GeFiS e.V.

16.-19.
März
2023

Filmproduktion aus Venezuela - Veranstaltungstipp !!!

Liebe Kinofreund*innen, 

nach einem Jahr Pause wagen wir es wieder, im Filmforum Höchst den Vorhang für neue Filmproduktionen und Klassiker aus Venezuela zu öffnen. 

Wir freuen uns insbesondere auch darüber, dass wir Gäste aus Venezuela empfangen dürfen, nach der langen Durststrecke aufgrund der Pandemie könnte schon das eine Nachricht wert sein. 

 

Dennoch ein kleiner Vorgeschmack!

 

Unser Klassiker: Araya. Toda vida viene del mar, von Margot Benacerraf, ein Dokumentarfilm von 1959. (siehe auch Anhang)

 

Es werden neue Produktionen aus den Jahren 2020 bis 2022 präsentiert. Hier fällt es schwer, eine Auswahl zu treffen, denn die Filme sind, natürlich, alle spannend und sehr verschieden. Hier etwa der Spielfilm Jezabel, von Hernán Jabes, der Dokumentarfilm Juan, von Adrián Geyer, oder La caja, von Lorenzo Vigas und und und.

 

Unterstützt werden wir (bisher) dankenswerterweise vom Kulturamt Frankfurt und der HessenFilm und Medien GmbH, einerseits, und dem venezolanischen Filminstitut CNAC und der Filmakademie ACACV in Caracas, andererseits. 

 

Lasst Euch also von unseren Gästen und unserem kompletten Programm überraschen! Letzteres werdet Ihr, wenn Ihr mögt, in den nächsten Wochen auch auf diesem Weg erhalten. Unsere Homepage wird bis dahin auch aktualisiert sein.

 

Und ja: Selbstverständlich gibt es am Ende des Festivals wieder venezolanischen Rum und, dieses Mal, Schokolade frisch aus Venezuela importiert!

 

Seid alle herzlich gegrüßt und, falls wir es uns nicht schon gewünscht haben: Ein frohes neues Jahr, das einfach nicht noch schlimmer werden möge als das vorherige Jahr!

 

Ute Evers, Jorge Saturno (ehrenamtliches Festivalteam) und Sabine Imhof (Leiterin Filmforum Höchst)

 

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Venezuela im Film-¡Qué chévere!
16. - 19. März 2023
https://venezuela-im-film.de/

 

KINOADRESSE

Filmforum Höchst

 

Emmerich-Josef-Straße 46a

65929 Frankfurt

 

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Hinweise :

https://youtu.be/BTD0ajCpljE

 

 Jezabel, https://youtu.be/XST5_AOoOCQ

La caja, https://deref-web.de/mail/client/EajHZpP4t4I/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FNewOrleansFilmFestival%2Fvideos%2Fjuan-trailer%2F851833875633126%2F    

 

      Quelle: Venezuela im Film      / Januar 2023

 

 

Venezolanisches Kino seit mehr als 15 Jahren in Frankfurt am Main

 

 

 

Venezuela im Film – ¡Qué chévere! wurde im Jahr 2005 vom venezolanischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main und dem Filmforum Höchst/VHS gegründet, und durch das staatliche Filminstitut Centro Nacional Autónomo de Cinematografía de Venezuela (CNAC) aus Caracas unterstützt.

 

Gerade zu dieser Zeit tat sich auch einiges in der Filmindustrie des südamerikanischen Landes. Nicht nur, dass sich die venezolanische Filmförderung durch das Filminstitut CNAC um ein Vielfaches erhöhte, auch wurde im Jahre 2006 mit La Villa del Cine eine weitere Filminstitution geschaffen, die es sich zum Ziel machte, Filmprojekte zu unterstützen, die sich mit der Historie des Landes beschäftigen.

 

Eine spannende Zeit also, die für uns ohne Zweifel eine Herausforderung darstellte. Wir kannten zwar einige Filme und Filmschaffende, wie etwa Diego Rísquez oder Luis Alberto Lamata, deren Filme Orinoko. Neue Welt 1985 bzw. Jericó 1992 im Rahmen des Internationalen Forums der Berlinale gezeigt wurden, doch darüber hinaus war der venezolanische Film für uns bis dahin (noch) eine Terra Incognita.

 

Und das, obwohl die Filmgeschichte Venezuelas bis ins Jahr 1897 zurückblicken kann, als im Teatro Baralt in Maracaibo mit Un célebre especialista sacando muelas en el Gran Hotel Europa und Muchachas bañándose en la laguna de Maracaibo, beide von Manuel Trujillo Durán, die ersten bewegten Bildprojektionen zu sehen waren. “Venezuela befand sich an der Spitze der lateinamerikanischen Länder, die dem Kino erstmals die Türen öffneten“, so die venezolanische Filmkritikerin Ambretta Marrosu.

 

Mit neuen Produktionen wie auch Klassikern aus der venezolanischen Filmgeschichte wollten wir diese Lücke füllen und ein Fenster nach Venezuela öffnen, so dass es uns nach mehr als 15 Jahren gelungen ist, die Geschichte der Kinematographie des Landes in Frankfurt am Main zu dokumentieren.

 

In den letzten Jahren entwickelte sich auch wieder vermehrt ein internationales Interesse an neuen venezolanischen Produktionen. Einige dieser Filme präsentierten wir unserem Publikum zeitnah in Höchst: Pelo Malo, von Mariana Rondón (Concha de Oro –San Sebastián- 2013), Azúl y no tan rosa, von Miguel Ferrari (Goya –Madrid- 2014), Dauna, lo que se lleva el río, von Mario Crespo (Weltpremiere auf Berlinale 2014), La distancia más larga, von Claudia Pinto (Glauber Rocha Preis -Montreal- 2015), Desde allá, von Lorenzo Vigas (Leone d’oro di Venezia 2015), oder Yo imposible (Houston International LGBTQ Film Festival für das Beste Drehbuch, 2020), von Patricia Ortega, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Seit 2018 begann die Umstrukturierung des Festivals, das sich fortan unabhängig präsentieren sollte. Die Verantwortung und Koordination von Venezuela im Film -¡Qué chévere! (ViF) obliegt nunmehr der Festivalgruppe, unter dem Dach des Frankfurter Filmstudio-Organisationskollektiv Aufblende e.V., mit Sitz in Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Filmforum Höchst der VHS Frankfurt.

 

Mit „Diego Rísquez (1949-2018): Ein Retrospektive“ und einer begleitenden Ausstellung mit ausgewählten Fotos verabschiedete sich das Festival 2018 auch von einem herausragenden Filmschaffenden seiner Zeit und einem Freund und Berater des Festivals – eine Hommage, die in intensiver Zusammenarbeit mit seiner Tochter Amapola und seinem langjährigen Produzenten Jorge Mirada zustande kam.

 

Seit 2019 besteht eine neue und aktive Kooperation mit der Filmakademie ACACV aus Caracas, andere venezolanische Filminstitute wie Amazonia Films halten dem Festival weiterhin die Treue, auch die Freundschaft zu einigen venezolanischen Filmemacher*innen hat sich während der Jahre vertieft, so dass unser Blick nicht allein auf den international wahrgenommenen Produktionen verharrt, sondern auch weiterhin auf jenen, die (noch) nicht nach San Sebastían, Locarno, Cannes oder zur Berlinale eingeladen wurden.

 

Die vorwiegend ehrenamtlich tätige Filmgruppe ViF eint vor allem eines: die Faszination am venezolanischen Kino und die Überzeugung, dass der Film seine höchste Ausdrucksform und Wirkung auf der Kinoleinwand und dem gemeinsamen Erleben mit anderen entwickelt.

ViF hat seit 2018 mit dem Kulturamt Frankfurt, dem AMKA und der Rosa-Luxemburg Stiftung in Berlin zuverlässige Partner in Deutschland gefunden, durch deren finanzielle Unterstützung das Festival erst möglich gemacht wird. Frankfurt am Main ist ein wichtiger Standort für internationale Festivals in Deutschland.

venezuela-im-film@email.de

Veranstaltung für den Frieden

Stell dir vor es ist Krieg und ich gehe nicht hin!

       Das Rostocker Friedensbündnis- Mitglied der DFG-VK lädt am                               16. Februar 2023 zu dieser Veranstaltung ein.

Ort:                                Peter-Weiss-Haus

                                      Doberaner Str. 21

                                       18057 Rostock

Beginn:                          18.00 Uhr

 

Wir, die Mitglieder des GeFiS arbeiten solidarisch mit dem Rostocker Friedensbündnis, als einen von vielen Partnern im Kampf zum Erhalt des Friedens zusammen und unterstützen diese Veranstaltung.

 

Quelle: Aufruf Rostocker Friedensbündnis, Quelle Bilder: Rostocker Friedensbündnis; DFG-VK; Archiv GeFiS e.V.

www.rostocker-friedensbuendnis.de

28.01.
2023

Kampf für den Frieden- 
Mahnwache in Berlin zur 
Verurteilung des Rutsches in Peru

Am heutigen Sonnabend solidarisierten sich vor dem Brandenburger Tor in Berlin, erneut Mitglieder und Gäste eines breites Bündnis der fortschrittlichen Kräfte, um gegen den Putsch in Peru eine Mahnwache abzuhalten.

Frente Unido América Latina - Vereinigte Front für Lateinamerika

Seit Anfang 2019 an jedem Samstag mit Aktivsten und Künstlern u.a. aus Venezuela, Chile, Bolivien, Brasilien, Peru, Mexiko, Russland, Deutschland, USA u.a. Ländern.

Wir fordern internationale Solidarität: USA raus aus Lateinamerika! Hände weg von Venezuela! Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften in Lateinamerika!

Aufhebung des Embargo gegenüber Kuba, Venezuela und Nicaragua!!!

Unter Mitwirkung von Vereinsmitgliedern des GeFiS, werden die fortschrittlichen Kräfte Lateinamerikas solidarisch unterstützt.

 

Bitte informiert Euch unter der 

Berliner Bündnis "Hände weg von Venezuela"

haendewegvonvenezuela@gmail.com

über die aktuellen Aktionen

 

Quelle: GeFiS-Archiv 28.01.2023

Kampf für den Frieden

Mahnwache am Brandenburger Tor in Berlin

Kundgebung am Brandenburger Tor

27.01.2023

Wir sagen NEIN – Diese Regierung handelt nicht in unserem Namen -

 

Liebe Friedensfreunde,

 

anbei ein Videolink zur heutigen Kundgebung und Fotos von der heutigen Veranstaltung am Brandenburger Tor.

Es war schon beeindruckend, dass doch schon recht viele, trotz Kurzfristigkeit des Aufrufes zu der Kundgebung gekommen sind.

 (2) 🔴 Den Krieg Stoppen! Verhandeln jetzt! - YouTube

 https://c.web.de/@400276258497239772/htiYjQs_QDaCO8WoNtspAw

Quelle: Friedenskoordination Berlin Netzwerk gegen den Krieg 27.1.2023

18.01.
2023

Würdigung des Dichters Rubèn Darìo

Zum Gedenken an den Dichter Rubèn Darìo hatte die Botschaft Nicaragua verschiedene Diplomaten wie Freunde Nicaraguas nach Berlin eingeladen.

Die Veranstaltung, die zu Ehren des universellen Dichters Rubèn Darìo aus Anlass seinen 156.Geburtstages am 18.Januar stattfand, wurde durch die Botschafterin Nicaraguas eure Exzellenz Tatjana Gracia mit der Begrüßung der anwesenden Gäste eröffnet.

In einer sehr würdevollen und festlichen Atmosphäre wurde stets zweisprachig, nicht nur die wichtigsten Lebensabschnitte des universellen Dichters Nicaraguas dargeboten, sondern auch einige seiner bedeutenden Gedichte vorgetragen. Das der Dichter über seine Landesgrenzen hinaus große Wertschätzung bis heute genießt, wurde durch den Redebeitrag des Botschafters El Salvador zusätzlich untermauert.

Mit dieser großartigen Veranstaltung wurden die Verdienste des berühmten Dichter Nicaraguas gewürdigt und wir als Gäste hatten die große Ehre, einen kleinen Teil, des wertvollen kulturellen Erbes Nicaraguas zu erleben.

Quelle: GeFiS-Archiv

17.01.
2023

 „Wie kann und wird Kuba nach über 60 Jahren Sanktionen und Blockade weiter überleben?“

Mit einem Vortrag unserer GeFiS-Mitglieder und zugleich Mitglieder bei CubaSi, Gerhard und Gudrun Mertschenk, zum Thema „Wie kann und wird Kuba nach über 60 Jahren Sanktionen und Blockade weiter überleben?“, haben in Berlin-Marzahn ca. 40 interessierte Gäste teilgenommen und sind den Tatsachenberichten unserer Mitglieder mit Begeisterung gefolgt.

Von beiden Referenten, die vielfach die verschiedensten Länder Lateinamerika bereist haben und sich täglich über die einheimischen Medien Lateinamerikas aufgrund Ihrer Spanischkenntnisse umfangreich informieren, wird jeder Vortrag bei uns im GeFiS auf dem aktuellen Stand erarbeitet und gehalten.

Es hat sich bewährt, dass nach dem Vortrag in einer offenen Diskussion nicht nur Fragen beantwortet werden, sondern auch stets weitere Informationen unter den Teilnehmern ausgetauscht werden.

Wir als Mitglieder des GeFiS e.V. bieten Vorträge zu allen Ländern Lateinamerikas an, geben auch eine allgemeine Einschätzung zur aktuellen Entwicklung auf dem Kontinent und berichten natürlich über unsere Solidaritätsaktion „Medizin für Venezuela“.

Sie können sich gerne unter gefis2020@web.de direkt mit Ihren Wünschen über die organisatorische Abstimmung für die Buchung unserer Vorträge an uns wenden.

Wir sind bundesweit für Sie unterwegs!!!

 

Ihr GeFiS-Team

Quelle: GeFiS-Archiv

 

15.01.
2023

Tausende Menschen ehrten 
Rosa Luxemburg 
und 
Karl Liebknecht

In Berlin haben am Sonntag Tausende Menschen an der traditionellen Gedenkdemonstration für die am 15. Januar 1919 von Freikorps-Soldaten ermordeten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teilgenommen. Die Polizei zählte 4300 Menschen, das Demobündnis sprach gegenüber der Tageszeitung »junge Welt« von bis zu 13.000 Teilnehmer*innen. 

Zu dem langen Zug vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde hatten sich Mitglieder zahlreicher linker Organisationen vereint. Zu sehen waren unzählige rote Fahnen mit den Logos von Parteien und Bewegungen, aber auch Banner der Sowjetunion, Kubas und Kurdistans. Mit ihren Fahnen, Transparenten und Sprechchören machten Demonstrant*innen u.a. aus der Türkei, Spanien, Lateinamerika, Österreich, Griechenland, Dänemark und vielen anderen Ländern auf sich aufmerksam.

Zu Übergriffen der Polizei kam es diesmal nicht, möglicherweise wollte der Senat im Vorfeld der anstehenden Abgeordnetenhauswahl keine Bilder provozieren, die im Wahlkampf ausgeschlachtet werden können.

Es war eine Manifestation zu Ehren der beiden revolutionären Friedenskämpfer mit einer klaren Aussage gegen den Krieg und gemeinsam für den Frieden zu kämpfen.

 

Quelle: redglobe v.16.01.2023; GeFiS-Archiv

14.01.
2023

Teilnahme an der XXVIII. Rosa-Luxemburg-Konferenz 
in Berlin

Auf der XXVIII internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz der Zeitung „junge Welt“, unter dem aktuellem Thema

 „ Den dritten Welt-Krieg stoppen -Jetzt!

waren wir mit einen Infostand vertreten. Gemäß unserem Vereinsnamen „Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität“ haben wir dort zahlreiche Infomaterialien zum Erhalt des Friedens präsentiert und gleichzeitig entsprechend unseres Satzungszweckes, uns solidarisch für die fortschrittlichen Bewegungen in Lateinamerika präsentiert. Es wurden dabei nicht nur aktuelle Informationen aus Lateinamerika den interessierten Gästen zur Mitnahme dargeboten, sondern auch verschiedene Kontaktdaten zu weiteren Organisationen vermittelt, die ein ähnliches Anliegen vertreten wie wir als GeFiS. Ein Schwerpunkt unserer Präsentation waren aktuelle Materialien über Nicaragua, Kuba und Venezuela zu präsentieren. Gleichzeitig konnten sich die Gäste neben den Materialien zu unserer Solidaritätsaktion „Medizin für Venezuela“ auch im persönlichen Gespräch am Stand selbst, ganz aktuell informieren. 

Es lag dabei nicht nur zahlreiches Infomaterial über den GeFiS e.V. aus, sondern auch vom Partnerverein in Venezuela dem „Comté` für internationale Solidarität und Frieden“ COSI z.B. mit Büchern und Flyern zur Mitnahme bereit.

 

Spendenkonto:

 

                                 GeFiS e.V.

IBAN: DE19 430609671106051900

BIC:  GENODEM1GLS

Verwendungszweck : "Medizin für Venezuela"

 

(Wer eine Spendenquittung möchte, trägt bitte noch seine Wohnanschrift bei Verwendungszweck ein, damit wir diesen zusenden können)

 

Wichtiger Hinweis: Wer gerne für Nicaragua und Kuba Spenden  möchte, trägt bitte unter Verwendungszweck Kuba oder Nicaragua ein.

 

 

Quelle: GefiS-Archiv-Material v.14.01.2023