meine Sachen benutzt. Und dann komme ich in Havanna an, schleppe diesen wahnsinnig schweren Koffer, und vorm Hotel »Riviera« stehen drei Kubaner mit verschränkten Armen und sehen mir zu mit einem Gesichtsausdruck: Tolle Frau und außerdem noch so stark. Die Reise war große Klasse.

Und es gab Fernsehproduktionen mit Ihnen?

Unentwegt. Große Shows, kleinere, eine für nachmittags, eine für den Abend. Und es hat Spaß gemacht, dort im Fernsehen aufzutreten, weil es so locker und cool zuging. Nicht mit »Gehen Sie dahin und dahin«, sondern die Kamera hat sich nach Ihnen gerichtet. Leider ist bei einer Show, die nur mit mir aufgezeichnet wurde, etwas mit der Technik passiert – alles war zerstört. Das war sehr schade, weil der Regisseur sehr gut war, die ganze Mannschaft. Aber weil das kurz vor meiner Rückreise passierte, konnten wir es nicht wiederholen.

Aber es gab ansonsten eine Aufzeichnung nach der anderen. Das kubanische Fernsehen kam sofort auf mich zu, als das Publikum bei Konzerten so begeistert war. Ich erinnere mich zum Beispiel an Aufnahmen am Strand von Varadero, auf dem ich herumhüpfte und sang, wo vom Dach eines Gebäudes gefilmt wurde, mit riesigen Scheinwerfern und Kameras, die Schrankformat hatten.

In »La Casita« schreiben Sie viel über einen Freund Ernest Hemingways, den Fidel vermutlich auch kannte: den Fischer Gregorio Fuentes aus Cojímar. Er war auch eines der Vorbilder für Hemingways Erzählung »Der alte Mann und das Meer«. Hemingway und Fuentes als Koch fuhren während des Zweiten Weltkrieges auf Patrouille auf der Suche nach deutschen U-Booten, und Fuentes hatte nach Hemingways Tod 1961 die Aufsicht über dessen Yacht »Pilar«. Sie waren mit ihm eng befreundet. Wie haben Sie ihn kennengelernt?

Gregorio hat mich immer als seine fünfte Tochter bezeichnet. Da grinsten dann übrigens seine Kumpel und murmelten so etwas wie: Das glauben wir dir sogar. Kennengelernt haben wir ihn, weil mein Mann, der Bildjournalist ist, mit ihm in Cojímar eine Fotogeschichte machen wollte. Seine Enkelin heißt America und ist bis heute meine beste Freundin. Wir stehen mit ihr und anderen Freunden über Messenger in Kontakt – wenn sie mal wieder Strom haben. Es ist einfach schrecklich, wie es ihnen geht. Ich habe in der ersten Zeit dieser Energieblockade nur geheult. Man ist so hilflos. Die kubanischen Freunde fragen uns: Was will dieses …? Aber über den möchte ich nicht reden, wir reden über Kuba.

Und in Cojímar, wo Gregorio wohnte, stand auch »La Casita«, das Strandhaus, in dem Sie oft wohnten?

Gregorio hat uns geholfen. Er war Jahrgang 1897, arbeitete noch mit 70 in der Fischereigenossenschaft und wurde 104 Jahre alt. Das Haus gehörte Freunden und war ein Zufluchtsort, in dem wir auch übernachteten. Gregorio besuchte uns dort und kochte für uns – er hat für uns Mahlzeiten zubereitet, die wir nie vergessen werden. Ein einmaliger Koch. Die Freunde hatten wir kennengelernt, weil wir auf unseren Flügen immer viel Post für viele Leute mitnahmen, und ihnen hatte ich mal gesagt, dass ich so gern mal aus den Hotels raus und unter Kubanern leben möchte. Sie meinten, dass sie mir den Wunsch erfüllen können, und hatten nun dieses Wochenendhäuschen am Meer.

Was bedeutet Ihnen Kuba?

Wir waren eins. Es war, als hätte ich dort früher schon einmal gelebt, als ob ich einfach dazugehöre. Ich habe später gesagt: Kuba war über viele Jahre meine zweite Heimat.

In der DDR kannte Sie jeder, aber Ihre Popularität in Kuba war noch einmal etwas Besonderes, oder?

Kuba war mein Traum, und es waren glückliche Jahre. Mir hat es dort, wo ich lebte, gefallen. Es war viel sozialer und menschlicher als heute. Aber in die Kubaner habe ich mich sofort verliebt, hinzu kam noch die Natur – ich bin eine Naturfreundin. Alles, was wir hier höchstens kaufen konnten, wuchs dort am Straßenrand. Die jüngeren Kubaner kennen mich natürlich nicht mehr, aber die Älteren wissen sofort Bescheid, wenn sie mich sehen, »La Alemanita«, die kleine Deutsche, und fragen: Chris, wie geht’s?

 

Gedenken der Opfer des     Putsches in Chile 1973

GeFiS-Mitglieder haben gemeinsam mit weiteren Freunden Lateinamerikas den Opfern des Militärputsches vor 53 Jahren in Chile gedacht, wo mit Hilfe der CIA der rechtmäßig gewählte Präsident Dr. Salvador Allende durch General Pinochet ermordet wurde. Mit ihm wurden zahlreiche international auch angesehene Künstler wie Victor Jara, Politiker etc. ermordet.

Quelle: GeFiS-Archiv 11.09.2026

Vortrag : 
Multipolare Welt im 
21. Jahrhundert

Am 05.September 2026 hat der Präsident des GeFiS e.V. im Rahmen der Bildungsarbeit und der Förderung der Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, auf Einladung des RotFuchs Fördervereins e.V. Regionalagruppe Königs Wusterhausen einen Vortrag über die Multipolare Entwicklung im 21. Jahrhundert in Form einer Power Point Präsentation gehalten. Im Anschluss an den Vortrag folgte eine interessante Diskussion.
Zum Abschluss informierte der Präösident noch über die aktuelle Lage in Venezuela und bedankte sich auch im Namen aller Venezolaner und GeFiS-Mitglieder für die geleisteten Spenden für die Erdbebenopfer.

Die Gäste konnten sich zudem, verschiedene Broschüren über die vielfältige Arbeit der Organisation mitnehmen, wo ganz aktuell sehr transparent insgesamt 3 Wiederaufbauprojekte nachdem Erdbeben von Seiten des GeFiS solidarisch unterstützt wurden.

Quelle. GeFiS-Archiv

Protestveranstaltung in Berlin

Am 04. September 2026 fand in der Friedrichstraße in Berlin vor dem "Russischen Haus" eine eindrucksvolle Protestdemonstration statt. Der Grund war die von der Bundesregierung befohlene Schließung des Hauses. Unsere GeFiS-Mitglieder haben gemeinsam mit vielen weiteren Bürgern gegen die Schließung protestiert, weil dieses Haus ein wichtiger Ort der Völkerverständigung und des Friedens zwischen Deutschland und Russland darstellt.

Quelle: GefiS-Archiv

Weltfriedenstag/
Antikriegstag

Auch in Rostock und dort gleich an 4 verschiedenen Orten wurden aufgrund  des Beginns des II.Weltkrieges am 1.September 1939 mit dem Überfall auf Polen durch die deutsche Wehrmacht mit dem Organisator Friedensbündnis Norddeutschland in Rostock für den Frieden Flagge gezeigt.
Gem. der Losung " Die Ostsee soll ein Meer des Friedens sein" unterstützte wie der GeFiS verschiedene Organisationen, diese Friedensmanifestation.

Friedenskonzert am 29. August 2026

Am 29.August 2026 hatte der Künstler Tino Eisbrenner zu einem Friedenskonzert geladen, wo aus dem gesamten Bundesgebiet viele Friedenskräfte angereist waren.
Alle Teilnehmer bekannten sich dazu, dass ohne Waffen man Frieden schaffen sollte und das Diplomatie das Gebot der Stunde statt Hochrüstung ist.

GeFiS-Mitglieder waren vor Ort und unterstützten diese Friedensinitiative

Quelle GeFiS-Archiv

Friedensfest in Berlin vom 28.August - 30.August 2026

Beim diesjährigen Friedensfest der DKP in Berlin, war der GeFiS erneut mit einem Info-Stand vertreten, den wir gemeinsam mit den Friedensglocken Berlin e.V. erfolgreich gestaltet hatten.

Neben weiteren Friedensorganisationen die vor Ort mit einem Info-Stand vertreten waren, war vorallem das kuluturelle wie friedenspolitische Programm der Anziehungspunkt von vielen friedliebenden Bundesbürgern.

Quelle: GeFiS - Archiv

Veranstaltung für Menschenrechte

Einladung zum Mitorganisation als Partner für 816 Veranstaltung vor dem Brandenburg Tor Art Speaks for Human Rights – Tolerance, Peace & Religious Freedom Datum:

 Sonntag, 16. August 2026 

Zeit: 15:00–17:00 Uhr 
Ort: Pariser Platz, Brandenburger Tor,
 Berlin Veranstalter:

 -Human Rights & Due Process Alliance (HRDPA) Berlin e.V.
  i.G.
 -Künstlerinitiative East Side Gallery e.V
 - Friedensglockengesellschaft Berlin e.V 
 -Deutscher Friedensrat e.V.
 -GeFiS e.V. - Gesellschaft für  Frieden   und internationale Solidarität
 -Umbrella Peace Art
 -International Women!s Peace Group (IWPG)
 -Freedom Voices 
-Choir for Peace
 -Klang des Friedens 
-sowie weitere Partnerorganisationen Art Speaks for Human Rights – Tolerance, Peace & Religious Freedom Unter dem Titel „Art Speaks for Human Rights – Tolerance, Peace & Religious Freedom“ veranstaltet die Human Rights & Due Process Alliance (HRDPA) Berlin e.V. i.G. eine öffentliche Kundgebung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin. 

Künstlerinnen und Künstler, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger kommen zusammen, um durch Kunst, Musik, Redebeiträge und kreative Aktionen ein sichtbares Zeichen für Menschenrechte, Toleranz, Frieden und Religionsfreiheit zu setzen. Die Veranstaltung versteht Kunst als universelle Sprache, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, Überzeugungen und Religionen miteinander verbinden kann. „Art Speaks for Human Rights“ soll Raum für Dialog, Begegnung und gesellschaftliches Engagement schaffen und zugleich auf die Bedeutung grundlegender Menschenrechte und rechtsstaatlicher Prinzipien aufmerksam machen. Menschenrechte, faire Verfahren und die Würde des Menschen Ein besonderer Fokus der Kundgebung liegt auf dem Fall des 95-jährigen Friedensaktivisten Lee Man-Hee aus Südkorea. Seit Jahrzehnten setzt er sich für Frieden, Versöhnung und internationalen Dialog ein. Im Rahmen von rund 32 Friedensreisen hat er zahlreiche Länder besucht, um sich für Verständigung und die friedliche Beilegung von Konflikten einzusetzen. Lee Man-Hee befindet sich derzeit in Südkorea in Untersuchungshaft. Hintergrund sind Ermittlungen im Zusammenhang mit dem dort geltenden Wahlrecht. Sämtliche von den Behörden geforderten Unterlagen wurden eingereicht und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wurden zurückgewiesen. Die HRDPA möchte diesen Fall zum Anlass nehmen, die Bedeutung von Menschenrechten, fairen Gerichtsverfahren, Religionsfreiheit und rechtsstaatlichen Prinzipien öffentlich zur Diskussion zu stellen. Die Ermittlungen sind bislang nicht abgeschlossen und es liegt kein rechtskräftiges Urteil vor. Gleichzeitig wird der 95-Jährige weiterhin seiner Freiheit beraubt. Auch die Haftbedingungen sind besorgniserregend. Die Veranstalter betonen die grundlegende Bedeutung der Unschuldsvermutung, eines fairen Verfahrens und der Achtung der Menschenwürde. Menschenrechte und rechtsstaatliche Grundsätze müssten unabhängig von Herkunft, Alter, gesellschaftlicher Stellung oder religiöser Überzeugung gelten. „Art Speaks for Human Rights“ steht für die Überzeugung, dass Menschenrechte universell sind. Toleranz, Frieden und Religionsfreiheit sind keine Privilegien, sondern grundlegende Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. Kunst verbindet – über Grenzen, Religionen und Kulturen hinweg Im Mittelpunkt der Kundgebung steht die verbindende Kraft von Kunst und Kultur. Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker sowie gesellschaftlich engagierte Menschen sollen gemeinsam ihre Stimme für eine offene und friedliche Gesellschaft erheben. Musik, bildende Kunst, Redebeiträge und kreative Aktionen sollen unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und zeigen, dass Dialog und gegenseitiger Respekt auch dort möglich sind, wo Menschen unterschiedliche kulturelle oder religiöse Hintergründe haben. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die sich für Menschenrechte, Toleranz, Frieden und Religionsfreiheit einsetzen möchten. Einladung an Organisationen und Initiativen Die HRDPA Berlin e.V. i.G. lädt Organisationen, Initiativen und Vereine herzlich ein, sich als Mitveranstalter oder Unterstützer an „Art Speaks for Human Rights“ zu beteiligen. Eine Mitwirkung ist beispielsweise möglich durch: • Grußworte und Redebeiträge • Informationsstände • kulturelle und künstlerische Beiträge • gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit • Unterstützung bei Vernetzung und Mobilisierung Gemeinsam möchten wir ein starkes Zeichen für Menschenrechte, Toleranz, Frieden, Religionsfreiheit und den respektvollen Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Überzeugungen setzen. Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung und Ihre Rückmeldung.

Gedenken an die Atombombenabwürfe in Japan

Zum Gedenken der Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki hatte unter Federführung der Friedensglocken Berlin eingeladen. Zahlreiche Vertreter und Teilnehmer unterstützender Friedensorganisationen, wie wir auch vom GeFis haben dieses abwechslungsreiche Programm mit Reden vom Friedenskämpfer Rainer Braun, der Vorsitzenden Anja Mewes von den Friedensglocken, den Pfarrer der Adventisten Gemeinde in Berlin Köpenick in kulturellen Beiträgen unterstützt.

Der Ruf nach Frieden und Abrüstung schallte mehrmals durch den Stadtteil Berlin-Friedrichshain, weil die Friedensglocke diesbezüglich die Bewohner dieser Stadt und ihrer Gäste mit ihren Klang dazu wachgerütelt hatte.

Hiroshima-Gedenktage in Rostock

In einem breiten Bündnis von Friedensorganisationen wurde am 06.08.2026 den Atombombenabwürfe der USA auf Japan gedacht und dieses Ereignis zum Anlass genommen, um gegen die aktuelle Kriegspolitik der Bundesregierung und mit ihr die Nato zu protestieren.

GeFiS-Mitglieder haben diese Friedensmanifestation mit unterstützt.

Protesttag gegen USA

Am Sonnabend den 01.08.2026 fand erneut ein Protesttag gegenüber der USA-Botschaft in Berlin, um die aggressive koloniale wie kriegerische Politik der USA gegenüber Lateinamerikanischen Ländern wie z.B. Nicaragua, Kuba, Venezuela zu verurteilen und gleichzeitig mit verschiedenen Redebeiträgen und Gesprächen mit den interessierten Bürgern vor Ort aufzuklären, wie verbrecherisch und menschenfeindlich die USA-Politik ist.

Die Protestveranstaltung wurde von verschiedenen Organisationen unterstützt, so auch vom GeFiS.

Friedensaktivitäten in Russland

In einer gemeinsamen Reisegruppe von Mitgliedern der Friedensglocke Berlin e.V. und des GeFiS e.V. fanden mit verschiedenen russischen Partnern Gespräche im Rahmen der Gewinnung des Friedens statt. Gleichzeitig wurde mit dem Botschafter Venezuelas in Moskau am 24.07.2026 der Geburtstag des Befreiers lateinamerika Simon Bolívar würdevoll begannen.

Quelle _ GeFiS-Archiv. 01.08.2026

    Fiesta de      Solidaridad 
in Berlin

Mit einer eindrucksvollen Manifestation der Solidarität gegenüber dem kubanischen Volk und den fortschritlichen Ländern Lateinamerikas fand unter Beteiligung viele unterschiedlicher Organisationen, dass diesjährige Solidaritätsfest statt. Unter organisatorischer Leitung von CubaSi haben die unterschiedlichen Organisationen mit Infoständen den anwesenden Gästen nicht nur einen Einblick in ihrer solidarischen Arbeit gewährt, sondern auch alternative Informationen über verschiedene Länder Lateinamerikas.

Mit einem umfangreichen wie abwechslungsreichen Programm wo u.a. die Botschafterin Kubas begrüßt werden konnte oder dem Sänger Tino Eisbrenner mit seinen Friedensbotschaften wie Solidaritätsaufrufen folgen konnten.

Als GeFiS haben wir in Zusammenarbeit mit der Friedensglockengesellschaft einen Info-Stand präsentiert.

Quelle: GeFiS 18.07.2026

  Kondolenzen           für die          Erdbebenopfer             in                   Venezuela

Am 17.07.2026 haben in Vertretung der jeweiligen Organisationen, der Präsident des GeFiS Carsten Hanke, die Vorsitzende der Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. Anja Mewes, der Präsident des Deutschen Friedensrates Gerhard Fuchs Kutowski sowie Vizepräsident des GeFiS e.V. Bernd Mewes in Anwesenheit des Geschäftsführers der venezolanischen Botschaft Martin Saatdjian, ihr tief empfundenes Beileid für die Opfer der Erdbeben von 24.06.2026 in Venezuela bekundet. Gleichzeitig wurde im folgenden Gespräch die Solidarität gegenüber den venezolanischen Volk an hand von praktischen Beispielen dkumentiert und deren Fortsetzung garantiert.

Quelle: GeFiS-Archiv 17.07.2026

15.
07.
2026

Solidaritätswoche mit Kuba

Auftaktveranstaltung am 15.07.2026

Friedensveranstaltung in Rostock
Als Gast war die erste USA-Staatsbürgerin, die sowohl in den USA als auch in Deutschland von ihren Anti-Kriegsprotesten informierte und die Fragen der anwesenden Gäste beantwortete.

Quelle: GeFiS-Archiv

           Petition 
     unterstützen -
             jetzt !!!

Geben Sie Venezuelas gestohlenen Vermögen für die vollständige Erholung nach dem Erdbeben zurück

(Leer en español)

Wir sprechen dem venezolanischen Volk unsere volle Solidarität und unser Beileid aus, während es sich mit der menschlichen Tragödie auseinandersetzt, die durch die Zwillingserdbeben vom 24. Juni 2026 verursacht wurde. Wir begrüßen die Notfallhilfe, die diejenigen unter den Trümmern rettet und die Bedürfnisse der lebenden Opfer erfüllt.

Diese Naturkatastrophe kommt zusätzlich zur US-Invasion und Entführung des Präsidenten im Januar, mehreren Monaten außergerichtlicher Tötungen in Venezuelas Hoheitsgewässern, Jahren tödlicher US-Sanktionen und dem Diebstahl von Venezuelas Vermögenswerten im Ausland.

Um Venezuela den Wiederaufbau und die Erholung dieser Katastrophe zu ermöglichen, fordern wir von den Vereinigten Staaten:

  • Alle Sanktionen gegen Venezuela vollständig und dauerhaft aufzuheben;
  • Venezuelas Öleinnahmen an die venezolanische Regierung zurückzugeben;
  • Alle ausländischen Vermögenswerte Venezuelas auftauen – einschließlich Milliarden in Gold und anderen Währungen, die bei der Bank of England und anderswo gehalten werden;
  • Präsident Nicolás Maduro und First Lady Cilia Flores aus dem US-Gefängnis zu befreien, in dem sie illegal als politische Gefangene festgehalten werden; und
  • Verzichten Sie darauf, Katastrophenhilfe als Vorwand für militärische Besetzung zu benutzen.

Der Vorwand der US-Regierung von Freundschaft mit Venezuela klingt hohl, nachdem jahrelange US-Sanktionen und militärische Aggressionen mehrere Zehntausende Todesopfer gefordert haben. Die US-Unterstützung für den Wiederaufbau wird im Vergleich zu dem massiven Raubüberfall, den sie durch Vermögensdiebstahl und Sanktionen gegen das Land verübt haben, gering sein. Was Venezuela für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben braucht, ist die Rückgabe der Milliarden Dollar, die die US-Regierung und ihre Verbündeten gestohlen haben.

Es ist an der Zeit, Venezuela zurückzugeben, was Venezuela rechtmäßig zusteht.

Führende Organisatoren der folgenden Organisationen und die unten aufgeführten Personen unterstützen diese Aussage zur Rückgabe des gestohlenen Vermögens Venezuelas.

Organisationen:

SanctionsKill/Americas Without Sanctions, United National Anti-War Coalition (UNAC), Venezuela Solidarity Network, Nicaragua Solidarity Coalition, National Network on Cuba, Black Alliance for Peace, Task Force on the Americas, CODEPINK, US Peace Council, Veterans For Peace, CUNY for Palestine, Popular Resistance, Resist US Led War Movement, Freedom Road Socialist Organization, Diaspora Pa'lante Collective, Rights Action USA/Kanada, Alliance for Global Justice, Anti War Action Network, Kuba und das Bolivarian Alliance Committee WILPF-US, Louis Riel Bolivarian Circle of Toronto, Alberto Lovera Bolivarian Circle, Struggle for Socialism Party, People's Power Assembly, Just Peace Advocates/Mouvement pour Une Paix Juste, Canadian BDS Coalition, International BDS Allies, Brooklyn Against War, Bronx Antiwar, Workers World Party, Rights Action – USA/Kanada, International Action Center

Einzelpersonen:

Nick Estes, Die Rote Nation; Cira Pascual Marquina, populärer Pädagoge und Autor; Ricardo Vaz, Venezuelanalyse; Jesús Rodríguez, Orinoco-Tribun; Cindy Domingo, US Women and Cuba Collaboration; Steve Ellner, stellvertretender Chefredakteur von Latin American Perspectives; Joe Emersberger, Schriftsteller; Lucy Pagoada, Stimmen des Widerstands auf WBAI; Gloria Guillo, Uncontrolled Opposition Podcast;

(Diese Erklärung wurde von der SanctionsKill-Kampagne initiiert.)

Bitte unter 

 

https://unac.notowar.net/return-venezuelas-stolen-wealth-for-full-quake-recovery/

 

Petition unterstützen !!!
 

Solidarität mit Lateinamerika

Wir GeFiS-Mitglieder haben die von der Organisation CubaSi  inszenierte Solidaritätsveranstaltung mit unterstützt. Neben der Solidarität gegenüber Kuba, wurde gerade  aufgrund der Naturkatastrophe in Venezuela, die Solidarität gegenüber dem venezolanischen Volk bekundet.

HÄNDE WEG VON LATEINAMERIKA

 Trotz Hitzerekord-Temperaturen haben gemeinsam Freunde Lateinamerikas gemeinsam mit GeFiS-Mitgliedern und weiteren unterstützenden Organisationen, die unter der Schirmherrschaft von CubaSi stehende Solidaritätsveranstaltung unterstützt..

Quelle: GeFiS-Archiv 28.06.2026

Mahnendes Gedenken aus Anlass des 85. Jahrestages des Überfalls der Deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion

 Am 22. Juni 1941 um 03.05 Uhr überfällt die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Das "Unternehmen Barbarossa" ist der Auftakt eines Vernichtungskriegs, mit dem Hitler die "Lebenskraft Russlands" zerstören und "Lebensraum im Osten" gewinnen will. In riesigen Kesselschlachten werden Hunderttausende Rotarmisten getötet oder gefangen genommen.
85 Jahre später, um genau die gleiche Uhrzeit haben sich unsere Mitglieder des GeFiS mit weiteren Mitgliedern befreundeter Friedensorganisationen und friedliebenden Menschen aus Deutschland mit internationale Gäste am Ehrenmahl des Treptower Parkes getroffen. Alle Anwesenden Friedensfreunde haben den Opfern der russischen Bevölkerung gedacht und mit ihrem mahnenden Gedenken, gerade in der aktuellen Zeit der extremen Aufrüstung und der damit verbundenen wachsenden Kriegsgefahr, ein wichtiges Zeichen für den Frieden gesetzt.

Quelle: GeFiS-Material 22.Juni 2026

Friedenssymposium in London

Auf Einladung des Kliffs von London, nahm eine kleine Delegation am Friedenssymposium, auch ein Mitglied des GeFiS teil.

Es war nicht nur inhaltlich eine sehr wichtige und ausdrucksstarke Veranstaltung für den Frieden, sondern auch ein sehr wichtiger Beitrag der Völkerverständigung im Rahmen der kulturellen Vielfalt und konfessionellen Unabhängigkeit.

16.Juni 2026

 

Solidaritätsaktion mit Kuba

Mit einer spontanen Solidaritätsaktion für Kuba wurde aufgrund der von den USA  erweiterten Blockade in Berlin protestiert. Gemeinsam mit weiteren Friedensorganisationen und solidarischen Gruppen Lateinamerikas, wurde eine abwechslungsreiche Protestaktion durchgeführt.

GeFiS-Archiv (18.Juli 2026)

Kinderfriedensfest

Friedensglocke Berlin - Friedrichshain

Unter der Schirmherrschaft der Organisation "Friedensglocken Berlin " e.V. haben Mitglieder des GeFiS e.V. zum diesjährigen Kinderfest an der Friedensglocke, ein wunderschönes, erlebnisreiches Kinderfest durchgeführt.

Hier wurde neben der Geschichte der Friedensglocke vorallem die Bedeutung des Friedens für die Zukunft der Menschheit thematisiert.

an verschiedenen Stationen konnten die Kinder ihr Geschick in der Erstellung von Friedenstauben, Kranichen und weiteren Symbolen des Friedens unter Beweis stellen bzw. diese erlernen. Gleichzeitig wurde thematisch die Bedeutung der Solidarität zwischen allen Völkern, ethnischen Gruppen als ein wichtigen Garant für den Frieden inhaltlich vermittelt.

 

Quelle: Friedensglocke Berlin/GeFiS 30.05.2026

Vortrag in Köln

Am 13.05.2026 konnte der Vortrag vom 29.04.2026 nachgeholt werden, der wegen der Solidaritätsreise nach Venezuela verschoben werden musste.

Nachdem gehaltenen Vortrag entwickelte sich eine sehr interessante Diskussion, die erneut den Zeitrahmen sprengte. Es konnten aber alle Frage der teilnehmenden Gäste beantwortet werden.

Aus technischen Gründen, konnte die erstellten Fotos nicht versendet werden und so ist es leider nicht möglich, die sehr nette Atmosphäre vor Ort, mit den interessierten Gästen hier zu zeigen.

GeFiS-Archiv 15.05.2026

 

Vortrag beim RotFuchs

Am 09.05.2026 fand in Rostock bei der Regionalgruppe des RotFuchs ein Vortrag über die aktuelle Situation in Kuba und Venezuela statt. Nachdem Vortrag schloß sich eine sehr intensive und zugleich sachlich geführte Diskussion an.

GeFiS-Archiv

 Tag der Befreiung

Am 08.05.2026 wurde an historischer Stätte in Berlin Karlshorst, dem Tag der Befreiung oder der Tag des Sieges über den Faschismus würdevoll begangen.

Verschiedene Organisationen hatten mit einem abwechslungsreichen Programm von Reden und Kulturprogramm dieses Ehrentag gewürdigt und gleichzeitig auf die bestehende Kriegsgefahr hingewiesen.

 

GeFiS-Archiv

Tag der Befreiung in Rostock

Auch in Rostock haben GeFiS-Mitglieder gemeinsam mit weiteren Bündnispartnern neben einer Friedensdemonstration auch am Puschkin Platz den Befreiern der Roten Armee zum 81. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus die Ehre und Dankbarkeit der Befreiung zum Ausdruck gebracht.

GeFiS-Archiv.

Vortrag in Leipzig

Am 07.05.2026 fand bei der AG Senioren innerhalb der Linkspartei Sachsen in Leipzig ein Vortrag über die aktuelle Situation in Venezuela statt.
Nach dem Vortrag schloß sich eine interessante Diskussion an.

GeFiS-Archiv 07.05.2026

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 1

In Vorbereitung unserer diesjährigen Solidaritätsaktion in Venezuela gab es noch eine für uns als GeFiS große Überraschung.

Auf dem IV.Denkfest im November 2025 wurde dieses "Welt-Friedensbild" versteigert. Der Künstler Wolfgang Niemann und der Veranstalter Henry Marek sponserten zusätzlich dieses Bild (Bild 1) und überreichten es uns während des II. Kulturcamps Ende März 2026, als Auszeichnung für unsere solidarische Arbeit in Lateinamerika, insbesondere in Venezuela und unseren Einsatz für den Frieden.


Die Mitglieder des GeFiS waren sich schnell einig darüber, dass dieses Bild nch Venezuela gehört- zu einem friedliebenden Volk, welches auch Dank seiner fortschrittlichen Regierungen seit Hugo Chavéz einen großen Beitrag gemeinsam mit Kuba leisteten, dass seit 2012 Lateinamerika als Friedenszone völkerrechtlich bestätig ausgerufen wurde.

Mit großer Vorsicht und Genauigkeit wurde dieses Kunstwerk verpackt und für die Flugreise vorbereitet (Bild 2-5).

Das nette Reisebüro übernahm die Abstimmung mit der Airline, so dass hier eine gewisse Sicherheit garantiert werden konnte.

In den Bildern ( 6-9) ist sichtbar, dass wir verschiedene Sachspenden (Verbandsmaterial, Schulmaterial, Medikamente etc. in 2 Koffern a 23 kg verpackt haben und mit auf die Reise gehen.
Im letzten Bild ist kurz vor dem Abflug unser gesamtes Solidaritätsgut (Rucksack auf dem Rücken) sichtbar.
Die Sorge, ja Angst, dass alles unbeschadet in Venezuela ankommt, war schon vorhanden.


GeFiS-Archiv.

 

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 2

Nach der langen Anreise, wurde mit großer Freude und Erleichterung festgestellt, dass nicht nur das Gepäck komplett sondern auch ohne Beschädigung Venezuela erreicht hat (Bild 1).

Der Transport des Bildes vom Flughafen bis zur Unterkunft wurde noch zu einer Abenteuerfahrt.

Bild 2 - Gleich am nächsten Tag wurde mit der organisatorischen Arbeit (Freiluft-Arbeitsplatz) bei 32 Grad begonnen. Unsere zuverlässige Partnerin in Venezuela, Tanja, hatte im Vorfeld sehr gute Arbeit geleistet.

Bild 3-5 - Am Tag 2 wurde mit einer indigenen Vertreterin aus dem Amazonasgebiet (gleichnamiger Bundesstaat), ein Interview mit dem Präsidenten des GeFiS- Carsten Hanke gehalten.
Dieses Interview bildete den Grundstein für unser mögliches künftiges Projekt ab 2027, wo wir die indigenen Minderheiten im Amazonas solidarisch unterstützen wollen.
Nach Rückmeldung des Gouverneurs des Bundesstaates Amazonas, werden auf der Grundlage des getätigten Interviews verschiedene Konzepte für einzelne Projekte erarbeitet, die dann in Abstimmung der Mitgliedschaft im GeFiS in die Umsetzung gehen werden.
 

Bild 6 wurde der Indigenen Vertreterin nicht nur ein selbst erstelltes Souvenir überreicht, sondern auch das dringend benötigte Verbandsmaterial.
 

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 3

Am Tag 4 konnte ich im Namen unseres Bündnispartners in Deutschland, der Friedensglockengesellschaft Berlin e.V. unserer zulässigen Partnerin in Venezuela, Tanja eine Friedensrose als Anstecker überreichen, welches als Auszeichnung für ihre Aktivitäten im Kampf für den sozialen Frieden ( hat in der Corona - Pandemie den Aufbau einer Volleyballgruppe inszeniert, mit kriminell gefährdeten Jugendlichen, die jetzt in der Stadtliger an der Karibik spielen. (Bild 1-2)

Auch konnte am gleichen Tag ein Bewohner des Barrios (Armenviertel) neben wichtigen Medikamenten, auch eine von GeFiS-Mitgliedern gehäkelte Puppe für das erkrankte Enkelkind überreicht werden.

 

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 4

Am 5 Tag folgte ich der persönlichen Einladung des Direktors des Nationalmuseums Prof.   Sacharias in das Bella Artes, wo zum Abschluss der VI. Bienal del
(Bild 1-2), welche ich im Oktober 2025 besichtigen durfte, die Vizekulturministerin (Bild 4), verschiedene Künstler, für ihre ausgestellten Werke auszeichnete. Der Direktor und sein Stellv. (Bild 3) sowie mit der Vizeministerin wurde im Anschluss die Übergabe unseres Bildes organisatorisch besprochen.
Im Bild 5-6 folgte noch ein Interview mit dem an das Museum angeschlossenen Radiosender.

Im Bild 7 ist neben dem Direktor auch das Mitglied des COSI von unserer Partnerorganisation in Venezuela zu sehen, die als Übersetzerin fungierte.

 

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 5

Am 23.4.2026 war es dann endlich soweit, die Bildübergabe !!!

Nachdem die Abenteuerfahrt von Playa Verde nach Caracas, wo uns einen Tag zuvor wegen einer Pkw-Panne, der Transport nach Caracas in große Gefahr schwebte, war ich erneut Zeuge, wie die Solidarität untereinander erfolgreich praktiziert wurde.

Nachdem alles Protokollierend besprochen wurden, das Bild als Schenkung in den Bestand des Museums registriert worden ist, alle Unterschriften inkl. Kopien (insgesamt 5, Bild 1-5) getätigt wurden, fand der glückliche Moment der Bildübergabe (Bild 6 ) statt. Zum Abschluss zeigte mir der Direktor die Stelle, wo das Bild im Museum seinen Platz finden wird.
Dazu wird es am 30.4.2026 noch einen offizieller Akt geben.

 

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 6

Eine unserer Schwerpunktaktivitäten war und ist die Übergabe von Medikamenten und Hilfsmitteln an bedürftige Menschen in Venezuela.
Dank der sehr guten Zusammenarbeit an der Basis mit den kommunalen Mitarbeitern, den Ärzten konnten in kürzester Zeit die notwendigen Medikamente per Rezept ausgestellt- über die Apotheke bestellt werden- mit den Sozialarbeitern direkt übergeben werden.
Bild 1 Großes Dankeschön aus dem Barrio in Playa Verde

Bild 2-6 Übergabe der Medikamente im Bergdorf Carayaca

Bild 7 Beispiel einer Medikamentenzusammenstellung für einen Patienten

Bild 8 Gemeinsame Übergabe von Medikamenten mit einem Sozialarbeiter in einem Armenviertel.

 

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 7

Mit dem Besuch der ersten von Hugo Chavéz eingeweihten Schule, war man neben den herzlichen Empfang von der Friedensbotschaft der Schüler und der Lehrerschaft besonders angetan. Das hier über 676 Schüler und Lehrer täglich von der hauseigenen Küche mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden, ist eine von vielen sozialen Maßnahmen, seit der Bolivarischen Revolution 1999. Auch die kostenlose Bildung/Studium gehört dazu.

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 8

Verschiedene Gesprächsrunden mit der unmittelbaren Basis in den Kommunen, mit Gewerkschaftsvertretern und Organisationen ist eine lange Tradition im Rahmen unserer Solidaritätsarbeit in Venezuela. Nur so erhalten wir einen objektiven Tatsachenüberblick über die Stimmung in der Bevölkerung, die Sorgen der Menschen und die Möglichkeit zu erfahren, wo und wie solidarisch geholfen werden kann.
Bild 1-3 Gespräche mit verschiedenen Gewerkschaftsverter Venezuelas aus unterschiedlichen Bundesstaaten im Vorfeld des 1.Mai 2026

Bild 4-7 Gesprächsrunde in den Kommunen San Juan und Kommune 23. Januar

Bild 8 Gesprächsrunde mit der PCV-Vertretern in Caracas

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 9

Manifestation zum 1.Mai 2026 in Caracas. Teilnahme an einer von 4 als Sternenmarsch gedachten Veranstaltungsort, wo neben eines Grußwortes der Solidarität vom GeFiS an die venezolanischen Arbeiter auch ein Friedens-Shirt dem Präsidenten der Gewerkschaft aus dem Bundesstaat Miranda, als Symbol unserer Solidarität und des gemeinsamen Friedenskampfes übergeben wurde.

 

GeFiS-Archiv

Solidaritätsaktion mit Venezuela vom 11.4.2026 - 03.05.2026

Teil 10

Nach ca. 1 Woche Aufenthalt in Venezuela und der ersten Übergabe an Medikamenten und Verbandsmaterial, erhielten wir von einer indigenen Vertreterin aus dem Amazonasgebiet einen herzlich gefassten Dankesgruß über unsere Spende, die hier gleich zum Einsatz kam.
Bild 1-2
Alle aus Spendengeldern überreichten solidarischen Güter, ob Medizin, Sachgestände etc. wird deren Empfang von der bedürftigen Person schriftlich quittiert und nach Möglichkeit auch mit einem Foto festgehalten. (Bild 3)

 

Im Namen aller Venezolaner und GeFiS-Mitglieder möchten wir uns bei den Spendern herzlich für ihre Spenden bedanken. Nur durch eure/ihre Spenden ist es erst möglich, dass wir solidarisch helfen können und auch so einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Venezuela und Deutschland zu leisten.

Ehrung Torgau

Am 25.April 2026 haben GeFiS-Mitglieder im Bündnis mit weiteren Friedensorganisationen an der Elbe bei Torgau, dass Treffen der Alliierten im II. Weltkrieg, hier der Roten Armee und der USA-Armee geehrt, die aufgrund der zahlreichen Verbrechen, Millionen Toten und  gewaltigen Zerstörung, die dieser Krieg mit sich brachte, geehrt.
Gerade in der aktuellen Zeit, wo die USA mit der Bombardierung Venezuelas und der Entführung ihres legitimem Präsidenten und Ehefrau und mit dem Überfall auf den Iran einen weiteren Krieg begonnen hat und somit die Eskalationsstufe in Hinblick auf die Gefahr eines III. Weltkrieges extrem erhöht hat, haben die Friedenskräfte an historischer Stätte an den Schwur „ Nie wieder Krieg“ erinnert, den die Rote Armee und die USA-Armee 1945 geleistet hatten.

Bilder GeFiS-Archiv 25.4.2026

Vortrag in Plauen

Mit einem weiteren Vortrag, am 21.4.2026 in Plauen, bei der dortigen Regionalgruppe des     RotFuchs wurde thematisch auf die Monroe Doktrin der USA hingewiesen, die im Prinzip die Aggressivität der USA-Außenpolitik begründen und sich bis hin zu den "Donroe-Doktrin" der heutigen Zeit mit der Gefahr eines III. Weltkrieges, auf grausamste Art und Weise "entwickelt" haben. In dem Vortrag wurde neben den historischen Bezug bis in die aktuelle Zeit, anhand von Tatsachenberichten, die Verbrechen der USA dargestellt. In der anschließenden Diskussion, wurden von den Gästen zusätzliche Beispiele der Aggressionspolitik der USA genannt und übereinstimmend verurteilten alle Teilnehmer diese Konfrontationspolitik der USA.

GeFiS-Archiv 22.4.2026

Ehrung des Todesmarsches im Beelower Wald

Gemeinsam mit weiteren Friedensorganisationen, wie den Friedensglocken Berlin e.V. dem Deutschen Friedensrat, haben die GeFiS-Mitglieder den Opfern  imdes Todesmarschen Beelower Wald vom 21.4.1945 vor den Toren Berlins gedacht. Mit den Gedenkreden wurden nicht nur auf die Grausamkeiten des II. Weltkrieges hingewiesen sondern gleichzeitig die Bedeutung des Friedenskampfes in der aktuellen großen Kriegsgefahr mahnend aufmerksam gemacht.
Nicht militärische Hochrüstung sondern Diplomatie ist der Weg zur Verhinderung einer militärischen Konfrontation.

GeFiS-Archiv 21.4.2026

Vortrag in Schwerin

Am 16.4.2026 wurde bei der Regionalgruppe des RotFuchs   Fördervereins Schwerin ein Vortrag über die aktuelle Situation in Kuba und Venezuela gehalten. Auch wurde im Vortrag und in der anschließenden Diskussion die völkerrechtswidrigen Sanktionen der USA gegenüber beiden Ländern herausgearbeitet und die USA-Aggression vom 3.Januar 2026 gegenüber Venezuela mit der Entführung des Präsidenten Maduro und dessen Ehefrau verurteilt. Die anwesenden Teilnehmer bekundeten ihre Solidarität gegenüber dem kubanischen und venezolanischen Volk, die sich seit Jahrzehnten auch als Brudervolk verstehen.

GeFiS-Arcjiv 16.4.2026

Ostermarsch in Berlin 2026

Auch in Berlin waren unsere GeFiS-Mitglieder im breiten Bündnis von weiteren friedliebenden Menschen bei dem Ostermarsch 2026 dabei.

 

Quelle: GeFiS-Archiv

Ostermarsch 2026 in Rostock

Das Norddeutschen Friedensbündnis, eine Art Dach- Organisation, unter deren Struktur sich viele überörtliche Organisationen zusammengefunden haben, um gemeinsam für den Frieden über das gesamte Jahr hinweg, verschiedene Veranstaltungen zu organisieren, hatten auch 2026 den Ostermarsch in Rostock durchgeführt. Mitglieder des GeFiS sind hier unterstützend aktiv.
Ca. 300 Teilnehmer sind dem Aufruf des Norddeutschen Friedensbündnisses gefolgt, welches am Denkmal der revolutionären Matrosen in Rostock am Warnowufer um 10.Uhr begann. Mit verschiedenen Rednern, hat auch der bekannte Sänger Tino Eisbrenner mit verschiedenen Friedensliedern einen kulturellen Beitrag geleistet. Es folgte eine Demonstration durch den Stadtteil Kröpeliner Tor Vorstadt (KTV) hin zum Doberaner Platz, wo nach weiteren friedenspolitischen Aktivitäten gegen 12 Uhr der diesjährige Ostermarsch zu Ende ging.

Quelle: GeFiS-Archiv 04.04.2026

Friedens-
Kulturcamp
in Retgendorf

Natürlich hat ein Lied die Welt noch nicht verändert! Und doch waren es Menschen, von Melodien getragen und Texten beflügelt, denen die Kraft zu Taten gegeben sie in der Lage waren, neu zu denken und vereint revolutionär zu handeln.

 

Mit dem 2. Eisbrenners Kulturcamp LaTINOamerika war Kraft tanken angesagt. Seine ansteckenden Lieder und Texte, zusammen mit Lautaro Valdes und Tobias Thiele im harmonischen Dreiklang vorgetragen und ergänzt durch Gedichte von Pablo Neruda, waren Kraftquell für die über 80 Gäste dieses besonderen Wochenendes in Retgendorf.

Highlights waren der am Sonntag früh 'aus dem Hut gezauberte' Film Neruda, über eine ganz besondere Persönlichkeit der chilenischen und antifaschistischen Widerstandsbewegung. Dichter, Lebemann, Politiker, Nobelpreisträger, Kommunist!

Ebenso überraschend wie mitreißend die spontane Einladung von Tino an 2 besondere Gäste, ihn auf der Bühne zu begleiten: Dunja und Jörg Nassler Averdung, bekannt als Duo Liaisong, ließen sich nicht zweimal bitten- was für ein Fest!

 

Geradezu euphorisch wurde die Atmosphäre, als sich herumsprach, dass sich der Russische Tanker Anatoly Kolodkin mit 100.000 Tonnen Rohöl kurz vor dem Erreichen der Kubanischen Hoheitsgewässer befindet. Inzwischen ist er eingetroffen und die Hoffnung ist groß, dass auch der Tanker "Sea Horse" (Flagge Hongkong) mit 27.000 Tonnen Diesel in Kürze sein kubanisches Ziel erreicht.


https://www.prensa-latina.cu/2026/03/30/rusia-informa-de-la-llegada-de-uno-de-sus-petroleros-a-cuba/

 

Aktivisten hatten die Möglichkeit, von ihren Projekten und Organisationen zu berichten: 

 

Carsten Hanke, Präsident der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität GeFiS
(https://www.gefis2020.de/aktivitaten-2025-1/) berichtete sehr emotional von der aktuellen Situation in Venezuela. Er selbst fliegt mehrfach mit etlichen Spenden wie Rollstühlen, Schuhe für gehbehinderte Menschen, Laptops und Handys dorthin und hilft den Betroffenen häufig aus großer Not.

 

Heinz Schmidt, Mitglied der Kuba- Hilfsorganisation Cuba Si (https://cuba-si.org/start/aktuelles/) berichtete von den dramatischen Auswirkungen der Seeblockade gegen dieses kleine Land mit seinen tapferen und entschlossenen Menschen. Sein Aufruf galt der Beteiligung an den Ostermärschen überall im Land!

 

Uta Glienke, Kuba- Aktivistin aus Berlin, konnte praktische Ergebnisse vorweisen: eine private  Spendenaktion für schon jetzt in China fest bestellte sage und schreibe 4.000 Stück Solar- Kurbellampen, koordiniert mit den Kubanischen Botschaften in Berlin und Peking, geht in den nächsten Tagen per Flugzeug nach Havanna auf die Reise. Weitere Spenden für diese geniale Idee sind dringend erbeten:  https://kuba-hilfe-jetzt.de

 

Eine spontane Spendenaktion zu Gunsten Kubas und Venezuelas während des Kulturcamps brachte knapp 500 € ein. Hilfe, die dringend gebraucht wird.

 

Besonders gefreut haben wir uns und einen besonderen Applaus bekamen unsere Gäste Christiane Reymann und Wolfgang Gehrcke, Friedensaktivisten aus Berlin. Mit ihrem Aufruf zur Großveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion 1941 soll am 20. Juni in der Bundeshauptstadt ein weithin sicht- und hörbares Zeichen gesetzt werden: Russland ist nicht unser Feind! Ein von Christiane Reymann moderiertes Webinar mit zahlreichen nationalen und internationalen Teilnehmern, sowie den Referenten Werner Rügemer, Publizist und interventionistischer Philosoph und Alexander Milyutin, Botschaftsrat der russischen Föderation fand am 26.3. statt. Protokolle und Videos seht ihr hier: https://russlandistnichtunserfeind.de/webinar-22-juni-1941-aus-russischer-und-aus-deutscher-sicht-und-was-koennen-wir-tun/

Schon als Ausblick auf das 4 Denkfest der Aktiven vom 27. - 29.11.26 gedacht, auf dem wir uns intensiver als bisher mit der Frage befassen werden: Warum ist die Welt so, wie sie ist und wie lässt sich das ändern!? heute schon ein, wie wir finden, hoch aktueller und an Bedeutung gar nicht genug zu schätzender Beitrag von
 Dr. Uli Gausmann, Freie Akademie für Medien und Journalismus   https://www.freie-medienakademie.de/medien-plus/die-querfront-als-falle

Er wird Gast sein im November, seine Akademie vorstellen und Impulse geben für das Legen der Grundlagen für eine gerechte und vernünftige Welt.

Was darf nicht fehlen? Genau: 

- der wöchentliche Blick auf die schmutzigen Hände und hinter die Kulisse der Kriegstreiber von Wolfgang Effenberger

(siehe unten)

Außerdem:

- wo bleibt der Aufschrei der deutschen Gewerkschaften gegen den Kriegskurs des Westens? Gegen die Wiedereinsetzung der Monarchisten um Reza Pahlavi? Die Franzosen machen es vor!

(siehe unten)

- eine technische Erklärung der möglichen Folgen der Stationierung von Mittelstreckenraketen der USA in Deutschland 2026, Referent:
 Prof. em. Theodore Postol, US- amerikanischer Physiker, Doktortitel in Nukleartechnik vom Massachusetts Institute of Technology (MIT)

Mit solidarischen Grüßen

Henry & Andrea

_______________________________

Ferienpark Retgendorf

-Inh. u. GF-

Kiefernweg 1

19067 Dobin am See OT Retgendorf

Tel. +4938664603-0 Fax: +4938664603-22 mobil: +491717752758

E-Mail: henrymarek@gmail.com

Internet: ferienpark-retgendorf.de

Übersetzung in spanisch

¡Por supuesto que una canción aún no ha cambiado el mundo! Y, sin embargo, fueron personas, llevadas por melodías y animadas por letras, a quienes se les dio la fuerza para actuar, que eran capaces de pensar de manera nueva y actuar unidos de manera revolucionaria.

Con el 2.º Eisbrenners Kulturcamp LaTINOamerika, se trataba de recargar energías. Sus canciones y letras contagiosas, presentadas en armonía junto con Lautaro Valdes y Tobias Thiele y complementadas con poemas de Pablo Neruda, fueron una fuente de fuerza para los más de 80 invitados de este fin de semana especial en Retgendorf.

 

Los momentos destacados fueron la película Neruda 'sacada del sombrero' el domingo por la mañana, sobre una personalidad muy especial del movimiento de resistencia chileno y antifascista. ¡Poeta, bon vivant, político, Premio Nobel, comunista!

Tan sorprendente como fascinante fue la invitación espontánea de Tino a 2 invitados especiales para acompañarlo en el escenario: Dunja y Jörg Nassler Averdung, conocidos como el dúo Liaisong, no se lo pensaron dos veces - ¡qué fiesta!

La atmósfera se volvió casi eufórica cuando se corrió la voz de que el petrolero ruso Anatoly Kolodkin, con 100.000 toneladas de crudo, estaba a punto de llegar a las aguas territoriales de Cuba. Mientras tanto, ha llegado y hay grandes esperanzas de que también el petrolero "Sea Horse" (bandera de Hong Kong) con 27.000 toneladas de diésel alcance pronto su destino cubano.

Rusia informa de la llegada de uno de sus petroleros a Cuba

Los activistas tuvieron la oportunidad de informar sobre sus proyectos y organizaciones:

Carsten Hanke, Präsident der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität GeFiS

(https://www.gefis2020.de/aktivitaten-2025-1/) berichtete sehr emotional von der aktuellen Situation in Venezuela. Er selbst fliegt mehrfach mit etlichen Spenden wie Rollstühlen, Schuhe für gehbehinderte Menschen, Laptops und Handys dorthin und hilft den Betroffenen häufig aus großer Not.


Heinz Schmidt, miembro de la organización de ayuda a Cuba Cuba Sí (https://cuba-si.org/start/aktuelles/) informó sobre los dramáticos efectos del bloqueo marítimo contra este pequeño país con su valiente y decidido pueblo. ¡Su llamado fue a participar en las marchas de Semana Santa en todo el país!

 

Uta Glienke, activista cubana de Berlín, pudo mostrar resultados prácticos: una acción de recaudación de fondos privada para nada menos que 4.000 lámparas solares de manivela ya ordenadas en China, coordinada con las embajadas cubanas en Berlín y Pekín, saldrá en avión hacia La Habana en los próximos días. Se solicitan urgentemente más donaciones para esta genial idea: https://kuba-hilfe-jetzt.de

Una campaña de donaciones espontánea a favor de Cuba y Venezuela durante el campamento cultural recaudó casi 500 €. Una ayuda que se necesita urgentemente.

Nos alegró especialmente y recibieron un aplauso especial nuestros invitados Christiane Reymann y Wolfgang Gehrcke, activistas por la paz de Berlín. Con su llamado a un gran evento con motivo del 85.º aniversario del ataque de la Alemania de Hitler a la Unión Soviética en 1941, se pretende que el 20 de junio en la capital federal se haga visible y audible una señal clara: ¡Rusia no es nuestro enemigo! Un seminario web moderado por Christiane Reymann con numerosos participantes nacionales e internacionales, así como los ponentes Werner Rügemer, publicista y filósofo intervencionista, y Alexander Milyutin, consejero de la embajada de la Federación Rusa, tuvo lugar el 26 de marzo. Pueden ver actas y videos aquí: https://russlandistnichtunserfeind.de/webinar-22-juni-1941-aus-russischer-und-aus-deutscher-sicht-und-was-koennen-wir-tun/

Mientras queda cada vez más claro que sin una acción común, solidaria y decidida no se pueden lograr cambios sociales positivos, llegan noticias muy preocupantes del BSW. La salida de Zaklin Nastic, pero sobre todo sujustificación detallada, provoca consternación. Al respecto, el texto así como un análisis del BSW realizado por Klaus Koch se encuentran en el anexo. 

Ya pensado como un adelanto del 4.º Denkfest de los activos del 27 al 29.11.26, durante el cual nos ocuparemos más intensamente que antes de la cuestión: ¿Por qué es el mundo como es y cómo se puede cambiar? hoy ya un aporte, que consideramos, muy actual y cuya importancia no puede ser sobreestimada, del Dr. Uli Gausmann, Academia Libre de Medios y Periodismo https://www.freie-medienakademie.de/medien-plus/die-querfront-als-falle Estará como invitado en noviembre, presentará su academia y ofrecerá impulsos para establecer las bases de un mundo justo y razonable.

¿Qué no puede faltar? Exactamente:

- la mirada semanal a las manos sucias y detrás del telón de los belicistas de Wolfgang Effenberger

(ver abajo)

Además:

- ¿dónde está el clamor de los sindicatos alemanes contra la política de guerra de Occidente? ¿Contra la reinstauración de los monárquicos alrededor de Reza Pahlavi? ¡Los franceses lo muestran!

(ver abajo)

- una explicación técnica de las posibles consecuencias del despliegue de misiles de alcance intermedio de EE. UU. en Alemania en 2026, ponente:

Prof. em. Theodore Postol, físico estadounidense, doctorado en ingeniería nuclear del Instituto de Tecnología de Massachusetts (MIT)

Con saludos solidarios

Henry & Andrea

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Parque vacacional Retgendorf

-Propietario y gerente-

Kiefernweg 1

19067 Dobin am See OT Retgendorf

Tel. +4938664603-0 Fax: +4938664603-22 móvil: +491717752758

 

 

Friedens-   Kulturcamp
in Retgendorf

Am letzten März-Wochenende 2026, fand in Retgendorf das II Kulturcamp statt. Eingeladen hatte erneut der Künstler, Sänger, Poet  Tino Eisbrenner, der mit dem Organisator Henry Marek zum wiederholten Mal, ihre organisatorische Klasse unter Beweis stellten.

Unter LaTINOamerikacano stand die thematische Ausrichtung fest. Es ging vornehmlich, um die solidarische Unterstützung der fortschrittlichen Kräfte Lateinamerikas und hier im speziellen um Kuba und Venezuela. Genau jene zwei Länder, die seit 2026 aufgrund der völkerrechtswidrigen Aggressionen der USA gegenüber beiden Ländern im besonderen Focus der Weltöffentlichkeit stehen. Neben den vielfältigen lateinamerikanischen Liedern, die Tino und sein Gesangspartner an diesem Wochenende Tobias Thiele und als weiteren Gast Lautaro Valdez einen chilenischen Sänger, der vor der faschistischen Pinochet-Regierung flüchten musste, ein breites musikalisches Programm präsentierte. Diese Gesangseinlagen, die jede für sich genommen, schon ein unvergessliches Erlebnis boten, wurden mit vielen Gedichten von Pablo Neruda den Nobelpreisträger für Kultur, abwechslungsreich ergänzt. Des Weiteren wurde in einem längeren Interview mit den Vertretern von CubSi und GeFiS über die aktuelle Lage in Kuba wie in Venezuela den anwesenden Gästen ein ganz aktuelles Bild geboten. Im Anschluss wurden Fragen der interessierten Teilnehmer beantwortet.

Diese Art der kulturellen, wie politischen Veranstaltungen bieten stets auch die Bühne für die Vorstellung und den Gedankenaustausch von verschiedenen solidarischen Projekten, die alle für sich genommen, einen großen solidarischen Wert besitzen.
 Mit den solidarischen Aktivitäten ist auch stets die Friedensarbeit verbunden und das wurde nicht nur in den verschiedensten Gesangseinlagen von Tino deutlich, sondern auch seinen Gästen.

Völlig überraschend erhielten wir als GeFiS aus der Versteigerung des III. Denkfestes (Nov.2025) ein Friedensbildnis, als Anerkennung für unsere internationale ehrenamtliche solidarische Arbeit mit Kuba und Venezuela überreicht.

Wir werden dieses wunderschöne Kunstwerk bei der nächsten Solidaritätsreise mit nach Venezuela nehmen und dort an geeigneter Stelle dem friedliebenden venezolanischen Volk zur Verfügung stellen.

Der im Ferienpark Retgendorf platzierte Friedenspfahl, ist nicht nur optischer Beleg für den Charakter der kulturellen Veranstaltungen dort, er drückt auch den Willen der Gäste aus, die sich hier aufhalten und ist gleichzeitig Aufforderung an jeden einzelnen Menschen, sich für den Frieden einzusetzen, ohne Waffen.

Quelle: GeFiS-Archiv 28.03.-29.03.2026

 

 

 

Interview zur Lage in Kuba

Aufgrund der aktuellen Lage in Kuba, bedingt durch die über 65 Jahre währende völkerrechtswidrige Sanktionen der USA gegenüber Kuba und deren extremen Verschärfung mit der Blockkade durch die Trumpadministration, wurde mit RTd ein Interview geführt, welches unter folgenden Link angesehen werden kann.(22.03.2026)

https://rumble.com/v77h0ki-kuba-kmpft-mit-blackouts-kritik-an-us-embargo-wchst.html

Podiumsveranstaltung in Neubrandenburg

Am 21.03.2026 fand auf Einladung der Regionalgruppe des RotFuchs e.V. in Neubrandenburg ein weiterer Vortrag zur Situation in Lateinamerika und hier im speziellen zu Venezuela statt.
Der Referent gab mit seiner Power Point Präsentation einen umfangreichen Überblick über die aktuelle Situation und glänzte mit vielen Details-Informationen, die er aufgrund der regelmäßigen vor Ort Besuche hautnah erlebt hat und ständig durch Kontakte in Lateinamerika tagaktuell ergänzt. An den Vortrag folgte eine sehr anregende Information, die erneut den vorgegebenen Zeitrahmen sprengte.

GeFiS-Archiv 21.03.2026

Solidaritätsmanifestation für Kuba in Berlin

Am 21.03.2026 hatten verschiedene Organisationen zu einer Manifestation der Solidarität für das kubanische Volk aufgerufen. Zu dieser Demonstration der Solidarität, die wir als Organisation des GeFiS mit unterstützt hatten, fanden sich viele Teilnehmer in Berlin ein.

Wir rufen weiterhin dazu auf, mit Spenden für Kuba zu unterstützen. Als GeFiS arbeiten wir eng mit verschiedenen Organisationen wie CubaSI, Humanitäre Cuba Hilfe (HCH), Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba zusammen.

Die Kontodaten finden Sie auf dieser Homepage. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt. Dazu hinterlegen Sie bitte Ihre Anschrift unter Verwendungszweck, damit wir die Spendenbescheinigung auch zustellen können.

" Solidarität ist die         Zärtlichkeit der Völker"
Che

 

 


 

Podiumsveranstaltung in Würzburg

Am 16. März 2026 folgte ein Vortrag in  Würzburg zur Thematik Lateinamerika insgesamt und im speziellen zu Venezuela. In einer Power Point Präsentation wurden die anwesenden Gäste, sehr detailliert in die komplexe Materie durch den Referenten des GeFiS eingeführt. Es folgte im Anschluss eine stets interessante Diskussion, wo viele Hintergrundinformationen an Hand von Tatsachenberichten, den Teilnehmern übermittelt wurden.

GeFis-Archiv 16.03.2026

Podiumsdiskussion in Schweinfurt

Am 15. März 2026 folgte ein Vortrag in  Schweinfurt zur Thematik Lateinamerika insgesamt und im speziellen zu Venezuela. In einer Power Point Präsentation wurden die anwesenden Gäste, sehr detailliert in die komplexe Materie durch den Referenten des GeFiS eingeführt. Es folgte im Anschluss eine stets interessante Diskussion, wo viele Hintergrundinformationen an Hand von Tatsachenberichten, den Teilnehmern übermittelt wurden.

GeFis-Archiv 15.03.2026

Podiumsveranstaltung in Nürnberg

Am 13. März 2026 folgte ein Vortrag in  Nürnberg zur Thematik Lateinamerika insgesamt und im speziellen zu Venezuela. In einer Power Point Präsentation wurden die anwesenden Gäste, sehr detailliert in die komplexe Materie durch den Referenten des GeFiS eingeführt. Es folgte im Anschluss eine stets interessante Diskussion, wo viele Hintergrundinformationen an Hand von Tatsachenberichten, den Teilnehmern übermittelt wurden.

GeFis-Archiv 13.03.2026

Podiumsveranstaltung in München

Am 11. März 2026 folgte ein Vortrag in München zur Thematik Lateinamerika insgesamt und im speziellen zu Venezuela. In einer Power Point Präsentation wurden die anwesenden Gäste, sehr detailliert in die komplexe Materie durch den Referenten des GeFiS eingeführt. Es folgte im Anschluss eine stets interessante Diskussion, wo viele Hintergrundinformationen an Hand von Tatsachenberichten, den Teilnehmern übermittelt wurden.

Hier kann man den Vortrag sich auch ansehen:

https://youtu.be/6to41cABYBE?si=YxNcxExmvcK1yATP

GeFis-Archiv 11.03.2026

Podiumsveranstaltung in Traunstein

Am 10. März 2026 begann die Vortragsreihe im Bundesland Bayern über Lateinamerika insgesamt und im speziellen zu Venezuela. In einer Power Point Präsentation wurden die anwesenden Gäste, sehr detailliert in die komplexe Materie durch den Referenten des GeFiS eingeführt. Es folgte im Anschluss eine stets interessante Diskussion, wo viele Hintergrundinformationen an Hand von Tatsachenberichten, den Teilnehmern übermittelt wurden.

GeFis-Archiv 10.03.2026

Solidaritätaktion

Am 07.03.2026 war es erneut soweit, dass auf Initiative unseres Bündnispartners CubaSi , unsere GeFiS-Mitglieder tatkräfig bei der Beladung des nächsten Containers mit Solidaritätsgüter für Kuba, unterstützend agierten.

Quelle: CubaSi, GeFiS v.07.03.2026

Protestaktion vor USA-Botschaft

Bei der regelmäßig durchgeführten Protestdemonstration vor der USA-Botschaft in Berlin am Brandenburger Tor, wo die Aggressionspolitik der USA gegenüber Venezuela, Kuba und Nicaragua angeprangert wird, gilt unsere internationale Solidarität ebenso dem iranischen Volk, die sich den völkerrechtswidrigen Angriffen der USA und Israel erwehren müssen. Auch hier sind wir als GeFiS-Mitglieder im Bündnis mit weiteren Lateinamerikaorganisationen und Friedensorganisationen solidarisch unterstützend mit dabei.
GeFiS, Berlin 07.03.2026

Podiumsveranstaltung in Brandenburg an der Havel

Mit einer sehr gut organisierten Veranstaltung der BSW Landtagsfraktion und der Kreisleitung in Brandenburg wurde diese öffentliche Podiumsdiskussion vorbereitet und durchgeführt.
Nachdem Vortrag vom Referenten Carsten Hanke (GeFiS e.V.) fand eine sehr konstruktive Diskussion mit den sehr interessierten anwesenden Teilnehmern statt.
Die Teilnehmer verständigten sich im Ergebnis der Veranstaltung nach vorangegangener Diskussion zu einer Solidaritätserklärung gegenüber Venezuela und auch Kuba und verurteilten die USA-Aggression gegenüber Venezuela vom 03.01.2026 und den bestehenden völkerrechtswidrigen Sanktionen. Ebenso wurde die Aggressionspolitik der USA gegenüber Kuba verurteilt, die mit einem "Aushungern" als eine Erpressungsmaßnahme für ein erzwungenen Regierungswechsel zu bewerten ist. Mit einer Stimmenenthaltung fand diese Solidaritätserklärung die eindeutige Zustimmung der Teilnehmer der Veranstaltung.

Quelle: GeFiS-Archiv 20.2026, Bildmaterial von BSW-Teilnehmern

 

Podiumsveranstaltung in Hamburg

Verdi Hamburg -  Arbeitskreis Frieden
                  &
             GeFiS

Am 14.02.2026 hat der "Arbeitskreis Frieden" in der Gewerkschaft Verdi  Hamburg zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema " Was passiert in Venezuela" eingeladen.
Der Referent Carsten Hanke vom GeFiS e.V. gab einen umfassenden Überblick über die Situation in Venezuela. Er bezog sich eingangs in seinem Vortrag auf  die historische Entwicklung des Landes und stellte dabei die frühzeitige koloniale USA-Dominanz in Form der Monroe Doktrin auf Venezuela her, die sich im 21.Jahrhundert mit den "Donroe-Doktrin", als die bisher aggressivste Form der imperialistischen USA-Vorherrschaft in Lateinamerika zeigte.
Schon während des auf ca. 1 Stunde zeitlich begrenzte Vortrag, wurde durch einige Anmerkungen der Teilnehmer, dass große Interesse zum Thema sichtbar, so dass man kurzfristig die Diskussion eröffnete.

Im vollbesetzten Veranstaltungsraum folgte die Diskussion, wo es zunächst um die vielen Details  zu der Entführung des Präsidenten ging. Im weiteren Verlauf der Diskussion wurden auch die geopolitischen Auswirkungen dieser USA-Aggression auf Lateinamerika ebenso thematisiert, wie die völkerrechtliche Einordnung. Mit großer Sorgen wurde auch die Gefahr eines größeren militärischen Konfliktes auf ganz Lateinamerika erörtert und der Bezug auf die Friedensarbeit hier in Europa und ganz speziell in Deutschland behandelt. In dieser komplexen Diskussion wurde die Bedeutung der gewerkschaftlichen Solidarität mit dem venezolanischen Volk ebenso hervorgehoben, wie zu dem kubanischen Volk, die  einem extremen USA-Bedrohungsszenarium  ausgesetzt sind.

Quelle: Verdi & GeFiS-Archiv 15.02.2026

 

Ehrung/Protest

Aus Anlass des 93. Jahrestag der illegal tagenden Kommunistischen Partei Deutschland, wurde in Redebeiträgen auf dieses historische wichtige Datum verwiesen, um auch gleichzeitig deutlich sichtbar zu machen, dass sich weltweit, auch in Deutschland faschistoide  Organisationen zunehmend das gesellschaftliche Agieren dominieren. Mit weiteren Organisationen haben GeFiS-Mitglieder auf die Gefahr des Faschismus mahnend protestiert und auch die faschistischen Aggression des USA-Präsidenten gegenüber Venezuela, Kuba verurteilt.

Berlin, 07.02.2026

 

Aufruf zur Teilnahme an der Solidaritätsaktion mit Venezuela

03.02.2026 / 18:00 Uhr / Pariser Platz
Kundgebung Frente Unido 3.2.
von der "Frente Unido América Latina y Caribe"
zur Freilassung von Präsident Maduro und für den
Stopp der US-Interventionen in Lateinamerika und
der Karibik statt.
 

Solidarität mit Venezuela und gegen die USA Aggression

Wer wir sind

Schlusserklärung. IV. Internationales Solidaritätstreffen mit Kuba in Sevilla.

Aus Sevilla, einer Stadt mit universeller Berufung, kamen wir, Organisationen, Bewegungen und Völker, zum IV. Solidaritätstreffen mit Kuba zusammen, das von Europa für Kuba einberufen wurde, um das auszusprechen, worüber andere schweigen, und um das zu benennen, was sie zu verbergen versuchen.

Wir haben dies im hundertsten Geburtstag von Fidel Castro Ruz getan, einem lebenden Symbol unbezwingbarer Würde, und am 173. Geburtstag von José Martí, Nationalheld und Apostel der kubanischen Unabhängigkeit, dessen Worte weiterhin Wegweiser und Licht für Völker sind, die nicht aufgeben. In ihnen, denen wir ewigen Respekt zollen, erkennen wir die Kontinuität desselben Kampfes: des Kampfes um Souveränität, Gerechtigkeit und Emanzipation.

Krieg und Plünderung werden legalisiert, Verbrechen als internationale Ordnung getarnt. Angesichts dieser unsicheren und aggressiven Welt bekräftigen wir unsere tiefe und kämpferische Brüderschaft mit Kuba und Venezuela, Völkern, die sich imperialer Bestrafung widersetzen, nur weil sie ihren eigenen Weg gewählt haben.

Wir verurteilen die verbrecherische Blockade gegen Kuba, eine andauernde Strangulierungspolitik, die einen Kriegsakt und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt. Wir weisen die Lügen zurück, die zur Norm geworden sind, die Heuchelei, die Belagerung und herbeigeführten Hunger als Demokratie ausgibt.

Wir fordern die sofortige und bedingungslose Streichung Kubas von der Liste der staatlichen Sponsoren des Terrorismus – eine skandalöse Maßnahme, die darauf abzielt, Kuba zu isolieren, einzuschüchtern und weitere Aggressionen zu rechtfertigen. Wir verurteilen entschieden die Drohungen einer Seeblockade, militärische Provokationen und jede Form der Intervention in der Karibik, denn die Völker der Region haben ihr Recht auf ein Leben in Frieden erklärt.

Wir appellieren an den Humanismus des alten Europas, der Wiege proklamierter Rechte und Volkskämpfe, die heute nicht ohne Schande verraten werden können. Wir verurteilen, dass das Europäische Parlament, während die Völker Europas mit ihren eigenen Krisen konfrontiert sind, irrational und unterwürfig versucht, das Abkommen über politischen Dialog und Zusammenarbeit mit Kuba zu beenden, um dem Land die für das Überleben seiner Bevölkerung unerlässlichen Lieferungen, Kooperationen und Ressourcen zu entziehen. Es geht nicht um Dialog, sondern um Bestrafung; es geht nicht um Menschenrechte, sondern um die Unterstützung einer Politik der Strangulierung. Europa darf sich nicht an der Blockade mitschuldig machen oder zum Instrument eines Wirtschaftskrieges werden, der die Werte der Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit, für die es sich selbst einsetzt, verleugnet.

Bei diesem Treffen, wie auch bei früheren, erheben wir unsere Stimme in Solidarität mit dem palästinensischen Volk, das sich dem Völkermord und der Besatzung widersetzt; mit dem sahrauischen Volk, dem weiterhin sein unveräußerliches Recht auf Selbstbestimmung verweigert wird; und auch mit dem Volk der Vereinigten Staaten, das Opfer eines Systems ist, das nicht für das Volk, sondern gegen es regiert.

Wir bekennen uns zur Einheit als Prinzip und Praxis. Einheit der Völker gegen den Imperialismus, gegen seine brutalste Form: den Faschismus. Einheit im Kampf gegen Kolonialismus, Rassismus und Krieg. Bewusste, organisierte und unterstützende Einheit, denn nur Einheit verwandelt Widerstand in Sieg. Zu diesem Zweck erklären wir hiermit unsere Entschließungen:

Wir müssen im Kampf der alternativen Medien und sozialen Netzwerke aktiv bleiben und die Ereignisse in der Karibik sowie die Bedrohungen gegen Kuba aufmerksam verfolgen. Zu diesem Zweck veranstalten wir Ende April einen Medienmarathon.

- Die Einheit mit allen Sektoren, die die kubanische Revolution verteidigen – Parteien, Gewerkschaften, Massenorganisationen, Vereinigungen kubanischer Einwohner und Unterstützer –, zu stärken, um eine große Front gegen den Imperialismus und zur Unterstützung der Errungenschaften der kubanischen Revolution zu bilden.

Unterzeichnen Sie eine Erklärung zur Unterstützung der Bolivarischen Republik Venezuela, in der Sie die Aggression gegen die Bolivarische Revolution verurteilen. Kämpfen Sie am 8. März und gegebenenfalls auch darüber hinaus für die Rückkehr von Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores.

- Um unsere Aktionen fortzusetzen und unser Engagement nicht nur gegenüber Kuba und Venezuela, sondern auch gegenüber den Palästinensern und dem sahrauischen Volk sowie gegenüber allen Völkern der Welt, die gegen den Imperialismus kämpfen, zu stärken.

- Revolutionäre Bestätigungsaktivitäten durchführen und Kuba im öffentlichen Raum verteidigen, ohne dabei die Mauern, die Straßen oder die traditionellen Mittel der Agitation und Propaganda zu vergessen.

- Wir betonen die Wichtigkeit, das politische Bewusstsein dafür zu stärken, dass die Niederlage des Imperialismus möglich ist.

Aus Sevilla verkünden wir unmissverständlich: Kuba steht nicht allein da. Lateinamerika ist eine Zone des Friedens, aber – wie Aleida Guevara betonte – auch des Kampfes, wenn nötig.

Solange Würde und Liebe zur Gerechtigkeit existieren, wird Kuba niemals allein sein.

Solange es Aggressionen und Drohungen mit Einmischung gibt, wird es Solidarität geben!

Diese Erklärung wird von den Organisationen, Kollektiven und Einzelpersonen unterzeichnet, die an dem IV. Solidaritätstreffen mit Kuba teilgenommen oder es unterstützt haben, in der Überzeugung, dass Geschichte nicht von Imperien, sondern von den Menschen geschrieben wird, die Widerstand leisten.


(Liste in Bearbeitung)

Europa durch Kuba


Alejandro Fernández
Amilcar Sequeira. (Portugal)
Ana Ibis Posada (Katalonien)
Ana Ramos
Ana Wijnen (Niederlande)
Andoni Baserrigorri
Ángel Jiménez Segura
Araceli Escudero (Spanischer Staat)
Barbara Marin Prada
Beatriz Carnevali (Niederlande)
Berta Sequeira (Portugal)
Carlos Alexander Pérez (Finnland)
Carlos Aznárez (Argentinien)
Carlos Berbecci (Bolivarische Republik Venezuela)
Claudia Calvo Dufort (Katalonien)
Carmen Diniz - (Brasilien)
Carmen Mauricia López Amado
Carmen Pardo Ramírez
Carlos Rios
César Trompiz (Bolivarische Republik Venezuela)
Chabier Anadón
Concepción Cruz Rojo
Dagmara Calzada (Kuba)
Diana Gutiérrez Fernández
Dolores Fernández Martín
Dr. Scheich Davud Fazel. Internationaler Aktivist und Universitätsprofessor (Iran)
Elena Masera Arigoni (Schweiz)
Elsa Fernández Rodríguez (Kuba)
Emilia Manzano (Spanisches Bundesland)
Enrique Nikita Estrada Espinosa (Argentinien)
Gustavo de la Torre (Katalonien)
Frankreich Borowy Sevilla. (Costa Rica)
Francis Romero.
Gertrudis Labaceno Sánchez (Kuba)
Hannu Lindholm (Finnland)
Hugo René Ramos Milanés (Kuba)
Iñaki Gil aus San Vicente (Baskenland)
Joana Ramírez Castillo
Joao José Pereira Marques (Portugal)
Juan Medina
Juan Moreno
Katarina Kuzmanovic - (Serbien)
Luis Toledo Sande (Kuba)
Lynn Strother
Mabel Peláez (Kuba)
Manolo García
Manu Pineda
María del Rocío Rodríguez Torres
Maria do Rosario Martins (Portugal)
Maria Helena Guimaraes Pereira
María Torrellas (Baskenland)
Marie Barry (Irland)
Mariló Tudela
Matilde Fernández
Mbaye Ndiaye (Senegal)
Melani Barbero
Michel Taupin (Frankreich)
Mohamed Salem Daha (Demokratische Arabische Republik Sahara)
Patricia Manzo Apex
Patxi Erdozain Beroiz
Pedro Moreno Aguilar
Percy Francisco Alvarado Godoy (Kuba)
Prof. Rey Vásquez (Bolivarische Republik Venezuela)
Ramón Pedregal Casanova
Regis Texidó Cruzata (Portugal)
René Lechleiter (Österreich)
Richard Peñalver (Bolivarische Republik Venezuela)
Ritta Marjamaa (Finnland)
Roberto Casellas (Italien)
Rosa Martínez
Rosario Granado Gallardo
Rosario Martín Álvarez
Salvador Torres Galdón. (Katalonien)
Soraya Torres Jaime (Kuba)
Teresa Pantoja (spanischer Staat)
Txema Sánchez (spanischer Staat)
Urtzi Orella Gómez. (Katalonien)
Vasco Sousa (Portugal)
Vicente Fernández
Vilma Suárez (Frankreich)
Yamil Kasem (Palästina)
Yusuam Palacios (Kuba)






Ardi Hurra Vereinigung.
100x100 Kubanischer Kulturverband
Freundschaftsvereinigung Senegal-Kuba
Serbisch-Kubanischer Freundschaftsverein von Belgrad
Schweizerisch-Kuba Freundschaftsvereinigung
Vereinigung der Kubaner „Kuba in meiner Seele“
Vereinigung der in Katalonien lebenden Kubaner „José Martí“
Vereinigung der in Irland lebenden Kubaner „Ernesto Che Guevara“
Kulturverein Ezkerretik Foroa
Spanisch-Kubanischer Freundschaftsverein von Malaga.
Unified Workers' Candidatecy (CUT)
Einheitliches Kollektiv der Arbeiter von Aragon.
Casal D'Amistat Català-Cuba von Barcelona
Casal D'Amistat Català-Cubâ de Blanes „Julio Trigo“
Félix Varela Kubanischer Auswandererclub
Carioca-Solidaritätskomitee für Kuba
Kuba Ja - Frankreich
Kuba-Solidaritätsforum Irland
Kuba geht
Verteidigung Kubas
Delegation der Polisaario-Front in Andalusien
FACRE
United Left - Sevilla (IU)
Demokratische Front für die Befreiung Palästinas (DFLP)
Marsmenschen der Kanarischen Inseln
Andalusische Nation
ÖKG Carinzia
Parti de l'Independeance et du Travail du Sénégal
Kommunistische Partei Andalusiens - Sevilla (PCA)
Kommunistische Partei Ecuadors (PCE)
Kommunistische Partei der Völker Spaniens (PCPE)
Plattform für die antiimperialistische Arbeiterklasse (PCOA)
Lateinamerika-Zusammenfassung
Andalusische Arbeitergewerkschaft (SAT)
Solidarität mit Kuba, Belfast (Irland)
Union der Freundinnen Kubas (Argentinien)
Union der kubanischen Einwohner in Argentinien (URCA)

 

Wir als GeFiS haben diese Erklärung mit unterstützt.

Solidaritätsaktion in Berlin

 

https://deref-web.de/mail/client/844kDl-HMNY/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fyoutu.be%2Fs1KuDZetInI%3Fsi%3D9Iv5vSv8alWfn0gJ

https://deref-web.de/mail/client/nK62hzI0J3A/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fyoutu.be%2F1rUXdtgZFjw%3Fsi%3DBDS5g6ADccGWrtON

 

Internationaler Protesttag 3. Feb. 2026 um 18 Uhr vor der US Botschaft Berlin am Pariser Platz / Gegen die US-Interventionen in Lateinamerika und in der Karibik! Freiheit für Präsident Maduro und Cilia Flores! Der amtierende venezolanische Präsident Nicolas Maduro und seine Ehefrau und Parlamentsabgeordnete Cilia Flores wurden als Geiseln in einer Spezialoperation der USA mit mehr als 100 Toten am 3. Januar 2026 in Venzuelas Hauptstadt Caracas entführt und vor ein New Yorker Gericht gezerrt. Bereits seit dem Sommer 25 exekutierte die akuelle Trump-Administration im karibischen Meer und im Ostpazifik einen nicht-erklärten Krieg gegen Venezuela und andere karibische Staaten, dem bisher ebenfalls mehr als 100 Menschen zum Opfer fielen. Der Coup der USA in Venezuela vom 3. Januar mit der Entführung des Präsidenten ist eine schwere Verletzung Völkerrechts. Wir fordern heute deshalb mit vielen anderen Protestanten in anderen Teilen der Welt die sofortige Freilassung von Präsident Maduro und Cilia Flores aus US-amerikanischer Haft und ihre umfassende Rehabilitation YANKEES, 

 

HÄNDE WEG VON VENEZUELA UND DER KARIBIK! ¡No pasaran – Vencemos!

 

 V.i.S.d.P. Chile Freundschaftsgesellschaft „Salvador Allende“ e.V. | Reichenberger Straße 53 | 10999 Berlin Antikrieg TV

 

Gemeinsam mit GeFiS-Mitgliedern und Freunden anderer Organisationen, wurde diese Protestaktion durchgeführt.

Podiumdiskussion

Am 31.01.2026 wird in der Hansestadt Rostock eine Podiumsveranstaltung zum Thema der USA-Aggression am 03.01.2026 in Venezuela stattfinden, die darüber hinaus auch den geopolitischen Aspekt mit einbezieht. Nachdem Input-Vortrag, der wie immer in einer Power Point Präsentation die Grundlage für die anschließende Diskussion bildet, freuen wir uns stets auf den sachlich geführten Gedankenaustausch. Der Eintritt ist frei !!!!
Wir sind den Teilnehmern sehr dankbar, wenn Sie statt des Eintritts, unserer Organisation im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine Spende für unseren humanitären Projekte in Lateinamerika übergeben würden, getreu der Losung :
Man muss nicht viel besitzen, um viel geben zu können ! Die Geste die vom Herzen kommt, die macht´s aus !

GeFiS-Archiv 10.01.2026

GeFiS-Vortrag

Beim GeFiS-Vortrag in Rostock ist das passiert, dass wir vergessen hatten, ein paar Fotos zu fertigen. Der Grund dafür war praktischer Natur. Schon während der Präsentation wurden durch die Anwesenden interessante Fragen gestellt, die auch in der geselligen Runde umgehend beantwortet wurden. Diese sachlich geführte Diskussion setzte sich nahtlos nach der Präsentation fort, so dass wir selbst, erst beim Einpacken, wo weiter diskutiert wurde, unser Versäumnis auffiel.
Auch diese Veranstaltung machte den großen Informationsbedarf der Bevölkerung zur Lage in Venezuela deutlich.

Quelle: Bilder- GeFiS-Archiv 31.1.2026

Podiumsdiskussion

"Zum imperialistischen Krieg der USA in Lateinamerika"

Am 22.01.2026 wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion bei der Regionalgruppe des RotFuchs Fördervereins e.V. durch einen Vertreter des GeFiS über die Lage in Lateinamerika insgesamt referiert.
In der Power Point Präsentation ging der Referent des GeFiS im speziellen auf die Situation in Venezuela seitdem 03.01.2026 ein. Es wurde neben den historischen Rückblick auch die Entwicklung der bolivarischen Revolution in Venezuela dargestellt und mit zahlreichen Tatsacheninformationen von der Erlebnissen vor Ort, faktenreich nachvollziehbar belegt.
In der anschließenden regen Diskussion wurden nicht nur zahlreiche Frage beantwortet, es wurden u.a. an konkreten Beispielen verschiedene Medien der Unwahren Berichterstattung überführt.

Quelle: GeFiS-Archiv 22.01.2026
 

5. Jahrestag Atomwaffensperrvertrag

Gemeinsam mit unserem Bündnispartnern den Froiedensglocken Berlin e.V. und dem Deutschen Friedensrat (Mitglied des Weltfriedensrates) haben wir als GeFiS den 5. Jahrestag des Atomwaffensperrvertrages mit einer Veranstaltung in Berlin -Friedrichshain an der Friedensglocke durchgeführt. Mit Redebeiträgen vom Präsidendes des Deutschen Friedensrates Gerhard Fuchs-Kuttowski, der Vorsitzenden der Friedensglocken Berlin und GeFiS-Mitglied Anja Mewes wurde gerade in der aktuell sehr angespanten Weltlage, auf die Weltkriegsgefahr hingewiesen, die einen Einsatz von Atomwaffen als eine von weiteren Optionen, in den Blickpunkt der bestehenden kriegerischen Auseinandersetzungen bringt.

Quelle: Bilder Friedensglocke & GeFiS 22.01.2026

GeFiS-Vortrag

Destabilisierung Venezuelas durch die USA

Am 18.Januar 2026 fand in Dresden eine Podiumsveranstaltung statt, die sich aus aktuellem Anlass um die Situation in Venezuela beschäftigt.
Nach einem längeren in Power Point Präsentation erfolgten Eingangsreferat, wo den Teilnehmern mit einem kurzen historischen Abriss über die Historie Venezuelas und insbesondere seit der bolivarischen Revolution, einen tieferen Einblick über die Situation im Land selbst vermittelt bekommen haben. Dabei wurde im Besonderen auch auf die äußeren Einwirkungen der USA mit ihren nunmehr über 1000 einseitigen völkerrechtswidrigen Sanktionen hingewiesen.

Im Anschluss gestaltete sich eine sehr sachlich geführte aufgeschlossene ca. 3 stündige Diskussion, die für die Teilnehmer, wie für den Referenten selbst, eine wichtige Erfahrung darstellte. 
Auch hier wurde erneut deutlich, wie hoch der Informationsbedarf ist und wie ungenügend und zudem noch falsch, die Medien, diesen Bedarf befriedigen.

Quelle: GeFiS-Archiv 18.01.2026

 

 

 

GeFiS - Vortrag

Podiumdiskussion zum Thema Venezuela

Auf Einladung der Organisationen SDAJ, CubaSi und KpF der Partei Die Linke, fand am 17.1.2026 am späten Nachmittag eine vom GeFiS-Mitglied referierte Informationsveranstaltung über die aktuelle Lage in Venezuela statt. Nach einem ca. 1 stündigen Vortrag fand eine sehr aufgeschlossene ca. 4,5 Stunden lang Diskussion statt. Die Referenten des GeFiS sind stets daran interessiert, dass möglichst keine Frage der Teilnehmer unbeantwortet bleibt. Das ist leider nicht immer möglich, weil die angemieteten Räumlichkeiten nur in einem bestimmten Zeitrahmen zur Verfügung stehen. In diesem Fall waren wir alle in der glücklichen Lage, dass es keinen Zeitrahmen gab.
Die Diskussion hat nicht nur von der Länge her, sondern auch von den inhaltlich sehr interessanten Fragestellungen und Meinungsäußerungen klar gezeigt, dass die hiesigen Medien nicht nur einseitig, unsachlich, fehlerhaft berichten bzw. die wichtigsten Informationen, den Konsumenten vorenthalten. Der Referent konnte konkret den Teilnehmern am Beispiel der Ausgabe der Ostsee-Zeitung vom 16.1.2026 den Bericht über Venezuela " Am Ende werden wir profitieren", ganz klar, als einen mit Lügen bestückten Artikel entlarven. So wird u.a. "informiert" wo u.a. berichtet wird "Dabei sitzt er längst in einer Zelle im weit entfernten New York, angeklagt wegen Drogenhandels und organisierter Kriminalität" Genau dieser Punkt wurde aber in der Anklageschrift bei der Ersten Anhörung gar nicht mehr mit aufgeführt, weil es dazu noch nie Beweise für gab. Diese Information, hätten z.B. die beiden Autoren Tobias Käufer und Nathaly Rodriguez bei CNN u.a. Medien in den USA selbst nachlesen können. Ein weiteres Beispiel der mit Lügen nur so behafteten Beitrag folgt gleich im folgenden Satz " Doch im eigenem Land scheinen ihn wenige zu vermissen." Hier kann jeder Bürger sich über die verschiedenen sozialen Netzwerke, täglich über zahlreiche private Videos oder von verschiedenen lateinamerikanischen Sendern mit Fotos und Videos davon überzeugen, dass  über 100 000 Tausende Venezolaner nicht nur ihren Präsidenten mit Ehefrau von den USA zurückfordern, sie bringen auch gleichzeitig ihre Geschlossenheit und Kampfbereitschaft zum Ausdruck, ihr Vaterland zu verteidigen und den bolivarischen Kurs fortzuführen.
 

Quelle: GeFiS-Archiv 17.1.2026

Solidarische Unterstützung bei der Rosa Luxemburg Konferenz 2026

Auch 2026 waren unsere GeFiS-Mitglieder gemeinsam mit unseren Bündnispartnern im Friedenskampf und der praktizierten Solidarität mit den Ländern Lateinamerikas und ihren fortschrittlichen Kräften aktiv dabei. Bei der 31. Auflage der RLK wurde erneut auf die große weltweit bestehende Kriegsgefahr aufmerksam gemacht, die durch den barbarischen völkerrechtswidrigen Überfall auf Venezuela durch die USA erneut bestätigt. Mit einer überwältigenden Solidaritätsaktion der Teilnehmer der RLK gegenüber Venezuela wurde die USA-Aggression verurteilt.

Quelle: GeFiS-Archiv 11.01.2026

Protestdemonstrationen gegen den völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Venezuela

In vielen Städten der BRD, aber auch weltweit, fanden kurzfristig organisierte Spontan- Protestkundgebungen statt.
Unsere GeFiS-Mitglieder waren im Bündnis mit befreundeten Organisationen in Berlin vor der USA-Botschaft und in Hamburg aktiv beteiligt.

Quelle: GeFiS-Archiv + Karl v.03.01.2026

    Solidaritätserklärung des GeFiS gegenüber                                         Venezuela

Unsere Solidaritätserklärung gegenüber dem venezolanischen Volk ist neben Deutsch auch in Spanisch und Englisch erstellt worden, da wir nicht nur unseren spanischen Freunden und dem venezolanischen Volk unsere Solidarität vermitteln wollten, sondern auch unseren internationalen befreundeten Organisationen weltweit.

03.01.2026 GeFiS-Archiv

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