
Der Ursprung unserer Solidaritätsaktion
Gemeinsam für eine bessere Zukunft
Erfahren Sie, wie unsere Solidaritätsaktion entstanden ist und welche Ziele wir verfolgen. Die Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern, behinderte und kranke Menschen in Kuba, Venezuela und Nicaragua zu helfen, die in einer kritischen Lage leben. Der Mangel an grundlegenden Ressourcen bedingt durch die seit über 60 Jahren anhaltende Blockade Kubas durch die USA und der über 936 völkerrechtswidrigen Sanktionen der USA und der EU gegenüber Venezuela und dem Embargo der USA gegenüber Nicaragua machen eine umfangreiche Solidaritätsarbeit in den Bereichen Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung notwendig und bedürfen unser aller sofortiger solidarischen Maßnahmen.
Unsere Mission ist es, einen positiven Unterschied im Leben dieser Kinder zu machen. Wir arbeiten unermüdlich daran, Hilfsprojekte zu initiieren und Spenden zu sammeln, um ihre Lebensbedingungen erheblich zu verbessern. Jedes Kind, jeder Bedürftige hat das Recht auf eine sichere und gesunde Zukunft, und wir sind entschlossen, ihnen diese Chance zu geben.
Unterstützen Sie uns dabei! Ihre Hilfe ist unerlässlich, um unsere Ziele zu erreichen und einen nachhaltigen positiven Einfluss auf die Lebensumstände der bedürftigen Kinder und kranken Menschen in den Ländern Venezuela, Kuba und Nicaragua zu haben. Gemeinsam können wir ihre Stimmen stärken und für eine gerechtere Welt kämpfen.
Wie hier auf dem Bild konnten wir mit zwei Laptops und einem Multifunktionsdrucker einer Schule helfen die Arbeitsmaterialien für die Schüler zu erstellen (April 2024)

Unser Spendenkonto
Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e.V
IBAN: DE19 4306 0967 1106 0519 00
BIC: GENODEM1GLS
- Liebe Spender,
wir vom GeFiS haben den Anspruch, dass jeder gespendete Euro, den bedürftigen Menschen vor Ort erreicht !!!
Wie setzen wir diesen Anspruch um?
Alle Vereinsmitglieder agieren ehrenamtlich. Die Durchführung unserer Solidaritätsaktion z.B. "Medizin für Venezuela" wird vom Flug, Übernachtung, Transport vor Ort, Verpflegung etc. aus privaten Mitteln der jeweiligen Vereinsmitglieder bezahlt.
Wir können jedem Spender transparent nachweisen, dass die aus Spendengeldern erworbenen Medikamenten/ Hilfsmittel und anderen gespendeten Sachmitteln etc. der Empfang vor Ort quittiert wird.
Gleichzeitig nutzen wir mögliche Einladungen zu Konferenzen etc. um möglichst viele Solidaritätsgüter mitzunehmen.
Bei Vorträge verzichten wir auf persönliches Honorar und Eintrittsgelder und bitten dafür um Spenden für unsere Solidaritätsaktionen.
Hinweise wenn ich gespendet habe !!!
Wird eine Spendenquittung benötigt, ergänzt bitte noch den Namen und die Anschrift des Spenders unter Verwendungszweck.
Spenden (auch Sachspenden) sind von der Steuer absetzbar. Seit 01.01.2021 reicht für Spenden und Mitgliedsbeiträgen unter 300 € ein vereinfachter Nachweis gegenüber dem Finanzamt. D.h. es gelten ein Kontoauszug, eine Buchungsbestätigung der Überweisung oder ein Einzelbeleg.
Der betrag von 300 € gilt nur für jede Einzelspende!
Aufgrund der verschlechterten sozialen Lage in vielen privaten Haushalten, ist es vermehrt vielen lieben Spendern nicht mehr möglich so zu spenden, wie sie es gerne getan hätten bzw. es in der Vergangenheit mehrfach getan haben.
In dieser Situation hat sich die regelmäßige Spende per Lastschriftverfahren weiter durchgesetzt. Es zeigt sich, dass die Spender einmal monatlich zwischen 10 € - 50 € Spenden. Ebenso verzeichnen wir Spender, die jedes Vierteljahr 30 € - 50 € Spenden.
Es ist vieles möglich !!!
Spender die per Lastschriftverfahren spenden, erhalten automatisch zum Ende des Geschäftsjahres eine Spendenquittung über die geleistete Jahresspende zugestellt.
Hinweis zu Sachspenden !!!
Wir nehmen grundsätzlich nur heile und funktionstüchtige Sachspenden entgegen.
Vorrangig wird benötigt:
- ungetragene Schuhe (jede Größe)
- Bekleidung: von Babysachen bis ins Rentenalter wird alles benötigt. (keine Unterwäsche)
- Neue und gebrauchte Handys, Laptops mit Netzstecker (bitte auf Werksstellung zurücksetzen)
- wiederaufladbare Taschenlampen ( keine Batterien) oder andere Leuchtmittel (wichtig wegen Stromausfälle)
- kleine Ventilatoren
- Verbandsmaterial ( auch abgelaufene Verbandspäckchen vom Auto-Erste Hilfepaket)
- Medikamente (auch angefangene Packungen) die noch nicht für das laufende Jahr abgelaufen sind
- Schulmaterial von Blöcken liniert, kariert, groß/klein, Buntstifte, Faserstifte, Federtasche, Taschenrechner, Lineal, Dreiecke Zirkel, Kugelschreiber etc.
- Gemüsesamen, Obstsamen
- Schachspiel
Wenn Sie größere Sachspenden haben oder Fragen zum Spenden, nehmen Sie bitte vorab Kontakt mit uns auf unter:
+ 49 15201584210 bzw. gefis2020@web.de
Vielen herzlichen Dank

Ihre Unterstützung zählt!
So können Sie helfen:
Jede Spende zählt! Finden Sie heraus, wie Ihre Hilfe konkret dazu beitragen kann, die notwendige Herzprothese für das Mädchen zu finanzieren. Ihr Beitrag macht einen Unterschied und bringt Hoffnung in das Leben eines kleinen Kindes. Schenken Sie Hoffnung, verändern Sie Leben – jede noch so kleine Spende kann entscheidend sein. Gemeinsam können wir helfen, das Lächeln eines kleinen Mädchens zurückzubringen. Bitte zögern Sie nicht – handeln Sie jetzt und werden Sie Teil dieser wichtigen Mission! (Bild ist ein medizinischer Befund des Mädchen Jesus Alexandro aus Venezuela)
Herzprothese für ein 4 jähriges Mädchen
Jesús Alessandro Zerpa Bravo ist nunmehr ein 4-jähriges Mädchen, welches ein Herzfehler hat. Ihr kann nur mit einer Herzprothese das Überleben gesichert werden.
Sie ist eines von vielen Kindern und Erwachsenen in Venezuela, die auf grausame Art und Weise die Auswirkungen des völkerrechtswidrigen Embargos der USA und der EU und somit auch Deutschland zu spüren bekommen. Die UNO-Sonderberichterstatterin Alena Douhan hat auf der 48. Tagung des UN-Menschenrechtsrates im September 2021 erklärt, dass in den Jahren 2017/2018 nachweislich allein über 40.000 Kinder wegen fehlender oder nicht ausreichend zur Verfügung stehender medizinischer Versorgung gestorben sind. Das ist Völkermord, in der ersten Präsidentschaft von Donald Trump.
Einblick in unsere Arbeit
Hier finden Sie bewegende Bilder von unseren Aktivitäten und den Menschen, die wir unterstützen. Diese Galerie zeigt den direkten Einfluss unserer Arbeit und die Gesichter hinter der Solidaritätsaktion. Lassen Sie sich inspirieren und erkennen Sie die Bedeutung Ihrer Unterstützung für unsere Mission. Ihre Hilfe ist entscheidend, um Veränderungen zu bewirken und das Leben vieler zu verbessern. Schauen Sie sich um und werden Sie Teil unserer Gemeinschaft!
Wir möchten an dieser Stelle auch allen Spender unseren herzlichen Dank für ihre Unterstützung, auch im Namen der Empfänger vor Ort zum Ausdruck bringen!!!
Zur besseren Orientierung werden einige Kommentare zu den Bildern ergänzend beigefügt. Oft mit zusätzlichen Gepäckkosten sind wir mit Medikamenten in den Koffern, Rucksäcken und Kartons (Bild 1-3) nach Venezuela gestartet. Wegen des völkerrechtswidrigen Embargos der USA und der EU gegenüber Venezuela, mussten wir stets von Deutschland zuerst nach Istanbul fliegen und von dort in 11,5 Stunden nach Caracas/Venezuela. Bild 4 und 7 belegen, dass wir Unterstützung auch von Apotheken und Einzelunternehmen, wie hier ein Gesundheitszentrum bekamen. Bild 5-6 zeigen die Medikamente die wir 2021 in das Krankenhaus Santa Cruz in die Stadt Bolívar gebracht hatten. Bild 8 zeigt jene Medikamente die wir der indigenen Gruppe der Mapauri in der Gran Sabana (Richtung Brasilien) übergeben konnten. Mit unserem letzten Geld konnten wir noch für diese indigene Gruppe noch das Antischlangengift spenden, welches die Gebietsverantwortliche im Bild 9 den dortigen Verwaltungschef der medizinischen Versorgung übergab.
In den Bildern 10-12 hatte unser Kooperation Partner der COSI in Venezuela (2022), unsere gespendeten Medikamenten im Zusammenwirken mit dem Arzt vor Ort in Rio Chico in 12 Stunden an über 72 Patienten übergeben können. Das bei über 30 Grad und einer hohen Luftfeuchtigkeit, eine großartige Aktion.
Im Jahr 2023 haben wir erstmalig damit begonnen, neben der Übergabe von Medikamenten und Hilfsmitteln auch Bildungsvorträge zu halten. Neben der Thematik " Erfahrungen aus der DDR" war u.a. auch die " Würdigung von Alexander von Humboldt" bei den Menschen vor Ort mit großem Interesse aufgenommen worden. Bilder 13-15 zeigen Gerhard Mertschenk und Carsten Hanke vom GeFiS beim Vortrag bei einer Organisation in Caracas. Im Bezirk Coche hatten wir gemeinsam Bild 16-18 mit dem COSI und dem Freundschaftshaus Venezuela - Vietnam ein Sportturnier eröffnet, welches über einen Monat andauerte und in den Ballsportarten Fußball, Volleyball und Handball ihre Sieger ermittelte. So haben wir einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und Gesunderhaltung geleistet.
Im Bild 16,17 ist andeutungsweise zu erkennen, dass wir auf der Grundlage von ärztlichen Diagnosen Medikamente erwerben und die Übergabe uns quittieren lassen.
Bild 19-22 dokumentieren neben der Ankündigung unserer Vorträge, auch einen Vortrag in der Nationalbibliothek.
Bild 22 zeigt einen Teil der Medikamentenübergabe in einer Kommune in Caracas.
Bild 23 zeigt eine Medikamentenübergabe im Barrio (Armenviertel) in Playa Verde (liegt an der Karibik.
Bild 24 zeigt unsere organisatorische Vorbereitung für den erstmaligen Erwerb von Medikamenten in der Arzneihandelskette "retvital" aus Kolumbien, die sehr hilfsbereit waren.
Bild 25, 29, 30 zeigt eine weitere Medikamentenübergabe im Barrio.
Bild 26 dokumentiert die Übergabe eines gebrauchten und funktionstüchtige Laptop an einem Künstler der im Barrio lebt und arbeitet.
Bild 27, 28, 31 zeigt einen weiteren Vortrag von uns an der Universität im Bereich der Landwirtschaft/Forschung.
Bild 32,33 zeigt einen Vortrag im Ministerium für Frauenrechte und Bildung von April 2024 über die Thematik von Krieg und Frieden und die Rolle der Frauen in Caracas (Wurde Live in alle 24 Bundesstaaten übertragen und anschließend diskutiert)
Bild 34 bringt die herzliche Zusammenarbeit mit der staatlichen Apotheke zum Ausdruck, die uns bei der Zusammenstellung unserer Medikamente für die Patienten hervorragend unterstützt haben.
Bild 35 wird der Empfang von Medikamenten für eine Bildungseinrichtung quittiert.
Bild 36 eine herzliche Begrüßung mit der Verantwortlichen einer indigenen Gruppe am Rande eines Vortrages von uns
Bild 37 Gruppenfoto mit den Mitarbeitern der staatlichen Apotheke, der Freunde des COSI und GeFiS
Bild 38, 39,40 Besuch einer Schule in Fuerte Tuina mit Erfahrungsaustausch und einem unvergesslichen Empfang mit kulturellen Programm der Schüler und Lehrerschaft
Bild 41 Zeigt ein Teil der Schuhspenden eines orthopädischen Schuhhauses, die uns im Jahr 2024 insgesamt 29 Paar Schuhe gespendet hatten. Es ist auch ein Beweis dafür, dass neben Geldspenden auch Sachspenden unheimlich wertvoll für die Venezolaner sind.
Bild 42-54 wird sichtbar, wie hervorragend organisiert die solidarische Zusammenarbeit bei den Arbeitern der Nationalversammlung, den Ärzten, der staatlichen Apotheke, dem Direktor für Bürgerrechte, dem COSI-Mitgliedern und GeFiS funktioniert. (darüber berichten wir auch in Vorträgen)
Bild 55 Vortrag im Freundschaftshaus Kuba-Venezuela in Caracas über Frieden und das Wirken von Jose Martí
Bild 56-57 Vortrag über die Gefahr eines III. Weltkrieges im Kongresssaal der Nationalversammlung Venezuelas in Caracas
Bild 58, 59 Gesprächsrunde mit der katholischen Organisation "Fundalatin" die neben humanitären Aktivitäten sich auch für die Menschenrechte einsetzt und somit auch deckungsgleich mit den Zielen des GeFiS ist. Hier besteht seit 2021 eine gute Zusammenarbeit
Bild 60 ist ein Auszug von Medikamenten, die am Rande der Einladung zum Faschismuskongress im September 2024 unserem Partnern dem COSI zum verteilen im Barrio (unter ärztlicher Aufsicht natürlich), übergeben wurden.
Bild 61 ist eine Teilnahme am Diskussion Forum in einer Kommune.
Solidaritätsaktion Venezuela 22.10.2025 -12.11.2025
Im Rahmen der diesjährigen Solidaritätsaktion mit Venezuela, wurden neben den verschiedenen Aktivitäten z.B. Übergabe der Medikamente/Hilfsmittel insbesondere die zwei Spezialrollstühle für die behinderten Sportler übergeben, Vorträge gehalten, Gesprächsrunden in verschiedenen Kommunen geführt und Vorbereitungen für die nächste Solidaritätsaktion 2026 getroffen.
Bild 1 Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner COSI in Venezuela, die logistisch vor Ort die Absprachen mit den Ärzte und Verantwortlichen in den Kommunen trafen, wie alle Termine
organisatorisch vorbereiteten.
Bild 2 Feierliche Übergabe von 2 Spezialrollstühlen an die Sportler mit dem Bundestrainer, Direktor
des Instituts Simon Bolívar Vladimir Soto, den Stadtrat der Kommune und Präsidenten des
COSI Dr. Carolus Wimmer, Generalsekretärin des COSI Ursula Aguiera
Bild 3,4 Besuch in der Kommune "23.Januar" in Caracas bei der Vorstellung der ehrenamtlichen
Bildungsarbeit z.B. Computertechnik für Schüler
Bild 5 Treffen mit der Präsidentin der Bolivarischen Gesellschaft Dr. Mireya Leal Beaujon im
Geburtshaus von Simon Bolívar und Dr. Carolus Wimmer COSI
Bild 6,7 Solidaritätsaktion im Ambulatorium Fuerte Tiuna mit der Übergabe von Medikamenten und 2
Beneblungsgeräten für Asthma kranke Kinder
Bild 8 Übergabe von Medikamenten in Bergort Carayaca mit einer kleinen Gruppen von Bewohnern,
die stellvertretend für alle, mit großer Dankbarkeit, unsere medizinische Unterstützung in Em- pfang nahmen.
Bild 9 Eine 3 Lieferung von Medikamenten von der Apotheke, die in unserem Namen von den Mit- gliedern des COSI in der Kommune übergeben werden.
Bild 10,11 Eine neue sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem Sozialarbeiter Daniel entwickelt sich
in der großen Gemeinde in Playa Verde. Hier wurde unter sehr schwierigen Bedingungen in
kürzester Zeit, mit großem Aufwand von Daniel, die Medikamente und Hilfsmitteln den Be-
bewohnern daheim übergeben.
Bild 12 Interview in der Radiosendung " Kaffeestunde mit Carlos"
Bild 13,14 Interview beim Radiosender im Mirapflores (Präsidentenpalast)
Bild 15 Radiointerview bei der " Heißen Ecke" im Rahmen der Buchmesse in Caracas
Bild 16,17 Vortrag und mit anschließender Diskussionsrunde im Nationalen Bürgerhaus
Bild 18 Eine von insgesamt 3 Gesprächsrunden in verschiedenen kommunalen Gemeinden
Bild 19 Übergabe von orthopädischen Hilfsmitteln und Medikamenten an die Straßenverantwortlichen
in einer Kommune
Bild 20 Arbeitstagung mit dem Kooperationspartner COSI inkl. Planung der künftigen Solidaritäts-
aktionen und Aktivitäten
Solidaritätsaufruf November/ Dezember 2025
Unser Solidaritätsaufruf stellt eine zusätzliche Aktivität gegenüber unserer täglich praktizierten und gelebten Solidarität im Rahmen der einzelnen Projekte in Lateinamerika dar.
Gerade im Hinblick auf die bestehende große Kriegsgefahr für die gesamte Region Lateinamerika und darüber hinaus, stellen die Folgen dieser USA-Bedrohung gegenüber Venezuela eine Verletzung des Völkerrechts da.
Unser Solidaritätsaufruf ist zeitlich unbegrenzt aktuell.
Solidaritätsaktion 2026 in Venezuela (April-Mai) Teil 1
Auch für das Jahr 2026 haben wir vom GeFiS e.V. unsere Solidaritätsarbeit mit Lateinamerika und hier im speziellen mit Venezuela vor Ort durchgeführt.
Der Vollständigkeit sei erwähnt, dass wir vom GeFiS auch mit verschiedenen solidarischen Aktionen, dem kubanischen Volk geholfen haben und weiterhin helfen. So wurde mit verschiedenen Aktionen z.B. Spendenaktionen jene Organisationen unterstützt, die aufgrund ihrer jahrelangen solidarischen Aktivitäten gegenüber Kuba logistisch besser aufgestellt sind als wir, geholfen.
Das ist ein ständiger Prozess in unserer solidarischen Arbeit mit Lateinamerika, dass wir mit verschiedenen Bündnispartnern die Zusammenarbeit pflegen, um möglichst effektiv in den Ländern zu helfen.
Gerade nach den veränderten Bedingungen seit dem 03.01.2026 mit der USA-Aggression gegenüber Venezuela und der völkerrechtswidrigen Entführung des amtierenden Präsidenten Maduro und Ehefrau, fand die Vorbereitung unserer diesjährigen Solidaritätsaktion unter völlig veränderten Voraussetzungen statt.
Nachdem wir im Oktober 2025 mit dem Transport von 2 Spezialrollstühlen für die Teilnahme am Paralympics, schon eine Meisterleistung vollbracht hatten, galt es für dieses Jahr mit dem Transport eines in Öl erstellten Friedensbildes, welches der GeFiS für seine solidarischen und friedenspolitischen Aktivitäten als Auszeichnung erhalten hatte, nach Venezuela zu transportieren.
Bild 1 Erneut das gesamte Transportlimit ausschöpfend (2 x Koffer á 23 kg + 1 Rucksack mit 14 kg und dem Friedensbild, ging
es über Istanbul nach Caracas. Erst seit April war der Luftraum über Venezuela für den zivilen Luftverkehr wieder
freigegeben.
Bild 2 Stets improvisierend wurden sperrige Gegenstände innerhalb von Venezuela transportiert. Entsprechend dem Motto,
dass stets eine Option für Probleme gefunden wird.
Bild 3 +4 Viele unserer wunderbaren, hilfsbereiten Freunde in Venezuela bleiben im Hintergrund. Hier hat Ali unser Fahrer und
Tanja eine entsprechende Würdigung erhalten. Ohne Sie wäre vieles nicht möglich gewesen.
Bild 5 Das Nationalmuseum Bella Artes in Caracas ist nicht nur das historisch älteste und größte Museum in Venezuela
es ist auch stets Heimat hervorragender Kunstausstellungen. Hier haben wir unser Friedensbild als Schenkung dem
friedliebenden venezolanischen Volk überreicht.
Bild 6 Im Rahmen der Übergabe wurden die notwendigen Formalitäten mit dem Direktor des Bella Artes Prof. Gracia
besprochen.
Bild 7+8 Nach der Registrierung erfolgte dann die Übergabe unseres Friedensbildes an die neuen Besitzer- dem venezo-
lanischen Volk.
Bild 9 Dr. Frank (ein berühmter Künstler) und der Direktor Gracia hatten im Beisein der Vizekulturministerin eine Laudatio im
Rahmen dieses solidarischen Aktes gehalten.
Bild 10+16 Neben Interviews in der Pause mit regionalen Radiosender, fand die Einweihung des Bildes im Museum mit der
Gesanggruppe um Tanja einen zusätzlichen würdevollen Rahmen.
Bild 17+23 Als einer von zwei internationalen Gästen (ein Gewerkschafter aus Rom war ebenso vor Ort) hatte der Präsident des
GeFiS zum 1.Mai 2026 eine solidarische Ansprache gehalten und als Symbol der Solidarität ein T-Shirt für Frieden und
Antifaschismus dem Präsidenten der Gewerkschaften vom Bundesstaat Miranda überreicht.
Bild 24+26 Mit einem Interview mit indigenen Vertretern aus dem Amazonasgebiet wurden bereits künftige Solidaritätsprojekte
intensiv besprochen.
Bild 27+28 Ca. eine Woche nach den Gesprächen mit der indigenen Vertreterin wurde uns diese Bilder als Dankeschön
übermittelt, wo unsere spontan überreichten Verbandsmaterialien gleich zum Einsatz kamen. Wunderbare Erlebnisse
von wahrer gelebten Solidarität.
Bild 29 Auch im Barrio (Armenviertel) haben wir solidarisch helfen können.
Bild 30 Alle Solidaritätsgüter, die aus Spendengelder erworben werden und den Bedürftigen vor Ort übergeben werden, müssen
von den Empfängern quittiert werden. So können wir jedem Spendern, auch Behörden ganz transparent belegen, wofür
die gespendeten Gelder/Sachen verwendet wurden.
GeFiS-Archiv 15.05.2026
Solidaritätsaktion 2026 in Venezuela (April-Mai) Teil 2
.Ein weiterer Schwerpunkt unserer Solidaritätsarbeit ist unser Beitrag zur Völkerverständigung, der Förderung der Bildung, der Unterstützung im medizinischen Bereich und des kulturellen Austausch und deren Förderung. Ebenso ist ist der Gedankenaustausch mit allen Bevölkerungsschichten, mit Gewerkschaften, politischen Institutionen, kommunalen Einrichtungen etc. für uns ein wichtiger Faktor für die Beurteilung der aktuellen Lage im Land, dem Verstehen und Achtung, wie Respektierung ihrer Mentalität und das Leben ihres kulturellen Erbes, ein entscheidender Grundsatz unseres solidarischen Agierens vor Ort.
Bild 1 Zum wiederholten Mal, während unserer jahrelangen solidarischen Aktivitäten, waren wir erneut Gast in einer Schule. Es
ist eine besondere Schule, sie wurde vom damaligen Präsidenten Hugo Chavéz als erste neue Schule von ihm einge
weiht. Das Bildungssystem in Venezuela ist gratis. In dieser Schule, welche eine eigene Küche hat wird in den Ferien wie
laufenden Schulbetrieb für die Schüler und das Lehrerpersonal, Hausmeister etc. frisch gekocht. In dieser Schule wurde
am Besuchertag für 676 Personen mit 6 Köchen ein leckeres Essen Mittagessen bereitet.
Bild 2 Neben einen sehr netten Empfang, wurde unsere Anwesenheit vergleichbar wie bei einem Staatsempfang, mit großem
Aufwand, einer Herzlichkeit praktiziert, was stets in Erinnerung bleiben wird. Es folgte ein Kulturprogramm
Bild 3+4 Mit einem solchen Rucksack hatte Hugo Chavéz jedes Schulkind zum Beginn des Schuljahres begrüßt. Diesen
Rucksack wurde mir als Geschenk übergeben und darin befanden sich eine Vielzahl von Meinungsäußerungen, die alle
inhaltlich den starken Wunsch nach Frieden und gelebter Solidarität zum Ausdruck brachten.
Bild 4+8 Es folgte neben einer Fragestunde für die Schüler auch gleichzeitig eine Autogrammstunde statt mit unzähligen unver-
gesslichen Erlebnissen.
Bild 9 Aufgrund unseres engen Zeitplanes fand in einem Barrio in unmittelbarer Nähe der Karibik, die Übergabe der Medikam-
ente und Hilfsmittel statt.
Bild 10+14 In einem Bergdorf im Auslauf des Andengebirges ca. 1800 m höhe, konnten wir nach sehr guter Zusammenarbeit mit
den kommunalen Mitarbeitern und Ärzten entsprechende bedarfsgerechte Medikamente und kurzfristig eine ddringend
benötigte orthopädische Matratze für die Bewohner besorgen. Die Emotionen der Dankbarkeit, die uns dabei zu Teil
wurden, lassen sich in keine Worte fassen.
Bild 15+16 Eine sehr interessante Gesprächsrunde mit verschiedenen Gewerkschaftsvertretern und dem Chef des Radiosendes
Miraflores (Präsidentenpalast) entwickelte sich am Vorabend des 1.Mai 2026
Bild 17+18 Ein unmittelbares Gespräch in der Kommune San Juan in Caracas wie in der Kommune 23.Januar gab einen tiefen
ein Blick der Mitbestimmung der Bewohner in ihren Kommunen zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse, zeigte auch
ihre Arbeitsweise auf mit bestehenden Problemen umzugehen.
Bild 19 Mit Vertretern der PCV und ihren Stadtrat von Caracas wurde überwiegend über die veränderte Situation nachdem
3.Januar 2026 gesprochen und wie die völkerrechtswidrigen USA-Sanktionen die Bürger treffen.
Bild 20 Zeigt als Beispiel, wie ein Solidaritätspaket mit Medikamenten und Hilfsmitteln für einen Patienten/Bewohner zusammen- gestellt wurde.
Bild 21 + 22 Mit dem Sozialarbeiter Daniel (ist seit 17 Jahren täglich ehrenamtlich unterwegs) haben wir sogar am Sonntag
im Barrio in Playa Verde die Medikamente etc. an die Bewohner übergeben.
Es ist immer wieder phantastisch zu erleben, wie unter sehr schwierigen logistischen und örtlichen Bedingungen; die
Zusammenarbeit mit allen Verantwortungsträgern funktioniert.
Bild 23 Eine künftige enge Zusammenarbeit entwickelt sich mit den Vertretern der Milizen.
Wir als GeFiS-Mitglieder und allen bedürftigen Menschen in Venezuela, die unmittelbar im Genuss der Solidarität auf Grund der getätigten Spenden kamen, möchten sich ganz herzlich für die geleisteten Spenden bedanken.
Man kann diese große Dankbarkeit der Venezolaner, die uns bei der Übergabe der Solidaritätsgüter entgegengebracht wurden, nicht in Worte fassen. Es ist in der Tat so, dass bei den Venezolanern, aber auch bei uns, öfter die Tränen kamen, für die Dankbarkeit der Spender und gleichzeitig für das Glücksgefühl Menschen geholfen zu haben, die auch weiterhin unsere Hilfe benötigen.
Es ist aber auch so, dass auch alle anderen Venezolaner mit denen wir "nur" einen Gedankenaustausch führten, sich bei den Spendern in Deutschland ganz herzlich bedanken.
Unsere Solidarität geht weiter !



















































































































































