Lateinamerika spricht zu uns

27.
08.
2026

Info über USA - Venezuela

‼️Die USA beschlagnahmen Venezuelas Goldbestände bei der britischen Bank‼️

Laut EL Nacional sollen alle venezolanischen Goldreserven in Höhe von insgesamt 31 Tonnen, die bei der Bank of England gelagert sind, in die Vereinigten Staaten überführt werden.

Der Wert beläuft sich auf 4 Milliarden US-Dollar, was einen Verlust der venezolanischen Souveränität über diese Ressourcen zur Folge hat.

Quelle: Megatron

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Info über Venezuela

Venezuela

¡Taladra, mi amor, taladra!

US-Ölkonzern sichert sich Kontrolle und Daten über venezolanische Ölvorkommen

Von Kurt Terstegen

Foto: Leonardo Fernandez Viloria/Reuters

Ein Schlepper unterstützt einen PDVSA-Öltanker nahe Puerto La Cruz (9.8.2026)

Durch einen frisch unterzeichneten Vertrag könnte das US-Kapital umfangreiche Kontrolle über die Ölvorkommen Venezuelas erlangen. In der vergangenen Woche schlossen der US-Ölfeldservice SLB und der Staatskonzern Petróleos de Venezuela (PDVSA) einen Vertrag, der auf das Datenmanagement und die Bereitstellung wesentlicher Dienstleistungen zielt. Reuters berichtete, dass SLB durch das neue Abkommen Zugang zu bislang geheimen Informationen über die Ölfelder Venezuelas erhalten habe. Einmal mehr wird der imperialistische Charakter des US-Kapitals deutlich: Gezielt hat es einen Regimewechsel in dem Land mit den größten nachgewiesenen Rohölreserven der Welt erzwungen, um letztere auszubeuten.

Noch bis vor einem Jahr, unter der Regierung von Nicolás Maduro, wäre der Vertrag undenkbar gewesen. Nach dem Wahlsieg von Hugo Chávez weitete Venezuela die staatliche Kontrolle über die Ölkonzerne stark aus und zwang auch US-Konzerne, ihre Anteile auf rund 40 Prozent zu reduzieren. Der venezolanische Staatskonzern PDVSA erlangte die Mehrheitskontrolle und sorgte für eine Ausweitung der staatlichen Einnahmen. So konnte die sozialistische Regierung Wohlfahrt und Infrastruktur finanzieren. Während lediglich Chevron die Bedingungen akzeptierte und vor Ort blieb, verließen andere US-Konzerne das Land.

Seit 2019 intensivierten die USA ihre Sanktionen gegen den venezolanischen Energiesektor und schränkten somit eine mögliche Kooperation zwischen dem US-Technologieanbieter und dem südamerikanischen Partner selbst aktiv ein. Nachdem der Iran im März mit der Straße von Hormus einen zentralen Knotenpunkt des internationalen Seehandels blockiert hatte, lockerten die USA ihre Sanktionen gegen Venezuela, um den globalen Ölbedarf zu befriedigen. Die Lockerung bietet nun einen neuen Rahmen für Geschäfte mit dem Staatskonzern. Washington setzt dabei jedoch auf strenge Kontrolle: Die Zahlungen dürfen nicht direkt an PDVSA fließen, sondern müssen auf ein von den USA kontrolliertes Bankkonto überwiesen werden.

 

Wie Venezuelas Ölvorkommen geographisch verteilt sind, ist schwer nachzuvollziehen. Das Land hat seit über einem Jahrzehnt keine offiziellen Ölstatistiken mehr veröffentlicht – das letzte offizielle Update des Ölministeriums erschien im Jahr 2015. Die Datenbanken von PDVSA sind veraltet und unvollständig. Zudem kam es Ende 2025 zu einem Hackerangriff auf die Software von PDVSA, der die Datenlage weiter verschlechterte: In diesem Zusammenhang wurde die Betriebssoftware des venezolanischen Konzerns getroffen und sogar das E-Mail-System lahmgelegt. PDVSA-Beschäftigte kommunizieren seither über frei zugängliche Plattformen wie Telegram.

Das neu unterzeichnete Abkommen umfasst besonders die Digitalisierung der gesamten Öldateninfrastruktur Venezuelas. Bei der detaillierten Vermessung und Beschreibung des Ölvorkommens und der Echtzeitüberwachung der Rohölförderung will SLB vor allem auf künstliche Intelligenz zurückgreifen, um die Daten zuverlässig aufzubereiten. Der Vertrag umfasst, so Reuters, auch den Transfer von US-Technologien und die Durchführung von Schulungen für venezolanische Mitarbeiter. SLB-Chef Olivier Le Peuch betonte bei der Unterzeichnung: »Venezuelas Öl- und Gassektor hat ein erhebliches Ressourcenpotential. Seine Erschließung erfordert Technologie, digitale Integration und langfristige Talententwicklung.«

Nach dem Angriff auf Caracas im Januar wurde die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zu einem umfassenden Energieabkommen gedrängt, das den Export von bis zu 50 Millionen Barrel venezolanischen Rohöls in die USA garantiert. Angesichts der Aussagen über einen vermeintlichen Anspruch Washingtons auf das venezolanische Öl im Vorfeld der militärischen Angriffe auf die Hauptstadt zu Beginn des Jahres wird deutlich: Bei der Kooperation handelt es sich weniger um ein Win-Win-Abkommen und viel mehr um eine imperialistische Kapitalexpansion.

 

Info über Kolumbien

Kolumbien

De la Espriella zieht durch

Kolumbiens ultrarechter Präsident führt »fundamentalistischen Kreuzzug« gegen Frieden, Pressefreiheit und Migranten

Von Nils Heidenreich, Bogotá

Foto: Lucas Mole/REUTERS

Auf ihrem Weg nach Kolumbien kommen viele venezolanische Migranten an der Grenzstadt Cúcuta vorbei (20.6.2026)

Es war erwartet worden, dass zu Beginn der Legislaturperiode des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella kein Stein auf dem anderen bleiben würde. Bereits der Entschluss, keine formelle Amtsübergabe durchzuführen, hatte auf einen chaotischen Start schließen lassen. Die Bewältigung der Erdbebenkatastrophe – nur drei Tage nach Amtsantritt am 7. August – ging de la Espriella ebenfalls in seinem erratischen Politikstil an. Er sucht vor allem den großen Auftritt. Doch insbesondere der Kulturkampf scheint das bestimmende Element dieser kolumbianischen Version von Steve Bannons Credo »flood the zone« (Taktik der politischen und medialen Überflutung) zu sein, das in seiner Radikalität dem Vorbild des ehemaligen Beraters von Donald Trump in nichts nachsteht und sämtliche Politikfelder durchzieht.

Dieser Linie folgend kündigte die frisch vereidigte Bildungsministerin Viviane Morales an, gegen die ihrer Meinung nach herrschende »Indoktrination der Genderideologie« im Bildungssektor zu Felde zu ziehen und sukzessive Lehrkräfte aus dem Betrieb zu nehmen, die das ihrer Meinung nach vertreten würden. Der Senator und unterlegene Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda bezeichnete diesen Vorstoß als »fundamentalistischen Kreuzzug« gegen die Lehrerschaft. Deren starker gewerkschaftlicher Organisationsgrad könnte ein weiterer Grund für diesen Angriff sein, während etwa 3.000 Schulen im Land aufgrund des Erdbebens beschädigt oder zerstört sind. Flankiert wurde der Vorstoß der Bildungsministerin von der neuen Vorsitzenden des Instituto Colombiano de Bienestar Familiar (vergleichbar mit dem Jugendamt), María Carolina Restrepo Cañavera. Sie veröffentlichte am 20. August Leitlinien zur Förderung einer »klaren und inklusiven institutionellen Sprache«, womit faktisch Niñas, also Mädchen, aus dem offiziellen Sprachgebrauch getilgt werden.

Ein weiterer Schlag zielt gegen die Pressefreiheit und soll den »Friedenssendern« gelten, einem Netz von 20 Radiosendern an entlegenen ehemaligen und aktuellen Schauplätzen des bewaffneten Konfliktes, deren Einrichtung vermutlich der einzige Punkt des Friedensabkommens mit der linken FARC-Guerrilla ist, der zufriedenstellend umgesetzt wurde. Die Leiterin einer Radiostation im Cauca bestätigte gegenüber dem Fernsehsender Caracol am 17. August, dass sie über eine Whats-App-Gruppe die Anweisung erhalten habe, das bisherige Programm einzustellen und nur noch Musik zu senden. Am Tag zuvor hatte die neue Führung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Inravisión angekündigt, den »Propagandaapparat« abzuschalten. Die bewaffneten Gruppen will de la Espriella unterdessen unisono als »Terroristen« einstufen lassen, wie sein Innenminister Rodrigo Lara am Dienstag im Sender Blu Radio bekräftigte.

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Gleichentags machte er einen weiteren Feind seines Regierungsprogramms »Patria Milagro« (Heimatwunder) aus, der ebenfalls in keinem Skript der extremen Rechten fehlen darf: die »illegalen Migranten«. Im Zuge der Sitzung seines Sicherheitsrates in der Küstenstadt Barranquilla kündigte er an, koordinierte Polizeieinsätze zu starten, um irreguläre Migranten aufzuspüren und abzuschieben. Damit vollzieht Kolumbien nach den bisherigen außenpolitischen Paukenschlägen eine Kehrtwende gegenüber seiner jahrzehntelangen Rolle als größter Aufnahmestaat venezolanischer Migranten. Der ultrarechte Präsident erklärte, die Einsätze sollten sich zunächst gegen »straffällige Ausländer« richten, anschließend gegen alle ohne regulären Aufenthaltsstatus. Die Anordnung solle noch in dieser Woche umgesetzt werden. Um seine Position zu unterstreichen, betonte er: »Erstens die Kolumbianer, zweitens die Kolumbianer und drittens die Kolumbianer.« Die Maßnahme zielt zuvorderst auf die rund 2,8 Millionen Venezolaner ab, die rund 90 Prozent aller Eingewanderten im Land ausmachen. Offiziellen Zahlen der Migrationsbehörde zufolge befinden sich davon 848.000 aktuell in irregulärem Status, inklusive 193.000 Minderjährigen.

Unter dem ebenfalls rechten Expräsidenten Iván Duque (2018 bis 2022) war zwar ein temporärer Schutzstatus für venezolanische Migranten eingeführt worden, über den mehr als 2,3 Millionen Bleiberechte vergeben wurden. Befördert wurde jedoch auch deren ökonomische Ausbeutung im Land selbst und die umfassenden Wirtschaftssanktionen der USA gegenüber Venezuela unterstützt. De la Espriellas linker Vorgänger Gustavo Petro bezeichnete die von Duque mitgetragene Politik Washingtons als eine der Hauptursachen der venezolanischen Migrationskrise und strebte ein verbessertes Verhältnis zur Regierung von Nicolás Maduro an.

Dass man selbst aus zeitweise falschen Gründen das Richtige tat, ist nun gänzlich vorbei. Im Zuge des allgegenwärtigen Kulturkampfs wird von einer auf humanitären Rechten und Integration basierenden Migrationspolitik auf einen entmenschlichenden Diskurs unter nationalistischen Vorzeichen umgeschwenkt.

 

Info über Kolumbien

Die Regierung von Abelardo de la Espriella bereitet Veränderungen in der kolumbianischen Kohlenwasserstoffindustrie vor

Die Umsetzung dieser Strategie fällt mit der Umstrukturierung von Ecopetrol, dem wichtigsten Unternehmen des Landes und wichtigen Einnahmequellen zusammen.

Kolumbiens Kohlenwasserstoffsektor bereitet sich darauf vor, mit der kommerziellen Öl- und Gasförderung durch hydraulisches Fracking (Fracking) zu beginnen, einer Explorationstechnik in unkonventionellen Lagerstätten, die nach Jahren in einer Grauzone der Regulierung zur zentralen Achse der Energiepolitik von Präsident Abelardo de la Espriella wird.

Die Initiative zielt darauf ab, die nationale Kohlenwasserstoffproduktion nahezu zu verdoppeln, von 376.000 auf 1,3 Millionen Barrel pro Tag, mit Ausnahme der Arbeiten an Wasserreserven und Páramo-Ökosystemen wie Santurbán.

Laut einer Analyse der Beratungsfirma Welligence Energy Analytics hat Kolumbien Potenzial für unkonventionelle Lagerstätten, die sich über acht Becken erstrecken. Die Aufmerksamkeit der Branche richtet sich jedoch auf das Middle Magdalena Valley, ein Gebiet mit Öltradition, das die Heimat der Barrancabermeja-Raffinerie ist.

Die Industrie schätzt Ressourcen von bis zu 143 Billionen Kubikfuß Gas und 7 Milliarden Barrel Öl in diesem Bereich.

Zahlen der kolumbianischen Vereinigung der Erdölingenieure deuten darauf hin, dass die Entwicklung des Frackings in dieser Region bis zu 70 Jahre Selbstversorgung bei Gas und zusätzlich 16 Jahre Öl ermöglichen würde, verglichen mit den derzeit nachgewiesenen Reserven von 5,9 bzw. 7,2 Jahren.

Experten heben die Existenz von Untergrunddaten hervor, die von der National Hydrocarbons Agency (ANH) zusammengestellt wurden, sowie die Anbindung des Santa Marta-La Dorada-Eisenbahnkorridors, des Flusshafens Barrancabermeja und der bestehenden Öl- und Gaspipeline-Netze.

Umweltkontroverse und Debatte über Reservate

Der Vorschlag hat die Debatte zwischen Analysten und Umweltsektoren wiederbelebt. Andrés Gómez, Koordinator für Lateinamerika der Fossil Fuel Treaty Initiative, warnt vor der Intensität der Wassernutzung, die die Technik erfordert, und stellt die finanzielle Rentabilität der Projekte infrage.

Gómez betont, dass Kolumbien 0,1 % der weltweit nachgewiesenen Rohölreserven und weniger als 0,05 % der Gasreserven besitzt, und erinnert daran, dass Erkundungsinvestitionen von mehr als 10.000 Millionen Dollar zwischen 2014 und 2024 10 % der Produktion desselben Zeitraums nicht ersetzen konnten.

Ecopetrol-Umstrukturierung und das Kalé-Pilotprojekt

Die Umsetzung dieser Strategie fällt mit der Unternehmensumstrukturierung von Ecopetrol, dem wichtigsten Unternehmen des Landes und einer wichtigen Steuereinnahmequelle, zusammen.

Nach drei aufeinanderfolgenden Jahren mit Gewinnrückgängen und dem Stopp der Unterzeichnung neuer Explorationsverträge während der Regierung von Gustavo Petro bereitet die neue Geschäftsleitung Veränderungen im Vorstand und im oberen Management vor.

Präsident De la Espriella bestätigte der Arbeitergewerkschaft (USO) den Vorschlag von Joaquín Gutiérrez, Geschäftsleiter und ehemaligen Leiter seiner Präsidentschaftskampagne, die Präsidentschaft des staatlichen Unternehmens zu übernehmen.

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Die endgültige Ernennung hängt vom Vorstand ab, der auf der nächsten Aktionärsversammlung Ende September gebildet wird, bei der die Regierung, die 88,5 % der Anteile hält, sechs der neun Mitglieder des Leitungsgremiums verlängert.

Wenn seine Ernennung endgültig ist, wird die neue Ecopetrol-Verwaltung für das Kalé-Fracking-Pilotprojekt in Puerto Wilches verantwortlich sein.

Die Initiative hat seit 2022 eine Umweltgenehmigung für das Bohren von drei Brunnen, bleibt jedoch bis zum Abschluss des vorherigen Konsultationsprozesses mit der AfroWilches-Gemeinde, der vom Verfassungsgericht angeordnet wurde, ausgesetzt.

Autor: teleSUR - ac - JML

Quelle: Agenturen

Bild - Die Initiative zielt darauf ab, die nationale Produktion von Kohlenwasserstoffen fast zu verdoppeln, von 376.000 auf 1,3 Millionen Barrel pro Tag. Foto: EFE

Info über Bolivien

Die Sektoren koordinieren Maßnahmen angesichts der Kraftstoffpreise in Bolivien

Verschiedene Sektoren, die mit dem ehemaligen Präsidenten Boliviens, Evo Morales, verbunden sind, treffen sich im Zentrum des Landes, um Druckmaßnahmen zu definieren, um dem Anstieg des Dieselkonsums für Großverbraucher entgegenzuwirken.

Die Nationale Konföderation der Gewerkschaften Boliviens kündigte Mobilisierungen in verschiedenen Regionen des Landes an, um die Aufhebung des Obersten Dekrets 5676 zu fordern.

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Dieses Dekret legt einen Preis von 18 Bs (Bolivianos) pro Liter Diesel für Industriekunden, Großverbraucher und Direktkunden fest.

Verschiedene Sektoren, die mit dem ehemaligen Präsidenten Boliviens, Evo Morales, verbunden sind, treffen sich im Zentrum des Landes, um Druckmaßnahmen zu definieren, um dem Anstieg des Dieselkonsums für Großverbraucher entgegenzuwirken.

César Gonzáles, geschäftsführender Sekretär der Organisation, kündigte an, dass das Multisektorale Komitee die Maßnahme übernehmen werde, die Gewerkschaften, Transportunternehmen, Genossenschaftsbergleute, Produzenten des Agrarsektors und provinzielle Bürgerkomitees sowie weitere Gruppen zusammenbringt.

Laut Gonzales beschlossen die Sektoren, auf die Straße zu gehen, sobald der im Land geltende Ausnahmezustand endet.

Andererseits wird erwartet, dass Santa Cruz, Cochabamba, La Paz, Oruro und El Alto bereits die Aktionen zur Organisation der Mobilisierungen koordinieren. In Santa Cruz wird eine Mobilisierung in den vier Himmelsrichtungen erwartet, aber in den anderen Abteilungen sind die Organisationen für die Koordination der Protestmaßnahmen zuständig.

Das multisektorale Komitee sollte aus etwa 20 Sektoren bestehen, darunter Gewerkschaften, landwirtschaftliche Produzenten, Genossenschaftsbergleute und Schwertransportunternehmen.

Gonzales sagte, dass DS 5676 die Wirtschaftskrise verschärfen werde, da er den Dieselpreis erhöht und sich auf die gesamte Produktionskette auswirkt.

In diesem Sinne schlug er Maßnahmen zur Senkung der Kraftstoffpreise vor und kritisierte die Tatsache, dass die Hauptverbraucher 18 Bs pro Liter zahlen müssen.

Einige dieser Maßnahmen sind: Erleichterung der Importe, Garantie des Betriebs der Raffinerien in Cochabamba und Santa Cruz sowie Verwaltung des Rohölimports.

Gonzales bat Präsident Rodrigo Paz, mit Experten und Vertretern zusammenzuarbeiten, die die wirtschaftliche und produktive Lage der Nation verstehen.

Er betonte außerdem, dass die Regierung für die Dauer des Ausnahmezustands eine Frist vom Sektor erhalten werde; Er warnte jedoch, dass, falls keine Antwort auf ihre Forderungen erfolge, die Mobilmachungen mit Ablauf dieser Phase beginnen werden.

Gonzáles erklärte in einem Gespräch mit Red Uno: "Dieses höchste Dekret muss aufgehoben werden. Die Regierung muss korrekte und angemessene Entscheidungen treffen. Wir bitten Präsident Paz, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die das Gebiet kennen, Teil der Sektoren sind und verstehen, wie die wirtschaftliche Realität des Landes aussieht."

Militarisierung in Bolivien

Die bolivianische Regierung entsandte am Dienstag Polizei- und Militärkontingente nach Santa Cruz, der größten Region und dem wichtigsten wirtschaftlichen Motor des Landes, angesichts von Warnungen der Bauern, dass sie beginnen würden, Straßen zu blockieren, um sich gegen die Abschaffung der Dieselpreissubvention für diejenigen zu stellen, die als "Großkonsumenten" gelten.

In einer Pressemitteilung bestätigte das Verteidigungsministerium, dass Militär und Polizei in die Stadt Yapacaní entsandt wurden, die 131 Kilometer von Santa Cruz entfernt liegt.

Verteidigungsminister Ernesto Justiniano, in der Erklärung zitiert, sagte: "Angesichts des öffentlichen Aufrufs zur Blockade von Yapacaní wurde gestern Abend (Montag) ein präventiver Einsatz der Streitkräfte angeordnet, um die bolivianische Polizei zu unterstützen."

Autor: teleSUR - egv - MS

Quelle: EFE, Agenturen

Bild - Laut Gonzales beschlossen die Sektoren, auf die Straße zu gehen, sobald der im Land geltende Ausnahmezustand endet. Foto: EFE/Datei

Info über Bolivien

Reisproduzenten blockieren Straßen in Bolivien nach steigendem Dieselpreis

Das Oberste Dekret 5676, unterzeichnet von Präsident Rodrigo Paz, legt die Preiserhöhung eines Liters dieses Kraftstoffs von 9,80 Bolivianos auf 18 Bolivianos fest.

Am Mittwoch, dem 26. August, begannen die Reisproduzenten eine unbefristete Blockade auf der Autobahn, die die Departements Santa Cruz und Beni im Osten Boliviens verbindet, um die vom nationalen Exekutivkomitee angeordnete Erhöhung des Dieselpreises abzulehnen.

Der Streik wurde vom Präsidenten der Reisproduzenten der Gemeinde Marbán, Jhonatan Zárate, bestätigt, der vor dem Erlass des Obersten Dekrets 5676, einer Regelung, die es ermöglicht, die Kostenstruktur der Brennstoffe neu anzupassen, die Unbehagen des Sektors zum Ausdruck brachte.

"Diese Druckmaßnahme ist unbefristet, wir sind müde, besonders mit diesem neuen Dekret, das den Anstieg der Kraftstoffpreise machbar macht", sagte der Führer den lokalen Medien.

https://youtu.be/6SMMjbA0wIY?si=QiJi9mDxS7Iot9kd

Die mobilisierten Agrarsektoren warnen, dass die Aktualisierung des Kraftstoffpreises einen Dominoeffekt auf die Lebensmittelproduktionskette auslösen wird, indem der Transport von Betriebsmitteln und der Einsatz schwerer Maschinen auf den Feldern teurer werden.

Die Gewerkschaft argumentiert, dass sich die Produktionskosten vor Ort nach der Kraftstoffanpassung verdoppeln werden.

Zárate wies darauf hin, dass die Erhöhung letztlich an den Endverbraucher weitergegeben wird, was den Preis des Grundwarenkorbs der Familie beeinflusst und die Ernährungssicherheit des Landes gefährdet.

Das Oberste Dekret 5676, unterzeichnet von Präsident Rodrigo Paz, legt die Preiserhöhung eines Liters Diesel von 9,80 Bolivianos (0,84 Dollar) auf 18 Bolivianos (1,55 Dollar) fest.

Die offizielle Bestimmung argumentiert, dass die Maßnahme sich an große Verbraucher im agroindustriellen und Bergbausektor richtet, deren Verbrauchsvolumen zwischen 20.000 und 120.000 Litern pro Monat liegen.

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Ebenso ordnete die Verordnung an, den Verkauf von Kraftstoff nur auf das direkte Einlassen in Fahrzeugtanks zu beschränken, setzte eine Grenze von 120 Litern pro Einheit und verbot den Verkauf in sekundären Behältern wie Fässern oder Gallonen.

Die Unterbrechung des Verkehrs auf der interdepartementalen Route erfolgt trotz der Tatsache, dass seit dem 20. Juni im Land ein Ausnahmezustand gilt, ein Rahmen, unter dem verschiedene Mobilisierungen sozialer Organisationen und produktiver Sektoren entwickelt wurden.

Autor: teleSUR: ac - RR

Bild - Die mobilisierten Agrarsektoren warnen, dass die Aktualisierung des Kraftstoffpreises einen Dominoeffekt auslösen wird. Foto: EFE

Info über Bolivien

Schneefall in Bolivien betrifft 121.731 Familien in sechs Departements

Das Vizeministerium für Zivilschutz berichtet, dass auch Verluste bei Feldfrüchten und Kamelvieh verzeichnet wurden. Die Regierung aktiviert Notfallhilfe angesichts erheblicher Schäden

Die neue Bilanz des Vizeministeriums für Zivilschutz erhöhte die Gesamtzahl der vom Schneefall in Bolivien betroffenen Familien auf 121.731. Die vorläufigen Berichte, die mitten im Klimanotstand veröffentlicht wurden, trennen zwei Schadensstufen und platzieren die Krise in sechs Abteilungen des Landes.

Potosí, Oruro, La Paz, Cochabamba, Chuquisaca und Tarija konzentrieren die Verwüstungen des Sturms. Die von Roberto Rivero, stellvertretender Minister für Zivilschutz, vorgelegte Aufschlüsselung erfasst 96.462 Haushalte in betroffenem Zustand und 25.269 Opfer.

Hinter diesen Zahlen stehen 93.934 Hektar beschädigte Ernte und 1.289 Hektar vollständig verloren. Die offizielle Bilanz bleibt vorbehaltlich. Die Strenge des Klimas beschränkte sich nicht auf die Grundstücke. Die extreme Kälte und der angesammelte Schnee führten zum Tod von mindestens 897 Kamelrindern.

Der Großteil der Schäden fiel auf die landwirtschaftliche Tätigkeit der Hochländer, die von den Behörden als erheblich bezeichnet wurde. Diese Diagnose mobilisierte die Reaktion der Exekutive, die mit dem Ministerium für Umwelt und Wasser koordiniert wurde.

Die offizielle Strategie umfasst die Verteilung von Futtermitteln und veterinärmedizinischen Hilfsgütern, direkte humanitäre Hilfe und landwirtschaftliche Versicherung, die 70.000 Hektar für die am stärksten betroffenen Gebiete abdecken wird.

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Mehr als 100.000 Familien, die von Regen und Schneefällen in Bolivien betroffen sind

In den sechs Regionen bearbeiten die Büros der Bürgermeister Katastrophenerklärungen, einen Mechanismus, der den Zugang zu Hilfsmitteln und staatlicher Unterstützung ermöglicht.

Der Notfall durch Schneefall in Bolivien trifft auf eine weitere Klimabedrohung. Angesichts der Nähe des sogenannten Super Niño, eines verstärkten Phänomens, halten die Behörden eine aktive Überwachung aufrecht.

Zu den Maßnahmen des Plans gehören präventive Maßnahmen am Straßennetz und finanzielle Unterstützung für Gemeinden mit weniger Ressourcen.

Tod von Vieh und andere Schäden nach starkem Schneefall in Oruro

 

In Oruro bestätigte der Bürgermeister der Gemeinde Toledo, Noel Gonzales, gegenüber den lokalen Medien den Tod verbesserter Schafe, hauptsächlich Kälber, nach starkem Schneefall und niedrigen Temperaturen.

 

Laut dem Bürgermeister schwächte diese Situation – die die Schäden durch eine schwere Dürre und Angriffe durch Hunderudel verstärkt – besonders die verletzlichsten Nachkommen und das Vieh. Darüber hinaus betrifft der Mangel an Weide- und Futterbeständen verschiedene Gemeinden in der Gemeinde seit mehreren Monaten.

 

Nach Ansicht der Behörde benötigen die Produzenten dringend Unterstützung mit Viehfutter, Futter, Vitaminen und Medikamenten, um weitere Verluste zu vermeiden. Toledo gilt als einer der wichtigsten Schafproduzenten in Oruro. Diese Tätigkeit stellt den wirtschaftlichen Lebensunterhalt vieler Familien dar.

Autor: teleSUR-er - JDO

Quelle: Agenturen

Bild - Die Strenge des Klimas beschränkte sich nicht auf die Grundstücke. Die extreme Kälte und der angesammelte Schnee führten zum Tod von mindestens 897 Kamelrindern. Foto: Bolivianische Informationsagentur (ABI)

Info über Honduras

Kokainhandel

In den USA straffrei, in Honduras nicht

Prozess gegen Expräsident Hernández beginnt. Washington hat mit dem Drogenbaron noch einiges vor

Von Volker Hermsdorf

Foto: Fredy Rodriguez/REUTERS

Offenbar wichtiges Puzzleteil der ultrarechten »Donroe-Doktrin«: Hernández zu Beginn des Verfahrens am 3. August (Tegucigalpa)

In den Vereinigten Staaten ist er dank Donald Trump an Jahrzehnten im Knast vorbeigekommen: In seinem Heimatland Honduras wird dem rechten ehemaligen Staatschef jedoch der Prozess gemacht. An diesem Mittwoch soll vor einem Strafgericht für organisierte Kriminalität und Korruption die Anhörung gegen Juan Orlando Hernández wegen mutmaßlichen Betrugs und Geldwäsche fortgesetzt werden. In dem 2023 als Fall »Pandora II« eingeleiteten Verfahren geht es um die Veruntreuung von rund 10,8 Millionen US-Dollar. Als Vorsitzender des Parlaments soll der Expräsident (2014–2022) diese Summe zwischen 2010 und 2013 an zwei Stiftungen umgeleitet und zur Finanzierung seines Wahlkampfs verwendet haben.

Hernández war im Februar 2022 – nach dem Ende seiner Amtszeit – in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa festgenommen und zwei Monate später Mitarbeitern der US-Antidrogenbehörde DEA übergeben worden. Im März 2024 verurteilte ihn ein Geschworenengericht in Manhattan wegen Drogen- und Waffenhandels zu 45 Jahren Haft und einer Geldstrafe von acht Millionen US-Dollar. Nach Ansicht des Gerichts hatte Hernández »eine der weltweit größten und gewalttätigsten Verschwörungen im Bereich des Drogenhandels« unterstützt und das Land zum Zentrum des Kokainhandels zwischen Lateinamerika und den USA gemacht. Unter anderem soll er Bestechungsgelder für den Transport von über 360 Tonnen Kokain in die USA angenommen haben.

Am 1. Dezember 2025 begnadigte der US-Präsident den Verurteilten – trotz weltweiter Kritik. Die Ankündigung dazu verband Trump mit einem Aufruf an die Bürger des mittelamerikanischen Landes, bei der Präsidentschaftswahl den von ihm unterstützten rechten Kandidaten Nasry Asfura zu wählen. Trump drohte, anderenfalls Finanzhilfen zu entziehen. Asfura und Hernández sind für ihn offenbar wichtiger als der Kampf gegen den Drogenhandel. Das belegen Audioleaks, die das von Ex-Podemos-Chef Pablo Iglesias geleitete spanische Onlinemagazin Canal Red bereits im Mai veröffentlichte. Hernández erklärte darin, dass er seine Begnadigung auch dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu und anderen »Leuten« verdanke, die Israel unterstützen. Wörtlich sagte er: »Wir sind ihm sehr dankbar.« Laut Canal Red planen die Unterstützer, zu denen auch Argentiniens Präsident Javier Milei gehöre, Hernández erneut in Staatsämter zu bringen, um eine US-Militärbasis durchzusetzen, günstige Konditionen für israelische und US-Firmen zu sichern und den Einfluss Chinas in Lateinamerika einzudämmen. Kurz nach Veröffentlichung der Tondateien auf dem Portal hondurasgate.ch verzeichneten die Betreiber – statt öffentlicher Dementis – fast 40.000, vor allem aus den USA und Israel erfolgte Cyberangriffe innerhalb von nur 24 Stunden.

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In Honduras haben die Rückkehr und die Umstände zur Anhörung des ehemaligen Präsidenten die Debatte über Straflosigkeit, Korruption und die Verbindungen zwischen politischer Macht und organisierter Kriminalität in dem Land neu entfacht. Die Rechtsexpertin Alexa Solórzano erklärte laut Telesur, dass die Begnadigung und die Rückkehr des Straftäters Ende Juli eine Botschaft vermitteln, die den Drogenhandel und die Korruption normalisiert und außerdem den Eindruck verstärkt, dass die Justiz selektiv vorgeht und diejenigen begünstigt, die über politische Macht oder ausreichende wirtschaftliche Mittel verfügen. Der Auftritt von Hernández werfe zudem Fragen hinsichtlich seiner tatsächlichen politischen Ziele auf, zu denen auch der Aufbau eines rechten Netzwerks gehöre, das die geopolitischen Interessen der USA in Lateinamerika durchsetzen soll. »Verschiedene Kreise sind der Ansicht, dass seine Anwesenheit die Wiederbelebung der während seiner Amtszeit aufgebauten Einflussnetzwerke begünstigen könnte, während gleichzeitig die Erwartungen auf neue Enthüllungen im Zusammenhang mit dem sogenannten Honduras-Gate steigen«, zitierte Telesur die Anwältin.

Das argentinische Onlineportal Resumen Latinoamericano berichtete Ende Juli unter Verweis auf neue geleakte Audioaufnahmen von Präsident Asfura, dass dieser eine Gesetzesinitiative plane, um die Überwachung der Zivilbevölkerung über Mobilfunkanbieter mittels israelischer Software zu ermöglichen. Auch habe der Präsident laut den Mitschnitten gefordert, die Kontrolle über den Obersten Gerichtshof und die Staatsanwaltschaft zurückzugewinnen. Juan Orlando Hernández lässt grüßen: Seine Regierung hatte bereits Technologien von israelischen und US-Firmen zur digitalen Überwachung und Datenanalyse eingesetzt.

 

Info über Mexiko

Sinaloa ernennt Graciela Domínguez auf Vorschlag von Morena zur interimistischen Gouverneurin

Der Landeskongress bestätigte den Vorschlag nach dem unbefristeten Urlaub für Rubén Rocha Moya.

Der Kongress von Sinaloa befürwortete die Ernennung der Bundesabgeordneten Graciela Domínguez Nava zur Interimsgouverneurin des Bundesstaates, nachdem Rubén Rocha Moya auf unbestimmte Zeit am 23. August einstimmig genehmigt worden war.

Die Vereinbarung zwischen den Fraktionen der politischen Partei Morena in Sinaloa wurde nach fast 48 Stunden interner Verhandlungen erzielt. Die Parteimehrheit wählte Domínguez Nava zur Leitung des Übergangs im Landesvorstand.

Die Akte wurde an die Kommission für Verfassungsfragen und Verwaltung zur Erstellung des entsprechenden Gutachtens weitergeleitet, das in einer außerordentlichen Sitzung der Plenarsitzung des Kongresses des Bundesstaates Sinaloa zur Abstimmung vorgelegt wurde.

Das Gesetzgebungsverfahren reagierte auf den vom amtierenden Gouverneur Rubén Rocha Moya gestellten Antrag auf unbefristeten Urlaub, der einstimmig in der Ständigen Deputation gemäß den Artikeln 50 (Abschnitt VIII) und 58 der Politischen Verfassung des Bundesstaates Sinaloa genehmigt wurde.

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Sheinbaum schließt das Verschwinden von Kräften in Sinaloa nach Rocha Moyas Weggang aus

Die Meinung wurde im Plenum debattiert, das aus den sieben politischen Kräften der Kammer bestand.

Die Tagesordnung der außerordentlichen Sitzung sieht vor, dass nach Genehmigung der Ernennung die verfassungsmäßige Vereidigung des Interimsgouverneurs stattfinden wird.

Rocha Moya hatte seine formelle Wiedereinstellung am 21. August 2026 bekanntgegeben, nachdem er am 2. Mai desselben Jahres von der Position entlassen worden war. Der neue Antrag auf unbestimmte Zeit wurde am 23. August vom Kongress formalisiert, was den Prozess öffnete, um zu bestimmen, wer den Übergang im Staatsamt vollenden wird.

Kurz vor der Ernennung äußerte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum zu Domínguez Nava, dass sie eine ehrliche Frau sei, die als Bildungsministerin des Bundesstaates diente und seit vielen Jahren für soziale Gerechtigkeit kämpft. Er erwähnte, dass er sie getroffen habe, ging aber nicht weiter darauf ein.

"Ich erfahre, dass sie zur Gouverneurin gewählt wurde. Sie muss in allem, was sie für die Regierung und das Volk von Sinaloa braucht, unterstützt werden", sagte Sheinbaum am Ende ihrer Konferenz. Er wies jedoch darauf hin, dass dies eine Entscheidung des Kongresses und nicht der Präsidentschaft sei. "Soweit ich weiß, ist es eine Frau, die die Fähigkeit hat, den Job zu erfüllen, sich mit Rechtschaffenheit verhält und während des Wahlprozesses zur Wahl des neuen Gouverneurs eine wichtige Rolle spielen wird", fügte er hinzu.

Im Alter von 50 Jahren hat Graciela Domínguez Nava eine politische Laufbahn von etwa 35 Jahren und hatte verschiedene öffentliche Ämter in Sinaloa inne, darunter die Rolle der Sekretärin für öffentliche Bildung und Kultur der Landesregierung, eine Verantwortung, die sie vor ihrem Eintritt in die Abgeordnetenkammer innehatte.

Sie hat einen Abschluss in Soziologie von der Fakultät für Philosophie und Literatur der Autonomen Universität Sinaloa (UAS) und verbindet ihre Karriere legislative Erfahrung, öffentliche Verwaltung und Parteibeteiligung.

Autor: teleSUR - er - JML

Quelle: La Jornada

Die Parteimehrheit wählte Domínguez Nava zur Leitung des Übergangs im Landesvorstand. Foto: @gracieladgueznava.

Info über Paraguay

Paraguayische Ärzte setzen den nationalen Streik für bessere Arbeitskräfte fort

Ärzte in Paraguay beginnen einen 96-stündigen nationalen Streik zur Verteidigung gleicher Arbeitszeiten und gegen die Unsicherheit der öffentlichen Gesundheit.

Gesundheitsfachkräfte in Paraguay begannen am Montag einen 96-stündigen nationalen Streik, der von der Nationalen Ärzteunion (Sinamed) ausgerufen wurde, als Reaktion auf fehlende Vereinbarungen mit den Behörden zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im öffentlichen System.

Der Streik, der vier Tage dauern wird, lähmt die ambulante Versorgung aus Protest gegen das Versäumnis des Staates, die Arbeitsbelastung auf 12 Stunden pro Woche pro Verbindung zu reduzieren und gleichzusetzen.

Die Entscheidung, in den Streik zu treten, wurde nach dem Scheitern der Verhandlungen am dreiteiligen Tisch zwischen der Gewerkschaftsvertretung und der Regierung bestätigt.

Die Gewerkschaft betont, dass die Forderung darauf abzielt, der Prekarität und vertraglichen Ungleichheiten, die die Beschäftigten im öffentlichen Gesundheitssektor betreffen, ein Ende zu setzen und so einen historischen Kampf für die vollständige Anerkennung der Würde der Arbeit zu fördern.

Obwohl der Streik ambulante Kliniken und die Planung nicht dringender Operationen betrifft, garantierten die Gewerkschaften und Arbeiter den Betrieb wichtiger Dienste zum Schutz des Lebens der Bevölkerung.

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"Paraguay leidet": Gewerkschaften protestieren gegen die Regierung von Santiago Peña

NotaufnahmenIntensivstationen, Krankenhauszentrenonkologische Maßnahmen und die Lieferung dringender pharmakologischer Versorgungsgüter bleiben im Rahmen von Notfallplänen aktiv.

Angesichts der Lähmung ambulanter Konsultationen fordern die einfachen Arbeiter, dass das Gesundheitsministerium von Reden zu konkreten Zusagen übergeht und so auf Pflasterlösungen umgeht, die den Verschleiß des Gesundheitspersonals aufrechterhalten.

Dieser nationale Streik belebt die Debatte über soziale Investitionen im paraguayischen Gesundheitssystem wieder und bekräftigt die mobilisierende Rolle der Fachkräfte zur Verteidigung des Rechts auf faire Arbeitsbedingungen.

Das letzte Mal, dass Ärzte des paraguayischen Gesundheitsministeriums eine Gehaltsanpassung erhielten, war 2012 während der Amtszeit des damaligen Präsidenten Fernando Lugo. Vierzehn Jahre später begannen Gesundheitsarbeiter einen viertägigen Streik, um das Recht auf faire Bezahlung zu fordern und die historische Aufgabe des Sektors zu verurteilen.

Der Streik, angeführt von der Nationalen Ärztevereinigung (Sinamed), wird von Patientenorganisationen unterstützt, die den ernsthaften Mangel an Medikamenten und Hilfsgütern im öffentlichen Netzwerk anprangern. Mitglieder dieser Bewegungen sagen, dass der Mangel an Krankenhausressourcen täglich Menschenleben gefährdet und Familien dazu zwingt, sich zu mobilisieren, um grundlegende Versorgung und die Versorgung mit wichtigen Medikamenten zu fordern.

Die Gewerkschaftsorganisationen beschrieben das derzeitige Gesundheitsmanagement als eines der mangelhaftesten der letzten Jahre und machten die Regierung von Präsident Santiago Peña für die Trägheit angesichts der Krankenhauskrise und der Arbeitsplatzunsicherheit verantwortlich.

Während der Protesttage stellte die Gewerkschaft vier zentrale Forderungen: Gehaltsangleichung, doppelte Urlaubszahlungen, Deprekarität des eingestellten Personals sowie Garantie für Versorgung und angemessene Infrastruktur in Gesundheitszentren.

Autor: teleSUR - LF - JML

Quelle: Agenturen

Dieser nationale Streik belebt die Debatte über soziale Investitionen im paraguayischen Gesundheitssystem wieder und bekräftigt die mobilisierende Rolle der Fachkräfte zur Verteidigung des Rechts auf faire Arbeitsbedingungen. Foto: Sinamed.

Info über Kolumbien

Kolumbien: Bewaffnete Gruppen rekrutieren Kinder

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) zieht mit Blick auf Kindersoldaten in Kolumbien ein düsteres Fazit.

„Bewaffnete Gruppen in Kolumbien rekrutieren ungestraft Kinder, da die Schutzmechanismen versagen und Social-Media-Plattformen zu einem immer effektiveren Rekrutierungsfeld geworden sind.“ Das sagt HRW-Amerika-Direktorin Juanita Goebertus. „Jedes rekrutierte Kind ist ein Zeichen für das Versagen der Regierung.“

In den vergangenen fünf Jahren wurden laut Daten der kolumbianischen Ombudsstelle mindestens 1.500 Kinder rekrutiert. Die verfügbaren offiziellen Zahlen deuten auf einen starken Anstieg der Fälle seit 2023 hin. Dieser Anstieg fällt in die Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Gustavo Petro (2022 bis 2026). Er hatte versucht, die bewaffneten Banden mit Verhandlungen im Rahmen seines Projekts „Paz total“ zu befrieden. Stattdessen nutzten die Banden die Zurückhaltung der staatlichen Kräfte aus, um ihre Macht in den für den Drogenhandel wichtigen Territorien auszubauen.

FARC will weiterkämpfen

Die Mehrheit der gemeldeten Rekrutierungsfälle geht auf das Konto von Teilen der linksextremen Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), die den Friedensvertrag von 2016 nicht anerkennen. Mehr als die Hälfte der Fälle konzentriert sich auf den südwestlichen Bundesstaat Cauca. Petros seit wenigen Wochen im Amt befindlicher rechtslibertärer Nachfolger, Abelardo de la Espriella, will zu einer militärischen Bekämpfung der Guerillabanden zurückkehren.

(kna – sk)

25.08.2026 vatikan.news

Info über Haiti

Haiti: Massaker mit Dutzenden Toten

Bewaffnete Bandenmitglieder haben am frühen Montagmorgen in einer Stadt östlich von Port-au-Prince Dutzende Menschen getötet.

Das Massaker hat in Haiti Empörung Rufe nach einem stärkeren Vorgehen der Behörden gegen bewaffnete Banden ausgelöst. Nach Angaben örtlicher Medien kamen in der Gemeinde Kenscoff ungefähr vierzig Menschen ums Leben. Das haitianische Amt für Bürgerschutz, eine öffentliche Einrichtung zur Verteidigung der Menschenrechte, äußerte „tiefe“ Bestürzung über das Massaker und verurteilte die Ereignisse „aufs Schärfste“.

Nach örtlichen Medienberichten gehören zu den Opfern Frauen, Kinder und Jugendliche. Die Banden griffen auch Flüchtlinge und Vertriebene an, die in einer Kirche Zuflucht gesucht hatten, und setzten Dutzende Häuser in Brand. Nach dem Massaker kam es zu Protesten von Einwohnern vor der Polizeistation von Kenscoff.

Mehr als 2.000 Tote seit Jahresbeginn

Nach weitverbreiteter Einschätzung versuchen die Banden derzeit, ihre Präsenz in Kenscoff zu festigen. Die Stadt hat eine strategisch wichtige Lage, unter anderem wegen ihrer Nähe zur Stadt Jacmel, die bisher von der Gewalt, die einen Großteil des Großraums Port-au-Prince erfasst hat, relativ unberührt geblieben ist.

Nach Angaben der Vereinten Nationen hat die Gewalt in Haiti in den ersten fünf Monaten des Jahres mindestens 2.310 Todesfälle und 1.106 Verletzungen gefordert.  Darüber hinaus gab es mindestens 99 Entführungen; etwa 700 Menschen, insbesondere Frauen und Mädchen, wurden Opfer sexueller Gewalt, und Hunderte von Minderjährigen befinden sich weiterhin in den Händen von Menschenhändlerringen.

https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2026-08/haiti-kenscoff-massaker-banden-gewalt-kirche-politik-fluechtling.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE#:~:text=Gleichzeitig%20leiden%20rund,(efe%20%E2%80%93%20sk)

 

25.08.2026 

Vatikan news

Info USA - Brasilien

Die USA mischen sich in die brasilianischen Wahlen ein und bereiten sich auf eine mögliche militärische Intervention vor

  • Alan Macleod via MintPressNews
  • August 25, 2026
  •  
  • Die Vereinigten Staaten mischen sich in die brasilianischen Präsidentschaftswahlen ein und üben Druck auf die brasilianischen Wähler aus, für den rechten Kandidaten Flavio Bolsonaro, den Sohn des in Ungnade gefallenen ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, zu stimmen. Sollte dies nicht funktionieren und Präsident Lula da Silva eine vierte Amtszeit erringen, werden bereits die Weichen für eine mögliche militärische Intervention gestellt. Von Sanktionen und Wirtschaftskrieg bis hin zur Anleitung von Influencern und Journalisten, wie sie die linke Regierung am besten angreifen können – die Trump-Regierung unternimmt alles in ihrer Macht Stehende, um Lula zu stürzen.
  • Unterdessen signalisiert die jüngste Entscheidung des Außenministeriums, brasilianische Banden als „ausländische terroristische Organisationen“ einzustufen – genau wie zuvor die venezolanische „Tren de Aragua“ –, die Bereitschaft zu einer militärischen Intervention.
  • Brasilien ist Trumps nächstes Ziel, und dies knüpft an die jüngsten Einmischungen der USA und Israels in die kolumbianischen Wahlen im Mai an, bei denen der Trump-nahe Kandidat Abelardo de la Espriella einen hauchdünnen Sieg errang.
  • MintPress untersucht die Versuche der Trump-Regierung, die brasilianische Demokratie zu untergraben und einen weiteren Bolsonaro wieder an die Macht zu bringen.
  • Ein Finger auf der Waage
  • Die Wahlen in Brasilien im Oktober rücken mit großen Schritten näher, und obwohl dreizehn Personen für das Präsidentenamt kandidieren, haben sich bereits zwei Hauptkandidaten herauskristallisiert: der derzeitige links von der Mitte stehende Präsident Lula da Silva und sein rechtsextremer Herausforderer Flavio Bolsonaro. Flavio ist der Sohn des in Ungnade gefallenen ehemaligen Präsidenten Jair (der wegen der Anführung eines vom 6. Januar inspirierten Putschversuchs zu 27 Jahren Haft verurteilt wurde) und der Bruder von Eduardo (der in Abwesenheit verurteilt wurde, weil er sich bei den Vereinigten Staaten für eine Einmischung in den Prozess gegen seinen Vater eingesetzt hatte).
  • Es ist offensichtlich, welchen Kandidaten Washington bevorzugt. Die Bolsonaros stehen der MAGA-Bewegung politisch, ideologisch und persönlich sehr nahe, und Flavio hat bereits versprochen, dass sein Land im Falle seiner Wahl zu einem der engsten Verbündeten der USA werden wird.
  • Lula liegt derzeit mit einem zweistelligen Vorsprung vor Bolsonaro (40 % zu 28 %, wobei kein anderer Kandidat mehr als 10 % der Wahlabsichten der Bevölkerung auf sich vereint). Doch die politische Lage in Brasilien kann sich sehr schnell ändern; 2018 lag Lula mit 20 Prozentpunkten vor Jair Bolsonaro, als der Oberste Gerichtshof Brasiliens ihm die Kandidatur untersagte. Er wurde aufgrund erfundener Anschuldigungen in einem von der US-Regierung inszenierten Verfahren inhaftiert, was Bolsonaro den Weg zum Sieg ebnete.
  • Lula hat Alarm geschlagen, dass die brasilianische Demokratie erneut von Washington bedroht sei. „Was mich betrifft, kann [Trump] Bolsonaro weiterhin mögen – den Vater, den Sohn, den Enkel … Das ist kein Problem. Das ist sein Problem. Über Geschmack lässt sich nicht streiten“, sagte er. „Aber mischt euch nicht in die brasilianischen Wahlen ein, denn die brasilianischen Wahlen sind eine brasilianische Angelegenheit, genauso wie die amerikanischen Wahlen deren Sache sind und nicht meine“, fügte er hinzu: „Ich möchte lediglich denselben Respekt für Brasilien, den ich den Vereinigten Staaten entgegenbringe. Das ist alles.“
  • Washington hat jedoch andere Pläne. Am 26. Mai reiste Flavio Bolsonaro nach Washington, um sich mit Trump, Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio zu treffen und sie von der Idee einer militärischen Intervention in Brasilien zu überzeugen. Zwei Tage später stufte das US-Außenministerium zwei brasilianische Banden, das „Comando Vermelho“ und das „Primeiro Comando da Capital“, als „Specially Designated Global Terrorists“ und „Foreign Terrorist Organizations“ ein – eine Entscheidung, die Brian Mier, ein US-amerikanischer Journalist, der 1991 nach Brasilien zog und heute Brasilien-Korrespondent für TeleSur English ist, als „einen Präventivschritt für eine mögliche Invasion im Falle einer Wiederwahl Lulas“ bezeichnete.
  • Im Jahr 2025 ging das Außenministerium ebenso mit der venezolanischen Bande „Tren de Aragua“ vor. Nur wenige Monate später führten die USA eine Operation zur Entführung von Präsident Nicolás Maduro durch und entmachteten damit die venezolanische Regierung.
  • Redefreiheit oder Hassrede?
  • Mier merkte an, dass die US-Regierung brasilianische Influencer zudem aktiv in Methoden und Techniken schult, mit denen sich Lula und die Regierung am besten angreifen lassen. Anfang dieses Jahres wurde bekannt, dass das US-Konsulat in São Paulo eine Reihe von Workshops mit ausgewählten prominenten Persönlichkeiten der Rechten veranstaltet hatte.
  • Eine von ihnen ist die Influencerin Maria Fernanda Schmidt, die die Richtigkeit der Berichterstattung bestätigte, indem sie eine Reihe von Bildern der Veranstaltung auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte. „Es war eine hervorragende Gelegenheit, mit Diplomaten über die Herausforderungen zu sprechen, denen Influencer, Journalisten und Content-Produzenten im digitalen Umfeld gegenüberstehen – in einem bereichernden Dialog über die Richtung der Meinungsfreiheit in Brasilien“, schrieb sie.
  • Das US-Konsulat hat zudem Visa und Reisen in die Vereinigten Staaten für lokale Journalisten organisiert. Das Ziel bestand darin, sie dazu zu bewegen, Lula anzugreifen und Bolsonaros Kandidatur zu fördern, indem die von den USA unterstützte These verbreitet wurde, dass die Rede- und Meinungsfreiheit in Brasilien durch die Regierung Lula bedroht sei.
  • Diese These stützt sich weitgehend auf einen Streit aus dem Jahr 2024 zwischen brasilianischen Behörden und dem US-Milliardär Elon Musk. Musk weigerte sich, einer brasilianischen gerichtlichen Anordnung nachzukommen, rechtsextreme Konten auf Twitter (das nun offiziell „X“ heißt) zu löschen, die gegen die Gesetze des Landes zu Hassrede und Falschinformationen verstießen. Musk, selbst ein Verfechter rechtsextremer Politik und jemand, der seine Plattformen offen dazu genutzt hat, weltweit einen Regimewechsel zu fördern, weigerte sich, dem nachzukommen, was zur vorübergehenden Sperrung von X in ganz Brasilien führte.
  • „Einflussreiche Akteure in der Trump-Regierung und der Republikanischen Partei sowie Verbündete aus der Tech-Branche im Silicon Valley und Kommentatoren, die Teil des integralen US-Staates sind (Steve Bannon, Elon Musk, Peter Thiel, Michael Shellenberger usw.), arbeiten seit Jair Bolsonaros erster Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2018 eng mit der Familie Bolsonaro zusammen“, erklärte Mier gegenüber MintPress.
  • Es ist kein Geheimnis, dass die brasilianische Rechte stark von der MAGA-Bewegung beeinflusst ist. Tatsächlich gab es in Brasilien sogar einen eigenen „6. Januar“ – am 8. Januar 2023. Nachdem er die Präsidentschaftswahl 2022 gegen Lula, den Vater von Flavio, verloren hatte, ging Jair Bolsonaro auf Sendung, prangerte das Ergebnis an, behauptete Unregelmäßigkeiten und rief zum Aufstand auf. Tausende Menschen marschierten in Brasília auf den Straßen, randalierten und forderten ein Eingreifen des Militärs.
  • Wie beim 6. Januar in den Vereinigten Staaten blieben die Randalierer erfolglos. Doch anders als in Amerika wurde Bolsonaro für seinen Putschversuch zur Rechenschaft gezogen und 2025 zu 27 Jahren Haft verurteilt.
  • An seiner Schuld besteht kaum Zweifel. Während seines Prozesses gab Bolsonaro zu, dass er sich mit hochrangigen brasilianischen Generälen getroffen hatte, um zu besprechen, wie er auch nach dem Wahlverlust an der Macht bleiben könnte.
  • Trump war jedoch über die Entscheidung empört. „Die Art und Weise, wie Brasilien den ehemaligen Präsidenten Bolsonaro behandelt hat – einen während seiner Amtszeit weltweit hoch angesehenen Staatsmann, auch in den Vereinigten Staaten –, ist eine internationale Schande“, sagte er und forderte die sofortige Beendigung des Verfahrens. Trump verhängte harte Wirtschaftssanktionen gegen Brasilien sowie gegen den Richter am Obersten Gerichtshof des Landes, Alexandre de Moraes.
  • Diese Entscheidung wurde wahrscheinlich von Jairs Sohn und Flavios Bruder Eduardo beeinflusst, der sich im Namen seines Vaters intensiv bei der Trump-Regierung einsetzte und Sanktionen gegen sein Land forderte. Brasilien betrachtete dies als Versuch, den Lauf der Justiz zu beeinträchtigen, und verurteilte Eduardo in Abwesenheit zu vier Jahren Haft.
  • Er lebt derzeit in einer Villa in Texas und kann nicht in seine Heimat zurückkehren. Dort spielt er eine ähnliche Rolle wie Maria Corina Machado in Venezuela: Er drängt die USA dazu, militärisch in seinem Land einzugreifen, um seine Familie wieder an die Macht zu bringen. Im Oktober forderte er öffentlich, das US-Militär solle unter dem Vorwand der Bekämpfung des Drogenhandels Rio de Janeiro bombardieren.
  • Auch Trump äußerte sich zu Eduardos Prozess, obwohl er offenbar glaubte, Eduardo sei sein Bruder Flavio. „Ich habe gehört, dass sie heute jemanden verhaftet haben, der für ein Amt kandidiert“, sagte Trump im Juni. „Ich habe gehört, dass sie den Bolsonaro junior verhaftet haben, der in den Umfragen gut lag.“ Tatsächlich ist es jedoch Flavio Bolsonaro, der für das Präsidentenamt kandidiert.
  • Wirtschafts- und Diplomatiekrieg
  • Im Falle seiner Wahl hat Flavio den Vereinigten Staaten beträchtlichen Einfluss im Land versprochen und der Trump-Regierung die Kontrolle über sein Übergangsteam angeboten. Dies würde nach Ansicht einiger bedeuten, dass US-Beamte erhebliche Macht über Brasiliens Wirtschaft und Gesellschaft übernehmen würden – ähnlich wie sie es im Irak getan haben.
  • Die bevorstehenden Wahlen zwischen Lula und Flávio Bolsonaro finden zudem vor dem Hintergrund statt, dass die Vereinigten Staaten aktiv versuchen, die brasilianische Wirtschaft zum Einsturz zu bringen, um Lulas Chancen zu schmälern. Die Vereinigten Staaten haben pauschale Zölle in Höhe von 40–50 % auf brasilianische Waren verhängt, weitere sind in Vorbereitung. Diese Maßnahmen unterscheiden sich deutlich von den allgemeinen Zöllen, die im vergangenen Jahr gegen weite Teile der Welt verhängt wurden. Zum einen weisen die USA im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern tatsächlich einen soliden Handelsüberschuss mit Brasilien auf. Zum anderen erklärte Trump in seiner Verordnung ausdrücklich (Hervorhebung hinzugefügt):
  • „Sollte die brasilianische Regierung wesentliche Schritte unternehmen, um den in dieser Verordnung ausgerufenen nationalen Notstand zu bewältigen, und sich in den in dieser Verordnung beschriebenen Fragen der nationalen Sicherheit, der Wirtschaft und der Außenpolitik ausreichend mit den Vereinigten Staaten abstimmen, kann ich diese Verordnung weiter anpassen.“
  • Diese Aussage impliziert eindeutig, dass Brasilien dafür bestraft wird, dass es Washington gegenüber nicht loyal genug ist.
  • Die diplomatischen Beziehungen verschlechterten sich Anfang dieses Monats, nachdem die Vereinigten Staaten das Visum der brasilianischen Botschafterin Maria Luiza Ribeiro Viotti widerrufen und sie zur Rückkehr in ihre Heimat gezwungen hatten. Am selben Tag hatte Brasilien den argentinischen Botschafter angewiesen, das Land zu verlassen.
  • „Die Trump-Regierung hat eng mit [dem argentinischen Präsidenten] Javier Milei zusammengearbeitet, um linke Parteien, Politiker und Regierungen in ganz Lateinamerika zu delegitimieren“, sagte Mier und wies darauf hin, dass Milei im Juli nach São Paulo gereist war, um am nationalen Parteitag der rechtsextremen Liberalen Partei teilzunehmen, auf dem Flavio Bolsonaro offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Partei gewählt wurde. Milei hat seinen Wunsch nach Lulas Sturz lautstark zum Ausdruck gebracht, indem er an Bolsonaro-Kundgebungen teilnahm und Lula als „korrupt“, „Dieb“ und „Verurteilten“ bezeichnete.
  • „Ein Geschenk der CIA“
  • Mileis Verwendung des Begriffs „Verurteilter“ bezieht sich auf die Operation „Car Wash“, ein von den USA unterstützter Komplott, in dessen Folge Lula wegen Korruptionsvorwürfen inhaftiert wurde. Lula hatte in den Umfragen für die Parlamentswahlen 2018 einen Vorsprung von über 20 Punkten vor Jair Bolsonaro, wurde jedoch inhaftiert und von der Kandidatur ausgeschlossen – selbst von seiner Gefängniszelle aus.
  • Die Staatsanwaltschaft arbeitete eng mit Washington zusammen, um sicherzustellen, dass Lula hinter Gittern blieb und nicht an der Wahl teilnehmen konnte, was den Weg für Bolsonaros Aufstieg ebnete. Bolsonaro ernannte später Sergio Moro, den Richter, der Lula ins Gefängnis geschickt hatte, zu seinem Justizminister.
  • Später stellte sich jedoch heraus, dass Moro die ganze Zeit über mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet hatte, darunter auch mit Generalstaatsanwalt Deltan Dallagnol, der Lulas Verhaftung als „ein Geschenk der CIA“ bezeichnete. Kurz nach seiner Wahl flogen sowohl Bolsonaro als auch Moro nach Langley, Virginia, um sich im CIA-Hauptquartier zu treffen.
  • Aus Washingtons Sicht war die Angelegenheit ein riesiger Erfolg.
  • Leslie Backschies, damals FBI-Verbindungsbeamtin und später Leiterin der Abteilung für internationale Korruption des FBI, prahlte damit, ihre Organisation habe „Präsidenten in Brasilien gestürzt“.
  • Was der brasilianischen Öffentlichkeit also als „Anti-Korruptions“-Kreuzzug verkauft wurde, war in Wirklichkeit ein Paradebeispiel für moderne „Lawfare“ – eine Strategie, die Lula als „von den Vereinigten Staaten gesteuert“ bezeichnete.
  • Die dreiste Korruption in diesem Fall löste im In- und Ausland weit verbreitete Empörung aus, und Lula wurde zum weltweit bekanntesten politischen Gefangenen. Nach enormem öffentlichem Druck wurde er aus dem Gefängnis entlassen und seine Verurteilungen aufgehoben. Im Jahr 2022 errang er einen erdrutschartigen Wahlsieg bei einer Wahl, die die Bolsonaros mit aller Kraft zu verhindern versucht hatten.
  • Das Leben in Amerikas Hinterhof
  • Lula strebt nun eine beispiellose vierte Amtszeit an. Und obwohl er bereits seit den 1980er Jahren eine bedeutende politische Persönlichkeit ist, genießt er nach wie vor große Unterstützung in der Bevölkerung. Als Sohn einer Familie aus der unteren Arbeiterklasse arbeitete er als Schuhputzer und Metallarbeiter und verlor noch als Teenager bei einem Arbeitsunfall einen Teil seiner linken Hand. Er stieg 1969 als Gewerkschaftsführer der Metallarbeiter in die Politik ein, unter der repressiven, von den USA unterstützten faschistischen Militärdiktatur. Nach der Machtübernahme befreiten die innovativen Sozialprogramme seiner Partei Millionen Menschen aus der Armut und stärkten seine Unterstützerbasis in der brasilianischen Arbeiterklasse.
  • Es sind jedoch seine internationalen Schritte, die in Washington für so große Empörung gesorgt haben. Lula hat regelmäßig versucht, die imperialen Ambitionen der USA in der Region zu blockieren oder sich zumindest geweigert, diese uneingeschränkt zu unterstützen. Doch es sind Brasiliens Führungsrolle im BRICS-Wirtschaftsblock und seine zunehmende Zusammenarbeit mit Russland und China (das „R“ und das „C“ im BRICS-Akronym), die vielleicht der Hauptgrund dafür sind, warum Trump ihn loswerden will.
  • In den letzten Jahren hat sich die BRICS-Gruppe von einem unscheinbaren Wirtschaftsbündnis zu einer Kraft entwickelt, die die weltweite Hegemonie der USA bedroht – vor allem durch ihre Infragestellung des US-Dollars als weltweit dominierende Reservewährung, eine Position, die Washington außerordentliche Macht und Einfluss auf die Weltwirtschaft verleiht.
  • Die BRICS-Gruppe steht an der Spitze der Entdollarisierung des globalen Handels. Und diese Bemühungen werden von Brasilien angeführt. Im vergangenen Jahr veranstaltete die Organisation einen erfolgreichen Gipfel in Rio de Janeiro. An der Spitze der BRICS-Entwicklungsbank (jetzt „New Development Bank“ oder NDB genannt) steht Dilma Rousseff, eine wichtige Verbündete Lulas und selbst ehemalige Präsidentin Brasiliens. Mit ihrem Schwerpunkt auf der Finanzierung großer Entwicklungsprojekte in ärmeren Ländern könnte die NDB zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die von den USA dominierte Weltbank und den Internationalen Währungsfonds werden. „Jeden Abend frage ich mich, warum alle Länder ihren Handel auf den Dollar stützen müssen“, sagte Lula in einer Rede bei der NDB in Shanghai. „Warum können wir nicht auf der Grundlage unserer eigenen Währungen Handel treiben? Wer hat eigentlich entschieden, dass der Dollar nach dem Wegfall des Goldstandards die Leitwährung sein sollte?“, fügte er hinzu.
  • „Der Präsident ist jedes Mal stinksauer, wenn er die Bemühungen der BRICS-Staaten um eine Entdollarisierung sieht“, verriet Trump-Berater Steve Bannon. Trump hat erklärt, die BRICS-Staaten könnten „den Dollar zerstören“, und sollten sie damit Erfolg haben, wäre das „wie der Verlust eines Krieges, eines großen Weltkriegs; wir wären nicht mehr dasselbe Land.“
  • Trump führte zusätzliche Zölle gegen BRICS-Staaten, darunter Brasilien, ein und erklärte: „Sie müssen 10 % zahlen, wenn sie zu den BRICS gehören. Denn die BRICS wurden gegründet, um uns zu schaden. Die BRICS wurden gegründet, um unseren Dollar zu schwächen und ihn als Standard abzulösen.“ „Der Dollar ist König, und das werden wir auch so beibehalten“, schloss er.
  • Auf die Frage, warum sich Trump so stark in die bevorstehenden Wahlen in Brasilien einmische, antwortete Mier:
  • „Hegemonie. Brasilien ist wohl die letzte souveräne, links der Mitte stehende Regierung in Südamerika, verfügt aber auch über die zweitgrößte Volkswirtschaft Amerikas nach den USA und beherbergt etwa die Hälfte der Bevölkerung Lateinamerikas. Im Einklang mit Trumps neuer Monroe-Doktrin wollen die USA ein vollständig untergeordnetes Brasilien, frei von chinesischem Einfluss.“
  • Tatsächlich veröffentlichte das Außenministerium am Dienstag eine Erklärung mit folgendem Wortlaut: „Die Monroe-Doktrin prägt die US-Außenpolitik seit über zwei Jahrhunderten. Die amerikanische Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre wird nie wieder in Frage gestellt werden.“
  • Die erstmals 1823 verkündete Monroe-Doktrin (und ihre nachfolgenden Folgerungen) besagt, dass ganz Amerika allein den Vereinigten Staaten gehört, dass keine anderen ausländischen Mächte in der Region willkommen sind und dass die Vereinigten Staaten in jedem Land der Hemisphäre militärisch eingreifen können, wann immer sie wollen.
  • Generationen von Wissenschaftlern, Politikern und Kommentatoren haben die Doktrin heruntergespielt und Gelehrte, die behaupten, diese Politik sei nach wie vor aktiv, als fehlgeleitet oder als Verschwörungstheoretiker angegriffen. Doch die Trump-Regierung, die stets dazu neigt, das Unausgesprochene laut auszusprechen, hat sich offen zur Monroe-Doktrin bekannt und sie zur offiziellen Politik der US-Regierung erklärt.
  • Mier erläuterte zudem, was er als Washingtons letztendliches Ziel für Brasilien ansah:
  • „Betrachtet man die USA als einen integralen Staat und berücksichtigt man die Geschichte des US-Außenministeriums als Vertreter der Interessen US-amerikanischer Konzerne, so wird deutlich, dass die Tech-Faschisten aus dem Silicon Valley Chaos wollen. Diese mächtigen transnationalen Akteure wollen ein völlig unreguliertes Umfeld für Kryptowährungen, Gehirnwäsche-Operationen in den sozialen Medien, KI und Online-Wetten.“
  • „Genau das erreichen sie derzeit in El Salvador und Argentinien“, schloss er, „und sie wollen es auch in Brasilien.“
  • Einmischung auf dem gesamten Kontinent
  • Die Trump-Regierung hat zweifellos versucht, die Monroe-Doktrin durchzusetzen, und hat sich offen in die politischen Angelegenheiten von Nationen auf dem gesamten amerikanischen Kontinent eingemischt. Präsident Trump sprach dem rechtsextremen Kandidaten (und US-Bürger) Abelardo de la Espriella bei den kolumbianischen Präsidentschaftswahlen im Mai öffentlich seine „vollständige und uneingeschränkte Unterstützung“ aus – eine Wahl, die de la Espriella knapp gewann.
  • Der scheidende Präsident Gustavo Petro warf sowohl den Vereinigten Staaten als auch Israel vor, sich in die Wahlen eingemischt zu haben. Petro war schon seit einiger Zeit im Visier Washingtons; im Dezember sagte Trump, er stehe „als Nächster“ auf seiner Liste für Regimewechsel-Operationen und eine militärische Operation „klinge gut“ für ihn.
  • Als Reaktion darauf warnte Petro, dass „ein Clan von Pädophilen die Demokratie“ in Kolumbien zerstören wolle. „Um zu verhindern, dass die Epstein-Liste an die Öffentlichkeit gelangt“, erklärte er, „schicken sie Kriegsschiffe, um Fischer zu töten … und fallen in unser Bruderland [Venezuela] ein … Epsteins Liste, seine Freunde – sie wollen hier Gewalt auslösen, damit die Menschen in den USA nicht über ihre Regierung nachdenken.“
  • Letztendlich setzte sich Washington durch, ohne dass ein einziger Schuss fiel.
  • Der neue Präsident de la Espriella erkannte unverzüglich Israels Annexion der syrischen Golanhöhen an und kündigte an, eine Botschaft in Jerusalem zu eröffnen – und das, obwohl sein Land von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde, bei dem mindestens 265 Menschen ums Leben kamen.
  • Was Kuba betrifft, hat Trump den Druck mit einer neuen Kampagne der Wirtschaftskriegsführung erhöht, unter anderem durch die Aufnahme des Landes in die Liste der Staaten, die den Terrorismus unterstützen, die Einstellung von Geldüberweisungen auf die Insel, die Verhängung einer Treibstoffblockade und das Verbot des Handels ausländischer Unternehmen mit Kuba. Infolgedessen ist die Wirtschaft ins Bodenlose gestürzt. „Kuba wird ziemlich bald zusammenbrechen“, prophezeite Trump im März.
  • Eine Untersuchung von MintPress News ergab zudem, dass die US-Regierung still und leise eine Vielzahl angeblich unabhängiger Medien in Kuba finanziert, die alle den Boden für eine mögliche US-Militäroperation gegen den karibischen Staat bereiten.
  • Der Optimismus in Bezug auf Kuba ist zweifellos vom Erfolg von Trumps Putsch in Venezuela beeinflusst. Im Januar stürmten US-Eliteeinheiten Caracas, entführten Präsident Nicolás Maduro und First Lady Cilia Flores und brachten sie nach New York.
  • Trump bezeichnete den Angriff als erfolgreichen und lukrativen „48-Minuten-Krieg“. Seitdem profitieren die USA illegal von den Ressourcen des Landes. Trump zeigte jedoch keine Reue: „Wir holen uns eine Menge Öl aus Venezuela“, sagte er und fügte hinzu: „Dem Sieger gehört die Beute.“
  • Die extreme Rechte ist in Lateinamerika auf dem Vormarsch, mit Siegen in Peru und El Salvador sowie einem jüngsten starken Abschneiden von Milei bei den Parlamentswahlen. Letzteres war zum Teil darauf zurückzuführen, dass Trump ausdrücklich angekündigt hatte, dass 20 Milliarden US-Dollar an US-Wirtschaftshilfe nur gewährt würden, wenn die Bevölkerung „richtig“ wähle. Wir würden „unsere Zeit nicht verschwenden“, falls Milei verlieren sollte, warnte Trump.
  • Für die Vereinigten Staaten sieht es in Lateinamerika also gut aus. Brasilien steht ihnen jedoch im Weg. Das größte und bevölkerungsreichste Land der Region bleibt ein Bollwerk gegen den Trumpismus. Während die extreme Rechte in der gesamten Region auf dem Vormarsch ist, zeigen Umfragen, dass die brasilianische Öffentlichkeit weiterhin auf den 80-jährigen Lula setzt und Flavio Bolsonaro weitgehend ablehnt.
  • Brasilien verhindert somit einen vollständigen Sieg der USA in Südamerika. Da noch fast zwei Monate bis zur Wahl verbleiben, steht das Ergebnis noch in den Sternen. Sicher ist jedoch, dass die Vereinigten Staaten sich weiterhin einmischen und versuchen werden, die Region zu dominieren, die Trump als Amerikas „eigenen Hinterhof“ bezeichnet.
  • Quelle: US Meddling In Brazilian Elections, Preparing For Possible Military Intervention

 

Info über USA

Der Krieg der USA gegen den Multipolarismus: Das Spielbrett umdrehen

  • Brian Berletic via New Eastern Outlook
  • August 25, 2026
  • Tipp/Must read/Topthema/Aktuell
  • Von Brian Berletic
  • Die Welt steht an einem Scheideweg: Entweder setzt sich die amerikanische Vorherrschaft fort, oder es entsteht eine multipolare Weltordnung, in der ein Kräftegleichgewicht die Dominanz einer einzelnen Nation ablöst.
  • Die USA verfolgen seit dem 20. und bis ins 21. Jahrhundert hinein eine Politik der globalen Vorherrschaft, die unabhängig von der jeweiligen Präsidentschaftsregierung oder dem Kräfteverhältnis zwischen Demokraten und Republikanern im Kongress Bestand hat und ein modernes amerikanisches Imperium geschaffen hat.
  • Die USA kontrollieren nicht nur die gesamte westliche Welt (Europa, Australien und Neuseeland), sondern auch Stellvertreter in Südamerika, Afrika und in ganz Asien von Ost nach West. Sie streben danach, ihre Vorherrschaft durch militärische und wirtschaftliche Macht sowie durch politische Subversion, Infiltration und Vereinnahmung und durch Informationsvorherrschaft weiter aufrechtzuerhalten – ja sogar auszubauen.
  • Demgegenüber entsteht eine multipolare Welt, die ein Gleichgewicht der Kräfte zwischen den Nationen bevorzugt, anstatt sich einer einzigen Nation unterzuordnen.
  • Die USA führen einen Krieg in mehreren Bereichen gegen den Multipolarismus – der weit über die bloße militärische und wirtschaftliche Macht hinausgeht –, was bedeutet, dass der Multipolarismus, um sich durchzusetzen, eine Verteidigung in mehreren Bereichen aufbauen muss, die ebenfalls weit über bloße militärische und wirtschaftliche Alternativen hinausgeht.
  • Mit der BRICS-Organisation im Mittelpunkt, die vom Aufstieg Chinas und dem Wiederaufstieg Russlands geprägt ist, schafft die multipolare Welt nicht nur die Mittel, um sich gegen die Einmischung, Einkreisung und letztendliche Vereinnahmung durch die USA zu verteidigen – sie schafft auch ein alternatives globales System, das das Potenzial birgt, das schädliche unipolare System der USA vollständig zu verdrängen.
  • Multipolare Kräfte gewinnen auf Chinas Welle an Fahrt
  • Allein Chinas Aufstieg in Bezug auf Wirtschafts-, Industrie- und Militärmacht hat nach fast allen Maßstäben das Niveau der US-Macht erreicht oder übertrifft es mittlerweile sogar.
  • Chinas Aufstieg hat anderen Nationen, die von der US-Dominanz ins Visier genommen werden, die Möglichkeit eröffnet, mit einem wachsenden globalen Machtzentrum auf Augenhöhe mit den USA und ihren Stellvertretern Handel zu treiben und davon zu profitieren – was es Ländern wie Nordkorea, Russland und dem Iran ermöglicht, trotz ihrer Abgrenzung von den von den USA dominierten „globalen“ Wirtschaftssystemen, Institutionen und Dienstleistungen lebensfähige Volkswirtschaften aufrechtzuerhalten.
  • China schafft gemeinsam mit einer wachsenden Zahl von Partnerländern Alternativen zu diesen Wirtschaftssystemen, Institutionen und Dienstleistungen, die seit langem von den USA monopolisiert und ständig missbraucht werden.
  • Trotzdem bleiben die USA eine mächtige und gefährliche Weltmacht – allerdings eine Weltmacht, deren Grenzen durch die ebenso mächtige und wachsende multipolare Welt zunehmend offengelegt werden.
  • Was daraus geworden ist, ist kein Wettstreit mehr zwischen zwei globalen Akteuren, sondern ein Akteur, der unweigerlich vor der Niederlage steht und versucht, das gesamte Spielfeld zu stürzen, bevor diese Niederlage vollends eintritt.
  • Das globale Spielfeld umwerfen
  • Die USA sehen sich als aggressive globale Hegemonialmacht mit einem System, das auf dem ständigen Streben nach Macht und Profit in einer endlichen Welt beruht, in der ihre Mittel dazu allein schon im Vergleich zum Aufstieg Chinas schwinden – ganz zu schweigen von der multipolaren Welt, zu deren Entstehung China beiträgt.
  • Dies lässt sich anhand realer Kennzahlen verdeutlichen.
  • Im globalen Handel betrachten 70 % der Staaten der Welt China als ihren größten Handelspartner – wobei China die globale Fertigung, kritische Mineralien sowie die Veredelung und Verarbeitung anderer Rohstoffe dominiert; ebenso den Schiffbau (200 gebaute Schiffe pro Schiff, das von den USA gebaut wird), die Industrierobotik und andere Industriemaschinen; Lieferketten; den Bergbau; die Verhüttung; die Stahlproduktion; sowie praktisch jeden anderen modernen industriellen Input, Prozess und Output.
  • China sichert sich diese industrielle Vorherrschaft mit einer Bevölkerung, die vier- bis fünfmal so groß ist wie die der USA – einer Bevölkerung, die größer ist als die der USA und ihrer europäischen, japanischen, südkoreanischen und philippinischen Verbündeten zusammen – sowie durch die Ausbildung von jährlich Millionen mehr MINT-Absolventen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) als in den USA, und zwar in jedem einzelnen Jahr der letzten zwei Jahrzehnte.
  • Diese Humanressourcen gehen einher mit Chinas beispiellosem Ausbau der Infrastruktur in Bereichen wie der Stromerzeugung (weltweit führend bei erneuerbaren Energien sowie beim Bau von Kernkraftwerken) und den Stromnetzen, dem öffentlichen Nahverkehr (mit dem größten Hochgeschwindigkeitsbahnnetz der Menschheitsgeschichte sowie den schnellsten Personenzügen und den leistungsstärksten Güterlokomotiven der Welt), den Industrieclustern und der Telekommunikation (5G-Netze).
  • Ein Großteil dieser Infrastruktur existiert nicht nur in ganz China, sondern dehnt sich nun im Rahmen der chinesischen „Belt and Road Initiative“ (BRI) weltweit aus.
  • Die Kluft zwischen dem Aufstieg Chinas und der bestehenden Macht der USA ist so groß, dass die USA in vielen Fällen bereits den Versuch aufgegeben haben, mit China gleichzuziehen, und stattdessen offen darüber diskutieren, das Land einzudämmen, zu stören und auf andere Weise zu untergraben.
  • Dies geschieht durch die physische Einkreisung Chinas durch das eigene Militär und die Streitkräfte seiner politisch unter Kontrolle stehenden Stellvertreter in Südkorea, Japan und auf den Philippinen sowie durch die chinesische Inselprovinz Taiwan.
  • Die USA nutzen ihre nach wie vor starke Dominanz im Informationsraum durch in den USA ansässige Social-Media-Plattformen und Organisationen wie die „National Endowment for Democracy“ – die China und der Rest der multipolaren Welt bislang weder in Frage stellen noch verdrängen konnten –, um Staaten entlang der chinesischen Peripherie zu unterwandern, in deren Angelegenheiten einzugreifen und ihnen mit politischer Vereinnahmung oder Destabilisierung zu drohen. Beispiele hierfür sind der anhaltende Krieg in Myanmar, der von den USA geförderte Regimewechsel in Nepal und der anhaltende Terrorismus in Pakistan, der sich gegen chinesische BRI-Projekte richtet – drei Länder entlang der chinesischen Grenzen.
  • Weiter entfernt haben die USA systematisch Chinas engste Verbündete und Energiepartner ins Visier genommen – indem sie Anfang dieses Jahres in Lateinamerika die Kontrolle über Venezuela übernahmen, anschließend die Energieexporte nach China stoppten, Krieg gegen den Iran führten und die Energieexporte aus ganz Westasien unterbrachen sowie über die Ukraine einen Stellvertreterkrieg gegen Russland führten, einschließlich Angriffen auf die russische Energieproduktions-, Speicher- und Exportinfrastruktur – wobei China wiederum Russlands größter Energieimporteur ist.
  • Dies stellt eine sich ausweitende Strategie der „fernen Blockade“ dar, bei der die USA versuchen, China durch Energie- und Rohstoffimporte zu strangulieren – und zwar außerhalb der Reichweite der militärischen Fähigkeiten Chinas, dem entgegenzuwirken.
  • Die USA nutzen ihre verbleibende militärische, wirtschaftliche und politische Macht, um die Nationen der Welt dazu zu zwingen, sich wirtschaftlich und industriell von China „abzukoppeln“, oder sich andernfalls selbst militärischer, wirtschaftlicher und/oder politischer Isolation auszusetzen. In einigen Fällen zeigt dies allmählich Wirkung – insbesondere bei Nationen, die politisch bereits von den USA unter Kontrolle gebracht wurden (wie Europa, Australien, Japan, Südkorea und die Philippinen), die jedoch weiterhin enge wirtschaftliche Beziehungen zu China (und Abhängigkeiten von diesem) aufgebaut haben.
  • Das Endergebnis für die USA und ihre Stellvertreter ist nicht ihr eigener Aufstieg, sondern vielmehr eine Welt, in der die aufstrebenden multipolaren Mächte auf das derzeitige Niveau der verbleibenden US-Macht heruntergezogen werden.
  • Insgesamt stellt dies keine Politik des Wettbewerbs mit China dar, sondern eine Politik der Destabilisierung und Zerstörung der Welt, in der Chinas Aufstieg stattfindet.
  • Das Endspiel umsichtig steuern
  • Es ist die Aufgabe Chinas und der multipolaren Welt, schneller aufzubauen, als die USA sie destabilisieren und zerstören können. Da es immer einfacher ist, zu zerstören als zu schaffen, verfügen die USA über einen inhärenten Vorteil, insbesondere in Verbindung mit ihren nach wie vor potenten militärischen, wirtschaftlichen und politischen Mitteln.
  • Doch aufgrund des schieren Ausmaßes des Aufstiegs Chinas und der exponentiellen Art und Weise, in der er sich weiter ausbreitet, könnte der Multipolarismus nicht nur trotz der Bemühungen der USA, ihn zu stören, Erfolg haben – die Bemühungen der USA, ihn zu stören, könnten seinen Aufstieg sogar noch weiter beschleunigen.
  • Es ist unerlässlich, dass die multipolare Welt diesen Übergang sorgfältig bewältigt – und dabei den weitreichenden zerstörerischen Konflikt vermeidet, den die USA zu provozieren suchen, um den globalen Fortschritt zu zerstören, während gleichzeitig Widerstandsfähigkeit gegenüber den fortwährenden Versuchen Washingtons und der Wall Street gewährleistet wird, das Spielbrett noch vor Spielende umzuwerfen.
  • Auf dem Spiel steht entweder eine Welt, in der Nationen im Rahmen eines Gleichgewichts der Kräfte zwischen den Staaten mit Schwung in die Zukunft voranschreiten, oder eine Welt, in der sie unter der Vorherrschaft einer einzigen Nation stagnieren, die bereit ist, den menschlichen Fortschritt zu behindern oder gar zu zerstören, um ihre Dominanz über das zu bewahren, was übrig bleibt.
  • Es wäre ein Fehler, die USA und ihren Wunsch, die Vorherrschaft über die Welt zu bewahren, zu unterschätzen – oder den Wunsch in Washington oder an der Wall Street zu überschätzen, das Scheitern der westlichen Hegemonie anzuerkennen und freiwillig mit dem Rest der Welt zusammenzuarbeiten, anstatt darauf zu bestehen, diese zu dominieren.
  • Von den höchsten Ebenen des Multipolarismus – den Regierungen, Industrien und Institutionen der multipolaren Welt – bis hin zu den einfachen Menschen, die danach streben, in dieser multipolaren Welt zu leben, müssen größere Anstrengungen unternommen werden, um die militärische, wirtschaftliche und politische Widerstandsfähigkeit gegenüber den Überresten der US-Macht zu stärken.
  • Über die rein militärische und wirtschaftliche Macht hinaus, bei deren Ausbau die multipolare Welt hervorragende Erfolge vorweisen kann, muss es eine gemeinsame Anstrengung geben, die Informationsdominanz der USA weltweit aufzudecken und zu verdrängen – durch die Schaffung alternativer Social-Media-Plattformen und Inhalte, nicht nur innerhalb einzelner Nationen der Welt, sondern auch durch Plattformen für den Austausch zwischen den multipolaren Nationen der Welt, die außerhalb der Reichweite von US-Zensur, Manipulation und Kontrolle liegen.
  • Anstelle eines Algorithmus, der soziale Spaltung fördert, Nationen von innen heraus schwächt und gleichzeitig eine pro-amerikanische öffentliche Wahrnehmung begünstigt, um die politische Vereinnahmung dieser Nationen durch die USA zu ermöglichen, könnten multipolare Social-Media-Plattformen den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Nationen und eine positive Zusammenarbeit zwischen den Nationen fördern.
  • Durch Medien wie Filme und Musik – anstatt westliche Medien nachzuahmen, die speziell darauf ausgelegt sind, das Schlechteste der menschlichen Natur zu fördern – kann die Bewahrung lokaler Kultur und Werte gesichert werden, während gleichzeitig Neugier und Respekt für die Partnerländer im Rahmen des Multipolarismus gefördert werden.
  • Die USA führen einen Krieg in mehreren Bereichen gegen den Multipolarismus – der weit über bloße militärische und wirtschaftliche Macht hinausgeht –, was bedeutet, dass der Multipolarismus, um sich durchzusetzen, eine Verteidigung in mehreren Bereichen aufbauen muss, die ebenfalls weit über bloße militärische und wirtschaftliche Alternativen hinausgeht.
  • Nur die Zeit wird zeigen, ob der Multipolarismus die Fähigkeit besitzt, eine derart enge und bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen den vielen Nationen der Welt zu fördern, um sich gegen die Vorherrschaft der USA durchzusetzen, die sich – seit Jahrzehnten – gerade deshalb so hervorragend darin bewährt hat, die Welt zu spalten und zu beherrschen, weil es weltweit bisher an der Fähigkeit gemangelt hat, dies zu tun.
  • Quelle: US War on Multipolarism: Turning the Gameboard Over

 

Info über Mexiko

9 Mitglieder des "Jalisco New Generation Cartell" wurden im Bundesstaat Michoacán verhaftet.

Lomas de Sotelo, Mexiko-Stadt, 19. August 2026.- Es wird berichtet, dass im Rahmen der Arbeit der Zentralen Militärnachrichtendienste an diesem Tag die Spezialeinheiten der mexikanischen Armee und der Nationalgarde in Kooperation mit dem Sekretariat für Sicherheit und Bürgerschutz, dem Generalstaatsanwalt und der Marine eine Präzisionsoperation in den Städten Tinaja de Vargas und Colesio in den Gemeinden Tanhuato und Ecuandureo durchgeführt haben. Michigan, wo neun Mitglieder des "Jalisco New Generation Cartel" verhaftet wurden.

Unter den Festgenommenen sind Marisol "N" und Lourdes "N", die als Tochter und sentimentale Partnerin von Heraclio "N" (a) "Tío Lako" identifiziert werden; letzterer, regionaler Leiter dieser kriminellen Organisation in den Bundesstaaten Michoacán und Jalisco; zusätzlich ist er verantwortlich für die Angriffe auf Mitglieder der Nationalgarde am 22. Februar 2026 nach der Festnahme von Rubén Oseguera Cervantes (a) "Mencho".

Folgende Personen wurden in flagrante delicto verhaftet:

  • 2 Immobilien.
  • 64 Fahrzeuge (1 mit Panzerung).
  • 1 x 0,50" Kaliber Maschinengewehr
  • 4 Minimi-Maschinengewehre Kaliber 5,56 mm.
  • 9 Langkanonen.
  • Eine Handfeuerwaffe.
  • 2 Granatwerfer-Aufsätze.
  • Patronen und Magazine verschiedener Kaliber.
  • Verschiedene Drogen.
  • 8 improvisierte Sprengsätze.
  • 7 Motorräder.
  • 1 Drohne.
  • Vielfältige taktische Ausrüstung.

Nach den Verhaftungen gab es mehrere Unterbrechungen der Straßen im Bundesstaat Michoacán, für die der Antiblockadeplan im Bundesstaat von zivilen und militärischen Behörden aktiviert wurde, um den freien Transit zu gewährleisten.

Die Gefangenen wurden mit einem Hubschrauber der mexikanischen Luftwaffe überführt, um dem Büro des Generalstaatsanwalts mit Sitz in Mexiko-Stadt zur Verfügung gestellt zu werden, um die Ermittlungen, relevante Sachverständigenmaßnahmen und die rechtliche Situation zu bestimmen.

 

Info über Kolumbien

Abelardo de la Espriella ordnet die sofortige Deportation irregulärer Einwanderer an: "Sie gehen, es ist eine politische Entscheidung"

Der Präsident Kolumbiens kündigt koordinierte Operationen zwischen Polizei und Migration Kolumbien an, um "diese Woche" Ausländer auszuweisen, die "Verbrechen begehen" oder "deren Lage nicht in Ordnung gebracht wird"

Der Präsident Kolumbiens, Abelardo de la Espriella, hat an diesem Sonntag angeordnet, Polizeieinsätze zur Verfolgung und Abschiebung irregulärer Einwanderer einzuleiten – eine völlige Umkehr der Politik, die seit mehr als einem Jahrzehnt den größten Empfänger der venezolanischen Diaspora ist. "Koordinierte Operationen sollten beginnen, um illegale Einwanderer zu finden – zuerst solche, die Verbrechen begehen, zweitens solche, die ihre Situation nicht geregelt haben und die in Bezug auf die Entfernung abgeschoben werden müssen", sagte er während eines Sicherheitsrats in Barranquilla, der karibischen Stadt, die in der Praxis zur alternativen Hauptstadt des Landes geworden ist.

Der rechtsextreme Staatsoberhaupt, der seit weniger als drei Wochen im Amt ist, hat versichert, dass seine Anordnung diese Woche ausgeführt werden muss. "Ich werde keine illegalen Einwanderer akzeptieren, egal woher sie kommen, die in Kolumbien Fehlverhalten begehen. Sie gehen und wir schieben sie ab. Es ist eine politische und administrative Entscheidung, und ich nehme sie an", fuhr der Strafverteidiger fort. Der Ankündigung gingen nationalistische Anspielungen voraus: "Zuerst die Kolumbianer, dann die Kolumbianer und drittens die Kolumbianer." Obwohl er dies nicht ausdrücklich sagte, betrifft seine Ankündigung besonders die 2,8 Millionen Venezolaner, die in Kolumbien leben und etwa 90 % der gesamten Einwanderer des Landes ausmachen. Davon befinden sich laut offiziellen Daten von Migration Colombia 848.000 in einer unregelmäßigen Situation in Kolumbien, und davon sind 193.000 Kinder und Jugendliche.

Ronal Rodríguez, Sprecher und Forscher am Venezuela-Observatorium der Universidad del Rosario, erklärt, dass die Ankündigung einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise bedeutet, wie die letzten drei Regierungen Kolumbiens die Migrantenbevölkerung des Nachbarlandes aufgenommen und bedient haben. "Es ist gefährlich für den Präsidenten, sich an einem Diskurs zu beteiligen, der Migranten stigmatisiert, indem er behauptet, sie seien illegal. Dieser Diskurs hat in der Region existiert, leider hat er ein Rennen in der Welt gewonnen, aber Kolumbien hatte sich distanziert", erklärt der Experte telefonisch.

Seit Beginn der venezolanischen Migrationskrise im Jahr 2015, als mehr als 7,8 Millionen Menschen das Land verließen, hat Kolumbien rechtliche und soziale Instrumente zur Regularisierung dieser Bevölkerung geschaffen. Mit Regierungen der Mitte, Rechten und Linken wurde sie zu einem weltweiten Beispiel für gute Praktiken in der Migrationsregulierung und nahm fast ein Drittel dieser Diaspora auf und assimilierte sie. Der Experte besteht darauf, dass es in Kolumbien keine illegalen Einwanderer gibt, sondern sich in einer unregelmäßigen Situation befindet. "Die Regierung steckt alle Migranten in denselben Beutel und spricht über Kriminalität, die eindeutig mit Unregelmäßigkeiten in Verbindung steht. Das ist in Kolumbien nicht der Fall: Eine Person, die sich im irregulären Status befindet, ist kein Krimineller", erklärt Rodríguez.

De la Espriellas Entscheidung, fast eine Million Ausländer mit irregulärem Einwanderungsstatus zu verfolgen und abzuschieben, hat Kritik von der politischen Opposition hervorgerufen. Die Kongressabgeordnete María Fernanda Carrascal von der linken Pacto Histórico, der Partei des ehemaligen Präsidenten Gustavo Petro, sagt, dass die Ankündigung nicht nur katastrophal, sondern auch grausam sei. "Irreguläre Migranten mit Kriminalität in Verbindung zu bringen, nur weil sie einen unregelmäßigen Einwanderungsstatus haben, ist eine Beleidigung der Menschenrechte und eine absurde Aussage ohne jegliche Beweise", sagt er im Gespräch mit dieser Zeitung. "Sie versuchen, Migranten als Sündenböcke zu konstruieren, als Subjekte, auf die ein Ziel, ein Ziel, gesetzt wird, mit der Absicht, dass die Gesellschaft ihr Unbehagen ihnen gegenüber äußert." Der Vertreter für Bogotá in der Abgeordnetenkammer weist darauf hin, dass die Ankündigung gefährlich ist: "Mehr als die Tür für Fremdenfeindlichkeit zu öffnen, vertieft sie bewusst das, was bereits in einem Teil der kolumbianischen Gesellschaft existiert."

Die Veränderung in der Beziehung zu Migranten steht im Einklang mit den Anti-Einwanderungspolitiken rechtsextremer Regierungen auf dem Kontinent, wie etwa der von Donald Trump in den Vereinigten Staaten; José Antonio Kast in Chile und Javier Milei in Argentinien, die Massenabschiebungen gefordert haben, um theoretisch die Sicherheit in ihren Ländern zu verbessern. Rodríguez sagt, dass Kolumbien das Migrationsproblem nicht auf die gleiche Weise wie Argentinien angehen kann, da es eine 2.219 Kilometer lange Wohngrenze mit Venezuela teilt. Hinzu kommt die komplexe Beziehung zur venezolanischen Regierung unter der Führung von Delcy Rodríguez. "Kolumbien ist ein sehr komplexes Land, in dem auch Migranten Opfer illegaler Akteure wurden."

Andrés Sampayo, PhD in Politikwissenschaften, stimmt der Bedenken zu, was die Entscheidungen der Regierung gegen die venezolanische Bevölkerung in Kolumbien hervorrufen könnten. "Ich hoffe, dass die Migrationsoperationen nicht zu einer großflächigen Verfolgung unserer venezolanischen Brüder werden, die jährlich etwa 3.000 Millionen US-Dollar in Konsum, Steuern und Unternehmertum zur kolumbianischen Wirtschaft beitragen", schrieb er auf seinem X-Konto.

 

Info über Argentinien

Wirtschaftliche und arbeitsbezogene Instabilität senkt laut UN die Geburtenrate in Argentinien

Laut der internationalen Organisation liegt das Haupthindernis für die Vermeidung des Mutterschafts- oder Vaterschaftsprojekts im Mangel an grundlegenden materiellen Bedingungen.

Die Geburtenrate in Argentinien verzeichnete einen historischen Rückgang nach einem Jahrzehnt ständiger Rückgänge, die durch mehrere Gründe motiviert waren, darunter wirtschaftliche und arbeitswirtschaftliche Instabilität, die durch die Anpassungen der Regierung von Javier Milei verstärkt wurde, so eine Studie der Vereinten Nationen (UN), die die präsidiale Hypothese widerlegt, dass der Rückgang auf Abtreibung zurückzuführen sei.

Laut der oben genannten Organisation liegt das Haupthindernis für die Vermeidung des Mutterschafts- oder Vaterschaftsprojekts im Fehlen grundlegender materieller Bedingungen, nicht im Mangel an Verlangen. Derzeit liegt die Geburtenrate bei 1,2 Kindern pro Frau, eine Zahl, die weit von den für die Bevölkerungsstabilität notwendigen 2,1 liegt, in einem Rückgang seit 2014, der die Rate 2024 bei 8,9 Geburten pro tausend Einwohner brachte.

Im Rahmen des Amerika-Rates in Buenos Aires argumentierte der argentinische Präsident Javier Milei, dass die Unterbrechung der Schwangerschaft das demografische Wachstum, die soziale Sicherheit und das Humankapital bedrohe. "Diese Leidenschaft, Kinder im Mutterleib zu ermorden, kostet uns in Bezug auf Wachstum, Humankapital und soziale Sicherheit", sagte der Präsident.

Es gibt jedoch keine Elemente, die den Rückgang der Geburten mit dem Gesetz über die freiwillige Schwangerschaftsunterbrechung (IVE) in Verbindung bringen, das sechs Jahre nach Beginn des Rückgangs der Geburtenrate genehmigt wurde.

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Die erste nationale Umfrage zu reproduktiven Absichten, erstellt Anfang 2026 vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) und der Firma Voices! Von 1.515 Fällen zeigt sich, dass 57 Prozent der Menschen zwischen 18 und 45 Jahren aufgrund äußerer Umstände nicht die gewünschte Anzahl von Kindern erreicht haben.

Die größten Gründe für eine Verschiebung oder einen Rückgang der Fortpflanzung sind unter anderem die fehlende Garantie der wirtschaftlichen Zahlungsfähigkeit (79 Prozent), fehlender angemessener Wohnraum (78 Prozent) und unzureichende Zeit für Pflege (74 Prozent). Diese Parameter stimmen mit einem Kontext hoher Mehrfachbeschäftigung und erhöhter Arbeitslosigkeit zusammen, der vom Nationalen Institut für Statistik und Volkszählung (INDEC) dokumentiert wurde.

Verschiedene Fachleute erklären, dass der staatliche Sparplan die Unsicherheit der Bevölkerung vertiefte, um sich in die Zukunft zu projizieren.

Sie heben zudem als positiven Indikator den Rückgang der Jugendschwangerschaften hervor, der 2014 durch Sexualaufklärungsprogramme, die Verteilung von Verhütungsmitteln und den Enia-Plan begann – ein Rahmen, in dem die rechtliche Unterbrechung einer Schwangerschaft nur als ergänzender Bestandteil der Familienplanung erscheint.

Autor: teleSUR: ig - RR

Quelle: Agenturen

Derzeit liegt die Fruchtbarkeit bei 1,2 Kindern pro Frau, eine Zahl, die weit entfernt ist von den für die Bevölkerungsstabilität notwendigen 2,1. Foto: EFE.

Info über Argentinien

Luis de la Fuente: Spanische Spieler waren Opfer gegen Argentinien

Der spanische Trainer betonte die Notwendigkeit, Disziplinlosigkeit zu beseitigen, und erinnerte daran, dass Sport ein Mittel zur Bildung sein müsse.

 

Der technische Direktor der spanischen Fußballnationalmannschaft, Luis de la Fuente, äußerte sich zu den Auseinandersetzungen, die nach dem jüngsten Finale der Weltmeisterschaft 2026 stattfanden, und versicherte, dass sein Team friedlich gehandelt und durch die Situation geschädigt wurde.

In einem Interview mit der Sendung "25 horas" von Radio Nacional de España (RNE) wies der Stratege die Spannungen gegen die argentinische Mannschaft zurück. De la Fuente betonte, dass kein Mitglied der europäischen Mannschaft den Konflikt angefacht habe, und bezeichnete seine Spieler als die eigentlichen Opfer eines Szenarios, das seiner Meinung nach im Spitzensport nicht wiederholt werden sollte.

Die Aussagen des Trainers erfolgen, nachdem das FIFA-Disziplinarkomitee die entsprechenden Beschlüsse zu den Vorfällen veröffentlicht hat. Der Verband suspendierte den Argentinier Leandro Paredes mit zehn Spielen, Nahuel Molina mit sieben, Thiago Almada mit einem und dem Assistenztrainer Roberto Ayala mit drei Spielen. Für die spanische Delegation erhielt Mittelfeldspieler Gavi eine Spielsperre.

Fußball als pädagogisches Werkzeug

Der Coach betonte die mediale Wirkung der Veranstaltung und erinnerte daran, dass das Finale weltweit von mehr als zwei Milliarden Zuschauern verfolgt wurde. In diesem Sinne bezeichnete er die Handlungen als "unerträglich und unzulässig" und bekräftigte die Dringlichkeit, dieses Verhalten sichtbar zu machen, um es endgültig aus den Stadien zu beseitigen.

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Schließlich bestätigte De la Fuente, dass er Entschuldigungsbotschaften vom argentinischen Trainer Lionel Scaloni sowie von mehreren Spielern dieses Landes erhalten hatte. Der Trainer schätzte diesen Ansatz und kam zu dem Schluss, dass die Disziplin ihre prägende Rolle bewahren muss, um die jüngeren Spieler positiv zu führen.

Autor: teleSUR - dr - JML

Quelle: Agenturen

Der spanische Trainer spricht offen über die Vorfälle, die sich nach dem Spiel gegen die argentinische Mannschaft ereigneten. bei der Weltmeisterschaft. Foto: EFE.

Info über Bolivien

Lateinamerikas »MAGA-Mann«

Bolivien: Haftbefehl gegen »Berater« rechter Regierungen. Verstrickungen reichen immer weiter

Von Volker Hermsdorf

Foto: Ipa Ibanez/REUTERS

Hilfe für Oligarchen und Ultrarechte: Cerimedo wird am Freitag in Santa Cruz abgeführt

Die rechte Kanaille kommt nicht zur Ruhe. Während die komplizenhafte Kumpanei westlicher Politiker mit dem pädophilen, US-amerikanischen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein schnell wieder aus den Schlagzeilen verschwunden ist, erschüttern die Verbindungen rechter lateinamerikanischer Machthaber zum argentinischen »MAGA-Mann« Fernando Cerimedo die Politikszene. Nach seiner Festnahme und Razzien in fünf bolivianischen Anwesen, die mit ihm in Verbindung stehen, ist am Freitag ein Haftbefehl gegen den Medienunternehmer und politischen »Berater« erlassen worden. Zuvor war er in Santa Cruz unter dem Verdacht festgenommen worden, einen Mordanschlag auf seine Expartnerin, die bolivianische Anwältin Nadia Beller, angeordnet zu haben. Das Opfer überlebte drei Schüsse und wirft Cerimedo vor, von ihm unter einem Vorwand zum Tatort vor einem Hotel gelockt worden zu sein.

Der Fall rückt die Verbindung zwischen dem Argentinier und Boliviens Präsident Rodrigo Paz in den Fokus – eine Beziehung, die dessen Regierung zunächst bestritt. Ein Sprecher des Staatschefs bestätigte jedoch, dass Cerimedo während des Wahlkampfs für die Parlamentswahlen 2025 ein »enger Mitarbeiter« von Paz gewesen sei, ohne Teil der staatlichen Struktur zu sein. Vizepräsident Edmand Lara erklärte dagegen, dass Cerimedos Wirken in der Regierung »durch informelle und undurchsichtige Machtverhältnisse« gekennzeichnet war, berichtete Telesur am Sonnabend. »Er hatte ein Amt inne, tauchte aber in keiner Gehaltsliste auf. Wir haben nie erfahren, von wo aus er bezahlt wurde«, sagte Lara. Er warnte zudem, dass der »Berater« trotz der gegen ihn erhobenen Vorwürfe wegen versuchten Femizids, Korruption und Geldwäsche wieder auf freien Fuß gesetzt werden könnte: »In meinem Land bleiben diejenigen, die Macht und Geld haben, straffrei. Man nimmt sie fest, hält sie in einem VIP-Raum mit Sonderrechten innerhalb der Polizei fest und schickt sie dann unter Hausarrest nach Hause.«

Wie die argentinische Zeitung Página/12 berichtete, entdeckten die Beamten bei der Festnahme unter anderem eine KI-Botfarm (Netzwerke zur Einrichtung automatisierter Programme, die Inhalte generieren) zum Anlegen und Steuern von gefälschten Social-Media-Profilen, die Cerimedo nach eigenen Angaben in der Wahlkampagne vom argentinischen Präsidenten Javier Milei verwendet hatte. Laut Beller plante er auch, in die bevorstehenden Wahlen in Mexiko einzugreifen. Präsidentin Claudia Sheinbaum wirft ihm vor, ein von der Rechten finanziertes Netzwerk zu betreiben, um »Falschmeldungen zu verbreiten und die öffentliche Meinung in Lateinamerika zu manipulieren«. Boliviens sozialistischer Expräsident Evo Morales beschuldigte Cerimedo, ein Agent Washingtons zu sein – in Anspielung auf seine mutmaßliche Verbindung zur US‑Regierung –, der mit an der versuchten Festnahme Morales’ Ende 2024 verantwortlich war.

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Cerimedo ist Gründer und Miteigentümer der ultrarechten Onlinezeitung La Derecha Diario. Er koordiniert ein regionales Netzwerk, das mit Negativkampagnen, Desinformation und aggressiven digitalen Strategien in Verbindung steht. So unterstützte er Jair Bolsonaro in Brasilien, wo er 2022 die falsche These eines Wahlbetrugs verbreitete und wegen Beteiligung an dessen Putschversuch 2023 angeklagt wurde; Javier Milei in Argentinien, für dessen Kampagne 2023 er eine wichtige Rolle bei der digitalen Strategie spielte und sich rühmt, Erfinder der »Kettensäge« (Symbol für Mileis Sparmaßnahmen) zu sein; die »Rechazo«-Fraktion (Ablehnung) beim Verfassungsreferendum in Chile, bei dem sein Unternehmen Desinformationskampagnen organisierte; und zuletzt Rodrigo Paz in Bolivien, für den er als politischer Berater tätig war. Zudem sind Unterstützungsleistungen zugunsten rechter Politiker wie der Senatorin Patricia Bullrich (Argentinien), des Präsidenten Nasry Asfura (Honduras) und weiterer Vertreter der lateinamerikanischen Rechten dokumentiert. Über seinen Vertreter in Miami, Damián Merlo, soll er auch Verbindungen zum rechten antikubanischen Netzwerk in Florida und Zugang zu Regierungskreisen im Umfeld von US-Außenminister Marco Rubio haben.

Wie im Fall Eppstein distanzieren sich auch Cerimedos einstige Komplizen nun von ihm. Laut Página/12 behauptet Milei, er sei jemand, »der nicht zu unserem Umfeld gehört, der keinerlei Verbindung zu uns hat und mit dem wir seit 2023 nichts mehr zu tun haben«. Doch »die offiziellen Unterlagen widerlegen dies«, recherchierte die Zeitung. Zudem verteidigte der argentinische Staatschef seinen Exberater mit der Behauptung: »Wir sollten nicht ausschließen, dass hinter all dem die ganze Bande von Castro-Chavisten und Lula steckt, die in der Region operiert und Chaos anrichtet.«

 

Info über Venezuela

Die Caracas Metro normalisiert den Betrieb in Venezuela nach sintflutartigen Regenfällen

Das unterirdische Transportsystem nimmt seinen gewohnten Betrieb in der venezolanischen Hauptstadt wieder auf, während die Brigaden sich um Straßenprobleme kümmern.

Die Caracas Metro berichtete an diesem Sonntag, dem 23. August, in einer Erklärung, dass der kommerzielle Verkehr der unterirdischen und oberirdischen Leitungen in Venezuela nach den schweren Überschwemmungen, die an diesem Samstag durch tropische Welle 40 verursacht wurden, wiederhergestellt wurde.

Die venezolanischen Behörden pflegen aktive Risikopräventionsprotokolle in allen Pfarreien der Hauptstadt. Das technische Personal führt vorbeugende und korrigierende Wartungsarbeiten an den Kabelsystemen durch, die vorübergehend geschlossen bleiben.

Gleichzeitig arbeiten Brigaden des Bürgermeisteramts von Caracas daran, Straßen zu räumen und umgestürzte Bäume zu entfernen, um die Landbeweglichkeit der betroffenen Bevölkerung zu gewährleisten.

Der Durchgang der tropischen Welle 40 erzeugte in der zentralen Region des Landes extrem starke Niederschläge. Die Wasseransammlung erreichte in nur 45 Minuten ein Volumen, das dem historischen Rekord von zwei Monaten Niederschlag entspricht.

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Diese meteorologische Situation führte dazu, dass der Guaire River in der Gemeinde San Pedro überlief, was die Valle-Coche-Autobahn überflutete und Stromausfälle verursachten, an denen die Teams der National Electric Corporation kontinuierlich arbeiten.

Die nationale Regierung ermöglichte es den 0800-CARACAS-Telefonleitungen und dem VEN 911-Dienst, Bürgerberichte über Vorfälle durch sintflutartige Regenfälle zu leiten. Zivilschutzbeamte und Feuerwehrleute leiten den Notfallplan an, um Materialschäden zu mindern.

https://youtu.be/LeOtO52_njk?si=R5hcdINVI08xrGNj

Der operative Einsatz priorisiert die Entfernung von Trümmern in gefährdeten Bereichen wie El Recreo, wo Vegetation, die öffentliche Straßen blockierte, entfernt wurde.

Das Nationale Institut für Meteorologie und Hydrologie INAMEH sagte voraus, dass atmosphärische Instabilität mit Bewölkung, starken Schauern und elektrischen Entladungen in weiten Teilen des venezolanischen Territoriums anhalten wird.

Der Bericht der staatlichen Behörde stellt Groß-Caracas, die Bundesstaaten Aragua, Carabobo, Bolívar, Amazonas, Zulia und Guayana Esequiba unter ständiger Überwachung. Staatliche Sicherheitsinstitutionen empfehlen, dass die Bürger angesichts der anhaltenden Niederschlagszeit extreme Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Autor: teleSUR - er - JML

Quelle: teleSUR -

Bild - Metro de Caracas fährt nach Regenfällen am Samstag, den 22. August, normal. Foto: Ministerium für Volksverkehr.

Info über Venezuela

Venezuela macht zwei Monate nach den Erdbeben seinen Wiederaufbau mit Widerstandskraft

Die humanitäre und staatliche Hilfsbereitschaft läuft seit den ersten Stunden der Katastrophe ununterbrochen.

Genau zwei Monate nach dem verheerenden Doppelbeben, das Venezuela am 24. Juni erschütterte, schreitet das südamerikanische Land im Wiederaufbauprozess voran, angetrieben von einer umfassenden Artikulation der nationalen Regierung, der Reaktion staatlicher Behörden und der Entschlossenheit des venezolanischen Volkes.

Angesichts des Ausmaßes der Naturkatastrophe läuft die humanitäre und staatliche Unterstützung seit den ersten Stunden ununterbrochen. Die jüngste offizielle Zahl der Tragödie verzeichnet 6.438 Todesopfer, während das Rettungskorps das Leben von 6.462 Bürgern retten konnte. Andererseits wurde 86.358 Menschen, die verschiedene Folgen erlitten und in Krankenhäusern behandelt wurden, rechtzeitig medizinische Versorgung garantiert.

Bezüglich der Bewertung der von der Katastrophe betroffenen Häuser führten technische Teams die Inspektion von 59.109 Häusern landesweit durch. Von dieser Zahl wurden 34.638 Gebäude als bewohnbar eingestuft, 13.733 haben einen eingeschränkten Zustand und 10.696 sind einem hohen Risiko ausgesetzt.

https://youtu.be/zfaLESmpNXc?si=SgOeyDzjRxLC6LCZ

Im Rahmen des Venezuela Renace Plan und der Bemühungen der Exekutive, Familien, die Totalverluste erlitten haben, ein sicheres Dach zurückzugeben, wurden bereits 335 Häuser an die Opfer übergeben. Darüber hinaus sind 107 von der Regierung begünstigte provisorische Lager weiterhin aktiv, mit einer installierten Kapazität von 28.223, so die vom Sozialpräsidium am 26. Juli veröffentlichte Aufmerksamkeitsbilanz.

Umwelthygiene und Infrastruktur stellen eine weitere Aktionsfront darBisher wurden 528.222,30 Tonnen Abfälle gesammelt, was einem Gesamtfortschritt von 25,15 % bei der Reinigung der betroffenen Gebiete entspricht.

Insbesondere im Bundesstaat La Guaira, der am stärksten von den verheerenden Erdbeben betroffen ist, ermöglichte die Entfernung von Abfällen und Trümmern die Räumung von Hauptstraßen und Geschäftsgebieten, um allmählich den Alltag an die Küste zurückzubringen.

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Die Stärke und Widerstandsfähigkeit der Bewohner der venezolanischen Küsten wurden in Geschichten über täglichen Widerstand gezeigt, wie etwa in der von Noreli Suárez im Gebiet Playa Verde. Nachdem sie ihr Zuhause verloren hatte und ihre Familienräume innerhalb von Sekunden zu Trümmern verwandelt hatte, gelang es Noreli, den Motor ihres Bootes in Teilen zu retten und ihr Haus in ihren Geschäftsräumen gegenüber Playa Basito provisorisch neu zu organisieren, von wo aus sie den Fischverkauf aktiv hält.

Dieser Entschluss, die Arbeit wieder aufzunehmen, spiegelt den kämpferischen Geist wider, der in Küstengemeinden vorherrscht. Soziale Stärke wird sowohl durch die Reaktion der venezolanischen Regierung unter der Führung des amtierenden Präsidenten Delcy Rodríguez als auch durch Strömungen der Solidarität unterstützt.

Bürger verschiedener Einrichtungen in Venezuela haben sich nach La Guaira mobilisiert, um die betroffenen Familien direkt zu versorgen und so gemeinschaftliche Unterstützungsnetzwerke zu konsolidieren, die sogar als Begleitung im Prozess der kollektiven Heilung nach dem Verlust von Infrastruktur und Familienmitgliedern dienen. Neben der Notfallunterstützung auf nationalem Gebiet erhielten die Venezolaner humanitäre Hilfe aus verschiedenen Ländern weltweit.

Im sozioökonomischen Bereich und bei der Reaktivierung des Produktionsapparats leitete der zuständige Präsident kürzlich einen Arbeitstag in La Guaira, der auf die wirtschaftliche Renaissance der Entität abzielte. Während dieser Tätigkeit leitete Delcy Rodríguez die Wiedereröffnung der Farmatodo-Einrichtung im Los Corales-Sektor, der am Strand von Camurichico in der Pfarrei Caraballeda liegt.

Dieser Hauptsitz, der über mehr als ein Jahrhundert Erfahrung auf dem nationalen Markt verfügte, öffnete seine Türen wieder und war rund um die Uhr in Betrieb, um Medikamente, Lebensmittel und Hygiene an die Gemeinde zu verkaufen, nachdem es zusammen mit dem Nationalen Institut für Landtransport (INTT) und der Bolivarischen Nationalpolizei (PNB) als provisorischer Unterschlupf, Erste-Hilfe-Posten und Sammelzentrum diente. Die Einrichtung schafft 40 direkte Arbeitsplätze und stärkt die nationale Wirtschaft. Darüber hinaus nimmt die Apotheke ihre kostenlosen Gemeinschaftsunterstützungsprogramme wie "Wir kümmern uns um Ihre Gesundheit" wieder auf.

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Als Ergänzung zu den finanziellen Impulsmaßnahmen aktivierte die Exekutive die zweite Phase des Finanzierungsplans für Unternehmer und Kaufleute in La Guaira. Nach einer ersten Phase, die 1.766 Dienstleister bediente, die sich der Stabilisierung des lokalen Angebots und Tourismus widmen, wurde in dieser neuen Phase die Bereitstellung von 478 Direktkrediten für den formalen Handel und Unternehmer abgeschlossen. Dieser Erfolg entspricht der Verbindung zwischen öffentlichem und privatem Bankwesen, die während der jüngsten Banking Fair erreicht wurde, und garantiert Betriebskapital zur Konsolidierung der regionalen Wirtschaft.

Bildungsinfrastruktur gehört ebenfalls zu den obersten Prioritäten der Wiederaufbauphase. Durch den Einsatz der Military Community Brigades for Education and Health (Bricomiles) aktivierte die Nationalregierung einen umfassenden Plan zur Reparatur von 1.000 Bildungseinrichtungen im ganzen Land.

https://youtu.be/kRII2T2ADgk?si=9r4lft4aQxQ2B_vt

In La Guaira wurden nach einer gründlichen Inspektion von mehr als 300 Schulen 167 Schulen diagnostiziert, wobei festgestellt wurde, dass die 11 völlig eingestürzten Gebäude durch ein spezielles Programm von Grund auf neu aufgebaut werden sollen.

 

Sofort begann eine gemeinsame Belegschaft von 2.000 Arbeitern mit Wartungs- und Reparaturarbeiten an den ersten 102 Schulen, die als geringfügig beschädigt oder gelb gekennzeichnet waren, und gleichzeitig in neun Guaira-Pfarreien eingesetzt.

 

Dieser Plan sieht ein Umsetzungsziel von sechs Wochen vor, um die Räume vor Beginn des neuen Schuljahres vollständig geeignet zu machen, was direkt 22.752 Schülern in 27 kleinen, 62 mittleren und 12 großen Bildungskomplexen zugutekommt.

Zwei Monate nach dem Naturphänomen ratifizieren die nationalen Behörden ihr Engagement, weiterhin die produktiven, sozialen und infrastrukturellen Werkzeuge bereitzustellen, die notwendig sind, um die umfassende Wiederbelebung der betroffenen Gebiete zu stärken und das dauerhafte Wohlergehen der Bevölkerung zu gewährleisten.

 

Die Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 – deren ursprüngliches Ereignis um 18:04 Uhr Ortszeit aufgezeichnet wurde, gefolgt nur 39 Sekunden später vom Hauptbeben – verursachten schwere Schäden in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, und in La Guaira sowie in Miranda, Aragua und anderen Landesteilen des Landes.

 

Autor: teleSUR - ig - JML

 

Quelle: teleSUR - Präsidentenpresse - Venezuela Renace Bulletin

Bild-Die nationalen Behörden ratifizieren ihr Versprechen, weiterhin die produktiven, sozialen und infrastrukturellen Werkzeuge bereitzustellen, die notwendig sind, um die umfassende Wiederbelebung der betroffenen Gebiete zu stärken. Foto: Presidential Press.

Info über Mexiko

Sheinbaum schließt das Verschwinden von Kräften in Sinaloa nach Rocha Moyas Weggang aus

Der mexikanische Präsident forderte den Staatskongress auf, ein ehrliches Profil zum Abschluss der Amtszeit zu ernennen.

Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo schloss das Verschwinden der Befugnisse im Bundesstaat Sinaloa nach dem neuen Antrag auf eine Lizenz von Rubén Rocha Moya aus. Während ihrer morgendlichen Konferenz am Montag, dem 24. August, bestätigte die Präsidentin, dass lokale Institutionen weiterhin mit voller verfassungsrechtlicher Autonomie arbeiten, um die Vakanz in der Exekutive zu lösen.

Das Staatsoberhaupt hielt die kurze Wiedereinsetzung der ehemaligen Gouverneurin für unklug und bestätigte, dass sie keine vorherige Mitteilung über die Entscheidung hatte. Sheinbaum betonte, dass der Beamte, der wegen mutmaßlicher Verbindungen zur organisierten Kriminalität untersucht wird, nicht zu seinen institutionellen Aufgaben zurückkehren wird.

https://youtu.be/zIihzl1mxyE?si=2532XC-3xHDAPwhJ

Der Präsident wies darauf hin, dass es Aufgabe des Sinaloa-Kongresses sei, einen Übergangsgouverneur mit Kompetenz, Ehrlichkeit und sozialem Engagement zu ernennen, um die sechsjährige Amtszeit abzuschließen. Die von den lokalen Gesetzgebern ernannte Person muss die Regierungsfähigkeit und die ordnungsgemäße Entwicklung des in der Einrichtung geplanten Wahlprozesses gewährleisten.

Während die Verkündung vom Nationalpalast aus erfolgte, verschob die Legislative von Sinaloa die außerordentliche Sitzung, die zur Festlegung des Interimsgouverneursamt vorgesehen war. Der parlamentarische Vorstand wird in den nächsten Stunden das Datum der Wiederaufnahme für die Abstimmung über den neuen Regierungschef der Region bekanntgeben.

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Gleichzeitig wird das Büro des Generalstaatsanwalts die entsprechenden Ermittlungsakten zu den von den US-Behörden erhobenen Anschuldigungen offenhalten. Die Bundesregierung ratifizierte den Einsatz von Sicherheitskräften im Sinaloa-Gebiet zur Wahrung der öffentlichen Ordnung.

Politische Analysten weisen darauf hin, dass der parlamentarische Übergang darauf abzielt, das Vertrauen der Bürger und die institutionelle Stabilität im Nordwesten des Landes wiederherzustellen. Die Vertreter der Regierungspartei koordinieren die Beratungen, um den notwendigen Konsens vor der Verlängerung des Staatsmandats zu schaffen.

Autor: teleSUR - alr - JML

Bild - Das Staatsoberhaupt hielt die kurze Wiedereinsetzung der ehemaligen Gouverneurin für unklug und bestätigte, dass sie keine vorherige Mitteilung über die Entscheidung hatte. Foto: EFE.

Info über Venezuela

Präsident (E) von Venezuela, Delcy Rodríguez, überwacht die Reinigung und Straßenräumung nach tropischer Welle 40

Der zuständige Gouverneur, der am Sonntagabend in der Nähe der Boyacá-Allee anwesend war, berichtete, dass der Flod Valle am frühen Morgen überflutet sei, und erkannte die Arbeit der Brigaden, die bis spät in die Nacht arbeiteten.

Der für Venezuela zuständige Präsident, Delcy Rodríguez, rief am Sonntag während einer Inspektion der Reinigungs- und Räumarbeiten in Caracas nach den sintflutartigen Regenfällen am vergangenen Samstag auf das öffentliche Gewissen.

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Der zuständige Gouverneur, der am Sonntagabend in der Nähe der Boyacá-Allee anwesend war, berichtete, dass der Flod Valle am frühen Morgen überflutet sei, und erkannte die Arbeit der Brigaden, die bis spät in die Nacht arbeiteten.

Rodríguez hob die Arbeit des Zivilschutzes, der Feuerwehrleute, der Gouverneure und Bürgermeister hervor, um die Auswirkungen in Caracas, Los Teques und Maracay anzugehen.

https://youtu.be/8i1uH1xXi1k?si=lP0qlfTmJ8q_lkT0

Er rief die Bürger dazu auf, umweltbewusst zu sein und keinen festen Abfall in Bäche und Wasserkanäle zu werfen.

Während der Tour überprüfte der zuständige Staatschef die von den öffentlichen Dienstmannschaften verrichteten Arbeiten und würdigte die Leistung der Brigaden, die es schafften, die Straße in Rekordzeit nach der Verdrängung von Erde und Abfällen durch die starken Regenfälle in der Stadt Caracas zu räumen.

In der Nacht dieses Samstags, dem 22. August, ereignete sich in La Gran Caracas und angrenzenden Gebieten ein Notfall, verursacht durch die Auswirkungen des Durchgangs der tropischen Welle Nummer 40.

Am selben Samstag gab der zuständige Präsident Details zur Bereitstellung des Zivilschutzsystems vor, das sofort durchgeführt werden sollte, um den von den jüngsten Niederschlägen betroffenen Gemeinden Priorität zu schenken.

Die Sicherheitskräfte des Staates und das Zivilschutzsystem bleiben in den verletzlichen Regionen von Groß-Caracas stationiert und werden ständig überwacht, um die Mobilität und Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

Autor: teleSUR - JGN

Quelle: telesurtv videos

 

Info Barbados-Venezuela

Barbados Premierminister kommt nach Venezuela, um die regionale Zusammenarbeit zu stärken

Die Ankunft des Premierministers von Barbados in Venezuela stärkt die Integration in der Karibik durch Arbeitsagenden, die auf Zusammenarbeit ausgerichtet sind.

Die Premierministerin von Barbados, Mia Mottley, kam zu einem offiziellen Besuch nach Venezuela, um eine umfassende Arbeitsagenda zu erfüllen, die darauf abzielt, die bilaterale Zusammenarbeit und die Integration der Völker der Karibik zu festigen.

Bei ihrer Ankunft am internationalen Flughafen Simón Bolívar de Maiquetía in La Guaira wurde die Regierungschefin von den höchsten Behörden der venezolanischen Exekutive mit Ehren empfangen und begann damit einen Tag, der über die Pläne der traditionellen Diplomatie hinausgeht.

Zu den zentralen Punkten seines Aufenthalts gehört die Besichtigung einer sozial-produktiven Gemeinde in der historischen Pfarrei 23 de Enero in Caracas.

Diese Aktivität soll aus erster Hand das Modell der territorialen Organisation zeigen, das von der venezolanischen Regierung gefördert wird, das sich auf Volksbeteiligung, gemeinschaftliches Selbstmanagement und lokale Produktion als Achsen der sozialen Entwicklung konzentriert.

Mottleys Besuch erfolgt im Rahmen einer Beziehung gegenseitiger Solidarität, die in den letzten Jahren stärker geworden ist. Es sei daran erinnert, dass beide Nationen im Jahr 2023 wichtige Abkommen über Luftfahrtdienstleistungen und Agrar-Lebensmittel-Souveränität unterzeichnet haben, zusätzlich zu einer gemeinsamen Erklärung, die Ernährungssicherheit und gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung garantiert.

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Ebenso zeichnen sich die Beziehungen zwischen Caracas und Bridgetown durch ihr Gefühl der Gegenseitigkeit und Unterstützung in Zeiten der Katastrophe aus, wie etwa die Unterstützung Barbados angesichts der seismischen Ereignisse auf venezolanischem Territorium.

Mit diesem neuen Treffen bekräftigen Venezuela und Barbados ihr Engagement für die Einheit Lateinamerikas und der Karibik und fördern gemeinsame Arbeitsprogramme, die auf Souveränität und gegenseitigem Nutzen in der Region basieren.

Am Vorabend von Ende April 2026 einigte sich der verantwortliche Präsident Venezuelas mit dem barbadischen Premierminister darauf, eine gemeinsame Agenda mit Schwerpunkt auf Energie, Lebensmittelproduktion und Tourismus voranzutreiben und Barbados zusätzlich einzuladen, in den venezolanischen Ölsektor zu investieren.

https://youtu.be/_vTedQLoC_U?si=oWsuLzOkx4sGf-fV

Während einer Pressekonferenz am Ende des Treffens überprüften beide Behörden den bilateralen Fahrplan zu Energiesouveränität, landwirtschaftlicher Produktion und regionaler Konnektivität und gaben offiziell die Gründung der Wirtschafts- und Gewerkschaftsunion zwischen den beiden Nationen bekannt.

"Wir haben uns darauf geeinigt, unsere Produktions- und Exportmatrizen so zu überprüfen, dass sie ergänzend sind, sodass wir Waren in Barbados und Barbados erwerben können, um sie in Venezuela zu erwerben, ohne über unsere nahen und Partnergrenzen hinausgehen zu müssen", sagte Präsident Delcy Rodríguez.

Er betonte außerdem, dass der 27. April 2026 die offizielle Geburt dieses wirtschaftlichen und kommerziellen Blocks markierteIm Bereich Tourismus wurde die Erhöhung der Flugfrequenzen zwischen Venezuela und Barbados vorgeschlagen, mit der Möglichkeit, Ziele aus Nachbarländern durch gemeinsame Touristenpakete zu integrieren.

Dieser Besuch auf der Karibikinsel war Rodríguez' zweite Auslandsreise seit seinem Amtsantritt als Präsident am 5. Januar, nach seinem vorherigen Aufenthalt in Grenada am 9. April.

Autor: teleSUR - LF - JML

Quelle: teleSUR

Bild - Zu den zentralen Punkten seines Aufenthalts gehört die Besichtigung einer sozial-produktiven Gemeinde in der historischen Pfarrei 23 de Enero in Caracas. Foto: Ministerium für Volksmacht für Kommunikation und Information.

Info über Venezuela

Eine Brigade von mehr als 30 jungen Menschen aus neun lateinamerikanischen Ländern traf am Montag, dem 17. August, zu einem zehntägigen Solidaritätsbesuch in Caracas, Venezuela, ein. Die Brigade wurde von ALBA-Bewegungen organisiert.

Vom 17. bis 26. August werden Aktivisten aus Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Chile und Panama Erfahrungen in sozialistischen Kommunen und provisorischen Unterkünften für Opfer des Doppelerdbebens vom 24. Juni absolvieren und zudem die vom US-Bombenanschlag am 3. Januar betroffenen Orte besuchen. Die Gruppe wird außerdem ehrenamtliche Arbeit, kulturelle Aktivitäten und Baumpflanzungen durchführen.

"Fidel [Castro] und [Hugo] Chávez sahen ALBA vor über 20 Jahren als Alternative zu dem neoliberalen Projekt, das der Imperialismus uns aufzwingen wollte", sagte Hernán Vargas, ein Aktivist der Wohnungsbaubewegung und Vertreter des venezolanischen Teils der ALBA-Bewegungen. "Heute geht das Projekt, das der Imperialismus uns aufzwingen will, über den Neoliberalismus hinaus. Es ist das Projekt des Todes, es ist die Verwüstung aller Ressourcen. Das sexistische Projekt, das kapitalistische Projekt, das Projekt des Rassismus, das Projekt des Suprematismus, ist das Projekt von weniger als 1 %, die weiß sind, die Elite sind und den gesamten Planeten kontrollieren. Es ist ein Projekt, das dem Leben unserer Menschen widerspricht. Daher ist es unerlässlich, dass ALBA diese Fragen anspricht."

Nach Ansicht der Internationalisten besteht die grundlegende Aufgabe darin, Einheit gegen äußere Belastungen aufzubauen und die Souveränität der Nationen zu verteidigen.

Die Solidaritätsbrigaden sind in Venezuela aktiv geblieben, insbesondere seit der militärischen Aggression der Vereinigten Staaten und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau, der Abgeordneten der Nationalversammlung Cília Flores. Die Arbeit der Solidaritätsaktivisten intensivierte sich nach dem Doppelbeben, das mehr als 6.000 Menschen das Leben kostete und rund 23.000 obdachlos machte. Neben materieller Unterstützung konzentrieren sich die Brigaden auf die politische Aufklärung der Teilnehmer über die Geschichte der Bolivarischen Revolution und die aktuellen Herausforderungen der regionalen Geopolitik Lateinamerikas.

"Was ich am meisten wollte, war, hier zu erfahren, was mit Nicolás Maduro und seiner Frau geschehen ist", sagte der honduranische Sinia Esperanza Rápalo Rivera, Mitglied der Revolutionären Studentenbewegung Lorenzo Zelaya, zu Brasil de Fato. "Dann gibt es das Thema der Erdbeben, wie sie diese Situation überwinden konnten, und heute haben wir bereits viel Kontext darüber, was wirklich passiert ist und wie sie es überwunden haben, besonders da internationale Medien uns andere Dinge sagen oder abwertend über die Realität Venezuelas sprechen."

Der panamaische Gewerkschaftsführer Marco Moreno, Vorsitzender der Nationalen Gewerkschaft der Arbeiter in der Bauindustrie Panamas, sagte: "Wir sind hier, um Wissen durch Studium zu erwerben und mit unseren Genossen aus anderen Ländern zu teilen. Wir sind als humanitäre Brigade gekommen, um Solidarität mit dem Volk Venezuelas zu zeigen, mit den Betroffenen in diesem Moment, und um die größte Anstrengung zu unternehmen, Solidarität mit dem venezolanischen Volk zu zeigen."

Brasiliens MST nimmt teil
Unter den lateinamerikanischen sozialen Bewegungen, die an der Brigade teilnehmen, repräsentiert die Landlose Workers' Movement (MST) Brasilien. Vittória Paz von der MST erklärte, dass die MST seit mehr als 20 Jahren das venezolanische Volk in ihrem revolutionären Prozess unterstützt. Ihr zufolge ist es an der Zeit, die Maßnahmen zur Verteidigung der venezolanischen Selbstbestimmung und Souveränität zu verstärken.

"Wir sind seit 20 Jahren hier mit der bolivarischen Revolution", sagte der Aktivist. "In allen schwierigen Momenten, unseren und ihren, hatten wir eine sehr schöne Beziehung der Solidarität, der Brüderlichkeit zwischen der Revolution und unserer Bewegung. Und jetzt, wo die Situation wieder konkrete Akte der Solidarität verlangt, wenn sie erneut eine sehr starke Unterstützungsbekundung verlangt, glaube ich, dass es unsere Aufgabe ist, weiterhin zu unterstützen, weiterhin auf das Volk Venezuelas zu hören, weiterhin zuzuhören, was es will, was es verlangt, und zu zeigen, dass die Revolution noch steht, um die finstere Erzählung der extremen Rechten zu bekämpfen, dass es keine Revolution mehr gebe, dass die Revolution besiegt wurde. Es wurde nicht besiegt."

"Das Imperium hat den Präsidenten und die First Lady entführt, und wir sind hier, um zu sagen, dass wir sie zurückhaben wollen. Die Revolution bleibt bestehen, das Volk bleibt in den Kommunen, das Volk kämpft weiter, und wir vom MST werden weiterhin zu ihnen stehen", schloss sie.

 

(Brasil de Fato) von Leonardo Fernandes

Teilnehmer der Jugendsolidaritätsbrigade der ALBA-Bewegungen nach Venezuela posieren vor der Simón-Bolívar-Statue auf der Plaza Bolívar in Caracas. Foto: Leonardo Fernandes.

Info über Peru

Peru verhängt den Notstand in Ayacucho wegen Erdbeben der Stärke 7,2

Die peruanische Regierung formalisiert die Maßnahme für 60 Tage in fünf Bezirken, um humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau der Häuser zu beschleunigen.

 

Die Regierung von Peru erklärt an diesem Sonntag, dem 23. August, in fünf Bezirken des Departamentos Ayacucho den Ausnahmezustand, um die Hilfe für 500 Opfer des Erdbebens der Stärke 7,2 zu beschleunigen.

Die in einer nationale Presse offiziell gemachte Bestimmung legt die Maßnahme für 60 Tage in den Städten Chumpi, Coracora, Pullo und Upahuacho in Parinacochas sowie im Bezirk Carapo in Huanca Sancos fest.

Diese rechtliche Maßnahme erleichtert die Bereitstellung finanzieller Mittel zur Bewältigung der Eventualität. Technische Berichte des Nationalen Instituts für Zivilschutz (Indeci) bestätigen, dass das Erdbeben strukturelle Schäden an 83 Häusern verursachte.

Ebenso registrieren die Behörden Schäden an 20 Bildungszentren, Gesundheitsposten, öffentlichen Orten und Straßenabschnitten in der Region.

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Der Sofortreaktionsplan liegt bei der Regionalregierung von Ayacucho und den lokalen Gemeinden. Um die Hilfe zu beschleunigen, erließen die Behörden Einrichtungen und Ausnahmen für die Einnahme von Spenden.

Diese Institutionen arbeiten unter direkter Koordination von Indeci und werden von den Ministerien für Gesundheit, Bildung, Wohnungswesen, Verkehr und Inneres unterstützt.

Prioritätslieferungen umfassen medizinische Güter, Lebensmittel, warme Kleidung, Wasseraufbereitungsanlagen, Stromgeneratoren und Baumaterialien für betroffene Familien.

Das Nationale Seismologische Zentrum (Censis), das dem Geophysikalischen Institut von Peru (IGP) angegliedert ist, berichtet in diesem Jahr von einer Zunahme der seismischen Aktivitäten auf nationalem Gebiet, mit besonderem Rückfall in den Departements Lima, Arequipa, Ica und Piura.

Autor: teleSUR - er - JML

Quelle: Agenturen

Bild - Technische Berichte des National Institute of Civil Defense bestätigen, dass das Beben strukturelle Schäden an 83 Häusern verursachte. Foto: EFE.

Info über Bolivien

Eduardo Bolsonaro und Cerimedo: Allianzen hinter dem Desinformationsnetzwerk in Bolivien

Die Beschlagnahme einer Botfarm in Bolivien deckt die Operationen der internationalen extremen Rechten auf, um demokratische Prozesse zu destabilisieren.

Die Untersuchungen, die nach der Auflösung eines digitalen Desinformationsnetzwerks in Bolivien durchgeführt werden, stellen die Verbindungen der internationalen extremen Rechten erneut unter die Lupe.

Die gerichtliche Aktion, die zur Beschlagnahmung einer "Bot-Farm" und automatisierter Infrastruktur führte, wird relevant, wenn man bedenkt, dass vor nur sechs Monaten Eduardo Bolsonaro, Sohn des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und Bruder des rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten, den argentinischen Betreiber Fernando Cerimedo öffentlich verteidigte.

Zu dieser Zeit unterstützte der brasilianische Oligarch die Schmutzkampagnen, die die Theorie eines "möglichen Betrugs" gegen den legitimen Triumph von Luiz Inácio Lula da Silva verbreiteten, in einem klaren Versuch, soziale Unruhe zu schüren und den souveränen Willen des brasilianischen Volkes zu ignorieren.

Die jüngsten Maßnahmen der Staatsanwaltschaft in La Paz und Santa Cruz bestätigten nicht nur die Entdeckung nicht deklarierter Fremdwährung und die vorbeugende Inhaftierung von Cerimedo wegen illegaler Anreicherung und versuchten Femizids, sondern machten auch die wahre Dimension dieser transnationalen Strukturen ans Licht.

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Das Cybernet agierte nicht isoliert: Es diente als Werkzeug massiver Manipulation, um die öffentliche Debatte zu verzerren, demokratische Prozesse in der Region anzugreifen und neoliberale Anpassungspolitiken zu fördern, die von Sektoren unterstützt, die mit den Interessen Washingtons verbunden sind.

Populärer Widerstand gegen transnationale Einmischung

Die vom bolivianischen Justizsystem gesammelten Beweise und die im Fall vorgelegten Zeugenaussagen zeigen auch die Absicht, diese digitalen schmutzigen Kriegsoperationen auf andere Länder der Region wie Mexiko auszuweiten, um die Stabilität fortschrittlicher Regierungen zu untergraben und die freie Selbstbestimmung der Völker zu behindern.

https://youtu.be/hT08oqkpQ0U?si=sw2FXrps2MBNfA7u

Gleichzeitig wurde die Formulierung von Einschüchterungs- und Verfolgungsmaßnahmen gegen soziale Führer sowie historische Referenzen wie den ehemaligen Präsidenten Evo Morales angeprangert, was den Einsatz gewaltsamer und unregelmäßiger Methoden zeigt, wenn Manipulationskampagnen den Volksvormarsch nicht stoppen können.

Angesichts der Ernsthaftigkeit dieser Ergebnisse erheben soziale Bewegungen, Volksorganisationen und Gewerkschaftssektoren in der Region ihre Stimmen, um zu fordern, dass die Untersuchungen ihre endgültigen Folgen erreichen.

Die Verteidigung der nationalen Souveränität, Transparenz in den Wahlprozessen und die Eindämmung von Destabilisierungsplänen, die vom transnationalen Kapital gefördert werden, sind als grundlegende Aufgaben zur Sicherung des Friedens und der Integration der Nationen des globalen Südens angesichts des Angriffs der extremen Rechten gefestigt.

Autor: teleSUR - LF - JML

Quelle: teleSUR

Bild -Der Fall gewinnt kontinentale Relevanz, wenn man daran erinnert, dass vor nur sechs Monaten Eduardo Bolsonaro, Sohn des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, Cerimedo öffentlich verteidigte, weil er Inhalte über angeblichen Betrug beim Triumph von Luiz Inácio Lula da Silva im Jahr 2022 verbreitet hatte. Foto: EFE.

Info über Brasilien

Als Antwort auf die Apologeten von Delcy, Lula und Sheinbaum

 23. August 2026 

Von Joe Emersberger – 21. August 2026

Seit Januar haben die USA in Lateinamerika ein Maß an Unterordnung durchgesetzt, das seit dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, als sie Haiti und Nicaragua direkt besetzten, nicht mehr gesehen wurde. Heute verdienen nur Kuba und Nicaragua es, in der Region als souveräne Staaten bezeichnet zu werden. Trump ist erfolgreich, weil der Holocaust in Gaza westlichen Imperialisten erkennen ließ, dass sie mit weit mehr durchkommen können, als sie je gedacht hätten.

Wir, die wir im imperialen Kern leben, sollten zumindest den bewaffneten Widerstand gegen den westlichen Imperialismus im In- und Ausland legitimieren und keine Ausreden für feige Regierungen machen.

Die abscheuliche Aufgabe Kubas
hängt nur noch an einem seidenen Faden, da Trump in diesem Jahr ein nazistisches Treibstoffembargo auf die Insel verhängt hat. Mexiko und Brasilien, zwei große ölreiche Länder, haben sich geweigert, Kuba Öl zu verkaufen, weil Trump ihnen mit Zöllen gedroht hat. Und Trump hat durch seine jüngsten Aktionen tatsächlich noch Schlimmeres gedroht. Im Dezember 2025 stahl das US-Militär eine venezolanische Öllieferung nach Kuba und bombardierte kurz darauf Caracas und entführte Präsident Maduro und seine Frau Cilia Flores. Seitdem wird Venezuela als US-Kolonie verwaltet.

Das ölreiche Kanada, einer der wichtigsten Vasallen der USA, hat Trumps Treibstoffblockade gegen Kuba trotz diplomatischer Beziehungen und einer langjährigen Handelsbeziehung zu Kuba nicht missachtet. Die kanadische Regierung freut sich wahrscheinlich darüber, dass Kuba durch die Treibstoffblockade ausgehungert wird. Premierminister Mark Carney ist ein schamloser westlicher Imperialist. Er begrüßte die US-Bombardierung von Caracas, unterstützte Trumps Angriffskrieg gegen den Iran, sanktionierte Iran für seine Verteidigung gegen US-Aggression und forderte die Palästinenser auf, die Ideologie des Staates zu übernehmen, der sie völkermördet.

China hat Solarpanels nach Kuba geschickt, die – im Gegensatz zu anderen Lieferungen von humanitärer Hilfsgüter – die Treibstoffblockade direkt untergraben. Russland tätigte eine riesige einmalige Öllieferung, die etwas Erleichterung brachte. Der Iran hat kein Öl geschickt, hat aber alle Hände voll zu tun, die USA bisher mit überraschendem Erfolg aus Westasien zu vertreiben, und bringt dafür enorme Opfer. Russland führt einen Stellvertreterkrieg gegen die NATO.

Man könnte das mächtige China und Russland immer noch dafür kritisieren, nicht mehr für Kuba zu tun, aber das Nichtstun benachbarter ölreicher lateinamerikanischer Staaten verlangt nach der schärfsten Verurteilung.

Venezuela wurde zu einer US-Marionette
gemacht. Inzwischen ist klar, trotz einiger anfänglicher Hoffnungen, dass Delcys Regierung in Venezuela eine US-Marionette ist. Seine Handlungen, wie die Übergabe von Alex Saab an die USA und die Annäherung an "Israel", sind so zynisch, dass ich heute glaube, Delcy und ihre Clique hätten den Sturz des Chavismus und einen schrittweisen Übergang zur faschistischen Herrschaft unter Maria Corina Machado oder einem ähnlichen Ähnlichen Regime geplant. Ich glaube, Delcy hat diesen Plan an die USA verkauft. Ihre Clique war vermutlich von dem Wunsch motiviert, ihre eigene Haut zu retten, indem sie Millionen Chavistas opferte.

Hochstufige Verrate sind im Chavismo nichts Neues. Hugo Chavez wurde von ihnen geplagt, ebenso wie Maduro. Doch Chávez und Maduro umgingen die von den USA initiierten Verrätereien vor dem Holocaust in Gaza und verwandelten den westlichen Imperialismus in etwas weitaus Mutigeres. 2019 blufften die USA unter Trump, dass sie Venezuela aus dem benachbarten Kolumbien angreifen könnten. Der Bluff scheiterte, aber 2026 verzichteten die USA auf Bluffs. Das US-Militär spielte eine direkte Rolle beim Sturz Maduros, weil es dies durch verheerende Sanktionen und durch den Einsatz von Stellvertretern versäumte, um Putsche in seinem Namen zu versuchen.

Das US-Militär ist jedoch auch sehr verlustscheu. Obwohl Venezuela militärisch nicht mit den USA gewachsen war, hätte es den USA erhebliche Verluste zufügen können, wenn es sich gewehrt hätte.

Kapitulation durch Ausnutzung der chavistischen Disziplin
Apologet für Delcy gehen davon aus, dass sie in gutem Glauben berechnet hat, dass die Kosten des Widerstands höher gewesen wären als die Kapitulation. Aber es ist nicht mehr vernünftig zu glauben, dass sie eine gutgläubige Berechnung gemacht hat. Ich hörte auf zu glauben, als Alex Saab, ein Minister unter Maduro, von Delcys Regierung an die USA übergeben wurde. Die USA foltern nun sicherlich Saab, um ihn in einem Schauprozess gegen Maduro einzusetzen. Im Juni erlaubte Delcys Regierung den USA, Attentate auf venezolanischem Boden durchzuführen. Die Schritte, die Delcy nun unternommen hat, um sich mit "Israel" zu normalisieren, haben sie weiter als Verräterin entlarvt.

A Venezuelan friend I trust, who has been a dedicated Chavista activist for decades, says that government workers who are long-time loyalists to Maduro and Chavez are now forced to take orders from known enemies of Chavismo or else lose their jobs. In my friend’s assessment, Delcy has also exploited the disciplined manner in which the Chavista base has rallied behind Chavez and Maduro to survive decades of US efforts to destroy them.

Diese Disziplin machte es für Delcy und die USA wichtig, eine Fassade der chavistischen Herrschaft durch eine verfassungsmäßige Machtübergabe an Delcy, die Ablehnung von Neuwahlen und eine oberflächliche Verteidigung Maduros aufrechtzuerhalten. Delcys Regierung zahlt weiterhin Maduros Rechtsverteidigung, während er und seine Frau weiterhin als Geiseln in den USA sind. All das hat dazu beigetragen, dass ein Großteil der Chavista-Basis relativ ruhig geblieben ist (abgesehen von den abweichenden Stimmen von Chavistas wie Luis Britto Garcia und Mario Silva), aber diese relative Ruhe wird wahrscheinlich nicht von Dauer sein.

Trumps Diebstahl der venezolanischen Öleinnahmen hat Delcy daran gehindert, den Venezolanern seit ihrer Nachfolge von Maduro nennenswerte wirtschaftliche Vorteile zu bringen. Das Wirtschaftswachstum verlangsamte sich nach Maduros Entführung. Und Trump hält die Sanktionen aufrecht, um sicherzustellen, dass der Übergang zu vollum, ungehemmtem Faschismus in Venezuela nicht unterbrochen wird.

Meine chavistische Freundin glaubt, dass ein Massenaufstand gegen Delcy durch die chavistische Basis bevorsteht, da sie zwangsläufig die Rechte von Bauern und Arbeitern im Namen der Ablehnung der "Polarisierung" zurücknimmt. Mein Freund hat wahrscheinlich recht, aber da die venezolanischen Sicherheitskräfte sicher von Chavistas gesäubert werden, fürchte ich, dass der Aufstand zu spät kommt und brutal unterdrückt wird. Wie dem auch sei, Venezuela wird in absehbarer Zeit sicherlich kein Öl an Kuba verkaufen.

Die falsche Souveränität von Lula und Sheinbaum
Oft als "Progressive" gefeiert, die sich Trump entgegenstellen, ist die Realität, dass Lula und Sheinbaum Unabhängigkeit von Washington vortäuschen – und das nicht einmal besonders gut, während sie sich davor ducken.

Lula wird es nicht wagen, die US-Treibstoffblockade zu missachten, indem er Öl an Kuba verkauft. Er blockierte Maduros Bemühungen, in die BRICS einzutreten. Er wiederholte die Ablehnung von Maduros Wahlsieg 2024 durch die USA, begrüßte jedoch sofort den betrügerischen Wahlsieg des rechtsgerichteten Ecuadors Diktators (Daniel Noboa) im Jahr 2025. Lula gab auch dem von den USA eingesetzten ehemaligen Al-Qaida- und ISIS-Agenten die Hand, der nun Diktator Syriens ist.

Lulas Vorstellung, die Unabhängigkeit von Washington zu zeigen, spiegelt die Verteufelung Maduros wider, fügt aber prozedurale Kritikpunkte hinzu: Zum Beispiel die Aussage, Maduro hätte in Venezuela vor Gericht gestellt werden sollen. Lula fügte außerdem hinzu, dass er die Freilassung Maduros und seiner Frau aus den Fängen der US-Diktatur nicht als oberste Priorität betrachtet.

Im Jahr 2004 schickte Lula über tausend Soldaten nach Haiti, wo sie einen Putsch mörderisch konsolidierten, der direkt von den USA verübt wurde. Trotz Lulas Dienst am US-Imperialismus halfen die USA, ihn ins Gefängnis zu bringen, weil Washington rechtsextreme Vasallen wie Jair Bolsonaro bevorzugt. Das machte Lula nicht weniger unterwürfig gegenüber Washington. Es scheint ihn schlimmer gemacht zu haben.

Was Sheinbaum betrifft, so war ihre erbärmliche Reaktion auf Maduros Entführung, die Kriegsverbrecher in Washington um einen fairen Prozess zu bitten. Sheinbaum hat Mexiko daran gehindert, Öl an Kuba zu verkaufen, und sie verteilte beim WM-Finale glücklich Medaillen, neben dem genozidalen Trump, dessen Bigotterie gegenüber Mexikanern eines der prägenden Merkmale seiner Präsidentschaft war.

Die Sophistiken von Kapitulationsbefürwortern Jede
Regierung muss Zugeständnisse an den westlichen Imperialismus machen. Es ist das unvermeidliche Ergebnis eines Lebens in einer kapitalistisch regierten Welt, daher ist eine Möglichkeit, US-Vasallen zu verteidigen, zu sagen, sie tun dasselbe wie Mao, Lenin, Stalin, Castro, Chávez und Maduro.

Aber es ist absurd, die Wahrheit über die 'linken' Vasallen der USA zu leugnen – und abstoßend, heldenhafte linke Führer der Vergangenheit heranzuziehen, um dies zu tun. Heute erniedrigen sich ehemalige Verbündete Chavez, die 1992 mit ihm an einem bewaffneten Aufstand teilnahmen, und sagen, dass der Kampf gegen die USA "kontraproduktiv" sei und dass es sehr wichtig sei, mit "Israel" zu normalisieren, während es Völkermord begeht.

Im Gegensatz dazu trug Maduro bei seiner Geburtstagsfeier etwa einen Monat vor seiner Entführung ein palästinensisches Keffiyeh. Das Keffiyeh, das er trug, trug Worte, die den bewaffneten Widerstand gegen den Zionismus lobten.

Iran, dessen Regierung sich tapfer gegen die USA wehrt, hat das Offensichtliche über Delcys Feigheit erklärt. Ihre Regierung reagierte mit einem formellen Protest. Natürlich gibt es keine Proteste von Delcy, wenn Trump oder seine Vertreter wiederholt sagen, dass sie nun Venezuela regieren.

Lula und Sheinbaum greifen Gringo-Aktivisten an, um US-Vasallen zu verteidigen.
Apologeten für Delcy greifen Lula und Sheinbaum oft Antiimperialisten an, die im imperialen Kern leben. Ein Stück führte eine sehr häufige Angriffslinie wie folgt: "Ihr Gringos sagt uns, wie wir unsere Revolution machen sollen, wenn unser Problem ist, dass ihr eure nicht geschafft habt."

In dieser Rüge liegt ein großer Kategorienfehler. Aktivisten im imperialen Kern befehligen keine Militärs. Delcy, Lula und Sheinbaum tun das alle. Wenn sie nicht bereit sind, jemals ihre Streitkräfte einzusetzen, um den USA Verluste zuzufügen, dann sind sie Kolonien, keine souveränen Regierungen und schon gar keine revolutionären Regierungen. Ihre Armeen könnten genauso gut aufgelöst werden. Außerdem: Ist es in Ordnung, Javier Milei als US-Marionette zu bezeichnen, oder sollten wir lieber nichts sagen, weil Argentiniens Schicksal tatsächlich unsere Schuld ist, weil wir den westlichen Imperialismus nicht gestürzt haben?

Wie Justin Podur festgestellt hat, zeigt die Geschichte, dass der imperiale Kern viel effizienter kontrolliert wird als die Peripherie. Die Kontrolle beinhaltete eine Mischung von Taktiken wie Bestechung, Propaganda und Zensur, aber auch finanziellen Ruin, Inhaftierung und Mord. Die Charakterisierung imperialer Kernaktivisten als sehr frei, aber zu inkompetent, um ihre Regierungen zu stürzen, wurde von prominenten Befürwortern der Gewaltlosigkeit wie Noam Chomsky und Howard Zinn vorangetrieben. Diese Charakterisierung ist falsch, und sie aus irgendeinem Grund zu fördern – einschließlich um Kritik an Delcy, Sheinbaum oder Lula niederzuschreien – macht eine Revolution im imperialen Kern noch schwieriger, soweit man glaubt. Es gibt keinen gewaltfreien Weg zur Befreiung irgendwo auf der Welt, auch nicht im imperialen Kern.

Podur stellte zu Recht fest: "Während der globale Norden aufgrund des gestohlenen Reichtums materiell eindeutig komfortabler ist, ist es kein leichterer Ort, um 'eine Revolution zu machen'."

Eine weitere Angriffslinie ist, dass es leicht ist, bewaffneten Widerstand aus dem relativen Komfort des imperialen Kerns zu befürworten. Auch hier ist es buchstäblich die Aufgabe der Streitkräfte in Lateinamerika, zu verhindern, dass ihre Länder zu Kolonien werden. Diese Militärs haben sonst keinen gültigen Existenzgrund. Es ist nichts falsch daran, wenn jemand das sagt. Und es ist auch einfach – ja sogar leichter –, eine Kapitulation zu befürworten, während man im imperialen Kern lebt. Die Fürsprache für die Kapitulation ist das, was die Imperialisten wollen.

Ignorieren Sie niemals die Kosten der Kapitulation
. Defätismus zu verkaufen ist einfach. Der ermordete Hisbollah-Führer Seyyid Hassan Nasrallah tat ständig genau das Gegenteil davon. Er erinnerte die Menschen daran, dass die Kosten der Kapitulation oft vergessen werden – und dass Befreiung Opfer erfordert.

Die von den führenden kapitalistischen Staaten auferlegte Unterentwicklung in Lateinamerika und weiten Teilen der Welt hat allein seit 1990 Hunderte Millionen Menschen getötet. Das ist der Preis der Kapitulation gegenüber dem westlichen Imperialismus. Egal, ob du im imperialen Kern lebst oder nicht, du darfst es niemals vergessen.

 

Info über Venezuela

Venezuela: Nationalversammlung entfernt Oppositionsabgeordneten Ecarri aus der 'Freundschaftsgruppe', nachdem Gerüchte über die Einstellung des US-Geld-Doktors kursieren

 23. August 2026 

Caracas (OrinocoTribune.com) – Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, berichtete, dass der Oppositionsabgeordnete Antonio Ecarri aus dem Präsidentenamt der Venezuela-US-Parlamentarischen Freundschaftsgruppe entfernt wurde und eine Untersuchung zu seinen Handlungen im Zusammenhang mit einem Vorschlag zur Dollarisierung Venezuelas eingeleitet wurde.

Rodríguez gab die Entscheidung am Samstag, dem 22. August, in einer offiziellen Erklärung bekannt, bezeichnete Ecarris Handlungen als "verantwortungslos" und warf ihm vor, gegen die venezolanische Rechtsordnung verstoßen zu haben.

Laut dem Präsidenten der Nationalversammlung hat Ecarri gegen Artikel 133 der Geschäftsordnung und Debatten der Nationalversammlung verstoßen, der verlangt, dass Abgeordnete, die interparlamentarische Diplomatie betreiben, gemäß der Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela und den Interessen Venezuelas handeln müssen.

Rodríguez warf Ecarri außerdem vor, gegen Artikel 318 der Verfassung verstoßen zu haben, der den Bolívar als Währungseinheit Venezuelas festlegt und die ausschließliche Ausübung der Geldpolitik der Zentralbank Venezuelas (BCV) vorbehält.

"Ich werde nicht zulassen, dass eine Freundesgruppe benutzt wird, um unbeholfen und unbeholfen die verfassungsrechtlichen und rechtlichen Grundlagen unserer Republik zu untergraben", heißt es in der Erklärung.

Der Vorstand der Nationalversammlung hat eine Untersuchung eingeleitet, um die angeblich von Ecarri begangenen Verstöße festzustellen und etwaige Verantwortlichkeiten und Sanktionen gemäß den internen Regeln der Legislative festzustellen.

Rodríguez bestreitet einen Vertrag der Nationalversammlung mit Hanke
Die Entscheidung kam einen Tag, nachdem Rodríguez öffentlich Berichte der Unternehmensmedien zurückgewiesen hatte, die behaupteten, die Nationalversammlung habe den US-Ökonomen Steve Hanke – oft als "Geldarzt" dargestellt – eingestellt, um Venezuela zu Inflation und Dollarisierung zu beraten.

Während der Plenarsitzung am Freitag bezeichnete Rodríguez die Berichte als absurd und wies darauf hin, dass Geldpolitik und makroökonomisches Management unter die Autorität der venezolanischen Regierung und des BCV fallen.

"In den letzten zwei oder drei Tagen habe ich in internationalen Medien gelesen, dass die Nationalversammlung den sogenannten 'Gelddoktor', einen Mann namens Steve Hanke, engagiert hat, um uns bei der Bekämpfung der Hyperinflation zu helfen", sagte Rodríguez.

"Die Nachrichten sind so abwegig, so absurd, so kindisch und so töricht – da die Verwaltung der Währung und der makroökonomischen Prozesse in der Verantwortung der nationalen Regierung und der Zentralbank von Venezuela liegt –, dass ich beschlossen habe, ihnen kaum Beachtung zu schenken."

Rodríguez erklärte, dass die Nationalversammlung später erfuhr, dass der Vorwurf ausdrücklich behauptete, das Parlament habe Hanke beauftragt.

"Ich muss sagen, dass dies absolut falsch ist und dass der Vorstand der Nationalversammlung eine Untersuchung einleiten wird, da dies die Ehre und Glaubwürdigkeit eines Abgeordneten infrage stellt, wenn er auf so eine dumme Idee kommt", fügte er hinzu, ohne Ecarri damals namentlich zu nennen.

Schadensbegrenzung
Am Freitag veröffentlichte das traditionell rechtsgerichtete Finanzmedium Banca y Negocios einen Bericht, in dem behauptet wurde, Hanke habe ein Gesetz entworfen, um Venezuela formell zu dollarisieren.

Das Timing und die Ausarbeitung des Berichts führten dazu, dass viele Analysten ihn als Versuch der Schadensbegrenzung interpretierten, der mit Rodríguez' Leugnung im Zusammenhang steht, dass die Nationalversammlung den US-Ökonomen eingestellt habe.

"Steve Hanke hat einen 'Dollarisierungsschein' entworfen, mit dem Ziel, den Bolívar durch den US-Dollar als Währung in Venezuela zu ersetzen", schrieb das Medium und präsentierte die Nachricht zunächst, ohne sie einer Quelle zuzuschreiben.

"Außerdem würde die Zentralbank nicht mehr existieren, sodass die Regierung keine neuen Wechsel ausgeben und die Zinssätze nicht kontrollieren könnte", fügte der Bericht hinzu.

Das Medium berichtete, dass Hanke eng mit Ecarri zusammenarbeitete, der sich seit 2017 für die Dollarisierung Venezuelas einsetzt und dem US-Ökonomen Berichten zufolge dafür dankte, das parlamentarische Team seiner Partei in Geld- und Energiefragen beraten zu haben.

"Venezuela ist bereits effektiv dollarisiert. Aber diejenigen, die weiterhin in Bolivaren bezahlt werden, die jeden Tag an Wert verlieren, sind unsere Lehrer, Krankenschwestern, Arbeiter und Rentner. Genug ist genug", sagte Ecarri laut dem Bericht der Banca y Negocios.

Die Umlauf von Fremdwährungen neben dem Bolívar ist jedoch keine Dollarisierung im strengen wirtschaftlichen oder rechtlichen Sinne. Eine formelle Dollarisierung würde die nationale Währung abschaffen, Venezuelas souveräne Geldpolitik abschaffen und die Wirtschaft des Landes den Entscheidungen der US-Notenbank unterordnen.

Ein solcher Schritt wäre besonders schwerwiegend nach dem US-Bombenanschlag auf Venezuela am 3. Januar und der Entführung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro sowie der First Lady und Stellvertreterin Cilia Flores. Die Abschaffung des BCV und die Abgabe der monetären Souveränität an die Währung des Aggressorstaates würde Venezuelas koloniale Abhängigkeit vertiefen, anstatt die Kaufkraft der Arbeiterklasse zu verteidigen.

Die Banca y Negocios berichtete sogar, dass Hanke die Chancen des Vorschlags, vom venezolanischen Parlament genehmigt und Gesetz zu werden, auf zwischen 50 % und 80 % schätzte – eine außergewöhnliche Behauptung, wenn man bedenkt, dass die Führung der Nationalversammlung die Initiative nicht unterstützte.

Die Inflation bleibt Venezuelas wichtigste wirtschaftliche Verzerrung
Während der Sitzung am Freitag erklärte Rodríguez außerdem, dass Venezuela keine Hyperinflation erlebt. Seine Behauptung ist technisch vertretbar nach der klassischen Definition, die eine monatliche Inflation von über 50 % verlangt.

Dennoch verzeichnete Venezuela Berichten zufolge zwischen Juli 2025 und Juli 2026 eine annualisierte Inflation von etwa 576 %, wodurch steigende Preise die wichtigste wirtschaftliche Verzerrung des Landes und eine der schwerwiegendsten Beschwerden unter der Mehrheit der Venezolaner darstellen.

Ein IWF-Arbeitspapier, das moderne Hyperinflationszyklen untersucht, verwendet einen breiteren jährlichen Benchmark und klassifiziert eine Inflation von 500 % oder mehr als hyperinflationäre Phase. Nach dieser Messung würde Venezuela trotz des Nicht-Einreichens der klassischen monatlichen Schwelle weiterhin in einer aktiven hyperinflationären Krise verbleiben.

Inoffizielle Übersetzung der vollständigen Erklärung der Nationalversammlung bezüglich Ecarris Absetzung:

Erklärung des Präsidenten der Nationalversammlung der Bolivarischen Republik Venezuela

In meiner Funktion als Präsident der Nationalversammlung und unter Ausübung der mir durch die Geschäftsordnung und Debatten übertragenen Befugnisse habe ich beschlossen, Abgeordneten Antonio Ecarri aus dem Präsidentenamt der venezuela-amerikanischen parlamentarischen Freundschaftsgruppe zu entfernen.

Der Grund ist klar: Seine Handlungen waren unverantwortlich und haben gegen die Rechtsordnung verstoßen, die wir zu verteidigen verpflichtet sind.

Erstens hat er gegen Artikel 133 der Geschäftsordnung und Debatten verstoßen, der von Parlamentariern, die interparlamentarische diplomatische Aufgaben ausüben, verpflichtet, gemäß der Verfassung und den Interessen der Republik zu handeln.

Zweitens, und am schwerwiegendsten, hat er Artikel 318 der Verfassung verletzt, der wortwörtlich besagt:

"Die Währungseinheit der Bolivarischen Republik Venezuela ist der Bolívar", und die "Zentralbank Venezuelas ist die öffentliche Einrichtung, die ausschließlich und obligatorisch die Geldpolitik ausübt."

Der Vorstand hat eine Untersuchung eingeleitet, um die vom genannten Stellvertreter begangenen Verstöße festzustellen, und wird die Verantwortlichkeiten und Sanktionen festlegen, die gemäß den Bestimmungen unserer Betriebsregeln gelten.

Ich werde nicht zulassen, dass eine Freundesgruppe benutzt wird, um unbeholfen und unbeholfen die verfassungsrechtlichen und rechtlichen Grundlagen unserer Republik zu untergraben.

Jorge Rodríguez Gómez
, Präsident der Nationalversammlung der Bolivarischen Republik Venezuela

 

 

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OT/JRE/SC

Foto -Fotokomposition, die den Präsidenten der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, den neoliberalen Ökonomen Steve Hanke und den Oppositionsabgeordneten Antonio Ecarri vor dem Hintergrund von US-Dollar-Scheinen und einem Taschenrechner zeigt. Foto: Komposition der Orinoco Tribune basierend auf einem Foto von CriptoNoticias.

Info über Venezuela

Venezuela ernennt den Oppositionspolitiker Enrique Ochoa Antich zum Botschafter in der Schweiz

 21. August 2026 

Caracas (OrinocoTribune.com)—Die Nationalversammlung Venezuelas (AN) genehmigte die Ernennung des erfahrenen Oppositionspolitikers Enrique Ochoa Antich zum Botschafter der Bolivarischen Republik bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft, mit gleichzeitiger Akkreditierung des Fürstentums Liechtenstein.

Die Ernennung wurde während einer außerordentlichen Parlamentssitzung am Freitag, dem 21. August, genehmigt. Er setzt Ochoa Antich auf den diplomatischen Posten, der zuvor vom langjährigen venezolanischen Diplomaten Roy Chaderton besetzt war.

Die Entscheidung stellt eine weitere bedeutende Ernennung einer Oppositionsfigur in den venezolanischen Außendienst dar, im Zuge der politischen und diplomatischen Veränderungen, die seit der US-Militäraggression am 3. Januar gegen das Land eingeleitet wurden.

Diplomatische Veränderungen nach US-Aggression
Die Ernennung erfolgt weniger als acht Monate nachdem Washington Venezuela bombardiert hatte, um Präsident Nicolás Maduro und seine Frau, die Abgeordnete der Nationalversammlung Cilia Flores, zu entführen, wobei dabei über 100 Menschen getötet wurden.

Nach diesem beispiellosen imperialistischen Angriff initiierte die venezolanische Regierung ein sui generis politisches und diplomatisches Programm, das viele Analysten als unter starkem US-Druck oder sogar unter Washingtons Anleitung durchgeführt beschrieben haben.

Wochen nach der Aggression kündigte der amtierende venezolanische Präsident Delcy Rodríguez die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Washington an. Monate später stimmte ihre Regierung zu, die konsularische Koordination und technische Zusammenarbeit mit der genozidalen zionistischen Entität "Israel" wieder aufzunehmen, trotz Venezuelas historischer Unterstützung für Palästina und des antizionistischen und antikolonialistischen Erbes der bolivarischen Revolution.

Die Annäherung hat eine heftige Debatte innerhalb des Chavismus ausgelöst. Einige Analysten charakterisieren die Politik als taktischen Rückzug, der darauf abzielt, Venezuelas Institutionen zu schützen, die wirtschaftliche Aktivität wiederherzustellen und Zeit zu gewinnen, um die durch den Anschlag am 3. Januar aufgedeckten Sicherheitslücken zu korrigieren.

Andere Chavista-Stimmen warnen, dass Washington Dialog, diplomatische Normalisierung, wirtschaftliche Zugeständnisse und Oppositionsernennungen nutzt, um die Bolivarische Revolution schrittweise zu schwächen, bevor es den finalen Schlag gegen den Chavismus versucht.

Eine weitere Oppositionsernennung
, die von Ochoa Antich, folgt auf mehrere andere Entscheidungen, die Oppositionsfiguren in Venezuelas diplomatischen Apparat aufzunehmen.

Vor der Nominierung von Ochoa Anch, ernannte amtierender Präsident Rodríguez Olivar Blanco, ein Mitglied der Demokratischen Aktion (AD), einer rechtsgerichteten Oppositionspartei, zum stellvertretenden Außenminister.

Am 26. Mai ernannte die Regierung den Oppositionspolitiker Timoteo Zambrano zum Botschafter Venezuelas in Spanien. Die Nationalversammlung bezeichnete Zambranos Einstufung als Ausdruck politischer Koexistenz und pluraler Beteiligung an der öffentlichen Verwaltung.

Ochoa Antich, 71, ist ein venezolanischer Politiker, Schriftsteller, Kolumnist und Menschenrechtsaktivist mit einer politischen Karriere, die sich über mehr als fünf Jahrzehnte erstreckt.

Er war Gründungsmitglied der Bewegung zum Sozialismus (MAS), einer Partei, die historisch mit Venezuelas Progressivismus verbunden ist, und diente später als deren Generalsekretär. Er wurde außerdem zweimal in den ehemaligen Nationalkongress gewählt, vertrat Táchira von 1984 bis 1989 und Caracas von 1994 bis 1999.

Ochoa Antich war besonders aktiv in der Verteidigung der Menschenrechte nach dem Massaker von Caracazo im Februar 1989. Nach dem Aufstieg des Chavismus nahm er anschließend an mehreren Oppositionsorganisationen und Wahlkoalitionen teil, darunter Un Nuevo Tiempo und die rechtsextreme Demokratische Einheitsrunde (MUD).

Schließlich distanzierte er sich jedoch von den extremsten Sektoren der Opposition und setzte sich für friedliche, verfassungsmäßige, wahlbezogene und ausgehandelte Lösungen für Venezuelas politische Streitigkeiten ein.

Seine Unterstützung für den Dialog mit der venezolanischen Regierung und seine Ablehnung von Enthaltungs- oder Aufstandsstrategien haben heftige Kritik aus Teilen der rechtsextremen Opposition hervorgerufen, die jedem Oppositionspolitiker, der demokratische Lösungen befürwortet und die US-Intervention ablehnt, der Chavismus entgegenzukommen.

Debatte innerhalb des Chavismus
Die Ernennung wirft dennoch Fragen unter chavistischen Aktivisten zur strategischen Ausrichtung der Versöhnungspolitik der venezolanischen Regierung auf.

Kritiker argumentieren, dass politische Koexistenz nicht bedeuten kann, institutionelle Macht an Vertreter der Oppositionskräfte zu übertragen, die Sanktionen, ausländische Intervention, den Diebstahl venezolanischer Vermögenswerte und aufeinanderfolgende Regimewechseloperationen unterstützten.

Sie argumentieren, dass Versöhnung die Volksmacht und die bolivarische Revolution stärken müsse, anstatt politische Sektoren zu rehabilitieren, die historisch mit Washingtons Destabilisierungsstrategie verbunden sind.

Befürworter des Ansatzes der Regierung antworten, dass die Einbeziehung von Oppositionsfiguren, die Verfassungs- und Wahlpolitik akzeptieren, die extremistischen Sektoren, die ausländische Intervention fordern, isolieren und gleichzeitig die politische Stabilität des Landes erweitern kann.

Die zentrale Sorge vieler chavistischer Aktivisten ist, dass der US-Imperialismus sein Ziel, den Chavismus zu zerstören und die vollständige Kontrolle über Venezuela zurückzugewinnen, nicht aufgegeben hat. Aus dieser Perspektive könnte Washington die aktuelle diplomatische Öffnung nutzen, um die politischen, institutionellen und wirtschaftlichen Bedingungen für eine letzte Offensive gegen die Bolivarische Revolution zu schaffen. Ob die Versöhnungsstrategie der Regierung diese Bedrohung neutralisiert oder sie unbeabsichtigt ermöglicht, bleibt im Zentrum der zunehmend dringlichen politischen Debatte Venezuelas.

 

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Foto - Der venezolanische Politiker und neu ernannte Botschafter Enrique Ochoa Antich. Foto: Union Radio/Archivfoto.

Info über Venezuela

Das BIP Venezuelas wächst im zweiten Quartal um 7,14 %, was 21 aufeinanderfolgende Quartale der Expansion markiert

 20. August 2026 

Caracas (OrinocoTribune.com) – Laut der Zentralbank Venezuelas (BCV) verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Venezuelas im zweiten Quartal 2026 einen Anstieg von 7,14 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025. Mit diesem Ergebnis hat die venezolanische Wirtschaftsaktivität nun erfolgreich 21 aufeinanderfolgende Quartale positiven Wachstums erreicht.

Die venezolanische Währungsbehörde berichtete am Dienstag, dem 18. August, über soziale Medien, dass der Ölsektor im zweiten Quartal ein bemerkenswertes Wachstum von 9,10 % verzeichnete. Unterdessen verzeichnete der Nicht-Ölsektor einen Anstieg von 5,79 %, "angetrieben durch die Verfügbarkeit von Fremdwährung für die heimische Produktion und Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) schätzte bis Ende 2026 einen Anstieg des BIP Venezuelas um 6,5 %. Der halbjährliche Bericht der UN-Agentur, der am 12. August veröffentlicht wurde, stellte fest, dass der Ölsektor eine durchschnittliche Produktion von 1,09 Millionen Barrel pro Tag (bpd) erreichte, begleitet von einem Anstieg des Handels – eine Zahl, die bereits von den venezolanischen Ölarbeitern übertroffen wurde.

Trotz dieser positiven Zahlen und Prognosen berichten viele Venezolaner von Unzufriedenheit mit ihrer eigenen wirtschaftlichen Lage, die nicht mit den makroökonomischen Zahlen übereinstimmt. Die meisten dieser Beschwerden beziehen sich auf die hohe Inflation, die mit der starken Abwertung des Bolivar und dem niedrigen Einkommen der Arbeiter verbunden ist.

Am Dienstag teilte der Vizepräsident von Petróleos de Venezuela (PDVSA), Jovanny Martínez, mit, dass die venezolanischen Rohölexporte in diesem Jahr laut lokalen Medien um 19,7 % gestiegen sind.

Martínez erklärte, dass Venezuelas Ölproduktion bis Ende August 1,245 Millionen Barrel pro Tag erreichen könnte, während seiner Teilnahme an einer Veranstaltung in Houston in der US-Siedlergesellschaft. Diese Zahl scheint mit dem übereinzustimmen, was viele Experten als die Jahresendproduktion ansehen, die 1,35 Millionen Barrel pro Tag betragen würde.

Der leitende PDVSA-Manager sagte außerdem, dass die venezolanischen Raffinerien verbessert, modernisiert und erweitert werden müssten, und hob hervor, dass die nationale Kraftstoffproduktion im Jahr 2026 um 12,9 % gestiegen sei und damit 5,4 % mehr Kraftstoff auf den heimischen Markt liefere.

Am Montag erklärte der Präsident der Nationalen Vereinigung der Supermärkte und Selbstbedienungsgeschäfte (ANSA), Ítalo Atencio, dass zwischen Januar und Juli 2026 der Konsum der Supermarktketten im Land um 21 % gestiegen sei.

In einem Interview mit Venezolana de Televisión (VTV) fügte er hinzu, dass die Eröffnung von Supermärkten im ganzen Land fortgesetzt wurde. "Seit gestern haben landesweit 26 neue Geschäfte eröffnet", berichtete er und fügte hinzu, dass Grundnahrungsgüter diejenigen sind, die die größten Preiserhöhungen verzeichnet haben.

Er stellte außerdem fest, dass laut einer Volkszählung der Einrichtungen im Bundesstaat La Guaira bis zum 16. August "34 % der Einrichtungen in Betrieb sind" und dass nach den Erdbeben vom 24. Juni "35 % im Prozess einer Überprüfung sind, weil die Struktur darunter gelitten hat, und weitere 34 % kurzfristig nicht in der Lage sind, wieder zu öffnen."

die Interaktion der verschiedenen Produktionssektoren."

In einer besorgniserregenden Ankündigung berichtete Atencio außerdem, dass in den angeschlossenen Lebensmittelgeschäften derzeit 70 % der Produkte national produziert und 30 % importiert werden.

Einige Analysten behaupten, dass dies an sich kein negativer Indikator ist; im Vergleich zu früheren Zahlen, bei denen mehr als 90 % der Produkte durchgehend aus nationaler Produktion stammten, deutet dies jedoch auf eine Bedrohung hin, dass eine zunehmende Verfügbarkeit von Fremdwährung zusammen mit der teilweisen Aufhebung illegaler US-Sanktionen diesen großen Erfolg rückgängig machen und den wirtschaftlichen Erfolg und die Souveränität des Chavismus abbauen könnte.

 

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Symbol der Zentralbank Venezuelas. Foto: Dagne Buschbeck/Archivfoto.

Info über Argentinien

Argentinien

Bis zum Hals in der Kreide stehen

Argentinien: Mileis Klassenkampf von oben treibt immer mehr Arbeiter in einen Teufelskreis der Überschuldung

Von Santiago Stavale, Buenos Aires

Foto: Antonio Becerra Pegoraro/REUTERS

Kreativer Protest gegen die Not (Buenos Aires, 20.8.2026)

Die Situation der argentinischen Arbeiterklasse wird immer prekärer. Abertausende Familien sind überschuldet und können ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Angesichts der verzweifelten Lage haben die Gewerkschaften und sozialen Bewegungen am Donnerstag eine Massenkundgebung vor dem Wirtschaftsministerium in der Hauptstadt Buenos Aires organisiert. Die Forderungen: Schuldenerlass für die am stärksten verarmten Bevölkerungsgruppen, Refinanzierungsmöglichkeiten oder Zahlungsaufschübe für die Mehrheit der Betroffenen sowie die Regulierung der Zinssätze.

Der Aufruf erfolgte Wochen, nachdem Präsident Javier Milei klargestellt hatte, dass die Regierung angesichts der Schuldenkrise keine Maßnahmen ergreifen werde, da es sich um eine Angelegenheit »zwischen Privatpersonen« handele und »niemand ihnen eine Pistole an den Kopf gehalten hat, um einen Kredit aufzunehmen«. Der Zynismus des Präsidenten trifft auf eine alarmierende Situation und eine Rekordzahl: In dem 46-Millionen-Einwohner-Land gibt es 20,9 Millionen Schuldner, von denen sich 5,8 Millionen bereits in schwerwiegendem Zahlungsverzug befinden. In nur zwei Jahren hat sich die Ausfallquote bei Krediten mehr als verfünffacht und ist von 2,5 auf 12,7 Prozent gestiegen.

Diese extrem hohe Verschuldung ist eine direkte Folge der Sparmaßnahmen, der verspäteten Lohnzahlungen, der Entlassungen, der Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse und des allgemeinen Preisanstiegs bei Dienstleistungen und Lebensmitteln. Die Mehrheit der arbeitenden Familien ist dazu gezwungen, Kredite aufzunehmen, um über die Runden zu kommen. Es ist ein sich verschärfender Schuldenkreislauf entstanden – die Schlinge um den Hals der Arbeiter zieht sich immer weiter zu.

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Die Situation spitzte sich zu, als Milei Ende 2023 beschloss, jegliche Regulierung der Zinssätze aufzuheben. Am stärksten betroffen sind die Menschen, die im informellen Sektor arbeiten: Da sie keinen Zugang zu Bankkrediten haben, sind sie gezwungen, sich bei den Fintech-Unternehmen zu Wucherzinsen zwischen 700 Prozent und 1.300 Prozent zu verschulden, je nach »Kreditprofil« des Kreditnehmers. So verschulden sich beispielsweise viele Plattformarbeiter bei der App, für die sie arbeiten, und sie müssen ihre Arbeitszeiten auf zwölf oder 14 Stunden ausdehnen, nur um ihre Kredite zurückzuzahlen.

Charly Kostiuk, Sprecher einer der Organisationen, die zu der Kundgebung vor dem Wirtschaftsministerium aufgerufen hatten – der »Frente de Organizaciones en Lucha« (Front der kämpfenden Organisationen) –, hat im Gespräch mit junge Welt geschildert, wie die Umstände in den Arbeitervierteln sind: »Die Verschuldung richtet in den Familien großen Schaden an. Das Hauptproblem sind die virtuellen Geldbörsen, da die meisten keinen Zugang zu Bankkrediten haben. Die Schulden dienen in der Regel dazu, Lebensmittel und Mieten zu bezahlen, aber auch dazu, Schulden in Onlinecasinos zu begleichen – eine weitere Plage, die die Jugend heimsucht«, so Kostiuk. Die meisten arbeiten demnach nur noch, um Zinsen zu zahlen. Oder sie wenden sich an Geldverleiher, die mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen. »Sie geraten in einen dunklen Kreislauf der Wucherzinsen und müssen schließlich ihre Habseligkeiten verkaufen, um die Schulden zu begleichen.« Die Folgen: »Angst, Stress und Frustration«, konstatiert Kostiuk. Es sei kein Zufall, dass die Selbstmordrate in den vergangenen Jahren so stark gestiegen sei. Das stehe in direktem Zusammenhang mit der weit verbreiteten Verschuldungssituation.

Die verzweifelte Lage der Menschen ist das Ergebnis des anarchokapitalistischen Experiments, das die argentinische Regierung durchführt. Verschuldung fungiert im Kapitalismus als strukturelles Steuerungsinstrument, das Arbeiter zur Selbstausbeutung zwingt; als Druckmittel, damit die Beschäftigten die miserablen Arbeitsbedingungen akzeptieren.

Gleichzeitig wirkt sie auf die Psyche der Schuldner ein: Die Verschuldung demoralisiert sie und suggeriert, sie trügen wegen vermeintlich falscher Entscheidungen selbst die Schuld für ihre prekäre Lage. Fakt ist: Verschuldung ist kein individuelles Problem, sondern eines, das die Arbeiterklasse insgesamt betrifft. Es braucht kollektive Strategien, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Die Mobilisierung am Donnerstag war ein erster Fingerzeig.

 

Info über Kuba

Solidarität im Fadenkreuz

Washington verschärft Kuba-Blockade

Von Kurt Terstegen

Foto: Norlys Perez/REUTERS

Feier zum 100. Geburtstag von Fidel Castro in Havanna (13.8.2026)

Eine Woche nach dem 100. Geburtstag von Fidel Castro haben die USA Sanktionen gegen das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) verhängt. Nachdem zunächst die kubanische Wirtschaft und besonders der Energiesektor von den Sanktionen betroffen waren, zielt Washington nun auf die internationalen Unterstützer der Revolution ab. Als Begründung wird die »Unterwanderung der US-amerikanischen Zivilgesellschaft unter dem Deckmantel des kulturellen Austausches« genannt – ein Vorwurf, der an die antikubanische Kampagne der vergangenen Monate anknüpft.

Erst beim 24. Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien vom 7. bis 9. August in Havanna, dann auf der ganzen Insel zu den Feierlichkeiten um den Geburtstag Fidels – trotz der verschärften Blockadepolitik war die internationale Beteiligung groß. Auch aus den USA reisten zahlreiche Delegationen an – darunter der Senatskandidat Gregory Levy von der Partei für Sozialismus und Befreiung.

Nachdem 60 Jahre Blockade die Kubanische Revolution nicht zu Fall bringen konnten, versucht es die US-Regierung seit Ende Januar mit einem umfassenden Treibstoffembargo. Trotz der verheerenden Auswirkungen dieser imperialistischen Politik bleibt Kuba bis heute standhaft und setzt auf wirtschaftliche Reformen, um das System widerstandsfähiger zu gestalten. Die Unterstützung durch die Solidaritätsbewegung aus dem Ausland ist weiterhin groß, und in den USA selbst wächst der Protest gegen die Kuba-Politik und die Desinformationskampagnen Washingtons, die bereits seit Anfang des Jahres weiter ausgeweitet werden.

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Um ihre völkerrechtswidrige und imperialistische Außenpolitik gegen Kuba zu rechtfertigen, stellt die US-Regierung Havanna als Bedrohung für ihre nationale Sicherheit dar. Von iranischen Kampfdrohnen über chinesische Spionagezentren bis hin zur Unterwanderung der nordamerikanischen »Zivilgesellschaft« – kein Vorwurf scheint der Trump-Administration zu absurd zu sein, um ihre genozidale Politik fortzusetzen.

Offiziell zielen die Maßnahmen auf das ICAP ab. Klar ist jedoch auch, dass somit alle Personen und Organisationen ins Fadenkreuz geraten, die mit Kuba auf kultureller und politischer Ebene kooperieren. Die Beschlüsse zeugen jedoch von einer Realität, die durchaus hoffen lässt: Die internationale Solidaritätsbewegung leistet offensichtlich weiterhin Widerstand.

 

Info über Brasilien

Brasilien

Mit Gott, Frauen und Evangelikalen

Brasilien: Wahlkampfstart von Arbeiterparteikandidat Lula da Silva und ultrarechtem Kontrahenten Flávio Bolsonaro

Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro

Foto: Adriano Machado/Reuters

Lula gibt sich am Sonntag im Fußballstadion »1. Mai« kämpferisch (São Bernardo do Campo)

In Brasilien hat der offizielle Wahlkampf um das Amt des Staatspräsidenten begonnen. Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva von der Arbeiterpartei (PT) wählte das Fußballstadion »1. Mai« in São Bernardo do Campo im Bundesstaat São Paulo für seine Auftaktkundgebung am Sonntag. An diesem historischen Ort hatte Lula während der Streiks der Jahre 1978/1979 die großen Gewerkschaftsversammlungen geleitet und seine politische Karriere begonnen. Sein aussichtsreichster Gegenkandidat, der ultrarechte Flávio Bolsonaro von der Liberalen Partei (PL), präsentierte sich in Rio de Janeiro an der Copacabana.

Vor rund 40.000 Anhängern erinnerte Lula an seine Zeit als Gewerkschaftsführer während der brasilianischen Diktatur und begründete seine Kandidatur für eine vierte Amtszeit mit der Notwendigkeit, eine Rückkehr der Rechten an die Macht zu verhindern. Der 80jährige umwarb dabei insbesondere die Frauen. Er würdigte ihre Rolle in der Gesellschaft und betonte die Notwendigkeit, Femizide zu bekämpfen und den Umgang von Männern mit Frauen zu ändern. Lula dankte persönlich seiner Mutter Dona Lindu, die ihren Ehemann verlassen und acht kleine Kinder allein großgezogen habe. »Frauen dieses Landes, senkt niemals euer Haupt, denn wir Männer müssen lernen, euch als Partnerinnen zu respektieren – nicht als Dienerinnen, Sklavinnen oder Bürgerinnen zweiter Klasse. Erhebt das Haupt, denn Gott hat uns gleich erschaffen. Wir müssen dieser Gewalt ein Ende setzen«, erklärte er.

Zudem versprach Lula ein neues Ministerium für öffentliche Sicherheit, insbesondere zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Es gebe Verbrecherbanden, die die Favelas beherrschten und den Menschen das Leben zur Hölle machten. »Wir werden die Bevölkerung befreien, indem wir jeden festnehmen, der glaubt, ihm gehöre eine Favela.« Es sei leicht, einen jungen Menschen in der Favela zu töten, doch die Drahtzieher lebten fern der Armensiedlungen in luxuriösen Wohnanlagen. »Wir müssen die Bosse zur Strecke bringen, um die Handlanger zu stoppen«, betonte Lula.

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In seiner Rede sprach sich der Amtsinhaber abermals für die Ausbeutung der kritischen Rohstoffe, insbesondere der seltenen Erden aus. Doch er wolle nicht bloß Rohstoffe exportieren, nur um später die daraus gefertigten Endprodukte wieder zurückzukaufen. »Wir wollen den Abbau, die Verarbeitung, die industrielle Wertschöpfung und die Fertigung direkt hier vor Ort durchführen. Wir wollen hier Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand generieren. Ich möchte nicht, dass die Vereinigten Staaten, Russland, China, Frankreich, Großbritannien oder sonst irgend jemand unsere kritischen Mineralien ausbeutet. Wir sind es, die diese Ressourcen zum Wohle des brasilianischen Volkes erschließen werden. Das ist das Land sich selbst schuldig.«

Darüber hinaus sieht sich der 80jährige, an die Evangelikalen gerichtet, als eine Art »Auserwählter«. Lula: »Ich muss Gott jeden Tag danken. Denn wenn man bedenkt, woher ich komme und dass ich nicht vor dem fünften Lebensjahr verhungert bin und es schließlich dreimal zum Präsidenten der Republik gebracht habe, dann kann das nur das Werk Gottes sein.« Noch vor der Wahlrede des amtierenden Staatspräsidenten hatten seine Frau und »First Lady« Rosângela »Janja« gemeinsam mit dem evangelikalen Baptistenpastor Kleber Lucas einen Gospel vorgetragen. »Aus der Asche zurückgekehrt, aus dem Gefängnis zurückgekehrt, mit derselben Kraft, derselben Leidenschaft – er ist nicht nur ein Mann, er ist die Stimme, die niemals zum Schweigen gebracht wurde, er ist die Liebe des Volkes, das niemals aufgegeben hat«, sangen die beiden. In ihrer folgenden Rede stellte auch Janja die Frauenrechte in den Mittelpunkt und versicherte, an Lula gerichtet: »Wir sind die Mehrheit, und wir werden Dich wieder wählen.«

Rund 500 Kilometer entfernt an der bewölkten Copacabana herrschte weniger Wahlstimmung. Lediglich 8.900 Menschen kamen zum Wahlauftakt von Flávio Bolsonaro zusammen, so die Schätzung der Universität von São Paulo. Auch der 45jährige Senator der Liberalen Partei (PL) umwarb die Frauen. Brasilien werde mit ihm gewinnen, weil er die Frauen Brasiliens schützen werde, sagte er. Unter seiner Regierung würden Vergewaltiger von Frauen und Kindern im Gefängnis landen und nur nach einer chemischen Kastration freigelassen werden. Außerdem versprach Bolsonaro, das Land vor Korruption, Verbrechen, hohen Lebensmittelpreisen und steigender Staatsverschuldung zu schützen und »Gott, Land, Familie und Freiheit« in den Mittelpunkt seiner Politik zu stellen.

Trotz der auch aufgrund des ungewöhnlich kühlen Wetters geringen Beteiligung der Einwohner Rios an der Wahlveranstaltung an der Copacabana prophezeien die Meinungsforschungsinstitute ein Kopf-an-Kopf-Rennen am Wahltag Anfang Oktober zwischen Lula und dem rechten Präsidentschaftskandidaten, das erst im zweiten Wahlgang entschieden wird. Zünglein an der Waage werden die elf anderen Kandidaten sein, die selbst keine Chance haben, die Wahl zu gewinnen.

 

Info über Argentinien

Argentinien

Wie geht die Regierung gegen Mieter vor?

Ein neues Gesetz in Argentinien erlaubt sogenannte Eilräumungen, erklärt María Eva Koutsovitis

Interview: Florencia Beloso

Foto: Catriel Gallucci Bordoni/NurPhoto/IMAGO

Buenos Aires von oben (11.4.2025)

María Eva ­Koutsovitis kandidierte 2025 für die Partei Unidad Popular für den Stadtrat von Buenos Aires

Der Entwurf der Regierung von Javier Milei für ein »Gesetz über die Unverletzlichkeit des Privateigentums« wurde kürzlich vom argentinischen Senat verabschiedet. Aufgrund öffentlichen Drucks und politischer Verhandlungen wurden zwei zentrale Passagen gestrichen: Eine hätte die zulässige Landfläche für ausländische Käufer erhöht und die andere den Kauf von durch Waldbrände geschädigtem Land erlaubt. Wie kam es dazu?

Tatsächlich basiert der Vorschlag der Regierung auf der Annahme, dass Privateigentum ein absolutes Recht sei. Nach der argentinischen Verfassung ist das nicht der Fall. Es steht auf einer Ebene mit anderen Rechten, die sich auf die soziale Funktion des Eigentums, die Umwelt sowie auf die Rolle des Staates bei der Regulierung der Gemeingüter beziehen. Überdies versucht Mileis Regierung erfolglos, den Eindruck zu erwecken, dass die Verabschiedung eines solchen Bodengesetzes viele ausländische Investitionen auslösen würde.

Die Streichungen wurden als Sieg gefeiert. Der Gesetzentwurf enthält jedoch weitere problematische Regelungen, die nun in der Abgeordnetenkammer beraten werden müssen. So erlaubt der Entwurf sogenannte Eilräumungen von Mietern durch private Vermieter. Zugleich beschränkt er die Befugnis des Staates, Grundstücke zu enteignen. Mit welchen Folgen rechnen Sie?

Eilräumungen erleichtern die Ausweisung von Mietern, vor allem in städtischen Gebieten. Das wird die größten Auswirkungen in Buenos Aires haben. Damit werden die Verfahren zur Rückgabe von Immobilien an ihre Eigentümer beschleunigt. Die Kündigungsfrist wird auf wenige Tage verkürzt. Nach Ablauf dieser Frist gilt der Mietvertrag als gekündigt, und das Räumungsverfahren kann beginnen. Bedeutsam ist auch die Situation vieler indigener Gemeinschaften, die über keine formellen Eigentumsurkunden verfügen. Im Jahr 2024 hob die Milei-Regierung das Notstandsgesetz über den gemeinschaftlichen Besitz und das Eigentum indigener Gemeinschaften auf. Indigene werden durch das neue Gesetz in eine noch schlimmere Lage geraten.

Der fehlende Wohnraum und die steigenden Mieten gehören derzeit zu den größten Problemen der argentinischen Arbeiterklasse.

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In Buenos Aires lag die kumulierte Inflationsrate von Dezember 2023 bis heute bei 200 Prozent, während die Mieten um 420 Prozent gestiegen sind. Eine halbe Million Menschen ist hier von der Wohnungskrise betroffen. Die Menschen geben mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Miete aus. Mieterhaushalte sind am stärksten verschuldet. Im Grunde war Buenos Aires in den letzten zwei Dekaden ein neoliberales Experiment. Nun kommen die Eilräumungen hinzu.

Besonders gravierend ist auch, dass das Gesetz eine »vorzeitige Räumung« als einstweilige Maßnahme zulässt: Sobald das Räumungsverfahren begonnen hat, kann der Richter die sofortige Rückgabe der Immobilie an die Eigentümer vorzeitig anordnen. Mieterfamilien können ihre Wohnungen verlieren, noch bevor ein endgültiges Gerichtsurteil ergangen ist. Der Gesetzentwurf genehmigt zudem den Einsatz von Ordnungskräften bei Räumungen sowie Räumungen an Wochenenden und erlaubt es Vermietern, Eilräumungsklauseln, die außerhalb des Geltungsbereichs des Gesetzes liegen, in Mietverträge aufzunehmen.

Die Stadtregierung von Buenos Aires geht hart gegen die Menschen vor, die sie als »Hausbesetzer« bezeichnet. Worum geht es ihr damit?

Regierungschef Jorge Macri von der Propuesta Republicana hat die soziale und territoriale »Säuberung« zum Eckpfeiler seiner Amtsführung gemacht und nutzt sie als Wahlkampfslogan. Er hat einen makabren »Räumungszähler« eingerichtet, der seit seinem Amtsantritt bereits mehr als 900 Räumungen verzeichnet hat. Darauf sind sie stolz. Das entspricht einer Räumung alle 30 Stunden oder weniger. 2025 änderte die nationale Regierung per Dekret das Obdachlosengesetz und entzog ihnen damit faktisch ihr Recht auf Zugang zu Wohnraum. Wenn man mit der Miete nur ein paar Tage im Rückstand ist, kann man zwangsgeräumt werden und auf der Straße landen.

Welche Interessen bedient diese Politik?

Die Stadt wird vom Finanzimmobilienmarkt beherrscht, der einen Großteil der politischen Klasse beschäftigt. Der größte Grundbesitzer ist IRSA, das alle möglichen Privilegien und Vergünstigungen erhalten hat. IRSA ist zugleich Argentiniens größtes Immobilienunternehmen.

 

Info über Paraguay

Proteste in Asunción fordern, dass die Regierung von Paraguay Lösungen bei Wohnungsbau und Land bereitstellt

Bei den Protesten werden Demonstranten zur Präsidentenresidenz marschieren, um Peña zu bitten, seine Wohnungspolitik zu lösen.

Soziale Organisationen und indigene Gemeinschaften führen am Dienstag, dem 18. August, auf der Plaza de Armas in Asunción, Paraguay, vor dem Nationalkongress einen zweiten Tag von Protesten durch, mit Forderungen nach Zugang zu Land und Wohnraum.

Nach Beginn der Mobilmachungen schlossen sich am vergangenen Montag, dem 17. August, von einheimischen Gemeinden eine beträchtliche Anzahl von Demonstranten aus verschiedenen Teilen des Landes den Protesten an, um zum Präsidentenresidenz Mburuvicha Róga zu marschieren.

Der Sozialaktivist Teófilo Saldívar wies darauf hin, dass Wohnen die zentrale Achse jeder staatlichen sozialen Aktion ist, und zitierte Studien des Ökonomen Manuel Ferreira, die belegen, dass ein angemessenes Zuhause Gesundheit, Bildung, Sicherheit, Wurzeln und Produktivität fördert.

Saldívar sagte, dass der öffentliche Wohnungsbau eine soziale Investition mit langfristigen Vorteilen sei, warnte aber, dass Paraguay das größte Wohnungsdefizit in Amerika und die geringsten regionale Investitionen in diesem Sektor habe.

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Angesichts des mangelnden Fortschritts bei den Treffen mit den Ministerien für Wirtschaft und Stadtplanung, Wohnungswesen und Lebensraum beschlossen die Demonstranten, zur Präsidentenresidenz zu gehen, um Präsident Santiago Peña zu bitten, seine Wohnungspolitik zu klären.

Die jüngsten Mobilisierungen wurden dem Protest von Gewerkschaften und Bauernorganisationen wie der Nationalen Bauernföderation und der Paraguay Pyahurã-Partei hinzugefügt, die am vergangenen Freitag, dem 14. August, zwischen der Plaza Uruguaya und dem Nationalen Pantheon der Helden mit Parolen wie "Paraguay tut weh" nach drei Jahren seiner Amtszeit als Ablehnung der Regierung Peña mobilisierten.

Damals verurteilten sie das Versäumnis, die Versprechen einer Verbesserung der Lebensqualität einzulösen. Gleichzeitig wurde ein Marsch nach Mburuvicha Róga, bestehend aus der Klassistischen und Kämpferischen Strömung, der Organisation der Bildungsarbeiter Paraguays und der Authentisch Verteidigungsunion des Sozialversicherungsinstituts, von der Polizei gestoppt.

Angesichts der Blockade der Sicherheitskräfte führten die Demonstranten ein Cacerolazo aus und riefen Parolen gegen die Behörden, wobei sie der Regierung die Schuld an der Krise im Bildungssektor und in der Sozialeinrichtung gaben.

Autor: teleSUR - ig - JML

Quelle: Agenturen

Bild - Paraguay hat das größte Wohnungsdefizit in Amerika und die geringste regionale Investitionen in diesem Sektor. Foto: @ErmoRodriguez

Info über Mexiko

Sheinbaum bestreitet eine Untersuchung gegen López Obradors Sohn wegen Schmuggels

Claudia Sheinbaum führte den Entzug des Visums von Andrés Manuel López Beltrán auf politischen Druck zurück und forderte die USA auf, Beweise vorzulegen.

Die Präsidentin Mexikos, Claudia Sheinbaum, bestritt am Dienstag, dem 18. August, dass Andrés Manuel López Beltrán, Sohn des ehemaligen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador, von den Behörden seines Landes wegen mutmaßlichen Kraftstoffschmuggels untersucht werde.

Angesichts der Vorwürfe der Opposition und des kürzlichen Entzugs des US-Visums des Führers bezeichnete der Präsident die von Washington beschlossene Maßnahme als ein politisches Manöver und forderte, dass die US-Regierung konkrete Beweise vorlegen müsse, falls eine strafrechtliche Anklage gegen mexikanische Staatsbürger aufrechterhalten würde.

Das Staatsoberhaupt wies die von der Führung der rechtsgerichteten Aktionspartei (PAN) erhobenen Vorwürfe kategorisch zurück, die Untersuchungen zu López Beltrans angeblichen Verbindungen zu Ölsteuerhinterziehungsnetzwerken einleitete.

Sheinbaum betonte, dass der Entzug des Visums eine einseitige Entscheidung der Vereinigten Staaten darstellt, die darauf abzielt, in innere Angelegenheiten einzugreifen und Mexiko zu einer Achse seines Wahlkampfs zu machen, und ratifizierte, dass die bilaterale Beziehung nach dem uneingeschränkten Prinzip der Koordination ohne Unterordnung aufrechterhalten werden muss.

Ebenso verteidigte die Präsidentin die Errungenschaften ihrer Regierung und der scheidenden Regierung bei der Beseitigung des illegalen Treibstoffhandels und versicherte, dass der Kampf im Zoll eine deutliche Reduzierung dieses Verbrechens ermöglichte.

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Im Rahmen der institutionellen Transparenz kündigte der Präsident an, dass das Büro des Generalstaatsanwalts (FGR) zusammen mit den Ministerien für Energie und Finanzen einen detaillierten technischen Bericht über den Fortschritt, die Festnahmen und die durchgeführten Maßnahmen zur Auflösung der illegalen Treibstoffhandelsnetzwerke im Land vorlegen wird.

Tage zuvor hatte der Präsident auch bei der Eröffnung des neuen Allgemeinkrankenhauses des Instituts für Sicherheit und Sozialdienste der Staatsangestellten (Issste) in Tampico, Tamaulipas, zum Schutz der nationalen Souveränität aufgerufen.

Während der Aktivität bekräftigte Sheinbaum, dass Patriotismus und die Anerkennung der Volkskämpfe grundlegend seien, und betonte, dass eine Auslandsreisegenehmigung nicht den Wert eines Bürgers bestimmt.

Die Aussagen des Staatsoberhaupts erfolgen, nachdem das US-Außenministerium das Visum von Andrés Manuel López Beltrán, Sohn des ehemaligen Präsidenten, annulliert hat – eine Tatsache, die von der betroffenen Person selbst durch einen Brief an Präsident Donald Trump mitgeteilt wurde.

Als Reaktion auf die Maßnahme beschrieb Sheinbaum Washingtons Entscheidung als eine von politischen Gründen motivierte Intervention und betonte, dass im mexikanischen Territorium die höchste Autorität ausschließlich im Willen des Volkes liegt.

Seinerseits unterstützte die Generaldirektorin der Issste, Martí Batres, die Position der Präsidentin, indem sie ihre Standhaftigkeit bei der Verteidigung der Selbstbestimmung des Landes angesichts äußerer Belastungen im Rahmen der Bereitstellung der medizinischen Infrastruktur zur Stärkung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung hervorhob.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Der Präsident verlangte, dass die US-Regierung konkrete Beweise vorlegt, falls eine strafrechtliche Anklage gegen mexikanische Staatsbürger aufrechterhalten würde. Foto: EFE.

 

Info über Ecuador

Der Wirtschaftsprüfer bestätigt die Bilanzen von Easynet in Ecuador trotz angesammelter Verluste von 4,5 Millionen US-Dollar

Das Unternehmen gibt bekannt, dass 81 % seiner Gesamtvermögenswerte (10,69 Millionen USD) auf Dokumente und Forderungen von verwandten Parteien konzentriert sind.

Das Unternehmen Easynet S.A., im Besitz der National Telecommunications Corporation (CNT) in Ecuador, erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoverlust von 600.162 US-Dollar. Dieses Ergebnis ist Teil des Kumulierten Verlusts, der laut den vom Vorstand am 29. April 2026 genehmigten und von der Aufsicht vorliegenden Jahresabschlüsse einen negativen Saldo von 4,50 Millionen USD aufweist.

Die Finanzstruktur des Unternehmens zeigt, dass 81 % seiner Gesamtvermögenswerte (10,69 Millionen USD) auf Dokumente und Forderungen verwandter Parteien konzentriert sind, einschließlich Aktionärsschulden und Verpflichtungen verwandter Unternehmen.

Auf der anderen Seite machen die kurzfristigen Verbindlichkeiten 99,5 % der Gesamtverschuldung aus und erreichen 11,02 Millionen US-Dollar, mit einer Hauptschuld von 7,50 Millionen US-Dollar gegenüber lokalen Lieferanten. Darüber hinaus registriert es Schulden bei nicht verwandten Lieferanten in Höhe von 1,42 Millionen USD, und das Vermögen schließt bei nur 2,08 Millionen USD.

Es gibt Unterschiede in den Kriterien der externen Prüfungsberichte der letzten zwei Jahre. Im Jahr 2024 verzichtete das Unternehmen Moore Ecuador auf Kommentare zu den Finanzberichten mangels ausreichender Belege und wies auf Fehler hin, die über 3,6 Millionen USD an Forderungen und fünf Millionen USD an Eigenkapital lagen, zusätzlich zu nicht abgestimmten Differenzen mit dem CNT.

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Im Jahr 2025 stellte die Kanzlei Aliado Contable Matuberm Cia. Ltda. fest, dass "die von Easynet beigefügten Finanzberichte in allen wesentlichen Aspekten angemessen sind", obwohl die Verwaltung trotz ihrer 23 erfassten Aktivitäten nur Verwaltungskosten und keinen Umsatz erfasst hat.

Im Steuerbereich zeigen die Aufzeichnungen des Internal Revenue Service (SRI), dass Easynet seine Einkommensteuer von 2019 bis 2025 ununterbrochen bei 0 USD getragen hat. Obwohl es 2025 Umsätze von etwa 4,3 Millionen US-Dollar verzeichnete, beendete es das Jahr mit Verlusten.

Steuerexperte Francisco Carrillo wies darauf hin, dass "die relevante Tatsache nicht so sehr ist, dass es keine Einkommensteuer zahlt, sondern dass ein Unternehmen dieser Größe und mit CNT verbunden negative Ergebnisse nachhaltig erzielt." Das Unternehmen registrierte jedoch Zahlungen für die Foreign Exchange Exit Tax (ISD) im Jahr 2025 (77,84 USD) und 2026 (37,54 USD).

Diese finanzielle Lage ist ein Rekord, den das Unternehmen seit 2019 hält, als es aufgrund von Verlusten von mehr als sieben Millionen US-Dollar in den Auflösungsprozess ging, eine Situation, die die CNT im Dezember 2021 durch Verluste von mehr als 4,8 Millionen US-Dollar verhinderte. Derzeit hält Easynet seinen Hauptsitz in Guayaquil, Ecuador, offen, obwohl die meisten seiner 14 weiteren Filialen geschlossen sind. Zum Ende dieser Ausgabe boten weder Easynet noch das CNT eine Version dieser Beobachtungen an.

Autor: teleSUR - odr - JML

Quelle: Radio Pichincha

Bild - Der Hauptsitz von Easynet in Guayaquil, Ecuador, ist weiterhin in Betrieb, obwohl die meisten der 14 zusätzlichen Filialen geschlossen sind. Foto: Radio Pichincha

Info über Brasilien

PT startet die Kampagne 2026 mit der Suche nach erweiterten Allianzen in den Bundesstaaten und im Senat

Die Wahlkarte zeigt, wie die PT versucht, verschiedene politische Kräfte zu bündeln, um Lulas Kandidatur zu stärken.

Die Arbeiterpartei (PT) startete offiziell ihren Wahlkampf 2026 mit einer breiteren Bündnisstrategie in allen Bundesstaaten, wobei sie ihre eigenen Kandidaturen und Vereinbarungen mit zentristisch-rechten Parteien kombinierte, um die Präsidentschaftskandidatur von Luiz Inácio Lula da Silva zu stärken.

Die nationale Führung der PT präsentierte die Bildung von Allianzen als eines der Hauptergebnisse der Konventionsphase. Laut der Partei umfassen die staatlichen Vereinbarungen demokratische und populäre Parteien sowie zentristische Kräfte wie PSD, PSB, MDB, PDT, PP und União Brasil, während PSOL ebenfalls Teil einer der Koalitionen ist. Diese Strategie verschafft der PT eine vielfältige Präsenz in den Streitigkeiten für die Landesregierungen.


In 12 Bundesstaaten wird die PT eigene Kandidaten für das Amt des Gouverneurs haben: Bahia, Ceará, Federal District, Espírito Santo, Goiás, Maranhão, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Piauí, Rio Grande do Norte, Rondônia und São Paulo. In anderen wird er Verbündete wie Renan Filho (MDB) in Alagoas, Omar Aziz (PSD) in Amazonas, Eduardo Paes (PSD) in Rio de Janeiro, João Campos (PSB) in Pernambuco und Fábio Mitidieri (PSD) in Sergipe unterstützen.

Nationale und staatliche Allianzen

Für den nationalen Präsidenten der PT, Edinho Silva, stellt dieses Abkommen einen Schritt nach vorn beim Aufbau von Allianzen um Lula dar. "Wir hatten nie eine Koalition von Parteien, die es geschafft hätte, alle Mitte-links-Parteien in Brasilien zusammenzubringen. Wir haben es erreicht; Jetzt sind wir sieben Spiele, was für uns ein sehr wichtiger Schritt war", sagte er. Laut Silva hat sich das nationale Bündnis auch auf die Bundesstaaten ausgeweitet und umfasst Parteien jenseits derjenigen, die die Präsidentekoalition bilden.

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Die Strategie wird im Streit um den Senat wiederholt. Die PT stellt 19 eigene oder in Koalitionen auf, mit Vereinbarungen in 18 Bundesstaaten zusammen mit MDB, PSB, PSD, PSOL, PV, Rede, Solidariedade, PDT und União BrasilMit zwei Dritteln der Sitze auf dem Spiel wird das Senatsrennen zu einer zentralen Achse des Wahlkampfs.

Unterstützung regionaler Karten

Die Wahlkarte zeigt, wie Lula versucht, verschiedene politische Kräfte zu vereinen. In Pernambuco unterstützt die PT João Campos (PSB) als Gouverneur und hält Humberto Costa (PT) im Rennen um den Senat. In São Paulo vereint die Formel Fernando Haddad (PT) als Gouverneurskandidaten und Márcio França (PSB) als stellvertretenden Gouverneur. In Rio de Janeiro führt Eduardo Paes (PSD) das von Lula unterstützte Ticket an, während Benedita da Silva (PT) für den Senat kandidiert.

Der Wahlkampf erwägt auch die zweite Runde, wobei die PT-Führung jedoch annimmt, dass die Erweiterung des demokratischen Feldes bereits in der ersten Phase beginnt. Edinho Silva betonte, dass die Partei versucht, mit demokratischen Kräften "unabhängig von deren bisherigen Positionen zusammenzuarbeiten, mit dem Ziel, verschiedene Sektoren um Lulas Kandidatur gegen autoritäre und faschistisch inspirierte Kräfte zu vereinen."

Stärkung von Lulas Führung

Für Edinho spiegelt die Ausweitung der Staatsallianzen die politische Stärke des Präsidenten wider. "Präsident Lula erweitert bemerkenswert die Politik der Allianzen in den Bundesstaaten, was die Solidität seiner Führung, die Stärke seiner Kandidatur und die Stärke seiner Regierung zeigt", sagte er. Seiner Meinung nach erklärt das Vorhandensein von Bundesprogrammen in den Bundesstaaten die Fähigkeit, regionale Abkommen zu schließen.

Die Herausforderung wird darin bestehen, diese politische Reichweite in einen Wahlvorteil zu verwandeln. Mit Allianzen, die unterschiedliche ideologische Spektren abdecken, setzt die PT auf Lulas Stärke in den Bundesstaaten, um die Präsidentschaftskandidatur aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihre Präsenz in den Landesregierungen, im Senat und in der Abgeordnetenkammer auszubauen.

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Die PT-Führung versucht ebenfalls, den Wahlkampf mit der präsidialen Agenda in Einklang zu bringen. Lula hat offiziell das Rennen begonnen, aber laut Edinho wird er weiterhin seine Aufgaben als Leiter des Exekutivkomitees priorisieren. Die Wahlkampfpläne werden Woche für Woche festgelegt, entsprechend der Verfügbarkeit des Präsidenten und den Wahlbedürfnissen jedes Bundesstaates.

Autor: teleSUR - asm - JML

Quelle: Brasil de Fato

Bild - Lula in einer historischen Tat zur Verteidigung der Souveränität und des Kampfes der Arbeiter im 1 de Mayo Stadion. Foto: @LulaOficial

Info über Argentinien

Stromausfall in La Plata, Argentinien: 13.900 Nutzer ohne Strom nach Brand in Tolosa

Die vollständige Normalisierung der Versorgung wird laut der La Plata Distribution Company Sociedad Anónima schrittweise über einen Zeitraum von 72 Stunden erfolgen.

Die Empresa Distribuidora La Plata Sociedad Anónima (EDELAP) berichtete am Dienstag, dem 18. August, dass die Anzahl der Nutzer ohne Stromversorgung 3,5 Prozent der Gesamtkunden des Unternehmens ausmacht und den Rest der nächtlichen Betriebe nach dem Vorfall im Umspannwerk Tolosa ausmacht.

Der Brand in der Transformatorstation Tolosa ließ zunächst etwa 65.000 Nutzer der Hauptstadt der Provinz Buenos Aires und der angrenzenden Gemeinden ohne Versorgung zurück.

Die Notfallarbeiten ermöglichten die Wiederherstellung des Stroms für die meisten Betroffenen, obwohl Tausende von Häusern und Geschäften während der Reparaturen ohne Anschluss bleiben.

Der Unfall ereignete sich in den Einrichtungen in der 528th Street, zwischen Camino General Belgrano und 9th Street. Die Explosion eines Transformators verursachte Schäden an den Steuerungsstrukturen der Station und zwang das Unternehmen, angesichts des Ausmaßes des Stromausfalls seinen Notfallplan zu aktivieren.

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Das Scheitern beschädigte Teile des Stadtgebiets von La Plata sowie die Städte Tolosa, Ringuelet, Villa Castells, San Carlos, José Hernández und Gonnet. Der Verteiler konzentrierte die Arbeit auf die Weichen mit der höchsten Dichte betroffener Nutzer und unterhält seit den ersten Stunden des Notfalls technische Teams am Boden.

Im Rahmen des Notfallplans setzte EDELAP sieben Niederspannungsgeneratoren in Betrieb zur Stromversorgung der Netztransformatoren. Das Unternehmen macht zudem Fortschritte bei der Montage und Integration zusätzlicher Ausrüstung, mit dem Ziel, die Wiederherstellung des Betriebs in den am stärksten betroffenen Gebieten zu beschleunigen.

Die vollständige Normalisierung der Versorgung wird laut Unternehmen schrittweise über einen Zeitraum von 72 Stunden erfolgen. Der Zeitplan priorisiert die Aufmerksamkeit für Gesundheitszentren und wichtige Dienstleistungen in den betroffenen Vierteln, während Techniker das Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur bewerten.

Die Priorität auf Gesundheitseinrichtungen entspricht dem Bedarf, die Kontinuität der medizinischen Versorgung und kritischer Dienste mitten in der Notlage zu gewährleisten. Schulen, Unternehmen und Haushalte in den betroffenen Gebieten müssen auf die schrittweise Wiederanbindung warten, während das Unternehmen in Etappen bei der Wiederherstellung des Dienstes voranschreitet.

Das Umspannwerk Tolosa ist ein strategischer Knotenpunkt für die Stromverteilung im Norden der Region, was das territoriale Ausmaß des Stromausfalls erklärt. EDELAP, der Konzessionär des Stromdienstes im Bezirk La Plata, nannte die Ursachen des Brandes, der zur Explosion des Transformators führte, nicht.

Das Unternehmen versicherte, dass Teams auf der Baustelle arbeiten und dass die Reparaturarbeiten in den nächsten Stunden verlängert werden, bis die Wiederherstellung der Versorgung für die 13.900 noch betroffenen Nutzer abgeschlossen ist.

Autor: teleSUR: äh- RR

Quelle: Agenturen

Bild - Die vollständige Normalisierung der Versorgung wird laut EDELAP schrittweise über einen Zeitraum von 72 Stunden erfolgen. Foto: EFE.

Info über Argentinien

Lateinamerika

Mileis Verelendungskurs trifft Millionen

Argentinien: Gewerkschaften und soziale Bewegungen protestieren gegen eine Regierung, die breite Bevölkerungsschichten in Armut stürzt

Von Volker Hermsdorf

Foto: ZUMA Press Wire/IMAGO

Demonstrantin mit klarer Botschaft: Milei im Generalsrock – oder einfach nur: Scum (Buenos Aires, 6.8.2026)

Widerstand sichtbar machen – mit einem Protesttag am Donnerstag in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, als Demonstration gegen die Politik der sozialen Verelendung breiter Bevölkerungsschichten durch die Regierung von Javier Milei: Die Gewerkschaftsdachverbände CGT und CTA rufen gemeinsam mit der Unión de Trabajadores y Trabajadoras de la Economía Popular UTEP (Gewerkschaft marginalisierter Arbeiter und Arbeiterinnen), sozialen Bewegungen und Schuldnergruppen zu einem »Marsch der Verschuldeten« vor dem Wirtschaftsministerium auf. Die Mobilisierung ist Teil eines im Juli gestarteten Aktionsplans, der auf die ruinösen Folgen der rechtslibertären Wirtschaftspolitik aufmerksam machen soll. Bereits am Vormittag wollen Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen protestieren. Sie beklagen die Schließung von 26.000 Betrieben seit Mileis Amtsantritt.

Mit den Protesten weisen die Organisatoren auch auf ein zunehmendes Schuldenproblem hin, das nach offiziellen Zahlen der Zentralbank bereits 5,8 Millionen Menschen betrifft, die Kredite nicht mehr tilgen können. Die tatsächliche Zahl der Überschuldeten liegt deutlich höher, denn viele leihen sich Geld bei informellen Anbietern, Nachbarn oder kriminellen Verleihern. Immer mehr nehmen die Kredite nicht für größere Anschaffungen auf, sondern um Lebensmittel zu kaufen, ihre Mieten und Stromrechnungen zu bezahlen oder andere elementare Ausgaben zu decken. Die Verschuldung wird so zum Ersatz für ein Einkommen, das zum Leben nicht reicht.

Eine Ursache sehen Gewerkschaften vor allem im Auseinanderdriften von Lebenshaltungskosten und Einkommen. Der Mindestlohn liegt im August bei monatlich 376.600 Pesos (218 Euro), während eine vierköpfige Familie im Juli nach den Angaben des Statistikamtes INDEC bereits 1,56 Millionen Pesos benötigte, um nicht als arm zu gelten. Während die Reallöhne der Beschäftigten im privaten Sektor im Juni erneut sanken, stieg die Inflation im Juli auf 2,1 Prozent im Monatsvergleich und lag seit Jahresbeginn bei 19,3 Prozent. Wirtschaftsminister Luis Caputo weist jede Verantwortung der Politik zurück und erklärt die Überschuldung mit der souveränen Entscheidung der Betroffenen, Kredite zu hohen Zinsen aufgenommen zu haben. Milei selbst bezeichnete das Schuldenproblem als Angelegenheit zwischen Privatpersonen.

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Besonders dramatisch ist die Entwicklung bei älteren Menschen. Die Tageszeitung Página12 beschrieb deren Situation am Montag als »grausame Realität«. Die Mindestrente beträgt im August 489.775,92 Pesos einschließlich eines eingefrorenen Sonderzuschusses von 70.000 Pesos. Bereits 1.345.954 Rentner sollen bei nichtbankmäßigen Kreditgebern verschuldet sein. Nach Angaben der Nationalen Universität von Avellaneda haben sich knapp 30.000 Menschen über 65 wieder auf Arbeitssuche machen müssen, um nicht zu verhungern.

Als Beispiel nennt die Zeitung den 74jährigen Ricardo, der sechs bis acht Stunden täglich als Fahrer jobbt, weil die Rente gerade so für die Fixkosten und ein wenig Essen reicht. Gas kann er sich oft nicht leisten. Graciela lebt von der Mindestrente. Fast 150.000 Pesos zahlt sie allein für Strom, weitere 80.000 Pesos für Medikamente. Um Arbeitsgeräte finanzieren zu können, nahm sie einen Kredit über eine Million Pesos auf. Wegen der Zinsen wächst die Schuld weiter. Ihre Familie isst nur einmal am Tag, sagt sie. Carlos, ebenfalls 74, verteilt Flyer und arbeitet als Klempner, obwohl ihn Verletzungen an Fuß und Schulter schmerzen. Für Medikamente, Gas und Strom gehen erhebliche Teile seiner Rente drauf. Er arbeitet weiter, weil er seine Kinder nicht um Geld bitten will.

Die Beispiele zeigen die Folgen einer Politik, die sinkende Inflation und Haushaltsdisziplin als zentrale Ziele vorgibt, während immer mehr Haushalte ihre Ernährung, Medikamente oder ihre Energieversorgung auf Kredit finanzieren müssen. Das hat Folgen. Umfragen von Anfang August belegen eine wachsende Unzufriedenheit mit Mileis Regierung. Laut einer aktuellen Erhebung von Proyección lehnen 64,5 Prozent die Politik des Staatschefs ab. Sieben von zehn Befragten sind für einen Regierungswechsel. Gleichzeitig gaben viele Befragte an, sich verschuldet zu haben, um laufende Ausgaben zu finanzieren. Andere Umfragen zeichnen ebenfalls sinkende Werte für Milei, der bei der Präsidentschaftswahl 2027 erneut antreten will. Bis dahin dürften die Proteste gegen die zunehmende soziale Verelendung nicht abreißen.

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Info über Nicaragua

Nicaragua eröffnet die Fiestas Patrias 2026 mit dem Slogan "Heimat, Freiheit und Würde"

Die Festlichkeiten zielen darauf ab, die Werte Freiheit, Selbstbestimmung, Souveränität, Würde und nationale Identität zu bekräftigen.

Nicaragua fördert einen umfangreichen Kalender bürgerlicher und kultureller Aktivitäten zur Feier der Nationalfeiertage 2026, mit dem Ziel, die Werte Freiheit, Selbstbestimmung, Souveränität, Würde und nationale Identität zu bekräftigen.

In einem Interview mit der Sendung 15 Minutes auf Kanal 13 sagte der Leiter des Bildungsministeriums (Bergbau), Mendi Aráuz, dass die Feier unter dem Slogan "Heimat, Freiheit und Würde" stattfinden wird. Der Minister wies darauf hin, dass der Tag das Engagement von Generationen von Nicaraguanern würdigt, von den Häuptlingen Diriangén und Nicarao bis General Augusto C. Sandino, und hob die Teilnahme der neuen Generationen an patriotischen Aktivitäten hervor.

Aráuz erklärte, dass die Stärkung des historischen Wissens im Prozess der Bildungstransformation eine Priorität ist, durch aktualisierte Programme, die Zertifizierung von Lehrkräften für Geschichte und Sozialwissenschaften sowie die Einrichtung eines jährlichen Lehrstuhls für Geschichte und Geographie. Laut dem Minister nehmen jährlich etwa 70.000 Protagonisten an Ausbildungs- und Zertifizierungsprozessen teil, während die Klassenzimmer Aufsätze, Forschung und Untersuchungen zur Geschichte, Identität und kulturellem Erbe Nicaraguas fördern.

Der Minister berichtete, dass die Feierlichkeiten mit einer gleichzeitigen Einweihung der Nationalfeiertage in Bildungszentren im ganzen Land begannen und mit Schulparaden jeden Samstag fortgesetzt werden. Als Beispiel für den kulturellen Ausdruck in diesen Aktivitäten erwähnte er eine Parade im Departement Chinandega, bei der etwa tausend Schüler an einer Präsentation der Cumbia Chinandegana teilnahmen.

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Einer der zentralen Momente wird die Reise der Fackel der Unabhängigkeit Mittelamerikas sein, die am 10. September in das nicaraguanische Gebiet eintreten und in verschiedene Teile des Landes reisen wird, bevor sie am 12. von den Co-Präsidenten empfangen wird. Aráuz betonte, dass die Route der Fackel die Werte der Unabhängigkeit und Würde der zentralamerikanischen Völker bekräftigen werde205 Jahre nach der Befreiung der Region von der spanischen Kolonialherrschaft.

Das Programm umfasst außerdem Paraden und Laufstege zum Nationalfeiertag der Huipil, dem 8. September; Aktivitäten im Zusammenhang mit der Maisfeier; sowie Studentenbesuche auf der Hacienda San Jacinto anlässlich des 170. Jahrestags der historischen Schlacht. Die Aktivitäten werden dauerhaft in Bildungszentren, Gemeinden und historischen Stätten stattfinden, die als nationales Kulturerbe gelten.

Laut Aráuz sind die Nationalfeiertage auch eine Gelegenheit, die Fortschritte Nicaraguas in Bereichen Bildung und Gesundheit anzuerkennen sowie das Gefühl von Zugehörigkeit, Identität und Nationalstolz bei Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Autor: teleSUR - asm - JML

Quelle: Prensa Latina

Bild - Erste Parade der Nationalfeiertage 2026 – Heimat und Freiheit, Heimat und Würde. Beginnend an der Melania Morales Dill-Sonderschule, abgeschlossen an der Plazoleta del Mercado de San Judas Roger Deshon. Foto: Instagram: candigital2

Info über Brasilien

Brasilien steht unter roter Alarmbereitschaft wegen starker Stürme und Überschwemmungen

Die brasilianische Meteorologische Behörde warnt vor Flussüberläufen und Erdrutschen in gefährdeten Gebieten.

Der brasilianische Bundesstaat Rio Grande do Sul begann die Woche unter einem Rotalarm, der vom Nationalen Institut für Meteorologie nach der Vorhersage schwerer Stürme ausgerufen wurde. Die Klimawarnung umfasst hauptsächlich den Streifen zwischen der Süd- und Südwestküste des Territoriums, wo Gemeinden, die Überschwemmungen und Erdrutschen ausgesetzt sind, ständig überwacht werden.

Der regionale Zivilschutz berichtete, dass in den frühen Morgenstunden des Montags, dem 17. August, in 3 Gemeinden durch Hagel Schäden gemeldet wurden, wobei vorläufig 92 Personen betroffen waren. Porto Alegre verzeichnete eine Mindesttemperatur von 18 °C mit anhaltender Instabilität und hielt im übrigen Bundesstaat unterschiedliche Alarmstufen aufrecht, mit einem allmählichen Rückgang nach Norden.

Das Szenario der sintflutartigen Regenfälle im Süden steht im Kontrast zu den Wetterbedingungen im östlichen Paraná und Santa Catarina, Regionen, die den Tag mit aufgelöstem Nebel begannen, bevor sie in hohe Temperaturen übergingen. Unterdessen hält der Zentral-West-Streifen stabiles Wetter mit hohen Temperaturen und relativer Luftfeuchtigkeit, die auf kritische Werte zwischen 12 und 20 Prozent gefallen sind.

Im Südosten wiesen die Küsten von São Paulo, Rio de Janeiro und Espírito Santo reichlich Bewölkung und Nebelböcke auf, während das Innere von Minas Gerais trockenes Wetter verzeichnete. Angesichts dieses Szenarios empfahlen Regierungsbehörden, dass lokale Gemeinden offizielle Berichte überwachen und die von den Sicherheitskräften festgelegten Präventionsprotokolle einhalten.

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Umweltexperten weisen darauf hin, dass das Wiederauftreten extremer Ereignisse im südlichen brasilianischen Kegel eine Stärkung städtischer Entwässerungsinfrastrukturen und Frühwarnsysteme erfordert. Die Zivilschutzbehörden bekräftigten den Aufruf an die Bevölkerung, im Falle plötzlicher Überflüsse Risikogebiete zu evakuieren.

Humanitäre Hilfsteams bleiben in gefährdeten Sektoren eingesetzt, um sich um mögliche Notfälle zu kümmern und die Lieferung von Nachschub an betroffene Familien zu koordinieren. Die staatliche Verwaltung ratifizierte, dass sie das Verhalten der Wasserwege weiterhin überwachen wird, bis die atmosphärischen Bedingungen wieder normal sind.

Autor: teleSUR - alr - JML

Bild - Der Zivilschutz von Rio Grande do Sul aktivierte Notfallprotokolle aufgrund des Risikos von Überschwemmungen und Erdrutschen durch schwere Stürme. Foto: Brasil de Fato.

Info über Argentinien

Argentinien: Umfrage zeigt eine Verschlechterung der Wählerunterstützung für Milei im Zusammenhang mit wirtschaftlicher Unsicherheit

Mehr als 60 % der Befragten haben eine negative Einschätzung der Wirtschaftspolitik in ihren Häusern, während 74 % sagen, dass sich ihre Lage verschlechtert hat.

Eine exklusive Umfrage der Beratungsfirma Projection zeigte am Sonntag, dem 16. August, eine fortschreitende Verschlechterung der Wahlchancen der von Präsident Javier Milei geführten Regierung in Argentinien.

Die Studie weist darauf hin, dass die Auswirkungen der Wirtschaftsmaßnahmen auf die Bevölkerung die Basis der Regierungspartei geschwächt haben und der Peronismus bei den nächsten Parlamentswahlen in den Mittelpunkt der Präferenzen rückt.

Laut dem Bericht bewerten sechs von zehn Argentiniern das aktuelle Wirtschaftsmanagement als negativ oder sehr negativ für ihre Haushalte. Ebenso gaben 62 % der Befragten an, dass sie keine Erwartungen an eine kurzfristige Verbesserung prognostizierten.

Die Umfrage zeigt, dass fast 60 % der Bürger auf Kreditkarten oder Finanzanträge zurückgreifen mussten, um ihre Ausgaben zu decken.

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Argentinien: Auch Milei wird zunehmend von jungen Menschen abgelehnt

Diese Verschlechterungswahrnehmung ist bei Frauen, Erwachsenen über 55 Jahren sowie bei Bewohnern der Bundeshauptstadt und des Großraums Buenos Aires noch deutlicher.

Der Bericht hebt eine kontinuierliche Schrumpfung des sogenannten "harten Kerns" der Regierungspartei hervor, der derzeit zwischen 25 % und 30 % liegt, während er vor Monaten noch 35 % erreichte.

Argentinien: die Mehrheit unter Mileis Krise

Eine aktuelle Studie des Public Opinion Monitor (MOP) von Zentrix Consultora zeigte, dass 87,4 % der Argentinier angeben, dass ihr Gehalt angesichts der Inflation weiterhin an Boden verliert, und 61,9 % in den letzten sechs Monaten Schulden gemacht haben, mehr als die Hälfte davon für Grundausgaben wie Lebensmittel und Dienstleistungen.

In der Zentrix-Forschung geben 86,6 % der Befragten an, dass es zwei oder mehr Jobs braucht, um über die Runden zu kommen. Zwei von drei Argentiniern konsumieren ihr Einkommen vor dem 20. jedes Monats, und nur 9,3 % geben an, dass das Einkommen bis zum Monatsende reicht.

Die Zahlen sind für die Jüngsten schlechter. Unter den Befragten zwischen 18 und 39 Jahren gaben 85,5 % an, vor dem 20. Einkommen verloren zu haben, verglichen mit 60,6 % in der Altersgruppe 40 bis 59 Jahre.

67,1 % der Argentinier sind der Meinung, dass die vom Nationalen Institut für Statistik und Volkszählung (INDEC) veröffentlichten Inflationsdaten die Entwicklung der Realpreise im Alltag nicht widerspiegeln, und nur 29,6 % halten die offiziellen Zahlen für zuverlässig.

Bild - Sechs von zehn Argentiniern sagen, dass Mileis Wirtschaftspolitik negativ oder sehr negativ für ihren Haushalt war. Foto: EFE.

Info über Kuba

Kuba wirft Israel vor, das Friedensabkommen in Gaza nach Verletzung des Waffenstillstands blockiert zu haben

Der kubanische Außenminister wies darauf hin, dass die israelischen Streitkräfte seit der Unterzeichnung der ersten Phase des Abkommens mehr als 3.000 Verstöße begangen haben

Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez warf Israel vor, die Umsetzung eines Friedensabkommens im Gazastreifen behindert und den in der Region verordneten Waffenstillstand zu verletzen.

Der Inseldiplomat wies darauf hin, dass israelische Streitkräfte seit der Unterzeichnung der ersten Phase des Abkommens mehr als 3.000 Verstöße begangen haben, und verurteilte, dass Tel Aviv die von der Regierung von US-Präsident Donald Trump garantierte Straflosigkeit ausnutzt, um den Völkermord und die Besetzung der palästinensischen Gebiete fortzusetzen.

Das anfängliche 15-Punkte-Friedensabkommen wurde am 9. Oktober 2025 zwischen Israel und der palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas durch die Vermittlung von Ägypten, Katar, den Vereinigten Staaten und der Türkei erzielt.

Die erste Phase sah die Rückgabe aller israelischen Geiseln, sowohl lebend als auch tot, den schrittweisen Abzug der Besatzungsarmee aus dem Gazastreifen und eine Erhöhung des Zuflusses humanitärer Hilfe in die Enklave vor.

Anschließend kündigte Mitte Januar 2026 der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, den Start der zweiten Phase des Plans an, der darauf abzielt, von der Einstellung der Feindseligkeiten zur Entmilitarisierung, die Bildung einer technokratischen Regierungsführung und den Beginn territorialer Wiederaufbauarbeiten zu beginnen.

Die Spezifikation internationaler Verpflichtungen bleibt jedoch angesichts der anhaltenden gegensätzlichen Positionen zur chronologischen Reihenfolge der Umsetzung unvollständig. Einerseits knüpft Israel den endgültigen Abzug seiner Militäreinheiten an die vorherige Abrüstung der Hamas.

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Die palästinensische Vertretung ihrerseits fordert als unverzichtbare Bedingung die vollständige Einstellung der Aggression, die vollständige Evakuierung der Besatzungstruppen und die zügige Erfüllung der humanitären Hilfslieferungen für die betroffenen Familien in Gaza. Dies geschieht in einem Kontext, in dem die israelischen Besatzungstruppen am Sonntag, dem 16. August, während einer Reihe gewalttätiger nächtlicher Einsätze in verschiedenen Gouvernements des besetzten Westjordanlands 17 Palästinenser festnahmen.

Zu den militärischen Einfällen gehörten bewaffnete Belagerungen von Privathäusern, physische Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die systematische Zerstörung der Wohninfrastruktur.

Der Ansturm konzentrierte sich besonders auf das Gouvernement Nablus. In der Stadt Beit Ummar umzingelte der Einsatz ein Familienhaus und verhaftete neun palästinensische Jugendliche, nachdem sie Bewohner verprügelt hatten, die versuchten, ihre Häuser zu schützen. Ebenso belagerten Truppen ein Gebäude in Khalud, um Muhammad al-Jarmi gefangen zu nehmen, und nahmen Muhammad al-Rayyan im Gebiet von Kafr Qallil fest.

Der militärische Einsatz erstreckte sich auf die Gouvernements Jenin, Tubas, Ramallah und Tulkarm, verursachte Zerstörungen auf öffentlichen Straßen und illegale Beschlagnahmungen von Privateigentum. In der Stadt Qabatiya und im Flüchtlingslager al-Far'a nahmen Truppen zwei junge Männer fest.

Unterdessen gelang es in der Gemeinde Tayasir dem Widerstand der Gemeinde, zu verhindern, dass bewaffnete extremistische Siedler lokale Bauern ihrer Arbeitstiere beraubten. Gleichzeitig intensivierte das zionistische Regime seine Politik der Zwangsvertreibung, indem es Wohnhäuser im Dorf Qalandiya am Stadtrand des besetzten Jerusalems abriss.

Diese Abrisse, die ohne gerichtliche Anordnung durchgeführt werden, sind Teil einer gezielten Strategie, die Demografie des Gebiets zu verändern und palästinensischen Familien ihre Häuser zu enteignen, wobei sie durch koordinierte Aktionen zwischen der Besatzungsarmee und Siedlerbanden, die von den Staatstruppen selbst geschützt werden, durchgeführt wird.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

 

Die erste Phase des Abkommens sah die Rückgabe aller israelischen Geiseln, sowohl lebend als auch tot, den schrittweisen Abzug der Besatzungsarmee aus dem Gazastreifen und eine Erhöhung des Zuflusses humanitärer Hilfe in die Enklave vor. Foto: EFE.

 

Info über Kuba - Dominikanische Republik

Unblock Cuba!

Kubaner ausgewiesen

Santo Domingo beugt sich US-Kurs

Von Volker Hermsdorf

Foto: Erika Santelices/REUTERS

Auch Kubas Vertretung in Santo Domingo wird von der verschärften US-Blockade getroffen (13.8.2026)

Mit dem rechten Staatschef der Dominikanischen Republik, Luis Abinader, unterstützt ein weiterer Vasall der USA in der Region den Versuch Washingtons, Kuba nicht nur wirtschaftlich zu strangulieren, sondern auch diplomatisch zu isolieren. Die Regierung des Multimillionärs forderte Havanna am Donnerstag auf, innerhalb von sieben Tagen zehn diplomatische Vertreter samt Familienangehörigen abzuziehen.

Das kubanische Außenministerium protestierte in scharfer Form und erklärte, dass es keinen Grund gebe, der den Schritt rechtfertige. Auch die in Santo Domingo erscheinende konservative Tageszeitung Diario Libre bemängelte, dass die Regierung Abinader nicht die Umstände offenlege, »die zur Ausweisung eines Teils der kubanischen Mission geführt haben«.

 

 

Nach Ansicht Havannas gibt es keine andere Erklärung »als die Unterwerfung der Regierung der Dominikanischen Republik unter den Druck der US-Regierung«, die darauf aus sei, »unsere diplomatischen Beziehungen zu den Ländern der Region« zu beschädigen. »Es ist nicht das erste Mal, dass sich die dominikanische Regierung der feindseligen Politik und der aggressiven Eskalation der USA gegenüber unserem Land anschließt. Der Ausschluss Kubas vom verschobenen 10. Amerikagipfel und die Änderung der Stimmabgabe der Dominikanischen Republik zur kubanischen Resolution gegen die Blockade in der UN-Generalversammlung sind Beispiele dafür«, heißt es in der Erklärung des Außenministeriums.

Laut Telesur erfolgte der Schritt genau einen Tag nach einem Treffen der sogenannten Koalition der Amerikas gegen die Kartelle (A3C) im Rahmen von Donald Trumps Initiative »Schild der Amerikas«, zu dem sich in Panama am Mittwoch Vertreter verschiedener rechter Regierungen der Region, darunter auch der Dominikanischen Republik, versammelt hatten. Die dominikanische Journalistin Lilliam Oviedo wies zudem auf die Aktivitäten der derzeitigen US-Botschafterin und ehemaligen CIA-Agentin Leah Francis Campos in ihrem Land hin, die der Regierung Abinader »den Stempel der Trump-Regierung« aufdrücke.

 

Info über Kuba 

Unblock Cuba!

Im Zeichen Fidels

Kuba feiert 100. Geburtstag des Revolutionsführers mit vielen Aktionen und Gästen. Internationale Konferenz bringt Unterstützer gegen mörderische US-Blockade zusammen

Von Thorben Austen, Havanna

Foto: Norlys Perez/Reuters

Pioniere gehen auf Erkundungsreise durch die Geschichte der Kubanischen Revolution (Havanna, 13.8.2026)

Mit zahlreichen Veranstaltungen ist am Donnerstag in Kuba und weltweit der 100. Geburtstag des 2016 verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro Ruz begangen worden. Auf der Insel fanden eine Karawane zu seinem Geburtsort Birán sowie dezentrale Gedenkveranstaltungen in den Provinzen des Landes statt. Auf dem Friedhof in Santiago de Cuba, auf dem der ehemalige Präsident begraben liegt, versammelten sich nach Angaben von Prensa Latina Tausende Menschen, symbolträchtig wurden 100 neue Mitglieder in die Kommunistische Partei Kubas (PCC) aufgenommen.

Der zentrale Festakt fand vor 5.000 Gästen im Theater »Karl Marx« in Havanna in Anwesenheit von Staatspräsident Miguel Díaz-Canel, Raúl Castro und weiteren Persönlichkeiten aus der Staatsführung und der Leitung der PCC statt. In seiner immer wieder von Beifall und Sprechchören unterbrochenen Rede erinnerte Díaz-Canel an den jungen Fidel und ging auf die aktuelle Situation durch die totale Blockade des Landes seitens der USA ein. Díaz-Canel nannte die Bauern und Arbeiter, die »trotz der schwierigen Lage täglich an ihrem Arbeitsplatz erscheinen, die wahren Helden des Landes« und schloss mit den Worten »Patria o muerte, venceremos« (Vaterland oder Tod, wir werden siegen).

Nach der Ansprache erlebten die Anwesenden eine hochemotionale szenische Darstellung einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen. In dem Stück wurden drei Pioniergruppen von einer unbekannten Stimme, die sich als »ehemaliger Pionier« und »Stimme der Erfahrung« vorstellte, auf Erkundungsfahrt geschickt und konnten verschiedene Fragen stellen. Als roter Faden zogen sich das Bekenntnis zur Solidarität und die Idee des »Niemand Zurücklassens« durch die knapp zweistündige Darbietung, die von den Zuschauern mit großem Beifall bedacht wurde.

Die Veranstaltung war auch der Abschluss der dreitägigen Konferenz »100 Jahre Fidel – Vermächtnis und Zukunft«, die mit 1.500 Delegierten aus 63 Ländern von Montag bis Mittwoch in Havanna stattfand. In dem umfangreichen Programm diskutierten die Teilnehmer auf parallelen Panels verschiedene Aspekte des Lebens und Wirkens des Revolutionsführers, darunter den kubanischen Internationalismus, das weltweite geachtete Gesundheitssystem, »Fidel und Religion« sowie Militärthemen.

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Nachdem Díaz-Canel die Konferenz mit einer Rede eröffnet hatte, folgten Grußworte verschiedener Bewegungen, Regierungen und linker Parteien. Als Regierungsvertreter sprachen Elijah Ngurare, Premierminister Namibias von der SWAPO, sowie Repräsentanten aus China, Laos und Vietnam. Aus der Russischen Föderation wurde ein Grußwort von Präsident Wladimir Putin verlesen. Lateinamerika war mit der Landlosenbewegung MST aus Brasilien und Kommunistischen Parteien zur Eröffnung vertreten. Repräsentanten der verbliebenen progressiven Regierungen des Kontinents sprachen nicht zur Eröffnung, ebensowenig ein Regierungsvertreter aus Venezuela, jahrzehntelang einer der engsten Verbündeten Kubas in Lateinamerika.

Zum Ende des Kongresses diskutierten internationale Solidaritätsgruppen im Beisein von Díaz-Canel und den »Cuban Five« – Kundschaftern, die jahrelang in US-Haft waren, weil sie, eingeschleust in ultrarechte exilkubanische Gruppen, die Behörden über geplante Anschläge informiert hatten. Onyesonwu Chatoyer von der US-Solidaritätsbrigade »Venceremos« plädierte dafür, die internationale Kampagne »Kein Krieg gegen Kuba« zu verstärken, permanente Proteste vor Parlamenten zu organisieren und den Druck auf die UNO zu erhöhen.

Ein Vertreter des Netzwerks der Kommunisten aus Italien erklärte, in den vergangenen Monaten sei immer wieder zu hören gewesen: »Kuba ist nicht allein.« Das sei richtig – er wolle aber ans Publikum auch die Frage richten, ob es nicht heißen müsse: »Solange Kuba überlebt, sind wir nicht allein.« Soan Tanis von der Unabhängigkeitsbewegung aus Puerto Rico sagte: »Revolutionen sind auch in unserer Zeit möglich.« Dafür müsse eine »antiimperialistische und antikoloniale Volksmacht aufgebaut werden«. Ähnlich äußerte sich Giorgios Marinos vom Politbüro der Kommunistischen Partei Griechenlands: Seine Partei orientiere »auf Klassenkampf und sozialistische Revolution, die Arbeiterklasse hat das Werkzeug für den Aufbau des Sozialismus«.

Gloria La Riva vom humanitären Hilfsprojekt »Hatuey« aus den USA erinnerte daran, dass Fidel Castro bereits am 7. Dezember 1989, vor dem drohenden Zusammenbruch der sozialistischen Staaten in Osteuropa, gesagt hatte: »Auch wenn Kuba das letzte sozialistische Land sein wird, wir halten die Fahne des Sozialismus hoch.« La Riva erklärte, dass ihre Organisation in der Coronapandemie mit konkreter materieller Hilfe für Kuba begonnen habe und mittlerweile sehr erfahren in Hilfslieferungen sei und diese trotz Blockade nach Kuba gelangten. Magdalena Rosales von der »Freundschaftsgruppe Mexiko–Kuba« konnte verkünden, dass in ihrem Land »Tonnen von Hilfsgütern« gesammelt wurden. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sei Unterstützerin Kubas, betonte sie. Rosales fordert dazu auf, in allen Ländern Druck auf die Regierungen auszuüben, »das zu liefern, was Kuba am nötigsten braucht: Erdöl«.

 

Info über Mexiko - USA Teil 1

Sohn des ehemaligen Präsidenten López Obrador verurteilt den Entzug des US-Visums aus politischen Gründen

Der Sohn des ehemaligen mexikanischen Präsidenten sagte, er rechne mit anderen Zeiten, mit Regierungen, die das Erbe von Persönlichkeiten wie Abraham Lincoln und Franklin Delano Roosevelt aufgreifen, die er als politische Führungsreferenzen erwähnte.

Die Vereinigten Staaten (USA) entzogen das Visum von Andrés Manuel López Beltrán, Sohn des ehemaligen mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador (AMLO), in einem Ereignis, das der politische Führer als Propagandaakt bezeichnete.

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Die Beschwerde wurde in einem Brief an US-Präsident Donald Trump eingereicht, in dem López Beltrán erklärte, die Entscheidung sei auf Empfehlungen von Außenminister Marco Rubio und Unterstaatssekretär Christopher Landau getroffen worden, die er als "selbsternannten 'den Visaentferner'" bezeichnete.

Die Ankündigung erfolgte am Donnerstag, dem 13. August, als der mexikanische Politiker erklärte, dass die US-Regierung keine rechtlichen Gründe habe, um die gegen ihn verhängte Einwanderungsbeschränkung zu rechtfertigen.

In seiner Erklärung sagte López Beltrán: "Wir müssen Ihnen versichern, dass diese Beamten keine Beweise gegen michbezüglich einer unmoralischen oder kriminellen Handlung haben, denn ich habe mein öffentliches und privates Leben stets mit Idealen, Prinzipien und Ehrlichkeit geleitet, die von meinen Eltern vermittelt und durch Überzeugung in meiner politischen Arbeit praktiziert wurden."

Der Politiker betrachtete, dass die Maßnahme eine Straftat gegen diejenigen darstellt, die von der Trump-Regierung abweichen, und beschuldigte die Mitarbeiter des US-Präsidenten der Korruption, wobei er darauf hinwies, dass "jeder von ihnen dadurch gekennzeichnet ist, dass er Geld für seine Kampagnen oder politische Aktivitäten von Waffenhändlern oder als Bezahlung für die Arbeit der Einflussnahme erhält."

López Beltrán fügte hinzu, dass es zwar nicht seine Priorität sei, in die Vereinigten Staaten zu reisen, das Land jedoch mit Problemen wie sozialem Hass, Rassismus, Drogenabhängigkeit, Familienzerfall und Unzufriedenheit der Bürger konfrontiert sei, was, wie er sagte, ein Szenario von "Traurigkeit und sozialer Zerstörung" widerspiegele.

Der Sohn des ehemaligen mexikanischen Präsidenten sagte, er rechne mit anderen Zeiten, mit Regierungen, die das Erbe von Persönlichkeiten wie Abraham Lincoln und Franklin Delano Roosevelt aufgreifen, die er als politische Führungsreferenzen erwähnte.

Er forderte Donald Trump außerdem auf, zu antworten, ob er sich dieser Situation bewusst sei und ob die Maßnahme Teil einer Strategie zur Verfolgung der regierenden National Regeneration Movement (Morena) sei.

Schließlich bezeichnete López Beltrán als unpassend, dass die Außenpolitik in diesen Fällen heuchelei geführt werde, und bat um Klarheit über den Stand der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Autor: teleSUR - EMS - JGN

Quelle: Agenturen

Bild - Die Ankündigung erfolgte am Donnerstag, dem 13. August, als der mexikanische Politiker López Beltrán erklärte, dass die US-Regierung keine rechtlichen Gründe habe, um die gegen ihn verhängte Einwanderungsbeschränkung zu rechtfertigen. Foto: FB Andrés Manuel López Beltrán

Info über Mexiko - USA Teil 2

Sheinbaum beschreibt die Annullierung von López Beltráns Visum durch die USA als "Einmischung".

In ihren Stellungnahmen warnte Sheinbaum, dass Teile der mexikanischen Opposition US-Behörden einschalten werden, um im Fall López Beltrán eine Intervention zu suchen.

Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, dass die Entscheidung der USA, Andrés Manuel López Beltráns Visum zurückzuziehen, "ein Gefühl der Einmischung in die mexikanische Politik" darstelle und wies darauf hin, dass die Regierung von Donald Trump bisher keine schlüssigen Beweise gegen die Betroffenen vorgelegt habe.

"Meiner Meinung nach hat die Entnahme von Visa, die sie als politisch exponierte Personen bezeichnen, eher einen politischen als einen sicherheitsrelevanten, weil sie nicht für alle Länder gleich ist", sagte Sheinbaum.

https://youtu.be/nxVfcjAFwh8?si=7UkOgJ_IBzVwZYYa

Nachdem er von der US-Entscheidung erfahren hatte, hielt Lopez Beltran die Maßnahme für eine Straftat gegen diejenigen, die von der Trump-Administration abweichen und Kollaborateure des US-Präsidenten der Korruption beschuldigen, und wies darauf hin, dass "jeder von ihnen dadurch gekennzeichnet ist, dass er Geld für seine Kampagnen oder politische Aktivitäten von Waffenhändlern oder als Bezahlung für seine Arbeit als Einfluss erhält."

In diesem Zusammenhang betonte der mexikanische Präsident, dass der Sohn des ehemaligen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador das Recht habe, auf diese Weise zu reagieren.

"Jeder kann auf die eine oder andere Weise reagieren. Der beste Weg, damit umzugehen, ist, nicht zu schrumpfen. Warum sollen wir unsere Köpfe senken, warum werden wir knien, warum werden wir Angst haben?" sagte er.

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Gleichzeitig versicherte er, dass sein Land keinen Klage einleiten werde, der ausschließlich zum Widerruf eines Visums angerichtet wird.

"Es gibt nichts gegen den Sohn des ehemaligen Präsidenten López Obrador, und falls doch, werden wir niemanden decken, falls er ein Verbrechen begangen hat. Aber wir werden keine Untersuchung einleiten, nur weil jemandem das Visum entzogen wird", sagte das Staatsoberhaupt und betonte, dass sie den Untersuchungen der Leiterin des Generalstaatsanwalts, Ernestina Godoy, vertraut.

Verteidigung der Souveränität und bilaterale Beziehungen

Ob diese Situation die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarland betrifft, sagte Sheinbaum: "Wir müssen unsere Position verteidigen, und das bedeutet nicht, dass es einen Bruch mit den Vereinigten Staaten gibt, ganz im Gegenteil, sondern zu sagen, was es ist."

"Ich strebe immer nach der bestmöglichen Beziehung zu den Vereinigten Staaten, zu meinem Volk, zu meiner Heimat, und weil es so sein sollte, aber ich werde auch nicht den Kopf senken; Es ist keine persönliche Angelegenheit, sondern eine Frage der Verteidigung der Heimat", fügte er hinzu.

Vor diesem Hintergrund bat der Präsident um Respekt vor dem aztekischen Gebiet und seiner Regierung.

"Niemand wird zensiert, aber Respekt wird von der US-Regierung verlangt. Wir geben keine Meinung zu seiner Wahl ab, es ist eine Entscheidung des Volkes der Vereinigten Staaten, aber in der mexikanischen Politik entscheiden die Menschen in Mexiko. Es sollte keine Einmischung von irgendeinem Land geben; Wir arbeiten zusammen und koordinieren, aber als Gleichgestellte", betonte er.

In ihren Stellungnahmen warnte Sheinbaum, dass Teile der mexikanischen Opposition US-Behörden einschalten werden, um im Fall López Beltrán eine Intervention zu suchen.

In diesem Sinne nutzte er die Gelegenheit, um zu verurteilen, dass es Oppositionspolitiker wie den Präsidenten der PRI, Alejandro Moreno Cárdenas, und andere Senatoren gibt, die häufig in die Vereinigten Staaten reisen, um deren Einmischung in innere Angelegenheiten zu erbitten.

Autor: teleSUR: ac - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Claudia Sheinbaum versicherte, dass ihr Land kein Klageverfahren einleiten werde, das ausschließlich den Widerruf eines Visums angeht. Foto: EFE

Info über die USA

Die USA drohen mit Bodenangriffen auf Drogenhändler in Lateinamerika

Der Plan sieht die Zusammenarbeit mehrerer Regierungen in der Region vor. "Es wird denselben Effekt auf Land haben, und deshalb arbeiten wir mit Ecuador und Kolumbien zusammen", sagte der Kriegsminister.

Die Vereinigten Staaten kündigten neue Strategien gegen organisierte Kriminalität in Lateinamerika an, diesmal mit Bodenoperationen. Die Entscheidung wurde am Donnerstag, dem 13. August, von Kriegsminister Pete Hegseth während eines offiziellen Besuchs in Panama vorgestellt.

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Hegseth erklärte, dass die Initiative darauf abzielt, die illegalen Aktionen zu replizieren, die Washington bereits in internationalen Gewässern gegen mutmaßliche Fischereifahrzeuge durchführt, die mit dem Handel von Kokain und Fentanyl in der Karibik und im Pazifik in Verbindung stehen.

Darüber hinaus betonte der Beamte über Plattform X, dass die American Coalition Against Cartels (A3C) Engagement in Aktion umwandelt. Gemeinsam stärken wir die Koalition souveräner Partner, die sich der Bekämpfung von Narco-Terrornetzwerken, dem Schutz unserer gemeinsamen Nachbarschaft und der Sicherheit der westlichen Hemisphäre verschrieben haben."

Der Plan sieht die Zusammenarbeit mehrerer Regierungen in der Region vor. "Es wird denselben Effekt an Land haben, und deshalb arbeiten wir mit EcuadorKolumbien und Partnern zusammen, um den Kampf gegen DTOs (designated terrorist organizations) an Land zu führen", sagte Hegseth.

Die Strategie ist Teil der Bemühungen einer Allianz von 19 Ländern unter der Führung von Donald Trump, die ihre Aktivitäten auf alle Bereiche ausweiten will, in denen Drogenhandel entdeckt wird.

Dieses neue Programm ergänzt den im September letzten Jahres genehmigten Plan, als der Einsatz von Luftangriffen auf Boote, die verdächtigt werden, Drogen in der Karibik und im Pazifik zu transportieren, genehmigt wurde. Laut offiziellen Berichten haben diese illegalen Handlungen mindestens 215 Todesopfer gefordert.

Die Ankündigung erfolgt kurz nachdem das US-Justizministerium vier mutmaßliche Mitglieder des Jalisco New Generation Cartel (CJNG), die im Juni in der Tschechischen Republik festgenommen wurden, wegen Drogenterrorismus, Drogen- und Waffenhandels angeklagt hat.

Autor: teleSUR - EMS - JGN

Quelle: La Jornada - Agenturen

Bild - Dieses neue Programm ergänzt den im September letzten Jahres genehmigten Plan, als der Einsatz von Luftangriffen auf Boote, die verdächtigt werden, Drogen in der Karibik und im Pazifik zu transportieren, genehmigt wurde. Foto: Kriegsminister

Info über die Dominikanische Republik

"Wir sind keine Kolonie der USA.": Dominikanische Politiker lehnen die Ausweisung kubanischer Diplomaten ab

Führer mehrerer Parteien schämen sich, dass die Regierung von Luis Abinader eine Beziehung der Unterordnung und Vasallenbeziehung gegenüber der Trump-Regierung pflegt, und halten sie für Druck auf eine diplomatische Krise mit Kuba

Politische Führer der Dominikanischen Republik lehnten die Ausweisung von zehn kubanischen Diplomaten und deren Verwandten durch die Regierung von Luis Abinader ab, ohne eine Erklärung für eine solche Entscheidung zu liefern, und stellten die Unterordnung der Exekutive unter die Trump-Regierung infrage.

Am Donnerstag gab das dominikanische Außenministerium die Entscheidung bekannt und gab keine Details preis. Er sagte, er behandle den Fall mit Zurückhaltung, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht zu beschädigen, und gab kubanischen Vertretern bis Sonntag, den 16., Zeit, das Land zu verlassen.

Der Präsident von Alianza País, Guillermo Moreno, sagte den lokalen Medien: "Man muss kein NASA-Wissenschaftler sein, um zu wissen, dass dies auf Druck der US-Regierung zurückzuführen ist." Er fügte hinzu, dass es kein Zufall sei, dass die Entscheidung am Tag bekannt gegeben wird, an dem das hundertjährige Jubiläum des Führers der kubanischen Revolution, Oberbefehlshaber Fidel Castro Moreno sagte: "Wir alle wissen, wie eine kriminelle Blockade ausgeübt und entwickelt wurde, die im Moment völkermörderische Merkmale aufweist, weil sie die billigsten Ressourcen verwenden, wie etwa die Verhinderung von Medikamenten, Lebensmitteln und allen möglichen Waren an die Menschen in Kuba, und der Versuch, ein hungerndes Volk zu töten, ist die Beschreibung von Völkermord."

"Ich schäme mich", zu sehen, dass die dominikanische Regierung diesen Völkermord befürwortet und sich von einer Nation abwendet, die immer ein Verbündeter war, hinterfragte er.

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Das dominikanische Außenministerium ordnet den Abzug der Diplomaten aus der kubanischen Botschaft an

Es ist besorgniserregend, dass die Dominikanische Republik eine derart Vasallenaußenpolitik verfolgt, sagte der ehemalige stellvertretende Außenminister Minou Tavárez Mirabal. Der ehemalige Abgeordnete und Mitglied der Demokratischen Option fragte: "Ich bin besorgt, dass wir eine Außenpolitik haben, die versucht, ein Land in einer so schwierigen Zeit zu treffen, ein Bruderland, das nicht nur die Dominikanische Republik, sondern die ganze Welt so unterstützt hat; Es hat auch eine sehr schlechte Bedeutung, dass sie es genau an einem Datum wie heute getan haben."

María Teresa Cabrera von Frente Amplio sagte, die Entscheidung solle die dominikanische Regierung in Verlegenheit bringen, da es sich um eine "willkürliche" Maßnahme handelt.

"Die Wahrheit ist, dass das eine Schande ist, es lässt uns sprachlos zurück", sagte Cabrera, der versicherte, dass die Dominikanische Republik derzeit eine diplomatische Beziehung "auf den Knien" gegenüber der US-Regierung habe.

Ruz (1926–2016), gefeiert wird.

Der ehemalige Präsident des zentralamerikanischen Parlaments und Sekretär der Internationalen der Fuerza del Pueblo-Partei, Manolo Pichardo, urteilte anhand von X, dass die Entscheidung des Außenministeriums unter dem Schutz der Wiener Konvention ein souveränes Vorrecht sei, "das dominikanische Volk jedoch das Recht hat, transparent über die Gründe für diese Maßnahme informiert zu werden."

 

Er erinnerte daran, dass "die Dominikanische Republik und Kuba eine unauflösliche historische Verbindung teilen, symbolisiert durch die Darstellung von Persönlichkeiten wie Máximo Gómez. Abgesehen von möglichen Differenzen in unserer Außenpolitik muss jede Situation durch die uns zur Verfügung stehenden diplomatischen Ressourcen gelenkt werden, um Eskalationen zu vermeiden, stets mit Appell an konstruktiven Dialog und die unveränderliche Brüderlichkeit, die unsere Völker vereint."

Der Anwalt und Kommunikator Ricardo Nieves kritisierte die Tatsache, dass die Behörden die Gründe für die Ausweisung nicht öffentlich gemeldet haben, und betrachtete, dass dies mit dem Druck des Weißen Hauses zusammenhängt, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba zu ändern.

 

«Ich bin überzeugt, dass es die Gringos sind, die mit allen Mitteln Druck machen, damit die Dominikanische Republik irgendwie die Beziehungen zu Kuba einschränkt oder unterbricht. Es ist eine Eindringung, und seitens der Dominikanischen Republik ist es eine Unterwerfung und ein Knien. Ich schäme mich."

 

Er erinnerte daran, dass Washington Beziehungen zu China und Vietnam unterhält, von denen aus sie vom vietnamesischen Volk besiegt wurden. Er fügte hinzu, dass sie sogar mit Syrien verbunden seien, das nun de facto von einem Terroristen regiert wird (Ahmed al-Sharaa, ehemaliger Kommandeur der Hayat Tahrir al-Sham-Terrorallianz und Gründer der al-Nusra-Front, des syrischen Ablegers der Al-Qaida-Gruppe). "Wir sind keine Kolonie der Vereinigten Staaten", betonte er.

 

Abinaders Regierung schließt sich erneut Washingtons feindlicher Politik an

 

Die Ausweisung wurde von der kubanischen Regierung entschieden abgelehnt. Das Außenministerium (Minrex) betonte, dass kubanische Diplomaten "stets strikt an die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen von 1961 und mit absolutem Respekt vor den Gesetzen dieses Schwesterstaates gehandelt haben."

Das Außenministerium erklärte: "Es gibt keine andere Erklärung für diese Maßnahme als die Unterwerfung der Regierung der Dominikanischen Republik unter dem Druck der US-Regierung, die in ihrem Versuch, Kuba zu isolieren, vorgeschlagen hat, unsere diplomatischen Beziehungen zu den Ländern der Region zu beeinträchtigen."

 

Havanna erinnerte daran, dass "es nicht das erste Mal ist, dass die dominikanische Regierung sich der feindseligen Politik und aggressiven Eskalation der Vereinigten Staaten gegen unser Land angeschlossen hat", und erwähnte als Beispiel den Ausschluss Kubas vom verschobenen X. Gipfel der Amerikas sowie die Änderung der dominikanischen Abstimmung zur kubanischen Resolution gegen die US-Blockade in der UN-Generalversammlung.

 

Die kubanische Revolution ist gekommen, um zu bleiben

 

"Möge das dominikanische Volk stets auf die unerschütterliche Freundschaft und Solidarität des kubanischen Volkes zählen", schloss die Erklärung des Außenministeriums. Der kubanische Botschafter in Quisqueya, Ángel Arzuaga Reyes, der am Tag zuvor an einer feierlichen Zeremonie teilnahm, die an der Autonomen Universität Santo Domingo (UASD) anlässlich des hundertjährigen Jubiläums von Fidel Castro organisiert wurde, äußerte sich ebenfalls in diese Richtung.

 

Der Diplomat hob die historische Beziehung zwischen Kuba und der Dominikanischen Republik hervor und drückte seinen Dank gegenüber dem dominikanischen Volk aus. "Wir werden immer zusammen sein, und wir werden diesem Volk niemals wehtun, wir werden mit ihnen zusammen sein, wie immer, wie (José) Martí es lehrte, wie Fidel es lehrte. Danke, danke an das brüderliche Volk der Dominikanischen Republik...", sagte er während seiner Rede.

 

Die Revolution "ist gekommen, um zu bleiben", trotz der Aggressionen, "woher auch immer sie kommen", fügte Arzuaga Reyes hinzu, der die wirtschaftliche Blockade und die von den USA gegen die Insel verhängte Energiebelagerung sowie die Medienkampagnen und die militärische Bedrohung verurteilte.

 

Er versicherte, dass je schwieriger die Umstände sind, desto größer die Einheit und Kampfbereitschaft des kubanischen Volkes. "Dass Menschen, die der Imperialismus nicht brechen kann, ist dasselbe, das heute den Dominikanern für diesen Tribut dankt", sagte er.

Am 27. Oktober 1992 verlieh die UASD Fidel den Titel Doctor Honoris Causa und gründete ein hundertjähriges Ehrenkomitee, um Aktivitäten zu Ehren des historischen Führers der kubanischen Revolution zu organisieren.

 

Die Entscheidung von Abinaders Regierung fiel im Kontext einer starken wirtschaftlichen, politischen und diplomatischen Offensive gegen Kuba, angeführt von der Trump-Administration, deren Verbündeter in der Region die Abinador-Regierung ist, und nach einem Treffen der sogenannten Koalition der Amerikas gegen Kartelle (A3C) im Rahmen der Schild der Amerikas-Initiative, die Vertreter mehrerer Nationen der Region, darunter die Dominikanische Republik, in Panama zusammenbrachte.

 

Autor: teleSUR- JDO

 

Quelle: Prensa Latina - Listín Diario - Diario Libre

Bild - Es ist besorgniserregend, dass die Dominikanische Republik eine derart Vasallenaußenpolitik verfolgt, sagte der ehemalige stellvertretende Außenminister Minou Tavárez Mirabal. Foto: EFE

 

Info über Peru

Peruanische Arbeiter marschieren gegen Keiko Fujimoris arbeitsfeindliche Politik

Sie verteidigen die Arbeitsbedingungen sowohl der Staatsarbeiter als auch der Angestellten im privaten Sektor. Sie warnen, dass die neue Regierung die erworbenen Leistungen schwächen und die Arbeitsplatzsicherheit beeinträchtigen könnte.

Vertreter von Gewerkschaftsorganisationen in Peru gingen auf die Straße, um ihre Ablehnung der von der Regierung von Keiko Fujimori vertretenen arbeitsfeindlichen Politik auszudrücken, da sie der Meinung waren, dass die in einem Entwurf vorgesehenen Maßnahmen für Gesetzgebungsbefugnisse die Arbeitsrechte einschränken und die Unsicherheit der Beschäftigung vertiefen könnten.

Die Mitglieder der Allgemeinen Konföderation der Arbeiter Perus (CGTP) führten eine präventive Mobilisierung durch, nachdem sie vom Inhalt eines Dokuments erfahren hatten, das zwar noch nicht offiziell vorgelegt wurde, aber Bestimmungen zum Arbeitsbereich enthalten sollte.

Cristian Haro, Verteidigungsminister der Gewerkschaft der Nationalen Arbeitsinspektion (Sunafil), erklärte, dass der Protest darauf abzielt, die Arbeitsbedingungen sowohl der Staatsangestellten als auch der Angestellten des Privatsektors zu verteidigen. Seiner Meinung nach schlägt das Projekt Änderungen vor, die erworbene Vorteile schwächen und die Arbeitsplatzsicherheit beeinträchtigen könnten.

Die Gewerkschaften stellen insbesondere die Möglichkeit infrage, dass zukünftige Gesetzgebungsbefugnisse Änderungen erlauben werden, die Leistungen wie Boni und Vergütung für Dienstzeit (CTS) reduzieren.

Gustavo Minaya, stellvertretender Sekretär der CGTP, warnte, dass eine mögliche Reduzierung dieser Leistungen zu unterschiedlichen Schutzgraden unter den Arbeitern führen könnte. Seiner Ansicht nach sollte keine Struktur geschaffen werden, in der Arbeitnehmer, die ähnliche Funktionen erfüllen, unterschiedliche Arbeitsrechte haben.

Fragen sind auch aus akademischen und spezialisierten Bereichen aufgetaucht. Experten argumentieren, dass die Vorschläge die Garantien für Arbeitnehmer verringern, die mit der Einstellung verbundenen Kosten senken und die Prekarität in der formellen Beschäftigung erhöhen könnten.

Der ehemalige Arbeitsminister Fernando Cuadros stellte seinerseits das Argument in Frage, dass Peru mit übermäßiger Arbeitsstarrheit und hohen Kosten für Unternehmen konfrontiert sei. Er sagte: "Wie kann es in einem Land Rigidität geben, in dem 70 % der formellen Arbeitnehmer im Privatsektor, genauer gesagt 72 %, einen befristeten Vertrag haben?" sagte er.

Er versicherte, dass diese Auslegung nicht mit der Realität des Arbeitsmarktes übereinstimmt, und wies darauf hin, dass etwa 72 Prozent der formellen Arbeitnehmer im privaten Sektor befristete Verträge haben.

Laut Cuadros begrenzt diese Situation die Arbeitsplatzsicherheit und erschwert es den Arbeitern, Gewerkschaften zu organisieren oder kollektiv bessere Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Er wies auch die Vorstellung zurück, dass die peruanischen Arbeitskosten im Vergleich zu anderen Ländern der Region besonders hoch seien, zumal die nationalen Löhne zu den niedrigsten gehören.

Bezüglich des Mindestlohns schätzten die Gewerkschaftsvertreter die Möglichkeit, den Mindestlohn zu erhöhen, positiv ein, obwohl sie es für unzureichend hielten, dass die Erhöhungen von gelegentlichen Entscheidungen der Regierung abhingen.

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Luis Isarra, Generalsekretär der National Federation of Drinking Water and Sewerage Workers (FENTAP), sagte, dass ein technischer Mechanismus eingerichtet werden sollte, um den Mindestlebensunterhalt regelmäßig und vorhersehbar zu aktualisieren. Er stellte außerdem die Frage, dass die Debatte erneut an den National Labor Council verlegt werde, da Arbeitgeber sich historisch gegen Lohnerhöhungen gewehrt haben.

Die Mobilisierung findet in einem Kontext der Besorgnis über steigende Preise statt und während Arbeiterorganisationen Druck ausüben wollen, damit jede Änderung der Arbeitsgesetzgebung bestehende Garantien bewahrt und progressive Steigerungen der Arbeitnehmereinkommen ermöglicht.

Autor: teleSUR: idg - JDO

Quelle: Agenturen

Bild - Die in einem Entwurf für Gesetzgebungsbefugnisse vorgesehenen Maßnahmen könnten Arbeitsrechte einschränken und die Prekarität der Beschäftigung vertiefen. Foto: @RamiroteleSURtv

Info über Peru

Transporter protestieren in verschiedenen Regionen Perus wegen der Treibstofferhöhung

Sie verurteilen, dass der Anstieg der Kraftstoffpreise Auswirkungen auf die Betriebskosten sowie auf den Fahrkartenpreis und die allgemeinen Lebenshaltungskosten der Bevölkerung hat.

Seit letztem Montag, dem 10. August, nur drei Tage nach Beginn der Regierung von Keiko Fujimori, beobachten Verkehrsgewerkschaften und soziale Organisationen in Ucayali, Loreto, Arequipa und Tacna Streiks, Mobilisierungen und Straßensperren, um gegen die steigenden Diesel- und Benzinpreise zu protestieren.

Diese Maßnahmen reagieren auf die Auswirkungen, die der Anstieg der Kraftstoffpreise auf Betriebskosten sowie auf Fahrkartenpreise und die allgemeinen Lebenshaltungskosten der Bevölkerung hat, und verursachen zudemProbleme bei der Versorgung mit Produkten und Grundbedürfnissen.

In Pucallpa, Ucayali, begehen die Verkehrsarbeiter ihren dritten Tag des Protests mit Blockaden auf der Federico Basadre-Autobahn – einer Straße, die die Region mit Huánuco, Tingo María, Huancayo und Lima verbindet – Beschränkungen in der Stadt sowie Verkehrsbeschränkungen auf den Flüssen Tamaya und Iparía und melden zudem Zusammenstöße mit der Polizei. Sie weisen darauf hin, dass der Dieselgallone im März von 11,50-12 Solen (S/) auf derzeit 23-24 S//. gestiegen ist.

Die Maßnahme in Pucallpa hat zu Treibstoffknappheiten an den Wasserhähnen und zur Funktionsunfähigkeit mit langen Warteschlangen geführt – obwohl Petroperú behauptet, Vorräte zu haben, aber Schwierigkeiten beim Transport von Tankern hat – zusätzlich zur Ansammlung von Müll, Problemen bei der Beseitigung von Krankenhausabfällen und der Aussetzung von Präsenzunterricht in der Provinz Coronel Portillo.

Darüber hinaus stellten Transporter und Organisationen an einem Dialogtisch Forderungen nach Trinkwasser, Sanitäranlagen, Gesundheits- und Straßeninfrastruktur und forderten die Regierung auf, eine hochrangige Kommission mit Entscheidungsbefugnis einzusetzen.

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In Loreto gab es Unterbrechungen auf der Nauta-Iquitos-Autobahn durch Motorradtaxifahrer und Flusstransporter, während im Gebiet von Bagua die Gemeinden Awajún eine Blockade der IV. Straßenachse durchsetzten, um die Abschluss der Bildungsarbeiten und den Bau einer Brücke zu fordern.

Tacna wiederum folgte dem 48-Stunden-Streik, nachdem Dieselpreise über 25 Soles pro Gallone gemeldet wurden, was zur Aussetzung der Schulaktivitäten führte. In Arequipa fordern die Fluggesellschaften ihrerseits, den Fahrpreis von einem Sol auf 1.30 Sol zu erhöhen, um die Erhöhung von Treibstoff und Ersatzteilen zu decken, wobei die Verhandlungstabellen mit der Gemeinde offen bleiben.

Ebenso gewährten die Gewerkschaften von Puno der Regierung eine Frist von einem Monat, um den Dieselpreis durch Subventionen oder Stabilisierungsfonds auf durchschnittlich 20 Soles zu senken, unter der Warnung, einen unbefristeten Streik einzuleiten.

Als erste Reaktion auf den Anstieg der Kraftstoffpreise wurde im Mai eine vorübergehende Subvention von S/4 pro Gallone B5- und B20-Diesel für den Transport von Passagieren und Fracht gewährt – vorgesehen für den Kauf zwischen dem 29. Mai und dem 29. Juli unter bestimmten Anforderungen –, um den Anstieg von Tickets und Fracht abzufedern.

Die Maßnahme war jedoch unzureichend, die Gewerkschaften fordern endgültige Lösungen für die Betriebskosten und nicht nur vorübergehende Entschädigungen. Angesichts der Eskalation des Konflikts hat die Exekutive kürzlich die Reaktivierung des Fuel Price Stabilization Fund (FEPC) und eine vorübergehende Subvention für den Amazonas angekündigt.

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In diesem Szenario warnte der Politikwissenschaftler Andy Philipps, dass jede Subvention eine kurzfristige Reaktion sei, die keinen anhaltenden Rückgang der Kraftstoffpreise garantiert. Er erklärte, dass die Erhöhung der Fahrpreise ein vorrangiges Thema auf der Tagesordnung von Regionen wie Arequipa, Moquegua und Tacna sei, wo sich die Fahrpreise sogar verdoppelt haben.

Philipps argumentierte, dass das Land temporäre Maßnahmen aufgeben und strukturelle Veränderungen fördern müsse, die seit Jahren anstehen, wie etwa die Umwandlung der Energiematrix und die Massierung von Erdgas; er äußerte jedoch Zweifel an der Bereitschaft der Exekutive, einen "extraktivistischen und kurzfristigen" Ansatz zu verfolgen.

Autor: teleSUR: ig - RR

Quelle: Agenturen

Bild - In Pucallpa, Ucayali, feiern die Transporter ihren dritten Protesttag mit Blockaden auf der Federico Basadre-Autobahn. Foto: EFE.

Info über Brasilien

Brasilien erreicht einen Allzeitrekord bei seinen landwirtschaftlichen Exporten

Sojabohnen führen die Auslieferungen ins Ausland an, während die internationale Nachfrage nach brasilianischen Produkten wächst.

Die brasilianischen Agrarexporte erreichten im Juli 16,3 Milliarden US-Dollar, den höchsten Wert dieses Monats, wie Daten des brasilianischen Landwirtschafts- und Viehministeriums (Mapa) berichten, wie Brasil 247, ein Partner von TV BRICS, berichtet.

Das Ergebnis entspricht einem Wachstum von 5,4 % im Vergleich zum Juli 2025. Agrarprodukte machten im Monat 47,9 % der gesamten brasilianischen Exporte aus.

Sojabohnen führten die Lieferungen mit 7,15 Milliarden Dollar an, ein Anstieg von 22,4 % im Jahresvergleich. Die Fleischexporte erreichten 2.910 Millionen Dollar, während die Forstprodukte 1.620 Millionen und Produkte des Zuckerkomplexes sowie Ethanol 1.130 Millionen Dollar betrugen.

Die Sojabohnenexporte stellten mit 5.870 Millionen Dollar und 13,4 Millionen Tonnen sowohl in Wert als auch in Volumen einen Rekord auf. Der Durchschnittspreis stieg ebenfalls um 7,4 % auf 438 US-Dollar pro Tonne.

Auch andere Produkte erzielten Rekordwerte für Juli. Die Zellstoffexporte erreichten 1,06 Milliarden US-Dollar, während die Lieferungen von frischem Hühnerfleisch 876,17 Millionen US-Dollar erreichten. Roh-Sojaöl, löslicher Kaffee, lebende Rinder, getrocknete Bohnen und Hühnerfleisch-Nebenprodukte fielen ebenfalls hervor.

China blieb der Hauptmarkt für brasilianische Agrarunternehmen mit Käufen von 5.640 Millionen Dollar, was 34,5 % der Exporte des Sektors entspricht. Das Versandwachstum wurde hauptsächlich durch Sojabohnen, frisches Hühnerfleisch und Zellulose angetrieben.

Zu den Märkten, die im Juli am meisten zum Wachstum der brasilianischen Exporte beitrugen, gehörten auch Indien, Iran, die Türkei und Ägypten, die ihre Einkäufe brasilianischer Agrarprodukte erhöhten.

Autor: teleSUR - TV BRICS

Quelle: BRICS TV

 

Info über Venezuela - Kolumbien

Venezolanische Retter kommen nach Kolumbien, um die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben zu unterstützen

Die Übertragung der venezolanischen Gruppe wurde über den privaten Sektor von der Organisation Corazones por la Vida in Allianz mit lokalen Geschäftsleuten organisiert.

Eine Gruppe von sechs Rettungskräften aus dem Bundesstaat La Guaira, Venezuela, traf am Freitag, dem 14. August, im Zentrum der Stadt Pereira im Departamento Risaralda, Kolumbien, ein, um sich den Such- und Rettungsmaßnahmen nach dem Erdbeben der Stärke 7,4 am 10. August auf kolumbianischem Gebiet anzuschließen.

Die Delegation wurde auf Wunsch der kolumbianischen und argentinischen Teams einberufen, mit denen sie gemeinsam zusammenarbeiten wird. Die Gruppe, der später sechs weitere venezolanische Spezialisten zugestanden werden, stellte sich dem Kommandoposten in der Nähe des eingestürzten Dibeni-Hotels zur Verfügung, um an der Rettung von unter den Trümmern eingeschlossenen Menschen zu arbeiten.

Die Teammitglieder, darunter Cristian Acevedo und Jesús Martínez, verfügen über technische Rettungsausbildung, 49 ununterbrochene Arbeitstage nach dem seismischen Ereignis in Venezuela sowie spezialisierte Ausrüstung, darunter Wärmebildkameras, Drehschlämmer und mechanische Werkzeuge.

https://youtu.be/LVpOzL3xLbs?si=rU36pj63dfT5TsZ2

Der Transfer der venezolanischen Gruppe nach Kolumbien wurde über den privaten Sektor von der Organisation Corazones por la Vida in Allianz mit lokalen Geschäftsleuten organisiert. Die Reise des Teams umfasste eine Landreise von La Guaira nach Barcelona, der Hauptstadt des Bundesstaates Anzoátegui in Venezuela, gefolgt von einem Flug nach Medellín, Kolumbien, und einer anschließenden Fahrt in den Nachtstunden nach Pereira, wo im Stadtzentrum mehrere eingestürzte oder erhebliche Schäden entstanden.

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Kolumbien erhöht die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben der Magnitude 7,4 auf 285

Die venezolanische Delegation plant, zunächst bis zum 20. oder 21. August in der Notfallzone zu bleiben und die lebensfähige Frist für die Auffindung der Überlebenden zu nutzen. Laut Zahlen der Nationalen Einheit für Katastrophenrisikomanagement (UNGRD) meldet der Notfall in Pereira 93 Tote, 260 Vermisste, 259 Verletzte und 260 Gerettete.

Auf nationaler Ebene misst die am Freitag von der UNGRD veröffentlichte Bilanz die Auswirkungen des jüngsten Erdbebens, das sich mit seinem Epizentrum in San José del Palmar, Chocó, ereignete.

Der Notstand umfasst 426 Gemeinden, die auf 15 Abteilungen verteilt sind, mit einem bisherigen Rekord von 285 Todesfällen3.975 Verletzten und 379 Vermissten sowie 45.523 betroffenen Familien und 102.263 Bürgern.

Autor: teleSUR: ig - RR

Quelle: teleSUR

Bild - Das auf kolumbianischem Gebiet registrierte Erdbeben hat bisher insgesamt 285 Todesopfer gefordert. Foto: EFE.

Info über Kolumbien

Die Zahl der Todesopfer beim Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien steigt auf 287

Notfallteams haben laut dem jüngsten Bericht während der nach dem Erdbeben eingesetzten Arbeiten 354 Menschen lebend retten können.

Die Nationale Einheit für Katastrophenrisikomanagement (UNGRD) berichtete am Freitag, dem 14. August, in einem Bericht mit Schnitt um 9:00 Uhr Ortszeit, dass das Erdbeben der Stärke 7,4, das Westkolumbien am 10. August erschütterte, bisher 287 Todesopfer, 3.975 Verletzte und 378 Vermisste verursacht hat. während die Opferzahl in 437 Gemeinden in 15 Départements 135.179 beträgt.

Laut dem jüngsten Bericht der Organisation ist es den Einsatzteams auch gelungen, während der nach dem Erdbeben eingesetzten Arbeiten 354 Menschen lebend zu retten.

Der Schaden an Häusern nimmt weiter zu, während die Bewertungen voranschreiten. Bisher sind 79.108 Häuser in irgendeiner Weise betroffen und weitere 13.077 wurden vollständig zerstört. Zusätzlich werden 121 Gebäude gezählt, die infolge der tellurischen Bewegung eingestürzt sind.

Auch die Gesundheits- und Bildungsinfrastruktur erlitt erhebliche Schäden. Die Behörden zählen 238 betroffene Gesundheitszentren und 2.486 Bildungseinrichtungen mit einem gewissen Grad von Verschlechterung. Zu dieser Zahl kommen 2.093 beschädigte Gemeindezentren hinzu.

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Unter bürgerschaftlichem Druck setzt die Regierung von Cali, Kolumbien, die Suche nach Erdbebenüberlebenden fort.

Das Erdbeben betraf außerdem 254 Autobahnen und Straßen, 87 Wasserversorgungssysteme, 50 Brücken für den Fahrzeugverkehr und sieben Bauwerke für Fußgängerüberwege.

Unter den beschädigten Einrichtungen befinden sich auch fünf Flughäfen, die weiterhin Teil der vom Notstand betroffenen Infrastruktur sind.

Die Auswirkungen der Katastrophe erreichten auch Tiere. Der offizielle Bericht verzeichnet 338 betroffene Exemplare, von denen 169 von den in den betroffenen Gebieten eingesetzten Teams gerettet wurden.

Das Erdbeben mit der Stärke 7,4 ereignete sich am Montag, dem 10. August, und sein Epizentrum befand sich in San José del Palmar im Departamento Chocó. Die Intensität der Bewegung verursachte Schäden in 15 Departements des Landes.

Kolumbianische Behörden und Rettungsbehörden setzen Such- und Rettungsaktionen sowie Unterstützung der betroffenen Gemeinden fort, während weiterhin an der Feststellung des gesamten Ausmaßes der durch das Erdbeben verursachten Schäden gearbeitet wird.

Autor: teleSUR: idg - RR

Quelle: UNGRD

Bild - Bisher wurden 287 Tote, 3.975 Verletzte und 378 Vermisste gemeldet. Foto: EFE

Info über Kuba

Weltweite Würdigung

100. Geburtstag Fidel Castros

Foto: Norlys Perez/Reuters

Während deutsche Medien Fidel Castro zu seinem 100. Geburtstag meist als »Diktator« titulieren und seine Rolle vor allem an der heutigen Krise Kubas messen, würdigen selbst bürgerliche Zeitungen aus dem globalen Süden den kubanischen Revolutionsführer als Internationalisten und Gegner imperialer Vorherrschaft.

»Fidel Castro und seine Revolutionäre befreiten Kuba von einem Diktator, um dann selbst eine Diktatur zu errichten«, teasert der Deutschlandfunk seine Sendung »Fidel Castro: Der revolutionäre Diktator« an. Die frühere Lateinamerika-Korrespondentin der Welt, Hildegard Stausberg, erinnert sich an eine Kuba-Reise vor 50 Jahren und weiß, dass die Bevölkerung heute hungert. Von der US-Blockade als Ursache der Krise schweigt sie und spricht statt dessen von »fast 70 Jahren Freiheitsberaubung und wirtschaftlichem Abstieg« – als habe es unter dem US-gestützten Diktator Fulgencio Batista, den Fidel und seine Rebellen 1959 vertrieben, Freiheit und allgemeinen Wohlstand gegeben.

Castro lasse sich »weder als Heiliger noch als Monster verstehen, sondern als Verkörperung von Kubas (…) Weigerung, die Bedingungen zu akzeptieren, die ihm die imperialistische Macht auferlegen wollte«, heißt es dagegen in einer ausführlichen Würdigung der britischen kommunistischen Tageszeitung Morning Star. In derselben Ausgabe erinnert ein Vertreter der irisch-republikanischen Sinn Féin an die Verbindungen zwischen irischem und kubanischem Unabhängigkeitskampf: »So wie Fidel einst dem irischen Volk (…) seine Solidarität bekundete, ist es nun das kubanische Volk, das dringend irische Solidarität benötigt.«

Auch die progressive mexikanische Tageszeitung La Jornada macht mit einem Foto des kubanischen Revolutionsführers auf. In einer Würdigung wird Castro als »Anführer der Revolution, unerschütterlicher Kämpfer, großer Militärstratege und einer der brillantesten Köpfe des 20. Jahrhunderts« bezeichnet.

Fidel sei »patriotisch, aber auch der internationalistischste Führer unserer Zeit« gewesen, würdigt ihn die Wirtschaftszeitung Daily FT aus Sri Lanka. Mit Reden, Gesundheitshelfern und militärischen Einsätzen habe er »mehr Initiativen als jeder andere Staatsführer weltweit zur Unterstützung von Anliegen von Völkern« ergriffen. Mit Blick auf die Schuldenfalle Sri Lankas verweist der Autor auf Castro als frühen Warner vor der internationalen Verschuldung des globalen Südens.

»Wie auch immer Kubas Schicksal aussehen mag, die Erinnerungen an den ›Fidelismo‹ werden fortbestehen, und sein Geist wird über den jüngsten Beutezügen des US-Imperialismus schweben«, prophezeit die pakistanische Tageszeitung Dawn. (nb)

 

Info über Venezuela

Venezuela

Caracas unter US-Druck

Venezuela: Regierung und rechte Opposition einigen sich in Gesprächen auf Reform der Justiz. Wahlbetrugsvorwürfe haltlos

Von Volker Hermsdorf

Foto: Gaby Oraa/REUTERS

Auch die Ölproduktion des Landes ist mittlerweile unter US-Kontrolle: Raffinerie in Punta Cardon (6.5.2026)

Die Regierung der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodríguez und Vertreter der rechten Opposition haben am Mittwoch (Ortszeit) die erste Runde eines von Washington unterstützten »nationalen Dialogs« beendet. Die Trump-Regierung hatte die am Donnerstag vergangener Woche begonnenen Gespräche als Start für einen »Dreiphasenplan« begrüßt, der zu einem »politischen Übergang« führen solle. Wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mitteilte, einigten sich beide Seiten auf eine umfassende Reform des Justizsystems und vereinbarten, ihre Kräfte zu bündeln, um die Rückgabe der milliardenschweren Goldreserven des Landes bei der Bank of England einzufordern.

Die zurückgewonnenen finanziellen Mittel sollen laut Rodríguez für staatliche Programme mit vorrangiger Bedeutung verwendet werden, insbesondere zum Wiederaufbau und der Reparatur zerstörter Wohnungen, zur Wiederherstellung der Stromversorgung, zur medizinischen Versorgung und zur Schuttbeseitigung in den von den Erdbeben vom 24. Juni betroffenen Gebieten. Bei den Beben waren mehr als 6.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Katastrophe trug zudem zu einem starken Anstieg der Inflation bei. Die monatliche Teuerungsrate sprang im ‌Juli auf fast 20 Prozent, wie die Zentralbank mitteilte. Auf Jahressicht lag die Inflation nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters bei rund 576 Prozent. Die Bank of ‌England weigert sich indes seit Jahren, rund 31 Tonnen venezolanisches Gold ‌im Wert ‌von vier Milliarden US-Dollar freizugeben, weil sie die Legitimität der Regierung des im Januar nach einem Angriff auf Caracas von US-Militärs entführten Präsidenten Nicolás Maduro nicht anerkannte.

Die Delegationen waren für die Regierung von Jorge Rodríguez und auf seiten der Opposition von Dinorah Figuera, der Vorsitzenden des aufgelösten Parlaments von 2015, geleitet worden. Teile der ultrarechten Opposition verurteilten den Ausschluss ihrer Galionsfigur María Corina Machado, die sich in der Vergangenheit mehrfach gegen die Rückgabe der in Großbritannien gelagerten Goldreserven ausgesprochen hatte. Trotz ihrer Bemühungen um dessen Unterstützung soll Donald Trump einem AFP-Bericht zufolge sein Veto gegen Machados Rückkehr nach Venezuela eingelegt haben. In einem kürzlich geführten Interview bestätigte Machado, nicht an der »Konzeption, Gestaltung und Durchführung« des Dialogs beteiligt gewesen zu sein, erklärte jedoch, »konkrete Fortschritte in Richtung eines demokratischen Übergangs« nicht zu behindern. Dagegen hätten einige chavistische Basisorganisationen den Dialog und die »Einmischung der USA« angeprangert, meldete das Portal Venezuelanalysis. Auf einer Demonstration am 1. August habe die im Frühjahr gegründete Antiimperialistische Volksfront gewarnt, der Prozess ziele darauf ab, »US-Marionetten in der Justiz« zu installieren und anschließend »verfassungswidrige Wahlen« zu organisieren.

 

Trotz der Kritik vereinbarten die Gesprächspartner, einen Prozess zur Reform des Organgesetzes des Obersten Gerichtshofs (TSJ) und anderer Gesetze des Justizsystems einzuleiten. Sie einigten sich unter anderem darauf, den Ausschuss für Richterernennungen zu verändern, ein neues Verfahren zur Auswahl und Ernennung aller Richter des TSJ einzuführen und einen Prüfungsrat einzurichten, der die Qualifikation jedes Bewerbers bewertet. Der Oberste Gerichtshof war von der rechten Opposition und den USA bisher scharf kritisiert worden, weil er 2024 – trotz unbelegter Wahlfälschungsvorwürfe – den Sieg von Präsident Nicolás Maduro bestätigt hatte.

Anfang Juli freigegebene CIA-Dokumente bestätigen, dass es für die Vorwürfe keine Beweise gibt. Wie Telesur diese Woche berichtete, heißt es dazu in einem zugänglich gemachten CIA-Memorandum, »dass die US-Geheimdienste zwar zwischen 2004 und 2020 die Infrastruktur des elektronischen Wahlsystems in Venezuela ständig überwacht« und »anhaltende Bedenken« gehegt hätten, die Behörde jedoch zu dem Schluss komme, dass »nicht endgültig bestätigt wurde, dass es bei bestimmten Wahlen in Venezuela zu großangelegtem elektronischem Wahlbetrug gekommen ist«.

 

Info über dominikanische Republik

Das dominikanische Außenministerium ordnet den Abzug der Diplomaten aus der kubanischen Botschaft an

Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer starken wirtschaftlichen, politischen und diplomatischen Offensive gegen Kuba, angeführt von der Trump-Administration, deren Verbündeter in der Region die Regierung von Luis Abinader ist.

Das Außenministerium (Mirex) der Dominikanischen Republik forderte am Donnerstag die kubanische Botschaft offiziell auf, neun Mitglieder ihrer diplomatischen Vertretung zusammen mit ihren Familien abzuziehen und ihnen eine Frist von sieben Tagen zum Verlassen des nationalen Territoriums zu gewähren, ohne die Gründe für die Entscheidung zu erläutern.

Die dominikanische Regierung stützte die Handlung auf den rechtlichen Rahmen internationaler Verträge. "Es ist Teil der Befugnisse, die das Völkerrecht dem empfangenden Staat und in den einschlägigen Bestimmungen des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen anerkennt, dem die Dominikanische Republik Vertragspartei ist", sagte Mirex in einer offiziellen Erklärung.

Der Schritt erfolgt im Kontext einer starken wirtschaftlichen, politischen und diplomatischen Offensive gegen Kuba, angeführt von der Trump-Regierung, deren Verbündeter in der Region die Regierung von Präsident Luis Abinader ist, und nach einem Treffen der sogenannten Koalition der Amerikas gegen Kartelle (A3C) im Rahmen der Initiative Shield of the Americas, die Vertreter mehrerer Nationen der Region, darunter die Dominikanische Republik, in Panama zusammenbrachte.

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Das Außenministerium legte fest, dass die Maßnahme formell der kubanischen Delegation mitgeteilt wurde und dass die Leitung des Falls die offizielle Vertraulichkeit wahren wird. Die dominikanische Regierung "hält sich an die geltenden Vorschriften" und "wird diese Angelegenheit weiterhin mit gebührendem Ermessen und über die etablierten diplomatischen Kanäle im Interesse der Erhaltung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern führen", sagte er.

"Da es sich um diplomatische Kommunikation handelt, informieren wir darüber, dass zu diesem Thema keine weiteren Details genannt werden", fügte er hinzu.

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Die lokale Presse Listín Diario wies darauf hin, dass die Gesamtzahl der Personen, die das Land verlassen müssen, etwa 21 beträgt, einschließlich akkreditierter Mitarbeiter und deren direkter Angehöriger, und dass die gesetzte Deadline Sonntag, der 16. August, ist.

Autor: teleSUR - mr - DE

Quelle: Agenturen - Listin Diario - @MIREXRD

BILD - Hauptsitz des Außenministeriums (Mirex) der Dominikanischen Republik in der Stadt Santo Domingo. Foto: Präsidentschaft.

 

13. August 2026 Zeit: 17:03

 

Info über Kuba - Russland

Russland ratifiziert die Unterstützung für Kuba und versichert, dass "politische Erpressung" das Bündnis nicht aufhalten wird

Der Vertreter des russischen Außenministeriums hob die Stärke der kulturellen und politischen Verbindungen zwischen den beiden Nationen hervor und argumentierte, dass die einseitigen Zwangsmaßnahmen gegen die beiden Länder den Dialog und die bilaterale Nähe nicht zerstört hätten.

Die russische Regierung bekräftigte ihr Engagement, Kuba weiterhin zu unterstützen und das strategische Bündnis zwischen den beiden Nationen zu stärken, angesichts von Versuchen, durch Sanktionen, Einschüchterungen und politischen Druck in die bilaterale Zusammenarbeit einzugreifen.

Während einer Gedenkveranstaltung in Moskau anlässlich des hundertjährigen Geburtstags des Führers der kubanischen Revolution, Fidel Castro, betonte der russische stellvertretende Außenminister Sergei Ryabkov, dass die Position der russischen Hauptstadt neben Havanna fest bleiben werde.

"Trotz aller Schwierigkeiten, die durch Böswillige entstanden sind, trotz der Versuche, das Tempo unserer Zusammenarbeit durch Einschüchterung und politische Erpressung zu verlangsamen, ergeben wir uns nicht und werden es nicht tun. Wir planen, die umfassende bilaterale strategische Partnerschaft schrittweise weiter zu stärken", sagte der ranghohe russische Diplomat.

https://youtu.be/LgaTiW0mA68?si=w_agEyznf4lMoil-

In seiner Rede hob Ryabkov die Stärke der kulturellen und politischen Verbindungen zwischen den beiden Nationen hervor und argumentierte, dass die einseitigen Zwangsmaßnahmen gegen die beiden Länder den Dialog und die bilaterale Nähe nicht zerstört hätten.

"Gemeinsam haben wir erneut gezeigt, dass keine Sanktion den natürlichen Dialog von Völkern und Kulturen sowie die Anziehung von Menschen, die geistig miteinander verbunden sind, behindern kann", sagte der stellvertretende Außenminister den Anwesenden bei der Gedenkfeier.

Der Vertreter des russischen Außenministeriums beendete seine Rede mit der Ratifizierung Moskaus Bereitschaft, dem karibischen Land inmitten des derzeit komplexen geopolitischen Kontexts Unterstützung zu leisten.

 

"Russland war immer und wird immer eng mit Kuba verbunden sein. Wir sind bereit, unsere freundliche Schulter zu leihen. Es lebe unsere von der Zeit auf die Probe gestellte Freundschaft", schloss er.

 

Gedenken an Fidel

Hunderte Bürger aus Kuba und Russland versammelten sich auf dem Fidel-Castro-Platz in Moskau, um das hundertjährige Jubiläum des historischen Führers der kubanischen Revolution zu begehen.

 

An diesem Ort steht ein Denkmal des Revolutionärs, das mit Blumen gefüllt war, als Symbol des Respekts und der Erinnerung an den Mann, der vor einem Jahrhundert geboren wurde und dessen Beispiel diejenigen ermutigt, die überall auf der Welt für Gerechtigkeit kämpfen.

 

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Unter anderem eröffnete die Russische Militärhistorische Gesellschaft (RVIO) eine Fotoausstellung in der russischen Hauptstadt, die das Leben und Werk von Fidel Castro erzählt. Die Ausstellung enthält biografische Informationen über die Laufbahn des Kommandanten, der Russland zehnmal besuchte.

 

Autor: teleSUR: ac - RR

 

Quelle: Agenturen

Bild - Der russische Beamte betonte die Stärke der kulturellen und politischen Verbindungen zwischen den beiden Nationen. Foto: Ria Novosti

Info über Kuba

Díaz-Canel ruft zu globaler antiimperialistischer Einheit anlässlich Fidel Castros hundertjährigem Geburtstag auf

Der kubanische Präsident definierte Fidelista als eine Haltung des Widerstands und des ständigen Kampfes gegen die Hegemonie und Gier des Imperiums.

Bei einer Zeremonie, die am Donnerstag, dem 13. August, in Havanna, der Hauptstadt Kubas, stattfand und an der General Raúl Castro Ruz, Anführer der kubanischen Revolution, teilnahm, bekräftigte der Präsident der Insel, Miguel Díaz-Canel, die Gültigkeit des antiimperialistischen Gedankens des Oberbefehlshabers Fidel Castro zur Gedenkfeier zum hundertsten Geburtstag. Er hebt hervor, dass sein Vermächtnis allen Kämpfern gehört, die gegen Ungerechtigkeiten in der Welt kämpfen.

Díaz-Canel definierte das Fidelista als eine Haltung des Widerstands und des ständigen Kampfes gegen die Hegemonie und Gier des Reiches und forderte die Artikulation und Vereinigung aller fortschrittlichen, emanzipatorischen und sozialistischen Kräfte der Welt, "ohne Angst vor Worten, was die Feinde der Völker in dem Moment lähmen wollen, in dem Mobilisierung Rettung gleichbedeuten."

Das Staatsoberhaupt warnte vor dem Wiederaufleben von Faschismus und Desinformationskampagnen, die darauf abzielen, den Kapitalismus im globalen Süden durchzusetzen, das historische Gedächtnis abzubauen und Aggressionen zu rechtfertigen, die gegen das Völkerrecht verstoßen, wie etwa den Völkermord im Gazastreifen, die Angriffe auf den Iran oder die Energiebelagerung Kubas.

https://youtu.be/mKg1x2OdUJQ?si=KMCAalB3Gnrj_Ufb

Beim Erläutern des ersten internationalen Kolloquiums zum 100-jährigen Jubiläum des Oberbefehlshabers hob der Präsident die Teilnahme von mehr als 1.500 Delegierten aus 63 Ländern – darunter 500 kubanische Vertreter – hervor und würdigte das Fidel-Castro-Zentrum sowie die Ideologische Abteilung des Zentralkomitees der Partei für die Organisation der Veranstaltung inmitten der schwerwiegenden Beschränkungen infolge der US-Blockade.

Er betraute die Organisatoren außerdem mit der Aufgabe, die präsentierten Vorträge zu sozialisieren und die Anliegen der Teilnehmer, insbesondere junger Menschen, zu vermitteln.

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In seiner Rede bezog er sich auf die vom historischen Führer am 13. August 2016 veröffentlichte Reflexion und hob Fidels Hingabe an Natur, Wissenschaft und nationale Geschichte seit seiner Kindheit auf dem Familienhof hervor sowie auf seine ständige Wachsamkeit gegenüber der US-Macht.

Der kubanische Präsident bestand darauf, dass der Schlüssel zur Intensivierung der Blockade und des imperialistischen Völkermords darin liegt, drei grundlegende Säulen zu bewahren: nationale Unabhängigkeit, die Revolution sowie die Werte und Eroberungen des Sozialismus, basierend auf der Prämisse von General Raúl Castro Ruz über die menschliche Fähigkeit, in den schwierigsten Umständen zu gewinnen, wenn Prinzipien nicht aufgegeben werden.

Der Präsident betonte, dass der Geist von Fidel Castro in der täglichen Arbeit von Gesundheitsfachkräften, Pädagogen, Arbeitern und Mitgliedern der Streitkräfte vermittelt wird, die das Land trotz der Knappheit an Ressourcen erhalten und sicherstellen, dass zukünftige Generationen in ihm nicht mehr als isoliertes Individuum, sondern den unbesiegbaren Widerstand aller Menschen sehen.

Abschließend enthielt die Veranstaltung eine emotionale Passage, in der Fidels Erfahrungen als junger Entdecker mit Kontakt zu Bergen und Flüssen erinnert wurden, und endete mit einer Präsentation, die sich an die Mädchen und Jungen der Pioneers-Organisation richtete.

Der 13. August jährt sich zum 100. Mal die Geburt von Fidel Castro, einer transzendentalen Persönlichkeit der internationalen Politik und historischer Anführer der kubanischen Revolution, geboren 1926 in Biran und am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben.

Als höchster Führer anerkannt, hinterließ Castro einen grundlegenden Gedanken für den Klassenkampf, die Souveränität Lateinamerikas und der Karibik sowie die Würde der Völker, gekennzeichnet durch den ständigen Aufruf, sich der anhaltenden Einmischung der Regierungen der Vereinigten Staaten entgegenzustellen.

Der Führer bezeichnete Washington dauerhaft als "Imperium" und historischen Feind der Region und warnte vor dem US-Anspruch, das Gebiet unter dem Konzept ihres "Hinterhofs" zu kontrollieren.

Fast ein Jahrzehnt nach seinem Tod bleiben seine antiimperialistische Haltung, seine revolutionäre Doktrin und die Kämpfe zur Bewahrung der kubanischen Unabhängigkeit und ihres soziopolitischen Modells gültig. Diese Kämpfe und Prinzipien gewinnen in einem regionalen Szenario an Stärke, das von der Wiederbelebung der extremen Rechten und des Faschismus geprägt ist, wo Washington beabsichtigt, das Gesetz der Stärksten, die Macht der Waffen und die Androhung von Gewalt über Diplomatie, Gleichheit und gute Nachbarschaft durchzusetzen.

Autor: teleSUR-ig - JDO

Quelle: teleSUR - Präsidentschaft von Kuba

Bild - Der Präsident warnte vor dem Wiederaufleben des Faschismus in der Welt. Foto: EFE.

Info über ALBA

ALBA-TCP hebt Fidel Castros revolutionäre Arbeit als das "moralische Erbe" Lateinamerikas hervor

Die Länder, die den Block bilden, bekräftigten die Relevanz ihres politischen und ethischen Denkens in der aktuellen internationalen Lage

Die Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerikas – Volkshandelsvertrag (ALBA-TCP) erinnerte an diesem Donnerstag an den hundertsten Geburtstag von Fidel Castro Ruz und hob ihn als emblematische Figur der kubanischen Revolution sowie als Anspielung auf den Emanzipationsprozess in Lateinamerika und der Karibik hervor.

Durch eine auf ihren offiziellen Plattformen veröffentlichte Erklärung bekräftigten die Länder, die den Block bilden, die Relevanz ihres politischen und ethischen Denkens in der aktuellen internationalen Lage und bezeichneten das Datum als moralischen Wertstein für Bewegungen, die Souveränität und territoriale Selbstbestimmung verteidigen.

"Hundert Jahre nach seiner Geburt bilden sein Leben, sein Denken und sein Werk ein moralisches und politisches Erbe der Völker, die für ihre Würde, ihre Souveränität und ihr unveräußerliches Recht kämpfen, ihr eigenes Schicksal zu gestalten. Fidel ist Gewissen, Wille und Handeln. Sie ist gegenwärtig und zukünfteg", sagten die Mitgliedsländer des ALBA-TCP.

Der Text betonte auch die führende Rolle, die der kubanische Führer zusammen mit dem verstorbenen venezolanischen Präsidenten, Kommandant Hugo Chávez Frías, bei der Gestaltung und Konsolidierung des Bündnisses spielte.

In diesem Sinne erkannten sie beide Figuren als Architekten eines Integrationsmodells an, das auf Solidarität, gegenseitiger Zusammenarbeit und Komplementarität zwischen den Völkern basiert.

Der 100. Geburtstag von Fidel Castro wird inmitten der Verschärfung der wirtschaftlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Blockade der Vereinigten Staaten gefeiert, zusätzlich zur von der Trump-Regierung geförderten Politik der Energieerstickung.

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Kuba feiert das hundertjährige Geburtstag von Fidel Castro mit verschiedenen kulturellen Aktivitäten

Das kubanische Volk feiert ihren Anführer jedoch mit kulturellen Aktivitäten, musikalischen Galas und einem Megakonzert.

Autor: teleSUR: ac - JDO

Quelle: Agenturen

Bild- Die Menschen nehmen an einer Würdigung des kubanischen Führers Fidel Castro in Havanna, Kuba, teil. Dateifoto: EFE

Info über Kolumbien

Kolumbien formalisiert den Beitritt zu Shield of the Americas und stärkt die militärische Zusammenarbeit mit den USA.

Im Rahmen der "neuen Phase der Kooperation" formalisierte die kolumbianische Regierung ein bilaterales Abkommen mit den USA, um "Kapazitäten zu stärken, Informationen auszutauschen, Bemühungen zu koordinieren und die operative Effektivität zu erhöhen".

Die Regierungen der Vereinigten Staaten und Kolumbiens bestätigten am Mittwoch den Beitritt des südamerikanischen Landes zur sogenannten Koalition der Amerikas gegen Kartelle (A3C), im Rahmen der Schild der Amerikas-Initiative, die von der Trump-Administration geführt wird und rechtsgerichtete Regierungen in der Region zusammenbringt.

Mitten in der nationalen Krise aufgrund des Erdbebens, das am Montag mehrere Gebiete Kolumbiens verwüstete, sagte Kriegsminister Pete Hegseth, dass Präsident Abelardo de la Espriella "gemeinsame militärische Operationen" mit den Vereinigten Staaten genehmigt habe, und kurz darauf berichtete das Verteidigungsministerium, dass Bogotá seinen Beitritt zur regionalen militaristischen Achse formalisiert habe.

"Ich bin stolz bekannt zu geben, dass Kolumbien der A3C beitreten wird, das 19. Mitglied wird, und durch den neu vereidigten Präsidenten, wie unser Präsident Präsident El Tigre gerne sagt, hat Kolumbien bereits darum gebeten, dass das Kriegsministerium Kolumbien im Kampf gegen Narco-Terrorismus unterstützt und gemeinsame militärische Operationen zur Vernichtung von Terroristen und Terrornetzwerken genehmigt hat." sagte Hegseth während eines Treffens der Gruppe in Panama-Stadt.

In einer Erklärung erklärte das Verteidigungsministerium, dass der von De la Espriella ergriffene Schritt "Kolumbiens Engagement für eine koordinierte hemisphärische Reaktion auf Terrorismus, Drogenhandel, transnationale organisierte Kriminalität" und "andere Bedrohungen" bekräftige.

Unter den Dank des kolumbianischen Verteidigungsministeriums in der Notiz, die seinen Beitritt zum Schild der Amerikas ankündigte, werden Hegseth und Senator Bernie Moreno erwähnt.

Diese Organisation hebt außerdem "die positive Reaktion der Vereinigten Staaten auf die Einladung von Präsident Abelardo De La Espriella hervor, die Planung, Koordination und Durchführung von Operationen gegen gemeinsame Bedrohungen in der Hemisphäre zu vertiefen."

Die traditionelle enge Beziehung zwischen den rechtsgerichteten Regierungen Kolumbiens und dem Weißen Haus ist mit der Regierung von De la Espriella zurückgekehrt, die in weniger als einer Woche an der Macht unter ihren ersten Handlungen – entgegen dem Völkerrecht – die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Westsahara und Israels über die syrischen Golanhöhen geleistet hat.

???? Arabische Liga, Saudi-Arabien und Ägypten lehnen die kolumbianische Anerkennung der Golan als israelisches Territorium ab: "Es fehlt rechtliche Wirkung." Sie fordern Kolumbien auf, sich zurückzuziehen. #teleSUR #Siria #Golán #EstamosConColombia pic.twitter.com/R4DhDzW7jd

— teleSUR TV (@teleSURtv) 12. August 2026

Während des Wahlkampfs und mit De la Espriella als designiertem Präsidenten bekräftigte Donald Trump seine Unterstützung für ihn. Das Außenministerium teilte mit, dass es plant, Kolumbien im Rahmen eines Sicherheitsunterstützungspakets eine Milliarde Dollar zuzuweisen, etwas, das Vizepräsident José Manuel Restrepo am 8. August feierte.

Das Paket sieht vor, die kolumbianischen Sicherheitskräfte durch US-Technologie, bessere Einsatzfähigkeit und koordinierte Operationen mit US-Kräften zu stärken.

Autor: teleSUR - DE

Quelle: Behörden - Verteidigungsministerium Kolumbiens

Bild - Der US-Kriegsminister Pete Hegseth spricht auf dem Treffen der Koalition gegen die Kartelle Amerikas (A3C), das am Mittwoch, den 12. August 2026, in Panama-Stadt Sicherheitskräfte aus 19 Ländern zusammenbringt. Foto: EFE.

Info über Mexiko

Sheinbaum: Die mexikanische Rettungsbrigade wurde von der Regierung Kolumbiens nicht genehmigt

Der mexikanische Präsident erklärte, dass das mexikanische Militärrettungskorps zwar Akkreditierungen für internationale Missionen besitzt, die kolumbianische Regierung jedoch über die Außenministerien eine zusätzliche ergänzende Zertifizierung beantragt hat.

Diesen Donnerstag, den 13. August, stellte während der Sitzung des Sicherheitskabinetts die Präsidentin Mexikos, Claudia Sheinbaum, klar, dass die Retter des Verteidigungsministeriums (SEDENA) nicht auf kolumbianisches Gebiet eingedrungen sind, um nach eingeschlossenen Personen zu suchen, sondern dass die Flugzeuge der mexikanischen Luftwaffe nur vorrangige Hilfsgüter transportieren, wie Wasser, Lebensmittel und Medikamente, die von den Behörden des südamerikanischen Landes nach dem Erdbeben der Stärke 7,4 am vergangenen Montag, dem 10. August, angefordert wurden.

"Wir transportieren über Hercules-Flugzeuge, Vorratskammern, medizinische Vorräte und andere Dinge, die sie anfordern", bestätigte Sheinbaum diesen Donnerstag.

Der mexikanische Präsident erklärte, dass das mexikanische Militärrettungskorps zwar Akkreditierungen für internationale Missionen besitzt, die kolumbianische Regierung jedoch über die Außenministerien eine zusätzliche ergänzende Zertifizierung beantragt hat.

"Die Brigade des Verteidigungsministeriums der Retter wurde von der Regierung Kolumbiens nicht genehmigt; Sie ist jederzeit bereit zu gehen", sagte sie auf einer Pressekonferenz.

Das Staatsoberhaupt bestätigte, dass die spezialisierte Delegation bereit ist, abzubrechen, sobald der empfangende Staat die Genehmigung formalisiert hat, und erinnerte daran, dass das Angebot der solidarischen Unterstützung vom Außenministerium nach dem Prinzip der Achtung der Souveränität der betroffenen Länder zeitnah bearbeitet wurde.

Der Würdenträger hob die historische Solidaritätsberufung Mexikos hervor, dessen militärische und zivile Teams in 98 Ländern Unterstützung geleistet haben. Er hob die technische Kapazität des Verteidigungs- und Marinepersonals durch den DN-III-E-Plan und den Marineplan hervor sowie die Arbeit der Brigademitglieder der Nationalen Forstkommission bei Bränden wie denen in Kanada oder der jüngsten Unterstützung in Venezuela.

Sheinbaum bekräftigte die Bereitschaft ihrer Regierung, Kolumbien und allen Menschen auf der Welt, die sie benötigen, Unterstützung, technische Beratung und brüderliche Zusammenarbeit zu leisten.

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Kolumbien nimmt angesichts eines seismischen Notstands Retter aus den USA, Ecuador, El Salvador und Israel entgegen

Das seismische Ereignis verursachte schwere Schäden in fünf Abteilungen des Landes und hinterließ laut Daten der National Unit for Disaster Risk Management (UNGRD) bisher 273 Todesopfer, 3.824 Verletzte und 377 Vermisste.

Vom Palacio de San Carlos aus sagte der Direktor der Plattform, David Tamayo, dass die internationalen Delegationen teilnehmen werden, um Hilfsarbeiten für das kolumbianische Personal durchzuführen, das seit den ersten Stunden der Tragödie ununterbrochen arbeitet.

Die kolumbianische Regierung gab gestern bekannt, dass sie die Einreise von Such- und Rettungsteams aus den Vereinigten Staaten, El Salvador, Ecuador und Israel akzeptieren wird, mit dem Ziel, nach dem Erdbeben bei den Rettungsarbeiten mitzuwirken.

Die Entscheidung löst Kontroversen aus, da die Regierung von Abelardo de la Espriella zunächst nicht um die Entsendung ausländischer Such- und Rettungsteams gebeten hatte und die Unterstützung verschiedener Regierungen, die bereits ihre Bereitschaft zum Einsatz von Spezialpersonal bekundet hatten, zurückwies. Nach dem Erdbeben gehörten China, Mexiko und Chile zu den Ländern, die ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundeten.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Aussagen von Claudia Sheinbaum

Bild - Sheinbaum erklärte, dass das mexikanische Militärrettungskorps zwar Akkreditierungen für internationale Missionen besitzt, die kolumbianische Regierung jedoch über die Außenministerien eine ergänzende Zertifizierung beantragt habe. Foto: Regierung von Mexiko.

Info über Kolumbien

Kolumbien: Behörden beenden die Such- und Rettungsphase in Chocó

Nachdem die letzten Vermissten lebend in San José del Palmar, dem Epizentrum des Erdbebens, gefunden worden waren, begannen die Behörden von Chocó, sich um die Opfer zu kümmern und forderten nationale Ressourcen zum Wiederaufbau von 29 Gemeinden.

Der Gouverneur des Departamentos Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi, kündigte die formelle Schließung der Ein einheitliches Kommandoposten (PMU) für die Such- und Rettungsphase der Menschen nach dem Erdbeben der Stärke 7,4, um alle institutionellen Bemühungen auf die direkte Aufmerksamkeit der betroffenen Familien zu konzentrieren.

Der Territorialgouverneur bestätigte die Nachricht aus der Gemeinde San José del Palmar, dem Epizentrum des seismischen Ereignisses, nachdem er bestätigt hatte, dass die letzte aufgespürte Familie lebend gefunden wurde und bereits die entsprechenden medizinischen und sozialen Leistungen erhielt.

Während seines Einsatzes im Epizentrum des Notstands erlebte Córdoba-Curi aus erster Hand die schweren strukturellen Folgen, die die tellurische Bewegung in den Chocó-Gemeinden hinterlassen hatte.

Der Gouverneur bestätigte, dass die Abteilungsbehörden weiterhin das Gebiet bereisen und der betroffenen Bevölkerung zuhören werden, um die notwendigen humanitären Maßnahmen zu formulieren, wobei die Lieferung der Grundversorgung, die Bewertung der Schäden an Wohnhäusern und der umfassende Wiederaufbau der betroffenen Gebiete in der Pazifikregion Priorität einräumen werden.

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Die Volkszählung muss die Zahl der vom Erdbeben in Chocó, Kolumbien, betroffenen Personen angeben

Vom Epizentrum des Notstands in der Gemeinde San José del Palmar aus machte der Gouverneur des Departamentos Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi, die ernste Lage sichtbar, die sich nach dem Erdbeben der Stärke 7,4 in der Region befindet, bei dem die Zerstörung von Wohnhäusern und Produktionsmitteln die Ortschaften und Dörfer von 29 der 31 Gemeinden des Bundesstaates betrifft.

Um die dreitägige Isolation zu durchbrechen, die die Bevölkerung unerreichbar hielt, setzte die Departementsregierung eine Notfall-Satellitenverbindungsantenne, ein Kraftwerk, medizinische Brigaden mit Spezialisten und technische Infrastruktur ein, um Häuser, Kinderzentren und vom Erdbeben betroffene Schulen zu bewerten.

Angesichts der Stromaussetzung und der ständigen Angst durch die Nachbeben verbringen Familien die Nacht vor ihren zerstörten Häusern.

Der Territorialpräsident bat als Sprecher der Opfer um das dringende Eingreifen der Nationalregierung, um humanitäre Hilfe und Baumaterialien zu entsenden, um mit der Wiederherstellung der betroffenen Dörfer zu beginnen.

Trotz der komplexen Bedingungen hob Córdoba-Curi die Widerstandsfähigkeit des Chocua-Volkes hervor und bekräftigte den kollektiven Willen, das Gebiet Hand in Hand mit den verletzlichen Gemeinschaften des Pazifiks wieder aufzubauen.

Gleichzeitig präsentierte der Direktor der Nationalen Einheit für Katastrophenrisikomanagement, David Santiago Tamayo, am Donnerstag um 8:30 Uhr Ortszeit die offizielle Bilanz des Unified Command Post zum Erdbeben. Die Tragödie hinterlässt 40.753 Familien und 97.515 Betroffene sowie 273 Todesfälle.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Während ihres Einsatzes im Epizentrum des Notstands erlebte Gouverneurin Córdoba-Curi aus erster Hand die schweren strukturellen Auswirkungen des Erdbebens in den Gemeinden von Chocó. Foto: @gobernaciondelchoco.

Info über Kolumbien

Das Erdbeben in Kolumbien forderte 273 Tote und mehr als 97.000 Betroffene

Kolumbien bestätigte 273 Todesfälle, 12.584 zerstörte Häuser und 377 Vermisste beim Erdbeben der Stärke 7,4 und setzte Satellitentechnologie zur Schadensdiagnose ein.

Der Direktor der Nationalen Einheit für Katastrophenrisikomanagement (UNGRD), David Santiago Tamayo, präsentierte die jüngste offizielle Bilanz des Unified Command Post zum Erdbeben mit dem Epizentrum in San José del Palmar, Chocó.

Laut den bereitgestellten Informationen hat die Tragödie bisher 273 Tote gefordert, von denen 250 in die Rechtsmedizin aufgenommen wurden227 erkannt wurden und bereits 189 Leichen von ihren Familien empfangen wurden. 40.753 Familien und 97.515 Menschen waren ebenfalls betroffen.

Ebenso erklärte das Büro des Generalstaatsanwalts 3.824 Verletzte und 377 Vermisste im nationalen Territorium offiziell.

Was Infrastruktur und Dienstleistungen betrifft, so erklärte der Notstand zur nationalen Katastrophe und verursachte 12.584 zerstörte und 74.873 beschädigte Häuser. Der strukturelle Einsturz betraf 172 Gebäude, 2.198 Bildungszentren, 825 Gemeindezentren und 216 Gesundheitszentren.

Das Erdbeben betraf außerdem 71 Aquädukte, 29 Ufer und fünf Flughäfen. Ebenso meldeten die Notfallteams 242 betroffene Tiere und schafften es, 99 Tiere in verschiedene Tierheime zu bringen, wo sie tierärztliche Versorgung für ihre Genesung erhalten.

Um das Gebiet genau einzuschätzen, aktivierte die Regierung einen Geomatik-Tisch durch strategische Allianzen mit NASA, Charter International, dem Agustín Codazzi Geographischen Institut, der kolumbianischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, dem UNDP und INRA. Bisher haben sie 166 hochauflösende Satellitenbilder verarbeitet.

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Außerdem verfügen sie dank einer Spende des Airbus-Unternehmens über ultradetaillierte Fotos von CaliCartago, Manizales und Pereira. Die Behörden priorisierten Überflüge mit Drohnen und Flugzeugen in 85 Gemeinden und schlossen die Datenerhebung bereits an 13 Orten in Valle del Cauca, Chocó, Risaralda, Caldas und Quindío ab.

Abschließend versicherte der Direktor den regionalen Gouverneuren, dass die Institution parallel zur Verwüstung des Erdbebens eine technische Kommission über den Vulkan Puracé unterhält, um die Orangenwarnung zu bewerten und Vorbeugungsunterkünfte zu überprüfen.

Gleichzeitig löschten die von der Luft- und Raumfahrtkraft unterstützten Teams verschiedene Waldbrände mit Schwerpunkt auf die Abteilungen Tolima und Quindío und sicherten so die Kontrolle und umfassende Aufmerksamkeit der drei Notfälle, die das südamerikanische Land trafen.

Gleichzeitig erklärte der kolumbianische Ombudsmann Iris Marín, dass die genaue Zahl der vom letzten Montag im Departamento Chocó, dem Epizentrum der tellurischen Bewegung, vom Erdbeben Betroffenen registriert wurde und die Genauigkeit der Daten an die dringende Durchführung einer Volkszählung im Gebiet knüpft.

Maríns Erklärung erfolgte, nachdem der Gouverneur von Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi, die Schließung der Such- und Rettungsphase in Quibdó angekündigt hatte und die Dringlichkeit betonte, transparente Zahlen zu strukturieren, um das wahre Ausmaß der Katastrophe zu messen.

Marín warnte vor schwerwiegenden Unstimmigkeiten zwischen den von der Nationalregierung konsolidierten Berichten und den direkt von lokalen und territorialen Behörden eingezogenen Restbeständen. Laut den Aufzeichnungen der Region forderte das Erdbeben in Quibdó neun Todesopfer und insgesamt 13 Todesopfer im gesamten Departamentus.

Gleichzeitig warnte der Verteidiger vor der kritischen Betriebslage des San Francisco de Asís Krankenhauses, eines medizinischen Referenzzentrums, das trotz Stromrückstrom eine vorrangige Wiederherstellung der Internetverbindung erfordert, um der Bevölkerung ununterbrochene Gesundheitsdienste zu gewährleisten.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: UNGRD

BILD- Was Infrastruktur und Dienstleistungen betrifft, so erklärte der Notstand zur nationalen Katastrophe und verursachte 12.584 zerstörte und 74.873 beschädigte Häuser. Foto: EFE.

Info über Kolumbien

Kolumbien: Bischöfe rufen zu nationalem Gebetstag auf

Die Bischofskonferenz und die Caritas in Kolumbien haben unter dem Motto „Mit Kolumbien bis in den letzten Winkel“ eine landesweite Solidaritätskampagne sowie für Sonntag, den 16. August, einen Gebetstag ausgerufen. Ziel der Initiative ist die Koordinierung von Hilfsmaßnahmen durch Pfarreien, Ordensgemeinschaften und ehrenamtliche Helfer nach einem Erdbeben, das Teile des Landes erschüttert hat.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Francisco Múnera Correa aus Cartagena, rief dazu auf, den betroffenen Familien in der aktuellen Lage konkrete Unterstützung zukommen zu lassen. Die Erfassung der lokalen Bedürfnisse erfolgt über Informationen aus den einzelnen Pfarreien und Gemeinschaften vor Ort. Die Koordination der Spendensammlungen und der Verteilung von Hilfsgütern übernimmt die Caritas Colombiana in Zusammenarbeit mit den regionalen Diözesen und örtlichen Lebensmittelmärkten.

Schäden und Opfer

Das Erdbeben vom 10. August verursachte in verschiedenen Landesteilen Schäden und forderte Opfer, unter anderem in Städten wie Cali, Pereira und Manizales. In der Diözese Manizales wurden nach offiziellen Angaben fünf Todesfälle sowie 112 Verletzte registriert.

Neben der medizinischen und materiellen Versorgung der Bevölkerung steht die Kirche vor der Herausforderung beschädigter Infrastruktur. In Manizales wiesen mehr als 20 Gotteshäuser teils erhebliche Schäden auf, darunter auch die örtliche Kathedrale. 19 Kirchen mussten vorübergehend vollständig geschlossen werden. Der Erzbischof von Manizales, José Miguel Gómez Rodríguez, betonte, dass der Schwerpunkt der kirchlichen Arbeit auf der unmittelbaren Versorgung der Obdachlosen und Leidenden über die regionalen Lebensmittellager liegt, während parallel Ressourcen für den Wiederaufbau mobilisiert werden.

(sir)

 

Info über Venezuela

Venezuela: „Wir haben unermessliches Leid vorgefunden“

Dass von den jüngsten seismischen Aktivitäten in Südamerika keineswegs nur Kolumbien betroffen ist, zeigen die Berichte aus dem Nachbarland Venezuela. Knapp zwei Monate nach den schweren Erdbeben der Stärke 7,5 vom 26. Juni dauern die Bergungs- und Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten an.

 

Venezuela: Kardinal Porras besucht Erdbebengebiet in La Guaira

Federico Piana und Mario Galgano - Vatikanstadt

Nach Angaben der Behörden stieg die Zahl der bestätigten Todesopfer in Venezuela auf 6.301, während allein in der schwer getroffenen Hafenstadt La Guaira weiterhin rund 1.400 Personen als vermisst gelten.

Eine Delegation von Caritas Italien unter der Leitung von Direktor Marco Pagniello verschaffte sich Anfang August vor Ort in La Guaira und in Vierteln von Caracas einen Überblick über die Lage. Die Zerstörung von Wohnraum trifft die Bevölkerung schwer: Landweit gelten mehr als 10.000 Gebäude als unbewohnbar oder einsturzgefährdet:

„Wir haben ganze Gebäude gesehen, die zerstört wurden und ganze Familien das Leben gekostet haben. Was unsere Delegation vorgefunden hat, ist unermessliches Leid, das die italienische Caritas mit lindern möchte. Wir sind nicht nur dorthin gereist, um der örtlichen Kirche unsere Solidarität zu bekunden und ihr Trost zu spenden, sondern auch, um uns die Nöte dieser Menschen anzuhören und gemeinsam mit der Caritas Venezuela Wege zu finden, wie wir helfen können.“

Rund 1,8 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen

Nach Schätzungen von UN-Organisationen sind rund 1,8 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen, darunter etwa 680.000 Kinder.

Zusätzlich zur Wohnraumkrise verschärft sich die Lage im Gesundheitssektor. Die Weltgesundheitsorganisation verweist auf Engpässe bei der medizinischen Versorgung, dem Zugang zu Arzneimitteln und der Betreuung von Patienten. Zudem sind durch die Zerstörungen in der Landwirtschaft, im lokalen Handel und im Handwerk zahlreiche Erwerbsgrundlagen weggefallen, was die Versorgung mit Nahrungsmitteln beeinträchtigt.

Waisenkinder

Die Kinder, die nach dem Erdbeben zu Waisen geworden sind, haben Don Pagniello und die italienische Caritas sehr bewegt: 

„Wir möchten sie unterstützen“, sagt der Priester, „indem wir ihre Eingliederung in die Schulen fördern, vor allem in die zahlreichen katholischen Schulen. Und das könnten wir tun, indem wir den in Venezuela ansässigen Ordensgemeinschaften unter die Arme greifen.“ Darüber hinaus denkt der Geistliche darüber nach, wie man diejenigen in die Arbeitswelt integrieren kann, die keine Beschäftigungsmöglichkeiten mehr finden. „Es geht darum, eine Art Weg zu beschreiten, der zum eigenen Unternehmertum führen kann, wodurch die Würde einer Arbeit wiedergewonnen wird, die von der Sozialhilfe unabhängig macht.“

Spendenaktion in Italien

Die italienische Bischofskonferenz hatte bereits Ende Juli zu einer landesweiten Spendenaktion aufgerufen. Die Mittel sollen in enger Kooperation mit Caritas Venezuela eingesetzt werden. Schwerpunkte der geplanten Hilfsprojekte bilden die Versorgung mangelernährter Kinder, die Unterstützung von Waisen durch den Zugang zu Bildungseinrichtungen sowie Programme zur Wiederherstellung lokaler Beschäftigungsmöglichkeiten.

(vatican news)

 

Info über Kuba

#unblockCuba

Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke, Comandante

Vor 100 Jahren wurde Fidel Castro geboren. Die Bedeutung seiner Ideen und Taten reicht weit über Kuba hinaus

Von Nick Brauns

Foto: Roberto Chile

Der kubanische Revolutionsführer und Präsident Fidel Castro (13.8.1926–25.11.2016)

→ ¡Hasta siempre, Fidel! Fotoausstellung, ­Eröffnung: 13. August, 19 Uhr, Maigalerie der ­jungen Welt, Torstr. 6, 10119 Berlin

Mit der Feststellung »Es war meine Pflicht, dem Volk zu dienen« hatte Fidel Castro bereits kurz nach dem Sieg der Kubanischen Revolution 1959 persönliche Ehrungen zurückgewiesen. Sein »Preis« bestehe darin, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Damit folgte Fidel einer Feststellung José Martís: »Der Ruhm der ganzen Welt passt in ein Maiskorn.« Er wollte keine Statue und keinen persönlichen Ruhm – und verfügte, dass sein Name nicht für öffentliche Orte verwendet und ihm keine Denkmäler errichtet werden sollten. »Der Revolutionsführer lehnte jede Art von Personenkult ab und blieb dieser Haltung bis in seine letzten Lebensstunden treu«, verkündete Raúl ­Castro 2016 bei der Gedenkfeier für seinen verstorbenen Bruder. Wie also Fidel für sein Werk für Kuba und die Menschheit danken?

In einer Geschichte schildert Bertolt Brecht, wie die Teppichweber im zentralasiatischen Kujan-Bulak Lenin ehren wollen. Das für eine Büste des russischen Revolutionsführers gesammelte Geld verwenden sie auf Anraten eines Rotarmisten statt dessen zur Bekämpfung der Malariamücken in den Sümpfen. »So nützten sie sich, indem sie Lenin ehrten und / Ehrten ihn, indem sie sich nützten, und hatten ihn / Also verstanden.«

Fidel zu gedenken bedeutet analog, sich seine Ideen zu Internationalismus und Antiimperialismus, zu sozialer Gleichheit und Solidarität zu eigen zu machen. Ideen, die längst nicht nur Kuba betreffen. »Eine biologische Spezies – der Mensch – ist durch die rasche und fortschreitende Zerstörung ihrer natürlichen Lebensbedingungen vom Aussterben bedroht«, warnte Fidel auf dem UN-Erdgipfel 1992 vor der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Sättigung der Atmosphäre mit klimaverändernden Gasen. Als Hauptverantwortliche benannte er die aus den alten Kolonialmächten und imperialistischer Politik hervorgegangenen kapitalistischen Konsumgesellschaften der reichen Länder, welche ihrerseits die Rückständigkeit und Armut der großen Mehrheit der Menschheit hervorgebracht hätten.

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Fidels zu gedenken bedeutet, das Werk fortzuführen, das er begonnen und geleistet hat. Es gilt, die Kubanische Revolution mit ihren sozialistischen Errungenschaften gegen die Blockade und Kriegsdrohungen der USA zu verteidigen. Als ein trotziges Bollwerk gegen die weltweiten Ambitionen des US-Imperialismus – und als die lebendige Möglichkeit einer solidarischen Alternative zum Kapitalismus.

Ehren wir Fidel, indem wir uns nützen – und ihn also verstanden haben.

 

Info über Kuba

Unblock Cuba!

Des Westens Krokodilstränen

Zum 100. Geburtstag von Fidel Castro veröffentlichen westliche Medien Berichte über den Benzinschwarzmarkt in Kuba. Die Ursachen verschweigen sie

Von Volker Hermsdorf

Foto: REUTERS/Norlys Perez

Die US-Benzinexporte ändern nichts an der von Washington forcierten Energiearmut in Kuba (Havanna, 21.7.2026)

Einen »boomenden, chaotischen Schwarzmarkt« bescheinigten westliche Medien, in diesem Fall das kanadische Portal We News, in den zurückliegenden Tagen dem sozialistischen Kuba. Grund dafür sollen angeblich US-Kraftstoffexporte sein, wodurch »die Ungleichheit« auf der Insel verschärft würde. »Sechs Jahrzehnte nach Fidel Castros Revolution zeigen sich kapitalistische Risse im kommunistischen Energiesektor Kubas«, kommentierte auch die Nachrichtenagentur Reuters die Situation in einer Reportage, die zwei Tage vor dem 100. Geburtstag des Revolutionsführers an diesem Donnerstag erschien.

Tatsächlich traten in Kuba am 4. August neue Regelungen in Kraft, die privaten Akteuren den Import und Verkauf von Benzin und Diesel erlauben. Auf seiten der USA wiederum ermöglicht eine Ausnahmegenehmigung US-Firmen, trotz der totalen Energieblockade, Kraftstoffe in geringen Mengen an private Restaurants, Einzelhändler und Taxibesitzer in Kuba zu exportieren. Bloomberg berichtete bereits am 18. Juni über bis dahin erfolgte »275 Lieferungen von Diesel und 82 von Benzin«. Laut dem Miami Herald haben US-Unternehmen aus Miami und Houston in der ersten Hälfte dieses Jahres Kraftstoffe im Wert von 96 Millionen US-Dollar an den Privatsektor der Insel exportiert. Dadurch würden »die Auswirkungen des Zusammenbruchs des öffentlichen Nahverkehrs, der Stromausfälle und des ins Stocken geratenen Wasserversorgungssystems« des Landes »abgefedert«, heißt es in der Reuters-Reportage vom Dienstag.

US-Außenministeriumssprecher Tommy Pigott erklärte gegenüber der Agentur, Washington erkenne »die erheblichen humanitären Bedürfnisse« der Kubaner an, und warf den Behörden in Havanna »Inkompetenz und Veruntreuung von Ressourcen« vor. Reuters beeilte sich, ihm beizupflichten, und schrieb, »vor aller Augen« sei ein »florierender Wiederverkaufsmarkt« entstanden. Für einen Liter Benzin und Diesel würden (umgerechnet) zwischen 2,16 und 4,30 Euro verlangt. Taxifahrer kassierten pro Fahrt 1.000 kubanische Peso – das 500fache des Bustarifs. »Das neue System bringt zwar eine gewisse Erleichterung, verschärft jedoch die Unterschiede«, trug Reuters vor.

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Auch das in Madrid herausgegebene rechte Contraportal Diario de Cuba stellte am Dienstag den angeblichen Schwarzmarkt-Boom für importierte US-Kraftstoffe groß heraus – natürlich ohne zu erwähnen, dass diese mengenmäßig nur ein Tropfen auf den heißen Stein der von Washington forcierten eklatanten Energieknappheit im Lande sind. Die seit Beginn des Jahres aus den USA gelieferte Gesamtmenge macht beispielsweise nur einen Bruchteil der 730.000 Barrel Rohöl aus, die der russische Tanker »Anatoly Kolodkin« Ende März in Matanzas ablieferte.

In Folge der US-Ölblockade kann das Land mehrere – in den vergangenen Jahren mit großem Aufwand modernisierte – Anlagen zur dezentralen Stromerzeugung mit einer Leistung von insgesamt 1.400 Megawatt nicht betreiben, weil es an Brennstoff mangelt. »Wenn uns diese 1.400 Megawatt täglich zur Verfügung stünden, würden die täglichen Stromausfälle höchstens drei Stunden dauern und nicht zwanzig oder mehr, wie es unser Volk heute erdulden muss«, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel am Montag in Havanna.

Die Vereinten Nationen betrachten »die ernsten Versorgungsengpässe beim Treibstoff auf der Insel mit Sorge«, erklärte der stellvertretende Sprecher des Generalsekretärs, Farhan Haq. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag vergangener Woche forderte er dazu auf, »Kuba zu unterstützen, um sicherzustellen, dass das Land den Treibstoff erhält, den es für seine grundlegenden humanitären Bedürfnisse benötigt«.

Die von westlichen Medien und Contras verbreiteten Berichte über einen angeblichen chaotischen Schwarzhandel mit den insgesamt geringen Mengen importierter US-Kraftstoffe lenken von solchen Forderungen ab. Sie verharmlosen die genozidalen Folgen der US-Ölblockade und schieben die Schuld in bekannter Täter-Opfer-Umkehr auf die »Unfähigkeit« staatlicher kubanischer Akteure und das »Scheitern« des sozialistischen Systems.

 

Info über Kuba

Kuba

Pragmatiker und Visionär

Vor 100 Jahren wurde Fidel Castro geboren. Die politischen Analysen des kubanischen Revolutionsführers sind bis heute aktuell

Von Volker Hermsdorf

Foto: Raúl Abreu

Beliebter Staatschef: Zeitlebens suchte Fidel die Nähe zum Volk, vor allem bei Demonstrationen in Havanna

→ Volker Hermsdorf schrieb an dieser Stelle zuletzt am 16. August 2025 über die Gründung der ersten Kommunistischen Partei Kubas vor 100 Jahren: »Den Weg geebnet«

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Zeitlebens beeindruckte der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro durch seine Fähigkeit zu weit vorausschauenden Analysen, die ihn vor politischen Trugschlüssen bewahrte. »Ich habe kein Vertrauen in die Politik der USA«, warnte er Ende 2015, als die von seinem Bruder Raúl und US-Präsident Barack Obama eingeleitete diplomatische Annäherung zwischen Washington und Havanna als »Ende der Eiszeit« und »Beginn einer neuen Ära« gefeiert wurde. Obwohl er eine Normalisierung der Beziehungen grundsätzlich begrüßte, hielt Fidel Castro es mit Bertolt Brechts Ballade vom Wasserrad, in der es über die großen Herren dieser Erde heißt: »Ob sie besser waren oder schlimmer: Ach, der Stiefel glich dem Stiefel immer.«

Die Wahl Donald Trumps im Dezember 2016 und dessen erste Amtszeit erlebte er nicht mehr. Am 25. November 2016 starb Fidel Castro Ruz im Alter von 90 Jahren. Mit seiner Warnung, dass Entspannung und Frieden nicht mit dem Wesen des Imperialismus vereinbar seien, behielt der Comandante en Jefe, der am 13. August 100 Jahre alt geworden wäre, allerdings – wie so oft – recht. Auch mit einer anderen, einmal halb im Scherz geäußerten Prognose über die politische Strahlkraft seiner Ideen über den eigenen Tod hinaus täuschte er sich nicht. »Unsere Gegner sollten sich keine Illusionen machen, ich sterbe morgen, und mein Einfluss mag zunehmen«, sagte er. ­Castro verwies auf den spanischen Nationalhelden El Cid, der seinen Gefolgsleuten auf dem Sterbebett das Versprechen abgenommen haben soll, sich niemals zu ergeben. »Ich könnte es wie Cid Campeador machen, den sie tot auf einem Pferd mit sich führten und so Schlachten gewannen«, fügte er hinzu.

Wie zur Bestätigung dieser Äußerung veröffentlichte das US-Außenministerium Ende Juli – gut drei Wochen vor Castros 100. Geburtstag – ein Dokument mit dem Titel »Kuba: Die Hauptstadt des Kommunismus im 21. Jahrhundert« (Cuba: The Capital of 21st Century Communism). Dem im Stil eines Verschwörungsmythos von einem KI-Programm verfassten Bericht ist ein Zitat Fidel Castros aus dem Jahr 1958 vorangestellt, das die »Bedrohung« belegen soll, die laut Außenminister Marco Rubio bis heute von Castros »heimtückischem« Einfluss ausgehe. Wörtlich heißt es in dem 100seitigen Pamphlet: »Kubas materielle Schwäche war niemals das Maß seiner Gefährlichkeit. Seine Macht war stets ideologischer Natur – und sie hat sich als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen.«

»Eine andere Welt ist möglich«

Die selbst von Kubas erbittertsten Feinden attestierte Widerstandsfähigkeit von Castros Einfluss beruht nicht auf einem Kult um seine Person oder gar einer in Kuba von oben verordneten »Staatsräson«, sondern darauf, dass die präzisen marxistischen Analysen des Comandante, seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen bis heute aktuell sind. Der Impuls, der von Fidel Castros Gedanken und Wirken ausging, ist bis heute nicht zum Erliegen gekommen. Dass der US-Imperialismus im Kern derselbe bleibt und seine Widersprüche nicht unter Kontrolle, ja nicht einmal in den Blick bekommt, wird indirekt sogar durch den von Rubio vorgelegten Bericht bestätigt. Darin wird versucht, die inneren Probleme der USA – die aus Armut, sozialer Ungleichheit, Rassendiskriminierung, Polizeigewalt, Militarisierung, der Unterstützung Israels beim Völkermord im Gaza, der US-Migrationspolitik usw. hervorgehen – als Folgen einer kubanischen Verschwörung darzustellen.

Auch europäische Länder stehen vielen aktuellen Herausforderungen hilflos gegenüber, ganz wie Castro es prognostizierte. Die soziale Ungleichheit nimmt ständig zu, immer größere Teile der Bevölkerung rutschen in Armut ab, die Bildungs- und Gesundheitssysteme kollabieren, Mietwucher und Wohnungsnot treffen immer mehr Menschen, und die einzige Antwort der Herrschenden auf die durch Armut, Hunger, Vertreibung sowie imperialistische Kriege verursachten Flüchtlingsbewegungen lautet Entsolidarisierung und Abschiebungen statt Hilfe und Beseitigung der Fluchtgründe. Darüber hinaus tragen westliche Länder einen großen Teil der Verantwortung für den Klimawandel und die globale Zerstörung der Umwelt. Die derzeitige Politik der USA und der Staaten Europas spitzt all diese Probleme weiter zu. Immer stärkere Aufrüstung, mehr Kriegseinsätze, zunehmende Privatisierung und Kommerzialisierung von Bildung, Gesundheit und Wohnraum führen zu sozialen und humanitären Katastrophen.

Über Jahre und Jahrzehnte hinweg warnte Fidel Castro nicht nur vor den Folgen der von ihm vorausgesagten Zuspitzung der Widersprüche innerhalb westlicher Gesellschaften, sondern zeigte immer auch Alternativen zu diesem Teufelskreis auf. Castros Denk- und Politikansatz verlangt allerdings von der Politik, sich den wahren Herausforderungen zu stellen, statt sie zu ignorieren. Wo westliche Politiker resigniert auf das »TINA-Prinzip« (There is no alternative, ein von Margaret Thatcher in den 1980er Jahren geprägter Slogan, jW) hinwiesen, hielt Castro dagegen: »Eine andere Welt ist möglich«, erklärte er unermüdlich bis zu seinem Tod. In Kuba hat Fidel Castro rund 60 Jahre lang bewiesen, dass eine alternative Art zu leben, eine andere Gesellschaft nicht nur möglich, sondern auch machbar ist, sofern die Prioritäten entsprechend gesetzt werden und nicht maximaler Profit, sondern die Bedürfnisse der Menschen das Handeln bestimmen. Genau deshalb sehen die USA und ihre westlichen Verbündeten in Kuba eine Gefahr, und daher versucht Washington mit seiner Blockade das Beispiel zu eliminieren, für das der sozialistische Inselstaat seit über 60 Jahren steht.

»Im Namen der Armen«

Fidel Castro war zugleich pragmatischer Revolutionär, Staatsmann, Stratege und Visionär, dem wegen der ungewöhnlichen Einheit von Denken und Handeln weltweit Glaubwürdigkeit attestiert und Respekt entgegengebracht wurde und wird. Als Revolutionsführer hat er die Geschichte Kubas verändert und die einstige Vergnügungsinsel, die bis dahin US-amerikanischen Millionären und Mafiabossen als Bordell und Spielcasino diente, in ein Land verwandelt, in dem in ehemaligen Militärkasernen Bildungsstätten und Polikliniken entstanden. Neben dem Kampf für die Souveränität seines Landes und das Recht der Menschen auf Arbeit, Bildung, Gesundheit und Wohnraum widmete Castro sich nach dem Sieg der Revolution zunehmend auch globalen Themen.

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Mit der Revolution wurde Kuba auch in anderen Ländern des globalen Südens im Kampf gegen den Analphabetismus zum Vorreiter für das Menschenrecht auf Bildung. Das Ende der Apartheid in Südafrika wurde 1975 mit der von Castro angeordneten – nach einer aufständischen Sklavin benannten – »Operation Carlota« und dem Einsatz kubanischer Freiwilliger in Angola eingeleitet. Zahlreiche Kubaner opferten ihr Leben im Kampf gegen das vom Westen unterstützte Rassistenregime. Nach der Unabhängigkeit Angolas schickte Fidel Castro der jungen Republik nicht nur Soldaten für die Verteidigung gegen die militärischen Angriffe des faschistischen südafrikanischen Regimes, sondern auch Experten zum Aufbau einer neuen Gesellschaft. Von den 50.000 zivilen Aufbauhelfern in Angola arbeiteten zwischen 1976 und 1991 allein 10.000 als pädagogische Berater, Lehrer und Dozenten. In 15 Jahren wurden über 2,4 Millionen schulpflichtige und erwachsene Angolaner alphabetisiert.

Castro sah den Rassismus der weißen »Herrenmenschen« im südlichen Afrika, die der Mehrheit der dort lebenden Bevölkerung das Recht auf Bildung, Gesundheit und ein würdiges Leben streitig machten, nur als extremes Beispiel für die Situation in zahlreichen Ländern des Südens. In einer Rede vor den Vereinten Nationen analysierte er 1979 die weltweit vorherrschende Ungleichheit, kritisierte das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd, forderte eine gerechte Verteilung von Ressourcen, Technologien sowie Lebenschancen und prangerte die globalen Widersprüche an. »Es wird oft über Menschenrechte gesprochen, aber man muss auch von den Rechten der Menschheit sprechen. Warum müssen einige Menschen barfußgehen, damit andere in Luxuslimousinen fahren können? Warum müssen einige bettelarm sein, damit andere steinreich sind? Ich spreche im Namen der Kinder der Welt, die kein Stück Brot haben. Ich spreche im Namen der Kranken, die keine Medikamente haben. Ich spreche im Namen derer, denen das Recht auf Leben und Menschenwürde versagt ist.« Man könne nicht von Frieden sprechen, wenn jedes Jahr Millionen Menschen an Hunger oder heilbaren Krankheiten sterben. Und er warnte: Die Zukunft der Welt werde »apokalyptisch« sein, wenn die gegenwärtigen Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten nicht auf friedlichem Weg beseitigt werden. Das Ergebnis einer »Welthungerkonferenz« im Jahr 1996 kommentierte er mit der Bemerkung: »Wenn das hier beschlossene Ziel die Halbierung der Zahl von hungernden Menschen auf der Welt ist, was sollen wir dann der anderen Hälfte sagen?«

»Ächten wir die Waffen«

Castros Analysen verbanden soziale Themen stets mit Warnungen vor den Folgen imperialistischer Politik. »Das Waffengeklirr, die lauten Drohungen und der Kampf um die Vorherrschaft auf internationaler Ebene müssen aufhören«, mahnte er in der UN-Generalversammlung. »Die Waffen in den Arsenalen der reichen Staaten können zwar Kranke, Analphabeten, Arme und Hungernde töten, nicht aber Unwissenheit, Krankheit, Armut und Hunger beseitigen. Und noch weniger können sie die gerechte Auflehnung der Völker unterdrücken«, sagte er. Kuba habe sich nie mit der eigenen Entwicklung und Produktion von Atomwaffen beschäftigt, weil es derartige Waffen nicht wolle und brauche. »Wir widmen unsere knappen Ressourcen der Entwicklung von anderen Waffen. Waffen, um den Tod zu bekämpfen, um AIDS zu bekämpfen, um Krankheiten zu bekämpfen, um Krebs zu bekämpfen.«

Foto: Bridgeman Images/IMAGO

Unter Genossen: Fidel mit Che Guevara und dem sowjetischen Politiker Anastas Mikojan 1961 in Kuba

Auch auf die Zusammenhänge zwischen sozialer Ungerechtigkeit, Aufrüstung und ökologischen Problemen wies Castro frühzeitig hin. Soziale, politische und ökologische Krisen betrachtete er nie getrennt, wie dies bei westlichen Politikern überwiegend üblich ist, sondern als Ausdruck derselben Logik eines ungerechten, auf Profitmaximierung ausgerichteten globalen Systems. 1992 kritisierte er auf dem UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro, dass die westlichen Konsumgesellschaften, in denen weniger als 20 Prozent der Weltbevölkerung leben, mehr als drei Viertel der Energie verbrauchen, und warnte vor den sich daraus ergebenden ökologischen Konsequenzen: »Eine bedeutende biologische Gattung ist aufgrund der schnellen und progressiven Beseitigung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen vom Aussterben bedroht: der Mensch.« Gut 20 Jahre später schrieb er in einer seiner Reflexionen: »Ich wusste damals nicht, wie nah wir bereits an diesem Punkt angekommen waren.«

Immer wieder und fast gebetsmühlenartig forderte Fidel Castro, die für Rüstung und Militär aufgewendeten Mittel dafür zu verwenden, »die Gefahr der ökologischen Zerstörung des Planeten zu bekämpfen«, denn, so seine Prognose, »morgen wird es zu spät sein für das, was wir schon lange gemacht haben müssten«. Angesichts zunehmender militärischer Konflikte warnte er in seinen zehn letzten Lebensjahren wieder verstärkt vor einer globalen atomaren Katastrophe. »Ich glaube, dass die Menschheit heutzutage in realer und wirklicher Gefahr des Aussterbens schwebt«, sagte er im November 2005 vor Studenten der Universität von Havanna und forderte sie dazu auf, sich der »zerstörerischen Macht der modernen Waffen« zu widersetzen. In der letzten Rede vor seinem Tod mahnte er mit Nachdruck: »Vielleicht geht heute die größte Gefahr für die Erde von der zerstörerischen Macht der modernen Waffen aus, die den Frieden auf dem Planeten untergraben und das menschliche Leben auf der Erde unmöglich machen könnte. Unsere Gattung würde verschwinden, so wie die Dinosaurier verschwanden.« In den Jahren zuvor hatte er regelmäßig appelliert: »Ächten wir die Waffen und befassen wir uns mit den dringendsten Problemen unseres Zeitalters auf friedliche Weise. Das ist die Aufgabe und die heilige Pflicht aller Staatsmänner der Welt. Und das ist auch die unerlässliche Voraussetzung für das Überleben der Menschheit.«

»Schützengräben aus Ideen«

Solche Reden kommen bei den Profiteuren der Rüstungsproduktion, in den Konzernspitzen, die die Ressourcen ganzer Kontinente als ihr Eigentum betrachten, und bei denen, die sich ihre Mordsgeschäfte mit Kriegen, Zerstörung und Wiederaufbau nicht vermasseln lassen wollen, gar nicht gut an. Schlimmer noch als seine Reden war jedoch, dass Castro ihnen Taten folgen ließ. Kuba demonstrierte nach dem Sieg der Revolution, der Verteilung des Bodens an diejenigen, die ihn bestellen, der Wiederaneignung der eigenen Ressourcen und der Enteignung ausländischer Konzerne, dass plötzlich Bildung, Gesundheit und bezahlbarer Wohnraum für alle möglich war.

Dass eines der kleinsten und ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre – trotz der längsten und umfangreichsten Blockade, die je gegen einen Staat verhängt wurde – über ein halbes Jahrhundert erfolgreich Widerstand gegen alle neoliberalen Offensiven leistet, die Analphabetenrate und die Kindersterblichkeit senkte, ein international anerkanntes und innovatives Gesundheitssystem aufbaute, weltweit medizinische Hilfseinsätze organisierte und beispielsweise während der Covid-Pandemie als einziges Land des globalen Südens in der Lage war, eigene Impfstoffe zu entwickeln, hat seine Wirkung nicht verfehlt.

Nicht nur im globalen Süden sahen viele Menschen in den Reden und Taten Fidel Castros eine Alternative zur kapitalistischen Abwärtsspirale aus Abhängigkeit, Armut, Hunger und Krieg. Denkt man an Karl Marx’ bekannten Satz »Die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift«, wird klar, warum Konzerne und Regierungen in den USA in Castros Reden zu Recht eine Gefahr für ihren »American Way of Life« sehen – eine »Lebensart«, die für viele Menschen in der Welt Elend oder den Tod bedeutet. Castro selbst erklärte die Wirkung seiner Worte mit »der unbesiegbaren Kraft der moralischen Waffen« und zitierte gern den Ausspruch des kubanischen Freiheitskämpfers und Nationalhelden José Martí, dass »Schützengräben aus Ideen« mehr wert sind »als Schützengräben aus Stein«.

»Wir sind immer noch da«

Zehn Jahre nach Fidel Castros Tod sehen das US-Außenministerium und sein Chef Marco Rubio die westliche Zivilisation erneut von einem bereits vor 178 Jahren von Karl Marx und Friedrich Engels beschriebenen Gespenst bedroht, das ihnen – obwohl selbst oft totgesagt – noch immer eine Todesangst einzuflößen scheint. In ihrem erwähnten Bericht, in dem sie Kuba als Zentrum des »Kommunismus im 21. Jahrhundert« verorten, »entlarven« sie Fidel Castros Lebenswerk mit der verblüffenden Enthüllung: »Es war eine Revolution gegen die westliche Zivilisation selbst – die zum Teil mit der neuartigen und heimtückischen Methode geführt wurde, die Kinder des Westens dazu zu überreden, sich gegen ihr eigenes Erbe zu wenden.«

Der kubanische Journalist Michel Torres Corona sieht darin ein Kompliment für Fidel Castro und seine heutigen politischen Erben: Ja, diejenigen, die Castros Werk fortsetzen, seien »die schlimmsten Feinde der armen Millionäre und der Pädophilen des Epstein-Vereins«, gestand er in der jungen Welt (vgl. seine Kolumne »Stimme aus Havanna« vom 31.7.2026) ein und fügte hinzu: »Gut so!« Das heutige Paradoxon Kubas bestehe darin, dass aufgrund der Ungleichheit des Kampfes zwischen David und Goliath alle eine Niederlage des Fidelismus prophezeiten. »Aber wir sind immer noch da.«

Am 19. April 2016 sagte Fidel Castro auf dem VII. Kongress der Kommunistischen Partei Kubas in seiner letzten Rede, ihm werde es »bald ergehen, wie allen anderen. Alle kommen wir an die Reihe, aber die Ideen der kubanischen Kommunisten bleiben.« Obwohl er auf sein mögliches Ende hinwies, verbreitete seine Rede den Optimismus des lebenslangen Kämpfers, der von der Kraft der richtigen Ideen überzeugt ist, die sich entfaltet, wenn diese zur kollektiven Gegenwehr führen. Er sei Sozialist geworden und habe sich in einen Kommunisten verwandelt, weil dieses Wort für ein Konzept stehe, »das in der Geschichte am meisten verfälscht und verleumdet wurde, und zwar von denen, die das Privileg hatten, die Armen auszubeuten, die ausgeplündert sind, seit sie aller materiellen Güter beraubt wurden, die durch die Arbeit, das Talent und die menschliche Energie hervorgebracht werden«.

100 Jahre nach seiner Geburt in der kleinen ostkubanischen Ortschaft Birán am 13. August 1926 ist das Konzept des marxistisch-leninistischen Revolutionsführers heute so aktuell, wie zu seinen Lebzeiten. Über seine Verdienste wollte der Comandante en Jefe, der zeitlebens für den Beweis kämpfte, dass eine andere Welt möglich ist, nicht sprechen. »Wenn es überhaupt ein Verdienst geben kann«, räumte er gegenüber seinem Biographen Ignacio Ramonet ein, »dann das, beständig gewesen zu sein in der Treue zu den Ideen und Prinzipien.« Ansonsten halte er es lieber mit dem von seinem Kampfgefährten Ernesto Che Guevara geprägten Satz: »Es ist die Pflicht eines jeden Revolutionärs, die Revolution zu machen!«

 

Info über Venezuela

Venezuela

Caracas beendet antizionistische Ära

Von Ina Sembdner

Foto: Anadolu Agency/IMAGO

Die israelische Präsenz in Venezuela blieb nicht unwidersprochen: Demonstration durch Caracas am 24. Juli

Es ist ein weiterer Sieg für Washington nach der Verschleppung des venezolanischen Präsidentenpaares und eine fundamentale Niederlage für die bolivarische Revolution. Vor 17 Jahren hatte Venezuela unter der Führung von Hugo Chávez die diplomatischen Beziehungen zu Israel beendet – nun teilten beide Seiten am Dienstag mit, dass die konsularischen Dienste wieder aufgenommen würden. Wie das Außenministerium in Caracas mitteilte, solle zudem die bilaterale »technische Zusammenarbeit« fortgesetzt werden. Dies sei ein Schritt hin zur Normalisierung der seit 2009 unterbrochenen Beziehungen.

Einfallstor für diese Entwicklung war das verheerende Erdbeben, das Venezuela im Juni erschütterte und eine israelische »Hilfs«-Delegation in das südamerikanische Land brachte. Es sei vereinbart worden, »die bilaterale technische Zusammenarbeit fortzusetzen, die aus den Notfall- und Wiederaufbaumaßnahmen nach dem Doppelerdbeben hervorgegangen ist«, erklärte Venezuelas Außenminister Félix Plasencia im Onlinedienst X.

Präsident Nicolás Maduro, der mit seiner Ehefrau Cilia Flores im Januar verschleppt worden war und in New York in Haft sitzt, hatte im Gegensatz zu seiner Interimsnachfolgerin Delcy Rodríguez die Kooperation mit Iran und der Palästinensischen Nationalbehörde gesucht. Washington will dem gewählten Staatschef wegen »Drogenterrorismus« den Prozess machen. Rodríguez wird derweil von der US-Regierung hofiert und unterstützt, was unter anderem in einer (erzwungenen) Öffnung des venezolanischen Ölmarkts mündete.

»Beide Regierungen erkennen die Bedeutung der Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der jüdischen Gemeinde in Venezuela an, die eine wichtige historische Brücke der Freundschaft zwischen den beiden Ländern darstellen«, hieß es nun in einer Stellungnahme der venezolanischen Regierung, die auch vom israelischen Außenministerium veröffentlicht wurde. Nach Angaben des World Jewish Congress leben in Venezuela rund 6.000 Menschen jüdischen Glaubens.

Chavéz, Anführer der bolivarischen Revolution, hatte Israel schon 2009 Völkermord an den Palästinensern vorgeworfen. Mit Blick auf den dreimonatigen Krieg Israels 2008/2009 gegen Gaza hatte er erklärt: »Es ist nicht so, dass die Israelis die Palästinenser ausrotten wollen. Sie tun es ganz offen. Erinnern Sie sich an den letzten israelischen Angriff auf den Gazastreifen. Was ist das denn, wenn nicht Völkermord?«

 

 

Info über Argentinien

Wissenschaftler werden in Argentinien gegen die Sparmaßnahmen der Regierung Milei demonstrieren

Unter dem Slogan "Ich ziehe das Hemd an" findet der Hauptaufruf um 16:00 Uhr Ortszeit am Obelisken in Buenos Aires statt, mit Nachbildungen auf Plätzen im ganzen Land.

Diesen Mittwoch leitet die wissenschaftliche Gemeinschaft einen Tag nationaler Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung von Javier Milei.

Unter dem Slogan "Ich ziehe das Hemd an" findet der Hauptaufruf um 16:00 Uhr Ortszeit am Obelisken von Buenos Aires statt, mit Nachbildungen auf Plätzen im ganzen Land, wo die Teilnehmer eingeladen sind, das Albiceleste-Hemd zu tragen oder Nationalflaggen zur Unterstützung lokaler Forscher zu tragen.

Die Mobilisierung bringt Fachkräfte des Nationalen Rates für wissenschaftliche und technische Forschung (CONICET) sowie wichtige Einrichtungen wie das Nationale Institut für Agrartechnologie (INTA), das Nationale Institut für Industrietechnologie (INTI), die Nationale Atomenergiekommission (CNEA) und den Nationalen Meteorologischen Dienst zusammen.

Laut einem Bericht des Iberoamerikanischen Zentrums für Forschung in Wissenschaft, Technologie und Innovation (CIICTI) hat der wissenschaftlich-technologische Sektor seit Dezember 2023 etwa 6.400 Arbeitsplätze verloren, was durchschnittlich sieben Arbeitsplätzen pro Tag entspricht. Ebenso verzeichnet die angesammelte Finanzierung für das Gebiet einen Einbruch von 51 Prozent.

Bis 2026 liegt die prognostizierte Investition in Wissenschaft und Technologie bei 0,14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), dem niedrigsten Wert seit 1972.

Agustín Ormazábal, Biophysiker bei Conicet und Gewerkschaftsführer, warnte vor der Ernsthaftigkeit des Panoramas: "Seit der Datenerhebung hatten wir nie ein geringeres Budget für wissenschaftlich-technologische Angelegenheiten. Gleichzeitig gibt es einen Gehaltsverlust, bei dem beispielsweise bei der Agentur zur Förderung der Wissenschaft die Gehälter seit 28 Monaten unter der Armutsgrenze eingefroren sind."

Neben der Haushaltskrise liefen am 31. Juli 379 Postdoktorandenstipendien am Conicet aus, zusätzlich zu 60 kürzlichen Entlassungen bei der Nationalen Atomenergiekommission (CNEA) und der Lähmung von Entwicklungsprojekten wie dem Carem-Reaktor (argentinischer Central de Elementos Modulares).

Angesichts dieses Szenarios brachte eine Gruppe nationaler Abgeordneter einen Gesetzentwurf ein, um diese Stipendien zu verlängern und den Braindrain zu stoppen.

Universitäre Nachfrage und Privatisierung der Funktionen

Der Protest wird vom Universitätssektor unterstützt, der für 80 Prozent der wissenschaftlichen Forschung im Land verantwortlich ist und mit einem 24-stündigen nationalen Streik reagierte.

Die Gewerkschaften fordern uneingeschränkte Einhaltung des University Financing Law, das vor fast 300 Tagen vom Kongress verabschiedet wurde und die Umverteilung von Gehältern, Stipendien und Betriebskosten vorsieht.

Obwohl das Bildungssekretariat des Bildungsministeriums die Maßnahme als "politisch und illegitim" bezeichnete und Gehaltserhöhungen im Juni argumentierte, weisen die Gewerkschaften darauf hin, dass eine Neuzusammensetzung von fast 30 Prozent weiterhin erforderlich ist, um die gesetzlich festgelegten Parameter anzugleichen.

Die Führungskräfte des Sektors verurteilen ihrerseits eine Strategie der "Wissenschaftlichkeit" durch das Einfrieren von Geldern und die Übertragung staatlicher Befugnisse an den privaten Sektor, wie es bei den Zertifizierungs- und metrologischen Kontrolldiensten geschehen ist, die INTI historisch durchgeführt hat.

Ebenso fordern die Demonstranten den Rücktritt des Präsidenten von Conicet, Daniel Salamone, den sie wegen der Verwaltung der Behörde und des fehlenden Budgets zur Finanzierung der aktuellen Forschungsprojekte befragen.

Autor: teleSUR: ac - RR

Quelle: Agenturen

Bild -Zusätzlich zur Haushaltskrise wurden 379 Postdoktorandenstipendien am Conicet eingestellt, die am 31. Juli abgelaufen sind. Foto: teleSUR.

Info über Kuba - USA

Veterans for Peace bekräftigen ihre Unterstützung für Kuba und Palästina auf der US-Konvention

Die Tagesordnung des Treffens umfasste unter anderem Panels zu Palästina, der Teilnahme von Veteranen an humanitären Aktionen und Solidaritätsflottillen.

Mehr als 175 Mitglieder der US-Organisation Veterans for Peace bekräftigten ihre Unterstützung für Kuba und Palästina und äußerten zudem ihre Ablehnung der Razzien durch den Immigration and Customs Enforcement Service (ICE) sowie die von der US-Regierung geförderten Abschiebungen von Wanderarbeitern.

Während einer Konferenz der Organisation, die etwa 150 Ortsgruppen auf US-Territorium umfasst, diskutierten die Teilnehmer internationale Konflikte, Solidarität mit anderen Völkern und die Folgen der Außenpolitik Washingtons. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Kampfveteranen und Gesundheitspersonal, die am Vietnamkrieg teilgenommen haben.

Eine ihrer Hauptforderungen ist die Notwendigkeit, die Ressourcen für Krankenhäuser der Veterans Administration zu erhöhen und medizinische Versorgung ehemaliger Soldaten zu garantieren, die durch die Exposition gegenüber Agent Orange, einem während des Vietnamkriegs eingesetzten Herbizids, betroffen sind. Sie forderten außerdem, dass die Vereinigten Staaten Behandlungen für die Millionen Vietnamesen finanzieren, die weiterhin unter den Nachwirkungen dieser Chemikalie leiden.

Die Tagesordnung des Treffens umfasste Podiumsdiskussionen über Palästina, die Teilnahme von Veteranen an humanitären Aktionen und Solidaritätsflottillen, Widerstand gegen ICE-Operationen sowie die Forderung nach Freilassung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores. Darüber hinaus installierten 20 Organisationen, die sich für die Verteidigung der Veteranenrechte einsetzen, während der Aktivität Informationsräume.

Einer der Höhepunkte war die Anwesenheit einer vietnamesischen Delegation unter der Leitung von Dr. Nguyen Hong Son, Präsident der Vietnam-Vereinigung für Opfer von Agent Orange/Dioxin, die die historischen Solidaritätsbande zwischen Vietnam und Kuba hervorhob.

"Kuba und Vietnam teilen eine lange Geschichte der Solidarität. Wir sind sehr stolz auf diese Geschichte. Kuba stand immer auf Vietnams Seite für das, was wir gebraucht haben. Wir sind bereit, Kuba zu unterstützen", sagte Son.

Während des Treffens wurde auch die Unterstützung Vietnams für Kuba in internationalen Organisationen in Erinnerung gerufen, ebenso wie die Zusammenarbeit durch den Versand von Reis und die Unterstützung der Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion auf der Insel.

In einem Panel, das Lateinamerika gewidmet war, sprach der ehemalige Präsident von Veterans for Peace, Gerry Condon, über die Solidaritätsdelegationen, die nach Nicaragua organisiert wurden. Der Jurist und Schriftsteller Daniel Kovalik seinerseits behandelte die Geschichte der US-Sanktionen, Versuche eines Regimewechsels in der Region und Maßnahmen gegen Venezuela.

Ebenso stellte Mark Friedman, Mitglied des Hands Off Cuba-Komitees, die wirtschaftliche Lage der Insel vor und rief zur Stärkung von Solidaritätskampagnen auf, darunter Initiativen zur Lieferung pränataler Vitamine und zur Unterstützung kubanischer Mütter.

Während der Konvention genehmigte Veterans for Peace eine Erklärung, in der die Anschuldigungen des US-Senators Marco Rubio gegen Kuba und US-Friedensaktivisten, die solidarisch mit der Insel verbunden sind, zurückgewiesen wurden.Die Organisation erklärte, dass dievon Washington seit Jahrzehnten angewandten Maßnahmen die wirtschaftliche Entwicklung Kubas beeinträchtigt und den Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen eingeschränkt haben.

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Das Kollektiv äußerte auch seine Ablehnung dessen, was es als eine neue Phase ideologischer Konfrontation in den Vereinigten Staaten bezeichnete, und versicherte, dass es weiterhin Aktionen der internationalen Solidarität, der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit verteidigen werde.

Im Rahmen der Aktivitäten ermöglichte ein Solidaritätstisch mit Kuba, besetzt von Mitgliedern von About Face/Veterans for Peace und Hands Off Cuba, die Verteilung von Informationsmaterialien im Wert von 200 Dollar und brachte 30 Veteranen zusammen, die an Solidaritätsinitiativen mit der Insel teilnehmen wollten.

Autor: teleSUR - idg - JML

Quelle: Veterans for Peace

Bild -Während der Konvention genehmigte Veterans for Peace eine Erklärung, in der die Anschuldigungen des US-Senators Marco Rubio gegen Kuba und US-Friedensaktivisten, die solidarisch mit der Insel verbunden sind, zurückgewiesen wurden. Foto: Veterans for Peace.

Info über Argentinien

Die argentinische Justiz verhängt ein Embargo gegen Cristina Kirchner und erreicht das Vermögen ihrer Kinder

Das Bundesgericht Nr. 2 ordnete die Sperrung von Immobilien und Vermögenswerten der ehemaligen Präsidentin in Buenos Aires und Santa Cruz an, einschließlich der Wohnung, in der sie unter Hausarrest steht

In einer neuen Resolution im Zusammenhang mit dem Vialidad-Fall ordnete die argentinische Bundesjustiz die präventive Beschlagnahme eines Sets von Vermögenswerten und finanziellen Vermögenswerten der ehemaligen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner an, wobei auch die Vermögenswerte ihrer Kinder Máximo und Florencia Kirchner erreicht wurden.

Die Maßnahme wurde vom Bundesmündlichen Gericht Nr. 2 erlassen, das aus den Richtern Jorge Gorini, Rodrigo Giménez Uriburu und Andrés Basso bestand.

Die Resolution zielt darauf ab, die Einziehung von 685.000 Millionen Pesos (etwa 456 Millionen Dollar) sicherzustellen, ein vom Gericht als Entschädigung für die dem Staat im Rahmen der Strafe zu sechs Jahren Gefängnis und dauerhafter Disqualifikation vom öffentlichen Amt, die dem ehemaligen Präsidenten zugeschrieben wird.

Die gerichtliche Regelung umfasst die Wohnung in der San José Straße 1111 im Stadtteil Constitución Buenos Aires, wo Fernández de Kirchner derzeit seine Strafe unter Hausarrest verbüßt.

Ebenso umfasst die präventive Blockade ein Doppelhaus, sieben Garagen, eine Wohnung und einen Lagerraum im Madero-Center-Komplex im Stadtteil Puerto Madero sowie Immobilien in Recoleta, Buenos Aires.

Sowie verschiedene Grundstücke, Gebäude, Garagen und die private Villa des ehemaligen Präsidenten in Río Gallegos sowie das Grundstück, auf dem sich das Hotel La Aldea befindet, in El Calafate, Provinz Santa Cruz.

Angesichts des hohen Betrags des Gerichts verlängerten die Magistrate das Verfahren zu den Vermögenswerten von Máximo und Florencia Kirchner und forderten Bankberichte über deren Sparkonten und Schließfächer an.

Rechtliche Auswirkungen auf Vermögenswerte

Die erlassene Maßnahme sieht weder die sofortige Ausführung noch eine Versteigerung der Immobilien vor, noch ändert sie vorerst das Eigentum an den Immobilien, sondern bleibt als Registrierungsblock bestehen, um mögliche Übertragungen, Belastungen oder Verkäufe zu verhindern, bis die endgültige Enteignung belegt ist.

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Gerichtsquellen bestätigten, dass die Resolution die Betriebsbedingungen des Hausarrests der ehemaligen Staatsoberhauptin in ihrem derzeitigen Wohnsitz nicht ändert, während die Verteidigung der ehemaligen Präsidentin wiederholt die technische Grundlage der Verurteilung infrage stellte, die sie vor internationalen Organisationen vorbringen wollen.

Autor: teleSUR - ac - JML

Quelle: Agenturen

Bild -Die erlassene Maßnahme sieht weder die sofortige Ausführung oder Auktion der Immobilien vor, noch ändert sie vorübergehend das Eigentum an den Immobilien. Foto: EFE

Info über Nicaragua

Nicaragua installiert eine 20-Meter-Skulptur von Fidel als Hommage an sein hundertjähriges Jubiläum

Mit der Installation der Gedenkfigur in der Hauptstadt nimmt die zentralamerikanische Nation offiziell an den internationalen Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Oberbefehlshabers Fidel Castro teil.

 

Die nicaraguanischen Behörden installierten in Managua eine etwa 20 Meter hohe Metallskulptur von Kommandant Fidel Castro Ruz (1926–2016) zur Erinnerung an das hundertjährige Geburtstag des Anführers der kubanischen Revolution.

Die Metallarbeiten befanden sich im Bereich der Ampeln der Nationalversammlung an der zentralen Avenida de Bolívar a Chávez in Managua, als Teil des besonderen Veranstaltungstags im Land zur Erinnerung an den 100. Geburtstag des revolutionären Führers am kommenden 13. August.

Die Struktur wurde von den Arbeitern der Nationalen Stromübertragungsgesellschaft (Enatrel) geschaffen und zeigt die Figur des kubanischen Führers in seinem olivgrünen Anzug und seiner Mütze, Stiefeln und dem Armband der 26.-Juli-Bewegung am linken Arm.

Das Werk hebt die historische Bedeutung Fidel Castros für die revolutionären Kämpfe Lateinamerikas und der Karibik hervor sowie seine Brüderlichkeit und Zusammenarbeit mit dem nicaraguanischen Volk.

Die Errichtung des Denkmals wurde von der Co-Präsidentin Nicaraguas, Rosario Murillo, während ihrer üblichen Rede in den öffentlichen Medien angekündigt. Der ranghohe Beamte erklärte, dass das Land sich den offiziell in Kuba ausgerufenen Feierlichkeiten für dieses Jahr 2026 als "Jahr des hundertjährigen Jubiläums des Oberbefehlshabers Fidel Castro Ruz" anschließt.

"Diese Woche werden wir aus diesem gesegneten Nicaragua an den Feierlichkeiten zum hundertjährigen Jubiläum von Fidel teilnehmen. Wir werden Veranstaltungen an den Universitäten und in den Gemeinden abhalten", sagte Murillo.

Bezüglich des vom staatlichen technischen Personal geschaffenen Denkmals sagte der Co-Präsident: "Die Arbeiter von ENATREL haben ein weiteres Wunder geschaffen, eine Metallskulptur, die mit großer Ehre und Stolz an der Bolivar-Avenida zu Chávez aufgestellt wird, zu Ehren des Häuptlings unserer amerikanischen und karibischen Revolution, Kommandant Fidel Castro Ruz, der bei uns war. die Nicaragua besuchten und die revolutionären Kämpfe inspirierten, unser Volk inspirierten und unterstützten."

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Die nicaraguanische Regierung organisierte eine Reihe politischer, kultureller und akademischer Veranstaltungen auf kommunaler und universitärer Ebene zur Begleitung der Gedenkveranstaltungen während der gesamten Woche.

Autor: teleSUR - wh - JGN

Quelle: El 19 Digital

Bild - Die Metallarbeiten befanden sich an der zentralen Avenida de Bolívar a Chávez in Managua, als Teil eines besonderen Tages der Aktivitäten im Land zur Erinnerung an das 100-jährige Jubiläum des revolutionären Führers. Foto: El 19 Digital

Info über Kuba

José Martí, der rebellische Kreole, der als Sohn eines Spaniers geboren wurde

José Martí (1853–1895) war Journalist, Dichter, Redner, Essayist, Epistolograf, Schriftsteller, Lehrer, Übersetzer und gilt als einer der Initiatoren der modernistischen Bewegung. Er war ein literarisches und politisches Genie.

Während der Überfahrt auf hoher See wurde der junge Martí 18 Jahre alt. Der rebellische Kreole, geboren als Sohn eines Spaniers, war auf dem Weg nach Spanien.

Er war der Sohn spanischer Eltern. seine Mutter, Leonor Pérez Cabrera von den Kanarischen Inseln; Mariano Martí Navarro, sein Vater, ein gebürtiger Valencianer und in Havanna Erster Feldwebel des Royal Artillery Corps, unter anderem Polizeiwachmann.

In der Demut ihrer Heimat pulsierten menschliche Werte gegen den ungestraften Missbrauch der Kolonialverwaltung, sodass es viele Ursachen geben konnte, einige ideologisch und sogar spirituell, die eine neue Lebensweise in der hispanischen Natur der Kinder der Spanier hervorbrachten. Zumindest war das bei dem jungen Martí so, der in einer ständigen Gewissensprüfung lebte. Er war, wie er einmal sagte: "derselbe rebellische und in gewisser Weise demokratische Sauersauer des zweiten und enterbten Spaniers..."

"Von jetzt bis zwei Stunden mit dem Exilboot nach Spanien. Ich habe viel gelitten, aber ich bin überzeugt, dass ich wusste, wie man leidet. Und wenn ich die Kraft hatte, so viel zu tun, und wenn ich mich stark genug fühle, wirklich ein Mann zu sein, dann schulde ich es nur dir, und von dir ist es alles, was gut und liebevoll ist." Vor seiner Abreise von der Insel am 15. Januar 1871 schrieb er in einem emotionalen Brief an seinen Lehrer und spirituellen Mentor Rafael María de Mendive.

Er verließ Kuba als Deportierter an Bord des Dampfschiffs Guipúzcoa und traf am 1. Februar 1871 an den Küsten von Santander, Kantabrien, ein.

Verdacht auf Untreue

Mehrere Monate nach diesen turbulenten Tagen standen Martí und sein Freund Fermín wegen "Verdachts auf Untreue" vor Gericht und wurden zu Gefängnis verurteilt. Mit nur 17 Jahren, klar und haarlos mit Bart, wurde er in die Erste Brigade der Weißen des Abteilungsgefängnisses von Havanna gebracht, wo er als Insasse Nummer 113 identifiziert wurde. Am 4. April 1870 schrieb er:

Ich gehe in ein riesiges Haus, in dem mir gesagt
wurde, dass es das Leben ist, zu vergehen,
die Heimat dort führt mich hin. Für die Heimat bedeutet zu sterben,
mehr zu genießen.

Am auffälligsten war sein rasierter Kopf und die Fesseln, die von der Hüfte bis zum Knöchel seines rechten Beins gebunden waren, als José Martí am 21. Oktober desselben Jahres ins Gefängnis gebracht wurde, mit einer Haftstrafe von sechs Jahren und seinem Freund Fermín von sechs Monaten.

Körperlich schwach, war sein Körper nicht für langwierige Arbeit gerüstet, doch er zeigte Solidarität für die Lage seiner Mitgefangenen, vieler älterer Männer und anderer Jugendlicher.

Er war kaum ein Teenager und trug das Gewicht der Eisen an seinen Knöcheln, ebenso wenig wie die Schläge, die sie auf die Ketten oder den Beckenbereich versetzten. Nach der Zeit der unmenschlichen Strafe bereitete ihm diese Last schweres Leid und drei Operationen während seines Exils in Spanien. Schließlich mussten sie in Mexiko einen Tumor in einem Hoden entfernen. Alle Schmerzen, die er ihr Leben lang trug, wie Ketten, machten ihm Schwierigkeiten beim Gehen und die Notwendigkeit längerer Ruhe über mehrere Zeiträume.

Ungestrafter Missbrauch

Für diejenigen, die sich fragen, was zur Verhaftung und zum Prozess gegen José Martí führte, erinnern wir uns daran, was am 4. Oktober 1869 in Havanna geschah. Es geschah nach den Ereignissen des Villanueva Theaters.

Die Bühnenaufführung verschärfte die Stimmung der Kubaner, die am 22. Januar 1869 im Forum waren, sodass die spanische Kolonialregierung, vertreten durch Mitglieder des Freiwilligenkorps, in das Theater stürmte, die Anwesenden erschoss und verprügelte. Eine Welle von Festnahmen wurde gegen einige Verdächtige des Untreus gegenüber der Krone ausgelöst, was zu mehreren Todesfällen, Verletzungen und zahlreichen Festnahmen führte.

Nach der Teilnahme an einer großen Militärparade gingen einige Mitglieder des Freiwilligenkorps an der Industria-Straße vorbei, wo Fermín Valdés Domínguez wohnte, während er mit seinen Freunden sprach. Die Jugendlichen waren den bewaffneten Mitgliedern des spanischen Korps misstrauisch und stellten sich nach ihrer Visite zur gewaltsamen Durchsuchung vor.

Dort fanden sie einen Brief von José Martí und seinem Freund Valdés Domínguez, in dem sie ihren Klassenkameraden Carlos de Castro kritisierten. Martí bezeichnete ihn als Verräter und "Abtrünnigen", weil er darum bat, der spanischen Armee im abscheulichen Freiwilligenkorps beizutreten, und nicht am Unabhängigkeitskampf Kubas mitgewirkt habe.

Infolgedessen wurden Eusebio und Fermín Valdés Domínguez, Atanasio Fortier, Santiago Balbín, Manuel Sellén verhaftet, und José Martí wurde anschließend verhaftet.

In jener katastrophalen Nacht nach den Ereignissen des Villanueva-Theaters bereitete Martí die Druckausgabe der Zeitung La Patria Libre vor, die am nächsten Tag nur eine Ausgabe erschien.

Sehr bestürzt wandten sich Doña Leonor und Don Mariano immer wieder an die Behörden, um Gnade für die grausame Inhaftierung ihres jugendlichen Sohnes in den Steinbrüchen von San Lázaro zu bitten. Die Mutter bat den Obersten Zivilgouverneur um Gnade, ihr Vater tat dies ebenfalls vor dem Generalkapitän der Insel. So gelang es ihnen, im Monat September nach einem Jahr schwierigen Lebens den jungen Martí für zwei Monate auf die Finca El Abra auf der Isle of Pines auf das Land eines Freundes seines Vaters zu bringen, wobei seine Haftstrafe in eine Deportation nach Spanien umgewandelt wurde.

Er kehrte kurzzeitig nach Havanna zurück, um als Exil zu gehen. Nach einer Reise, die durch die Trennung von seiner Heimat und seinen Eltern belastet war, kam er am ersten Februar in Cádiz an und ging dann nach Madrid, um ein Leben voller Demut, Misstrauen und Misstrauen gegenüber seiner Person zu führen.

Seine rebellische Natur wurde im ersten Jahr offenbart, als er direkt mit der Madrider Presse polemisierte, die kubanische Patrioten angriff und ihnen vorwarf, die Gesetze des Landes zu verletzen. Im Kontakt mit dem ebenfalls deportierten Kubaner Carlos Sauvalle beschrieb er am 24. März in einem Artikel die Gräueltaten der Gefängniswärter in Kuba gegen Nicolás del Castillo, einen älteren Mann, der inhaftiert war.

Der bewegende Text mit dem Titel Castillo wurde später zum Gedenken an den revolutionären Brigadier Nicolás del Castillo verfasst, einen 75-jährigen politischen Gefangenen, der zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurde. In diesem Brief beschuldigte er scharf die Unterdrückung des kubanischen Volkes durch die Kolonialregierung und verurteilte die inakzeptable Verurteilung des inhaftierten Patrioten: "Ich wusste, dass wir dort bestraft wurden; Ich wusste, dass wir grausam behandelt wurden; aber er konnte weder glauben, dass Grausamkeit eine solche Verfeinerung erreicht hat, noch dass Strafe Ungerechtigkeit erreicht hat."

Julio Burell, ein junger Journalist, der ihn kannte, beschrieb ihn folgendermaßen: "... Er erzählte mir von seiner spanischen Seele, seinem spanischen Geschmack, seiner Liebe zu jenen Büchern, die in der baufälligen Bibliothek den Geist Spaniens in seinen Geist einfluteten...». Er sagte, Martí habe Seiten geschrieben, die den Geist Spaniens niederschreiben. Er sagte, er sei enttäuscht, als er in einem langen Interview mit Cristino Martos Ausdrücke mit den Worten eines großen Redners habe, der damals als Hoffnung auf liberale Politik galt: "Wir passen nicht zusammen in Kuba; oder Sie, oder wir..." Einige
Monate später veröffentlichte Martí in Spanien auch ein weiteres umfangreicheres Werk mit dem Titel Das politische Gefängnis in Kuba. In seinem mutigen Essay sorgt er sich um das Schicksal seiner Landsleute, die zu Gefängnis verurteilt wurden und beschuldigt werden, für die Unabhängigkeit Kubas gekämpft zu haben. Im ersten Teil versicherte er: "Dante war nicht im Gefängnis. Hätte er die dunklen Gewölbe dieser Qual des Lebens in seinem Gehirn einstürzen sehen, hätte er aufgegeben, seine Hölle zu bemalen. Ich hätte sie kopiert und besser gemalt."

In Spanien hörte er nicht auf, über die Lage in seiner Heimat und den Unabhängigkeitskampf nachzudenken. Auch in Gedanken über seine Entwicklung bewarb er sich an der Rechtsfakultät der Universität Madrid, doch später an der Literaturuniversität von Saragossa konnte er mit einem Bachelor-Abschluss in Zivil- und Kanonischem Recht sowie einem Bachelor-Abschluss in Philosophie und Literatur mit herausragender Qualifikation abschließen. Da ihm 240 Reales fehlten, konnte er die Dokumente nicht beschaffen und reiste nach Mexiko, ohne beide Papiere mitnehmen zu können.

Übrigens feierte die Universität Saragossa, das größte Hochschulzentrum im Ebro-Tal, 2017 ihr 475-jähriges Jubiläum. In diesem Zusammenhang verlieh er posthum die höchste Auszeichnung des Hauses für höhere Studien: José Martí, die Goldmedaille. Er wurde von der Leitung des Zentrums als "illustrer Absolvent" bezeichnet, berichtete die damalige Zeitung Granma.

Herr José Antonio Mayoral Murillo, Rektor der Universität Saragossa, erklärte, dass die Institution José Martí als eine der Persönlichkeiten betrachtet, auf die sie stolz sein kann. "Ich glaube, so haben wir diese Schuld bezahlt. Es ist wichtig, dass bekannt ist, dass er hier war, dass er hier ausgebildet wurde, Martí gehört ein wenig uns."

1995, dem Datum der Gedenkfeier zum hundertsten Jubiläum seines Kampfes, wurden die Urkunden ausgestellt und später an den damaligen Kulturminister Armando Hart Dávalos übergeben. Im Auditorium der Universität Saragossa stellten sie eine Büste des Helden, des ehrenvollen Doktoranden, auf ihrem Gelände auf.

José Martí (1853–1895) war Journalist, Dichter, Redner, Essayist, Epistolograf, Schriftsteller, Lehrer, Übersetzer und gilt als einer der Initiatoren der modernistischen Bewegung. Er war ein literarisches und politisches Genie.

Die 'Abenteurer'

Im Rahmen einer Kampagne gegen die Rechte Kubas und die Handlungen der in der spanischen Hauptstadt lebenden Kubaner veröffentlichte die Zeitung La Prensa am 3. September 1871 einen Artikel, in dem kubanische Patrioten abwertend als 'Filibuster' bezeichnet wurden – eine abwertende Art, sie zu verstehen und für das Handeln gegen die von den Behörden vorgegebene Amnestie verantwortlich zu machen.

Die Autoren sagten, dass Spanien nicht der Ort sei, um für die Sache der Aufständischen Kubas zu arbeiten, sondern dass sie wussten, dass sie "den Weg offen hätten, um das Gewehr des Brandstifters auf den Feldern jener Antilla oder einen Platz auf den Schiffen der Filibuster zu holen."

Eine Woche später antworteten Kubaner von der liberalen Zeitung El Jurado Federal in einem Artikel, der von "mehreren Kubanern" unterzeichnet wurde. Von dort aus warfen sie der Zeitung La Prensa Verleumdung vor und argumentierten, dass die Autoren dieser Antwort sich nicht "durch ihre bombastische Sprache und verdorbene Absicht" eingeschüchtert ließen, sondern bereit seien, die Angelegenheit vor Gericht zu bringen und den Kampf in der Presse, der für die Bundesrepublik eintrat, aufrechtzuerhalten.

La Prensa antwortete in einem ununterschriebenen Artikel, und am 17. September erschien die zweite Antwort, unterzeichnet von "mehreren Kubanern", in der sie forderten, konkrete Beweise für die Handlungen dieser sogenannten Filibuster vorzulegen und die Bundesjury einluden, nach den Namen der Unterzeichner zu fragen. Zwei Herausgeber von La Prensa warfen ihnen erneut vor, gegen "das Mutterland" zu konspirieren und "Filibuster und Arbeiter" zu sein.

Angesichts des beleidigenden Schimpfworts gegen 'die Verschwörer für die Unabhängigkeit' unterzeichneten Martí und sein Freund Carlos Sauvalle den dritten letzten Text der scharfen Kontroverse und wurden zu Anklägern. Die Kubaner konterten mit der Bekräftigung, dass sie die Namen beider Herausgeber von La Prensa kannten, die rechtlich und moralisch durch den berüchtigten Sklavenhandel befleckt waren, aber sie schwiegen zu den Einschränkungen, weil sie nicht "neben das eines traurigen Mannes schreiben wollten, befleckt mit dem Urteil eines Gerichts wegen gewöhnlicher Straftat, für ein Verbrechen im Sinne von Schwarzen, die, denn was an sich abstoßend ist, ist das abscheulichste aller Verbrechen."

Mehr als ein stilistisches Merkmal wird von Martís Feder in diesen Artikeln demonstriert. Unterzeichnet in Madrid am 15. Februar 1873, wurde ein Text in La Cuestión Cubana in Sevilla am 12. April 1873 wiedergegeben, der zitierte: Und in Kuba gibt es 400.000 schwarze Sklaven, für die vor Spanien die Revolutionäre Freiheit verkündeten, und es gibt zehn Jahre alt, elf Jahre alt, achtzig Jahre und hundert dumme Schwarze in den politischen Gefängnissen der Regierung – und sie werden auf den Straßen ausgepeitscht, durch Schläge verstümmelt und sterben auf diese Weise.

Er fuhr fort: "Und in Kuba erschießen sie Verdächtige, Regierungskommissare und Frauen, vergewaltigen sie und zerren sie weg, und diejenigen, die für die Heimat kämpfen, erleiden den sofortigen Tod, und diejenigen, deren sofortiger Tod nicht entschuldigt werden kann, erleiden einen langsamen und ernsten Tod. Und es gibt Häuptlinge, die zu Gefängnis verurteilt wurden, weil sie sich von den Leichen von Aufständischen ernährt haben,—und es wurden begnadigt, dass sie Teile eines verstümmelten Aufständischen auf den Tisch gelegt haben,—und es gibt so viele Schrecken, dass ich die Republik weder daran erinnern noch sagen will, dass es sie behindert,—die so gewaltig sind, dass es ein Angriff auf ihre Ehre ist, ihr zu signalisieren, dass sie sie korrigieren muss.

Doch dies zeigt, wie unmöglich die Union Kubas mit Spanien sein kann, wenn sie eine fruchtbare, loyale und liebevolle Union sein soll – wie notwendig eine gerechte und patriotische Lösung ist; —dass nur durch vollkommenes Handeln das Schicksal des Volkes entschieden werden kann und nur durch strikte Beachtung der Gerechtigkeit das Land geehrt, entstellt von den Stolzen, von den Ehrgeizigen erniedrigt, vom Törichten und durch seine Taten in Kuba, die so wenig Glück verdienen, entwertet werden kann.

Kuba beansprucht die Unabhängigkeit, auf die es Anspruch hat, wegen des Lebens, von dem es weiß, dass es es besitzt, wegen der energischen Ausdauer seiner Kinder, wegen des Reichtums seines Territoriums, wegen seiner natürlichen Unabhängigkeit und, vor allem, und dieser Grund ist vor allem, weil das der feste und einstimmige Wille des kubanischen Volkes ist. Dieser berühmte Text stammt aus einer Sammlung von Schriften von José Martí, zusammengefasst in seinem: Complete WorksKritische AusgabeJahr 2000.

Martí in Madrid

Es lohnt sich, einige Ereignisse hervorzuheben, die seine Reise durch die spanische Hauptstadt prägten, wo er sofort seinen Klassenkameraden von der Anacleto-Schule in Havanna auffand – bereits erwähnt – Carlos Sauvalle, ebenfalls aus Kuba deportiert, der ihm die Hand reichte und ihn mit den Exilkreisen in Madrid in Kontakt brachte. Überzeugt, dass "die einzige Stärke und die einzige Wahrheit, die es in diesem Leben gibt, die Liebe ist. Patriotismus ist nichts als Liebe, Freundschaft ist nichts als Liebe."

Seine fruchtbare politische Aktivität überstieg seine berüchtigte Auseinandersetzung mit der Zeitung La Prensa, als er die wahren Gründe für die Hinrichtung der acht Medizinstudenten in Havanna aufklärte. Die Madrider Publikation versicherte, dass ein solch abscheuliches Verbrechen als Strafe für junge Universitätsstudenten begangen wurde, weil sie das Grab des Journalisten Don Gonzalo de Castañón entweiht hätten. Basierend auf der berüchtigten Aussage stellte Martí die Publikation infrage und argumentierte dafür, dass dies aufgrund der Schande der spanischen Armee nach den militärischen Erfolgen der aufständischen Mambisen im Osten Kubas während des Zehnjährigen Krieges geschehen sei.

In Madrid begann er ein Jurastudium an der Zentraluniversität und arbeitete zusammen mit Fermín mit verschiedenen Gruppen progressiver Spanier, mit denen er über politische und philosophische Fragen debattierte, und entwickelte Interesse an der Freimaurerei. Martí war gesetzlich Freimaurer, und als er noch sehr jung war, wurde er in die Harmonieloge von Madrid eingeweiht. Er führte die offizielle Freimaurerei aus, als er in derselben Loge als Meistermaurer und als Redner seines Kaders ein großartiges esoterisches brüderliches Werk entwickelte, sagte Bruder José Echemendía, Redner der Chaparra-Loge, in seiner Forschung mit dem Titel Martí. Freimaurerische Ideologie.

Martí wurde 1871 als Meistermaurer in der Loge Caballeros Cruzados Nr. 62 in Madrid eingeführt und führte ein aktives Leben in der genannten Loge als Sekretär. Es ist auch bekannt, dass er das Pseudonym Anahuac verwendete. In der erwähnten Loge, da sie ein Grand Orient ist, erhielt der United Lusitanian auch den Grad des Erhabenen Prinzen des königlichen Geheimen Ritterrosenkreuzes, der 18. Grad der philosophischen Freimaurerei. Er hob auch seine brüderliche Arbeit in den Logen hervor, die er während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten von Amerika, Mittel- und Südamerika besuchte.

Der junge Martí fand Zeit, historische Orte, Museen und literarische Zusammenkünfte zu besuchen und schrieb sich im Ateneo de Madrid ein, um Zugang zu dessen außergewöhnlicher Bibliothek und Arbeitsraum zu erhalten, wo er für eine geringe Gebühr stundenlang forschte und schrieb.

Seine Schriften äußerten sich kritisch gegenüber der spanischen Vorherrschaft auf der Insel und dem kolonialen Unterdrückungsregime, in dem seine Landsleute lebten. Er veröffentlichte Artikel und Rezensionen, die von den Lesern einflussreicher Publikationen wie La Soberanía Nacional aus Cádiz gut aufgenommen wurden; La Cuestión Cubana aus Sevilla; Die Bundesjury aus Madrid; und La República aus New York.

Bezüglich der Ereignisse vom 11. Februar 1873 schrieb José Martí einen Artikel mit dem Titel Die spanische Republik angesichts der kubanischen Revolution, den er an alle Mitglieder der neuen Regierung schickte, in dem er das legitime Recht der Kubaner betonte, frei und unabhängig von der von Spanien auferlegten Herrschaft auf der Insel zu sein. Die rechtzeitige Veröffentlichung erfolgte nach der Abdankung von König Amadeo von Savoyen, auch als Senat und Kongress im Parlament eingesetzt wurden und die Spanische Republik ausriefen.

Leidenschaft für Zaragoza

Während seiner Kindheit war José zwei Jahre lang bei seinen Eltern in Valencia; Carmen wurde dort ebenfalls geboren, eine seiner Schwestern, die er 'die Valencianerin' nannte. Später wurde José Martí nach Spanien verbannt, etwa vier Jahre in Cádiz, Sevilla, Madrid und Zaragoza und etwa zwei Monate in seiner zweiten Deportation in Santander und Madrid.

Trotz seiner Überzeugungen gegen die koloniale Herrschaft in Kuba liebte er Spanien. "Dem liberalen und guten Spanier, meinem valencianischen Vater, meinem Bergbürgen, dem Cádiz, der über meinen Fieberschlaf wachte", sagte er in einer Rede in Tampa, USA, die am 26. November 1891 unter dem Titel Con todos y para el bien de todos wiedergegeben wurde.

Von allen iberischen Städten war es vielleicht Saragossa, wo sein rebellischer Geist gefestigt wurde, er schloss sein Universitätsstudium ab und lernte, eine Frau zu lieben. Er kam Mitte 1873 in Zaragoza an und blieb 18 Monate, meist in einer bescheidenen Wohnung in der Calle de las Platerías 13 (heute Manifestación).

Er und Fermín genossen die Shows von einem Lieblingsplatz aus: Loge 13, dank ihrer Freundschaft mit einigen Schauspielern des Teatro Principal. Dem Schauspieler und Theaterregisseur Leopoldo Burón schrieb er als Geschenk das Drama La Adúltera, ein kontroverses und moralisches Werk. "In Zaragoza dachten wir nie, wir seien deportiert worden, nicht einmal in einem fremden Land", sagte Valdés Domínguez in seinen Memoiren.

Martí schrieb neben dem bereits erwähnten symbolischen Drama auch das Buch Die spanische Republik vor der kubanischen Revolution (veröffentlicht) und das Stück Liebe mit Liebe ist bezahlt. Übrigens wurde während einer Pause Blanca de Montalvo vorgestellt, eine große erwiderte Liebe, die sie bis zum Ende ihrer Tage bewahrte.

"Wenn ich meine Kurse an der Universität beendet habe, gehe ich gerne durch die Plaza del Mercado und erreiche die lebhafte Calle Platerías. Und dort, nicht weit von den römischen Ruinen entfernt, lebten wir als Familie. Meine Tage im Don Félix Boarding House waren die glücklichsten meines Studentenlebens. Don Félix war unser freundlicher und hilfreicher Vermieter sowie der Vater zweier wunderschöner Töchter", beschrieb er.

Er fand ein besseres Klima angesichts einer Atemwegserkrankung, die durch den Staub der Gefängnissteinbrüche verursacht wurde, und Entspannung für das Unbehagen durch die Verwendung von Fesseln. Mit nur 20 Jahren fiel er in der Zeitung Diario de Avisos de Zaragoza mit republikanischen Tendenzen hervor, als ganz Spanien große Spannungen erlebte, die Zaragoza die Straßen überfielen und wiederkehrende Kämpfe stattfanden.

Benimaclet und Martí

Es sind fünf Jahre vergangen, seit "Lucía Jerez", der einzige bekannte Roman von José Martí, ins Valencianische übersetzt und gedruckt wurde.

Die Initiative entspricht dem valencianischen Verlag L'Encobert, übersetzt (ins Valencianische) von José A. López Camarillas. Der Prolog der Veröffentlichung sagt uns: 26. November 1891. "Leute, die José Martí kennen, wissen, dass sein Vater Valencianer war. Ein weiterer Punkt ist, dass seine Figur aus politischen Gründen nicht so weit verbreitet war wie bei anderen Modernisten, und das Beispiel von Rubén Darío ist das offensichtlichste."

"Es ist unser kleiner und bescheidener Beitrag zur Normalisierung der Sprache", sagte José Luis Grosson, der es nach langer Recherche ebenfalls als persönliche Ehre betrachtet.

Sie haben auch einige charakteristische Nachnamen von Benimaclet unter den Vorfahren von José Martí untersucht, wie Navarro, Belenguer, Ribes, Olmos und Martínez. Aus dieser Region stammte sie als Großmutter väterlicherseits von José Martí.

Ebenso ist in der Pfarrkirche der valencianischen Stadt verzeichnet, dass seine Großmutter väterlicherseits, Manuela Navarro Beltrán, 1809 einen Bauern heiratete, einen Nachbarn von Campanar: Vicent Mart, und dort wurde das erste von sechs Kindern, ein Mädchen, geboren. Das Paar ging von Benimaclet zu einer der Hütten zwischen dem Meer und dem Obstgarten im Canyamelar. Später zog die Familie nach Alicante und als sie nach Valencia zurückkehrte, gründeten sie die Morvedre de València-Straße (die heutige Sagunto-Straße). Mariano Martí, Josés Vater, wurde dort 1815 geboren.

In Verbindung mit der Armee ging Mariano Martí 1850 nach Kuba, wo er der Kompanie der Artilleristen anschloss, wo er zum Sergeant befördert wurde. Möglicherweise war es ein Cousin, den er in Havanna hatte, der ihn seiner Schwägerin, dem Kanarier Leonor Pérez, vorstellte. Aus dieser Liebe wurden José Martí (1853–1895) und zwei seiner Schwestern, Leonor und Ana, in Kuba geboren.

Das Buch beschreibt, dass die Familie Martí 1857 nach Valencia zurückkehrte, das sich in der Tapinería-Straße befand. Eine Gedenktafel zeugt von dem Passanten, der dort zwei Jahre seiner Kindheit lebte, José Martí, der später mit seiner Familie nach Kuba zurückkehrte. Und obwohl er wegen seiner politischen Tätigkeit zweimal nach Spanien deportiert wurde, nahm er nie wieder Kontakt zu seinen valencianischen Verwandten auf.

Das Werk beleuchtet auch den Einfluss, den der Schriftsteller José Martí, der als Vorläufer des lateinamerikanischen Modernismus gilt, auf die Literatur hatte und hebt die Übersetzung von Autoren wie Edgar Allan Poe, Hans Christian Andersen, Lord Byron und Victor Hugo ins Spanische hervor. Er gilt auch als Vorgänger des Modernismus in der Poesie, und tatsächlich ist einer seiner Verse im berühmten Lied 'Guantanamera' enthalten.

In den letzten fünf Jahren seines Lebens widmeten sich der Sohn eines valencianischen Artilleriefeldwebels und der Enkel eines Nachbarn von Benimaclet der Vorbereitung des bewaffneten Aufstands in Kuba, wo er die kubanische Revolutionspartei gründete und wo Straßen, Denkmäler oder Flughäfen zu seinen Ehren zu finden sind.

 'Lucía Jerez', deren ursprünglicher Titel 'Amistad funesta' war, ist inspiriert von 'Little Women' von Louise Mary Alcott, die José Martí bewunderte. Er wurde in Teilen in der New Yorker Zeitung 'El latinoamericano' unter dem Pseudonym Adelaida Rai veröffentlicht.

Als kuriose Tatsache gibt es in Benimaclet eine Straße namens José Martí, die jedoch einem gleichnamigen Pfarrer gewidmet ist, der dort 1878 geboren wurde und 1936 in Paterna starb. In Valencia wird jedoch die Anwesenheit von José Martí, dem kubanischen Patrioten, mit der Gedenktafel in dem Haus, in dem er als Kind mit seinem Vater in der Tapinería-Straße lebte, erinnert, die 2003 von der valencianischen Vereinigung der Freundschaft mit kubanischen José Martí zum 150. Geburtstag angebracht wurde. Zur Beobachtung der Passanten wurde die Gedenktafel im Gebäude an der Seite der Plaza del Miracle del Mocadoret angebracht.

Ebenso installierte der Stadtrat von Valencia 1993 einen Monolithen in den zentralen Gärten der Avenida Blasco Ibáñez in der Nummer 134, mit einem Basrelief mit dem Gesicht des Nationalhelden und einem Fragment des Gedichts Ich Pflege eine weiße Rose. Es gibt auch eine kleine und fast verlorene Straße, die nach ihm benannt ist.

Über die Familie hinaus ist José Martís literarischer Beitrag zum Modernismus für seine freien und einfachen Verse bekannt; die Valencianer sind stolz darauf, dass auch seine Literatur diesen Abdruck trägt. So zitieren sie beispielsweise Vicent Andrés Estellés (1924–1993), der Haupterneuerer der zeitgenössischen valencianischen Dichtung war, und sein Werk La rosa de papel, eines der bekanntesten Gedichte der valencianischen Literatur, ist direkt dem kubanischen Revolutionär gewidmet.

José Martí war maßgeblich daran beteiligt, die hispanische Literatur mit der französischen, britischen und nordamerikanischen Avantgarde jener Zeit zu bereichern. Als Journalist und Übersetzer von Poe, Helen Hunt Jackson, Lord Byron oder Victor Hugo, insbesondere des Stils von Walt Whitmans freiem Verse, den er auch in Freie Verse übernahm und von denen sie beeinflusst wurden: Juan Ramón Jiménez, García Lorca oder Miguel Hernández.

Seis años y una vida

José Martí vivió durante tres etapas en España un total de 6 años, aunque jamás olvidó esa huella hereditaria, tampoco la España popular y luchadora en que estuvo y que influyó notablemente en el desarrollo de su formación política.

Er machte seinen Respekt und seine große Liebe für das spanische Volk und seine Kultur deutlich und entschied, dass der Krieg niemals gegen die Spanier, sondern gegen die Gier und Unmenschlichkeit der Vertreter der spanischen Metropole auf der Insel, auf der er geboren wurde, gerichtet sei. Im Bewusstsein, dass "Gerechtigkeit, Verdienstgleichheit, respektvolle Behandlung des Menschen, volle Gleichheit des Rechts: das ist die Revolution."

Diese bedeutende Figur der lateinamerikanischen Literatur und Gründer der kubanischen Revolutionspartei vereinte Patrioten von innen und außerhalb der Insel, um die Unabhängigkeit von der spanischen Monarchie zu erlangen und zu verhindern, dass der gefräßige Imperialismus – aus dem turbulenten und brutalen Norden – mit aller Kraft und Absicht der Annexion auf ihn zuschlug.

Martís Beispiel und Ideologie sind bis heute ein Weg für diejenigen geworden, die für die universelle Sache menschlicher Verbesserung kämpfen: "(...) und für den Grausamen, der mich reißt, das Herz, mit dem ich lebe, Distel oder Raupe pflege; Ich ziehe eine weiße Rose."

Autorin: Rosa María Fernández

Quelle: TeleSUR

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Info über Kuba

Unblock Cuba!

Was bringen Sie mit Ihrem Konvoi nach Kuba?

Mit der dritten Lieferung sollen Medikamente und Kinderspielzeug den Osten der Insel erreichen, erklärt Lucilla Chiesa

Interview: Thorben Austen

Foto: Norlys Perez/REUTERS

Ein Konvoi erreicht Kuba (Havanna, 24.3.2026)

Lucilla Chiesa ist in der Kampagne »Let Cuba Breathe« und im Konvoi »Nuestra América« aktiv.

Parallel zu den aktuellen Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Fidel Castro kommt ein dritter Konvoi von »Nuestra América« in Kuba an. Wie läuft das ab?

Wir haben in diesem Jahr, seit der Zuspitzung der Lage vor Ort durch die totale Blockade, bereits zwei Konvois nach Kuba organisiert. Zum Teil mit Schiffen, zum anderen Teil mit Flügen haben wir Medikamente und anderes notwendiges Material auf die Insel gebracht. Der dritte Konvoi findet vom 7. bis zum 19. August statt. Wir haben die politische Entscheidung getroffen, die Lieferungen nicht nur in die Hauptstadt zu bringen, sondern in entferntere Gemeinden im Osten des Landes, die schwieriger zu erreichen sind. Der Konvoi wird mit 47 Teilnehmern per Flugzeug in der Stadt Holguín landen, jeder mit zwei zusätzlichen Koffern an Hilfslieferungen. Die Teilnehmer kommen überwiegend aus Italien, aber auch aus anderen europäischen Ländern und aus Mexiko. Die Materialien werden wir bis diesen Mittwoch in der Provinz Santiago de Cuba verteilen. Am Donnerstag, dem 100. Geburtstag des Comandante en Jefe Fidel ­Castro, werden wir an einer Karawane zu seinem Geburtsort Birán teilnehmen. Danach werden wir noch weitere Provinzen im Osten des Landes besuchen und die Hilfsgüter verteilen.

Welche Materialien bringen Sie mit und wie läuft die Verteilung?

Zu einem großen Teil Medikamente, aber auch Dinge wie Kinderspielzeug. Die Verteilung läuft in allen Gemeinden in Absprache mit dem Gesundheitsministerium und den örtlichen Grundschulen.

Warum haben Sie den Osten Kubas ausgewählt?

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Wir sind mit den Menschen in der Region schon länger vernetzt. Im Rahmen der AICEC aus Italien, der Agenzia per l’Interscambio Culturale ed Economico con Cuba, arbeiten wir mit Bauern zusammen, die Kaffee anbauen, der sowohl in Kuba als auch in Europa verkauft wird.

Wie setzen Sie sich in Italien für Kuba ein?

Wir haben gerade eine zweimonatige Kampagne im Juni und Juli in verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt. Der Fokus ist weiterhin, das EU-Parlament zu einer Resolution gegen die Blockade aufzufordern. Wir wollen zeigen: Die Blockade trifft nicht nur Kuba, sondern auch das Recht auf freien Handel in Europa. Die EU-Abgeordneten, die mit uns am ersten Konvoi teilnahmen, unter ihnen Marc Botenga von der belgischen Partei der Arbeit sowie Abgeordnete aus Italien, tragen das Anliegen nach Brüssel.

In manchen Medien wird kolportiert, Kuba sei ein gescheiterter Staat. Sie leben aktuell auf der Insel. Wie sehen Sie das?

Das Leben in Kuba hat sich seit Januar drastisch verschlechtert. Insbesondere in entlegenen Gemeinden ist die Situation dramatisch. Das hervorragende kubanische Gesundheitssystem, mit einem Familienarzt auch in den entferntesten Bergregionen, stößt an seine Grenzen, wenn es keine Ressourcen, keine Medikamente und keinen Strom mehr gibt. Wir haben mit Ärztinnen und Ärzten gesprochen, die Operationen unter dem Licht der Handylampe durchgeführt haben. Aber von Kuba, das dank seiner Revolution Ärzte und Lehrer flächendeckend auch in die entlegensten Gebiete entsandt hat, als einem »gescheiterten Staat« zu sprechen, ist absurd und böswillig. Wir müssen auch daran erinnern, dass Kuba nicht erst seit Januar von einem deutlich mächtigeren Staat blockiert wird, sondern seit 65 ­Jahren.

Das kubanische Parlament hat umfangreiche Wirtschaftsreformen beschlossen, in denen manche eine Rückkehr zum Kapitalismus sehen. Ist das auch Thema in der Solidaritätsbewegung in Italien?

Wir beobachten selbstverständlich diesen Transformationsprozess, der in einer Zeit des Ausnahmezustandes und der schweren Krise in Kuba stattfindet. Wir können aktuell noch nicht sagen, was das Ergebnis dieser Maßnahmen, die auch durch äußeren Druck zustande gekommen sind, sein wird. Aber Kuba hat immer bewiesen, dass es flexibel ist und auf Veränderungen reagieren kann. Die Lage ist heute nicht die gleiche wie 1959.

 

Info über Uruguay

Uruguayische Arbeiter führen einen teilweisen Generalstreik durch, um mehr Ressourcen für Bildung und Kinder zu erhalten

Zu den Hauptforderungen gehört die Bereitstellung spezieller Ressourcen für die öffentliche Bildung und zur Bekämpfung von Armut bei Kindern im südamerikanischen Land.

Das uruguayische Gewerkschaftszentrum PIT-CNT führt am Dienstag, dem 11. August, einen teilweisen Generalstreik in Montevideo und seiner Metropolregion durch, um ein höheres Sozialbudget, qualitativ hochwertige öffentliche Bildung und die Bekämpfung von Kinderarmut zu fordern.

Die Mobilisierung der Arbeiter begann an der Universität der Republik und führte zum Legislativpalast vor, um ihre Haushaltsforderungen in der Rechenschaftsprüfung vorzulegen.

Zu den Hauptforderungen gehört die Bereitstellung spezieller Ressourcen für die öffentliche Bildung und zur Bekämpfung von Armut bei Kindern im südamerikanischen Land.

Ebenso fordert das Arbeitszentrum, dass eine Steuer von einem Prozent auf die Personal Wealth Tax (IRPF) für die Sektoren mit höherem Einkommen erhoben wird, und lehnt staatliche Nichteinhaltung bei der Sozialversicherung ab.

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Uruguayische Lehrer streiken, um mehr Mittel für Bildung zu fordern

Der Streik, der zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr Ortszeit ausgerufen wurde, wird von Lehrerorganisationen wie dem uruguayischen Lehrerverband (FUM-TEP) und dem Nationalen Verband der Lehrerlehrer (Fenapes) unterstützt, die einen 24-Stunden-Streik an Schulen und weiterführenden Schulen durchführen.

Die Konföderation der Organisationen der Staatsbeamten (COFE) koordiniert ihrerseits die vollständige Arbeitseinstellung für 24 Stunden in der Suutravi Straßenunion, in der Nationalbibliothek, am Wahlgericht, in den Büros der Gefängnisbetreiber, im Bildungs- und Kulturministerium (ATEC) und in Sodre.

Der Protest umfasst auch teilweise Ministerien und öffentliche Institutionen, während strategische Bereiche mit minimalen Programmen zur Sicherung der Grundrechte betrieben werden.

Gewerkschaften wie die Föderation der Gesundheitsbeamten (FFSP), das Institut für Kinder und Jugendliche Uruguays (INAU) und das Nationale Institut für soziale Inklusion von Jugendlichen (Inisa) unterhalten aktive Gewerkschaftswachen. Diese Wächter sorgen ausschließlich für Notfallversorgung, medizinische Notfälle, Krebsbehandlungen und Krankenhausaufnahmen.

Dieser Tag der nationalen Mobilisierung zeigt die soziale Spannung in Uruguay angesichts der Debatte über die Rechenschaftspflicht der Exekutive. Die PIT-CNT-Gewerkschaftsföderation versucht, das Parlament unter Druck zu setzen, Investitionen in gefährdete Sektoren angesichts der aktuellen fiskalischen Sparpolitik zu priorisieren.

Die Einheit der Bildungs-, Gesundheits- und Verwaltungssektoren in diesem Streik bekräftigt das Engagement der uruguayischen Gewerkschaften zur Verteidigung des Wohlfahrtsstaates und der Rechte der Arbeiterklasse.

Autor: teleSUR: äh- RR

Quelle: Agenturen

Bild -Dieser Tag der nationalen Mobilisierung zeigt die soziale Spannung in Uruguay angesichts der Debatte über die Rechenschaftspflicht der Exekutive. Foto: @PITCNT1.

Info über Kolumbien

Kommentar

Prioritäten setzen

Kolumbiens Präsident sucht Nähe zu Israel

Von Volker Hermsdorf

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

Kolumbien wurde am Montag von einem der schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten erschüttert. Bis Dienstag früh (Ortszeit) sei die Zahl der Todesopfer bereits auf 164 gestiegen. Tausende wurden verletzt, ebenso viele gelten als vermisst. In den Krankenhäusern der vom Erdbeben am stärksten betroffenen Großstadt Cali herrscht »Alarmstufe rot«, sie sind zu 100 Prozent ausgelastet. Unbekannt ist die Zahl der Toten und Verletzten in den umliegenden Gemeinden und Orten, die ebenfalls eingestürzte Gebäude sowie Schäden an Krankenhäusern, öffentlichen Einrichtungen und Verkehrssystemen meldeten.

Der seit Freitag amtierende ultrarechte Staatschef Abelardo de la Espriella hat den Notstand ausgerufen und zunächst 1.000 Einsatzkräfte nach Cali geschickt, als von dort Plünderungen gemeldet wurden. Gegenüber Medien sagte er dagegen: »An erster Stelle steht die Rettung der Menschen, die unter Trümmern begraben sind.« Zugleich setzt der Multimillionär, der neben der kolumbianischen auch die US-amerikanische und die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, in der Innen- und Außenpolitik Prioritäten, die die Politik seines linken Vorgängers Gustavo Petro in nahezu allen Bereichen in ihr Gegenteil verkehren.

Am Tag vor dem Beben feierte De la Espriella die Tötung von sechs angeblichen Mitgliedern bewaffneter Gruppen als »klare und eindringliche Botschaft an alle Banditen«. Sie können sich »nirgendwo verstecken«, sagte er, nachdem er die von Petro begonnenen Friedensgespräche schon in seiner Antrittsrede für beendet erklärt hatte. Zur selben Zeit, als in Cali, Bogotá, Manizales, Pereira, Medellín und anderen Städten Menschen unter den Trümmern einstürzender Gebäude ums Leben kamen, erkannte die von De la Espriella geführte Regierung Israel die »Souveränität« über die seit 1967 militärisch besetzten und 1981 annektierten syrischen Golanhöhen zu. Die Kontrolle sei »ein wichtiger Bestandteil der israelischen Landesverteidigung«, hieß es in einer Erklärung.

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In einer seiner ersten Amtshandlungen hat der rechte Staatschef die im Mai 2024 ausgesetzten diplomatischen Beziehungen zu Tel Aviv wieder aufgenommen. Petro dagegen hatte der Regierung Netanjahu den Genozid an den Palästinensern vorgeworfen und Donald Trump im September 2025 bezichtigt, »mitschuldig am Völkermord« im Gazastreifen zu sein. Während sich Petro am Rande einer UN-Generaldebatte an einer palästinasolidarischen Demonstration beteiligt hatte, lud De la Espriella Israels Außenminister Gideon Saar zu seiner Amtseinführung ein, bei der ein Oberrabbiner seine Rede mit dem Ausruf »Lang lebe Kolumbien, lang lebe Israel« beendete.

Nur einen Tag später erkannte die neue Regierung in Bogotá auch die Souveränität Marokkos über die Westsahara an, einem nicht autonomen Gebiet, das gegen den Willen des sahrauischen Volkes unter marokkanischer Besatzung steht. Dies markiere einen Neuanfang in den Beziehungen zu Rabat als wichtigem strategischen Verbündeten der USA und Israels in Nordafrika, hieß es.

Welche Prioritäten der neue Präsident Kolumbiens zumindest außenpolitisch setzt, dürfte mithin sehr rasch deutlich geworden sein. Es ist das Bündnis Washington–Tel Aviv–Bogotá.

 

Info über Kolumbien

Kolumbien: Innenminister räumt fehlende Informationen zu den vom Erdbeben betroffenen Gebieten an

"Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was in Chocó passiert", sagte Rodrigo Paz in einem Interview mit einem lokalen Medienunternehmen mehr als 24 Stunden nach dem Erdbeben.

In einem Telefoninterview mit lokalen Medien räumte Kolumbiens Innenminister Rodrigo Lara am Dienstag, dem 11. August, ein, dass er nicht weiß, was in betroffenen Gebieten wie Chocó vor sich geht, und ihm allgemeine Informationen fehlen, wobei er argumentierte, dass die Kommunikation in Risaralda, wo er sich zum Zeitpunkt der Aussagen aufhielt, intermittierend sei.

"Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was in Chocó (seismisches Epizentrum) passiert. Wir erfahren, was hier im Departement Risaralda passiert, dies ist eines der am stärksten betroffenen, und Pereira war sehr, sehr betroffen", betonte der Beamte, nachdem mehr als 24 Stunden seit dem Erdbeben, das Kolumbien erschütterte, vergangen waren. Lara fügte hinzu: "Hier konzentrieren wir uns auf die Aufgaben der Abteilung."

https://x.com/teleSURtv/status/2087160883420012616?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2087160883420012616%7Ctwgr%5Ee3bf19ed5458094eab8e487bf2bdb85d2ece41ff%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.telesurtv.net%2Fcolombia-ministro-interior-falta-informacion%2F

Als er gefragt wurde, wann der neue Direktor der Nationalen Einheit für Risikomanagement sein werde, sagte er: "Ich denke, Sie sind besser informiert als ich, was in Bogotá geschieht. Ich werde es jetzt erfahren, wenn der Präsident mit seinem Team plötzlich eintrifft", während er sagte, er habe im Radio gehört, dass der neue Direktor zwischen dem Vortag und diesem Dienstag sein Amt antreten werde.

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Rodríguez Lara betonte, dass die Situation, mit der sie konfrontiert sind, schwierig sei, da nur die Minister ihre Ämter übernommen haben, während die Ernennungen von stellvertretenden Ministern und Generalsekretären durch dieselbe Situation verzögert wurden.

Bilanz präsentiert von Asocapitales

Das Erdbeben der Stärke 7,4, das Kolumbien am Montag, dem 10. August, um 7:34 Uhr erschütterte, hat laut dem Konsolidierten Bericht Nr. 12 der kolumbianischen Vereinigung der Hauptstädte (Asocapitales) am Dienstagmorgen bisher 181 Todesopfer und 1.310 Verletzte gefordert. Das Dokument beschreibt, dass sie angesichts der Schwere der Schäden die Städte Quibdó, Cali, Manizales, Pereira und Armenien in Alarmbereitschaft versetzten.

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Die Hauptstadt von Valle del Cauca, Kalifornien, verzeichnet die schwerwiegendsten Auswirkungen mit 95 Todesopfern, 949 Verletzten, 239 Menschen, die in eingestürzten Gebäuden eingeschlossen sind, und 10 außer Betrieb gesetzten Gesundheitszentren.

Gleichzeitig weist das Flughafennetz im Westen des Landes Betriebsunterbrechungen mit sechs geschlossenen Flughäfen, was die strukturellen Schäden an der Start- und Landebahn und am Kontrollturm des Flughafens El Edén in Armenien hervorhebt.

Hilfsorganisationen gaben an, dass die Bilanz der Betroffenen ständig aktualisiert wird, während die Entfernung von Trümmern und die medizinische Versorgung in den Katastrophenpunkten voranschreiten.

Autor: teleSUR - ig - JML

Quelle: Innenminister Rodrigo

Bild -Cali konzentriert sich auf die kritischsten Effekte mit 95 Todesfällen, 949 Verletzten, 239 Menschen, die in eingestürzten Gebäuden eingeschlossen sind, und 10 außer Betrieb genommenen Gesundheitszentren. Foto. EFE.

 Info über Kolumbien

Das kolumbianische Verkehrsministerium stellt Flüge an drei Flughäfen nach dem Erdbeben wieder her

Ministerin Elsa Noguera bestätigte die Wiedereröffnung der Terminals in Cali, Quibdó und Armenien, während humanitäre Flüge garantiert sind.

Die Verkehrsministerin Elsa Noguera berichtete, dass die internationalen Flughäfen von Cali, Quibdó und Armenien ihre Aktivitäten nach Durchführung der Sicherheitskontrollen des Systems und der Behebung der Mängel im Energiedienst vollständig wiederhergestellt haben.

Im Fall Armeniens steht die Information jedoch im Gegensatz zu denen der Zivilluftfahrt (Aerocivil), wo sie behaupten, Flüge seien im kontrollierten Modus wieder aufgenommen worden, allerdings mit der vorübergehenden Einschränkung, nicht als alternativer Flughafen zu operieren.

Der Minister berichtete außerdem, dass der kommerzielle Betrieb jedoch weiterhin an den Flughäfen von Pereira, Buenaventura, Cartago und Manizales aufgrund struktureller Schäden an Passagierterminals, Kontrolltürmen und Navigationsinfrastruktur eingeschränkt ist.

Der Beamte betonte, dass die Start- und Landebahnen aller betroffenen Terminals voll funktionsfähig sind, was die Ankunft staatlicher Flüge und den Einsatz humanitärer Hilfe zur Bewältigung des Notstands in den betroffenen Regionen gewährleistet.

Ebenso bestätigte die Verkehrsbehörde, dass sie eine kontinuierliche Koordination mit der Zivilen Luftfahrt (Aerocivil) aufrechterhält, um die physischen Schäden zu beheben und kommerzielle Flüge wiederzubeleben, sobald Aerocivil nach den von technischen Fachkräften und der Luftfahrtfeuerwehr (SAR) durchgeführten Betriebssicherheits- und Infrastrukturinspektionen einen detaillierten Saldo über den Zustand des Flughafennetzes veröffentlicht hat.

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Die Überprüfungen bestätigten die schrittweise Rückkehr kommerzieller Aktivitäten unter bestimmten Bedingungen, um die Nutzer zu schützen und die Konnektivität in den von der Eventualität betroffenen Regionen aufrechtzuerhalten.

Die Flugplätze von Buenaventura und Manizales ihrerseits ermöglichten kommerzielle Flüge als unkontrollierte Flughäfen; in Manizales werden Reparaturen am Kontrollturm aufgrund von Rissen und zerbrochenem Glas durchgeführt, was bestätigt, dass die Start- und Landebahn weiterhin in optimalem Zustand ist.

Im Gegensatz dazu unterhalten der internationale Flughafen Matecaña in Pereira und das Santa Ana-Terminal in Cartago den kommerziellen Flugbetrieb und sind ausschließlich für Staatsflüge, medizinische Missionen, Such- und Rettungseinsätze sowie den Transfer humanitärer Hilfe ermöglicht.

Pereira registriert Überprüfungen auf Risse in der Startbahn, Schäden am Kontrollturm und Ausfall der ATS-Kommunikationssysteme.

Ebenso wurde das Popayán-Terminal aufgrund des Vorhandenseins von vulkanischer Asche vorbeugend geschlossen. Die Luftfahrtbehörde bestätigte, dass die Navigierbarkeit des nationalen Luftraums und der Radarsysteme normal funktioniert, während sie Aufmerksamkeitsteams entsandte, um die Passagiere zu leiten.

Gleichzeitig berichtete das kolumbianische Verkehrsministerium über seine sozialen Netzwerke, dass der Konzessionär Unión Vial Camino del Pacífico und die Nationale Infrastrukturbehörde (ANI) Arbeitskräfte im Korridor Buga-Buenaventura eingesetzt hatten, um ziehendes Material zu entfernen und die Passbarkeit wiederherzustellen.

Die Behörden wiesen darauf hin, dass die Wiederherstellung dieser Achse für die nationale Wirtschaft strategisch ist, da sie etwa 40 % des internationalen Handels des Landes mobilisiertTrotz einer teilweisen Öffnung auf eine Fahrspur um Mitternacht zwangen neue Erdrutsche die Sperrstraße aus Sicherheitsgründen erneut.

Die Notfallteams ihrerseits intensivierten die Interventionen im Abschnitt Quibdó-Pereira als Reaktion auf Anweisungen der Exekutive während des offiziellen Besuchs in Quibdó.

Nach kontinuierlichen Arbeiten am Boden gelang es den Betreibern, den Durchgang auf eine einzige Fahrspur zu ermöglichen und an verschiedenen Stellen der Strecke aktive Arbeitsfronten aufrechtzuerhalten, um die Landverbindung in den vom seismischen Notfall betroffenen Gebieten vollständig zu normalisieren.

Autor: teleSUR - LF - JML

Quelle: Agenturen

Bild -Die Überprüfungen bestätigten die schrittweise Rückkehr kommerzieller Aktivitäten unter bestimmten Bedingungen, um die Nutzer zu schützen und die Konnektivität in den von der Eventualität betroffenen Regionen aufrechtzuerhalten. Foto: @AerocivilCol.

Info über Lateinamerika

Masern in Amerika: PAHO gibt epidemiologische Warnungen aus

Das regionale Gremium drängt darauf, die Immunisierung angesichts des Anstiegs der Fallzahlen zu verstärken, die aufgrund geografischer Ausbreitung als "sehr hohes" Risiko eingestuft werden.

Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation hat am Samstag, dem 8. August, eine epidemiologische Warnung herausgegeben, um die Nationen Amerikas aufzufordern, angesichts eines starken Anstieg der Fallzahlen die Impfung gegen Masern zu verstärken.

Die Bewertung des internationalen Gremiums stufte das Risiko für die öffentliche Gesundheit als "sehr hoch" ein, verursacht durch erhöhte Sterblichkeit und Ausbreitung bei Massenveranstaltungen.

Im Laufe dieses Jahres wurden 47.500 Maserninfektionen in 16 Ländern der Region bestätigt und 44 Todesfälle verzeichnet, was die 15.000 im Jahr 2025 deutlich übersteigt.

Der epidemiologische Bericht zeigt, dass 95 % der bestätigten Infektionen speziell auf vier Länder konzentriert sind: Guatemala, Mexiko, die Vereinigten Staaten und Peru.

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PAHO warnt vor einem Masernausbruch vor der Weltmeisterschaft

PAHO stellte fest, dass soziale Verwundbarkeit und ungleicher Zugang zur Gesundheitsversorgung die Ausbreitung des Virus in traditionell ausgeschlossenen Gemeinden fördern. Masern ist eine der ansteckendsten Erkrankungen der Welt und wird durch Luft- oder Atemsekrete durch Husten oder Niesen übertragen.

Zu den Symptomen gehören hohes Fieber, laufende Nase und Ausschläge, die zu schweren Komplikationen wie Lungenentzündung, Blindheit oder Tod führen können.

Um dieser Gesundheitsbedrohung entgegenzuwirken,betonte das kontinentale Gesundheitsinstitut, dass Massenimpfungen die einzige sichere Alternative zur Verringerung der Übertragung darstellen. Die Gesundheitsbehörden des regionalen Blocks müssen umgehende Kampagnen durchführen, die darauf abzielen, die Herdenimmunität zu schützen und das universelle Recht auf Gesundheit zu garantieren.

Beitragende Faktoren, die den Alarm bestimmen

- Persistenz von Ausbrüchen in mehreren Ländern und Auftreten von Fällen in neuen geografischen Gebieten.

-Abnahme der Impfquote und Ansammlung anfälliger Populationen.

–Nur 33 % der Länder erreichten 95 % Abdeckung für die erste Dosis des MMR-Impfstoffs und 20 % für die zweite Dosis.

-Zögerlichkeit gegenüber Impfstoffen und operativen Herausforderungen, die Impfprogramme betreffen.

Hohe Verwundbarkeit bei Kindern unter fünf Jahren, indigener Bevölkerungen, Migranten und Gemeinschaften mit eingeschränktem Zugang zu Gesundheitsdiensten.

-Zunahme der weltweiten Masernzirkulation, erhöht die Wahrscheinlichkeit von Importereignissen.

Autor: teleSUR - er - JML

Quelle: PAHO/WHO - Behörden

BILD -Masern ist eine der ansteckendsten Erkrankungen der Welt und wird durch Luft- oder Atemsekrete durch Husten oder Niesen übertragen. Foto: EFE.

Info über Venezuela

Venezuela ernennt neue Behörden, um das Stromsystem wiederherzustellen

Die venezolanische Regierung hat Managementpositionen ernannt und macht Fortschritte bei der Wiederherstellung des Stroms nach den Schäden durch die Erdbeben vom 24. Juni.

Die Regierung Venezuelas ernannte am Samstag, den 8. August, neue Behörden im Energiesektor, um den Wiederherstellungsplan des von den Erdbeben letzten Juni betroffenen Nationalen Stromsystems (SEN) umzusetzen.

Der zuständige Präsident, Delcy Rodríguez, kündigte die Ernennungen von José Luis Betancourt zum Vize-Minister für Elektrizitätsdienste und Juan Crisóstomo Fernández als Präsident der staatlichen Gesellschaft Corpoelec an.

Diese institutionelle Erneuerung zielt darauf ab, den Schaden durch tellurische Bewegungen abzumildern und Präventionsmaßnahmen angesichts des El-Niño-Wetterphänomens vorwegzusehen. Im operativen Bereich berichteten die Behörden über die Rückgabe von 300 Megawatt im TermoCarabobo-Kraftwerk, was 50 % der Erzeugungskapazität entspricht.

Die staatliche Planung plant, in den kommenden Wochen den gesamten Betrieb dieser Anlage wiederherzustellen, um die Versorgung in den zentralen und westlichen Regionen des Landes zu stabilisieren.

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Venezuela: Präsident (E) Delcy Rodríguez aktiviert den Stromplan aufgrund seismischer Auswirkungen und Super-El Niño

Der Präsident (E) stellte klar, dass die im Gebiet registrierten Spannungsschwankungen auf die Störungen der Infrastruktur von Carabobo zurückzuführen sind, insbesondere in den Übertragungsleitungen zwischen Planta Centro und Yaracuy.

Der Präsident bekräftigte, dass thermoelektrische Anlagen als Leistungskalibratoren zur Regulierung des allgemeinen Systems unerlässlich sind.

Venezuela: Super-El-Niño-Alarm und internationale Referenzen

Der für Venezuela zuständige Präsident sprach die globale Klimakrise an, die durch starke Regenfälle, Überschwemmungen und Lawinen sowie Hitzewellen und Brände gekennzeichnet ist, und warnte, dass die Temperatur über den Ozeanen von 1,25 °C auf 1,94 °C gestiegen sei, was die Parameter des Pariser Abkommens überschreitet, bei dem "man annahm, dass über einem Grad Celsius ein Klimanotstand sei."

Sie wies darauf hin, dass Südamerika mit dem Super-El-Niño-Phänomen mit Dürren und einem deutlichen Temperaturanstieg zwischen August und Oktober konfrontiert sein wird, eine Situation, die bis Anfang 2027 andauern wird.

Super-El Niño bezeichnet klimatologische Perioden großer Dürre, in denen die Temperaturen stark ansteigen, Niederschlagszyklen reduziert und Wasserquellen zurückgehen", erklärte er. Als regionaler Hintergrund erinnerte er daran, dass Kolumbien angesichts dieses Phänomens eine Naturkatastrophe ausgerufen habe und dass Brasilien Eindämmungsmaßnahmen ergriffen habe.

Autor: teleSUR - er - JML

Quelle: Agenturen

Bild -Diese institutionelle Erneuerung zielt darauf ab, den Schaden durch tellurische Bewegungen abzumildern und Präventionsmaßnahmen angesichts des El-Niño-Wetterphänomens vorwegzusehen. Foto: EFE.

Info über Ecuador

Observatorium verurteilt die Krise, die im ecuadorianischen Gesundheitswesen durch Haushaltsunteraussetzung verursacht wurde

Die Analyse der fiskalischen Umsetzung zeigt die klare Priorität, die der Tilgung der Auslandsschulden zum Nachteil des Gesundheitssystems eingebettet wird.

Das Dollarisierungsobservatorium verurteilte, dass die Regierung Ecuadors absichtlich eine Krise im öffentlichen Gesundheitssystem verursacht habe, nachdem sie kritische Budgetunterschläge festgestellt hatte. Stand Juli 2026 zeigen Berichte des Finanzministeriums, dass die Zuweisungen für den Erwerb von Ausrüstung, Vorräten und Medikamenten nicht 41 Prozent der Betonung erreichen.

Die detaillierte Prüfung ergab alarmierende Zahlen bei den wesentlichen Artikeln für den Krankenhausbetrieb, wobei der Erwerb medizinischer Geräte kaum 0,19 Prozent der Ausführung erreichte. Ebenso verzeichnete der Kauf von Geräten für klinische Labore und chirurgische Instrumente nur minimale Prozentsätze, sodass Gesundheitszentren, die arbeitende Gemeinschaften im ganzen Land versorgen, ohne Vorräte zurückblieben.

Die organisierte Bevölkerung bleibt wachsam gegenüber möglichen fiskalischen Reformen, die darauf abzielen, den Abbau sozialer Rechte in der andinen Nation zu vertiefen. Die Volkskräfte ratifizieren die Notwendigkeit, sich zu mobilisieren, um die vorrangige Zuweisung des Staatshaushalts für eine umfassende medizinische Versorgung für die große Mehrheit zu fordern.

Autor: teleSUR - alr - JML

Quelle: Radio Pichincha

Bild - Der Kontrast zwischen der hohen Auszahlung der Auslandsschulden und dem Krankenhausmangel zeigt die fiskalischen Prioritäten der ecuadorianischen Regierung. Foto: EFE.

Info über Ecuador

Ecuador

»Ecuador ist heute praktisch ein Narcostaat«

Die Parlamentsabgeordnete Jahiren Noriega über Spardiktat, Trump-Kuschelei, Gewalt und Autoritarismus unter der Noboa-Regierung

Interview: Von Frederic Schnatterer

Foto: privat

Sie sitzen seit 2022 für die Provinz Pichincha in der ecuadorianischen Nationalversammlung. Ihre Partei Revolución Ciudadana befindet sich in der Opposition. In was für einer Lage steckt Ecuador derzeit?

Das Land durchlebt eine multidimensionale Krise und driftet stark in Richtung Autoritarismus ab. Eine zentrale Ursache für die Krise ist die Umsetzung der überaus aggressiven Strukturanpassungsmaßnahmen, die der Internationale Währungsfonds (IWF) uns auferlegt hat. Ecuador ist seit 2019 wieder Schuldner beim IWF, verantwortlich dafür war der damalige Präsident Lenín Moreno. Der amtierende Präsident Daniel Noboa setzt die vorgegebenen Maßgaben strikt um.

Worin bestehen diese Auflagen?

Bereits 2019 hatte der IWF gefordert, die Subventionen für Treibstoffe und für privat genutztes Gas zu streichen und die Mehrwertsteuer anzuheben. Diese Maßgaben wurden damals nicht umgesetzt. Erst die Noboa-Regierung, die seit 2023 an der Macht ist, erfüllt diese Forderungen nun konsequent. Ihr Projekt ist das einer Verschlankung des Staates, was letztlich bedeutet, dass der Staat sich aus vielen Gesellschaftsbereichen zurückzieht und seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt. Ein besonders krasses Beispiel ist das staatliche Gewaltmonopol. Heute garantiert der ecuadorianische Staat nicht mehr die Sicherheit seiner Bürger. Vom Staat aufgegebene Räume bleiben nicht einfach unbesetzt; es kommen andere Akteure, die die Kontrolle übernehmen. Meist sind das Gruppen aus dem organisierten Verbrechen, die über gute Beziehungen zu internationalen Drogenkartellen wie dem Sinaloa-Kartell aus Mexiko verfügen und auch zunehmend Einfluss auf staatliche Institutionen ausüben. Es ist immer häufiger so, dass die Streitkräfte oder die Nationalpolizei vom organisierten Verbrechen durchdrungen sind. Richter und Staatsanwälte werden von Drogenbanden gekauft. All das deutet darauf hin, dass Ecuador heute praktisch ein Narcostaat ist.

Gleichzeitig brüstet sich die Noboa-Regierung damit, den Kampf gegen den Drogenhandel aufgenommen zu haben – auch mit militärischen Mitteln. Anfang 2024 rief der Präsident den bewaffneten internen Konflikt aus und stufte mehrere kriminelle Banden als »terroristisch« ein. Wie geht das zusammen?

Dafür war ein Ereignis besonders bedeutend: Im Februar 2024 überfielen maskierte Männer in der Hafenmetropole Guayaquil einen TV-Sender, inmitten einer Livesendung. Die Szenen waren im ganzen Land live auf Bildschirmen zu sehen. Für die ecuadorianische Gesellschaft war das ein traumatisches Erlebnis – und die Noboa-Regierung wusste das für sich zu nutzen, um die Militarisierung des Landes voranzutreiben. Damals begann sie, von einem Krieg gegen Gruppen des organisierten Verbrechens zu sprechen, in dem sich Ecuador befinde. Sie begann, von Terrorismus zu sprechen. Eine verschreckte, verängstigte Gesellschaft nahm das hin. Ich bin davon überzeugt, dass Noboa ohne diese Kriegserklärung und dieses visuell so wirkmächtige Ereignis, der Überfall auf den Sender TC, nicht so leicht mit seiner Regierungsagenda, der Kürzungspolitik und der Verfolgung politischer Kontrahenten vorangekommen wäre. Die Menschen haben Angst, was natürlich verständlich ist. Wenn Sie auf die Straße gehen und getötet werden können, wenn Sie ein Geschäft haben und erpresst werden, wenn Sie fürchten, die Menschen, die Sie lieben, nicht wiederzusehen, weil dieses Land immer unsicherer wird – dann sagen Sie sich natürlich: Gut, wenn er mir Sicherheit gibt, dann ist das eben der Preis, den ich zu zahlen habe. Aber inzwischen merken die Menschen, glaube ich, dass wir trotz dieser extrem hohen Kosten, die wir gezahlt haben, heute nicht mehr Sicherheit haben. Im Gegenteil: Die Lage verschlechtert sich von Jahr zu Jahr. Jedes Jahr gilt als das gewalttätigste – bis es vom nächsten übertroffen wird, das wiederum vom darauffolgenden übertroffen wird. Die Sicherheitskrise, in der wir uns befinden, wird nicht effektiv angegangen. Das sage ich nicht von meinem politischen Standpunkt aus, sondern das lässt sich objektiv begründen. Schauen wir uns nur einmal die relevanten Statistiken an. Alle Kennziffern steigen an: das Niveau der Unsicherheit, die Mordrate, die Gewalt. Es wird deutlich, dass die Strategie der Militarisierung gescheitert ist. Die Regierung verspricht seit zwei Jahren eine Politik der harten Hand. Heute wird immer deutlicher, dass die Regierung nicht Krieg gegen das organisierte Verbrechen, sondern gegen die Ärmsten der Armen führt.

Wie meinen Sie das?

Seit 2024 hat es im Zuge von Militäreinsätzen mehr als 50 Fälle von gewaltsamem Verschwindenlassen gegeben. Betroffen sind vor allem junge Männer, viele von ihnen afroecuadorianisch – und viele sind bis heute verschwunden. Sie wurden aus verarmten Vierteln verschleppt. Es sind allerdings nicht die großen Anführer der Drogenbanden, die in solchen stigmatisierten Vierteln leben. Die leben mitten in der Gesellschaft.

Was bezweckt die Noboa-Regierung also mit ihrem Militarisierungskurs?

Es handelt sich um eine Show. Sie dient dem Präsidenten dazu, Maßnahmen und Entscheidungen zu rechtfertigen, die eigentlich unpopulär sind. Nur kurze Zeit, nachdem Noboa den bewaffneten Konflikt erklärt hatte, kündigte er eine Erhöhung der Mehrwertsteuer an. Das Argument: Wir brauchen mehr Geld für diesen Krieg. Und er nutzt die Gunst der Stunde, um offen verfassungswidrige Gesetze durchzubringen. Ein Beispiel: 2025 brachte er ein neues Geheimdienstgesetz durch, bei dem es sich eigentlich um ein Spionagegesetz handelt. Unter dem Vorwand, wir befänden uns im Krieg, in einer außergewöhnlichen Situation, wurde ein Gesetz verabschiedet, das es ermöglicht, Oppositionelle auszuspionieren. Die Bevölkerung wird vor die falsche Wahl gestellt – ein angebliches Mehr an Sicherheit heißt Beschneidung der eigenen Rechte.

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Im vermeintlichen Kampf gegen die Drogenkriminalität setzt Noboa auf die Zusammenarbeit mit den USA. Unter Donald Trump hat sich Ecuador zu einem wichtigen Verbündeten in der Region entwickelt. Welches Interesse haben die Vereinigten Staaten an Ecuador?

Der US-Präsident spricht diesbezüglich Klartext. Er möchte Lateinamerika wieder zum alleinigen Einflussbereich Washingtons machen. Und er sagt das nicht nur so dahin, er beweist das mit Taten. Schauen wir nur auf die Vorgänge in Venezuela Anfang des Jahres oder die Einkreisung Kubas gegenwärtig. Im März hat Trump mit lateinamerikanischen Staatschefs, darunter auch Noboa, die Allianz »Schild der Amerikas« ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich nicht um eine Allianz souveräner und gleichwertiger Staaten, die ihre Kooperation ausbauen möchten. Es geht vielmehr um die absolute Unterordnung unter die Interessen der USA.

Wie sehen diese Interessen in bezug auf Ecuador konkret aus?

Foto: Cesar Munoz/REUTERS

Vorgebliche Bekämpfung der Drogenbanden als Ablenkungsmanöver. Militäroperation in einem Armenviertel am Rande der Hafenstadt Guayaquil, Januar 2025

Ecuador ist von geostrategisch großer Bedeutung. Die Galapagosinseln sind ein gutes Beispiel dafür. Rund 1.000 Kilometer vor der Küste im Pazifik gelegen, sind sie von enormem strategischem Interesse. Die USA wollen dort eine Militärbasis errichten, was Noboa befürwortet. Im November 2025 hat er unter anderem zur Frage, ob ausländische Staaten Militärbasen im Land betreiben dürfen, eine Volksabstimmung durchführen lassen, die er letztlich verloren hat. Darüber hinaus haben die USA großes Interesse an unseren Rohstoffen, vor allem an sogenannten seltenen Erden. Trump hat offen gesagt, dass er Zugriff darauf möchte – und Noboa öffnet internationalen Investoren Tür und Tor im Bergbau. Wir sind ein Land mit einer enormen Biodiversität, unsere Verfassung von 2008 garantiert der Natur eigene Rechte. Dieser Erfolg, der auf den jahrzehntelangen Kampf indigener Gemeinschaften und Nationalitäten zurückgeht, ist nun wieder in Gefahr. Erst kürzlich hat die Regierung ein neues Bergbaugesetz verabschiedet, das es Investoren erleichtert, an die nötigen Genehmigungen zu kommen. Die Interessen ausländischer Akteure an unseren Rohstoffen wiegen heute schwerer als das Wohlergehen der Ecuadorianer. Dabei müsste es eigentlich darum gehen, internationale Beziehungen aufzubauen, die auf gegenseitigem Respekt und Nutzen basieren.

Wer regiert denn heute in Ecuador? Zuvor sprachen Sie vom IWF, gerade von der Trump-Regierung …

Der Präsident ist natürlich Daniel Noboa. Und der regiert zuallererst für sich selbst und für seinen engsten Kreis. Eines der ersten Gesetze, das auf seine Initiative durch das Parlament ging, ermöglicht es, großen Steuerschuldnern Zinszahlungen zu erlassen. Zufälligerweise fällt darunter das Unternehmen Noboa S. A., das sich im Besitz der Präsidentenfamilie befindet. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie in Ecuador die ökonomische mit der politischen Macht zusehends zusammenfällt.

Nun haben Sie bereits von der letztjährigen Volksbefragung gesprochen. Am 16. November 2025 stimmten die Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer über insgesamt vier Fragen ab, darunter Verfassungsänderungen. Alle vier Vorschläge wurden mehrheitlich abgewiesen. Ist die Noboa-Regierung durch diese Niederlage geschwächt?

In jeder demokratischen Regierung sollte ein solches Ergebnis zu einem Umdenken führen. Das Problem ist aber, dass es sich bei der amtierenden nicht um eine demokratische Regierung handelt. Ihre Macht basiert nicht auf der Unterstützung in der Bevölkerung, sondern auf ihrer Beziehung zum Polizeiapparat, zu den Streitkräften und zum Sicherheitsapparat. Obwohl bekannt ist, wie die organisierte Kriminalität diese Institutionen unterwandert hat, lässt die Regierung sie unangetastet. Dazu kommt, dass der Präsident mittlerweile sämtliche Staatsgewalten kontrolliert. In der Nationalversammlung verfügt er über eine Mehrheit, die auf ziemlich undurchsichtige Weise zustande gekommen ist. Der Nationale Wahlrat (CNE) ist mittlerweile seit mehr als sieben Jahren im Amt, dabei beträgt die reguläre Amtszeit nur vier Jahre. Der Bruder der CNE-Vorsitzenden ist Konsul in den USA. Dabei handelt es sich um einen klaren Interessenkonflikt: Ihr Bruder ist schließlich Angestellter des Präsidenten. Wie wollen sie mir da garantieren, unparteiisch zu handeln? Das passiert nicht, und das wurde auch bei den vergangenen Wahlen offensichtlich, als der Präsident mit öffentlichen Mitteln Wahlkampf betrieben hat. Unsere Gesetzgebung schreibt vor: Wenn ein Amtsträger für seine Wiederwahl kandidiert oder sich für ein anderes Amt bewirbt, muss er unbezahlten Urlaub beantragen.

Nun geht die Amtszeit von Noboa planmäßig noch fast drei Jahre. Bis wieder Präsidentschaftswahlen anstehen, dauert es also noch. Allerdings finden im September Regionalwahlen statt, bei denen die Präfekten der Provinzen und die Bürgermeister bestimmt werden. Welche Bedeutung haben die Wahlen?

Die kommunale und die regionale Ebene sind, wenn man so will, der einzige Raum, den Noboa noch nicht kontrolliert – auch wenn versucht wurde, diese lokalen Regierungen zu kontrollieren. So sitzt etwa der Bürgermeister von Guayaquil, der Hauptopponent Noboas, im Gefängnis – in Untersuchungshaft in einer Hochsicherheitsanstalt, ohne Verurteilung, ohne rechtskräftiges Verfahren, ohne Beweise. Auch der Bürgermeister von Cuenca wird verfolgt, ebenso der Bürgermeister von Quito und die Präfektin von Pichincha.

Doch nicht nur deswegen ist die Ausgangslage für Ihre Partei sehr schwierig. Im März wurde Revolución Ciudadana vorübergehend verboten. Was hat es damit auf sich?

Es ist nicht das erste Mal, dass versucht wird, unsere Partei zu verbieten. Bereits eine der ersten Maßnahmen von Lenín Moreno bestand darin, sich der damaligen Partei von Rafael Correa, Alianza PAIS, zu bemächtigen und die gesamte Führung sowie die gesamte tatsächliche Basis der Partei hinauszuwerfen. Danach wurde es ihnen ab 2019 verwehrt – ich sage »ihnen«, weil ich damals selbst noch nicht Teil der Organisation war –, eine neue politische Organisation zu registrieren. Der Grund für die jetzige Suspendierung ist kurios: Es wurde ein Gerichtsverfahren gegen bestimmte Funktionäre der Revolución Ciudadana eingeleitet, darunter unsere ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Andrés Arauz und Luisa González. Der Vorwurf: Geldwäsche beziehungsweise organisierte Kriminalität mit dem Ziel der Geldwäsche. Das Verfahren richtete sich also gegen natürliche Personen, gegen Funktionäre der Revolución Ciudadana, doch dann setzte man dieses Verfahren mit einem Verfahren gegen die Partei selbst gleich. Nur: Der Straftatbestand lässt sich ausschließlich auf natürliche Personen anwenden, nicht auf juristische Personen. Die Revolución Ciudadana ist also aufgrund einer Ermittlung gegen natürliche Personen suspendiert – wegen eines Delikts, das für juristische Personen wie die Partei gar nicht vorgesehen ist.

Nun ist Revolución Ciudadana weiter die stärkste Oppositionspartei in Ecuador. Die meisten Präfekten gehören ihr an, ebenso die meisten Bürgermeister des Landes. Wird es der Partei auch im September gelingen, den Unmut über Noboas Kurs zu bündeln?

Wir sind unseren Prinzipien treu geblieben. In der Nationalversammlung sind wir die politische Kraft, die sich konsequent gegen das Projekt von Noboa stellt. Die Menschen sehen das und erkennen das an. Gerade auf der Provinz- und Kommunalebene versuchen unsere Vertreter, für die Menschen da zu sein, wenn staatliche Behörden sich zurückziehen. Trotz eingeschränkter Kompetenzen und knapper Budgets versuchen wir, das Leben der Menschen ein Stück weit erträglicher zu machen. Die Menschen wissen, wenn eine Stadt oder eine Provinz von der Revolución Ciudadana geführt wird, bedeutet das eine Politik des öffentlichen Dienstes, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Gleichzeitig vermittelt Ihre Partei manchmal den Eindruck, dass es ihr an Konstanz fehlt. Bei jeder Wahl wird ein anderer Präsidentschaftskandidat oder eine andere -kandidatin aufgestellt. Die einzige Person, die wirkliche Autorität ausstrahlt, ist Expräsident Rafael Correa, der im belgischen Exil lebt.

Wir blicken auf fast zehn Jahre systematischer Angriffe auf unsere Organisation zurück. Nicht nur Präsident Correa, auch viele andere Genossinnen und Genossen sind oder waren im Exil. Das erschwert natürlich die Führungsarbeit. Aber trotzdem würde ich sagen: Gerade auf Ebene der Kommunalregierungen gibt es heute sehr bedeutende Führungspersönlichkeiten. Das Bürgermeisteramt von Quito, die Präfektur von Pichincha, in der Provinz Azuay, dazu in Guayaquil. Ich würde sagen, es gibt heute so etwas wie eine neue Generation an Führungsfiguren. Und auch in der Nationalversammlung gibt es wichtige Stimmen von Genossinnen und Genossen, die permanent die Korruption der Regierung, ihre unpopulären Gesetze und die Verfolgung anprangern. Denn das, was gerade gegen die Revolución Ciudadana läuft, richtet sich nicht nur gegen meine Partei. Auch andere Parteien haben mit Repression zu kämpfen und wurden teils aus den Wahlregistern gestrichen. Die Wahl des indigenen Anführers Leonidas Iza zum Präsidenten des Kichwa-Verbundes Ecuarunari wurde für nichtig erklärt. Umweltbewegungen werden verfolgt, mehr als 140 Vertreter sozialer Bewegungen haben Verfahren bei der Staatsanwaltschaft laufen. Diese Beispiele machen deutlich: Es geht gegen alle, die es wagen, ihre Stimme zu erheben. Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir uns als Einheit organisieren müssen. Sonst wird es unmöglich, unser Land zurückzugewinnen.

Info über Kolumbien

Der Trumpist Abelardo De la Espriella wird für den Zeitraum 2026–2030 das Präsidentenamt Kolumbiens übernehmen

Abelardo de la Espriella übernahm das Präsidentenamt Kolumbiens in Cali, nachdem er die republikanische Tradition gebrochen hatte, trotz populärer Proteste und einer Entsendung von 11.000 Militärangehörigen.

Der Vertreter der kolumbianischen Rechtsextremen, Abelardo de la Espriella, wird am Freitag, dem 7. August, zusammen mit seinem Vizepräsidenten José Manuel Restrepo für die Periode 2026–2030 das Präsidentenamt des Landes übernehmen. Die Zeremonie findet um 15:00 Uhr Ortszeit in der USC Arena der Universität Santiago de Cali statt und bricht damit mit mehr als einem Jahrhundert republikanischer Tradition, indem die Veranstaltung aus Bogotá verlegt wird.

Bei der Veranstaltung werden die Schärpe durch den Präsidenten des Senats, Honorio Henríquez, und gleichgesinnte Delegationen wie König Felipe VI. von Spanien, Javier Milei (Argentinien) und Daniel Noboa (Ecuador) teilnehmen.

Mit einer Rede, die die eiserne Faust von Nayib Bukele, die Kettensäge von Javier Milei und den religiösen Eifer der evangelikalen Rechten vereint, wird der Anwalt und Geschäftsmann Abelardo De la Espriella seine Amtszeit unter einer deutlichen Polarisierung beginnen, und die Ablehnung des scheidenden Präsidenten Gustavo Petro, der die Ergebnisse nicht anerkennt, was zu der Abwesenheit der Abgeordneten des Historischen Pakts und der ehemaligen Präsidenten Juan Manuel Santos und Ernesto Sapper hinzukam.

Angesichts des neuen politischen Szenarios und der Allianzen mit Washington und Tel Aviv forderten die sozialen Sektoren Mobilisierungen in den Großstädten. In der Stadt Cali, wo De la Espriella vereidigt wird, wird Puerto Rellena bei den Mobilisierungen ihr zentraler Punkt sein.

In Barranquilla wird die Aktivität als Treffpunkt die vierte Carrera mit der Murillo Street haben, wo die Anwesenheit von Bürgern und politischen Führern erwartet wird.

Zu den Aufrufen gehört auch ein Tag mit verschiedenen Märschen, Sit-ins und Veranstaltungen, die in Bogotá in Regionen wie La Candelaria, Teusaquillo, Santa Fe und Bosa stattfinden werden, zusätzlich zu einem am Nachmittag geplanten Sitzstreik auf der Plaza de Bolívar.

Die Bezirksbehörden werden die Mobilisierungen begleiten, um den Dialog zu erleichtern und die Entwicklung der Aktivitäten zu gewährleisten, während den Bürgern empfohlen wird, auf mögliche Schließungen und Umleitungen zu achten.

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Im Rahmen des Aufrufs erklärte Senator Iván Cepeda: "Wir akzeptieren nicht, dass uns die demokratische Ausübung unseres Rechts auf die politische Opposition verwehrt wird. Unsere Anwesenheit bei mehreren Demonstrationen in Cali, Barranquilla und Bogotá ist ein friedlicher Ausdruck von zivilem Ungehorsam und Volkssouveränität."

Angesichts der Proteste schützten die Behörden die Veranstaltung mit dem Einsatz von mehr als 11.000 Militär- und Polizeiangehörigen.

Die neue Regierung ihrerseits setzte ihre Arbeitsweise durch den designierten Justizminister Iván Cancino voraus, der auf das "vollständige Engagement der Regierung von Abelardo De La Espriella zur Reduzierung der Ernte hinwies, offensichtlich auch Familien zu unterstützen, die keine schweren Verbrechen begangen oder an organisierter Kriminalität beteiligt waren, weil sie eine Lösung und offensichtlich einen Frontalkampf brauchen, Null Toleranz gegenüber Drogenhandel und all seinen Derivaten."

Der scheidende Präsident Kolumbiens, Gustavo Petro, legte Beweise für angeblichen algorithmischen und systematischen Wahlbetrug vor, der bei den jüngsten Wahlen fast sieben Millionen Stimmen verändert hätte, mit dem Ziel, Abelardo de la Espriella illegitim ins Präsidentenamt zu bringen.

In einer Pressekonferenz vor nationalen und internationalen Medien erkannte das Staatsoberhaupt die Gültigkeit der Ergebnisse nicht an, erklärte, dass der eigentliche Gewinner Iván Cepeda sei, und erklärte, dass die Hauptunregelmäßigkeit in der Beseitigung von Sicherheits-Hashcodes in 120.000 E-14-Formularen bestehe, die Computerdateien in veränderbare Dokumente verwandelten und nationale sowie internationale Vorschriften verletzen.

Er verurteilte außerdem die Missachtung des Registers für Gerichtsurteile, die staatliche Wahlsoftware vorschreiben, und wies darauf hin, dass "die Wahlen von wohlhabenden Israelis gestohlen wurden, angeführt von einem Völkermörder, und sie taten dies aus dem Ausland, indem sie die Stimme veränderten."

https://youtu.be/v-lr3XPpmlM?si=6oxI8KrRCzVgbOJ7

Angesichts der angeprangerten Krise der nationalen und verfassungsmäßigen Souveränität forderte der Präsident Volksmobilisierung, friedlichen Widerstand und die Konsolidierung der territorialen Befreiungsgarde, um die während seiner Amtszeit erreichten sozialen Reformen zu verteidigen.

Bezüglich der Haltung der Bürger zu den neuen Behörden betonte Petro"Wir haben eine illegitime Regierung, also gehorchen wir? Nein, aber wir sind nicht nur dem Ungehorsam verpflichtet, sondern müssen auch positiv zum Bau übergehen, wie wir es in dieser Regierung getan haben: von unten bauen, nach staatlichen Kriterien bauen."

Zusammen mit dem Aufruf zu einem Generalstreik im Falle möglicher gerichtlicher Verfolgung verlagerte sich der institutionelle Kampf in den rechtlichen Bereich, nachdem das Verwaltungsgericht von Cundinamarca eine Volksklage des Bürgers David Fernando Cano Mazuera zugelassen hatte, die darauf abzielte, die vorsorgliche Übertragung der Besitzzeremonie von auszusetzen Von La Espriella bis Cali wegen angeblicher Schäden an öffentlichen Vermögenswerten, mangelnder Transparenz und logistischen Risiken.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild -Bei der Veranstaltung werden die Schärpe durch den Präsidenten des Senats, Honorio Henríquez, und gleichgesinnte Delegationen wie König Felipe VI. von Spanien, Javier Milei (Argentinien) und Daniel Noboa (Ecuador) teilnehmen. Foto: EFE

Info über Kolumbien

Historischer Pakt verurteilt die gerichtliche Einrichtung gegen Petro und Cepeda

Gustavo Petro warnte über soziale Netzwerke, dass "niemand falsche Beweise aufbauen sollte" und betonte, dass Gerechtigkeit unter keinen Umständen gegen den Präsidenten und einen Senator der Republik instrumentalisiert werden könne.

Die Nationale Direktion und die Fraktion des Historischen Pakts im Kongress gaben eine öffentliche Erklärung ab, in der sie ihre Solidarität mit Präsident Gustavo Petro und dem Senator und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Iván Cepeda bekundeten, nachdem sie die mögliche Vorbereitung einer Justizeinrichtung verurteilt hatten, die sie ohne jegliche Grundlage mit Drogenhandelsaktivitäten in Verbindung bringen sollte.

Die politische Gemeinschaft warnte, dass, falls diese Fakten bestätigt würden, Kolumbien einer neuen Episode politischer Verfolgung durch den unsachgemäßen Einsatz von Justiz ausgesetzt wäre – eine Praxis, die mit der sozialen Rechtsstaatlichkeit unvereinbar ist und international als Lawfare bekannt ist.

Cepeda kündigte die Vorlage eines Petitionsrechts bei der Generalstaatsanwältin der Nation, Luz Adriana Camargo, an, um absolute Transparenz zu fordern. Er forderte formelle Informationen darüber an, ob das Büro des Generalstaatsanwalts in angeblicher Kooperation mit der US-Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) Untersuchungen durchführt, um politische Führungspersönlichkeiten mit dem Drogenhandel in Verbindung zu bringen.

Petro seinerseits warnte über soziale Netzwerke, dass "niemand falsche Beweise aufbauen sollte" und betonte, dass Gerechtigkeit unter keinen Umständen gegen den Präsidenten und einen Senator der Republik instrumentalisiert werden könne.

Um seine Integrität zu untermauern, legte Petro einen offiziellen Bericht der Kommission zur Kontrolle der Interpol-Akten vor, der das absolute Fehlen von Daten, die ihn mit einem Verbrechen in Verbindung bringen, bestätigt.

Das scheidende Staatsoberhaupt wies Gerüchte über eine bevorstehende Auslieferung kategorisch zurück und stellte klar, dass die jüngsten Anfragen vom US-Büro für Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC) stammen. "Ich war nie mit Mafiaunternehmen in Verbindung gebracht und habe meine Kampagne auch nicht mit zwielichtigen Ressourcen finanziert", sagte das Staatsoberhaupt, der im vergangenen Jahr aufgrund diplomatischer Vorfälle wegen seiner Ablehnung von Washingtons Politik auf der OFAC-Liste stand.

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Im Bereich der internationalen Beziehungen sprach der Präsident Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, telefonisch mit Petro, um sich zu verabschieden und ihm für die enge bilaterale Zusammenarbeit während ihrer gleichzeitigen Amtszeiten zu danken.

Beide Staatschefs hoben gemeinsame Fortschritte in nachhaltiger Entwicklung, sozialer Inklusion und regionaler Integration hervor. Darüber hinaus feierten sie die jüngste Entdeckung von Erdgas im Sandia-1-Erkundungsbrunnen, der sich in den tiefen Gewässern Kolumbiens befindet, als Ergebnis der strategischen Allianz zwischen Petrobras und Ecopetrol, eine Erkenntnis, die als entscheidend zur Sicherung der Energiesicherheit in der Region gilt.

Parallel zur politischen Lage verstärkten die kolumbianischen Behörden die Sicherheitsprotokolle für die Vereidigungszeremonie des designierten Präsidenten Abelardo de la Espriella, die für diesen Freitag in der Stadt Cali geplant ist.

Mitglieder der Nationalpolizei beschlagnahmten 420 Kilogramm Sprengstoff, nachdem sie einen Bus in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Villa Rica im Departamento Cauca abgefangen hatten. Laut General Herbert Benavidez wurden in den vorliegenden Identifikationssystemen Änderungen dargestellt, und Untersuchungen deuten darauf hin, dass sie zur Jaime-Martínez-Front gehörte, einer bewaffneten Einheit der Dissidenten der ausgestorbenen FARC.

Um die friedliche Entwicklung der präsidialen Investitur in der Arena der Universität Santiago de Cali zu gewährleisten, setzte das Verteidigungsministerium eine robuste Operation mit mehr als 11.000 Mitgliedern der öffentlichen Truppe ein.

Der Verteidigungsminister Pedro Sánchez versicherte, dass alle staatlichen Fähigkeiten mit dem Büro des Gouverneurs und dem örtlichen Bürgermeister abgestimmt werden, damit der Kommandowechsel mit völliger Ruhe erfolgt, nachdem strenge Inspektionen an Flughäfen, Hotels und strategischen Korridoren in der Hauptstadt Valle del Cauca durchgeführt wurden.

Autor: teleSUR odr - JDO

Quelle: Agenturen

Bild-Der Historische Pakt warnte, dass, falls diese Fakten bestätigt würden, Kolumbien eine neue Episode politischer Verfolgung durch den unangemessenen Einsatz von Gerechtigkeit erleben würde.

Info über Argentinien

San Cayetano Tag: Argentinier verwandeln religiöse Pilgerfahrt in einen Marsch gegen Milei

Der Gedenktag diente als Bühne, um die tiefen Unruhen in der Bevölkerung sichtbar zu machen, die durch Arbeitslosigkeit, Entlassungen im öffentlichen Sektor und den Verlust der Kaufkraft verursacht wurden.

Diesen Freitag, wie jeden 7. August, gedenkt die katholische Kirche das Fest San Cajetan, ein Datum, das den Jahrestag seines Todes im Jahr 1547 markiert und Millionen von Gläubigen weltweit mobilisiert.

Anlässlich der Gedenkfeier besuchten Tausende von Argentinier die Basilika San Cayetano, den Schutzpatron des Brotes und der Arbeit, an einem Tag traditioneller Gewerkschaftsmobilisierung, der in den letzten Jahren als Protest gegen die Sparmaßnahmen von Präsident Javier Milei diente.

Auf Aufruf der Allgemeinen Arbeitskonföderation (CGT), Gewerkschaften und sozialer Organisationen marschierte die mobilisierte Bevölkerung unter dem Slogan "Frieden, Brot, Unterkunft und argentinische Arbeit" zur Plaza de Mayo vor dem Regierungsgebäude – eine Ablehnung der strengen sozioökonomischen Maßnahmen von Präsident Javier Milei.

Der Gedenktag diente als Bühne, um die tiefen Unruhen in der Bevölkerung sichtbar zu machen, die durch Arbeitslosigkeit, Entlassungen im öffentlichen Sektor und den Verlust der Kaufkraft verursacht wurden.

Die Teilnehmer forderten energisch die Rückgabe des Rechts auf anständige Arbeit und Nahrungsmittelversorgungangesichts der raschen Verschlechterung der Lebensbedingungen in den beliebten Vierteln angesichts des ständigen Preisanstiegs und der Inflation.

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An der Kundgebung nahm der Gouverneur der Provinz Buenos Aires, Axel Kicillof, teil, der betonte, dass die massive Bürgerpräsenz das Leid der durch die Krise verschuldeten Familien widerspiegelt. Der Oppositionsführer betonte außerdem, dass die Mobilisierung den festen Willen des argentinischen Volkes zeige und den Verkauf öffentlicher Vermögenswerte an Unternehmensinteressen ablehne.

Die Kundgebung am Freitag wurde von einer Messe im Heiligtum San Cayetano im Liniers-Viertel im Westen der Stadt eingeleitet. Er erfolgt einen Tag nach einem Protest vor dem Kongress gegen ein von Milei gefördertes Gesetz zur Unverletzlichkeit von Privateigentum, bei dem es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei kam.

Während der Predigt stellte der Erzbischof von Buenos Aires, Monsignore Jorge García Cuerva, die wirtschaftlichen Folgen des aktuellen Wirtschaftsmodells scharf in Frage. Vor der in Liniers versammelten Menge verkündete die höchste Autorität der Kirche von Buenos Aires seine Botschaft unter dem Titel "Möge soziale Gerechtigkeit sich vermehren."

Der religiöse Tag war somit eng mit der Volksmobilisierung verknüpft, die Antworten auf die sozioökonomische Krise fordert, die das Land durchmacht. "Die Menschen wollen sich nicht damit abfinden, dass Arbeit eine Ware ist, oder dass man zwei oder drei Jobs haben muss, um über die Runden zu kommen, oder in die Falle von Krediten zu tappen, die Tausende von Familien verschulden", sagte García Cuerva. Der Prälat verurteilte, dass es währenddessen "eine herrschende Klasse gibt, die scheinbar wegschaut" und "all ihre Energie in Disqualifikationen und sterile Debatten steckt, die niemandes Leben lösen."

https://youtu.be/J4cEik9ffgQ?si=-GvJg5D2QbwjFvkB

Im gleichen Ton befragte er die Beamten, die "ein vernebeltes Bild von Ideologien haben, das dann in die Alltagsrealität einschlägt." "Aber nur zu klagen löst nichts", räumte der Erzbischof ein und forderte die Führung auf, "den Dialog, die Suche nach Konsens, dem Gemeinwohl und Arbeitsmöglichkeiten zu multiplizieren" sowie "soziale Gerechtigkeit zu vervielfachen."

Die Gewerkschaftsplattformen warnten, dass sie weiterhin auf den Straßen die Maßnahmen zur Arbeitsflexibilität stoppen und den Abbau der wirtschaftlichen Schutznetzwerke der Gemeinschaft verhindern werden.

Zehn Jahre lang erinnert die katholische Kirche jedes Jahr am 7. August an das Fest von San Cayetano. Der Tag bringt ganze Gemeinden zusammen, die in die Schutzgebiete gehen, um sich bei der erhaltenen Nahrung zu bedanken oder um Hilfe in Arbeitslosigkeitssituationen zu bitten.

Autor: teleSUR: alr - RR

Quelle: Agenturen

Bild -Die massive Mobilisierung zur Plaza de Mayo forderte die sofortige Rückgabe der Arbeitsrechte und die Beendigung der Entlassungen. Foto: @Kicillofok.

Info über Kolumbien

Kolumbien: Soziale Bewegungen lehnen die Amtseinführung von Abelardo de la Espriella ab

Soziale, bäuerliche und indigene Bewegungen in Kolumbien betrachten den Aufstieg der extremen Rechten als einen gefährlichen Fortschritt im Prozess der Faschistisierung der kolumbianischen Gesellschaft als Teil einer hegemonialen Offensive auf die Region.

Soziale, bäuerliche, studentische und indigene Organisationen begannen an diesem Freitag, dem 7. August, einen massiven Mobilisierungstag in Cali, um die PräsidentenamtseinführungdesrechtsgerichtetenAbelardo de la Espriella abzulehnen – ein Akt, der in der Arena der Universität Santiago in dieser Stadt geplant war.

Konzentriert im emblematischen Sektor von Puerto Rellena (Puerto Resistencia), einem Schlüsselort des sozialen Ausbruchs von 2021 angesichts der neoliberalen Politik und Steuererhöhungen der Regierung von Iván Duque, forderten die Volksführer ein Cacerolazo und einen Tag friedlichen zivilen Ungehorsams, um die Legitimität des neuen Präsidenten zu missachten.

Die Führung warnte, dass der Aufstieg der extremen Rechten einen gefährlichen Fortschritt im Prozess der Faschistisierung der kolumbianischen Gesellschaft im Rahmen einer hegemonialen Offensive in der Region darstellt.

Der Einsatz im Südwesten des Landes umfasst die Ankunft der indigenen Minga aus dem Departamento Cauca sowie Delegationen aus Gemeinden in Valle del Cauca wie Jamundí, Florida, Pradera, Buenaventura und La Delfina, die mit kollektivem Transport für kulturelle Ausstellungen und Bürgerversammlungen anreisen.

Territoriale Sprecher erinnerten daran, dass De la Espriella die rechtliche Verteidigung von Polizisten ausgeübt habe, die an Aggressionen gegen junge Demonstranten bei den Protesten 2021 beteiligt waren, und wies seine jüngsten Warnungen zurück, das Denkmal für den Widerstand abzureißen.

Steven, ein Gemeindeführer in der Gegend, bezeichnete die Ankündigungen der neuen Exekutive als eine neofaschistische Provokation, die darauf abziele, das soziale Gefüge zu durchbrechen und die dauerhafte Präsenz auf den Straßen zur Verteidigung der Arbeits-, sozialen und territorialen Souveränitätsrechte zu bestätigen, die während der scheidenden progressiven Regierung erobert wurden.

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Die Gemeindeführer verurteilten, dass die Entscheidung, die Investitur aus Bogotá zu verlegen, ein symbolisches Manöver darstelle, um den Südwesten Kolumbiens entgegenzutreten, das als progressive Bastion gilt, in dem die von Iván Cepeda vertretene Volksoption mehr als 60 Prozent der Stimmen erhielt, verglichen mit 26,7 Prozent der extremen Rechten.

Gleichzeitig artikulierte der Volkswiderstand Aktionen in den wichtigsten städtischen Zentren des Landes: In Barranquilla versammelten sich Bürger auf der Carrera Cuarta mit der Murillo-Straße, einem Ort, von dem aus Senator Iván Cepeda eine Botschaft an die Nation übermittelte, während Bogotá Sitzstreiks und antifaschistische Besetzungen in Städten wie Bosa, Teusaquillo, Plaza de Bolívar und Plaza Núñez innerhalb des Nationalkapitols registrierte.

Während des Tages in der Hauptstadt des Landes, der mit dem vierten Jahrestag der Amtseinführung von Gustavo Petro und dem Jahrestag der Schlacht von Boyacá zusammenfiel, las das parlamentarische Gericht des Historischen Pakts eine politische Erklärung vor, in der die Legitimität der Exekutive von De la Espriella abgelehnt wurde.

https://youtu.be/FE29OIXw7yc?si=R9oQB9r4CS4Cz85W

In der Erklärung nannte der Vertreter des Repräsentantenhauses für Cundinamarca, Heiner Gaitán, den neuen Präsidenten einen "ausländischen Agenten" und "kolonialen Gouverneur" und warf ihm seine doppelte Staatsbürgerschaft und seine Unterordnung unter Washingtons Interessen vor.

 

Ebenso verurteilte das Gremium die direkte Einmischung der Regierung von Donald Trump sowie Computerangriffe, die von der regionalen extremen Rechten und Sektoren mit Israel-Verbindungen finanziert wurden, um die Wahlsoftware zu beeinflussen und Kolumbiens souveräne Position angesichts neokolonialer und extraktivistischer Agenden zu neutralisieren, und bekräftigte, dass sie die parlamentarische Opposition und Unterstützung für Volksmobilisierungen aufrechterhalten werden.

 

Der gesamte Tag der friedlichen Proteste findet unter strengem Einsatz der Sicherheitskräfte statt, die Verkehrsbeschränkungen, Straßenkontrollen und Antiexplosivkontrolle in Städten wie Bucaramanga und auf den Zufahrtsstraßen nach Cali verhängt haben.

 

Die Polizei- und Militäroperationen in der Nähe der Stadt Valle del Cauca wurden nach der Lokalisierung eines mit Sprengstoff beladenen Fahrzeugs auf einer Route in die Stadt verstärkt, eine Tatsache, die vorläufig einer FARC-Dissidentengruppe zugeschrieben wird.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: teleSUR

Bild -Soziale Bewegungen verurteilten, dass die Entscheidung, die Investitur aus Bogotá zu verlegen, ein symbolisches Manöver darstelle, um den kolumbianischen Südwesten zu konfrontieren. Foto: @heinergaitan.

Info über Mexiko

Mexiko setzt Sicherheitskräfte ein, um die Avocadoproduktion in Michoacán zu schützen

Das Verteidigungsministerium wird die Sicherheit in avocadoproduzierenden Gebieten und den Kommunikationswegen in Michoacán verstärken, nachdem die US-Inspektionen aufgrund eines Sicherheitsalarms und Druck der organisierten Kriminalität vorübergehend ausgesetzt wurden.

Das mexikanische Verteidigungsministerium kündigte am Donnerstag die Entsendung von insgesamt 1.557 Einheiten zur Verstärkung der Sicherheit im Bundesstaat Michoacán an, in einem Kontext, der von Spannungen mit den Vereinigten Staaten geprägt ist.

Dieser Schritt erfolgt wenige Tage, nachdem Washington die Avocado-Exportinspektionen im Bundesstaat vorübergehend ausgesetzt hat, nachdem am Mittwoch eine Sicherheitswarnung herausgegeben wurde.

Laut dem mexikanischen Militärministerium besteht der Hauptzweck der Operation darin, den Schutz in avocadoproduzierenden Gebieten, Verpackungszentren und Verkehrswegen in der Region zu stärken.

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Darüber hinaus bemüht sie sich, dauerhafte Begleitung und Überwachung an den Inspektionsstellen des Nationalen Gesundheitsdienstes durchzuführen sowie das Erpressungsverbrechen, das die Produzenten dieser Frucht plagt, einzudämmen.

"Sie wird weiterhin entscheidend zur Auflösung krimineller Organisationen beitragen, indem sie deren Anführer und andere Gewaltverursacher festnimmt", erklärte die Behörde in einer offiziellen Stellungnahme.

Die 1.557 eingesetzten Soldaten müssen sich mit einem Problem auseinandersetzen, das sich im Laufe der Jahre verschärft hat. Der hohe wirtschaftliche Wert des Avocadosektors, der als Hauptlandwirtschaftsmotor der Region gilt und als eines der am stärksten auf dem internationalen Markt gefragten Produkte gilt, hat laut Sicherheitsbehörde die Präsenz organisierter VerbLaut offiziellen Angaben erpressen diese Organisationen Produzenten und Verpacker und beeinflussen sogar direkt die Dynamik des Geschäfts, indem sie Transportwege kontrollieren und die Akteure in der Produktionskette unter Druck setzen.

Die derzeitige Aussetzung der US-Inspektionen stellt einen schweren Schlag für eine regionale Wirtschaft dar, die stark auf diesen Bereich angewiesen ist. Michoacán ist der wichtigste Avocadoproduzent des Landes, und die Vereinigten Staaten haben sich als Hauptempfänger ihrer Exporte etabliert, wobei der Konsum auf US-Boden Jahr für Jahr wächst.

Mit dem Einsatz von Verteidigungstruppen versucht die mexikanische Regierung, das Vertrauen in die Sicherheit der Lieferkette des sogenannten "grünen Goldes" wiederherzustellen.

Unterdessen warten die Avocadobauern in Michoacán weiterhin darauf, dass die US-Inspektionen so bald wie möglich wieder aufgenommen werden und dass die von der Regierung angekündigten Sicherheitsgarantien in konkrete Fakten umgesetzt werden, die es ihnen ermöglichen, ihre Exportaktivitäten normal wieder aufzunehmen.

Autor: TeleSUR: MS

Quelle: TeleSUR - Verteidigungsministerium

Bild - Laut dem Verteidigungsministerium zielt die Operation darauf ab, die Sicherheit in avocadoproduzierenden Gebieten, Verpackungszentren und Kommunikationswegen zu verstärken. Foto: Verteidigungsministerium.

Info über Honduras

Welt

Honduraner verurteilt, dass ICE ihn ohne Benachrichtigung und unter Androhung von Prügeln nach Afrika abgeschoben habe

Mit Hilfe eines Handys, das er ins Haftzentrum mitbrachte, dokumentierte ein honduranischer Migrant verschiedene Willküren, denen sie von Trumps Einwanderungs-Gestapo ausgesetzt waren

Ein honduranischer Migrant, der von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) festgenommen wurde, verurteilte die autoritären Methoden und Gewalt, denen er zusammen mit anderen Lateinamerikanern ausgesetzt war. Die Gruppe, ebenfalls bestehend aus einem Ecuadorianer und vier Kubanern, wurde aus den Vereinigten Staaten ausgewiesen und unter Androhung von Schlägen und ohne Kenntnis ihres Schicksals nach Afrika gebracht.

Brayan Sánchez, ein Honduraner, der am 13. Mai in Florida festgenommen wurde, brachte ein Telefon ins Gefängnis und dokumentierte die Art und Weise, wie seine Deportation mit seinen Begleitern nach Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, wohin sie gebracht wurden, sie brachte.

Sánchez sagte, dass er nach seiner Inhaftierung an Orte in Colorado, Arizona, Kalifornien und Texas verlegt wurde, wo er die anderen Migranten traf, die zusammen mit ihm abgeschoben wurden. Die Nachricht wurde am Tag vor der Reise unter Drohungen von ICE-Agenten erhalten, die ihnen mitteilten, dass sie verprügelt würden, wenn sie nicht in das Flugzeug steigen würden.

"ICE hat mir gerade gesagt: Alles an dir ist jetzt geschlossen, aber mit Gewalt war es nichts Freiwilliges. Afrika wurde mir nie erwähnt. Wenn sie es mir gesagt hätten, wäre ich nach El Salvador gegangen, ich wäre nach Mexiko gegangen... aber nicht nach Afrika. Niemals aus meinem Willen. Niemals", kommentierte Brayan.

Er kommentierte, dass sie zwar nach dem Grund gefragt hätten, warum sie auf diesen Kontinent geschickt wurden, die ICE-Agenten ihnen aber nie Antworten gegeben hätten, nur dass "sie einfach dorthin gingen".

Er fügte hinzu, dass die Reise etwa 21 Stunden dauerte, mit Zwischenstopps in Senegal und Nigeria. Sie kamen weiterhin in die Zentralafrikanische Republik an, wo sie in einem Hotel in Bangui festgehalten werden und auf ein Visum warten, um dort zu bleiben. Sie haben keine Mobilität: Die örtlichen Behörden haben sie gebeten, nicht rauszugehen.

Brayans Teamkollegen sind der Ecuadorianer Mauricio Alvarado sowie die Kubaner Aristides Fernandez, Omar Rodriguez und Almario Moreno. Der vierte kubanische Migrant zog es vor, seine Identität geheim zu halten.

Die Abgeschobenen schickten eine Bitte an Kongressabgeordnete und Aktivisten Floridas, ihnen bei der Rückkehr zu helfen. Gleichzeitig verfolgt die honduranische Regierung seinen Fall und kündigte an, ihn im Falle einer freiwilligen Rückkehr zu unterstützen, aber er behauptet, er könne nicht in das zentralamerikanische Land zurückkehren.

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"ICE-Lügen", die nach dem Tod eines salvadorianischen Migranten verurteilt wurden

Diese Abschiebungen der Trump-Regierung in Drittländer Afrikas wurden nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs im Juni 2025 genehmigt. Laut Presseberichten gibt es Vereinbarungen mit Ruanda, Südsudan, Eswatini, Uganda, Ghana, Kamerun und der Demokratischen Republik Kongo, die die Aufnahme von Migranten verschiedener Nationalitäten in diesen Ländern ermöglichen.

Seit der Genehmigung dieser Ausweisungen nach Afrika wurden Menschen laut International Refugee Assistance Project (IRAP) "ohne ordnungsgemäßes Verfahren und mit weniger als 24 Stunden Vorankündigung in unsichere Bedingungen abgeschoben".

ICE-Kräfte wurden wegen der Gewalt, die sie während der Haft ausüben, befragt. Bisher im Jahr 2026 wurden mehr als 20 Todesfälle von Migranten in der Obhut dieser Bundesbehörde bestätigt, die vom renommierten Musiker Bruce Springsteen als Gestapo bezeichnet wird. Es gibt zahlreiche Beschwerden über Misshandlungen, Überbelegung und schlechte hygienische Bedingungen in Gefängnissen sowie über den Mangel an medizinischer Versorgung für Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Autor: teleSUR eql - JDO

Quelle: Agenturen - teleSUR

Bild -ICE wurde vielfach wegen der Gewalt, die es während der Inhaftierungen ausübt, in Frage gestellt. Bisher in diesem Jahr sind mehr als 20 festgenommene Migranten in ihrer Obhut gestorben. Es gibt zahlreiche Beschwerden über die schlechten Bedingungen in den Deportationszentren. Foto: EFE

 

 

Info über Venezuela

Caracas übersteigt 22.000 Bauinspektionen nach Erdbeben und erweitert den Wiederaufbauplan

Caracas führt Nach-Erdbeben-Inspektionen durch, und Venezuela beschränkt die Exporte zur Unterstützung des nationalen Wiederaufbaus.

Der Bürgermeister von Caracas, Carmen Meléndez, berichtete, dass die venezolanische Hauptstadt 22.241 Inspektionen von Bauwerken durchgeführt hat, um die durch die Erdbeben vom 24. Juni verursachten Schäden zu beurteilen. Der Rest wurde am Donnerstag, den 6. August, während des Multiplattform-Programms Habla Caracas präsentiert, das vom Caracas Command ausgestrahlt wurde.

Laut den Ergebnissen der Ampelmethodik erhielten 88 % der überprüften Bauwerke grüne oder gelbe Zertifizierung, während 12 % auf roter Ebene klassifiziert wurden.

Die Inspektionen werden unter der Aufsicht der Präsidialen Kommission zur Bewertung von Bewohnbarkeit und Infrastruktur durchgeführt. Für Gebäude auf roter Ebene werden umfassende Überprüfungen angesetzt, um die entsprechenden Maßnahmen im Venezuela Renaissance Plan zu definieren.

Das Büro des Bürgermeisters von Caracas fungiert als ausführende Instanz dieses Programms, mit Beteiligung seiner Sekretäre und Direktoren. Unterdessen werden die Überprüfungen die Maßnahmen in den betroffenen Gebieten definieren.

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Venezuela soll bis zu 80 % des Wohnungsbaus für die Opfer des Doppelerdbebens finanzieren

Gleichzeitig trat das vorübergehende Verbot des Exports von Baumaterialien und -materialien in Kraft, nachdem es im Amtsblatt Nr. 43.409 veröffentlicht worden war. Die Maßnahme, vorgesehen im Dekret Nr. 5.376 der Präsidentschaft der Republik, ist bis zum 31. Dezember 2026 in Kraft.

Das Dekret weist den Waren das Rechtsregime 1 zu, definiert als "verbotener Export", durch eine teilweise Änderung des aktuellen Zolltarifs. Die Suspendierung umfasst Materialien, die die Auswirkungen der Erdbeben vom 24. Juni abgleichen sollen.

Laut dem Instrument zielt die Entscheidung darauf ab, "das Angebot, die Verfügbarkeit und den Zugang" zu den Vorgaben auf dem nationalen Markt zu garantieren. Diese Ressourcen werden genutzt, um den Wiederaufbau und die Reparatur von Häusern, Gesundheitszentren, Bildungseinrichtungen und der betroffenen Straßeninfrastruktur voranzutreiben.

Es war auch bekannt, dass freie Exporte im Kontext des Notstands zu Engpässen oder Preisverzerrungen führen konnten. Diese Situation würde die Reaktionsfähigkeit des Staates und der Bürger während der Wiederherstellungsarbeiten beeinträchtigen.

Autor: teleSUR-asm - JDO

Quelle: teleSUR - Bürgermeisterbüro von Caracas

Bild -Wiederaufbau von Caracas nach den Erdbeben vom 24. Juni. Foto: Presidential Press

Info über Argentinien

Milei gegen Rebellion: Repressionsoperation vor dem argentinischen Kongress führt zu mehr als 1.500 Verletzten

Die Polizei rückt mit Gas, Wasserkanonen und Gummigeschossen vor, wobei sie zudem mindestens zwanzig Festnahmen hinterlassen

Die repressive Aktion der Regierung von Javier Milei gegen die massive Demonstration vor der Plaza de los Dos Congresos, die das Gesetz zur Unverletzlichkeit des Privateigentums ablehnte, führte zu mehr als 1.500 Verletzten, die von den Notdiensten behandelt und mindestens 20 festgenommen wurden, wie die Provinzkommission für Gedächtnis am Freitag verurteilte.

Bundeskräfte (Gendarmerie, Bundespolizei, Präfektur) setzten Tränengas, Wasserstöße und Gummigeschosse gegen die Demonstranten ein, die friedlich die Absicht ablehnten, die derzeit den Kauf von ländlichem Land durch Ausländer zu beseitigen, die derzeit den Kauf von ländlichem Land einschränkt.

Der Aufstand zwang die regierende Partei, zwei der genannten Abschnitte des genannten Gesetzes zurückzuziehen, die in der argentinischen Gesellschaft am meisten Kontroversen ausgelöst hatten: den Abschnitt, der sich auf das Landlandgesetz bezog, und den entsprechenden auf das Brandschutzgesetz.

Obwohl die nationale Regierung das umstrittene Kapitel über die "Entfremdung des Landes" aus der parlamentarischen Debatte zurückzog, mobilisierten sich ab Mittag verschiedene soziale, gewerkschaftliche und politische Sektoren, um die vollständige Ablehnung des Gesetzes zur Unverletzlichkeit des Privateigentums zu fordern.

Zu den Hauptkritikpunkten an den im Senat diskutierten Artikeln gehören die Genehmigung ausdrücklicher Zwangsräumungen für Mieter, die Lockerung des Brandschutzgesetzes und die Abschaffung staatlicher Mittel zur Durchführung von Enteignungen.

Polizeivorrücken und Beschwerden wegen Gewalt

Nach fünf Uhr nachmittags griffen die Sicherheitskräfte, zu denen mehr als 800 Beamte der Bundespolizei, der Gendarmerie, der Präfektur und der Stadtpolizei gehörten, gegen die Demonstranten vor, die die Plaza Congreso und die umliegenden Straßen besetzten.

Eine Wasserkanone schlug in die Kreuzung der Avenida Entre Ríos und Hipólito Yrigoyen, während Fußsoldaten Pellets und Gasbomben direkt auf die Menge abfeuerten.

Das Health and Care Post und das Center for Human Rights Professionals (CeProDH) berichteten, dass die Verletzten von Verbrennungen, Erstickung und Projektileinschlägen betroffen waren.

Unter den schweren Opfern war ein Fotojournalist, der durch einen heftigen Schlag auf den Kopf verletzt wurde, der Kopfverletzungen und Ohrblutungen verursachte, ein Journalist von La Izquierda Diario am Tatort und ein Demonstrant, der von einer Gummikugel ins Gesicht getroffen wurde.

"Trotz der Polizeigewalt bestanden viele Demonstranten darauf, auf den Platz oder die nahegelegenen Straßen zurückzukehren, wo sie die Nationalhymne sangen und sich neu organisierten, um den Vormarsch der Regierung zu verurteilen", berichteten bei der Mobilmachung anwesende Reporter.

Selbsternannte Sektoren, politische Unterstützung und Inhaftierte

Der Marsch, der im Regen von der Callao Avenue bis zur 9 de Julio Avenue stattfand, fiel durch seine Heterogenität auf. Zusammen mit dem Aufruf der CGT wurden die Arbeiterkonföderationen Argentiniens (CTA), Oppositionsparteien und die Union der Arbeiter der Volkswirtschaft (UTEP) Bürgergruppen registriert, die sich über soziale Netzwerke zusammenriefen, um den Gesetzesvorschlag abzulehnen.

Politische Führungspersönlichkeiten wie der Gouverneur von Buenos Aires, Axel Kicillof, und die Kongressabgeordnete und ehemalige Präsidentschaftskandidatin Myriam Bregman kamen zur Szene, um die Aktionen der Bundeskräfte zurückzuweisen.

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Als der Abend hereinbrach, führten motorisierte Trupps Überfälle entlang der Avenida de Mayo sowie der Straßen Rivadavia und Yrigoyen durch.

Laut Polizeiquellen wurden mindestens zehn Personen festgenommen und vor Gericht gestellt, angeklagt wegen der Verbrechen "Angriff und Widerstand gegen die Autorität". Die Zahl der von populären Organisationen gemeldeten Festnahmen ist höher.

Autor: teleSUR: ac - JDO

Quelle: Agenturen

Bild -Eine massive Operation mit mehr als 800 Bundeskräften unterdrückte Tausende von Demonstranten, die sich vier Stunden lang vor dem Parlament versammelt hatten. Foto: EFE

Info über ALBA-Staaten

ALBA-Bewegungen: Kubas Recht auf Existenz ohne Erziehung ist das Recht der Völker des globalen Südens

Die sozialen Bewegungen des Kontinents in Kuba willkommen zu heißen bedeutet, anzuerkennen, dass die Insel das Projekt ist, das diese Formulierung lenkt, weil sie es wählt und weil ihre Menschen ihre Eroberungen nicht aufgegeben haben.

Die IV. Kontinentale Versammlung der ALBA-Bewegungen begann ihre Sitzungen an diesem Donnerstag im Martin Luther King Memorial Center in Havanna, Kuba, mit dem Ziel, ihren Kampfplan für die nächsten vier Jahre zu diskutieren und zusätzlich die antiimperialistischen Prinzipien im Monat der Geburt des Oberbefehlshabers Fidel Castro Ruz, dem historischen Führer der kubanischen Revolution, zu stärken.

Die Krise des Kapitalismus hat liberale Modelle gefährdet, die nicht in der Lage sind, den Bedürfnissen der großen Mehrheit gerecht zu werden, sagte Manuel Bertoldi von der Politischen Koordination der ALBA-Bewegungen. In diesem Szenario, fügte er hinzu, werde es notwendig sein, eine enge Kräftekorrelation mit den Volksbewegungen des Kontinents, den Verteidigern des Gebiets, Frauen, Studenten und Bauern herzustellen. "Wir müssen uns vereinen, wir müssen uns verlieben, die Liebe des Lebens muss vor dem Hass kommen", sagte er.

An der Veranstaltung nahmen der Präsident Kubas, Miguel Díaz-Canel; Außenminister Bruno Rodríguez, Premierminister Manuel Marrero Cruz und der Held der Republik Kuba, Gerardo Hernández Nordelo, sowie Führer des lokalen Chapters sozialer Bewegungen teil.

Der erste Tag des Treffens war der Debatte über die Hauptmerkmale, Herausforderungen und Alternativen angesichts der aktuellen imperialistischen Offensive im globalen Süden gewidmet.

Stephanie Weatherbee vom Sekretariat der Internationalen Volksversammlung betonte, dass die Vereinigten Staaten den Niedergang ihrer Welthegemonie erleben und dies sie gefährlicher macht. In diesem Zusammenhang wird das politische Handeln der Völker drei mögliche Wege definieren: die passive Betrachtung der Schlacht, Unterordnung als Nachhut des Imperialismus oder die souveräne Konstruktion unserer Zukunft, betonte er.

Die IV. Kontinentalversammlung der ALBA-Bewegungen bekräftigt, dass Kubas Recht zu existieren, zu entscheiden und ohne Fürsorge zu leben, auch das Recht aller Völker des Globalen Südens ist. Die sozialen Bewegungen des Kontinents auf der Insel willkommen zu heißen bedeutet, anzuerkennen, dass Kuba das Projekt ist, das diese Formulierung lenkt, weil es es wählt, weil es glaubt und weil sein Volk seine Eroberungen nicht aufgegeben hat.

"Für die Alba-Bewegungen ist Solidarität mit dem kubanischen Volk und der revolutionäre Prozess eine grundlegende Säule. Es war eine einstimmige Entscheidung, dieses Arbeitstreffen hier in Kuba abzuhalten, selbst angesichts der widrigen Bedingungen, die wir Kubaner erleben", sagte Joel Suárez, Mitglied der Martin Luther King, einer kubanischen ökumenischen Organisation christlicher Inspiration, die emanzipatorische Werte fördert.

Die Teilnehmer bekundeten ihre Unterstützung für Palästina und verurteilten den vom zionistischen israelischen Regime verübten Völkermord.

Murid Abukhater, Vertreter der Palästinensischen Jugendorganisation in Kuba, ein Arzt, der an der Lateinamerikanischen medizinischen Fakultät (ELAM) westlich von Havanna seinen Abschluss gemacht hat, verurteilte, dass der vom Staat Israel verübte Völkermord eine Operation von "selektiven Attentaten" sei, weil Cyberkrieg sowie diplomatische und mediale Instrumente alle Teil einer Strategie des Konfliktmanagements in Palästina seien.

Die IV. Kontinentale Versammlung der ALBA-Bewegungen findet vom 6. bis 9. August in Havanna statt, mit der Teilnahme von 188 Delegierten aus 27 Ländern.

Autor: teleSUR - mb - DE

Quelle: Agenturen

Bild -Eine Gruppe von Teilnehmern zusammen mit der Universität Havanna, wo die Eröffnung der IV. Kontinentalversammlung der ALBA-Bewegungen stattfand, mit mehr als 180 Delegierten aus 27 Ländern. Präsident Miguel Díaz-Canel sagte in X: "Wir schätzen Ihren Mut und Ihre Solidarität inmitten der genozidalen Politik der US-Regierung." Foto: Pedro Pablo Chaviano.

Info über Kuba

Diaz-Canel ruft die US-Blockade gegen Kuba zum Völkermord an Kuba auf

"Diese Maßnahme des maximalen Drucks der Vereinigten Staaten, der kollektiven Bestrafung, mit der sie einen Sozialstaat erreichen wollen, der das kubanische Volk in diese Situation extremer Entbehrung führt, ist ein Völkermord", sagte Díaz-Canel.

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel wies die von den Vereinigten Staaten gegen die Insel verhängte Blockade zurück und bezeichnete sie als "Völkermord", während er Präsident Donald Trump direkt ins Visier nahm und internationale Verurteilung forderte. Die Aussagen wurden während eines exklusiven Interviews mit dem Journalisten Víctor Hugo Morales bei Radio 750 gemacht, wenige Tage vor dem hundertjährigen Geburtstag des historischen Führers der kubanischen Revolution, Oberbefehlshaber Fidel Castro Ruz.

"Die Blockade verstärkt sich. Er hat in seiner Sache der multidimensionalen Aggression äußerst überlegene Qualitäten besitzt", sagte der kubanische Staatsoberhaupt. In diesem Zusammenhang identifizierte er zwei Schlüsseldaten: den 29. Januar, als die US-Regierung Exekutivanordnungen erließ, die eine Energieblockade einführten, und den 1. Mai, als "dieses gesamte System der Zwangssanktionen internationalisiert wurde" und die Strafen auf jeden Geschäftsmann oder jedes Land ausgeweitet wurde, das eine kommerzielle Beziehung zu Havanna unterhält.

https://youtu.be/k3c3rr1w2Rg?si=Gj5HNWz4Kk0wdoRB

Kuba hat betont, dass es keine Bedrohung für die größte Atommacht des Planeten darstellt, wie es die Trump-Regierung darstellen möchte. Die durch die Blockade verursachten Schäden zwischen März 2025 und Februar 2026 beliefen sich auf 8.103 Millionen Dollar, womit die kumulierten Kosten zu aktuellen Preisen auf 178.700 Millionen Dollar anstiegen.

Energie- und Nahrungsmittelkrise

Díaz-Canel sagte, dass in den letzten sieben Monaten "nur ein Treibstoffschiff aus Russland eingelaufen ist" und dass der Mangel an Kohlenwasserstoffen die Nutzung von mehr als 1.400 Megawatt installierter Leistung verhindert.

"Das Land erlebt anhaltende und belastende Stromausfälle mit mehr als 20 Stunden Stromausfällen. Es gibt Zeiten, in denen sie 40 oder 50 Stunden dauern. Das (elektro-energetische) System ist instabil", erläuterte er.

Die Auswirkungen erstrecken sich auch auf die landwirtschaftliche Produktion: Bewässerungsgeräte, die mehr als 16 Stunden Betrieb benötigen, arbeiten nur eine Stunde pro Tag. Im Gesundheitswesen stehen laut Daten des kubanischen Präsidenten noch mehr als 98.000 Patienten auf der Warteliste für Operationen, mehr als 34.000 schwangere Frauen haben keinen Ultraschall und Kinder haben keinen aktualisierten Impfplan.

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"Diese Maßnahme maximalen Drucks der Vereinigten Staaten, der kollektiven Bestrafung, mit der sie einen Sozialstaat erreichen wollen, um das kubanische Volk in diese Situation extremer Entbehrung zu bringen, ist ein Völkermord", sagte Díaz-Canel, der sagte, dass die "Architekten dieser Politik Kriminelle seien und verurteilt werden sollten."

Beziehung zu Argentinien und Fidel Castros Vermächtnis

Auf die Frage nach den bilateralen Beziehungen zu Argentinien sagte der Präsident, dass die derzeitige Regierung von Javier Milei "mit den Plänen des US-Imperialismus verbündet ist und eine aggressive Haltung gegenüber unserem Volk eingenommen habe."

Er hob jedoch die Solidarität des argentinischen Volkes hervor: "Zwischen dem argentinischen und dem kubanischen Volk gibt es eine aufrichtige Brüderlichkeit, die nicht zerstört werden kann."

Anlässlich des hundertjährigen Geburtstags von Kommandant Fidel Castro definierte Díaz-Canel es als "Symbol der kubanischen Würde" und kündigte eine Woche mit Aktivitäten mit Parteien, Arbeiterbewegungen und Solidaritätsakten auf der Insel an.

Autor: teleSUR odr - JDO

Quelle: Seite 12

Bild -"Die Blockade verstärkt sich. Er hat in seiner Sache der multidimensionalen Aggression äußerst überlegene Qualitäten besitzt", sagte der kubanische Staatsoberhaupt. Foto: EFE

Info über Kuba

Kuba

Schattenkrieg gegen Kuba

CIA verstärkt seine Aktivitäten auf der Insel

Von Volker Hermsdorf

Foto: REUTERS/Norlys Perez

Neben verdeckten Spionen und Spitzeln hat auch der CIA-Chef höchstpersönlich einen Auftritt in Havanna (14.5.2026)

Offenbar aus Verzweiflung über den angestrebten, aber ausbleibenden Aufstand in Kuba schickt das Regime von US-Präsident Donald Trump weitere Geheimdienstagenten auf die Insel. Wie die New York Times (NYT) am Mittwoch (Ortszeit) berichtete, richtete die CIA außerdem eine geheime »Kuba-Taskforce« ein. Laut der Zeitung soll die neue Spezialeinheit die nachrichtendienstlichen Cyber- und verdeckten Einflussoperationen gegen die Regierung in Havanna ausweiten.

Zuvor hatte das US-Nachrichtenportal Politico – unter Berufung auf »zwei Personen, die mit den Plänen der Trump-Regierung vertraut sind« – gemeldet, dass Washington bereits seit Monaten seine nachrichtendienstlichen Ressourcen auf der Insel ausgeweitet hat, um »das kommunistische Regime zu Fall zu bringen«. Die Spione seien dabei »entweder Staatsangehörige anderer Länder, die im Auftrag der USA geheime Informationen beschaffen, oder US-Geheimdienstmitarbeiter, die Ausländer für diese Zwecke rekrutieren,« berichtete Politico. Einer der Trump-Vertrauten habe die verstärkte Präsenz der Geheimdienste als »einen entscheidenden taktischen Schritt« bezeichnet, »der den Weg für einen militärischen US-Einmarsch ebnen könnte«. Im März hatte Trump nach Angriffen auf Venezuela und den Iran gedroht, dass »Kuba als nächstes dran ist«. Danach war CIA-Direktor John Ratcliffe im Mai in Havanna, um Erpressungen zu verkünden: »Hilfe« und Auflockerung der Blockade nur unter der Voraussetzung eines Systemwechsels.

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Dem Bericht der NYT zufolge hat die neue Kuba-Taskforce der CIA damit begonnen, weitere Fallbearbeiter, Geheimdienstanalysten, Cyberspezialisten und Agenten zu rekrutieren, die sich auf verdeckte »Einflussoperationen« konzentrieren sollen. Ihr vorrangiger Auftrag bestehe darin, »die politische Elite Kubas zu spalten, in der Hoffnung, die Ablösung von als antiamerikanisch geltenden Hardlinern durch Amtsträger zu fördern, die Trumps Forderungen gegenüber aufgeschlossener sind«, heißt es in dem Artikel. Der Auftrag umfasse zudem. »in- und ausländische Geschäftstransaktionen« zu untersuchen, sowie »Einfluss auf die öffentliche Meinung zu nehmen«.

Eine Kuba-spezifische Taskforce hatte die CIA zuletzt 1960 eingerichtet, um die Invasion in der Schweinebucht zu leiten und überwachen. Die Einrichtung der jetzigen erfolgte, nachdem die US-Regierung kürzlich das »National Intelligence Priorities Framework« (NIPF) aktualisierte, das Prioritäten für die Informationsbeschaffung festlegt, in dem Kuba neben China, dem Iran und Russland an die Spitze gesetzt wurden. Danach hätten weitere US-Geheimdienste wie die National Security Agency (NSA) und die National Geospatial-Intelligence Agency (NGA) damit begonnen, die Nutzung von Satelliten und anderen Mitteln zur strategischen Aufklärung stärker als bisher auf Kuba zu konzentrieren, berichteten US-Medien.

 

 Info über Guatemala

Guatemala

Widerstandskämpfer im Hausarrest

Guatemala: Aktivisten auf Kaution frei, »Terrorismus«-Verfahren läuft weiter

Von Thorben Austen, Quetzaltenango

Foto: Cristina Chiquin/REUTERS

Bürger kleben Plakate: »Luis und Héctor sind keine Kriminellen« (Guatemala-Stadt, 23.4.2026)

Die beiden politischen Gefangenen Luis Pacheco und Héctor Chaclán haben am Mittwoch das Gefängnis Mariscal Zavala in Guatemala-Stadt verlassen. Gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 160.000 Quetzals (rund 18.200 Euro) wurden sie in den Hausarrest überstellt. Das Gericht gab damit einem Antrag der Verteidigung statt.

Pacheco und Chaclán hatten dem Vorstand der 48 Kantone angehört, eine indigene Selbstverwaltung im Municipio Totonicapán, welche Ende 2023 die Proteste gegen den »formaljuristischen Staatsstreich« organisierten. Damit sollte der Amtsantritt des gewählten Sozialdemokraten Bernardo Arévalo durchgesetzt werden. Pacheco wurde im August 2024 Vizeminister für Bergbau und Energie in der Regierung Arévalo und übte das Amt bis zu seiner Festnahme im April 2025 aus.

Pacheco und Chaclán wurden beim Verlassen des Gefängnisses von Freunden und Verwandten empfangen und von einem Autokorso nach Totonicapán begleitet. Bei einer Ansprache vor Hunderten Menschen sagte Pacheco, es sei »eine Ehre, im Gefängnis gewesen zu sein, weil wir dem Volk von Totonicapán dienten«. Er bedankte sich für die »immense Solidarität« während seiner Haft und sagte: »Bei unserer Verabschiedung aus dem Gefängnis haben sogar die Wärter geweint, weil sie wissen, dass wir keine Kriminellen sind.«

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Die Festnahme wurde von vielen als »Racheakt« der Generalstaatsanwaltschaft für die Streiks 2023 und die indigene Selbstverwaltung interpretiert. Die Generalstaatsanwaltschaft war ein zentraler Akteur bei dem Versuch gewesen, die damaligen Wahlen zu annullieren und Arévalos Präsidentschaft zu blockieren. Nach seinem Amtsantritt blieb die Generalstaatsanwaltschaft allerdings ohne personelle Veränderung im Amt.

Pacheco und Chaclán müssen sich monatlich bei der Staatsanwaltschaft melden und dürfen Guatemala nicht verlassen. Das Verfahren wird weitergeführt. Ebenfalls angeklagt sind Basilio Puac, der 2023 auch Vorstandsmitglied der 48 Kantone war, und Esteban Toc, der im selben Jahr als stellvertretender indigener Bürgermeister im Departamento Sololá amtierte, ein wichtiger Verwaltungsbezirke für den Beginn der Proteste. Beide wurden 2025 einige Monate nach Pacheco und ­Chaclán verhaftet, allerdings bereits Tage danach in den Hausarrest entlassen. Die Vorwürfe lauten »Terrorismus« und »Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung«, daher drohen weiterhin hohe Haftstrafen. Beobachter gehen davon aus, dass bis zum Prozessbeginn noch einige Zeit vergeht.

 

Info über Brasilien

Das Wahltribunal von Rio Janeiro ändert Wahllokale zum Schutz der Oktoberwahlen

Die Anzahl der modifizierten Zentren übersteigt die 53 Standorte, die bei den Kommunalwahlen 2024 umgezogen wurden, und könnte weiter steigen, da die Suche nach alternativen Standorten fortgesetzt wird

Das regionale Wahlgericht des brasilianischen Bundesstaates Rio de Janeiro modifizierte bis zu 66 Wahllokale für die Oktoberwahlen, mit dem Ziel, den Einfluss der organisierten Kriminalität und ihrer bewaffneten Milizen auf rund 188.000 Wähler zu verhindern.

Die Entscheidung wurde vom Präsidenten dieses Gremiums, Richter Claudio de Mello Tavares, auf Grundlage einer Analyse der Unified Working Group for the Defense of Electoral Integrity getroffen. Der Ausschuss vereint die Wahljustiz und die Nachrichtendienste der Sicherheitskräfte.

Die Task Force soll verhindern, dass Wahlen in von kriminellen Organisationen dominierten oder als risikoreichen geltenden Gebieten stattfinden. Um die lokalen zu ersetzen, sucht das Wahltribunal von Rio de Janeiro neue Zentren außerhalb von von Drogenhändlern oder Milizen kontrollierten Gebieten, fernab von rivalisierenden Fraktionen dominierten Gebieten und so nah wie möglich an den ersetzten Orten.

Laut Agencia Brasil wird die Maßnahme den Wählern in 20 der 92 Gemeinden von Rio de Janeiro zugutekommen. Zu den betroffenen Städten gehören Rio de Janeiro, Niterói, Nova Iguaçu, São Gonçalo, São João de Meriti, Nilópolis, Itaguaí, Cabo Frio, Campos dos Goytacazes, Volta Redonda, Macaé, Resende und Rio das Ostras.

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De Mello Tavares sagte, dass "die Veränderung dieser Wahlzentren ein Bekenntnis zur Integrität des Wahlprozesses ist." Er fügte hinzu, dass die Maßnahme sicherstellen soll, dass Bürger "mit gewissen Gefühlen" zur Wahl gehen und die Kandidaten ihrer Wahl wählen, "frei von jeglichem Druck".

Die Anzahl der modifizierten Zentren übersteigt die 53 Standorte, die bei den Kommunalwahlen 2024 umgezogen wurden, und könnte weiterhin steigen, da die Suche nach alternativen Standorten fortgesetzt wird.

Im Rahmen der Wahlsicherheit setzte das Gericht in diesem Monat das Außerordentliche Kabinett für institutionelle Sicherheit ein, das für die Verhinderung und Unterdrückung von Verbrechen zuständig ist, die den Wahlprozess gefährden könnten. Darüber hinaus genehmigte sie einstimmig die Antragstellung der Bundesstreitkräfte.

Brasilien wird seine Wahlen am 4. Oktober abhalten. An diesem Tag werden der Präsident, der Vizepräsident, die Gouverneure sowie 54 der 81 Bundes-, Landes- und Bezirkssenatoren und -abgeordneten ausgewählt. Falls nötig, findet die zweite Runde drei Wochen später statt.

Autor: teleSUR-asm - JDO

Quelle: Agenturen

Bild - Ziel ist es, zu verhindern, dass Wahlen in Gebieten stattfinden, die von kriminellen Organisationen dominiert oder als risikoreich gelten. Foto: EFE/Datei

Info über Panama

Kubaner, die in Panama leben, lehnen die Absicht ab, den Handel mit der Insel zu blockieren.

Sie fordern die Nationalregierung auf, die Souveränität über die Freizone Colón zu verteidigen und die Garantie zu gewährleisten, weiterhin mit allen Nationen der Welt, einschließlich Kuba, ohne Druck zu handeln

Die Martí-Vereinigung kubanischer Einwohner in Panama verurteilte am Donnerstag die Aussagen und klare Absichten des US-Botschafters in der zentralamerikanischen Nation, jeglichen Handelsweg mit Kuba zu blockieren.

"Diese Demonstrationen stellen nicht nur eine direkte Aggression gegen die Souveränität des kubanischen Volkes dar, sondern stellen auch eine inakzeptable Bedrohung für die wirtschaftliche Stabilität Panamas und einen Missbrauch der Handelsfreiheit dar, die seit Jahrzehnten unsere Freizone Colón prägt", erklärte die Plattform in einer Erklärung.

Die zivile Gruppe behauptete, dass diese Absicht neben der Darstellung als Akt gezielten politischen Drucks zu einem "wirtschaftlichen Krieg regionalen Ausmaßes werden würde, der die völlige Erstickung unserer Brüder in Kuba anstrebt." Er fügte hinzu, dass es ebenso absichtlichen Kollateralschaden wäre, panamaische Unternehmen, Geschäftsleute und die internationale Gemeinschaft, die von panamaischem Territorium aus operieren, zu verurteilen.

Die Drohung des US-diplomatischen Vertreters Kevin Marino Cabrera ist kein Einzelfall; "Es ist die Fortsetzung einer kriminellen und illegalen Blockadepolitik, die auf opportunistische und grausame Weise verstärkt wird", sagte die Vereinigung.

Er argumentierte, dass es erneut beabsichtigt sei, extraterritoriale Gesetze wie den Helms-Burton-Gesetz anzuwenden, die das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen und das Prinzip der Selbstbestimmung der Völker eklatant verletzen.

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"Es ist politisch inakzeptabel, dass ein Botschafter beabsichtigt, die Handelspolitik einer souveränen Nation wie Panama zu diktieren. Diese Einmischung zielt darauf ab, unser Land, ein erstklassiges Logistik- und Handelszentrum, in ein einfaches Instrument einer Agenda der fremden Herrschaft zu verwandeln", sagte er.

Er erklärte außerdem, dass die ansässige kubanische Gemeinschaft, Erbin des antiimperialistischen Denkens von José Martí, nicht schweigen kann und wird, solange das Gebiet, in dem sie steht, als Plattform genutzt wird, um das Leiden von Millionen Kubaner zu vertiefen.

"Die Absicht ist klar, Nahrung, Medizin und Grundnahrung unter dem falschen Argument der 'Förderung der Demokratie' zu verweigern. Es ist eine Hungerpolitik, und wir verurteilen sie ohne Palliativen", sagte er.

Die Gruppe bemerkte, dass, falls diese Bedrohungen Wirklichkeit werden, die wirtschaftlichen Auswirkungen für den panamaischen Privatsektor und die Arbeitskräfte der Freizone Colón (CFZ) verheerend wären.

"Kuba ist ein historischer und natürlicher Handelspartner der Landenge. Jahrelang haben unzählige Unternehmen, die in der CFZ gegründet wurden, das Recht auf freien Handel ausgeübt und legitime, transparente Operationen durchgeführt, die durch panamaisches und internationales Recht geschützt sind", sagte er.

"Diese Maßnahme würde Geschäftsleute verurteilen, die stabile und rechtmäßige Handelsbeziehungen aufgebaut haben, und würde die arbeitsplätze Panames, Steuereinnahmen und Panamas Ruf als Land der Gesetze und mit Respekt für den Welthandel bedrohen. Es soll Panama dafür bestrafen, dass es es wagt, Handel zu treiben, und uns zwingen, zwischen unserer wirtschaftlichen Souveränität und den Vorgaben einer fremden Macht zu wählen", argumentierte das Bündnis.

Sie forderten außerdem die Nationalregierung auf, die Souveränität über die CFZ zu verteidigen und die Garantie zu gewährleisten, weiterhin mit allen Nationen der Welt, einschließlich Kuba, zu handeln, ohne äußeren Druck zu unterwerfen.

Autor: teleSUR- lvm - JDO

Quelle: Martí-Vereinigung kubanischer Einwohner in Panama

Bild.- Die Gruppe bemerkte, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen für Kuba, den panamaischen Privatsektor und die Arbeitskräfte der Freizone Colón verheerend wären, falls diese Bedrohungen eintreten. Foto: EFE

Info über Argentinien

Argentinier protestieren gegen das Gesetz zur Unverletzlichkeit des Privateigentums

Trotz des Regens versammeln sich Tausende Argentinier vor dem Kongress, um das Gesetz der Regierung abzulehnen, das das Brandschutzgesetz ändert und ausdrückliche Räumungen erlaubt.

Die Generalkonföderation der Arbeiter (CGT) und die beiden Zweige der Central de Trabajadores de la Argentina (CTA) sowie die Union der Arbeiter der Volkswirtschaft (UTEP) und andere soziale und politische Organisationen protestieren in der Nähe des Kongresses gegen das Gesetz zur Unverletzlichkeit des Privateigentums.

Die Mobilisierung findet parallel zu der Debatte statt, die der Senat über diese Regierungsinitiative entwickelt und die aufgrund ihrer sozialen und territorialen Auswirkungen auf Gewerkschafts- und politische Ablehnung stößt. Das Gesetz ermöglicht die ausdrückliche Räumung von Personen, die mit der Mietzahlung im Rückstand geraten, beseitigt die Figur des gemeinschaftlichen Landbesitzes für indigene Völker, hebt das Brandschutzgesetz auf und entzieht dem Staat die Befugnisse zur Durchführung von Enteignungen.

Obwohl die Regierung nach Kritik das Kapitel über den Verkauf von Land an Ausländer aus dem offiziellen Paket zurückzog, wurde der Aufruf zur Mobilisierung auf dem Platz und in den Straßen rund um den Legislativpalast beibehalten.

Von der Führung der CTA verurteilten sie, dass die diskutierte Norm die Lebensbedingungen der Arbeitssektoren verschlechtere und die verfassungsmäßigen Rechte verletze. "Das Gesetz zur Nichtrentabilität von Privateigentum ist Teil einer Reihe von von der Regierung geförderten strukturellen Veränderungen und die die Lebensbedingungen der Arbeiter verschlechtern", betonte Hugo Godoy, Generalsekretär der CTA,

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Godoy fügte hinzu: "Ein Beispiel ist, dass Mieter schnell zwangsgeräumt werden können. Darüber hinaus verstößt dieses Gesetz gegen die Verfassung, weil es acht Gesetze aufhebt, von denen eines das verfassungsmäßige Recht der indigenen Völker auf Gemeinschaftseigentum anerkennt."

Der Triumvir der CGT, Cristian Jerónimo, sagte, das Gesetz habe einen "böswilligen und rückschrittlichen Hintergrund", während er betonte, dass Javier Mileis Regierung eine Situation von Hunger, Elend und Demütigung vertiefe.

Der Leiter der UTEP, Alejandro Gramajo, sagte seinerseits, dass die Initiative ein "Verkaufsmodell" integriere, das die arbeitenden und gefährdeten Sektoren verarme, in einem Kontext, der durch die Abschaffung des Sozialprogramms von Volver al Trabajo gekennzeichnet ist – eine administrative und gerichtliche Entscheidung, die etwa 900.000 Begünstigte ohne stabiles Einkommen zurücklässt.

Die Abschaffung der genannten Subvention wird Teil der Forderungen sein, die die UTEP zusammen mit den Gewerkschaftszentren am Freitag, den 7. August, im Rahmen des Festes von San Cayetano auf die Plaza de Mayo bringen wird.

Kürzlich reichte die United Trade Union Front eine Beschwerde bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission ein, da die von der Regierungspartei geförderten Arbeitsreformen einen historischen Rückschlag in Bezug auf die Rechte darstellen.

 

Der Protesttag an diesem Donnerstag vor dem Kongress ist Teil eines gestaffelten Aktionsplans, der von der CGT, der CTA und der UTEP vereinbart wurde und sich über die nächsten Wochen erstrecken wird. Die Demonstrationen werden mit dem traditionellen Marsch zum Tag von San Cayetano zur Plaza de Mayo unter Parolen von Arbeit und sozialer Eindämmung fortgesetzt und später mit einer Mobilisierung beim Wirtschaftsministerium fortgesetzt, um das Problem der etwa 7 Millionen Argentinier sichtbar zu machen, die vom Kreditsystem ausgeschlossen wurden, weil sie ihre finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen konnten.

 

Autor: teleSUR-ig - JDO

Quelle: teleSUR - CTA – Behörden
Bild -Die Mobilisierung findet parallel zur Debatte statt, die der Senat über diese Initiative der Regierung entwickelt. Foto: @CTAAutonoma

USA - Militär in Lateinamerika

Das Südkommando startet eine gemeinsame Militäroperation mit 18 Ländern in Lateinamerika und der Karibik

Southcom-Chef General Donovan sagte, der Schritt ziele darauf ab, militärische Fähigkeiten zu synchronisieren.

Das US Southern Command (Southcom) kündigte den Start der Joint Western Hemisphere Task Force (JTF-WHEM) an, bestehend aus 18 verbündeten Ländern in Lateinamerika und der Karibik. Die Initiative ist Teil der Strategie "Shield of the Americas" und soll "Bedrohungen entgegenwirken, die regionale Sicherheit stärken und schnell auf Krisen in der gesamten westlichen Hemisphäre reagieren."

Southcom-Chef General Francis L. Donovan erklärte, dass der Schritt darauf abzielt, "militärische Fähigkeiten zu synchronisieren und anhaltenden Druck auf Netzwerke auszuüben, die unsere kollektive Sicherheit bedrohen." Marine-Generalmajor Kevin Jarrard wird die Führung der gemeinsamen Truppe übernehmen, die von der Behörde geleitet wird, die für militärische Aktionen in der gesamten Region aus Florida zuständig ist.

https://youtu.be/yhMDyuu3wuc?si=mcQfbhWdJQQJ38xL

Das JTF-WHEM wird Aufklärung, Überwachung, Aufklärung und multinationale Koordination integrieren, um Druck auf kriminelle Organisationen auszuüben. Darüber hinaus wird sie "den Informationsaustausch stärken, gemeinsame Ausbildung ausweiten, die Interoperabilität verbessern und maritime Interdiktionsoperationen unterstützen" und weiterhin bereit bleiben, humanitäre Hilfe zu leisten.

Zu den Ländern, die dem JTF-WHEM beigetreten sind, gehören Argentinien, Bolivien, Costa Rica, die Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Panama und Peru. Die Regierung von Donald Trump fördert diesen "Schild der Amerikas" seit dem 7. März, eine Strategie, die der Präsident in "Donroe-Doktrin" umbenannte und damit auf James Monroes Politik der US-Intervention in der Region aus dem neunzehnten Jahrhundert anspielte.

Dieser Ansatz hat interregionale Dynamiken geschaffen, bei denen Länder wie Ecuador, Argentinien, Guatemala und Panama Sicherheitsmodelle und Gefängniserfahrungen teilen, wie sie in El Salvador umgesetzt wurden. Die militärische Offensive hat jedoch Kontroversen ausgelöst. Im September 2025 begann das Pentagon eine Kampagne von Angriffen auf Boote, die es ohne Beweise als Narco-Terroristen einstuft, was zu 220 außergerichtlichen Hinrichtungen geführt hat.

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In diesem Zusammenhang warnte der demokratische Senator Tim Kaine, dass "die Trump-Regierung wahrscheinlich illegal Menschen ermordet hat, die nicht am Drogenhandel beteiligt sind." Kaine forderte ein Ende dessen, was er als "illegale, kostspielige und ineffektive Operation" bezeichnete.

Gleichzeitig werden im Bereich der Migration Beschwerden registriert. Der Salvadorianer Edwin Lopez Cornejo ist in einem Einwanderungsgefängnis in New Jersey gestorben, und seine Angehörigen fordern eine unabhängige Untersuchung, da ihm medizinische Versorgung zur Behandlung von Diabetes verweigert wurde. Mindestens 56 Einwanderer sind seit Beginn der Einwanderungspolitik der aktuellen Regierung in der Obhut der Einwanderungs- und Zollbehörde gestorben.

Autor: teleSUR - odr - JML

Quelle: La Jornada

Bild -Das U.S. Southern Command wird die neue Western Hemisphere Joint Task Force von seinem Hauptquartier in Florida aus koordinieren. Foto: MARFORSOUTH.

Info über Brasilien

Kommentar

Wahlkampfhelfer

USA mischen sich in brasilianischen Wahlkampf ein

Von Frederic Schnatterer

Foto: REUTERS/Adriano Machado

Der ultrarechte Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro sieht sich im Aufwind (Brasília, 2.8.2026)

Knapp zwei Monate noch, dann wählt Brasilien seinen neuen Präsidenten. Höchste Zeit, im Kampf um die Wählergunst in die vollen zu gehen. Das dachte sich nicht nur die regierende Arbeiterpartei (PT), als sie am Sonntag Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erneut zum Kandidaten machte.

Doch wer glaubt, Lulas eigentlicher Gegner heiße Flávio Bolsonaro – jener Sohn, der als nächster Präsident seinen wegen Putschversuchs verurteilten Vater Jair rächen will –, der irrt. Der wahre Endgegner sitzt im Weißen Haus. Und er spielt schmutzig, geht es doch um die Rückeroberung des wirtschaftsstärksten Landes Südamerikas. Das soll aus den Fängen einer Regierung befreit werden, die sich an internationales Recht hält und auf souveräne außen- und wirtschaftspolitische Beziehungen pocht. Zwölf der vergangenen 15 Präsidentschaftswahlen in Lateinamerika gingen zuletzt an US-freundliche Kandidaten. Bolsonaro soll der nächste sein.

Damit das klappt, sät Washington Chaos. Am Dienstag widerrief das State Department das Visum der brasilianischen Botschafterin für Washington, Maria Luiza Viotti. Erst kürzlich hatte Brasilien zwei US-Außenamtsvertretern die Einreise verweigert, die dort angeblich über Meinungsfreiheit im Wahlkampf hatten »debattieren« wollen. In Wahrheit, so Brasília, ging es darum, Zweifel am Wahlsystem zu säen. Ein Klassiker: Nach seiner Niederlage 2022 hatte Jair Bolsonaro die Betrugslegende genährt, später stürmten seine Anhänger Regierungsgebäude. Auch Sohnemann Flávio gießt Wasser auf diese Mühle.

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Dazu die Strafzölle: Seit Juli 25 Prozent auf brasilianische Importe, offiziell wegen »unfairer Handelspraktiken«, plus weitere 12,5 Prozent wegen angeblicher »Zwangsarbeit«. Vor einem Jahr hatte Trump gar 50 Prozent verhängt. Das Ziel: eine juristische Verurteilung von Jair Bolsonaro verhindern. Dass dahinter die Söhne des Expräsidenen stehen, ist ein offenes Geheimnis. Flávios Bruder Eduardo lebt in den USA und hat sich ganz der Lobbyarbeit für seinen Vater verschrieben.

Lula weiß das geschickt für sich zu nutzen. Jeder neue Angriff aus Washington gibt ihm die Möglichkeit, die Verteidigung der nationalen Souveränität zum zentralen Wahlkampfthema zu machen. Den Entzug des Visums nannte er am Mittwoch »verantwortungslos und unvorstellbar« und forderte von Washington »Respekt« ein. Das Außenministerium in Brasília wurde noch deutlicher und sprach von einem »unangebrachten Interesse an einer Einmischung in die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen«.

Und die Botschaft verfängt – zumindest im Inland. Lula führt seinen Herausforderer als Architekten der Aggressionen und Ausverkäufer brasilianischer Interessen vor. Der Bolsonaro-Clan, der den US-Präsidenten gegen das eigene Land aufhetzt, verschwendet keinen Gedanken an die brasilianischen Arbeitsplätze oder Unternehmen. So bekommt das patriotische Bild, mit dem die Bolsonaros einst punkteten, Risse. Bisher liegt Lula in den Umfragen vorn. Einen Anteil daran hat auch Trump.

 

Info über Kolumbien

Kolumbien

Vier Jahre Realpolitik

Gustavo Petro hat als erster Linker vier Jahre lang Kolumbien regiert und musste sich mit der mächtigen Oligarchie im Land herumschlagen. Eine Bilanz seiner Amtszeit

Von Frederic Schnatterer

Foto: Andres Lozano/ZUMA Press Wire/IMAGO

Symbolträchtiger Akt: Gustavo Petro bringt den Degen von Simón Bolívar ins Museum zurück, denn mit dem Amtsantritt de la Espriellas verliere Kolumbien seine Souveränität. (Bogota, 24.7.2026)

Frederic Schnatterer schrieb zuletzt an dieser Stelle am 14. April 2026 über den autoritären Umbau Argentiniens unter Javier Milei: »Labor der Rechten«

Die Polemik um den Einzug des künftigen Staatschefs Abelardo de la Espriella ins Präsidentenamt an diesem Freitag, dem 7. August, zeigt, wie groß der Einschnitt sein wird, der Kolumbien bevorsteht. Der Anwalt, der neben der kolumbianischen auch die US-amerikanische und die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, wollte entgegen der Gepflogenheiten in einer Militärkaserne vereidigt werden – um so »den Helden des Vaterlandes und den Angehörigen der Streitkräfte, die die Demokratie, die Freiheit und die institutionellen Strukturen schützen, die Ehre zu erweisen«, wie er nach seinem Wahlsieg erklärte. Der scheidende Präsident wollte das verhindern. Mitte Juli verkündete Gustavo Petro auf X, er habe als »oberster Befehlshaber der Streitkräfte« angeordnet, »dass keine militärische Einrichtung für die Amtseinführung eines Präsidenten der Republik Kolumbien genutzt werden darf«. Ende des Monats gab allerdings der Senat grünes Licht für de la Espriellas Plan. Dennoch hat der designierte Staatschef seinen Plan wieder geändert. Vereidigt wird er nun in einer Veranstaltungshalle der Universität Santiago de Cali.

Auch wenn es zunächst reine Symbolpolitik ist: Die Episode zeigt, dass der künftige Staatschef in nahezu allen Belangen für das Gegenteil dessen steht, was Petro verkörpert. Der hatte als erster linker Präsident in der Geschichte des Landes zu Beginn seiner Amtszeit versprochen: »Ab heute verändert sich Kolumbien.« Bei seiner Amtseinführung auf der Plaza Bolívar im Zentrum der Hauptstadt Bogotá sorgte er vor Zehntausenden Anhängern außerdem für die passenden Bilder und ließ sich den Degen des Befreiers Simón Bolívar bringen. Dieser, so das frühere Mitglied der Guerilla »M-19«, die den Degen einst gestohlen hatte, solle »nie wieder vergraben, nie wieder zurückgehalten werden«: »Erst dann, wenn es in diesem Land Gerechtigkeit gibt, sollte er wieder in die Scheide gesteckt werden.« Zum Ende seiner Amtszeit ließ er den Degen allerdings wieder in die Quinta de Bolívar bringen, wo er – wie auch schon zuvor – ausgestellt wird. Seine Begründung: Kolumbien verliere mit de la Espriellas Amtsantritt seine Souveränität.

Zum Ende des linken Intermezzos ist zu fragen, was die Petro-Regierung wirklich erreichen konnte. Wieviel Wandel steckte in der selbsternannten »Regierung des Wandels«? Woran liegt es, dass einige der gemachten Versprechen nicht umgesetzt wurden? Und was bleibt von den vier Jahren, in denen das erste Mal in der Geschichte Kolumbiens die Linke im Präsidentenpalast Casa de Nariño saß?

Nicht Teil der Elite

Petro kommt nicht aus der wirtschaftlichen Elite, die Kolumbien traditionell fest in der Hand hat. Der Sohn einer Kleinbauernfamilie schloss sich mit 17 Jahren der vor allem von Intellektuellen getragenen Stadtguerilla »Movimiento 19 de Abril« (Bewegung 19. April, M-19) an, saß in Haft und wurde von der Armee gefoltert. Nach dem Friedensschluss des »M-19« mit dem Staat und der Verabschiedung einer neuen Verfassung 1991 wurde er zunächst Abgeordneter im Unterhaus des Kongresses, 2006 wurde er in den Senat gewählt. 2011 gewann Petro das Oberbürgermeisteramt von Bogotá, aus dem er nach einer Medienkampagne 2015 wieder entfernt wurde.

War Petro 2018 als Präsidentschaftskandidat in der Stichwahl noch an Iván Duque gescheitert, sicherte er sich mit der neuen Formation Pacto Histórico (Historischer Pakt) vier Jahre später den Sieg. Einen großen Anteil daran hatte der Armutsaufstand 2021, der in Kolumbien »Generalstreik« genannt wurde. Über Monate hinweg gingen insbesondere in den Städten Hunderttausende gegen soziale Ungerechtigkeit und staatliche Gewalt auf die Straße. Der Aufstand war eine Reaktion auf eine geplante Steuerreform, mit der die Regierung Duque die Kosten der Coronapandemie auf die Ärmsten abwälzen wollte. Die Polizei ging brutal gegen die Proteste vor, rund 100 Personen wurden von Einsatzkräften getötet. Die überwiegende Mehrheit der Protestierenden war jung, marginalisiert, oft weiblich; viele von ihnen stimmten ein Jahr später für den Kandidaten des Pacto Histórico.

Auch indigene und afrokolumbianische Gemeinschaften unterstützten die Kandidatur Petros. Einen wichtigen Anteil daran hatte die Nominierung von Francia Márquez als Kandidatin für das Vizepräsidentinnenamt. Die Afrokolumbianerin, die als Umweltaktivistin bekannt geworden war, wuchs in armen Verhältnissen im historisch vernachlässigten Departamento Cauca auf. Dort kam das Kandidatenduo in der Stichwahl 2022 auf 79 Prozent der Stimmen, im nordwestlichen Chocó stimmten fast 82 Prozent der Wähler für sie. Insgesamt gewannen Petro und Márquez ganze 11,2 Millionen Menschen für sich – der bis dato höchste Stimmanteil bei einer Präsidentschaftswahl in der Geschichte des Landes. Der Abstand zum zweitplazierten Unternehmer Rodolfo Hernández betrug rund 700.000 Stimmen.

Oligarchie verängstigt

Trotz teils radikaler Rhetorik versprach Petro keine Umwälzung der Verhältnisse. Sein Regierungsprogramm lag vielmehr in einer Linie mit linken Sozialdemokraten der Region wie Luiz Inácio Lula da Silva in Brasilien oder Gabriel Boric in Chile. Zusätzlich machte Petro den Umweltschutz zu einem Steckenpferd seiner Regierung. Unter seiner Präsidentschaft sollte Kolumbien sich zur »Weltmacht des Lebens« entwickeln und neue Konzessionsvergaben für Öl- und Bergbauprojekte sollten gestoppt werden. Den jahrzehntealten bewaffneten Konflikt wollte er durch Verhandlungen mit den verschiedenen bewaffneten Gruppierungen, darunter Guerillaorganisationen, Paramilitärs und auch in der organisierten Kriminalität aktive Gruppen, beilegen.

Das genügte, um die Oligarchie des Landes zu verängstigen. Nahezu alle traditionellen Machtgruppen stellten sich gegen die Petro-Regierung, die sie als Gefahr für ihre Herrschaft wahrnahmen. Unternehmerverbände, Großgrundbesitzer und die großen Privatmedien schossen gegen den Mann im Präsidentenpalast. Im Parlament, in dem die Parteien des Pacto Histórico, der zu dem Zeitpunkt noch eine Wahlkoalition war, über keine eigene Mehrheit verfügten, setzte Petro daher anfangs auf ein breites Bündnis auch mit Mitte-rechts-Parteien, darunter den Liberalen, der Konservativen Partei und dem Partido de la U des ehemaligen Präsidenten Juan Manuel Santos (2010–2018). In der Folge schwächte er sein Regierungsprogramm ab.

Lange hielt die breite Koalition nicht – nach nur wenigen Monaten kündigte Petro die Allianz auf und entließ mehrere Minister. Zuvor hatten die ehemals Verbündeten im Parlament und dessen Ausschüssen vor allem gegen die geplante Gesundheitsreform mobil gemacht. In Kolumbien ist das Gesundheitssystem seit den 1990er Jahren privatisiert. Konzerne machen riesige Gewinne, während der Staat für die Versorgung der ärmeren Schichten aufkommt. Die geplante Stärkung des öffentlichen Gesundheitswesens blieb auf der Strecke – eine herbe Niederlage für die Petro-Regierung.

Auf anderen sozialpolitischen Feldern konnte sie indes durchaus punkten. Das lag nicht zuletzt daran, dass sie verstand, dass der Sitz im Präsidentenpalast nicht gleichbedeutend damit ist, die Macht innezuhaben. Schon früh setzte der Pacto Histórico daher auch auf die Mobilisierung seiner sozialen Basis. Mehr als ein Dutzend Mal rief der Präsident die Bevölkerung dazu auf, zur Unterstützung seiner Vorhaben auf die Straße zu gehen – das erste Mal nach 100 Tagen im Amt und sonst gerade dann, wenn oppositionelle Parteien zentrale Wahlvorhaben der Regierung im Kongress blockierten.

Einerseits versuchte die Petro-Regierung so, den Druck auf die Opposition und die traditionelle Machtelite aufrechtzuerhalten. Andererseits ging es darum, ihrer sozialen Basis das Gefühl zu vermitteln, sie werde gehört. Besonders das Thema Ungleichheit mobilisiert in Kolumbien Massen. Das Land gehört weltweit zu jenen, in denen die Einkommen und Vermögen besonders ungerecht verteilt sind. So liegt der Gini-Index für Vermögen bei rund 0,8 – wobei der Wert 0 bedeutete, alle verfügten über gleich viel Vermögen, während bei einem Wert von 1 aller Reichtum in den Händen einer Person konzentriert wäre. Das reichste Prozent der kolumbianischen Bevölkerung besitzt 40 Prozent des gesamten Vermögens im Land.

Sozialpolitische Durchbrüche

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Für das Vorhaben, die sozialstaatlichen Leistungen auszubauen, waren zwei Durchbrüche zentral. Nach monatelanger Auseinandersetzung brachte die Regierung 2024 die Rentenreform durchs Parlament. Private Fonds und staatliche Kassen wurden zusammengeführt. So sollte die historisch hohe Altersarmut im Land reduziert werden. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 2,5 Millionen Personen, die nie in der Lage waren, Beiträge zu leisten, direkt von der Neuregelung profitieren. Sie erhalten fortan zumindest eine staatliche Grundrente, Frauen zudem Gutschriften für die Kindererziehung. Gutverdiener finanzieren das staatliche System zumindest teilweise mit.

Im Juni 2025 stellte die Regierung mit der Arbeitsreform Rechte wieder her, die unter Präsident Álvaro Uribe Vélez (2002–2010) gestrichen worden waren. Das neue Gesetz stärkt den Schutz der arbeitenden Bevölkerung, die fortan ab 19 Uhr statt ab 21 Uhr Nachtzuschläge bekommt. Die Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit stiegen von 75 auf 100 Prozent. Nach vier Jahren müssen Arbeitsverträge entfristet werden, Auszubildende bekommen bereits ab dem zweiten Lehrjahr den Mindestlohn. Eine wichtige Neuerung ist zudem die bessere Absicherung und formelle Anerkennung für Erwerbstätige des sogenannten informellen Sektors, so für Hausangestellte sowie Liefer- und Plattformarbeiter.

Möglich wurde der Durchbruch dadurch, dass Petro angesichts der Blockade im Parlament ein Referendum angekündigt hatte, in dem die Bevölkerung selbst über das Gesetz abstimmen sollte. Ende Mai mobilisierte der Gewerkschaftsdachverband CUT zudem zu einem zweitägigen Generalstreik zur Unterstützung des Projekts. Der Druck wuchs derart an, dass das Gesetz die nötige Mehrheit erhielt.

Nur wenige Monate vor Ende seiner Amtszeit verfügte Petro per Dekret, dass der gesetzlich festgelegte Mindestlohn ab dem 1. Januar 2026 um 23 Prozent ansteigt. Zusammen mit dem Fahrtkostenzuschlag beträgt er seitdem monatlich zwei Millionen Kolumbianische Pesos. Das entspricht knapp 550 Euro. Laut Regierung profitieren rund 2,5 Millionen Kolumbianerinnen und Kolumbianer von der Erhöhung. 2022 hatte der Mindestlohn noch eine Million Pesos betragen.

Offizielle Zahlen belegen, dass die Armut während Petros Amtszeit gesenkt werden konnte. Laut nationalem Statistikinstitut DANE betrug die einkommensbasierte Armut im Jahr 2022 noch 36 Prozent – 2025 waren es 28 Prozent. Der Anteil extremer Armut erreichte im vergangenen Jahr mit 9,6 Prozent einen historischen Tiefstand. Dabei definiert das DANE extreme Armut als Unfähigkeit, einen zuvor bestimmten Mindestwarenkorb an Nahrungsmitteln zu kaufen, der die grundlegenden Kalorien- und Nährstoffbedürfnisse einer Person deckt.

Der gescheiterte Frieden

Knapp zehn Jahre nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen der damaligen Santos-Regierung (2010–2018) und der bis dato größten Guerillaarmee FARC-EP (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Ejército del Pueblo, Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Volksarmee) wird de la Espriella die militärische Auseinandersetzung in Kolumbien wieder forcieren. Eine der ersten Maßnahmen, die der künftige Präsident für seine Amtszeit ankündigte, ist die Entlassung des Friedensbeauftragten der Regierung. Auch das Präsidialamt für Menschen- und humanitäres Völkerrecht und das Referat für nationale Versöhnung wolle er schließen, erklärte er Mitte Juli. Den Schritt begründete der Anwalt damit, dass es unter ihm »keine weiteren Scheinfriedensprozesse« geben werde.

Petro hatte den »totalen Frieden« zu einem Flaggschiff seiner Regierung gemacht. Dialog und Verhandlungsangebote, kombiniert mit einer Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und sozialer Ungerechtigkeit als Ursachen der politischen Gewalt, standen im Zentrum des Ansatzes. Dabei sollten sowohl die dezidiert politischen Gruppen wie die mit mehr als 6.000 Mitgliedern größte Guerilla »Ejército de Liberación Nacional« (Nationale Befreiungsarmee, ELN) als auch primär in der organisierten Kriminalität aktive Gruppen wie der »Clan del Golfo« oder lokal agierende Banden einbezogen werden.

Am 31. Dezember 2022, kein halbes Jahr nach Amtsantritt, verkündete Petro einen sechsmonatigen bilateralen Waffenstillstand mit gleich fünf bewaffneten Gruppen: der ELN-Guerilla, der »Segunda Marquetalia« und dem »Estado Mayor Central« (EMC), die jeweils von ehemals hochrangigen FARC-Mitgliedern gegründet worden waren, dem »Clan del Golfo« sowie den »Autodefensas de la Sierra Nevada«. Nie zuvor hatte eine kolumbianische Regierung so viele parallele Friedensprozesse gleichzeitig angestoßen. Als Grundlage für den »totalen Frieden« diente ein Gesetz, das die Regierung nach nur einem Monat im Amt unterzeichnet hatte. Es schuf den juristischen Rahmen für Verhandlungen mit den verschiedenen im Land aktiven bewaffneten Gruppen. Dafür wurde anerkannt, dass es eine Vielzahl solcher Akteure gibt, die politischen und unpolitischen Charakter haben können.

Vier Jahre später fällt die Bilanz ernüchternd aus. Mit der ELN kam es nie zu einem Durchbruch; die Gespräche liegen seit Monaten auf Eis. Der EMC zerfiel in eine verhandlungsbereite Fraktion, den »Generalstab der Blöcke und Fronten« (EMBF), und eine Fraktion, die im Departamento Cauca weiter Krieg führt. Auch die Gespräche mit der »Segunda Marquetalia«, die sich zuvor mit anderen Gruppen zusammengetan hatte, scheiterten; die Allianz zerbrach. Der Dialog mit dem »Clan del Golfo« – mit fast 10.000 Mitgliedern und einer weitverbreiteten Präsenz im Land die mächtigste Gruppe des organisierten Verbrechens – endete erst im Juli mit dem Abbruch. Zuvor hatte Petro ein Dekret unterzeichnet, das die Aussetzung der Auslieferungsanordnungen wichtiger Anführer des Clans an die USA wieder aufhob. Begründet wurde der Schritt mit fehlender »Aufrichtigkeit« im Dialog.

Vereinzelt konnte die Petro-Regierung jedoch Erfolge verzeichnen; vor allem mit lokal agierenden Banden erzielte sie Einigungen. Trotzdem ist das Gesamtbild negativ. Laut der Stiftung »Ideas para la Paz« kamen die bewaffneten Gruppen Ende 2025 auf mehr als 27.000 Mitglieder, was mehr als doppelt so viele Kämpfer sind wie zu Petros Amtsantritt 2022. Allein in der ersten Jahreshälfte 2026 wurden insgesamt 54 Massaker gezählt, bei denen 233 Menschen getötet wurden. Besonders dramatisch ist zudem die Aufsplitterung der bewaffneten Akteure in mehrere Fraktionen, die sich untereinander bekämpfen. Leidtragende ist die Zivilbevölkerung.

Die schlechtere Sicherheitslage ist auch das Ergebnis veränderter Konfliktdynamiken. Heute sind die Akteure und die Logik der illegalisierten Geschäfte, die ihre Machtbasis stellen, internationaler als früher. Eine Folge davon ist, dass die Möglichkeit politischer Einflussnahme schwindet. Heute geht es weniger um Ideologie als um die Kontrolle illegaler Märkte, Ressourcen und Territorien. In einem Land wie Kolumbien, in dem der Staat historisch nicht in der Lage ist, in den abgelegenen Regionen Präsenz zu zeigen, haben es die Akteure leicht.

Die schlechte Sicherheitslage wurde zu einer zentralen Belastung für die Petro-Regierung. Tragödien wie der Bombenanschlag auf der Überlandstraße Panamericana nahe der Gemeinde Cajibío im Departamento Cauca am 25. April 2026, als ein mit Sprengstoff beladener Kleinbus 14 Menschen in den Tod riss und Dutzende verletzte, nutzte die kolumbianische Rechte für ihre Kritik am Kurs von Petro. De la Espriellas Wahlsieg kann auch als Reaktion auf das Scheitern des »totalen Friedens« gelesen werden.

Ein bisschen Souveränität

Den USA diente nicht zuletzt die Dialogbereitschaft Petros mit bewaffneten Gruppen als Vorwand dafür, die Konfrontation mit der unliebsamen Regierung zu suchen. Dafür wurde der kolumbianische Präsident als mit den Drogenbanden verbündet diffamiert. Kolumbien ist seit vielen Jahren der weltgrößte Produzent von Kokain; laut den Vereinten Nationen liegen zwei Drittel der weltweiten Kokaanbauflächen im Land.

Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 spitzten sich die Spannungen zwischen Washington und Bogotá zu. Der kolumbianische Staatschef weigerte sich, Militärflüge mit aus den USA abgeschobenen Kolumbianern zu akzeptieren. Washington warf er vor, diese wie Kriminelle zu behandeln. Nachdem Trump hohe Strafzölle und Sanktionen gegen Kolumbien angedroht hatte, lenkte Petro allerdings ein. Im September 2025 setzte die Trump-Regierung das Land auf eine Liste von Ländern, die angeblich nicht im Kampf gegen die Drogenkriminalität kooperieren. Der Schritt hatte zur Folge, dass Finanzhilfen ausgesetzt wurden. Im Oktober 2025 verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen Petro selbst, seine Frau, seinen Sohn und enge Mitarbeiter.

Ein Grund für die Eskalation dürfte auch die Annäherung des traditionell eng an Washington gebundenen Landes an China gewesen sein. Am 14. Mai 2025 verkündete Petro nach dem Besuch des CELAC-China-Forums in Beijing den Beitritt zur »Belt and Road Initiative« (BRI, auch »Neue Seidenstraße« genannt). Dieser »historische Schritt«, der »die Geschichte unserer Außenbeziehungen verändert«, sollte vor allem das Handelsdefizit mit China ausgleichen. Die Vereinigten Staaten, die unter Trump ihre Anstrengungen deutlich verstärkt haben, die Volksrepublik aus Lateinamerika zu vertreiben, waren über den Versuch, die Wirtschaftsbeziehungen zu diversifizieren, nicht erfreut. Nur einen Tag später erklärte die US-Regierung, chinesische Investitionen gefährdeten die Sicherheit, und drohte, kolumbianische Waren künftig durch solche aus anderen Ländern zu ersetzen.

Hinzu kam der Gazakrieg. Petro kritisierte Israel von Beginn an scharf; der Regierung von Benjamin Netanjahu warf er vor, einen Genozid an den Palästinensern zu begehen. Bei der UN-Generaldebatte im September 2025 bezichtigte er Trump, »mitschuldig am Völkermord« im Gazastreifen zu sein. Am Rande der Generaldebatte nahm er an einer palästinasolidarischen Demonstration teil. In der Folge kündigte die US-Regierung an, Petro das Visum entziehen zu wollen.

Die nächste Eskalationsstufe wurde in Folge des US-Angriffs auf Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores Anfang 2026 erreicht. Trump nutzte die Situation, um offen mit Militärschlägen gegen drogenproduzierende Länder zu drohen. Petro betonte daraufhin zunächst die Souveränität seines Landes und erklärte sogar, er werde diese im Falle einer Intervention »mit der Waffe« verteidigen. Doch im Februar kam die Kehrtwende. Bei einem Treffen im Weißen Haus zeigten sich der kolumbianische und der US-Präsident äußerst harmonisch, umschmeichelten und beschenkten sich.

Gut möglich, dass Petros Umschwenken dem Druck aus Washington geschuldet war. Ein ähnliches Muster lässt sich während seiner gesamten Regierungszeit ausmachen: Immer wieder sah sich der kolumbianische Präsident gezwungen, seine politischen Projekte an den realen Handlungsspielraum anzupassen, der ihm zur Verfügung stand. Und dieser wurde mit der Zeit immer kleiner. Darauf deutet nicht zuletzt das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2026 hin: Die Niederlage des progressiven Regierungsprojekts ist auch Ausdruck einer regionalen Entwicklung; in Lateinamerika konnte die Ultrarechte in den vergangenen Monaten Wahlsiege erringen und die Linke zurückdrängen.

Dass die Wahl trotz internationaler Einmischung und des regionalen Trends äußerst knapp ausging – gerade einmal rund 250.000 Stimmen mehr erhielt der Sieger vor dem Kandidaten des Pacto Histórico Iván Cepeda –, lässt jedoch hoffen. Petros Regierungsprojekt bedeutete für Millionen Kolumbianerinnen und Kolumbianer materielle Verbesserungen. Sogar noch wichtiger dürfte für viele die Erfahrung wiegen, dass sie nach Jahrzehnten zum ersten Mal das Gefühl hatten, von Politikern gehört und ernstgenommen zu werden. Hieraus kann Selbstbewusstsein entstehen. Die Erfahrung des Wahlsiegs des »Historischen Pakts« 2022 hat gezeigt, dass die Rechte auch in Kolumbien aus dem Präsidentenpalast verdrängt werden kann.

 

Info über Argentinien

Javier Milei greift Gegner seiner Regierung an und bezeichnet Universitätsstudenten als "Terroristen"

Der argentinische Präsident Javier Milei warf Gegnern, Lehrern und Journalisten Terroristen in Verkleidung vor und verwendete dabei ein Argument, das identisch mit dem des Diktators Videla 2010 war.

Der argentinische Präsident Javier Milei sorgte für Kontroversen, nachdem er eine gewalttätige Bemerkung gegen seine Regierung abgelehnt hatte. In einem Fernsehinterview in der Nacht des Montags, dem 3. August 2026, bezeichnete der rechtsextreme Herrscher die Studenten, Professoren, Journalisten und Forscher der argentinischen Republik als Terroristen und wiederholte damit die Rhetorik, mit der Diktator Jorge Rafael Videla 2010 die Linke verfolgt hat.

"Also gibt es Terroristen, die sich als Studenten tarnen, Terroristen, die sich als Journalisten tarnen, Terroristen, die sich als Professoren tarnen, Terroristen, die sich als Forscher tarnen", sagte der Führer von La Libertad Avanza, der unter seiner umstrittenen neoliberalen Regierung Proteste und wissenschaftliche Aktivitäten im Süden kriminalisierte.

In seiner Rede schlug der argentinische Präsident gegen die Linke aus und verknüpfte den Einfluss von Antonio Gramsci mit der Regierung von Cristina Fernández de Kirchner, wobei er versicherte, dass die Strategie, Medien, Kultur und Staat zu übernehmen, auf Stufe 2.0 gerückt habe, in der sie als Studenten, Professoren und Forscher vorgestellt werden.

Diese Anschuldigung stimmt wortwörtlich mit den Argumenten überein, die Militärdiktator Jorge Rafael Videla im Juni 2010 in seinem Plädoyer vor den Menschenrechtsgerichten vorgebracht hat. In diesem Strafprozess bestätigten die Völkermörder der argentinischen Diktatur, dass der Kirchnerismus angeblich gramscianische Methoden ohne Gewalt eingesetzt habe, um ein marxistisches Regime zu errichten und öffentliche Institutionen als Geiseln zu nehmen, und fügte hinzu, dass der italienische Denker mit seinen Studenten zufrieden sein könne, während die Verfassung um die verschwundene Republik trauere.

Bei seinem Auftritt 2010verteidigte V. idela die Handlungen des repressiven Staates, indem er militärische Verantwortung für seinen angeblichen Krieg gegen den Terrorismus übernahm. Nachdem er erklärt hatte, dass sie den militärischen Konflikt gewonnen hatten, aber nicht wüssten, wie sie die Geschichte politisch bestätigen sollten, verurteilte der verurteilte Offizier den gerichtlichen Terrorismus gegen ihn durch Richter, die er nicht für natürlich hielt – ein autoritäres Muster, das der heutige Präsident der Republik Argentinien nachahmt, um soziale Forderungen zu delegitimieren.

Die Verwendung dieser Erzählung durch den amtierenden Präsidenten belebt die repressive Logik der Diktatur wieder, um Dissens zu stigmatisieren und Angriffe auf die Bildungs- und Kommunikationssektoren des Landes zu rechtfertigen.

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Der Präsident der argentinischen Republik disqualifizierte zudem die gerichtliche Präsentation der ehemaligen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner vor dem Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen (UN) wegen Unregelmäßigkeiten und politischer Verfolgung im Fall Vialidad. Nachdem er den peronistischen Führer abfällig als Gefangenen und Dieb bezeichnet hatte, sagte das Staatsoberhaupt, internationale Appelle seien ihm völlig egal.

Diese verbale Aggression gegen die Hauptfigur der verfassungsmäßigen Opposition offenbart den Mangel an institutionellen Garantien im Süden und die mangelnde Bereitschaft der nationalen Behörden, Demokratie und Menschenrechte zu kontrollieren.

Im Bereich der regionalen Integration griff der argentinische Führer seinen brasilianischen Amtskollegen Luiz Inácio Lula da Silva an und nannte ihn einen Dieb und einen Gefangenen, der durch eine administrative Berufung freigelassen worden war.Ohne jeglichen Beweis für seine Aussagen vorzulegen, behauptete Milei, der Präsident der Workers' Party habe eine Wahlkampagne gegen ihn finanziert, die direkt mit der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten koordiniert wurde.

Diese unbegründeten Anschuldigungen schaden den bilateralen diplomatischen Beziehungen in Südamerika, während die argentinische Gesellschaft wirksame Reaktionen gegen Inflation, Arbeitslosigkeit und institutionelle Verschlechterung ohne nahezu historische Präzedenzfälle fordert.

Diese umstrittene Aussage führte zur sofortigen Ablehnung des Gouverneurs der Provinz Buenos Aires, Axel Kicillof, der anprangerte, dass die Casa Rosada die Regionalregierungen erpresst, um ihre Reformen durchzusetzen. Kicillof erinnerte daran, dass nach 30 Monaten neoliberaler Führung die heimische Produktion und der Konsum stark einbrachen, was zum Verlust von 300.000 Arbeitsplätzen und zur Schließung von 26.000 Unternehmen durch eine wirtschaftliche Primarisierung führte, die nur primäre Minderheiten begünstigt.

Das argentinische Staatsoberhaupt wies die Warnung vor familiärer Delinquenz zurück – die bereits die Raten der Krise von 2001 übersteigt – und warf dem Gouverneur von Buenos Aires vor, ein Kommunist zu sein, wobei er versicherte, dass Buenos Aires und La Rioja nicht wachsen, weil sie das Anreizregime für große Investitionen (RIGI) ablehnen.

Die Krise der argentinischen Wirtschaft verschärft sich durch die strenge fiskalische Anpassung, die von der Regierung der nationalen extremen Rechten umgesetzt wurde.

Gleichzeitig stieg die Ablehnung der Leistung des argentinischen Präsidenten Javier Milei auf 64,8 Prozent, während seine Zustimmung auf 32,2 Prozent sank, was einen Unterstützungsverlust widerspiegelt, der selbst die Wähler seiner eigenen Koalition erreicht.

Laut einer nationalen Studie der Beratungsfirmen Alaska und Trespuntozero beschreiben 76,8 Prozent der Bevölkerung die aktuelle wirtschaftliche Lage als Krise, und 63,7 Prozent verweisen auf die Regierung von Mile ials Hauptverantwortliche für die Verschlechterung, was diejenigen weit übertrifft, die sie früheren Regierungen zuschreiben.

Die Unzufriedenheit der Bevölkerung verschärft sich durch die täglichen Auswirkungen der Krise auf die sozialen Sektoren, da zwei von drei Menschen ihr Einkommen vor dem 20. des Monats konsumieren.

Daten des Public Opinion Monitor von Zentrix Consultora zeigen, dass 87,4 Prozent der Bevölkerung wahrnehmen, dass ihre Gehälter angesichts der Inflation an Kaufkraft verlieren, was 61,9 Prozent dazu zwingt, Schulden aufzunehmen, um Lebensmittel und Grunddienstleistungen zu decken.

In diesem Szenario führen Oppositionsführer die positiven Bewertungen an, während die Bürger die Kontinuität der Sparpolitik der Regierungspartei ablehnen.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Mileis Begründung stand in direktem Zusammenhang mit der Logik, die der genozidale Jorge Rafael Videla öffentlich während eines der Prozesse wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Juni 2010 verwendete. Foto: EFE.

Info über Argentinien

Hafenarbeiter paralysieren argentinische Häfen gegen Javier Mileis Dekret

Der Hafenstreik in Argentinien stoppte Exporte und Treibstoffverteilung nach der Deregulierung in Milei, die die Arbeitsbedingungen, die Sicherheit auf Flüssen und den öffentlichen Verkehr bedroht.

Ein unbefristeter Streik, der von Piloten, Piloten und Baqueanos gefördert wird, hält den Außenhandel und die Treibstoffverteilung in Argentiniens wichtigsten Häfen vollständig lahm.

Der Streik entsteht als direkte Reaktion auf das Dekret 690/2026, das von Präsident Javier Milei und dem Deregulierungsminister Federico Sturzenegger gefördert wurde, eine Regelung, die darauf abzielt, die maritime Lotse unter dem Vorwand der Senkung der Logistikkosten zu deregulieren.

Mit mehr als 140 Schiffen, die in wichtigen Terminals wie Rosario, Bahía Blanca, Campana und Dock Sud gestrandet waren, griff die Exekutive auf die Marinepräfektur zurück, um individuelle Verfügungen an mehr als 500 Fachleute zu senden, die mit strafrechtlichen und summarischen Beschwerden gedroht wurden, falls sie ihre Arbeit nicht sofort wieder aufnehmen.

Die Regierungsreform sieht die uneingeschränkte Öffnung von Autorisierungsregistern vor, macht die Personaleinstellung flexibler und schafft technische Ausbildungsanforderungen ab, wobei internationale Verpflichtungen wie der Vertrag von Río de la Plata und die Standards der Internationalen Seefahrtsorganisation ignoriert werden.

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Diese Flexibilitätspolitik gefährdet die Sicherheit der Schifffahrt auf Wasserwegen und baut die Vorschriften ab, die die ordnungsgemäße Durchführung des Hafenbetriebs garantieren.

Ebenso beeinflusst der durch die von der Exekutive geförderte Deregulierung ausgelöste Konflikt die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse täglich und konkret.

Erstens setzt der Stopp der Lieferung von Benzin, Diesel und Heizöl die Bevölkerung einem unmittelbaren Treibstoffmangel aus, der den Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs bedroht und es Millionen von Arbeitern erschwert, täglich zu ihren Arbeitsplätzen zu fahren.

Darüber hinaus beeinträchtigt die Deregulierung direkt die spezialisierte Arbeit des Sektors, da durch die Öffnung von Registern ohne Begrenzung und flexiblere Einstellungsanforderungen Prekarität, unfairer Wettbewerb und die Schwächung der Arbeitsstabilität der Hafenbelegschaften gefördert werden.

Ebenso erhöht die Lockerung der Anforderungen an Ausbildung und technische Manövrierfähigkeit in den Navigationskanälen die operativen Risiken erheblich und gefährdet ständig die physische Integrität und das Leben der Besatzungen und Arbeiter an den Docks.

Schließlich verschärft die staatliche Reaktion auf diese Krise die soziale Verfolgung, da die Nutzung der Marinepräfektur zur individuellen Intimisierung von Fachleuten unter Androhung von kriminellen Maßnahmen das Recht auf Streiks und Einschüchterung der Arbeiterklasse zur legitimen Verteidigung ihrer Eroberungen kriminalisieren soll.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Da mehr als 140 Schiffe in wichtigen Terminals wie Rosario, Bahía Blanca, Campana und Dock Sud gestrandet waren, wandte sich die Exekutive an die Marinepräfektur, um individuelle Verfügungen an mehr als 500 Fachleute zu senden. Foto: EFE.

Info über Argentinien

Argentinien: SiPreBA wird die nationale Regierung vor der IACHR wegen der Arbeitsreform anprangern

Die Pressegewerkschaft von Buenos Aires wird die argentinische Regierung vor der IACHR verurteilen, weil sie versucht hat, das Statut des Berufsjournalisten durch eine Arbeitsreform aufzuheben.

Die Pressegewerkschaft von Buenos Aires kündigte gemeinsam mit dem Argentinischen Verband der Pressearbeiter, dem Zentrum für Rechts- und Sozialstudien sowie verschiedenen Gewerkschaftsorganisationen an, dass sie am Dienstag, dem 4. August, die argentinische Regierung vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (IACHR) anprangern wird.

Während der 196. Sitzung der Ordentlichen Sitzungen der internationalen Organisation wird die Gewerkschaftsvertretung den Versuch der Exekutive, das Statut der Journalisten aufzuheben, in Frage stellen Professionell im Rahmen der auf nationaler Ebene geförderten Arbeitsreform.

Die internationale Sorgfalt reagiert auf das, was die Gewerkschaftsführung als systematische Politik beschreibt, die darauf abzielt, Arbeitsrechte abzubauen und den Staat von seiner regulatorischen Rolle gegenüber den Wirtschaftssektoren zu verdrängen.

Dies ist der zweite Auftritt der Gewerkschaft vor der Interamerikanischen Einheit während der Regierung von Javier Milei, nachdem im November eine Beschwerde wegen Angriffen auf die Meinungsfreiheit, Verstöße gegen journalistische Arbeit und Verletzungen von Fotojournalisten bei der Berichterstattung über öffentliche Demonstrationen eingereicht wurde.

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Für den Monat Mai ordnete die argentinische Regierung die Wiedereröffnung des Presseraums in der Casa Rosada an, nachdem es eine Welle sozialer Beschwerden, Befragungen durch journalistische Vereinigungen, die Argentinische Bischofskonferenz und vor Gericht eingereichte Strafanzeigen gab, darunter eine von der nationalen Abgeordneten Marcela Pagano.

Der Stabschef Manuel Adorni rechtfertigte die vorherige Schließung mit angeblichen Verstößen gegen die nationale Sicherheit durch die Verbreitung von Fernsehbildern von Regierungskorridoren – eine Maßnahme, die verschiedene Sektoren als beispiellosen Präzedenzfall in der jüngeren demokratischen Geschichte bezeichneten.

Die Rückgabe des Raumes erfolgte inmitten eines Klimas der Feindseligkeit gegenüber der Presse, die die offizielle Verwaltung kritisierte und Adorni selbst Korruptionsvorwürfe wegen angeblicher unerlaubter Bereicherung und unzulässiger Nutzung des offiziellen Gewahrsams vorwarf.

Journalisten, Gewerkschaften und politische Vertreter führten rechtliche Schritte ein, um die volle Garantie der Meinungsfreiheit und die Transparenz staatlicher Gesetze zu fordern, und wiesen darauf hin, dass die vom Militärhaus auferlegten Beschränkungen willkürlich die berufliche Ausübung im Regierungssitz einschränkten.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Während der 196. Sitzungsperiode der Ordentlichen Sitzungen der internationalen Organisation wird die Gewerkschaftsvertretung den Versuch des Exekutivkomitees hinterfragen, das Statut des Berufsjournalisten im Rahmen der auf nationaler Ebene geförderten Arbeitsreform aufzuheben. Foto: @SIPreba

Info über Mexiko

Sheinbaum unterzeichnet ein Dekret zur Stärkung der Transparenz in der mexikanischen Regierung

Die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, unterzeichnete ein Dekret, das die Transparenz der Regierung stärkt, indem es den Ermessensspielraum der Beamten beseitigt und maximale Öffentlichkeitsarbeit in öffentlichen Konten und Institutionen garantiert.

Die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, unterzeichnete ein Präsidialdekret, das darauf abzielte, das Prinzip der maximalen Öffentlichkeitsarbeit, das in der Verfassung verankert ist, zu stärken und den Zugang zu Informationen in der Bundesregierung zu stärken.

Die Maßnahme schafft die Ermessenskriterien von Beamten zur Klassifizierung von Dokumenten ab, indem sie spezifische Richtlinien festlegt, die öffentliche Informationen streng definieren und Vorbehalte vorübergehend auf gerechtfertigte Zwecke des öffentlichen Interesses oder der nationalen Sicherheit beschränken.

Ebenso kündigte der Präsident an, dass die Verordnung zu Beginn der Kongresssitzungen in das Transparenzgesetz aufgenommen wird, um die Kontrolle der Bürger über staatliche Handlungen zu gewährleisten.

Die Ministerin für Anti-Korruption und gute Regierungsführung, Raquel Buenrostro, erklärte ihrerseits, dass das Dekret offizielle Behörden verpflichtet, zusätzliche Informationen über öffentliche Beschaffungen mit monatlichen Aktualisierungen von Vereinbarungen und Verträgen zu verbreiten.

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Ebenso müssen die Tochtergesellschaften von Petróleos Mexicanos und der Bundeselektrizitätsbehörde ihre Finanzberichte, Verträge und Betriebsrichtlinien veröffentlichen, während die Aufsichtsbehörden Prüfungen und die Nachverfolgung der Beobachtungen transparent machen.

Alle Informationen werden in der Nationalen Transparenzplattform zentralisiert und laden Kommunen und andere öffentliche Behörden ein, dem Mechanismus beizutreten.

Zur gleichen Zeit stimmte der Präsident Mexikos Tage zuvor zu, am 13. August die Leitung der Sektion 22 von Oaxaca zu empfangen, die dem Nationalen Koordinator der Bildungsarbeiter gehört.

Die Sitzung findet um 11:00 Uhr im Nationalpalast statt, um die Anforderungen des Lehrsektors im Bundesstaat zu bewerten, ein Versprechen, das während der offiziellen Reise des Präsidenten in der Gemeinde Santiago Suchilquitongo nach Erhalt der Bitten der Gewerkschaft unter der Leitung des Generalsekretärs Yenny Aracely Pérez Martínez eingegangen wurde.

Ebenso leitete das Staatsoberhaupt die erste Unterstützung im Rahmen des Nationalen Plans für einheimischen Mais, "Mais ist die Wurzel", eine Initiative, die darauf abzielt, die Biodiversität der 74 einheimischen Getreidearten zu schützen und die Produktivität der Kleinbauern angesichts des Aufstiegs transnationaler Konzerne für transgene Samen zu stärken.

Der Präsident betonte die Bedeutung der Verteidigung der Ernährungssouveränität und des Schutzes des historischen Erbes der ursprünglichen Bauerngemeinschaften gegenüber den Modellen privater Agrarwirtschaft.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Der Präsident kündigte zu Beginn der Kongresssitzungen an, dass die Verordnung in das Transparenzgesetz aufgenommen wird, um die Kontrolle der Bürger über die Handlungen der Bundesstaaten zu gewährleisten. Foto: EFE.

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Nicaragua macht Fortschritte bei Konsultationen für eine teilweise Reform der Verfassung

Die Sonderkommission der Nationalversammlung hält Treffen mit Kommunikatoren, Parlacen-Abgeordneten, Bürgermeistern, indigenen Völkern und afro-nachkommenden Gemeinschaften ab, um das Modell des Volkspräsidenten zu festigen.

Die Nationalversammlung von Nicaragua führt im August 2026 einen Zyklus von sektoralen Konsultationen durch, um die Initiative für eine teilweise Reform der politischen Verfassung vorzubereiten, mit Beteiligung von Kommunikatoren, kommunalen Behörden und indigenen Völkern.

Der Konsultationsprozess zur Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs zur teilweisen Reform der politischen Verfassung Nicaraguas wird weiterhin von einer Sonderkommission der Nationalversammlung durchgeführt, wobei sektorale Sitzungen abgehalten werden.

Im Rahmen dieser Tagesordnung umfassten die Treffen Dialoge mit Kommunikatoren und Journalisten sowie geplante Sitzungen mit Abgeordneten des Zentralamerikanischen Parlaments (Parlacen), Vertretern von Bürgermeistern, indigenen Völkern und afro-abstammenden Gemeinschaften.

Der Aufruf bringt somit politische, soziale und institutionelle Akteure des Landes zusammen, in einer Dynamik, die darauf abzielt, Beiträge vor der endgültigen Ausarbeitung des Gutachtens zu sammeln.

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Co-Präsidentin Rosario Murillo sagte, dass der partizipative Mechanismus darauf abziele, das Modell der direkten Beteiligung des Volkspräsidenten zu festigenSouveränität, Stabilität und soziale Entwicklung zu stärken.

Die Konsultationen, die sich auf staatliche Institutionen, Wirtschaftssektoren, Wissenschaftler und Mitglieder des diplomatischen Korps erstrecken, finden den gesamten August über statt. Das Ziel, so gab er an, sei es, die endgültige Meinung nach der Systematisierung der Beiträge dem Plenum zur Beratung vorzulegen.

Der Gesetzgebungsprozess begann, nachdem das Projekt an die Sonderverfassungskommission überwiesen wurde, die für Analyse und Beratung zuständig war. Zu den zentralen Punkten, die vom Vorstand des Parlaments vorgebracht wurden, gehört der Vorschlag zur Einführung erneuerbarer siebenjähriger Präsidentschaftszeiten.

Die Behörden argumentieren für die Notwendigkeit, dem Nationalen Entwicklungsplan für menschliche Entwicklung Stabilität, betriebliche Kontinuität und langfristige Projektion zu verleihen, einem der Achsen, die die teilweise Reform der Magna Carta unterstützen.

Im Rahmen des institutionellen Dialogkalenders öffneten Regierung und parlamentarische Behörden Räume für Präsentationen an Botschafter und Vertreter internationaler Organisationen, die im Land akkreditiert sind.

Die Teilnahme des diplomatischen Korps erfolgt zusätzlich zu den Anhörungen mit staatlichen Institutionen, wirtschaftlichen und akademischen Sektoren, die von der Gesetzgebungskommission einberufen werden und die Vorschläge jeder Sektor entgegennimmt, um diese in den zu erarbeitenden Text aufzunehmen. Auf diese Weise durchläuft die Teilreform eine Phase des breiten Zuhörens, die der Debatte der Abgeordneten im Plenum vorausgeht.

Laut den Prognosen der Gesetzgebenden Kommission endet die Sitzungs- und Systematisierungsphase der Beiträge Ende August. Ziel ist es, Anfang September den endgültigen Text zur parlamentarischen Genehmigung vorzulegen, wenn die Stellungnahme dem Plenum der Nationalversammlung zur Beratung vorgelegt wird.

Der Zeitplan verbindet somit soziale Teilhabe mit legislativer Debatte im Rahmen der vom nicaraguanischen Parlament geförderten Verfassungsreform, entsprechend dem Modell der direkten Beteiligung des Volkspräsidenten.

Autor: teleSUR: äh- RR

Quelle: Agenturen

Bild - Die teilweise Reform der Politischen Verfassung, die von der Nationalversammlung gefördert wurde, sieht unter ihren Achsen die neue siebenjährige Amtszeit des Präsidenten vor, die auf der Stabilität und Kontinuität des Nationalen Entwicklungsplans für menschliche Entwicklung basiert. Foto: Nationalversammlung von Nicaragua.

Info über Venezuela

Kommentar

»Der 51. Bundesstaat«

Venezuela unter US-Fuchtel

Von Volker Hermsdorf

Foto: Screenshot/truth social/@realDonaldTrump

Im Internet nimmt sich Donald Trump, was er will

Ist es nur eine Provokation, eiskaltes politisches Kalkül, ein weiterer Beleg für die Ignoranz der US-­Machthaber oder ein Anzeichen beginnender Demenz des Verfassers? Vermutlich eine Mischung aus alledem: US-Präsident Donald Trump hat auf »Truth Social« am Wochenende erneut eine Karte veröffentlicht, auf der Venezuela in den Farben der US-Flagge markiert ist. Darüber steht: »Der 51. Bundesstaat«.

Immerhin hat die KI diesmal das richtige Land hervorgehoben. Vergangene Woche hatte sich das von Marco Rubio geleitete Außenministerium auf einer internationalen Konferenz mit einer Afrikakarte blamiert, auf der alle sechs markierten Länder falsch beschriftet waren. Obwohl dort Hunderte US-Soldaten stationiert sind, wurde Nigeria als Binnenstaat in der Sahara dargestellt. Zumindest der Spott über so dokumentierte Ignoranz bleibt dem Chef des Weißen Hauses nach dem jüngsten Post erspart.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Trump Bilder über seine territorialen Ambitionen verbreitet. Im Januar teilte er ein Foto, auf dem Venezuela, Grönland und Kanada mit der US-Flagge überdeckt waren. Danach sinnierte er über eine Annexion Grönlands und über Kanada als möglichen 51. Bundesstaat. Sein Anspruch auf das südamerikanische Land ist seit dem Angriff der US-Militärs auf Caracas vom 3. Januar und der Verschleppung des Präsidentenpaares allerdings ein anderer Fall.

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Bereits jetzt macht Venezuela immer öfter den Eindruck, eher ein US-Protektorat als ein souveräner Staat zu sein. Während Interimspräsidentin Delcy Rodríguez verdächtig oft die absolute Souveränität ihrer Regierung betont, wird sie durch US-Medien brüskiert. Das Time Magazine bezeichnete sie unlängst in einer Titelstory als »Stellvertreterin von Trump«. Auch die New York Times stellte ihre Abhängigkeit heraus und schrieb Mitte Juli, US-Außenminister Marco Rubio regiere Venezuela als »De-facto-Vizekönig« von Washington aus.

Sicher stehen Rodríguez und ihre Regierung mit dem Rücken zur Wand, die Pistolenmündungen auf sie gerichtet. Dass Taktieren und Konzedieren auf Dauer ihr politisches Überleben sichern, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Noch hält die Trump-Regierung die Galionsfigur der ultrarechten Opposition, María Corina Machado, an der kurzen Leine. Ob und wann sich das ändert, entscheiden aber allein Trump und Rubio.

 

Info über Venezuela

US-Imperialismus

Ein »neues« Venezuela

Interimspräsidentin hat offenbar kein Problem mit US-Regierung und -Konzernen. Linke Basis protestiert gegen externe Einflussnahme

Von Julieta Daza, Caracas

Foto: Miraflores Palace/Handout via REUTERS

Unter Druck? Rodríguez empfängt unmittelbar nach der Entführung Maduros den US-Energieminister Chris Wright (Maturin, 12.2.2026)

Seit dem US-Angriff auf Venezuela am 3. Januar – bei dem Präsident Nicolás Maduro und seine Frau, die Abgeordnete Cilia Flores, in ein US-Gefängnis verschleppt wurden – herrscht in dem südamerikanischen Land ein neuer Zustand. Er hat trotz einiger Kontinuitäten Realitäten hervorgebracht, die noch vor wenigen Jahren im Rahmen der Bolivarischen Revolution so nicht denkbar gewesen wären und viele Fragen offenlassen. Klar und anhaltend ist jedoch der Druck der US-Regierung unter Präsident Donald Trump auf die venezolanische Führung und die Ausbreitung ihrer politischen, wirtschaftlichen und sogar militärischen Präsenz im Land. Alles getreu den Prinzipien der »Donroe-Doktrin«, der unter Trump erneuerten Auflage der Monroe-Doktrin, mit der die USA die absolute Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre beanspruchen. Dabei hat sich die US-Regierung in den vergangenen Jahren vor keiner Taktik gescheut: Einmischung in Wahlen, Wirtschaftsblockaden und Zollkriege, Medienmanipulation und völkerrechtswidrige Militäraggressionen.

Rollback in Caracas

Dass es sich um einen neuen Zustand handelt, bestätigte auch die seit Januar amtierende Interimspräsidentin Delcy Rodríguez in einem vergangenen Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem Time-Magazin: »Der 3. Januar markierte einen Wendepunkt für Venezuela. Für mich persönlich war es eine Zeit großer Veränderungen. Das erste, das geändert werden musste, war die politische Landschaft. Wir mussten nach einem neuen Venezuela streben, um die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und so den Weg in die Zukunft zu ebnen.« Auf die Frage, welches Vermächtnis sie hinterlassen möchte, antwortete die Interimspräsidentin, ihre Strategie sei schon immer darauf ausgerichtet gewesen, für Frieden, Ruhe sowie soziales und wirtschaftliches Wohlergehen im Lande zu sorgen und sicherzustellen, dass »Venezuela nicht zum Spielball der politischen Agenda eines anderen Landes« werde. Zum »größten Fehler Maduros« erklärte sie, geopolitisch »nicht offener gewesen zu sein«.

Tatsächlich hat Caracas in den vergangenen Wochen schrittweise die diplomatischen Beziehungen mit rechten bis ultrarechten Regierungen wie denen in Chile, Peru und der Dominikanischen Republik wiederhergestellt und angekündigt, aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) auszutreten. Außenminister Féliz Plasencia begründete die Entscheidung am 24. Juli in einer Mitteilung auf der Onlineplattform X damit, dass Venezuela der Ansicht sei, »dass die Vorgehensweise des Gerichtshofs eine klare geographische Voreingenommenheit erkennen lässt, da er seine Arbeit unverhältnismäßig stark auf afrikanische und lateinamerikanische Länder konzentriert und damit den globalen Süden benachteiligt«. Obwohl die Kritik sicherlich zutreffend ist, findet der Austritt vor dem Hintergrund offener Feindseligkeit der US-Regierung gegenüber der Institution statt. Nur einige Tage zuvor hatte US-Außenminister Marco Rubio im Wall Street Journal geäußert, dass die US-Regierung »alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen und eng mit jedem Verbündeten zusammenarbeiten« werde, um den IStGH »Stein für Stein zu zerschlagen«.

Rodríguez äußerte sich im Interview auch zur Innenpolitik: Offenbar erfreut berichtete sie von der Rückkehr vieler internationaler Konzerne nach Venezuela, besonders im Energiebereich. Darunter der Ölkonzern und Zulieferer des US-Militärs Halliburton – »ein gutes Unternehmen«. Man sei aktuell dabei, 30 Verträge auszuhandeln, unter anderem mit Konzernen, die von Trump oder von seinen Ministern für Inneres und Energie eingeladen wurden. Dafür waren mehrere Gesetze über die Verwaltung der eigenen Ressourcen tiefgreifend »reformiert« worden. Während kritische Stimmen darin eine radikale Öffnung der venezolanischen Ökonomie gegenüber internationalem Kapital sahen und eine Verletzung der Souveränität des Landes befürchteten, feierte die Interimspräsidentin diese »Reformen« als Erfolge. Einer der Kritiker ist der Intellektuelle Luis Britto García, der in einem am Freitag veröffentlichten Artikel die fehlende Transparenz bezüglich der Billionen US-Dollar, die Venezuela durch den Ölexport zufließen sollten, anprangerte – Gelder, die derzeit offenbar ausschließlich von den USA verwaltet werden.

Helfer im »Drogenkrieg«

 

Dass es nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im militärischen Bereich »Kooperationen« zwischen Caracas und Washington gibt, wurde spätestens Mitte Juni deutlich. Verkündet wurde ein gemeinsamer Einsatz der Sicherheitsbehörden im südöstlichen Bundesstaat Bolívar, bei dem laut venezolanischem Kommuniqué »der Anführer einer kriminellen Organisation« – laut US-Version, ein »Mitglied der terroristischen Drogenorganisation Tren de Aragua« –, Héctor Guerrero, getötet wurde. Rodríguez charakterisierte diese Kooperation als »nichts Ungewöhnliches«. Der Austausch von Geheimdienstinformationen »beispielsweise im Kampf gegen den Drogenhandel und gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität« sei »einfach Teil der justiziellen, polizeilichen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit mit anderen Ländern«. Diese Positionierung stärkt jedoch das US-Narrativ vom »Kampf gegen den Drogenhandel«, mit dem über Jahrzehnte immer wieder Interventionen in Lateinamerika gerechtfertigt worden sind und seit vergangenem September mehr als 220 Menschen auf Booten in der Karibik und im Pazifik vom US-Militär außergerichtlich getötet wurden.

Wahlen werde man in Venezuela abhalten, »sobald das Land dazu bereit« sei und »alle politischen Akteure des Landes zu einer Einigung dazu gekommen« seien, gab Rodríguez zu Protokoll. Es müsse eine neue politische Realität geben, »in der Extremisten nicht glauben, dass Gewalt der Weg zur politischen Macht ist, und in der wir als Regierung anerkennen, dass wir politische Gegner haben und diese Differenzen an der Wahlurne gelöst werden«. Dazu soll auch ein neuer Dialog zwischen der amtierenden Regierung und Teilen der rechten Opposition dienen. Ein erstes Telefongespräch beider Seiten fand am Sonnabend statt. Vereinbart wurde dabei zunächst eine Agenda mit drei Themen: die Versorgung der Opfer des doppelten Erdbebens vom 24. Juni, bei dem mehr als 5.500 Menschen getötet wurden und knapp 24.000 seitdem in Notunterkünften untergebracht sind; die Stärkung der Demokratie sowie politischer Rechte und Garantien.

Ob die Aufnahme dieses Dialogs eher dem Druck der US-Regierung, der Suche beider Seiten nach weiterem politischem Rückhalt oder einer anderen Ursache zuzuschreiben ist, lässt sich schwer einschätzen. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Dylan Johnson, äußerte jedoch auf X sofort seine Zustimmung und bekräftigte das Engagement seiner Regierung, »die von Venezolanern angeführten Bemühungen zur Stärkung der demokratischen Institutionen, zur Ausweitung der politischen Freiheiten und zur Schaffung einer stabileren und wohlhabenderen Zukunft für das venezolanische Volk zu unterstützen«.

Basis protestiert

Viele linke Basisorganisationen weisen die Präsenz von US-amerikanischen sowie israelischen Akteuren in Venezuela zurück und sind auch bereit, öffentlich dagegen zu protestieren. Konkret hatte das sogenannte südliche Kommando der US-Streitkräfte (Southcom) unter dem Vorwand des Transports von humanitärer Hilfe nach dem Doppelerdbeben laut eigenen Angaben Kriegsschiffe und -flugzeuge sowie rund 2.000 Militärs in der am schlimmsten betroffenen Küstenregion La Guaira stationiert. Auch Israel entsandte eine Delegation, obwohl Venezuela 2009 unter der damaligen Präsidentschaft des verstorbenen Revolutionsführers Hugo Chávez die diplomatischen Beziehungen abgebrochen hatte. Berichten zufolge sollen darunter zivile und militärische »Spezialisten« gewesen sein, unter anderem Mitglieder der Organisation Zaka, die wegen ihrer proaktiven Rolle zur Rechtfertigung des Genozids in Gaza scharf kritisiert wird. Sowohl die US-Militärs als auch die israelische Delegation haben das Land nach offiziellen Angaben wieder verlassen – dennoch ist es für viele linke Aktivisten ein gefährlicher Präzedenzfall.

Am 24. Juli, dem Geburtstag des lateinamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers und Nationalhelden Venezuelas, Simón Bolívar, fand die erste größere unabhängige antiimperialistische Kundgebung seit Januar statt. Die Journalistin und Generalkoordinatorin der »Internationalen Plattform zur Solidarität mit der palästinensischen Sache«, Hindu Anderi, war eine davon. »Die Kundgebung bot einen Raum der Begegnung und erfüllte die gesetzten Ziele: die Präsenz der ›Yankees‹ im Land ebenso wie die der Zionisten kategorisch abzulehnen – wobei die einen für den Bombenangriff vom 3. Januar verantwortlich sind und die anderen für den Völkermord, der in Gaza und ganz Palästina begangen wird«, erklärte sie im Gespräch mit jW. Sie hätten versucht, sich als Helfer und Retter auszugeben, »obwohl wir die Absichten und wahren Interessen der US-Regierung und des terroristischen Regimes Israels kennen«: die Ölvorkommen des Landes und aktuell auch seltene Erden. Darüber hinaus wollten sie den revolutionären und bolivarischen Prozess zerschlagen, erläuterte Anderi. »Der Zionismus, der vom US-Imperialismus und seinen Verbündeten in Europa bewaffnet, geschützt, und unterstützt wird, ist dabei der Arm, der Gebiete besetzt, Land raubt und Völker auslöscht. Das sind die Interessen dieses makabren Duos auf der ganzen Welt«, so Anderi.

Antiimperialistische, antizionistische, antifaschistische und antikapitalistische Organisationen und Volksgenossen versammelten sich an diesem symbolträchtigen Ort – dem Bolívar-Platz im Zentrum von Caracas – »ungeachtet unserer Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Politik der bolivarischen Regierung unter den derzeitigen, keineswegs einfachen Umständen in einem Land, das einer Blockade ausgesetzt ist; das ständig von erneuten Bombardements bedroht ist und dessen Ressourcen von einer kriminellen, piratenhaften und völkermörderischen US-Regierung begehrt werden«.

 

Info über Argentinien

Der Peronismus wird zum Kongress marschieren, um die Entfremdung von Land in Argentinien zu stoppen

Der Peronismus wird am 6. August zum argentinischen Kongress marschieren, um das Regierungsprojekt zu stoppen, das die Verfremdung von Land und die Bereitstellung von Ressourcen fördert.

Der Peronismus der Provinz Buenos Aires, unter der Führung von Gouverneur Axel Kicillof über die Justizialistische Partei Buenos Aires und die Bewegung Right to the Future, forderte eine massive Mobilisierung vor dem argentinischen Kongress für den nächsten Donnerstag, den 6. August.

Der Protest zielt darauf ab, das von Präsident Javier Milei geförderte "Gesetz der Unverletzlichkeit des Privateigentums" zu stoppen, eine Initiative, die darauf abzielt, das Landgesetz abzuschaffen und Beschränkungen für den Verkauf von Landesgebiet an ausländisches Kapital und Unternehmen aufzuheben.

Der Regierungsminister von Buenos Aires, Carlos Bianco, verurteilte, dass der Vorschlag der Regierung Teil eines "systematischen Plans zur Durchführung eines Entfremdungsprozesses von Land sei, der der nationalen Souveränität und dem Schutz der natürlichen Ressourcen widerspricht."

Bianco betonte, dass die libertäre Regierung in die entgegengesetzte Richtung des globalen Trends agiert und verwies darauf, wie verschiedene Länder das ursprüngliche und strategische Eigentum ihres Landes gegen die Irrigkeit von Märkten und transnationalen Finanzinteressen schützen.

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Lehrer in Argentinien beginnen einen 24-Stunden-Streik für bessere Gehälter

Das Rahmenprojekt, das im Senat diskutiert wird, umfasst strukturelle Reformen, die darauf abzielen, wichtige Sektoren des argentinischen Staates zu deregulieren.

Das Gesetz zielt darauf ab, das Enteignungsregime drastisch zu verändern, Räumungsprozesse zu beschleunigen, Garantien für beliebte Wohnviertel ungeschützt zu lassen und das Brandschutzgesetz flexibler zu machen, wodurch die Tür für Immobilienspekulationen in von Bränden und der Enteignung schutzbedürftiger Gemeinden betroffenen Gebieten geöffnet wird.

https://youtu.be/G2Gpgcfid-0?si=-cJb_Ff87zrUNEE-

Angesichts der bevorstehenden parlamentarischen Debatte, in der die Regierungspartei versucht, die Unterstützung mit Teilen des traditionellen Rechts zu konsolidieren, um ein Quorum zu erreichen, streben die sozialen und politischen Schichten auf der Straße danach, die Zivilgesellschaft zu mobilisieren, um das Gesetz zu stoppen.

Der parlamentarische Tag wird von einer starken Volkspräsenz umgeben sein, die die Einstellung von Politiken fordert, die territoriale Souveränität und das natürliche Erbe zukünftiger Generationen zugunsten ausländischer Unternehmen kompromittieren.

Autor: teleSUR - LF - JB

Quelle: Agenturen

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Info über Argentinien

Lehrer in Argentinien beginnen einen 24-Stunden-Streik für bessere Gehälter

Zu den Hauptforderungen der Gewerkschaftsorganisationen gehört die dringende Rückgabe des Nationalen Lehreranreizfonds (FONID).

Die Konföderation der Bildungsarbeiter (CTERA) Argentiniens, der mehrheitsmäßige Lehrergewerkschaftsverband des Landes, begann am Montag, dem 3. August, einen 24-stündigen nationalen Streik auf allen Bildungsebenen, um bessere Gehälter zu fordern.

Der Streik, zu dem auch die Mobilisierung gehört, wird mit der Wiederaufnahme des Unterrichts nach den Winterferien durchgeführt, angesichts der Weigerung der Regierung, die Nationale Lehrerparität einzuberufen und Gehaltsanpassungen zu verhandeln, in einem Kontext, in dem der Mindestlohn im Sektor bei 500.000 Pesos stagniert.

Zu den Hauptforderungen der Gewerkschaftsorganisationen gehört die dringende Rückgabe des National Teacher Incentive Fund (FONID), eines seit 1998 gezahlten staatlichen Wirtschaftsbeitrags für jede Position, der bis zu seiner Abschaffung durch die Verwaltung von Javier Milei zwischen 7 und 15 Prozent des Taschengehalts ausmachte.

Die Lehrer fordern außerdem die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für Schulen, öffentliche Universitäten und Schulkantinen; sie fordern die Verabschiedung eines neuen Gesetzes zur Bildungsfinanzierung und lehnen das von der Regierung geförderte Gesetz zur Bildungsfreiheit ab.

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Zur Initiative von CTERA kamen die Vereinigte Gewerkschaft der Bildungsarbeiter von Buenos Aires (SUTEBA), die Föderation der Pädagogen von Buenos Aires (FEB), die Lehrergewerkschaft der Provinz Buenos Aires (UDOCBA), die Vereinigung der Lehrer für technische Bildung (AMET), die Vereinigung der Staatsangestellten (ATE) und die Nationale Föderation der Universitätslehrer (CONADU)) und das historische CONADU im universitären Umfeld

Darüber hinaus wird der Tag von der Autonomen Arbeiterzentral Argentiniens (CTA) und der CTA der Arbeiter unterstützt, deren Führer – Hugo Godoy und Hugo Yasky – ihre gemeinsame Solidarität gegen Haushaltskürzungen, staatliche Entlassungen und den Rückgang der Kaufkraft zum Ausdruck brachten.

In der Autonomen Stadt Buenos Aires umfasst die Maßnahme Demonstrationen in Richtung des Finanzministeriums und der Kreuzung der Avenida De Mayo und 9 de Julio.

Die Gewerkschaften von Buenos Aires konzentrieren ihre Forderungen auf die Ablehnung der durch ein Dekret vom Regierungschef Jorge Macri eingeführten Änderungen des Lehrerstatuts, die Aufhebung der privaten Unternehmen, die für die Prüfung von medizinischen Lizenzen zuständig sind, den Zugang zu den Reformen an weiterführenden Schulen, Gehaltserhöhungen und die Kontinuität der Protestmaßnahmen für 48 Stunden im Fall der Gruppe ADEMYS, das plant, sich am Dienstag, dem 4. August, beim Regierungschef zu mobilisieren.

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Angesichts der Streikinitiative berief das Ministerium für Menschliches Kapital am vergangenen Samstag, dem 1. August, unter der Leitung von Sandra Pettovello den Bundesrat für Bildung ein und ratifizierte, dass es die Einhaltung der Arbeitsreform überwachen wird, die im Gesetz 27.802 (Arbeitsmodernisierungsgesetz) festgelegt wurde, welche Bildung als eine wesentliche Dienstleistung mit einer Mindestpflicht zur regelmäßigen Versorgung von 75 Prozent darstellt.

Das Ministerium für Arbeit, Beschäftigung und Sozialversicherung wird Inspektionen in Schulen im ganzen Land durchführen, um die Aktivitäten in den Klassenzimmern zu überprüfen. Sie betonten, dass, wenn eine Nichteinhaltung regulatorischer Deckungen nachgewiesen wird, Protokolle aktiviert werden, um strenge Strafmaßnahmen zu ergreifen. Diese Sanktionen bedeuten Geldstrafen für Millionäre gegen die Gewerkschaften und sogar den Verlust des rechtlichen Status.

Der Lehrerprotest findet vor dem Hintergrund wachsender sozialer Spannungen in Argentinien statt. Der Rückgang der Lebensbedingungen in den Arbeitssektoren spiegelt die Auswirkungen der von Milei geförderten Anpassungspolitiken wider.

Während die Casa Rosada behauptet, dass die Lehrergehälter seit 1992 ausschließlich von den Regierungen der Provinzen als Arbeitgeber abhängen, bekräftigte CTERA – unter der Leitung ihrer Generalsekretärin Sonia Alesso – die Legitimität des Protests zur Verteidigung von Arbeitsrechten, Renten und der argentinischen öffentlichen Bildung.

Autor: teleSUR: ig - RR

Quelle: Agenturen

Bild - Die Lehrer fordern die Verabschiedung eines neuen Gesetzes zur Bildungsfinanzierung und lehnen das von der Regierung geförderte Gesetz zur Bildungsfreiheit ab. Foto: teleSUR.

Info über Venezuela

PSUV wird weiterhin zur Unterstützung der von den 24J-Erdbeben Betroffenen eingesetzt

Die Strukturen der politischen Partei schließen sich weiterhin mit der Arbeit der nationalen Regierung in den verschiedenen Übergangslagern zusammen, die eingerichtet wurden, um die von den tellurischen Bewegungen betroffene Bevölkerung zu betreuen.

Der Generalsekretär der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), Diosdado Cabello, bekräftigte am Montag, dem 3. August, dass diese politische Organisation weiterhin mit allen Strukturen aktiv ist, um den Familien, die von den Erdbeben am 24. Juni im südamerikanischen Land registriert wurden, direkte, bewusste und unterstützende Aufmerksamkeit zu gewähren.

Während der Pressekonferenz der Nationalen Direktion der Roten Partei erklärte Cabello, dass die Militanz weiterhin die Kräfte der nationalen Regierung in den verschiedenen Lagern in La Guaira, Caracas, Miranda und Aragua unterstützt, wobei er auch die Bemühungen der Gemeinschaften dieser Einheiten sowie Yaracuy, Carabobo und Falcón anerkennt.

Er wies darauf hin, dass seit dem 24. Juni die seismische Aktivität nicht aufgehört habe und im Land 1.654 Nachbeben gezählt wurden, wobei er hervorhob, dass kürzlich zwei tellurische Ereignisse mit einer Stärke von mehr als vier registriert wurden.

Trotzdem betonte der Vorsitzende, dass die Anzahl der täglichen Veranstaltungen zurückgegangen sei, und bekräftigte das institutionelle und politische Engagement, die Menschen in den betroffenen Sektoren weiterhin zu begleiten.

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Der PSUV-Führer wies die Oppositionsvorwürfe bezüglich der angeblichen Lieferung von 4.000 Tonnen Lebensmitteln in La Guaira zurück, erklärte, dass dies eine Unwahrheit sei, und bekräftigte, dass die nationale Regierung Hand in Hand mit der PSUV die Begleitung und echte Institutionalität in der Region aufrechterhalten habe.

Im Hinblick auf die Umweltsituation kündigte der Generalsekretär die Bildung von Arbeitsteams an, die gemeinsam mit den Gemeinden, der Jugend und verschiedenen Sektoren im gesamten Staatsgebiet eingesetzt werden.

Diese Initiative zielt darauf ab, die Bevölkerung mit technischen Argumenten über die Stromkrise und das klimatische Phänomen des Super Niño zu fördern und das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen, wobei sie die Anweisungen und den Aufruf des zuständigen Präsidenten Venezuelas, Delcy Rodríguez, zu Plänen zur Einsparung von Strom und Wasser unterstützt. Er erklärte, dass der sektorale Vizepräsident für Mobilisierung und Veranstaltungen der PSUV, Nahum Fernández, den Arbeitsplan so gestaltet habe, dass er sofort auf die Straße geht.

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Cabello hingegen bekundete die Unterstützung der PSUV für den Dialogprozess, den die bolivarische Regierung in den kommenden Tagen mit Teilen der Opposition beginnen wird. Nachdem er sich an die dauerhafte Haltung zur politischen Einigung erinnert hatte, die historisch durch die Revolution und die Präsidenten Hugo Chávez und Nicolás Maduro gezeigt wurde, schätzte er als Gewinn für das Land, dass die Oppositionsfaktoren, die zuvor Figuren außerhalb des Verfassungstextes gefördert hatten, sich erneut mit der Verfassung in der Hand agieren.

"Viele derjenigen, die dort (am Dialogtisch) sitzen werden, wurden von den Oppositionssektoren geschaffen, um die Verfassung zu verletzen – etwas, das sie das Übergangsstatut nannten. Jetzt kehren sie mit dieser Verfassung in der Hand zurück, für uns ist das Gewinn, für das Land, für Stabilität ist es Gewinn", sagte Diosdado Cabello.

Abschließend wies der Staatschef im Zusammenhang mit dem Kontext der Normalisierung der internationalen Beziehungen darauf hin, dass die Überprüfung von Schulden und ausstehenden Verpflichtungen transparent behandelt und auf den Tisch gelegt werden müsse.

"Wenn jemand Venezuela etwas schuldet, muss all das auf den Tisch gelegt werden. Ich versichere Ihnen, dass dies das größte Problem sein wird, denn einer der Gründe, warum sie Venezuela nicht bezahlt haben, war, dass es keine Konten im Ausland hatte. All das möchte nur auf den Tisch gelegt werden, wenn es darum geht, neue Beziehungen wieder aufzunehmen", sagte er.

Autor: teleSUR-ig - JDO

Quelle: Con el Mazo Dando

Bild - Der PSUV-Führer wies die Anschuldigungen der Opposition über die angebliche Lieferung von 4.000 Tonnen Lebensmitteln in La Guaira zurück und erklärte, dass dies eine Unwahrheit sei. Foto: Con el Mazo Dando.

Info über Kolumbien

Unblock Cuba!

Gustavo Petro in Havanna

Dank für Hilfe und Appell zum Frieden

Von Volker Hermsdorf

Foto: Ramon Espinosa/Pool via REUTERS

Letzte Amtshandlung: Kolumbiens erster linker Präsident Petro (M. r.) bei einer Kranzniederlegung am Denkmal für José Martí (Havanna, 31.7.2026)

Kolumbiens scheidender Präsident Gustavo Petro hat »die Menschheit zur Solidarität mit Kuba« aufgerufen. Er habe die Insel als letztes Reiseziel gewählt, weil das »angegriffene Kuba« von »entscheidender Bedeutung für die Souveränität und den Kampf ums Überleben in der Karibik« sei, erklärte Petro am Wochenende in Havanna. »Ich möchte mich von Kuba aus gegen einen Krieg in der Karibik aussprechen«, sagte er und fügte hinzu: »Weder Raketen noch eine Invasion noch die Blockade sind Lösungen für die Probleme der Menschheit.« Zugleich forderte der linke Staatschef die US-Regierung zur Aufnahme eines »Dialogs zwischen Zivilisationen« auf, »die gleichberechtigt sein müssen, obwohl sie unterschiedlich sind«.

Mit der Reise distanzierte Petro sich auch von seinem Nachfolger, dem ultrarechten Abelardo de la Espriella. Der Multimillionär hatte angekündigt, nach seinem Amtsantritt am kommenden Freitag die kolumbianische Botschaft in Kuba zu schließen und die Beziehungen zu Havanna abzubrechen. Er folgt damit den rechten Regimen in Ecuador und Costa Rica, die ihre Beziehungen zu Kuba bereits im März abgebrochen hatten und damit Trumps Plan unterstützen, die Insel wirtschaftlich zu erdrosseln und diplomatisch zu isolieren.

Während de la Espriella den Bruch mit Kuba mit der Behauptung rechtfertigte, er wolle keine »Beziehungen zu Tyranneien«, zugleich aber die Wiederaufnahme der Beziehungen zu Israel ankündigte, warnte Petro in Havanna davor, dass »das, was im Nahen Osten geschieht, der Vorbote eines weltweiten Holocausts, einer allgemeinen Barbarei sein könnte«. Er erinnerte daran, dass Kuba – im Gegensatz zu Israels Rolle beim Völkermord im Gaza – maßgeblich zur Beendigung des 52 Jahre währenden bewaffneten Konflikts in Kolumbien und damit zum Frieden beigetragen habe.

Zum Abschluss von Petros Besuch hob das kolumbianische Außenministerium den »historischen Beitrag Kubas zur internationalen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen« hervor. Unter anderem hätten 1.367 medizinische Fachkräfte des Landes ihren Abschluss an kubanischen Einrichtungen gemacht. Derzeit werden noch 391 Studierende aus Kolumbien an der Lateinamerikanischen Medizinhochschule (ELAM) in Havanna ausgebildet. Bei einem Treffen forderte Petro sie auf, auf sich aufzupassen. »Denn Sie sind durch die Bedrohung dieses Lands von den Vereinigten Staaten offensichtlich in Gefahr«, sagte er.

Nur Stunden nach Petros Abreise meldete die Stromversorgungsgesellschaft »Unión Eléctrica de Cuba« einen erneuten Teilausfall. Ein durch die US-Energieblockade verursachter Vorfall habe zu einer Unterbrechung der Stromversorgung für Millionen von Menschen in Pinar del Río, Artemisa, Mayabeque, Havanna und Matanzas geführt, womit fünf der sechs bevölkerungsreichsten Provinzen im Westen Kubas abermals stundenlang im Dunkeln lagen.

 

Info über Kolumbien

Iván Cepeda und die Gewerkschaften lehnen De la Espriellas Entscheidung zu den Beziehungen zu Kuba und Israel ab

"De la Espriella kündigt an, dass wir keine Botschaft in Kuba haben werden. Stattdessen stellt er die Beziehungen zum genozidalen Netanjahu wieder her. Meine absolute Ablehnung dieser Außenpolitik, die Völkermord über den Frieden stellt", sagte Cepeda.

Der kolumbianische Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda lehnte zusammen mit der Arbeitergewerkschaft der Ölindustrie (USO) die Ankündigung des kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella ab, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abzubrechen und nach seinem Machtantritt mit Israel wieder aufzunehmen.

Cepeda äußerte seine Verurteilung im sozialen Netzwerk X, wo er sich an den historischen Beitrag der Insel erinnerte. "Seit mehr als 40 Jahren wenden sich die kolumbianischen Regierungen an die Regierung Kubas, um Frieden in unserem Land zu suchen. Mit Großzügigkeit haben das kubanische Volk und die Regierung ihr Territorium, ihre Diplomatie und Ressourcen für humanitäre Maßnahmen und Dialoge mit bewaffneten Gruppen zur Verfügung gestellt", schrieb der Kongressabgeordnete.

Der Abgeordnete erinnerte daran, dass Havanna die Gespräche ausgerichtet hatte, die mit dem Friedensabkommen von 2016 endeten, das zwischen der Regierung von Juan Manuel Santos (2010–2018) und der aufgelösten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens-Volksarmee (FARC-EP) unterzeichnet wurde.

In Bezug auf die Wendung in den internationalen Beziehungen der nächsten Exekutive wies Cepeda darauf hin, dass "nun verkündet De la Espriella, dass wir keine Botschaft in Kuba haben werden. Stattdessen stellt er die Beziehungen zum genozidalen Netanjahu wieder her. Meine absolute Ablehnung dieser Außenpolitik, die Völkermord über Frieden stellt."

Die USO veröffentlichte eine Erklärung, in der sie die Maßnahme gegen die Insel als "feindlichen Akt zum Nachteil vieler jahrzehntelanger Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den beiden Ländern" bezeichnete, wobei sie feststellte, dass es keine klaren Gründe für eine solche Entscheidung gibt.

Die Ölunion stellte die Entscheidung bezüglich Israel infrage und erklärte, dass "die Entschlossenheit, die Beziehungen zum völkermörderischen Regime Israels wiederherzustellen, überraschend ist, weshalb der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen Premierminister Benjamin Netanjahu erlassen hat."

Die Gewerkschaftsorganisation erklärte, dass diese Positionen "die klare Unterordnung" der neuen Exekutive "unter die interventionistische Politik der Vereinigten Staaten bestätigen, die nicht kooperieren, sondern Vasallenregierungen Befehle erteilt, gemäß der im Schild der Amerikas formulierten Unterwerfungsdoktrin."

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Die USO kam zu dem Schluss, dass die Maßnahme "einen Befehl der Vereinigten Staaten darstellt, und die gewählte Regierung setzt ihre Unterstützung mit den kürzlich getroffenen Entscheidungen um, ohne dass Kuba, das Kolumbien so unterstützend ist, diese Behandlung verdient."

Angesichts dieses Panoramas forderte die kolumbianische politische und soziale Bewegung, dass die neue Regierung eine Außenpolitik überdenkt, die "nationale Souveränität und Würde verletzt".

Autor: teleSUR - wh - JML

Quelle: Prensa Latina

Bild -Der kolumbianische Senator Iván Cepeda wies die Position der gewählten Regierung zu Kuba und Israel ab und hob den historischen Beitrag der Insel zu den Friedensprozessen im südamerikanischen Land hervor. Foto: EFE.

Info über Chile

Ein Sturm in Chile hinterlässt zwei Tote und Tausende Menschen isoliert durch Überschwemmungen

Die Behörden aktivierten die rote Alarmstufe und ordneten Evakuierungen angesichts der überlaufenden Flüsse und der eingestürzten Infrastruktur an.

Der chilenische Nationale Dienst zur Katastrophenprävention bestätigte den Tod von zwei Personen und die Isolation von mehr als 2.000 Bürgern infolge eines neuen Frontsystems. Das schlechte Wetter traf direkt die zentral-nördlichen und südlichen Regionen des südamerikanischen Landes, wo es auch Stromausfälle für 180.000 Nutzer gibt.

Der Unterstaatssekretär des Innenministers, Máximo Pavez, berichtete, dass der Tod der beiden tödlichen Opfer in der Region Los Ríos durch den Sturz eines großen Baumes auf das Fahrzeug erfolgte, mit dem sie fuhren. Angesichts der zunehmenden Gefahr ordneten öffentliche Institutionen die Räumung verschiedener Gemeinden in Bío Bío, La Araucanía, Ñuble und Coquimbo an, da die Gefahr von Flussüberläufen drohe.

Die offiziellen Zahlen zählen etwa 350 Betroffene, Dutzende von Flüchtlingen in provisorischen Unterkünften und mehr als tausend Häuser mit strukturellen Schäden unterschiedlicher Größe, bedingt durch den Einfluss von Wind und Regen. Diese neue Winterwelle kommt zu den vorherigen Stürmen hinzu, die in den letzten Wochen insgesamt 13 Menschen ums Leben gelassen und das Straßennetz des Landes schwer beschädigt haben.

Die chilenische Meteorologische Direktion prognostizierte ihrerseits, dass die Niederschläge in den kommenden Monaten aufgrund des anhaltenden El-Niño-Wetterphänomens weiterhin die historischen Durchschnitte übersteigen werden. Notfalldienste unterhalten aktive Brigaden vor Ort, um eingeschlossene Familien zu helfen und die Wiederherstellung blockierter Landquerungen zu koordinieren.

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Verschiedene soziale Bewegungen heben die Dringlichkeit hervor, die territoriale Planung zu stärken und dauerhafte Haushaltsmittel bereitzustellen, um die sozio-ökologischen Auswirkungen auf die betroffenen Gemeinden zu mildern. Beliebte Plattformen betonen, dass die Klimakrise vor allem berufstätige Familien betrifft, die in Hochrisikogebieten leben, die anfällig für extreme Wetterereignisse sind.

Die chilenische Regierung bekräftigte die Gültigkeit der nationalen Notfallprotokolle zum Schutz des Lebens der von den Überschwemmungen bedrohten Bevölkerungen. Lokale Behörden bleiben in den Gemeinden unter Alarmbereitschaft stationiert, um die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu gewährleisten und wesentliche öffentliche Dienstleistungen so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Autor: teleSUR - alr - JML

Quelle: Agenturen

Bild - Notfallteams in Chile führen Rettungsarbeiten durch und evakuieren Städte im Süden, die von den starken Flussüberläufen betroffen sind. Foto: EFE.

Info über Venezuela

 

Venezuela und die Dominikanische Republik einigen sich auf die Normalisierung der bilateralen Beziehungen

Beide Nationen beginnen mit einer Roadmap, die sich auf die Reaktivierung der konsularischen Dienste konzentriert und damit zwei Jahre diplomatischer Brüche beendet.

Die Regierungen von Venezuela und der Dominikanischen Republik kündigten an diesem Sonntag, dem 2. August, den Beginn eines schrittweisen Normalisierungsprozesses ihrer diplomatischen und konsularischen Beziehungen nach zwei Jahren bilateraler Bruch an.

Das venezolanische Außenministerium und das Auswärtige Ministerium der Dominikanischen Republik gaben nach Abschluss einer Reihe hochrangiger technischer Gespräche offiziell die Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen bekannt.

Diese wichtige politische Annäherung wird formal nach einem bilateralen Fahrplan strukturiert, der vollständig auf konstruktivem Dialog, gegenseitigem Respekt und strikter Einhaltung des Völkerrechts basiert.

Mit diesem strategischen Abkommen streben die beiden Nationen an, die politische Souveränität in der Karibik zu festigen und einen gemeinsamen Arbeitsplan zu entwickeln, der es ermöglicht, Differenzen durch friedliche und souveräne Mechanismen zum Nutzen der Bürger beider Länder zu überwinden. Der erreichte Konsens stellt einen bedeutenden Fortschritt in der aktuellen Kooperationslandschaft in der Karibik dar.

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Die Anfangsphase dieses neuen gemeinsamen Prozesses wird sich hauptsächlich auf die vollständige Wiederherstellung der konsularischen Unterstützungsdienste für die Bevölkerung konzentrieren.

Die Wiederaufnahme der Aktivitäten in den Konsulatsvertretungen von Caracas und Santo Domingo wird die regelmäßige Bearbeitung von Pässen, Visa und rechtlichen Bescheinigungen ermöglichen, um die Bürgerrechte zu garantieren.

Der gemeinsame Plan sieht die endgültige Rückkehr der offiziellen Delegierten an ihre jeweiligen Regierungszentralen gemäß dem zuvor zwischen den beteiligten Parteien vereinbarten bilateralen Zeitplan vor.

Diese Initiative zielt darauf ab, die historischen Verbindungen der lateinamerikanischen Brüderlichkeit formell zu retten und institutionelle Kommunikationskanäle zu stärken, um die Zusammenarbeit in verschiedenen strategischen Entwicklungsbereichen zu fördern.

Obwohl die technischen Teams aktiv arbeiten, gaben die Außenministerien an, dass die genauen Termine für hochrangige bilaterale politische Treffen kurzfristig noch nicht festgelegt sind.

Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern wurden 2024 nach den Äußerungen des dominikanischen Präsidenten Luis Abinader zu den venezolanischen Präsidentschaftswahlen jener Zeit vollständig unterbrochen.

Diese politische Distanzierung führte zum Abzug aller Botschaftsmitarbeiter und zur sofortigen Schließung der Delegationen, was die Aufmerksamkeit der Bürger erheblich beeinträchtigte. Dieser neue Konsens ist Teil eines Szenarios vorsichtiger regionaler Diplomatie, das darauf abzielt, Diskrepanzen friedlich über offizielle Kanäle zu lösen.

Die Annäherung unterstreicht die Bedeutung der karibischen Integration und der Achtung der nationalen Souveränität als grundlegende Säulen für die Stabilität der Nationen des Südens, wodurch ein dauerhafter Frieden garantiert werden kann.

Autor: teleSUR - er - JML

Quelle: Außenministerien

Bild -Der erzielte Konsens stellt einen bedeutenden Fortschritt in der aktuellen Kooperationslandschaft der Karibik dar. Foto: EFE.

Info über Kuba

Die Cuban Electric Union schafft es, das System im Westen der Insel wiederherzustellen

Der Energie- und Bergbauminister Vicente de la O Lévy schloss aus, dass die Unterbrechungen auf interne Betriebsfehler zurückzuführen sind.

Die Elektrische Union (UNE) von Kuba kündigte in den frühen Morgenstunden dieses Sonntags die Wiedereinführung des Nationalen Elektroenergetischen Systems (SEN) in der westlichen Region des Landes an, nachdem am Samstagnachmittag ein Teilfall verzeichnet wurde und mehrere Provinzen ohne Betrieb waren. 

Laut der staatlichen Behörde wurde die Wiederanbindung des Netzes um 01:10 Uhr (Ortszeit) abgeschlossen, nachdem die schrittweise Inbetriebnahme und Integration wichtiger Einheiten im Erzeugungssystem Westkubas koordiniert worden waren.

Der Zusammenbruch des Systems ereignete sich am Samstag um 18:07 Uhr aufgrund aufeinanderfolgender Ausfälle in den 220-Kilowatt-Übertragungsleitungen in den Provinzen Matanzas, Cienfuegos und dem Abschnitt zwischen Matanzas und Villa Clara, was einen Dominoeffekt und einen vollständigen Stromausfall im westlichen Gebiet verursachte.

Um den Betrieb wiederherzustellen, synchronisierte die UNE zunächst die Einheiten 1 und 3 des Werk Energás Varadero und begann mit den Startmanövern in Einheit 5 des thermischen Kraftwerks Máximo Gómez (Mariel), den Einheiten 1 und 2 des Werks Ernesto Guevara (Santa Cruz del Norte) sowie im kombinierten Zyklus von Energás Boca de Jaruco.

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In den letzten Tagen schloss der Energie- und Bergbauminister Vicente de la O Lévy aus, dass diese Unterbrechungen auf interne Betriebsfehler zurückzuführen seien, und führte die Eventualitäten auf die schwere Krise der Inputs und Ersatzteile zurück, die durch die Sanktionen und die von den Vereinigten Staaten verhängte Wirtschaftsblockade entstanden sind.

Trotz der Wiederherstellung der Versorgung in der betroffenen Region bleibt die Erzeugungskrise für diesen Sonntag auf kritischem Niveau.

Autor: teleSUR - ac - JML

Bild - https://www.telesurtv.net/cuba-restablecer-sistema-occidente/#:~:text=Archivfoto%20von%20Strommasten,Zeit%3A%2012%3A37

Info über Mexiko

Claudia Sheinbaum einigt sich auf einen Arbeitstisch mit den Oaxacan-Lehrern für den 13. August

Die Präsidentin wird sich während ihrer Reise durch Oaxaca um die Forderungen von Abschnitt 22 des CNTE im Nationalpalast kümmern.

Die Präsidentin Mexikos, Claudia Sheinbaum Pardo, stimmte zu, am 13. August die Leitung der Sektion 22 von Oaxaca zu empfangen, die zur Nationalen Koordination der Bildungsarbeiter (CNTE) gehört. Das Treffen findet um 11 Uhr im Nationalpalast statt, um die offenen Anforderungen des Lehrersektors im Bundesstaat zu bewerten.

Das Engagement wurde während der offiziellen Reise des Staatsoberhaupts in der Gemeinde Santiago Suchilquitongo gemacht, bei der Lehrer unter der Leitung des Generalsekretärs Yenny Aracely Pérez Martínez Dokumente mit ihren Anfragen übergaben. Vertreter der Gewerkschaft stellten klar, dass sich das Treffen auf die lokalen Probleme Oaxacas konzentrieren werde und eine reservierte Position bezüglich der Wiederaufnahme des Dialogs mit der nationalen Struktur der CNTE einnehmen werde.

Nach der Bestätigung der Anhörung in der Hauptstadt des Landes kündigten die Lehrerstützpunkte an, die Durchführung der in der Region Mixteca einberufenen Mobilisierungen zu evaluieren. Die politische Führung der Lehrergewerkschaft wird in ihren Gemeindeversammlungen prüfen, ob der in der Stadt Huajuapan de León geplante Protestplan fortgesetzt werden soll.

Am selben Arbeitstag leitete Präsident Sheinbaum die erste Bereitstellung von Unterstützung gemäß dem Nationalen Plan für einheimischen Mais, genannt "Mais ist die Wurzel". Die Regierungsinitiative zielt darauf ab, die Biodiversität der 74 im Land registrierten einheimischen Getreiderassen zu schützen und die Produktivität der Kleinbauern angesichts des Aufstiegs des transnationalen Marktes für transgene und hybride Saatgut zu steigern.

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Der Präsident betonte die Bedeutung der Verteidigung der Ernährungssouveränität und des historischen Erbes einheimischer Bauerngemeinschaften angesichts privater agroindustrieller Modelle. Sheinbaum betonte, dass die Konservierung des einheimischen Saatguts eine patriotische Pflicht darstellt, die kulturellen Wurzeln des mexikanischen Volkes zu schützen und den Lebensunterhalt ländlicher Arbeiterfamilien zu sichern.

Der Dialog mit den Oaxacanischen Lehrern und die Förderung der Gemeinschaftslandwirtschaft spiegeln das Engagement der Bundesregierung für die sozialen Anforderungen der südlichen Regionen des Landes wider. Lehrer- und Bauernorganisationen bleiben wachsam, um die von der öffentlichen Verwaltung übernommenen Vereinbarungen effektiv einzuhalten.

Autor: teleSUR - alr - JML

Quelle: La Jornada

Bild -Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo führt einen direkten Dialog mit Lehrern in Oaxaca, um den Arbeitskräftebedarf zu decken und die lokale landwirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Foto: @Claudiashein.

Info über Brasilien

Lulas Regierung verfügt zur Enteignung von Land zur Konsolidierung der Irmã Alberta Commune in São Paulo

Das Präsidialdekret beendet 24 Jahre Widerstand der MST in der Hauptstadt São Paulo, um Platz für die offizielle Siedlung zu schaffen.

Der Präsident Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva, unterzeichnete das Dekret zur territorialen Enteignung, das das von der Comuna da Terra Irmã Alberta in São Paulo genutzte Eigentum als von gesellschaftlichem Interesse erklärt. Die Regierungsmaßnahme, die durch das Amtsblatt der Union offiziell gemacht wurde, gewährt das Eigentum an dem Land, um die Agrarreformpolitik voranzutreiben und einen Streit zu lösen, der mehr als zwei Jahrzehnte andauerte.

Die Verwaltungsentscheidung kommt direkt Dutzenden von Familien zugute, die mit der Landless Rural Workers' Movement verbunden sind und seit 2002 auf dem Grundstück wohnen. Das Nationale Institut für Kolonisierung und Agrarreform wird die entsprechenden rechtlichen Verfahren für die erbliche Eingemeindung des 100 Hektar großen Landes übernehmen und damit die Bereitstellung von Wohnraum, Produktionskrediten und Grunddienstleistungen für die Einwohner einleiten.

Im Nordwesten der Hauptstadt gelegen, wandelte die Irmã Alberta Commune ein ursprünglich für eine Mülldeponie vorgesehenes Gebiet in ein pestizidfreies agroökologisches Modell um. Die Produktion gesunder Lebensmittel, die in der Region erzeugt werden, versorgt regelmäßig Gemeinschaftsmärkte und lokale Tafeln und schafft so einen Raum für den Umweltschutz in der Nähe des städtischen Gürtels.

Führer der Bauernbewegung bezeichneten das offizielle Dekret als einen historischen Erfolg nach mehr als 20 Jahren sozialer Mobilisierungen und Klagen gegen die Räumungsversuche. Die organisierten Familien zollten den Aktivisten Tribut, die während des kollektiven Widerstands ums Leben kamen, sowie Schwester Alberta Girardi, einer emblematischen Figur der Pastoral Land Commission, die den Prozess von Anfang an begleitete.

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Analysten der Territorialpolitik in Lateinamerika weisen darauf hin, dass die Rettung von peri-urbanen Flächen für die Familienlandwirtschaft die Immobilienspekulation bekämpft und die Ernährungssouveränität in großen Metropolen stärkt. Verschiedene populäre Programme betonen die Dringlichkeit, die Demokratisierung des Zugangs zu produktivem Land zu vertiefen, um soziale Gerechtigkeit und das Wohlergehen gefährdeter Gruppen zu gewährleisten.

Die Offiziellisierung der Siedlung stellt einen bedeutenden Fortschritt in der sozialen Agenda der Bundesregierung dar, historische Schulden gegenüber ländlichen Arbeitern zu begleichen. Die Bauerngemeinschaften werden weiterhin in der Region organisiert sein, um Wasserquellen zu schützen, die Volksbildung zu fördern und die Dauerhaftigkeit der Agrarfamilien im Gebiet von São Paulo zu gewährleisten.

Autor: teleSUR - alr - JML

Quelle: Brasil de Fato

Bild -Die brasilianische Regierung unterzeichnet die Enteignung der Kommune Irmã Alberta, um das Recht auf Land und nachhaltige Produktion in São Paulo zu bestätigen. Foto: Brasil de fato.

Info über Brasilien

Brasilianer geben der Familie Bolsonaro die Schuld an den US-Zöllen

Umfragen zeigen, dass 45,4 % der brasilianischen Bevölkerung Jair Bolsonaros Gefolge für die US-Zölle verantwortlich machen.

Eine am Freitag veröffentlichte AtlasIntel-Umfrage zeigte, dass 45,4 % der Brasilianer die Familie Bolsonaro für die 25 % der von der US-Regierung verhängten Zölle verantwortlich machen.

Die Studie der Beratungsfirma AtlasIntel und der Bloomberg-Agentur zeigt, dass 41,5 % der Befragten die Verantwortung der Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zuschreiben. Ebenso sind 8,5 % der Meinung, dass beide Parteien die gleiche Schuld tragen.

Diese öffentliche Meinungsuntersuchung wird im Zuge bilateraler Handelsspannungen verbreitet. Der Konflikt eskalierte nach den Bemühungen der politischen Verbündeten des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, darunter Kongressabgeordneter Eduardo Bolsonaro, zusammen mit Vertretern der Regierung Donald Trumps.

Der US-Steuerzuschlag besteht aus einem Zoll von 25 %, der auf etwa 3000 Exportprodukte aus Brasilien angewendet wird.

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Washington rechtfertigte die Maßnahme mit angeblichen Handels- und Regulierungsbarrieren in der südamerikanischen Nation.

Die Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva lehnte die Maßnahme ab und bezeichnete sie als willkürlich. Diese Position wird von mehr als der Hälfte der Bürger unterstützt, die die Zollentscheidungen der Vereinigten Staaten als ungerechtfertigt ansehen.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump kündigte am 16. Juli 2026 neue Zölle zwischen 10 Prozent und 12,5 Prozent auf Importe aus 60 Ländern und Volkswirtschaften an – ein Schritt, der wenige Stunden vor Ablauf des derzeit von Washington verhängten temporären globalen Zolls von 10 Prozent erfolgt.

Die neuen Zölle, die vom Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer angekündigt wurden, sollen den von Trump verhängten temporären globalen 10-Prozent-Zoll ersetzen und eine neue Phase im von Trump seit April 2025 verhängten Handelskrieg darstellen.

Autor: teleSUR - er - JML

Quelle: Brasil de Fato

Bild -Der US-Steuerzuschlag besteht aus einem Zoll von 25 %, der auf etwa 3000 Exportprodukte aus Brasilien angewendet wird. Foto: EFE.

Info über Nicaragua

Daniel Ortega hebt die Bedeutung der Verfassungsreform in Nicaragua hervor

Ortega rechtfertigte den Schritt als Versuch, den Frieden durch Gesetze zu "stärken" und vermied Räume für die Opposition, Konflikte ähnlich den Bürgerkriegen des 19. Jahrhunderts zu organisieren, wobei er insbesondere die Invasion des Filibusters William Walker im Jahr 1856 verwies

Nicaraguas Co-Präsident Daniel Ortega sagte am Freitag, dass die Nationalversammlung an Verfassungsreformen und rechtlichen Rahmenbedingungen arbeitet, die notwendig sind, um Wahlprozesse mit voller Selbstbestimmung zu gewährleisten und die Souveränität zu festigen.

Während seiner Teilnahme an der Zeremonie zum 47. Jahrestag der Gründung der nicaraguanischen Armeeluftwaffe in Managua verbüßte der Präsident, dass die Maßnahmen nicht darauf abzielen, Frieden durch Gewalt zu erzwingen, sondern durch Gesetzgebung zu garantieren, dass kein Raum für Destabilisierung besteht.

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Ortega rechtfertigte diesen Schritt als Versuch, den Frieden durch Gesetze zu "stärken" und vermied Räume für die Opposition, Konflikte ähnlich den Bürgerkriegen des 19. Jahrhunderts zu organisieren, wobei er insbesondere die Invasion des Filibusters William Walker im Jahr 1856 zitierte. Der nicaraguanische Staatschef betonte, dass die Reformen darauf abzielen, Wahlen mit Souveränität zu garantieren, ohne ausländische Einmischung.

"Es wurde gezeigt, dass bei Frieden in unserem Land die Wirtschaft wächst, die Bildung wächst und die Investitionen wachsen. Das ist es, was wir verteidigen; wenn wir über eine Reform der Verfassung sprechen, dann um den Frieden zu stärken", sagte Ortega während des Treffens.

Der Raum diente auch als Tribut für die Figur von Leutnant Carlos Ulloa, einem nicaraguanischen Helden, der in der Luftwaffe ausgebildet wurde und während des Kampfes von Playa Girón zur Verteidigung der kubanischen Revolution im Kampf fiel. Als Teil der Ehrung wurden die ihm von Kommandant Raúl Castro Ruz gewidmeten Worte vorgelesen, die den patriotischen und spanisch-amerikanischen Charakter des Leutnants hervorhoben.

Das Ereignis erinnerte auch an die geheimen Ursprünge der Luftwaffe, bestehend aus Sandinisten, Panamanern und Costa Ricanern, die während des Kampfes gegen die Somoza-Diktatur eine wichtige Rolle beim Transport von Waffen an die Guerillakolonnen in verschiedenen Teilen des Landes spielten"Im Namen des 'Volkspräsidenten', liebe Brüder dieser Institution, die heute ihr 47-jähriges Bestehen feiert, sagen wir euch, dass das Volk bei euch ist, euch unterstützt und euch weiterhin stärken wird", sagte der Co-Präsident und ermutigte die Truppen zu ihrem Jahrestag.

Das Land befindet sich in nationalen Konsultationen zur Analyse des von der nicaraguanischen Regierung vorgelegten Verfassungsreformvorschlags, der mit verschiedenen Sektoren des Landes zur Debatte vorgelegt wird. Der Co-Vorsitzende berichtete, dass der formelle Vorschlag voraussichtlich im September nach Abschluss des aktuellen Verfahrens vorgelegt wird.

Autor: teleSUR eql - MS

Quelle: Agenturen

Bild -Co-Präsident Daniel Ortega erklärte, dass die Maßnahmen nicht darauf abzielen, Frieden mit Gewalt durchzusetzen, sondern durch die Gesetzgebung zu garantieren, dass kein Raum für Destabilisierung besteht. Foto: Prensa Latina.

Info über Kuba - Kolumbien

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro ruft während seines Besuchs in Kuba zur Solidarität mit der Insel auf

Der kolumbianische Präsident bekräftigte in Havanna, dass es Zeit für einen Dialog der Zivilisationen ist, der den Schatten des Konflikts in der Karibik beseitigt.

 

Die Tagesordnung des offiziellen Besuchs des Präsidenten Kolumbiens, Gustavo Petro, endet an diesem Samstag, dem 1. August, in dem er die internationale Gemeinschaft als Ganzes aufforderte, angesichts eines besonders widrigen Panoramas, das von den Druckmaßnahmen der aktuellen US-Regierung geprägt ist, Solidarität mit den größten Antillen zu zeigen.

"Ich bin gekommen, um die Menschheit zur Solidarität mit Kuba aufzurufen, damit es hier keine Invasion oder Raketenabschuss gibt, und um als Alternative selbst der aktuellen Regierung der Vereinigten Staaten, Herrn Rubio und Trump, vorzuschlagen, einen Dialog zwischen Zivilisationen zu etablieren, der derselbe, aber dennoch unterschiedlich sein muss", sagte der südamerikanische Präsident der Presse, nachdem er vom kubanischen Präsidenten empfangen worden war. Miguel Díaz-Canel Bermúdez, im Palast der Revolution.

https://youtu.be/j3Pg8CslFIM?si=WCVecxi6whZz099q

Nach der Protokollzeremonie und nach den Gesprächen zwischen beiden Führern und ihren Delegationen vertrat der kolumbianische Staatsmann die Ansicht, dass "Lateinamerika und die Karibik eine Zivilisation sind, die sich voneinander unterscheidet, aber sich von den anderen, und der Weg, das Leben im Allgemeinen und die menschliche Existenz im Besonderen zu bewahren, genau darin besteht, dass ein Dialog der Zivilisationen aufgebaut werden kann."

Nur wenige Stunden nach seiner Ankunft in der kubanischen Hauptstadt sagte Petro: "Es wäre gut, wenn es mitten in der Gefahr, die über Kuba droht, statt Gefahr in den Schauplatz dieses Dialogs zu verwandeln." Daher fügte das Staatsoberhaupt hinzu: "Dies ist nicht nur eine Botschaft an das kubanische oder kolumbianische Volk, es ist nicht nur eine Botschaft an die Menschheit, sondern an die Regierung der Vereinigten Staaten selbst."

"Es ist Zeit für einen Dialog, was im Nahen Osten geschieht, ist nicht zu beglückwünschen, es kann die Erwartung eines weltweiten Holocausts sein, auf eine verallgemeinerte Barbarei, und es ist vorzuziehen, dass das Volk der Vereinigten Staaten und seine derzeitige Regierung reagieren", kommentierte er einstimmig und zog eine Parallele zwischen der Situation in Gaza und der gegen die karibischen Nation angewandten Energiebelagerung.

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Er wandte sich an das Volk der Vereinigten Staaten und fügte hinzu: "Sie können daran nicht mitmachen, ich würde Ihnen sagen, dass Sie kein Komplize eines Völkermords sein können, wenn Sie die Geschichte der Vereinigten Staaten im zwanzigsten und neunzehnten Jahrhundert anerkennen."

In diesem Zusammenhang bekräftigte der Präsident Kolumbiens, dass es Zeit für einen Dialog der Zivilisationen ist, "und dass er im Fall Amerikas hier zwischen dem Bundesstaat Florida und der Insel sowie der Republik Kuba stattfinden könnte, die so nah und so weit entfernt sind und die erste Brücke zur Einheit der Menschheit inmitten der Vielfalt für Leben und Freiheit sein könnte."

Dies ist Petros dritter Besuch in Kuba als Staatsoberhaupt. Die erste ereignete sich im Juni 2023 zum Abschluss eines Zyklus von Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Nationalen Befreiungsarmee. Das zweite Mal fand im September 2023 statt, um am G77-China-Gipfel teilzunehmen

Sein Besuch ist eine Antwort auf eine Einladung von Präsident Díaz-Canel, der in seinem Account auf dem sozialen Netzwerk X schrieb, dass "es sehr angenehm war, den hochgeschätzten Präsidenten Kolumbiens zu empfangen."

https://x.com/DiazCanelB/status/2083399485820965219?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2083399485820965219%7Ctwgr%5E32c7f9f31a5c9eeb0d3bdeeeb7db61eb8e7635f7%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.telesurtv.net%2Fpresidente-petro-visita-cuba-solidaridad%2F


Der kubanische Präsident fügte hinzu: "Wir danken Ihrer tiefen Solidarität und festen Unterstützung für unser Land angesichts von Bedrohungen durch Aggression, der Energiebelagerung und der Verschärfung der US-Wirtschaftsblockade. Wir bekräftigen das unerschütterliche Bekenntnis unserer Regierung zum Frieden in Kolumbien."

Petros Besuch erfolgt kurz nachdem der designierte Präsident Kolumbiens, Abelardo de la Espriella, angekündigt hat, die Botschaft dieses Landes in Havanna zu schließen und dass seine Regierung keinerlei Verbindung zu Kuba haben werde, was vom Außenministerium der Insel als Unterordnung gegenüber der Aggressionspolitik der Vereinigten Staaten beschrieben wurde.

In der Erklärung des Außenministeriums nach diesen Erklärungen heißt es, dass "es eine flexible bilaterale Beziehung zu Kolumbien gibt, die bedeutende Fortschritte im wirtschaftlich-kommerziellen Bereich, in der Zusammenarbeit und im akademischen Austausch zum Nutzen beider Völker zeigt. Es war Kubas dauerhaftes Interesse, es zu erweitern und zu stärken."

Darüber hinaus versichert er, dass Kuba seine Verpflichtungen gegenüber Medizinstudierenden im karibischen Land einhalten wird, als Teil der 2016 in Havanna unterzeichneten Friedensabkommen.

Bezüglich dieser Handlung hat Petro gesagt, dass die angekündigte Außenpolitik des rechtsextremen Politikers, zu der auch ein Bruch mit Kuba gehört, "Kolumbien vom kleinen Freundeskreis des Völkermords isolieren wird."

Autor: teleSUR - JML

Quelle: Presidencia Cuba - teleSUR

Bild -Als er sich an das Volk der Vereinigten Staaten wandte, fügte er hinzu, dass er nicht am Völkermord mitschuldig sein könne. Foto: Estudios Revolución.

Info über Kuba

Kuba beschlagnahmt synthetische Drogen, die in Lebensmitteln versteckt sind, in einem Flugzeug der Vereinigten Staaten

Der GeneralZoll der Republik entdeckte synthetische Cannabinoide in Sahne, die per Luft ankamen, bei der dritten ähnlichen Operation im Juli nach den Funden am Flughafen Havanna.

Der GeneralZoll der Republik Kuba (AGR) berichtete am Freitag über die Beschlagnahmung einer neuen Lieferung synthetischer Cannabinoide, einer auf der Insel als "chemischen" bekannten Medikament, die per Luft aus den Vereinigten Staaten angekommen ist, versteckt in einer Verpackung eines Lebensmittels.

Der erste stellvertretende Zollchef, William Pérez, bestätigte in sozialen Netzwerken, dass "das Paket per Flugzeug ankam und das Medikament in Form von Sahne vorlag."

Die Behörde betonte, dass die Hundetechnik "ihre Fähigkeiten und Vorbereitung unter Beweis stellte", was es ermöglichte, "denen einen schweren Schlag zu versetzen, die versuchen, unsere Gesellschaft mit Drogen zu kontaminieren", und die Ermittlungsmaßnahmen gegenüber den Verantwortlichen für die Lieferung zu vertiefen.

Die Beschlagnahme kommt zusätzlich zu einer Reihe ähnlicher Operationen, die im Juli registriert wurden.

Am 19. Juli fing die AGR dieselbe Art maskierter Substanz in zwei Lebensmittelboxen aus den Vereinigten Staaten am internationalen Flughafen von Havanna ab. Tage zuvor hatten Agenten mehr als 10 Kilo flüssiges Kokain entdeckt, das in Flaschen mit Shampoo und anderen Haarbehandlungsprodukten versteckt war. Bei dieser Gelegenheit erklärte der stellvertretende Zollleiter, dass die Entdeckung ein "klares Zeichen für die Absicht darstellt, Kontrollen zu verletzen, um das illegale Gesetz einzuführen, wobei wiederum jene in den geltenden Zollbefreiungen vorgesehenen Waren verwendet werden."

Die Behörden der Insel betonen, dass Kuba "kein Produzent oder Durchgangsland für illegale Drogen" ist, und verhängen eine "Null-Toleranz"-Politik gegenüber Betäubungsmitteln.

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Die Operationen zeigen eine wiederkehrende Strategie von Drogenhandelsnetzwerken, die Lufttransporte und Waren mit Zollbefreiungen ausnutzen, um illegale Substanzen ins Gebiet zu bringen. Der Nachweis von flüssigen Präsentationen, Cremes und alltäglichen Konsumgütern bestätigt die Diversifizierung der von kriminellen Gruppen eingesetzten Methoden zur Umgehung der Grenzkontrollen.

Offizielle Zahlen stützen den Umfang dieser Politik. Im Jahr 2025 wurden laut offiziellen Berichten 507 Kilo Drogen, hauptsächlich Kokain, beschlagnahmt und 174 mit Drogenhandel in Verbindung stehende Personen festgenommen.

Autor: teleSUR - mb - MS

Bild -Die Operationen zeigen eine wiederkehrende Strategie von Drogenhandelsnetzwerken, die Lufttransporte und Waren mit Zollbefreiungen ausnutzen, um illegale Substanzen ins Gebiet zu bringen. Foto:

Info über Brasilien

Brasilien

Mit Rüstung und Megaprojekten zum Wahlsieg

Brasiliens Lula soll zum vierten Mal Präsident werden. Große Versprechen an die Bevölkerung sollen es richten

Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro

Foto: REUTERS/Ricardo Moraes

Luiz Inacio Lulá da Silva gibt sich als Mann des Volkes (Rio de Janeiro, 17.7.2026)

Aller guten Dinge sind sieben. Das soll zumindest für Luiz Inácio Lula da Silva gelten. Er wird am Sonntag offiziell zum siebten Mal zum Kandidaten der Arbeiterpartei (PT) für die Präsidentschaftswahlen am 4. Oktober gekürt. Damit steht der 80jährige Amtsinhaber vor seinem vierten Mandat als Brasiliens Staatspräsident.

Sein vergleichsweise jugendlicher Herausforderer und aussichtsreichster Gegenkandidat ist der rechte Senator Flavio Bolsonaro von der Liberalen Partei (PL). Wahlbeobachter geben Lula gute Chancen für eine Wiederwahl, denn der 45jährige Senator ist nicht so populär in Brasilien wie sein im Hausarrest einsitzender Vater, Expräsident Jair Bolsonaro. Doch die Wahlprognosen zeigen auch, dass es wahrscheinlich am ersten Wahltag zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen kommt, das erst bei der Stichwahl am 25. Oktober entschieden wird.

Der Auftakt der Wiederwahlkampagne von Lula da Silva ist für den 16. August vorgesehen. Ein konkretes Wahlprogramm der Arbeiterpartei liegt noch nicht vor, doch die Äußerungen Lulas und seiner Parteifreunde der vergangenen Wochen machen klar, wohin der Hase läuft: Nationale und öffentliche Sicherheit werden zwei Schwerpunkte des Wahlprogramms »Plano de Governo« sein.

So forderte Lula jüngst mehr Investitionen in die Landesverteidigung. Er wolle Soldaten, die gut vorbereitet und mit modernster Technologie ausgestattet seien. Dabei bekräftigte er, dass Brasilien keinen Krieg wolle, aber bereit sein müsse, seine Souveränität sowie seinen Ressourcenreichtum zu verteidigen.

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Falls Lula die Wahl gewinnen sollte, dann mit Sicherheit dank seiner zahlreichen Anhänger im brasilianischen Nordosten, die er mit Fortschrittsparolen und Megaprojekten an der Stange hält. Die Arbeiterpartei regiert derzeit in den vier nordöstlichen Bundesstaaten Bahia, Ceará, Rio Grande do Norte und Piauí.

Vergangenen Juli reiste Lula nach Rio Grande do Norte, um den letzten Bauabschnitt seines, bereits während seiner ersten Amtszeit gestarteten, gigantischen Wasserprojekts im Nordosten einzuweihen: der Teilumleitung des über 3.000 Kilometer langen Rio São Francisco. Damit sei sein langgehegter Traum wahr geworden, denn auch er sei ein Flüchtling der Dürre im Nordosten, sagte der Staatspräsident während des Events. Die sogenannte »Transposição do Rio São Francisco« stelle eine historische Errungenschaft für Millionen von Nordostbewohnern dar, die jahrzehntelang mit Dürre und mangelnden öffentlichen Investitionen leben mussten. Laut Arbeiterpartei verschlang das »größte Wasserprojekt in der Geschichte Brasiliens« bis Mai 2024 umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro an Steuergeldern.

Noch am selben Tag flog Lula nach Ceará zu einem weiteren Megaprojekt im Nordosten, der 1.206 Kilometer langen Eisenbahnlinie »Transnordestina«. Während der Zeremonie zur Einweihung der beiden Abschnitte vier und fünf der Bahnstrecke sagte Lula, dass die »Transnordestina« von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Region sei. Die Bahnstrecke soll vor allem Sojabohnen, Mais und Eisenerz transportieren und deren Exportkosten reduzieren.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 2,6 Milliarden Euro, wovon bereits 1,8 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt verbaut sind. Die »Transnordestina« hatte der Chef der Arbeiterpartei bereits 2006 angekündigt, sie soll nun im kommenden Jahr vollendet sein.

Lulas drittes Megaprojekt im Nordosten ist die für mehr als 1,7 Milliarden Euro veranschlagte, 12,4 Kilometer lange Brücke zwischen der Landeshauptstadt Salvador und der Insel Itaparica im Bundesstaat Bahia. Natürlich war der Präsident beim Start der Bauarbeiten auf der Insel bei Vera Cruz im Juli dabei. Er bekräftigte, dass das Bauvorhaben für die Entwicklung Bahias im 21. Jahrhundert unerlässlich sei und der Bundesstaat diese neue Brücke benötige, um das Wirtschaftswachstum der Region anzukurbeln.

Der Bau der Brücke über die Allerheiligenbucht zwischen Salvador und Itaparica ist Teil seines neuen Programms zur Wachstumsbeschleunigung, zu dem auch der Ausbau des Schnell- und Fernstraßennetzes in der Region gehört.

 

Info über Kuba

Kuba erhält Solarpanels, die von Solidaritätsorganisationen in Argentinien gespendet werden

Die technologischen Geräte werden 45 Familien, Arztpraxen oder Kinderzentren zugutekommen.

Der Hafen von Mariel in Havanna, der Hauptstadt Kubas, erhielt ein Charterschiff mit einem Container, das 45 Solarbausätze zu je 3 Kilowatt (kW) transportierte. Diese Spende wurde von der Argentinischen Bewegung der Solidarität mit Kuba über die Initiative "Wir sind mit Kuba" verwaltet, die die Unterstützung von mehr als hundert politischen, gewerkschaftlichen, sozialen und kulturellen Organisationen in Argentinien erhielt.

Nach Abschluss der Zollabläufe im Hafen wird die Ausrüstung an das Ministerium für Energie und Bergbau der größten Antillen zur Verteilung geliefert. Die Panels werden 45 Familien, Arztpraxen oder Kinderzentren zugutekommen.

Um das Fundraising in Argentinien zu fördern, wurden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Treffen und Veranstaltungen organisiert, wobei eine Mobilisierung durch das Zentrum von Buenos Aires zum Obelisken sowie eine VDie Ankunft der Fracht findet in einem kritischen Szenario für die Insel statt. Anfang 2026 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Exekutivanordnung, in der er Kuba als "ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung" einstufte und damit drohte, Zölle auf Länder zu erheben, die direkt oder indirekt Öl an das karibische Land liefern.

Aufgrund dieser Beschränkungen konnte die karibische Nation in diesem Jahr bisher nur eine Lieferung Rohöl erhalten, die im März vom russischen Schiff Anatoli Kolodkin überführt wurde.

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Die Energieblockade schadet der Stromerzeugung, was zu umfangreichen Stromausfällen und weitreichenden Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr, Wasserversorgung, Kommunikation, Bildungsaktivitäten und Gesundheitsdienste führt, bei denen Berichten zufolge Tausende von Patienten auf Operationen warten, viele davon Kinder.

Sowohl der erwähnte Ansturm als auch die anderen einseitigen Zwangsmaßnahmen der US-Regierung haben zu Produktionsstopps, Engpässen und dem teilweisen oder vollständigen Ausstieg von Fluggesellschaften wie Iberia, Bergbauunternehmen wie Sherritt International und Hotelketten wie Meliá, Blue Diamond und Iberostar geführt.

Der extraterritoriale Umfang dieser Sanktionen bekräftigt eine multidimensionale Druckstrategie, die darauf abzielt, Kuba vom globalen Finanzsystem zu isolieren, ausländische Investitionen einzudämmen und seine Wirtschaft zu ersticken.

Autor: teleSUR: ig - RR

Bild-Die Ausrüstung wird an das Energie- und Bergbauministerium der größten Antillen zur Verteilung geliefert. Foto: Argentinischer Club der Journalistenfreunde Kubas.

Info über Venezuela

Venezuela übernimmt die Präsidentschaft von Grulac bei den Vereinten Nationen, um die regionale Einheit zu festigen

Venezuela übernahm in Wien die Präsidentschaft von Grulac, um die regionale Integration und friedliche multilaterale Zusammenarbeit zu stärken.

Die Bolivarische Republik Venezuela übernahm am Mittwoch, dem 31. Juli, offiziell die Präsidentschaft der Gruppe der lateinamerikanischen und karibischen Länder (Grulac) vor den in Wien ansässigen internationalen Organisationen, um sie in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 auszuüben.

Die Übergabezeremonie fand statt, als Botschafterin Claudia Salerno Caldera, ständige Vertreterin der südamerikanischen Nation, die Leitung des regionalen Mechanismus vom Botschafter der Ostrepublik Uruguay, Alejandro Garófali Acosta, entgegennahm, in einem Akt, bei dem die Delegationen die Leistung der scheidenden Regierung hervorhoben.

Als sie das Wort ergriff, drückte die venezolanische Diplomatin ihren Dank an die lateinamerikanischen und karibischen Nationen für die Solidarität aus, die nach den seismischen Ereignissen am 24. Juni in Venezuela gezeigt wurde, und hob diese Reaktion als Zeugnis des Geistes der Brüderlichkeit in der Region hervor.

Salerno präsentierte den Arbeitsplan der bolivarischen Diplomatie, der sich auf die Stärkung der politischen Koordination, die Förderung eines ständigen Dialogs und die Einigung gemeinsamer Positionen konzentrierte, sowie die Förderung interregionaler Treffen zur Formulierung gemeinsamer Initiativen und zur Förderung eines Konsenses über die vom Block geförderten Kandidaturen und Instrumente.

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Die venezolanische Verwaltung wird die Fähigkeiten der Region in strategischen Bereichen wie Entwicklungszusammenarbeit, friedlicher Nutzung von Kernenergie und Weltraum, inklusiver und nachhaltiger industrieller Entwicklung sowie im Kampf gegen Kriminalität und Drogen präsentieren.

Mit dieser Übung bestätigt die Bolivarische Friedensdiplomatie ihre Bindung an den Multilateralismus, das Völkerrecht und die Integration von Lateinamerika und der Karibik als unverzichtbare Voraussetzungen für den Aufbau einer multipolaren und ausgewogenen internationalen Ordnung.

Die Gruppe der lateinamerikanischen und karibischen Länder (GRULAC) ist im System der Vereinten Nationen (UN) als wichtiger, unverbindlicher geopolitischer Block für Dialog, politische Einigung und die Koordinierung gemeinsamer Positionen zwischen ihren 33 Mitgliedstaaten zusammengefasst.

Der multilaterale Mechanismus macht etwa 17 Prozent der Gesamtzahl der UN-Mitglieder aus und fördert die einheitliche Stimme der Region in globalen Debatten über Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung und Klimawandel, während er sich auf strategische Kandidaturen vor den verschiedenen Gremien des internationalen Forums einigt.

Durch eine wechselhafte Präsidentschaft, die von seinen Mitgliedern kürzlich von Venezuela in Wien für die zweite Hälfte des Jahres 2026 übernommen wurde, stärkt der Block die multilaterale und interregionale Zusammenarbeit in den Bereichen industrielle Entwicklung, friedliche Nutzung von Technologie und Reaktion auf globale Herausforderungen.

Autor: teleSUR: lf - RR

Quelle: Agenturen

Bild -Das venezolanische Management wird die Fähigkeiten der Region in strategischen Bereichen wie der Entwicklungszusammenarbeit projizieren. Foto: @Cancilleria_ve.

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