Maleta Salvavidas

 Im Rahmen unserer Solidaritätsaktion Maleta Salvavidas war Dr. Stephan Pelser (Präsident der Bolivargesellschaft für Europa) und Carsten Hanke (Präsident des GeFiS e.V.) als deren Vertreter ihrer Organisationen über 3 Wochen im Juli 2021 in Venezuela und haben Medikamente im Warenwert von ca. 20 000 US Dollar an Krebskranke Kinder und weiteren Bedürftigen übergeben.

 

30.6.- 24.7.
2021

Maleta Salvavidas

Mit insgesamt 8 Koffer/Kartons und 3 Rucksäcken voll bepackt mit Medizin für die Krebskranken Kinder in Bolivar(Venezuela) ging es nach monatelanger Vorbereitung dann Ende Juni 2021 auf nach Venezuela

Maleta Salvavidas

Mit dem Institut Simon Bolivar (ISB) in Venezuela, kam eine weitere unterstützende Organisation zu unserem Solidaritätsprojekt dazu.

Das ISB hat mit einer großen logistischen Meisterleistung gemeinsam mit den COSI es überhaupt möglich gemacht, dass wir den Transport von Caracas nach Bolivar, in kürzester Zeit durchführen konnten. Diese Unterstützung erfährt gerade unter den Auswirkungen des völkerrechtswidrigen Embargos gegenüber Venezuela ganz besondere Wertschätzung.

Maleta Salvavidas

Solidaritätsaktion

 „MALETA SALVAVIDAS-Rettungskoffer“

Historie:

Unsere Solidaritätsaktion „MALETA SALVAVIDAS-Medizin für Venezuela“ hat ihren Ursprung in der Initiative von Dr. Stephan Pelser (Präsident der deutschen Bolivargesellschaft) im Projekt "Maleta Salvavidas" .

"Maleta Salvavidas" leitet sich von "Chaleco Salvavidas" ab, was aus dem Spanischen übersetzt "Rettungsweste" bedeutet. "Maleta" heisst übersetzt "Koffer". Der zusammengesetzte Begriff heißt also so viel wie "Rettungskoffer".

 

Nach der Gründung des GeFiS e.V. am 24.07.2020 in Rostock (BRD) haben wir neben den rechtlichen Grundlagen auch eine Basis für eine Kooperation geschaffen, diese humanistische solidarische Initiative von Dr. Stephan Pelser gemeinsam auf ein festes Fundament zu stellen, um für die Zukunft in immer größerem Umfang Medikamente, Verbandsmittel uvm. an die bedürftigen Menschen in Venezuela zu senden.

 

Aktuell:

 

Wir sammeln und kaufen  Medikamente, die wir 1-2-mal pro Jahr in Koffern nach Venezuela bringen, um an Krebs erkrankten Menschen (hier besonders Kindern) aber auch zunehmend anderen kranken Menschen, Hilfe zu gewährleisten.

 

Perspektive:

 

Wir vom GeFiS wollen mit Dr. Stephan Pelser in Deutschland, dem Partnerverein COSI in Venezuela weitere unterstützende Organisationen national wie international gewinnen, um gemeinsam auf Dauer und in immer größerem Umfang medizinische Hilfe nach Venezuela zu bringen, um möglichst vielen erkrankten Menschen vor Ort zu helfen.

Hintergrund:

 

Durch die einseitigen völkerrechtswidrigen Sanktionen der US-Administration und ihrer Verbündeten (EU) gegen Venezuela dürfen ausländische Firmen keine Handelswaren oder Dienstleistungen mehr an das Land Venezuela liefern. Bisher waren Medikamente und medizinische Hilfsgüter von diesen Sanktionen ausgenommen. Unternehmen, die bisher trotzdem Medikamente lieferten, wurden ebenso sanktioniert, so dass jegliche Unterstützung eingestellt worden ist.

 

Die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem und die Menschen in Venezuela sind   fatal, wie der UN-Sonderbericht von Alena Douhan vom Februar 2021 faktenreich bestätigte.

Des Weiteren bestätigt ein Papier des Center for Economic and Policy Research (CEPR), dass die Sanktionen gegen Venezuela  ursächlich für die geschätzten 40.000 Todesfälle verantwortlich sind.

 

„Obwohl Sanktionen keine physischen Kriegswaffen zu sein scheinen“, bemerkte der Lancet (18.03.2020), „sind sie genauso tödlich, wenn nicht noch tödlicher. Die Gesundheit der Bevölkerung für politische Zwecke zu gefährden, ist nicht nur illegal, sondern auch barbarisch.“

 

Diese Sanktionen gegen Venezuela verstoßen nicht nur gegen das Völkerrecht, es ist Völkermord. Nach der allgemeingültigen Definition ist „Mord ein vorsätzliches Tötungsdelikt“ (Wikipedia) und wird als solches auch im Völkerstrafrecht entsprechend behandelt.

 

Grundsatz:

 

Der GeFiS charakterisiert sich vom Vereinsnamen schon allein als eine Organisation, die sich für den Frieden und internationale Solidarität einsetzt und seine Tätigkeit auf den Grundsätzen der internationalen UNO-Charta der Menschenrechte beruht und dabei die Gesetzlichkeiten der nationalen Unabhängigkeit und staatlichen Integrität der Partnerländer ebenso achtet, sowie die Pflege ihres kulturellen Erbes, besonders der indigenen Bevölkerung.

 

„Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ 

    v. Che Guevara

30.6.-
24.7.
2021

Maleta Salvavidas

In den Barrios (Armenviertel) wie hier in Caracas, führten wir verschiedene Gespräche, um künftig auch hier mit zusätzlichen Projekten direkt vor Ort über die bestehenden Ambulatorien die medizinische Erstversorgung zu unterstützen.

30.6.

24.7.
2021

Maleta Salvavidas

Wir führten zahlreiche Gesprächen mit Vertretern von Behörden, wie hier z. B. die Direktorin der indigenen Völker Venezuelas, der christlich-sozialen Organisation "Fundalatin", dem Präsidenten  für Menschenrechtsangelegenheiten in Venezuela und weiteren NGO`s.

30.6.
-
24.7.
2021

Maleta Salvavidas

 Sehr wichtig waren auch die Gespräche mit den unterschiedlichsten Behördenvertretern wie Kommunalpolitiker, zB. mit dem Bürgermeister Motorola im Norden der Republik, der in einer großen Initiative ein Augenheilzentrum dort aufgebaut hat. Ebenso wichtig für die künftigen Transporte der Medikamente, waren die Treffen mit der Gesundheitsbehörde im Bundesstaat Bolivar selbst, aber auch mit der obersten Bundesbehörde für Gesundheit Venezuelas in Caracas. Interessant und wichtig waren die Informationen der Direktorin des Tourismus und Kultur im Bundesland Bolivar usw.

Maleta Salvavidas

Mit dem folgenden Video ist unsere wichtigste Aufgabe die Übergabe der Medikamente im Hospital in Bolivien für die Krebskranken Kinder und ein paar Kilometer entfernt im Wohnhaus von Simon Bolivar, die Medikamente an die indigenen der Mapauri dokumentiert. Weiterhin sind solche wichtigen Treffen, wie mit dem Außenminister Venezuela Jorge Areazza zu sehen.

https://deref-web.de/mail/client/SuOlUCcU47Y/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3D66OzABZUve8

Maleta Salvavidas

Aus: Ausgabe vom 07.08.2021, Seite 2 / Ausland

SOLIDARITÄT MIT VENEZUELA

»Die Sanktionen sind eine andere Form des Krieges«

Solidaritätsprojekt »Maleta Salvavidas« brachte im Juli dringend benötigte Medikamente nach Venezuela. 

Ein Gespräch mit Carsten Hanke

Interview: Frederic Schnatterer

Privat

»Maleta Salvavidas« hat die Kinderonkologie im Universitätskrankenhaus »Ruiz y Páez« in Ciudad Bolívar unterstützt

 

Carsten Hanke ist Präsident der »Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität« (Gefis)

Sie waren im Juli zusammen mit dem Biologen und Initiator des Projektes »Maleta Salvavidas« (Rettungskoffer), Stephan Pelser, in Venezuela. Was hatten Sie in Ihrem Koffer?

 

In den Koffern waren Medikamente für an Krebs erkrankte Kinder und andere Patienten, die wir mit Spendengeldern gekauft hatten. Damit haben wir die Kinderonkologie im Universitätskrankenhaus »Ruiz y Páez« in Ciudad Bolívar unterstützt. Mit den gespendeten Medikamenten konnten Behandlungsschemata der Krebstherapie komplettiert werden, die sonst nicht hätten durchgeführt werden können. Ferner wurde auch ein Ambulatorium der indigenen Gruppe der Pemón im Süden Venezuelas unterstützt, indem beispielsweise Gegengifte für Schlangenbisse gekauft wurden.

Sowohl die USA als auch die EU haben Sanktionen gegen Venezuela verhängt, von denen sie behaupten, sie träfen die normale Bevölkerung nicht. Stimmt diese Aussage mit Ihren Beobachtung vor Ort überein?

Diese Aussage stimmt definitiv nicht. Ein Beispiel: Der venezolanische Staat hat über die Organisation Fundalatin seit 20 Jahren immer wieder Therapien für Patienten im Ausland organisiert, die nicht im Land selbst behandelt werden konnten, beispielsweise in Italien, Argentinien oder auch Deutschland. Finanziert wurde das durch Einnahmen der Ölfirma Citgo in den USA, eine 100prozentige Tochter der staatlichen venezolanischen Erdölgesellschaft PDVSA. Seit der Konfiszierung dieser Firma durch die USA ist die Finanzierungsmöglichkeit für solche Behandlungen weggefallen.

Wir haben vor unserer Abreise mit Fundalatin sprechen können. Laut deren Angaben stehen aktuell 51 Kinder für Transplantationen im Ausland auf einer Warteliste, weitere elf sind wegen des Wegfalls der Finanzierungsmöglichkeit gestorben. Diese Sanktionen sind eine andere Form des Krieges. Allein zwischen 2017 und 2018 hat dieser nach Angaben des Center for Economic and Policy Research mehr als 40.000 Menschen in Venezuela das Leben gekostet.

 

Wird auch die Bekämpfung der Coronapandemie von den Sanktionen gegen Venezuela beeinträchtigt?

Es fehlen vor allem Medikamente. Natürlich wirken sich die Sanktionen nachteilig auf die Bekämpfung der Coronapandemie aus, weil Finanzmittel fehlen, um noch mehr für den Schutz der Bevölkerung zu tun. Dabei macht die Regierung sehr viel, um der Pandemie Einhalt zu gebieten. Auch die Solidarität aus anderen Ländern ist spürbar, beispielsweise bei der Lieferung von Coronaimpfstoffen.

Sie haben die Aktion unter anderem mit der »Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität«, Gefis, organisiert. Wie sah die Zusammenarbeit mit venezolanischen Stellen und Behörden aus?

Seit unserer Gründung setzen wir auf die Zusammenarbeit mit allen fortschrittlichen Kräften, national wie international. Beim Erfolg von »Maleta Salvavidas« war das Zusammentreffen mit Stephan Pelser entscheidend. Er hat die Initiative schon vor Jahren angestoßen. Vor allem haben natürlich die Spender das Projekt erst möglich gemacht. Auch die venezolanischen Behörden und Organisationen haben uns unterstützt, beispielsweise das Außenministerium, unser Partnerverein Cosi, das Instituto Simón Bolívar.

Was planen Sie für die Zukunft?

Wir wollen weiter Solidarität praktizieren und diese ausbauen. Dafür brauchen wir jede Spende, um so die in Venezuela dringend benötigten Medikamente erwerben zu können. Unter anderem haben wir den Plan, verschiedene Gruppen mit Ambulatorien in den Stadtteilen von Caracas in einer Art Patenschaft solidarisch zu vernetzen. Das kann mit anderen Städten in Venezuela ständig ausgebaut werden.

Dafür ist unbedingt notwendig, die internationale Solidarität hier zu stärken, beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen und Gruppen in Europa unter dem Label »Maleta Salvavidas«. Entsprechend dem Ausspruch Che Guevaras »Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker« muss das Bewusstsein dafür gestärkt werden, dass das Embargo gegen Venezuela, aber auch gegen Kuba und Nicaragua, letztlich Völkermord bedeutet. Denn auch dort sterben Kinder und Bedürftige an den Folgen der Sanktionen. Auch für diese Länder müssen entsprechende »Maleta Salvavidas«-Projekte entstehen, die den betroffenen Menschen helfen und darüber hinaus Druck auf jene Regierungen ausüben, die die Embargopolitik unterstützen.

Maleta Salvavidas

SOLIDARIDAD CON VENEZUELA

"Las sanciones son otra forma de guerra"

El proyecto solidario "Maleta Salvavidas" llevó en julio a Venezuela medicamentos que se necesitaban con urgencia. Entrevista con Carsten Hanke[1] 

Entrevista: Frederic Schnatterer

Usted estuvo en Venezuela en julio junto al biólogo e iniciador del proyecto "Maleta Salvavidas", Stephan Pelser. ¿Qué llevaba en sus maletas?

En las maletas había medicamentos para niños enfermos de cáncer y otros pacientes, que habíamos comprado con donaciones. Los utilizamos para apoyar al departamento de oncología pediátrica del hospital universitario "Ruiz y Páez" de Ciudad Bolívar. Con los medicamentos donados se pudieron completar regímenes de tratamiento de la terapia contra el cáncer, que de otro modo no se habrían podido llevar a cabo. Además, también se apoyó a un ambulatorio del grupo indígena de los Pemón, en el sur de Venezuela, por ejemplo con la compra de antídotos para las mordeduras de serpiente.

Tanto EE.UU. como la UE han impuesto sanciones a Venezuela, que según ellos no afectan a la población normal. ¿Coincide esta afirmación con su observación sobre el terreno?

Esta afirmación no es en absoluto cierta. Un ejemplo: desde hace 20 años, el Estado venezolano ha organizado repetidamente terapias en el extranjero para pacientes que no podían ser tratados en el propio país, por ejemplo en Italia, Argentina o incluso Alemania, a través de la organización Fundalatin. Esto se financió con los ingresos de la petrolera Citgo en Estados Unidos, filial de la petrolera estatal venezolana PDVSA. Desde la confiscación de esta empresa por parte de EE.UU., la posibilidad de financiación de estos tratamientos ha desaparecido.

Pudimos hablar con Fundalatin antes de irnos. Según sus datos, actualmente hay 51 niños en lista de espera para trasplantes en el extranjero, y otros once han muerto por la pérdida de financiación. Estas sanciones son otra forma de guerra. Sólo entre 2017 y 2018, esto le ha costado la vida a más de 40.000 personas en Venezuela, según el Centro de Investigación Económica y Política (CERP, por sus siglas en inglés).

¿Se verá también afectada por las sanciones contra Venezuela la lucha contra la pandemia del coronavirus?

En particular, faltan medicamentos. Por supuesto, las sanciones están teniendo un impacto negativo en la lucha contra la pandemia del coronavirus porque faltan fondos para hacer más cosas para proteger a la población. El gobierno está haciendo mucho para detener la pandemia. La solidaridad de otros países también se nota, por ejemplo en el suministro de vacunas contra el coronavirus.

Usted organizó la campaña con la "Sociedad para la Paz y la Solidaridad Internacional", Gefis, entre otros. ¿Cómo fue la cooperación con los organismos y autoridades venezolanas?

Desde nuestra fundación, nos hemos centrado en la cooperación con todas las fuerzas progresistas, a nivel nacional e internacional. El encuentro con Stephan Pelser fue decisivo para el éxito de "Maleta Salvavidas". Hace años que puso en marcha la iniciativa. Sobre todo, por supuesto, fueron los donantes quienes hicieron posible el proyecto en primer lugar. Las autoridades y organizaciones venezolanas también nos han apoyado, por ejemplo el Ministerio de Relaciones Exteriores, nuestra asociación colaboradora Comité de Solidaridad Internacional y Lucha por la Paz (COSI), el Instituto Simón Bolívar (ISB). 

¿Cuáles son sus planes para el futuro?

Queremos seguir practicando la solidaridad y ampliarla. Para ello necesitamos cada donativo, para así poder comprar los medicamentos que se necesitan urgentemente en Venezuela. Entre otras cosas, tenemos previsto vincular a varios grupos con los ambulatorios de los barrios de Caracas en una especie de apadrinamiento. Esto puede ampliarse permanentemente en otras ciudades de Venezuela. 

Para ello, es absolutamente necesario reforzar la solidaridad internacional en este ámbito, por ejemplo, mediante la cooperación con otras organizaciones y grupos de Europa bajo la etiqueta "Maleta Salvavidas". En línea con la frase del Che Guevara "La solidaridad es la ternura de los pueblos", hay que generar consciencia de que el embargo contra Venezuela, pero también contra Cuba y Nicaragua, significa en última instancia un genocidio. Porque allí también mueren niños y personas necesitadas como consecuencia de las sanciones. También hay que poner en marcha los correspondientes proyectos "Maleta Salvavidas" para estos países, que ayuden a las personas afectadas y también ejerzan presión sobre los gobiernos que apoyan la política de embargo.

RotFuchs Förderverein e.V. aktuell:

In der aktuellen Mai - Ausgabe 23.Jahrgang, Nr.280  unterstützt solidarisch der RotFuchs Förderverein mit Bekanntgabe unserer Solidaritätsaktion "MALETA  SALVAVIDAS"  unser Anliegen zur Unterstützung der Krebskranken Kinder und macht gleichzeitig auf das völkerrechtswidrige Embargo gegenüber Venezuela, Kuba und Nicaragua aufmerksam.

15.
Feb.
2021

Solidaritätsaktion

                                                                                                                                Kontakt:     Tel.         : +49 38203 407715                                                                       Mobil     : +49 15201584210                                                                       Mail        : gefis2020@web.de                                                                     Internet : gefis2020.de

                                                                                                                 

 

         Solidaritätsaktion

  «Medizin für Venezuela» 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

 

Zunächst ein großes Dankeschön für eure Solidarität und die bisherigen Spenden für die Kinder mit Krebs in Ciudad Bolivar/Venezuela!

Wir waren am 30. Oktober 2020 gestartet, gerade in Zeiten der verschärften Corona-Maßnahmen, die es uns bis heute nicht erlaubten, mit verschiedenen Informationsveranstaltungen um Spenden für den Kauf der wichtigsten Medikamente zur Krebsbehandlung zu werben. Im Rahmen dieser  begrenzten Möglichkeiten haben wir neben vielen Medikamenten     auch Spendengelder in Höhe von 3000 € (Stand 15.Februar 2021) gesammelt. Dieses tolle Ergebnis verdient unseren herzlichsten Dank!

 

Gegenwärtig bereiten wir unsere nächste Reise nach Venezuela und haben schon wieder einen guten Teil an Medikamenten  zusammenbekommen.  Diese werden wir dann dort der Leitung der Kinderonkologie des Hospitals und auch den Patienten bzw. deren Eltern direkt übergeben. Leider fehlen noch ein paar wichtige Medikamente, die dort durch die Sanktionen der westlichen „Wertegemeinschaft“ gegen Venezuela nur noch sehr schwer und unregelmäßig erhältlich sind.

Es ist allgemein bekannt, dass Medikamente, die in der Krebstherapie zum Einsatz kommen, kostenintensiv sind.

Wir haben nun nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten in Venezuela, jene Medikamente aufgelistet, welche besonders dringend benötigt werden. Dabei haben wir zur besseren Anschaulichkeit von dem jeweiligen benötigten Medikament, den Preis pro Packung und deren notwendigen Anzahl der Behandlung für die Kinder hier sichtbar dargestellt (siehe Anhang Schreiben von Dr. Stephan Pelser).

 

 

Diese Auflistung macht deutlich, wie dringend notwendig weitere finanzielle Spenden sind, um diese fehlenden Medikamente zu erwerben. Unabhängig davon werden weiterhin  auch Antibiotika benötigt sowie weitere unterstützende Medikamente.

 

Zur Zeit befinden sich  in Ciudad Bolivar 6 Kinder mit der Diagnose ALL in Therapie. Wir möchten versuchen, dass diese Kinder mit unserer Hilfe eine Chance haben, das zu überstehen.

Die von Dr. Stephan Pelser initiierte medizinische Hilfe ist erfolgreich, unsere letzten Informationen aus dem Hospital in Caracas bestätigen. Der Junge Saul (siehe Bild) wird bei weiterer positiver medizinischer Behandlung im August 2021 erfolgreich seine Krebsbehandlung abschließen können. Das Mädchen Genesis (Aufnahmen vor einem Jahr) befindet sich auf dem Weg der Genesung von ihrer Krebserkrankung.

 

Unsere solidarische Aktion ist aufwändig und findet daher aktuell nur einmal pro Jahr statt. Momentan wird alles noch durch die Pandemie erschwert. Unser Ziel ist es, so viel wie möglich mitzunehmen, wenn wir uns das nächste Mal auf den Weg machen. Aus diesem Grunde möchten wir euch erneut bitten, uns mit einer Spende unterstützen, um ein Überleben dieser Kinder zu ermöglichen. 

 

Jede Spende hilft !!!

 

Lieber Spender,

wir helfen direkt vor Ort.

Eine Dokumentation der letzten Aktion dazu ist auf Youtube zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=qcGKmrXLwkg

 

Als anerkannter gemeinnütziger eingetragener Verein kann die GeFiS f eine Spendenbescheinigung ausstellen, die Sie für Ihre Einkommensteuerklärung verwenden können. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, dann teilen Sie uns Ihren Namen und Ihre Wohnanschrift mit. Die Bescheinigung wird Ihnen dann direkt zugestellt.

Ihr großes Herz verdienst schon jetzt unseren aufrichtigen Dank.

Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG

IBAN: DE19430609671106051900

BIC: GENODEM1GLS                       

Verwendungszweck: " Medizin für Venezuela "                                    

 

Das Präsidium                      &                              Dr. Stephan Pelser 

Okt.
2020

"Solidarität ist die Zärtlich -keit der Völker" 
" La solidaridad es la                   ternura de los pueblos " 
Che Guevara

"Medizin für Venezuela"

                                                                              Spendenaufruf   

 

 

  Wer Wir sind

  Wir sind die Gesellschaft für „Frieden und           internationale Solidarität e.V.“ (GeFiS). Dies ist     ein überparteilicher Zusammenschluss von         Menschen, die bei unterschiedlicher                     Weltanschauung und politischer Auffassung       sich einig sind für eine Selbstbestimmung der     Länder Lateinamerikas im Geiste und in der       Tradition von Simón Bolívar und Alexander         von Humboldt. Rassismus und Chauvinismus,     Postkolonialismus und neoliberales                      Hegenomiestreben haben bei uns keinen             Platz. 

 

  Was Wir wollen

  Wir unterstützen die nationale Unabhängigkeit   und territoriale Integrität dieser Länder sowie     die Pflege ihres kulturellen Erbes, besonders       auch der indigenen Bevölkerung. Wir                     informieren und klären auf, wir lassen die           Betroffenen selbst sprechen und geben ihnen  in Deutschland eine Stimme. Wir stehen an der Seite dieser Völker und fühlen uns mit  ihnen solidarisch verbunden.

 

  Was Wir tun

  Solidarität ist immer konkret! Das beweist der     bereits Jahrzehnte dauernde Kampf gegen die   Blockade Kubas. Auch Venezuela und seine         Bevölkerung sind Opfer einer Blockade, die         vorgeblich die Demokratie schützt, in                   Wirklichkeit aber staatliche Souveränität mit       Füssen tritt, die Menschen zu wehrlosen               Opfern macht und ihr Leben existenziell               bedroht. Verantwortlich hierfür sind die USA       und ihre Verbündeten, die wie auch                       Deutschland diese zutiefst inhumane Politik       dulden bzw. sogar noch unterstützen. 

 

  Dem setzen wir konkrete Solidarität entgegen!   Wir bitten um Spenden für den Erwerb von         lebensnotwendigen Medikamenten. 

 

    Konto: DE19 430609671106051900   

  Stichwort „Medizin für Venezuela“

 

 Wir verpflichten uns, dass diese Hilfe direkt        vor Ort bedürftige Empfänger findet. Auf             Wunsch vermitteln wir auch Medikamente und   medizinische Geräte direkt nach Venezuela.         Gern teilen wir mit, was benötigt wird.   

   Kontakt: gefis2020@web.de 

 

  Lieber Spender,

 als anerkannter gemeinnütziger eingetragener   Verein, kann der GeFiS für Ihre Geldspende

  eine Spendenbescheinigung ausstellen, die Sie   für Ihre Einkommensteuerklärung verwenden     können. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung   wünschen, teilen Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten per Mail oder Post mit, damit wir zeitnah die Spendenbescheinigung zusenden können.

 

             -   Jede Spende ist wichtig !!!      -

--------------------------------------------------------------------------------------------------                                - Für den Spender -

Name :                           Vorname:                                                                                                                           Straße/ Nr. :

 

PLZ./ Ort:

 

Die Daten des Spenders können gerne per Mail an gefis2020@web.de oder per Post an                                       GeFiS e.V. 

              Postfach 11 34 

              18201 Bad Doberan

 

 gesendet werden, um kurzfristig die gewünschte Spendenbescheinigung auszustellen.

 

 

 

 

 

17.12.
2020

Solidaritätsaktion
" Medizin für Venezuela"

                                                                                                                                    Kontakt:

                                                                                                                                   Tel.         : +49 38203 407715

                                                                                                                                   Mobil     : +49 15201584210

                                                                                                                                    Mail        : gefis2020@web.de

                                                                                                                                   Internet : gefis2020.de

                                                                                                                   

 

 Solidaritätsaktion

 « Medizin für Venezuela »

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unseres solidarischen Projektes in Venezuela!

 

Zunächst ein großes Dankeschön für eure Solidarität  und die bisherigen Spenden für die Kinder mit Krebs in Ciudad Bolivar/Venezuela!

Wir sind in der Vorbereitung für unsere nächste Reise    dorthin und haben schon eine guten Teil an Medi -        kamenten zusammenbekommen, den wir dann dort  der Leitung der Kinderonkologie des Hospitals und auch den Patienten bzw. deren Eltern direkt übergeben  werden. Leider fehlen noch ein paar wichtige                  Medikamente, die dort durch die Sanktionen der           westlichen Welt gegen Venezuela nur noch sehr               schwer und unregelmäßig erhältlich sind.

Neben den bereits beim Start unserer Solidaritätsaktion erwähnten Zytostatika wie der L-Asparaginase, die leider sehr teuer ist (eine komplette Behandlung für ein Kind    liegt bei etwa 6500 EUR), benötigen die v.a. auch Anti -  biotika, sowie weitere unterstützende Medikamente.

Momentan befinden sich dort in Ciudad Bolivar 6 Kinder mit der Diagnose ALL in Therapie. Wir möchten               versuchen, dass diese Kinder mit unserer Hilfe eine        Chance haben, das zu überstehen.

Unsere solidarische Aktion hat einen gewissen Aufwand und findet daher aktuell nur einmal pro Jahr statt und   momentan wird alles noch durch die Pandemie   und       des Embargo erschwert. Unser Ziel ist es, daher so viel wie möglich mitzunehmen, wenn wir das nächste Mal    hinreisen. Wir möchten euch daher bitten, uns noch einmal mit euren Spenden zu unterstützen, damit wir dazu beitragen können, dass diese Kinder überleben.

 

Herzlichen Dank !!!

 

Das Präsidium                                                     Dr. Stephan Pelser